Augenbohnen

Ein Rezept aus meinem indischen Kochbuch, für meinen Geschmack angepasst.

Das Rezept sah nicht weniger als 300 mL Öl vor. Urgh, sag ich nur. Wenn ich die andere Rezepte im Buch nicht gelesen hätte, hätte ich an einen Druckfehler geglaubt. Ich habe drei Esslöffel Öl benutzt, was bei der Größe meiner Esslöffel insgesamt 30 mL entspricht. Ein Zehntel von dem Rezept. Es war mir noch zu fett im Geschmack, beim nächsten Mal gibt es nur zwei Esslöffel, wie ich mir jetzt aufschreibe.

Augenbohnen wurden gesucht und nicht gefunden. Dafür haben wir Tigerbohnen gekauft, die ziemlich ähnlich zu dem Bild im Buch aussehen. Jetzt sehe ich, es ist genau dasselbe.

Ich habe noch eine grüne Paprika rein getan, die einsam im Kühlschrank lag.

Die Zutaten (für zwei Personen als kleines Hauptgericht)

  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 1 Esslöffel Erdnussöl
  • 1 Dose Tigerbohnen (265 g Abtropfgewicht)
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 1 grüne Paprika
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 Teelöffel Chilipulver
  • 2 Teelöffel Kümmel
  • 1 Teelöffel Salz
  • 150 mL Wasser
  • 1 rote Chilischotte
  • Saft einer kleinen halben Zitrone
  • Frische Korianderblätter

Die Zubereitung

  • Die Bohnen gut spülen und beiseite legen.
  • Die Zwiebeln in Ringe schneiden.
  • Die Paprika waschen, in langen Streifen schneiden und in der Länge dritteln.
  • Ingwer und Knoblauch schälen und in ganz kleine Stücke schneiden.
  • In einem Topf, das Öl erhitzen. Die Zwiebeln und Paprika drin glasig dünsten.
  • Ingwer, Knoblauch, Chilipulver, Kümmel und Salz dazu geben und weitere drei Minuten anbraten.
  • Die Chilischote in feinen Streifen schneiden und mit den Zwiebeln mischen.
  • Wasser und Bohnen zu den Zwiebeln geben und zehn Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Gelegentlich rühren.
  • Mit Zitronensaft und Korianderblättern servieren.

Dazu habe ich mir ein gekochtes Ei gemacht, was geschmacklich wunderbar gepasst hat.

Nährwertangaben (ohne Ei)

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 301 602
Eiweiß (g) 13,3 26,5
Kohlenhydrate (g) 30,1 60,1
davon Zucker (g) 7,8 15,5
Fett (g) 12,3 24,5
Ballaststoffe (g) 9,6 19,2


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Lamm-Chili-Curry

Die Zutaten (für 4 Portionen)

  • 500 g Lammfleisch, am besten Lammfilet
  • 3 mittelgroße Zwiebeln
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 2 Teelöffel Sesam
  • 2 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 2 Teelöffel Kokosraspel
  • 1 Teelöffel Schwarzkümmel
  • 1 Teelöffel Senfkörner
  • 1 Teelöffel Chilipulver
  • 1 Teelöffel Salz
  • Frische Korianderblätter nach Belieben
  • 4 grüne Chilischotten
  • 2 Esslöffel Erdnussöl
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 400 mL Wasser
  • Saft einer halben Zitrone

Die Zubereitung

  • Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Kokosraspel, Senfkörner und Sesam in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Anschließend, in einem Mörser zerkleinern.
  • Ingwer und Knoblauch in ganz feine Stückchen schneiden.
  • Das Fleisch in Würfeln schneiden.
  • Die gemahlenen Gewürze mit dem Knoblauch, dem Ingwer, Salz und die Fleischwürfeln gut vermengen und beiseite stellen.
  • In einem breiten Topf, das Öl erhitzen und die in Ringe geschnittene Zwiebeln drin mit den in der Länge halbierten Chilischoten gold braten.
  • Das gewürzte Lammfleisch zu den Zwiebeln geben und etwa sechs Minuten bei reduzierter Hitze anbraten.
  • Wasser zugießen und eine halbe Stunde ohne Deckel köcheln lassen. Ab und zu umrühren. Falls am Ende noch zu viel Flüssigkeit vorhanden ist, das Fleisch heraus holen und reduzieren, dann das Fleisch wieder in die Sauce tun.
  • Mit Zitronensaft und Koriander rühren, fertig.

Dazu serviere ich Reis, dem ich bei der Hälfte der Kochzeit gelbe Linsen gebe. Für vier Portionen: 250 g Reis und 50 g Linsen.

Nährwertangaben (mit Reis-Linsen-Beilage)

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 414 1656
Eiweiß (g) 32,8 131,1
Kohlenhydrate (g) 29,8 119
davon Zucker (g) 4,2 16,8
Fett (g) 17,1 68,4
Ballaststoffe (g) 4,4 17,7

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Süßlicher Kürbisstrudel

Diesen Strudel habe ich mir heute ausgedacht, und ich bin ehrlich gesagt sehr überrascht, dass er mir auf Anhieb so gut gelungen ist. Es war das erste Mal, dass ich mich an einen Strudel wage. Die Technik habe ich nicht drauf, um den Teig zu rollen, sagte der Ehemann, aber geschmeckt hat es!

Dazu habe ich einen einfachen Feldsalat mit Tomaten gemacht.

Die Zutaten (für 6 Portionen)

  • 350 g Butternut-Kürbis (1/4 einer Kürbis)
  • 1 Zwiebel (Borettana)
  • 1 Handvoll Rosinen
  • 1 Handvoll Mandelstifte
  • 50 g Butter
  • 1 Packung Blätterteig (Tante Fanny)
  • 1 Glas Prosecco

Die Zubereitung

  • Den Kürbis in kleinen Würfeln (1/2 Zentimeter) und die Zwiebel grob schneiden.
  • In einem Topf, die Butter schmelzen lassen die Zwiebel drin glasig dünsten.
  • Kürbiswürfel mit den Rosinen und Mandelstiften hinzufügen.
  • Mit dem Prosecco auf leichter Hitze köcheln lassen.
  • Den Backofen auf 175°C vorheizen.
  • Blätterteig aufrollen, Kürbiszubereitung drauf mittig verteilen, Teig rollen.
  • Die Oberfläche vom Strudel mit Eigelb bestreichen.
  • In einer eingeölten Backform (ich: Haselnussöl) 25 Minuten bei 175°C backen lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 301,8 1811
Eiweiß (g) 4,2 25
Kohlenhydrate (g) 23,9 143,5
davon Zucker (g) 5,6 33,4
Fett (g) 18,8 112,7
Ballaststoffe (g) 1,7 10,1


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Hähnchen mit karamellisierter Zwiebel und Kardamom-Reis

Aus dem sehr empfehlenswerten Buch Jerusalem von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi, mit Variationen. Denn ganze Kardamom-Schoten hatte ich nicht. Die Zutatenliste hatten wir überflogen, und Kardamom-Samen hatten wir schon. Ich zermahle gerne ab und zu ein paar Samen, um sie bei der Kaffeezubereitung dem frisch gemahlenen Kaffee hinzuzufügen. Statt Kardamom-Schoten mit dem Reis zu kochen, kann man die gemahlenen Samen im Joghurt rühren, habe ich mir gedacht. Berberitzen hatte ich auch nicht, es war das erste Mal, dass ich von denen überhaupt hörte. Die konnte der Ehemann gestern nicht finden. Stattdessen hat er uns eine Granatapfel mitgebracht.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 1/3 der Kerne einer Granatapfel
  • 5 Esslöffel Olivenöl
  • 1 etwas größere Zwiebel
  • 2 Hähnchenkeulen
  • 10 Kardamom-Samen
  • 2 Nelken
  • 1 Zimtstange, in die Länge gebrochen
  • 150 g Reis (bei uns, eine Mischung aus Basmati und Wildreis)
  • 1/2 Liter kochendes Wasser
  • 5 g glatter Petersilie
  • 5 g Koriander
  • 1 Becher Joghurt (Bulgara)
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer

Die Zubereitung

  • Die Zwiebel halbieren und in feine Ringe schneiden.
  • In einer hohen Pfanne, zwei Esslöffel Olivenöl erhitzen.
  • Die Zwiebel drin zugedeckt eine Viertelstunde karamellisieren lassen, mit gelegentlichem Umrühren.
  • Die Hänchenkeulen mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer einreiben. Beiseite auf einem Teller stellen.
  • Zwiebel beiseite in einer kleinen Schüssel stellen.
  • In der noch warmen Pfanne, zwei weitere Esslöffel Olivenöl mit der Zimtstange und den Nelken kurz erhitzen.
  • Die Hähnchenkeulen fünf Minuten auf beiden Seiten im Öl scharf anbraten und wieder auf dem Teller beiseite stellen.
  • Den Reis in die Pfanne mit einem Teelöffel Salz, viel Pfeffer, den Granatapfelkernen und karamellisierten Zwiebelringen rühren.
  • Die Hähnchenkeulen auf dem Reis setzen und das kochende Wasser drüber gießen.
  • Bei sehr schwacher Hitze eine halbe Stunde zugedeckt köcheln lassen, dann ein sauberes Tuch zwischen Pfanne und Deckel stecken und weitere zehn Minuten köcheln lassen.
  • Petersilie und Koriander fein schneiden und kurz vor dem Servieren in die Pfanne mit einer Gabel rühren.
  • Kardamom-Samen zermahlen.
  • Joghurt in einer Schüssel mit einem Esslöffel Olivenöl und dem Kardamom rühren.
  • Gericht auf dem Teller mit dem Joghurt anrichten.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 972 1944
Eiweiß (g) 46,8 93,6
Kohlenhydrate (g) 67 134
davon Zucker (g) 9,8 19,6
Fett (g) 44,4 88,8
Ballaststoffe (g) 3,1 6,2

Es ist ganz schön viel. Man könnte sicherlich 86 kcal und 96 g Fett pro Person sparen, indem man nur ein Esslöffel Olivenöl beim Reis und gar kein Öl im Joghurt benutzt (meine Esslöffeln liefern ziemlich genau 10 g Öl, statt die 15 g die fddb sonst pro Esslöffel rechnet). Geschmacklich würde es nicht schaden, denke ich.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Grüner Spargel mit Tomaten

20180531_Spargel_Tomaten_SalatDiesen Salat habe ich heute Abend entworfen. Dazu gab’s je ein weich gekochtes Ei und Baguette.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 3 Esslöffel dunkler Balsamico
  • 1 Esslöffel geschmacksneutrales Öl, z.B. Sonnenblumenöl
  • 8 Stangen grüner Spargel
  • 200 g Cocktail-Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Handvoll Pinienkerne
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Die Spargel waschen, in fingerlangen Stücke schneiden und in der Länge halbieren oder vierteln, je nachdem, wie dick die Stücke sind.
  • Die Tomaten in der Länge halbieren.
  • Die Zwiebel in Brunoise schneiden.
  • In einer Pfanne, die Pinienkerne ohne Fett leicht braun anrösten.
  • Die Pinienkerne beiseite stellen und abkühlen lassen.
  • In der Pfanne, die Spargelstücken mit dem Balsamico und dem Öl für fünf Minuten unter Rührung scharf anbraten. Danach mit geringerer Hitze weitere fünf Minuten köcheln lassen. Eventuell mit Wasser ablöschen, falls es droht, in der Pfanne zu trocken zu werden.
  • Die Tomatenhälfte hinzufügen und nur so lange anbraten, bis sie ein bisschen weich werden.
  • Die Spargelstücke und Tomaten in eine Salatschüssel geben und mit der Zwiebel und den Pinienkernen mischen.
  • Salzen, pfeffern und gut abkühlen lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 165 330
Eiweiß (g) 3,8 7,6
Kohlenhydrate (g) 10,9 21,7
davon Zucker (g) 4,6 9,2
Fett (g) 11,4 22,7
Ballaststoffe (g) 3,3 6,6


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Gefülltes Gemüse

Ich hatte schon lange kein gefülltes Gemüse (légumes farcis) mehr gemacht. Der Aufwand lohnt sich. Wir haben heute alles aufgegessen, weil es aus diversen Gründen kein Mittagessen gab. Sonst kann man einzelne Gemüsehälfte zum Mitnehmen auf die Arbeit einfrieren (bei der Zucchini braucht man eine recht lange Dose).

Die Zutaten (für 2 Personen mit großem Hunger)

  • 1 große gelbe Zucchini
  • 1 große Gemüsezwiebel
  • 1 rote Paprika
  • 400 g Hackfleisch vom Rind
  • 1 Hühnerei
  • 60 g Parmesan
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Teelöffel Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

Die Zubereitung

  • Backofen bei 175 °C vorheizen.
  • Die Zucchini in der Länge halbieren, das innere Fruchtfleisch mit einem Löffel heraus nehmen und beiseite legen.
  • Die Paprika ebenfalls in der Länge halbieren und entkernen.
  • Die Zwiebel halbieren und alle Schichte außer die zwei Äußere von der Mitte heraus nehmen. Dazu zwei Gedanke:
    • mit Schwimmbrillen sieht man beim Zwiebel schneiden bescheuert aus, heult aber nicht die ganze Zeit,
    • ich weiß nicht, was besser ist, äquatorial oder senkrecht dazu die Zwiebel zu halbieren. Ich habe es äquatorial gemacht und die Löcher, die an die Polen entstanden sind, mit einem breiteren Schichtstück bedeckt. Senkrecht dazu entstehen keine Löcher, dafür hat man keine ebene Fläche, auf der die Zwiebelhälfte stabil im Backofen bleiben können.
  • Die Gemüsehälfte auf ein geöltes Backblech legen.
  • Das Fruchtfleisch der Zucchini im Mixer pürieren.
  • Die herausgenommenen Schichte der Zwiebel in kleine Würfel scheiden.
  • Parmesan reiben.
  • Gewaschene Petersilienblätter grob mit einem scharfen Messen hacken.
  • In einer Salatschüssel, Hackfleisch, Ei, Zucchinipüree, Zwiebelstücke, Parmesan, Salz, Pfeffer und Petersilie mit der Hand zusammen mischen.
  • Die Gemüsehälfte großzügig mit der Mischung füllen.
  • Gemüse im Backofen vierzig Minuten bei 175 °C backen lassen.

Beim Servieren, ein bisschen Olivenöl über das Gemüse geben.

Aufbesserungsidee: Wie wär’s mit gerösteten Pinienkernen in der Fleischmischung?

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 738 1476
Eiweiß (g) 60,9 121,8
Kohlenhydrate (g) 21,6 43,1
davon Zucker (g) 17,8 35,5
Fett (g) 50,4 100,7
Ballaststoffe (g) 9,6 19,2


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Couscous-Salat mit Hähnchenstreifen und Minze

Noch ein Couscous-Salat, den ich am Donnerstagabend improvisiert habe. Das Ergebnis schmeckt aber ganz anders.

Die Zutaten (für 4 Personen)

  • 100 g Couscous
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 Strauchtomaten
  • Hälfte einer großen Gurke
  • 1 Packung geräucherter Hähnchenstreifen
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Saft einer großen Zitrone
  • 3 Stängel frischer Minze
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • In einem Topf, Couscous mit leicht gesalzenem Wasser zum kochen bringen. Beachten, dass man so viel Volumen Wasser wie Couscous braucht. Danach, Topf vom Herd nehmen und gedeckt abkühlen lassen, bis das ganze Wasser aufgesaugt wurde.
  • Zwiebel in Brunoise vorbereiten und Minzeblätter grob mit dem Messer hacken.
  • In einer großen Schüssel, Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Zwiebel und Minze zusammen rühren.
  • Den abgekühlten Couscous mit der Sauce gut mischen.
  • Tomaten, Gurke und Hähnchenstreifen in kleinen Würfeln schneiden und zum Couscous hinzufügen.
  • Nach dem Rühren, den Salat mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Nährwertangaben

pro 100 g pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 121,4 216,3 865
Eiweiß (g) 5,8 10,3 41,3
Kohlenhydrate (g) 11,5 20,5 82,1
davon Zucker (g) 1,7 3,1 12,4
Fett (g) 5,2 9,2 36,8
Ballaststoffe (g) 1,7 3,1 12,2


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Eisbergsalat mit Paprika und Apfel

Apfel und Salat? Höchstens in einem Obstsalat, dachte ich immer. Bis ich diesen Salat bei einer Cousine von Martin gegessen habe. Unten das Rezept von mir nachgemacht.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 2 Esslöffel Walnussöl
  • 2 Esslöffel weißer Balsamico
  • 1 Esslöffel Senf
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 orangefarbene Paprika
  • 1 Apfel (Elstar)
  • 250 g Eisbergsalat[1]
  • 2 Esslöffel Kürbiskerne
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Walnussöl, Balsamico und Senf als Dressing in einer großen Schüssel rühren.
  • Nach Geschmack salzen und pfeffern.
  • Paprika, Zwiebel und Apfel ganz klein schneiden und im Dressing umrühren.
  • Das Dressing eine halbe Stunde in der Schüssel ziehen lassen.
  • Eisbergsalat und Kürbiskerne hinzufügen und gut umrühren. Et voilà.

Nährwertangaben

pro 100 g pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 83,7 280 560
Eiweiß (g) 2,1 7 13,9
Kohlenhydrate (g) 5,2 17,4 34,7
davon Zucker (g) 4,6 15,3 30,5
Fett (g) 5,7 19,2 38,3
Ballaststoffe (g) 1,7 5,9 11,7

[1] Verzehrfertig aus der Packung. Bei meiner langjährigen Erfahrung mit eingepackten Salaten kann ich Bonduelle und Florette als Marken sehr gut empfehlen. Finger weg von der Eigenmarke von REWE. Igitt-Warnung: Die Salate sollen zwar auch verzehrfertig sein, aber ich habe schon mal eine dicke schwarze Fliege drin gefunden. Dasselbe ist mir auch mit der Eigenmarke von Intermarché (in Frankreich) passiert.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Linsensalat mit Feta

Zutaten (für 2 Personen)

  • 1 Dose kleinen grünen Linsen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 100 g Feta
  • 2 kleine Tomaten
  • 1 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • Balsamico bianco
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  • Öl und Essig (je zwei Esslöffel) mit Salz und Pfeffer mischen.
  • Zwiebel fein schneiden und in der Vinaigrette etwa 10 Minuten marinieren lassen.
  • Linsen waschen und gut abtropfen.
  • Tomaten und Feta in kleinen Würfeln schneiden.
  • Zutaten zusammen mischen.

Nährwertangaben

pro 100 g pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 212,2 426,5 853
Eiweiß (g) 8,9 18 35,9
Kohlenhydrate (g) 12,2 24,6 49,1
davon Zucker (g) 4 8,1 16,1
Fett (g) 13,6 27,3 54,5
Ballaststoffe (g) 2,9 5,9 11,7


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Pissaladière

Die Pissaladière* ist eine Spezialität aus Nizza. Ihr Name stammt aus dem Pissalat, eine Paste, die aus nach einem Monat in Olivenöl, Salz und Nelken marinierten Sardellen und Sardinen gewonnen wird. Pissalat ist heute kaum zu finden und Sardinen werden daher nur selten in der Vorbereitung von Pissaladière benutzt.

Die Zutaten (für 20 Portionen)

Für den Brotteig (Menge für eine runde Backform mit 35cm Durchmesser)

  • 230 g Mehl
  • 1 Packung Hefe
  • 120 mL Milch
  • 50 mL Wasser
  • 6 Esslöfel Olivenöl
  • Salz

Für den Belag

  • 1 kg Zwiebeln
  • 300 g Sardellen
  • 15 schwarze Oliven (Ich kann nie genug wiederholen, naturgereift, nicht künstlich geschwärzt! Am besten sind die kleinen schwarzen Oliven aus Nizza.)
  • Kräuter der Provence
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  • Ein Esslöffel Zucker

Die Zubereitung

  • Backofen bei 220 °C vorheizen.
  • Die Zwiebeln in dünnen Ringen schneiden.
  • Vier oder fünf Sardellen für die Dekoration behalten, der Rest wird mit den Zwiebeln gebraten.
  • In einer großen Pfanne, Olivenöl erwärmen und Zwiebeln mit Sardellen, Pfeffer, Kräutern der Provence und Zucker hinzufügen. Die Zwiebeln sollen leicht gelblich werden.
  • Brotteig vorbereiten
    • In einer Salatschüssel, Mehl mit Hefe und einer Prise Salz mischen.
    • Milch und Wasser langsam hinzufügen und mit dem Mehl rühren. Am Ende, Olivenöl dazu geben.
    • Den Teig mit den Händen weiter kneten, bis er ein bisschen klebrig wird.
  • Backform mit Olivenöl einfetten und Teig homogen auf dem Boden der Backform verteilen.
  • Wenn man Pissalat hat, kann man eine Schicht auf dem Teig als Grundlage geben (ähnlich wie Tomatensauce auf Pizzateig).
  • Zwiebeln auf dem Teig verteilen und mit den Oliven und übrig gebliebenen Sardellen dekorieren.
  • Backform im Backofen lassen, bis der Rand der Pissaladière fertig gebacken ist.

Die Pissaladière wird kalt gegessen.

Nährwertangaben

pro 100 g pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 175,4 149,1 2982
Eiweiß (g) 7 6 119
Kohlenhydrate (g) 15,1 12,9 257,1
davon Zucker (g) 4,1 3,5 69,5
Fett (g) 9,2 7,8 156,8
Ballaststoffe (g) 1,3 1,1 22,6

* „La pissaladière“, daher „die“. Ich weiß, Wörter aus fremden Sprachen sollen neutrum sein (das hatte uns die Deutschlehrerin bei der Volkshochschule erzählt). Aber „das Pissaladière“ klingt so komisch.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.