Heute soll es stürmisch werden

Sturmböen bis zu 88 km/h sind laut wetter.de zu erwarten. Ich werde wohl das Fahrrad zu Hause lassen.

Und weiter auf der Seite steht ein Link zum Artikel „Der Sommer war früher doch besser“, untertitelt „Knapp Zwei Drittel der Deutschen finden, dass diese Aussage richtig ist“. So viel zur Objektivität. Wenn man wissen will, wie das Wetter früher wirklich war, sollte man sich gemessene Daten anschauen. Aus dem subjektiven Empfinden von befragten Leuten zieht sich doch kein ernster Meteorologe (m/w) wissenschaftliche Schlussfolgerungen.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Es ist kühler geworden

Vor einer Stunde hatten wir noch knapp 37°C auf der Terrasse…

Temperatur

Alle Fenster sind tagsüber geschlossen. Im Treppenhaus fühlt es sich wie in einem Offen an. Ich gehe nicht raus.

Wir waren gestern Abend am Nikolassee. Es war überfüllt mit Menschen, aber es gab auch Enten und Blässhühner. Letztere wurden sogar noch von süßen kleinen Küken gefolgt. Ich konnte gut im Wasser abkühlen, der Rest des Abends war angenehm. In der kurzen Zeit am Wasser bin ich natürlich auch von kleinen Viechern gefressen worden…

Heute fällt mir das wöchentliche Putzen recht schwer. Staubsaugen ist erledigt, der Boden muss noch gewischt werden. Lieber sitzen bleiben. Gleich kommt ein Gewitter.


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Wind

Ich hasse es. Seit gestern weht es aus dem Westen durch Berlin in starken Böen. Ich kriege massiven Gegenwind auf dem Weg nach Hause. Ich merke, wie schnell meine Geschwindigkeit sinkt, wenn ich kurz nicht mehr trete. Heute Abend an der Ampel hätte mir der Wind fast den Lenker auf den Händen gedreht. Und die Leute sind gereizt.

Heute morgen wäre ich kurz vor Lichterfelde West von einem abbiegenden weißen Transporter aus der anderen Richtung überfahren worden, wenn er nicht im letzten Moment mitten auf der Kreuzung notgebremst hätte. Es war merkwürdig. Ich bin an der Kreuzung bei Gelb gefahren. Die Ampel ist gerade gelb geworden, als ich (rechts von einem Auto) noch ziemlich schnell auf dem Radweg vorbei gefahren bin. Kein Grund, plötzlich zu bremsen, es wäre eher gefährlich gewesen. Die Kreuzung ist aber lang, und ich bin langsamer als das Auto links von mir gefahren. Ich vermute, es wurde hinter mir rot, als der Transporter nach dem Auto mit vollem Schwung angefangen hat, abzubiegen, und mich (absichtlich?) „übersehen“ hat. Obwohl es kein Fehler war, bei Gelb nicht zu halten, weil es so kurzfristig gewechselt hatte, habe ich mich geärgert. Und noch mehr, als der Transporter-Fahrer angefangen hat zu brüllen, weil er offensichtlich dachte, ich wäre bei rot gefahren. Vielleicht sollte man anregen, an der Kreuzung eine separate Ampel für Radfahrer anzubringen, die früher rot wird.

Später bin ich wie immer am Lidl in der Gutschmidtstraße vorbei gefahren. Es war noch früh. Sehr wenige Leute waren unterwegs. Kein Mensch auf dem Parkplatz rechts von mir, keine Fußgänger auf dem geteilten Rad- & Gehweg. Ich konnte gut fahren. Plötzlich habe ich aus der hinteren Ecke vom Parkplatz einen beeindruckenden Staubwirbel mit Blättern wahrgenommen, der sich schnell zu mir bewegte. Ein Zusammentreffen schien unvermeidlich. Ich habe den Kopf leicht nach links gedreht und die Augen gekneift, um nichts davon zu bekommen. Meine Augen sind mit dem Wind zur Zeit genug gereizt. In dem Moment ist ein Auto von der Straße aus zum Lidl abgebogen. Ich war auf dem Radweg, der Fahrer musste warten, dass ich vorbei fahre. Es schien Grund genug zu sein, um ihn aufzuregen. Weil irgendwas angemeckert werden musste, aber doch nicht, dass ich auf dem Radweg war, wie es sich gehört, meinte er durch sein Fenster, ich sollte rechts und nicht links beim fahren schauen. Äh? Rechts war Funkstille. Stimmt. Kate hatte mir erzählt, die Berliner müssen einen immer belehren, selbst wo kein Bedarf / Anlass besteht. Kann ich nur bestätigen. Vielleicht lag es auch daran, dass ich eine Frau bin, oder dass ich offensichtlich nicht deutscher Abstammung bin, oder was weiß ich. Der Berliner hält sich häufig für überlegen. Ich habe ihn reden lassen und bin weiter gefahren.

Heute Abend habe ich auf dem Rückweg gesehen, wie ein Radfahrer und ein (schon wieder) weißer Transporter sich gerade verpasst haben. Beide haben sich so unverschämt stur verhalten, es hätte krachen sollen, nur, um ihnen eine Lehre zu sein. Doch nicht. Es hätte für den Radfahrer ganz schlimm im Krankenhaus geendet. Ich stand an der roten Ampel, vor der Paul-Schneider-Straße. Links von der Kreuzung standen auch viele Autos. Es war gerade der Moment, wo niemand fuhr. Die Fußgänger-Ampel von links nach rechts vor mir war grün. Der Radfahrer ist wie ein Pfeil geschossen über die Zebrastreifen gekommen. In dem Moment ist der Transporter-Fahrer aus meiner rechten Seite über die Kreuzung gerast, um links abzubiegen. Keiner hat gebremst. Der Transporter-Fahrer hat sich böse umgeschaut, der Radfahrer hat geschimpft. Die sind mir beide aber echt bescheuert vorgekommen.


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Migränewetter

Ich sollte an diese Hitze gewöhnt sein. In meiner Heimat ist es im Sommer meistens sehr heiß. Und vor Kurzem in Spanien hatten wir sogar 39°C. Mir geht’s schlecht.

Es kann sein, dass ich in letzter Zeit übertrieben habe. Ich war schon froh, bei meiner Rückkehr aus dem Urlaub festzustellen, dass ich gar nicht zugenommen hatte. Tapas und den leckeren frischen Fisch habe ich in Spanien reichlich genossen. Vermutlich liegt es daran, dass wir so viel zu Fuß unterwegs waren. Da das Wetter hier so schön wurde, habe ich beschlossen, häufiger mit dem Fahrrad zu fahren. Seit letzter Woche habe ich jeden Tag 25km geschafft. Am Samstag sind wir zum Strandbad Wannsee gefahren. Ich hatte die Idee, danach zu mir zu fahren, und damit am Tag 60km zurück zu legen, aber bei der Hitze war es völlig unrealistisch. Wir sind von dort aus mit der Bahn gefahren. Gestern wurde die geplante Spazierfahrt aufgrund der Hitze auch verkürzt. Wir haben Pause in einem Biergarten im Schatten gemacht und ich habe einen Liter Fassbrause getrunken.

Heute Morgen hatte ich seit letzter Woche keinen Gramm abgespeckt. Irgendwie frustrierend. Laut BMI bin ich nicht im Übergewicht, immer noch im grünen Bereich, aber ich sollte mich in Acht nehmen, die obere Grenze ist nicht so weit.

Vielleicht habe ich mich mit dem vielen Fahrradfahren überanstrengt. Oder das Wetter ist Schuld. Heute war es wieder zu warm im Büro. Ich bin mehrmals zur Toilette gegangen, um mir den Kopf naß zu machen. Der Ventilator war im Einsatz. Am Ende des Tages musste ich Testmessungen an den Geräten im klimatisierten Raum durchführen, der gut zehn Grad kühler als mein Büro ist. Als ich zurück zu meinem Schreibtisch kam, habe ich mich schlecht gefühlt. Schwindelig. Mein Bauch hat geschmerzt, und eine Migräne hat sich bemerkbar gemacht. Draußen sammelten sich graue Wolken. Mir ging’s früher immer sehr schlecht kurz vor einem Gewitter, ich musste mich sogar häufig auf dem Boden hinlegen, aber es hatte nachgelassen, seitdem ich mit Sport angefangen hatte. Heute hat es mich umgehauen, und es gab zum Schluß doch nicht mal richtig Gewitter, was vorher bei diesem Zustand für mich immer wie eine Befreiung gewirkt hatte.

Ich habe Paracetamol eingenommen, ohne nennenswerte Wirkung. Kurz danach habe ich beschlossen, Feierabend zu machen. Es war schon 18:30. Ich habe das Fahrrad bei der Arbeit gelassen. Ich wollte bei Kaufland einige Sachen besorgen. Dabei hatte ich im Supermarkt ständig das Gefühl, dass ich gleich umkippen würde. Ich war alleine, Martin war noch bei der Arbeit beschäftigt. Ich bin mit der Tram nach Hause gefahren und habe eine Packung Pringles gefressen (ich hatte im Kaufland plötzlich Lust drauf). Kalten Grüntee getrunken, den ich gestern vorbereitet hatte. Die Migräne hat langsam nachgelassen. Jetzt bin ich nur noch sehr müde. Gut, dass ich diese Woche ab morgen noch drei Tage frei genommen habe. Ich muss meinen Resturlaub los werden, da ich demnächst den Arbeitgeber wechseln werde. Ich habe noch drei Wochen in August geplant. Anders ausgedrückt, ich habe bis jetzt einfach zu wenig Anspruch auf meinen Urlaub genommen.


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Kalter Montag

Die Glätte hat mich völlig überrascht. Ich hatte die Wettervorschau nicht beachtet. Es gab am Wochenende Besseres zu tun.

Am Samstag habe ich es doch nicht geschafft, zum Sport zu gehen. Ich habe mich um meine Wohnung gekümmert. Mir ist aufgefallen, dass Brüderchen schon am kommenden Wochenende mit seiner Freundin zu Besuch kommt, und ich wollte den Wohnzimmerbereich bequemer gestalten. Ich bin noch nicht fertig. Am frühen Abend habe ich die Katze reichlich versorgt und mich fürs Wochenende auf dem Weg zu Martin gemacht. Über eine Stunde Fahrt mit ÖPNV. Als wir uns umarmt haben, ist mein Stress von Freitag auf einmal verschwunden. Wir sind noch essen gegangen, bevor wir uns im Schlafzimmer vergnügt haben. Er fühlte sich trotz OP ziemlich gut. Da ich ihn schonen wollte, habe ich beschlossen, in die Reitstellung zu gehen. Und muss heute peinlich feststellen, dass ich unbedingt meinen Trainingsplan ändern muss. Solche Muskelkater hatte ich lange nicht mehr gehabt. Aber seiner Reaktion nach zu beurteilen, hat es sich sehr gelohnt. Wir haben auch schon Urlaubspläne für den Sommer diskutiert. Wenn das nicht ernst ist.

Nach einer erholsamen Nacht bei mir habe ich mich heute Morgen kurz nach acht auf dem Weg zur Arbeit gemacht. Normalerweise brauche ich zu Fuß eine Viertelstunde bis zur Haltestelle. Nicht so heute. Die Hälfte meiner Strecke ist bis zur Hauptstraße des Viertels mit Kopfsteinpflastern bedeckt — sowohl Bürgersteig als auch Straße. Mit der Glätte von heute Morgen war es der reine Horror. Aus dem Kiez raus war es kaum besser, da es noch nirgendwo bestreut wurde und ich über eine Brücke gehen musste. Kurz davor stand ich still und überlegte, wie ich weiter gehen sollte, als der Wind plötzlich stark wehte und mich fast zum Fall gebracht hätte. Als ich endlich heil die Haltestelle erreichte, war es schon 08:45. Der Weg von der Straßenbahn bis zu meinem Gebäude war genau so mühsam langsam. Und ich hatte meine Winterschuhen an. Ich muss mir unbedingt Spikes besorgen.

Die Arbeit verlief heute super. Mein IT-Kollege hat eine Beschreibung gefunden, wie man PyQt4 auf Maverick installieren kann. Ich habe sie gleich auf Uschi’s Mac ausprobiert und war begeistert, als es endlich lief. Man musste nur homebrew installieren, und danach brew install qt, brew install sip, brew install pyqt. Einfacher geht’s nicht. Qwt5 musste noch her, dann ist alles reibungslos gelaufen. Was für eine Erleichterung. Damit konnte ich bei unserer Besprechung positive Ergebnisse zeigen. Das Problem mit openSUSE scheint doch nicht so wichtig zu sein. Ich kann mich jetzt darauf konzentrieren, das Programm zu veröffentlichen. Wir hatten letzte Woche schon die Arbeitseinteilung bei den Geräten für diese Woche diskutiert, aber Uschi meinte, es könnte sein, dass jemand für Martin einspringen sollte, falls er noch nicht zurück kommt — wahrscheinlich er oder Winfried. Dabei hat er mich die ganze Zeit angeschaut. Ich werde das Gefühl nicht los, dass er schon Bescheid weiß. Wie auch immer.

Wir haben mit Martin noch nicht darüber diskutiert, ob wir uns als Paar outen oder nicht. Ich finde die Situation unangenehm. Es wäre mir lieber, nichts zu verheimlichen. Meine Kollegin Mieke hat mich heute erneut mit Fragen gebohrt. Und ich bekomme wieder das Gefühl, dass sie sich ihn vielleicht schnappen wollte. Dabei hat sie am Mittwoch darüber gelacht, ob wir denn „schon wieder“ ein Date hätten, als ich offensichtlich nach meiner Präsentation auf ihn wartete, um zusammen Feierabend zu machen. Martin hatte einfach ja geantwortet. Heute fragte sie mich, ob jemand etwas wüsste, wie es ihm nach der OP ging. Mit „jemand“ meinte sie mich. Da wir zu zweit waren, habe ich ihr kurz erzählt, dass er wahrscheinlich die ganze Woche noch abwesend wäre und heute zurück zum Arzt musste. Sie hat mich scherzend gefragt, ob ich ihn besucht hätte, was ich lächelnd bejaht habe. Ich habe gemerkt, dass es ihr danach nicht mehr gelungen ist, ganz locker zu wirken. Es kann sein, dass ich völlig falsch liege, aber mein Bauchgefühl sagt mir das Gegenteil. Sie erinnert mich an Hülya, und wie sie mir einmal erzählt hatte, sie wäre dumm genug gewesen, um Olivier in die Arme einer anderen Frau gesteckt zu haben, weil sie ihm gesagt hatte, die Frau möchte mit ihm Sex haben — sie wollte dadurch nur seine Reaktion prüfen, aber er hat sich tatsächlich darüber gefreut und ist zur anderen Frau gegangen. Ich denke manchmal, Mieke verhält sich mit Martin genau so.

Der Weg nach Hause sah heute Abend genau so schlimm wie am Morgen aus. Ich habe kurz eingekauft und ein Taxi bestellt. Das werde ich morgen auch machen, weil ich so früh bei der Arbeit sein muss. Danach schaue ich, ob ich Spikes kaufen kann. Es soll diese Woche nur noch kälter werden.


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Kurzes Update

Ich bin gerade bei meiner Mami (und versuche, mich an diese komische französische Tastatur zu gewöhnen). Ich fühle mich geehrt, dass ihre Katze mich sofort akzeptiert hat, da sie sonst so schlecht gelaunt ist, dass sie alle fremde Leute bei meiner Mami anfaucht und angrollt. Wir hatten uns erst über Weihnachten kennen gelernt, so jung ist sie noch, und damals durfte ich schon mit ihr spielen. Mit meinen beiden Geschwistern geht’s noch, aber die Freundin von meinem Bruder bekommt nur die Zähne von ihr zu sehen. Ich vermute, es liegt an unserem Körpergeruch. Weil wir ähnlich wie meine Mami riechen, werden wir in der Nähe der Katze toleriert. Meine eigene Katze wird zurzeit von meiner Vermieterin versorgt.

So super warm ist es hier für die Jahreszeit nicht, aber für mich sind die 22°C mit Sonne schon toll. Es hat in letzter Zeit anscheinend viel geregnet, so viel Wasser in den Bächern hatte ich lange nicht mehr gesehen. Es ist nicht ganz ungefährlich, wenn ich mich daran erinnere, wie viele Überschwemmungen es in meiner Gegend in den letzten Jahren gab, beginnend mit 2010. Ich war damals zwei Monate danach bei meinen Eltern zu Besuch und es war furchtbar, die ganzen Schäden zu sehen. Die Reparaturarbeiten waren in manchen Gebieten auch noch nicht mal begonnen, dass ein Jahr später im Herbst die nächste Überschwemmung kam. Hoffentlich bleiben wir dieses Jahr verschont. Ach ja, wenn wir keine Überschwemmung haben, haben wir sonst meistens Waldbrände im Sommer.

Ich habe gestern einen Anruf von Berlin bekommen, und sie haben sich für mich entschieden! Ich habe mich so riesig gefreut, dass ich nach dem Auflegen erstmal durch das ganze Haus einen spontane Jubbeltanz improvisieren musste. Die Katze hat blöd geguckt. Gut, dass meine Mami bei der Arbeit war. Und heute morgen kam eine Email von der Personalabteilung dort, in der stand, dass mein neuer Arbeitsvertrag Mitte Juni fertig werden sollte. Wenn alles klappt bin ich ab Juli nicht mehr arbeitslos! Das bedeutet, dass ich schnell eine neue Wohnung finden muss, und den Umzug organisieren muss, aber es gibt die Möglichkeit, zuerst in einer temporären Unterkunft zu wohnen.

Das einzige Blöde ist, dass ich bei der Vorbereitung meines kurzfristig geplanten Urlaubs bei meinen Eltern die Mappe mit den ganzen Unterlagen für die Reisekosten von beiden Vorstellungsgesprächen letzte Woche offensichtlich zu Hause liegen lassen habe. Es wird aber nicht so schlimm sein, wenn die Anträge auf Erstattung mit zwei Wochen Verspätung ankommen.


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Kalt

Ich habe doch die Heizung wieder an gemacht. Selbst mit dem Pulli bin ich am Zittern vor dem Rechner, meine Hände, Füße und Nase sind gefroren, und ich kriege Kopfschmerze. Es war gestern Abend schwierig genug, das Bett bequem zu bekommen, obwohl meine Katze die Fußstelle vorher erwärmt hatte. Heute Morgen bin ich aufgestanden, habe die Katze gefüttert, und bin zurück ins Bett gegangen, weil es mir doch zu kalt war. Ende Mai, und wir hatten heute maximal 7°C.

Heute Nacht gegen 01:00 habe ich ein lautes Wassergeräusch wahrgenommen. Ich habe gedacht, ein von meinen Nachbarn duscht gerade. Zurzeit machen sie das häufig um diese Uhrzeit, und die Wand der Dusche ist gleichzeitig die Wand zu meinem Schlafzimmer. Es war wirklich laut. Aber irgendwie habe ich die anderen üblichen Geräusche von der Dusche nicht gehört. Ich bin aufgestanden und habe ein Fenster aufgemacht. Es waren doch nicht die Nachbarn, es regnete einfach sehr stark, und ich hörte den Gully, der am Dach entlang läuft. Heute hat es weiter geregnet. Wir hatten in letzter Zeit gerade einen Tag Sonne, das war Sonntag. Ich muss unbedingt für ein paar Tage in den Süden Urlaub machen, bevor meine Weiterbildung anfängt, ich halte es langsam nicht mehr aus.


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Wetterkrank

Gestern war das Wetter noch schön. Es ist zwar wieder kälter geworden, aber die Sonne war da. Heute ist der Himmel schwer bedeckt, Regen gibt’s aber nicht.

Mir geht’s mies, seitdem ich aufgewacht bin. Mein Kopf fühlt sich schwer an, ich habe ein dumpfes Gefühl an der linken Seite. Meine Augen ertragen kein Licht. Die Migräne ist noch nicht richtig ausgebrochen. Die Aspirin-Bräusetablette hat nicht gewirkt und liegt mir auf dem Magen. Übelkeit. Ich habe mich wieder ins Bett gelegt, aber die Kirche neben mir hört heute mit ihren Glocken gar nicht mehr auf. Auf der Couch im Wohnzimmer ist es nicht besser, mit den getunten Autos mit lautem Auspuff oder den gelegentlichen Krankenwagen.

Ich fürchte, so wird’s den ganzen Tag dauern. Und die Nachbarin hat schon wieder ihre Katze ins Treppenhaus raus gelassen.


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Hallo Frühling!

Das Wetter ist so herrlich, dass ich es mir gegönnt habe, bei meinem Stammcafé spät frühstücken zu gehen, und für ein paar Stunden die Sonne zu genießen.

Gegenüber von der Terrasse steht auf der Wiese ein wunderschöner Baum:

Baum mit BlumenBaum
Und auf dem Rückweg gab’s eine schöne Überraschung:

Kirschblüten
Es wurde aber Zeit!


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