Beim Betriebsarzt

Fast hätte ich den Termin verpasst. Ich hatte am Abend davor so schön mit Martin gesessen und ein Bier getrunken, es hätte fast gereicht, um den Termin zu vergessen. Ich wollte gerade mein zweites Bier bestellen, als ich mich plötzlich wieder daran erinnerte.

Ich hatte den Termin per Email bekommen. Mein Betriebsarzt ist an einer ganz anderen Ecke von Berlin, weil mein Arbeitgeber nicht an meinem Arbeitsort sitzt, mit der S-Bahn brauche ich eine gute Stunde. Es hieß, der Termin wäre zwischen 08:00 und 11:30 geplant. Ich habe noch in Erinnerung meine Termine beim Betriebsarzt an der Uni, wo man nie weiß, wann man dran ist, weil die Studenten auch dorthin gehen und man dadurch schon den ganzen Vormittag dort verbringen kann. Ich bin also pünktlich um 08:00 angekommen, was für mich hieß, um 05:45 aufzustehen. Als ich ankam war niemand in der Praxis. Ich habe zehn Minuten gewartet, bis eine Sekretärin sich gezeigt hat. Der Termin selbst ging schnell. Das Gespräch mit dem Arzt war sehr oberflächlich. Bei der Blutprobe hat sich eine junge Frau um mich gekümmert. Ich habe sie in der Kategorie „zickig“ gespeichert. Ständig hat sie Fragen gestellt. Warum ich in Deutschland bin, ob ich einen Freund habe (was geht’s ihr an?), ob ich nicht irgendwann zurück nach Frankreich möchte (für mich ist es ein getarnter Ausdruck von Ausländerfeindlichkeit geworden, so häufig ich diese Frage gestellt bekommen habe…), ob es stimmte, dass Franzosen Deutsche hassen, und die enttäuschte Reaktion, als ich dies verneinte (aus meiner Erfahrung sind Deutsche Franzosen ziemlich egal, wie die anderen Leute halt, wir sehen euch nur als Touristen im Sommer). Ich konnte es nicht glauben, aber als ich ins Büro zurück kam, nach wieder einer Stunde Fahrt, war es gerade um die 10:30. Ich hatte deswegen einen Termin bei meinem Chef verschoben und hätte es eigentlich gar nicht nötig gehabt.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Die Zicke im Zug

Ich bin gestern wieder so lange mit dem Zug gefahren, um meine Katze zu besuchen. Es dürfte das vorletzte Mal sein, ich hoffe sehr, dass ich sie am nächsten Wochenende beim eventuellen Umzug nach Berlin mitnehmen kann. Oder vielleicht kann ich sie schon mitnehmen, auch wenn der Umzug nicht nächstes Wochenende statt findet. Der Mietvertrag für meine neue Wohnung geht erst ab Donnerstag.

Ich war überrascht, dass es so wenige Leute im Zug gab. Gut, ich habe eine andere Verbindung als sonst genommen. Um die gleiche Uhrzeit weggefahren, aber eine Stunde später als sonst angekommen. Ich glaube, wegen Schäden durch Gewitter diese Woche. Das meinte wenigstens eine Kollegin gestern, als ich mich gewundert hatte, warum meine übliche Verbindung nicht zu buchen war und diese so lange dauerte.

Es war also relativ entspannt. Ich bin am Südkreuz eingestiegen und habe mich bequem an meinem reservierten Platz am Tisch installiert. An meinem Tisch saß noch eine Frau mit ihrer Tochter, auf der anderen Seite des Ganges war eine sehr jung aussehende Frau mit zwei Kleinkindern. Alle gut gelaunt und friedlich. Was für ein Kontrast mit den vorherigen Wochen! Die Frau an meinem Tisch meinte, es würde daran liegen, dass die Schulferien in Berlin vorbei sind.

Am Hauptbahnhof sind neue Reisende eingestiegen, und wir haben schnell festgestellt, dass die Sitzplätze doppelt reserviert waren. Da der Wagen so leer war, war es kein Problem. Eine ältere Dame, die bestimmt über 80 war und schwer gehen konnte, ist von ihrer Sitznachbarin für ihr Gepäck geholfen worden. Es hat mich gefreut zu sehen, wie Leute spontan hilfreich sein können, ich habe es in Deutschland nicht so häufig erlebt.

Ich glaube, es war in Hannover, als zwei jungen Frauen zu unserem Wagen eingestiegen sind. Wie die anderen haben sie nach ihren gebuchten Sitzplätzen gesucht und haben sie gefunden: Genau da, wo die ältere Dame mit ihrer Nachbarin saß. Die eine fing gleich an, durch den ganzen Wagen laut zu sagen, dass sie hier reserviert hatten und die beiden Frauen weg gehen sollten. Die ältere Dame konnte nicht viel sagen und hat da gesessen und leicht mit der Hand auf ihrem Stock gezittert (wahrscheinlich eine degenerative Krankheit). Ihre Nachbarin hat erklärt, dass sie ebenfalls diese Sitzplätze reserviert hatten. Die Zicke hat also verlangt, die Fahrtkarten der beiden Frauen zu sehen, und als sie festgestellt hat, dass die Sitzplätze tatsächlich doppelt gebucht waren, fing sie noch an, sich darüber zu streiten, wer denn zuerst die Karten gekauft hätte, weil sie schon in Mai gebucht hatte und meinte, deswegen mehr Anspruch auf genau diese Sitzplätze als die zwei anderen Frauen zu haben, die aber auch durch die Bahn ihre Karten erworben hatten. Wohl gemerkt, der Wagen war noch gut zur Hälfte leer. Der junge Mann hinter mir hat zum Glück sehr schnell reagiert und der Zicke gesagt, dass Sitzplätze doppelt gebucht waren, genau wie seiner auch, und dass sie sich bei den vielen freien Plätzen nicht so anstellen soll und das Geld für ihre Reservierung bei der Bahn zurück verlangen könnte. Daraufhin hat die Zicke endlich die Klappe zu gemacht und ist mit ihrer Reisebegleiterin zu einem anderen Sitzplatz gegangen.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Zurück zu Hause

Die erste Arbeitswoche ist vorbei, ich fahre zurück zu meiner Katze. Ich lasse hinter mir die mit Spinnen infizierte Wohnung. Ich glaube, eine hat mich über Nacht gestochen. Ich habe diese Woche viele Mückenstiche bekommen, auch am Hals, aber ich habe in der Wohnung selbst gar keine Mücke wahr genommen, und der Stich hat, im Gegenteil zu den anderen herum, eine starke allergische Reaktion verursacht. Könnte es schlimmer in dieser Wohnung werden? Ja, wenn die Glühbirnen ausfallen. Ich bin nicht mal eine Woche da gewesen, und schon zwei sind kaputt gegangen. Die Hauptbirne im Schlafzimmer und eine der drei Birnen im Eingangsflur. Beide beim Einschalten des Lichtes. Jetzt lasse ich die anderen Lichter ständig an. Sonst geht auch noch eine andere kaputt, und ich will nicht im Dunkel mit den Spinnen sein.

Ich hoffe sehr, bald eine Wohnung zu finden, um umzuziehen und nicht mehr so lange hin und her mit dem Zug zu fahren. Die letzte Wohnung, die ich diese Woche besichtigt habe, gefällt mir sehr. Sie ist groß genug, ruhig gelegen, und bietet auch im Erdgeschoss Zugang zu einem gechlossenen Innenhof, so dass meine Katze ins Grüne gehen könnte und trotzdem von den Gefahren der Straße geschützt bleibt. Ich habe schon einige der verlangten Nachweise zum Makler geschickt und hoffe auf eine positive Rückmeldung. Selbst wenn ich am Anfang nur ein Bett habe, ziehe ich sofort hin. Und obwohl ich für diese Wohnung eine Maklerprovision bezahlen müsste, wäre die Wohnung auf zwei Jahre gerechnet immer noch billiger, als die erste, die ich am Dienstag besucht habe. Diese war dunkel, hatte so hohe Decken, dass ich viel heizen müsste, hatte auf der Anzeige mit einem Balkon geworben, den ich eher als Fensterdekoration bezeichnen würde, so klein und unbenutzbar ist er, und die Einbauküche war in einem sehr schlechten Zustand, ich hätte sie sowieso entfernt und eine neue eingebaut.

Diese Zugreise kommt mir jetzt wie eine Ewigkeit vor. Wir sind mit Verspätung aus Berlin los gefahren, so dass ich meinen Anschlusszug schon mal nicht erreichen werde. Ich habe es aber geahnt, deswegen habe ich die Arbeit heute Nachmittag früh verlassen, um eventuell noch einen späteren Anschlusszug zu bekommen. Die Antwort meines Chefs, als ich fragte, ob es ging: „Klar, kein Problem“. Cool. Ich habe Fachliteratur im Rucksack eingepackt, aber nach einigen Stunden ist Schluss mit Lesen.

Gegenüber von mir am Tisch sitzt ein junger ausländisch aussehender Mann, ein Spanier, glaube ich, der irgendwie komisch wirkt. Nicht nur, dass er die Nutzung eines Taschentuches anscheinend nicht kennt und die ganze Zeit geschnieft und ungeniert in seiner Nase gebohrt hat. Seit einiger Zeit hantiert er nur noch mit seinen Handys. Ich habe schon ausgeflippt, als er anfing, einen elektrischen Kabel aus einem Aufladegerät nackt zu legen und beide Kupferdrähte schön zu vorbereiten und gerade zu drehen. Als er ein Handy genommen hat und die Batterie raus geholt hat, ging’s mir ganz schlecht, mein Herz schlug ganz wild, und ich musste ihn fragen, was er da trieb. Auf Englisch, weil er kein Deutsch spricht. Worauf er antwortete, dass er seine Batterie aufladen wollte, da er nicht das richtige Gerät dabei hätte. Es scheint auch zu stimmen, wie er dann beide Drähte an der Batterie mit seinem Daum fest gehalten hat und keine weitere Sachen damit verbunden hat, aber irgendwie habe ich Geschichte im Kopf von Terroranschlägen, die mit Batterien von Handys gestartet wurden. Wobei, jetzt, wo ich darüber nachdenke, könnte ich eigentlich keinen konkreten Beispiel nennen. Trotzdem werde ich sehr froh sein, wenn ich endlich aus diesem Zug aussteige. Dadurch, dass ich den jungen Mann angesprochen habe, hat er mich auch Fragen gestellt, und sehr schnell, ob ich verheiratet oder Single wäre. Ich hasse es, wenn fremde Männer sich erlauben, solche persönliche Fragen zu stellen. Ich habe die Frage ausgeweicht, bin aber noch freundlich geblieben, falls er doch vor hätte, den Wagen in die Luft zu sprengen. Ha, ich mache mir bestimmt Sorgen umsonst. Ich habe den Laptop aus der Tasche geholt und angefangen zu tippen, dabei glotzt er mich so ab und zu, als ob er noch das Gespräch suchen möchte, was ich schon nicht mehr will. Das mit dem Anbaggern hat er aber gelassen, als ich ihm nebenbei mein Alter gesagt habe. Ich sehe halt nicht so alt aus. Ich glaube, er steigt in Duisburg aus, dann bin ich alleine am Tisch.

[…] Tja, jetzt, wo er ausgestiegen ist, habe ich mir wirklich umsonst Sorgen gemacht. Wir haben doch weiter gesprochen, er hat erzählt, er ist unterwegs, um einen Freund zu besuchen. Irgendwann hat er seine Handys wieder eingesteckt. Er hat die ganze Zeit versucht, seinen Freund anzurufen, hat aber anscheinend nicht die richtige Nummer gehabt, obwohl der Freund ihn vorher angerufen hatte. Ich denke, weil sein Handy nicht deutsch ist. Meine Mami hatte auch früher das Problem, dass sie meine Nummer nie vollständig auf ihrem Display gesehen hatte, wenn ich sie aus dem Ausland angerufen hatte. Wir haben mit meinem Handy probiert, seinen Freund anzurufen, und es ging nicht. Er hat erzählt, dass er diesen Freund erst morgen besuchen wollte und für gerade 30€, die er noch in der Tasche hatte, irgendwo übernachten wollte. Ich habe ihm viel Glück gewünscht, weil ich nicht weiß, wo man so billig schlafen kann. Ich habe ihm vorgeschlagen, nach Jugendherbergen zu suchen. Ich kenne mich in Duisburg aber gar nicht aus.

Ich bin sonst diese Woche nach einigen Wochen Stille wieder von Hülya angerufen worden. Diesmal hatte sie ihre Nummer nicht versteckt, was mich verunsichert hat. Ich hatte sie auf dem Handy nicht mehr gespeichert gehabt, er waren zu viele Jahre her, als sie sich jedes Wochenende bei mir eingeladen hatte. Ich dachte, es wäre jemand, der für eine Wohnungsbesichtigung anruft, und habe nach dem verpassten Anruf zurück gerufen. So ein Mist, sie war’s. Da ich abends in der Stadt unterwegs war und gerade viel Verkehr vorhanden war, habe ich so getan, als ob ich nicht hören könnte, wer dran war. Nach mehrmaligen „Allo?“ und „Ich höre Sie ganz schlecht“ habe ich wieder aufgelegt. Sie hat mich seitdem drei/vier Male am Tag versucht, anzurufen, aber jetzt, wo ich ihre Nummer kenne, gehe ich nicht mehr dran, das Handy habe ich auf leise gestellt. Sobald ich eine Wohnung in Berlin habe, ändere ich meine Handynummer. Vorher kann ich nicht, da ich diese Nummer für Wohnungsbesichtigungen angegeben habe. Sie hatte damals eine Freundin erwähnt, die bei O2 arbeitet. Ich lasse mich zwar nie in Telefonbüchern eintragen, aber vielleicht sollte ich sogar den Anbieter wechseln, falls sie auf die Idee kommt, diese Freundin nach meiner Nummer zu fragen.

[…] Endlich zu Hause. Die Glühbirne im Flur hat sich hier auch beim Einschalten verabschiedet, es ist wirklich nicht meine Woche mit Lampen. Rucksack auf dem Boden, Katze in den Armen, sie hat sich wieder über meine längere Abwesenheit beschwert, die Arme, ich habe sie auch vermisst, dann konnte ich nicht länger warten, ich bin trotz später Stunde in die Dusche gegangen und habe meine Haare gewaschen. Nächste Woche sind meine Tage vorbei, ich werde dann dafür zu einem Schwimmbad in der Nähe der Arbeit gehen – und dabei noch Sport treiben.


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Ein Tag in Karlsruhe

Gestern war schon hart. Ich bin um 05:00 aufgestanden, um mit einem Zug gegen 06:00 zu fahren. Die Idee war, um die 09:00 in Karlsruhe anzukommen, um eine Stunde Zeit zu haben, bis zum Ort des Vorstellungsgespräches zu fahren. Es war warm, der Zug wurde schnell voll, es war eine gute Idee, einen Sitzplatz reserviert zu haben. Ich saß an einem Tisch. Auf der anderen Seite des Ganges saß eine Frau in Begleitung von einem Arbeitskollegen. Sie fuhren zu einer Stadt, deren Namen ich schon vergessen habe, um bei einer Messe Ergebnisse vor verschiedenen Firmen vorzustellen – das habe ich erfahren, weil sie sich die ganze Zeit mit einer Freundin am Telefon unterhalten hat. Sie war dabei so laut, dass ich beschlossen habe, mir im Speisewagen in Ruhe ein Croissant mit Kaffee als Frühstück zu gönnen. Als ich zehn Minuten später zurück kam, war sie immer noch am quatschen. Zum Glück sind wir dann durch Tunnels gefahren, die Verbindung wurde mehrmals abgebrochen, und sie hat eingesehen, dass es keinen Sinn machte, weiter telefonieren zu wollen.

In Karlsruhe ist mir erst aufgefallen, dass es ein sehr warmer Tag werden würde. Ich hatte eins vor der Fahrt vernachlässigt: Mich über das Wetter zu informieren. Mit meinem Kostüm war ich schnell verschwitzt. Ich habe die Jacke ausgezogen und bin mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Forschungszentrum gefahren. An der Pforte waren andere Gäste vor mir, die ebenfalls einen Besucherausweis brauchten. Es hat so lange gedauert, dass ich trotz schnellen Laufens mit fünf Minuten Verspätung zum Termin angekommen bin. Das Institut liegt gut zehn Minuten zu Fuß von der Pforte entfernt. Die Sonne hat auf dem Weg voll geknallt. Auf den Wiesen habe ich die gleichen gelben Blumen wie in meiner Heimat gesehen. Ich habe gedacht, allein wegen des Wetters wäre es schon toll, dort zu arbeiten.

Ich habe im Gebäude die Jacke wieder angezogen und bin zur ersten Etage gegangen. Von meinem Empfang bin ich enttäuscht gewesen. Die Organisatoren haben es scheinbar für unnötig gehalten, irgendwelche Getränke anzubieten – dass habe ich noch nie erlebt, ich hatte bei allen anderen Gesprächen immer mindestens einen Kaffee oder Wasser angeboten bekommen. Vor allem bei der Hitze hätte ich es gestern nötig gehabt. Es sagt für mich schon einiges darüber aus, wie das Wohlbefinden der Mitarbeiter an diesem Institut geschätzt wird. Ich bin zu einem Raum gebeten worden, der trotz vielen Fenstern sehr dunkel wirkte. Zwei Personen waren da, der noch junge Institutsleiter und die Gleichstellungsbeauftragte[1]. Der Institutsleiter hat sich am Tisch gegenüber von mir mit dem Rücken zu den Fenstern so platziert, dass ich ihn kaum sehen konnte: Ich habe die ganze Zeit mit einer dunklen Gestalt gesprochen, deren Gesichtszügen ich nicht mal erkennen konnte. Von dem Gespräch bin ich auch nicht überzeugt gewesen. Es war interessant, aber obwohl ich die Anforderungen erfülle, denke ich nicht, dass ich für die Stelle geeignet bin[2]. Nach dem Gespräch habe ich mit der Leiterin der Personalabteilung kurz gesprochen und einige organisatorischen Fragen geklärt.

Kurz nach 11:00 war ich schon fertig. Ich habe Michael, einen ehemaligen Kollegen, angerufen, der fünf Jahren in meinem früheren Institut gearbeitet hat, bevor er zum Forschungszentrum gewechselt ist. Er hat mir die Maschine gezeigt, die er jetzt am Synchrotron betreut. Wir haben über die Nutzer gelästert, die manchmal mit Proben ankommen, aber gar nicht wissen, was sie damit anstellen wollen, wobei ich mich dann frage, wie sie einen erfolgreichen Antrag auf Messzeit schreiben konnten – ich werde in Berlin bestimmt den gleichen Ärger bekommen. Wir haben mittags in der Kantine zusammen gegessen. Es war so warm, bestimmt um die 35°C, dass ich die Jacke meines Kostüms nicht mehr angezogen habe. Nach dem Mittagessen hatten wir eine lange Kaffeepause, und ich konnte danach andere wissenschaftliche Geräte sehen. Ich hatte für einen Zug um 17:00 reserviert und Michael hat mich zum Bahnhof mit seinem Auto gefahren.

Bei der Rückfahrt hat sich mein Ischias plötzlich wieder heftig gemeldet. Ich habe zum ersten Mal seit langem gedacht, wie schön es wäre, eine Diclofenac-Tablett dabei zu haben. Zum Glück war es mir im ICE bequem genug, und der Schmerz hat nachgelassen. Ich habe die Nürnberger Würstchen mit Kartoffelsalat im Speisewagen gegessen, ich wollte sie schon lange mal probiert haben. Das kühle Weizenbier dazu war super – der Speisewagen war der einzige Wagen ohne Klimaanlage. Der Zug hatte Verspätung und ich musste mit einem späteren Anschlusszug weiter fahren. Meine Mami hat mich angerufen, um über den Verlauf des Gespräches informiert zu werden, aber ich saß noch im Zug und die Verbindung war schlechter Qualität. Im Zug war auch eine Truppe von Rentnern anwesend, die sich auf der Treppe zwischen beiden Etagen niedergelassen hatte. Dabei war eine Frau, die so laut ihre Meinung über alles Mögliche ununterbrochen sagen musste, dass die Frau vor mir ausgerastet ist und selber noch angefangen hat, sich laut über die Frau zu beschweren. Ich war froh, aus dem Zug auszusteigen.

[1] Gleichstellungsbeauftragten habe ich allerdings bei Gesprächen in der Industrie nie gesehen, nur an Unis oder Forschungszentren.
[2] Außerdem habe ich vorgestern per Email eine gescannte Kopie meines neuen Arbeitsvertrages in Berlin bekommen, den unterschreibe ich am Montag.


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Schaltergeschichte an der Bahn

Ich habe heute meine ganzen Fahrkarten für nächste Woche auf einmal besorgt. Am Schalter. Ich mag Automaten nicht. Außerdem wollte ich meine beiden zweistündigen NRW-Tickets kaufen, um für Berlin zum Flughafen hin und zurück zu fahren, und am Automat wären sie sofort entwertet gewesen. Es waren viele Leute da, aber mit vier Schaltern ging es schnell, ich habe gerade fünf Minuten gewartet.

An meinem Schalter war eine ganz junge Frau, die ich noch nie gesehen hatte, mit kurzen dunklen Haaren und einem kleinen Brillant auf der Nase geklebt. Sie war vielleicht wegen ihren vorherigen Kunden gereizt, auf jeden Fall wirkte sie gar nicht sympathisch. Nachdem ich die NRW-Tickets bestellt hatte, habe ich nach Reisemöglichkeiten für mein zweites Vorstellungsgespräch gefragt: „Ich möchte sonst am Donnerstag nach Almelo in Holland hin und zurück fahren.“ Den Namen der Stadt hat sie zuerst nicht verstanden, dann fragte sie, wann ich denn fahren möchte (was ich eben gesagt hatte), dann fing sie an, super schnell auf ihrem Rechner eine Verbindung zu suchen und mir eine Seite zu drucken, bevor ich überhaupt sagen konnte, ob die Verbindung in Ordnung wäre. Ich habe bloß Zeit gehabt, um die gewünschte Ankunftszeit zu sagen, und dass ich möglichst viel Zeit beim Umsteigen haben möchte – nach einigen Verspätungsgeschichten mit der Bahn bin ich vorsichtig geworden. Die Verbindung, die sie mir vor der Nase gehalten hatte, ging gar nicht. Bei allen Umstiegen hatte ich knapp über fünf Minuten, das Verspätungsrisiko war mir zu groß. Da sagte die Frau, ich hätte doch nach möglichst wenigen Umstiegen gefragt – hatte ich aber nicht. Ich hatte im Voraus von zu Hause aus selber nachgeschaut, und es gab eine Verbindung mit dem Thalys über Duisburg, die mich interessiert hätte. Genervt meinte die Frau, der Thalys würde gar nicht so weit in Deutschland fahren und wäre sowieso teurer. Ich hatte mich dabei nicht über die Kosten geäußert und fand es schon eine Frechheit, dass sie meinte, meinem Aussehen nach müsste ich aufs Geld achten. Sie gab mir dann gleich eine neue Verbindung über Brüssel. Die wollte ich nicht haben, die Reisezeit hätte sich deutlich verlängert. Ich hatte die ganze Zeit auf ihrem Bildschirm geschaut und ganz kurz die gewünschte Verbindung gesehen – ja, tatsächlich gab es die mit dem Thalys über Duisburg. Endlich hatte ich meine Hinfahrt gesichert. Die Rückfahrt war noch dran, es ging schneller. Ich hatte ihr gesagt, dass ich um halb sieben zurück fahren wollte. Die erste Verbindung, die sie mir gedruckt hat, ging um 17:30, die zweite um 19:30. Beim dritten Mal hat es geklappt. Also echt… In der Regel habe ich bei der Bahn mit einer anderen Frau um die vierzig zu tun, die einen viel besseren Umgang mit Kunden hat, heute war sie leider nicht da. Ich bin sonst überrascht, wie günstig die Fahrt nach Almelo hin und zurück ist, knapp über 100€. Für die gleiche Reisedauer innerhalb Deutschland habe ich häufig das Doppelte bezahlt.


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Plötzlich wieder aufgetaucht

Manchmal freut es mich, lange nicht mehr gesehenen Bekannten wieder zu sehen. Manchmal nicht. Genau wie bei Hülya, die vor kurzem nach gut fünf sechs Jahren Funkstille plötzlich bei mir vor der Tür stand.

Ich habe Hülya durch meinen Arbeitskollegen Sebastian kennen gelernt. Er hatte mich eines Abends zum Grillen im Westpark eingeladen, und sie war auch dabei. Wir haben uns später bei ihm wieder getroffen und Kontaktdaten getauscht. Gerne hätte ich mit ihr häufiger kleine Konzerte in Kneipen besucht. Da sie arbeitslos war, haben wir uns aber zunehmend bei mir getroffen. Wir haben viel gequatscht, wobei ich mehr zugehört als geredet habe. Und geraucht. Mensch, was hat sie geraucht, viel mehr als ich. Selbst gedrehte Zigaretten. Aber irgendwie hat es Spaß gemacht, mit ihr zu reden und zu lachen. Auch wenn ich sie gleichzeitig zu vulgär in ihrer Wortwahl gefunden hatte, sie hatte zu viele Schimpfwörter benutzt, und zu viel über anderen gelästert. Als sie sich nach einiger Zeit jedes Wochenende bei mir eingeladen hat, habe ich gemerkt, dass es bei mir immer mehr heftige Kopfschmerzen verursacht hat. Ich habe damals gedacht, es läge am Zigarettengeruch, und hatte alle Fenster breit aufgemacht. Im Nachhinein würde ich jetzt sagen, es ist ein Zeichen dafür, dass jemand einem die Lebensenergie aussaugt – wie Vampiren, oder Parasiten.

Worüber hatten wir uns unterhalten? Wir waren beide Single und haben uns beschwert, wie schwierig es wäre, einen guten Mann zu finden. Ich war damals unglücklich verliebt; Hülya lebte noch bei ihrem Ex-Freund Kay und hatte eine sporadische Beziehung mit Olivier aus ihrem alten Studentenwohnheim. Sie erzählte auch, wie eine Spanierin aus dem gleichen Wohnheim versucht hatte, mit ihr eine sexuelle Beziehung zu haben, was sie als hartnäckige heterosexuelle Frau sehr gestört hätte. Es klang für mich irgendwie seltsam, aber na gut, es kann auch passieren. Kurz danach fragte sie mich, ob ich nach so langem Single-Sein keine Lust hätte, mit Frauen, zum Beispiel mit ihr, Sex zu haben. Aha… Als sie meinen Gesichtsausdruck sah, meinte sie, es wäre nur gedacht, um mich zum Lachen zu bringen. Ach so… Ich fragte mich, ob die Geschichte mit der Spanierin wirklich so passierte, wie sie es mir geschildert hatte. Nach einer Weile ging es aber nur noch um Hülya. Sie hatte einmal die Frechheit gehabt, mir zu sagen, meine Probleme würden Sie nicht interessieren, da ihre eigenen noch schlimmer wären. Ich sollte nur dazu beitragen, bei ihren Beschwerden Mitleid zu haben, ohne mich je beklagen zu dürfen. Probleme schien sie auch zu haben, ich habe aber nie verstanden, was sie daran hindern sollte, ihr Leben zu ändern. Zuerst Arbeit finden. So häufig hat sie sich beschwert, keine Arbeit und kein Geld zu haben, nicht mehr bei ihrem Ex-Freund wohnen müssen zu wollen, aber ich habe noch nie erfahren, dass sie sich irgendwo beworben hätte. Ihre Ausrede war, wenn sie eine Arbeit hätte, müsste sie dann ihr Bafög zurück bezahlen, solange sie arbeitslos bliebe, müsste sie es nicht tun. Dabei hat sie ihr Studium nie zu Ende gebracht. Monatelang durfte ich mir alle ihre Beschwerden anhören, über ihr Single-Sein, ihre bösartige Familie und ihre Menstruationsprobleme. Sie lästerte die ganze Zeit über andere Leute. Leute, die sie unfair behandeln würden, sie schimpfen würden… Nur, von der Art, wie sie selbst redet und sich verhält, dachte ich, dass sie es sich vielleicht verdient hatte. Ich habe mich schon gefragt, wie sie bei anderen über mich sprechen würde, denn ich nie erlebt hatte, dass sie über jemanden etwas Gutes zu sagten hatte. Als ich sie einmal fragte, ob es nicht zu kompliziert für ihre Beziehung mit Olivier war, mit ihrem Ex-Freund Kay zusammen zu leben, wirkte sie beleidigt und meinte, Kay wäre doch immer noch ihr Freund. Was also das Zusammentreffen mit Hülya für mich so schwer zu ertragen machte, war nicht nur, dass sie sich ständig beschwerte und erwartete, dass ich für alle ihre Probleme Verständnis hätte, sondern auch, dass sie so viele widersprüchliche Aussagen machte.

Eines Tages kam Hülya zu mir und sagte, sie hätte etwas wichtiges mir mitzuteilen. Was war’s? Nachdem sie mir so lange gesagt hatte, sie wäre Single und würde so gerne endlich einen Mann finden, und dabei mein Mitleid haben wollte, erzählte sie mir plötzlich, sie wäre eigentlich verheiratet. Sie hatte es meinem Kollegen Sebastian erzählt und wollte es mir jetzt sagen, bevor ich es von ihm höre. Ihr Mann würde sich aber nicht für sie interessieren, deswegen sie andere Männer gesucht hätte. Sie hatte ihn damals mit Hilfe von ihrem ganzen Bafög-Geld zu einer Hochzeit gebracht, weil sie als Türkin sonst keine Aufenthaltserlaubnis mehr hätte. Dabei würde ihr Mann aber nur Frauen übers Internet suchen, zum Beispiel aus Südamerika, und sie nach Deutschland holen. Was kann ich sagen? Wenn einige ihrer früheren Geschichte mir schon unglaubwürdig vorkamen, war diese letzte der Hammer. Sie meinte dann, sie hätte mir die „Wahrheit“ nicht früher erzählt, da sie Angst hätte, ich hätte kein Verständnis für ihre Lebensweise. Wofür ich aber definitiv kein Verständnis habe, ist, wenn Leute nur Lügen hintereinander aufreihen. Sie wollte sich auch beim Einwohnermeldeamt mit meiner Adresse melden, um ihre Korrespondenz per Post bei mir zu bekommen. Den Grund dafür habe ich nie verstanden. Was ich wohl verstanden habe, ist, dass ich bei der Behörde für sie lügen und sagen sollte, dass sie bei mir wohnen würde. Das kam für mich nicht in Frage. Ich war also insgesamt nicht wirklich traurig, als wir uns kurz danach nach einer scheinbaren Nichtigkeit gestritten hatten und nicht mehr getroffen hatten – es kam nach einem guten Jahr eher wie eine Erlösung.

Und vor etwa einem Monat hat sie bei mir eines Abends geklingelt. Ich muss zugestehen, ich hatte sie inzwischen völlig vergessen. An der Sprechanlage: „Ich bin’s!“ Ich, misstrauisch, da ich auch niemanden erwartet hatte: „Wer, ich?“ Sie: „Na ich, Hülya. Hör mal, ich muss mit dir reden.“ Ich habe sie bei mir nicht eingeladen und bin die Treppen runtergegangen. Wir haben uns vor meiner Haustür unterhalten. Sie meinte, sie wollte sich nach all den Jahren für unseren Streit entschuldigen, weil sie keine Ruhe hätte und an nichts anderes denken könnte, ich wäre immer so nett zu ihr gewesen und sie hätte es nicht geschätzt. Sie sagte auch, sie hätte schon vorher häufig versucht, bei mir zu klingeln, als sie in der Gegend war. Ich habe mich dabei gefragt, ob ich es ihr zu verdanken hatte, ab und zu am Sonntagmorgen gegen 07:00 aufgewacht zu sein, weil jemand meine Türklingel betätigt hatte. Ich habe aber nichts gesagt. Wenn ihr eine Entschuldigung so wichtig war, wollte ich es ihr nicht verderben, auch wenn ich gleichzeitig dachte, hoffentlich bleibt es auch dabei und sie versucht nicht, wie vorher Kontakt zu knüpfen. Eine der ersten Sachen, um die sie mich gebeten hat und die mir komisch vorkam, war, dass ich Sebastian nicht sagen sollte, dass sie wieder mit mir Kontakt aufgenommen hat. Dabei ist er seit längerer Zeit für eine neue Arbeit umgezogen. Sie fragte mich, ob mein Nachbar, der Deutschlehrer, der so laut war, immer noch auf der Etage wohnen würde. Leichtsinnigerweise sagte ich, er war ausgezogen und ich hatte seine Wohnung zwecks Ruhe übernommen. Sofort bemerkte sie, es wäre so praktisch, da sie dann bei mir wohnen könnte. Was haben die denn alle? Die arbeitslose Spanierin Cristina, die ich nur so kurz kennen gelernt hatte, hatte genau die gleiche Reaktion, als sie mein Wohnzimmer sah. Ich habe ihre Idee sofort abgelehnt. Hülya wollte gleich an dem Abend mit mir Kaffee trinken gehen. Ich habe aus Prinzip nein gesagt, da sie unangekündigt kam und nicht erwarten konnte, dass ich für sie sofort verfügbar sein sollte, und habe mich für den nächsten Abend in einem Café verabredet, mit der Idee, einmal getroffen reicht, und dann brauche ich sie nie wieder zu sehen. Sie wollte lieber den Abend bei mir verbringen, „so wie früher“; als ich aber sagte, bei mir würde keiner mehr rauchen dürfen, weil ich aufgehört habe, war sie mit dem Café einverstanden.

Wir haben uns in einem Lokal nicht weit weg von meiner Wohnung getroffen, wo ich noch nie war. Hülya sagte, es wäre jetzt ihr Stammcafé geworden. Die Kellner würden sich aber nicht nett mit ihr verhalten. Der Raucherbereich war ein großes Zimmer mit sehr hoher Decke, wo wir alleine gesessen haben, so dass ich dachte, ausnahmsweise meine Klamotten danach nicht gleich in die Waschmaschine stecken zu müssen. Wir haben uns unterhalten und mir wurde sofort klar, dass sie sich gar nicht geändert hat. Sie hat an dem Abend besonders übel über Sebastian und seine Frau Amandine geredet, die sie aus der Zeit kennt, als die beide im Studentenwohnheim zusammen waren. Ach so, deswegen wollte sie nicht, dass Sebastian erfährt, dass sie wieder mit mir sprechen wollte? Haben die sich gestritten, oder hat sie ihm schlechtes über mich erzählt? Mir gefällt es wirklich nicht, wenn ich zuhöre, wie jemand über anderen so lästert, und wollte das Thema wechseln. Wieder hat Hülya über ihr Leben geklagt, über ihre Arbeitslosigkeit, über die Tatsache, dass sie mit ihrem Bruder und ihrer Schwägerin in Baden-Württemberg jetzt wohnt, über ihre Gesundheit… Als der Kopfschmerz nach einer knappen Stunde kam, war ich nicht überrascht. Ich habe es ihr auch gleich gesagt, mit dem Ergebnis, dass wir nach noch einer Stunde das Café endlich verlassen haben. Sie sagte, wie es damals schön war, als sie jeder Zeit zu mir kommen und von mir leckeres zu essen bekommen konnte. Ich habe ihr die Geschichte von Cristina erzählt, die mir in einer Woche so viel Zeit und Energie geklaut hatte, dass ich sie nicht mehr sehen wollte, in der Hoffnung, sie könnte ihr eigenes Verhalten damit vergleichen und sich selbst in Frage stellen. Sie meinte am Ende, es wäre schön, mit mir wieder gesprochen zu haben, wobei ich zu streng geworden wäre, da sie zum Beispiel nicht mehr bei mir rauchen dürfte, das wäre so doof. Ich stimmte ihr zu, so wäre ich nun geworden. Eigentlich habe ich aber gar nicht mehr vor, sie zu Hause zu Besuch zu haben, das mit dem Rauchen ist nur eine bequeme Ausrede. Zu Hause angekommen merkte ich doch, wie stark der Zigarettengeruch an meinen Kleidern klebte. Ab in die Waschmaschine.

Nach einer Woche meldete sich Hülya wieder. Sie rief mich an, als ich mit Freunden beim Mittagessen in der Stadt war. Sie wollte sich mit mir gleich am Nachmittag treffen, ich war aber schon mit einer Freundin verabredet. Sie sagte, sie würde mich dann später zurückrufen. Bei meinem Ton am Telefon fragten meine Freunde sofort, was los war. Ich habe ihnen also die Geschichte von Hülya kurz geschildert. Sie haben mir vorgeschlagen, nicht mehr an der Sprechanlage zu antworten, wenn jemand abends klingelt, und nicht mehr ans Telefon zu gehen, wenn die Nummer nicht angezeigt wird – da sie mich nur mit versteckter Nummer angerufen hat. Ihre Nummer habe ich sonst lange nicht mehr. Das ist blöd, falls ich einen Anruf für eine Bewerbung bekomme, aber ich habe es noch nie erlebt, dass Firmen ihre Nummer verstecken. Ich habe dann meine Freunde gewarnt, dass sie mich immer vorher anrufen sollen, wenn sie mich spontan besuchen wollen. Bis jetzt war es effektiv.


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