Flammkueche mit roter Beete und Walnüssen

Dieses Rezept „Flammkueche“ zu nennen dehnt den Begriff extrem. Wie gut, dass Elsässer nicht mitlesen. Der Schmand wird durch Ziegenkäse ersetzt, der Speck durch rote Beete und Walnüsse. Einzig unverändert bleibt der Teig, wobei ich mich schon bei meinem ersten Flammkueche-Rezept gefragt hatte, wie sich Olivenöl in ein elsässisches Rezept verlaufen konnte. Ich weiß leider schon nicht mehr, woher ich die Zutatenliste für den Teig habe.

Das erste Mal, dass ich dieses Rezept ausprobiert habe, letzte Woche, war der Ehemann überrascht, weil er dachte, wir hätten keinen Speck im Haus mehr gehabt, wo hätte ich den gefunden? Er war noch mehr überrascht als ich sagte, es ist doch kein Speck drin.

Eine rote Beete war übrig geblieben, ich habe die Flammkueche diese Woche nochmal gemacht. Und es wieder verpennt, ein Foto zu machen.

Die Zutaten (für vier Portionen)

  • Für den Teig
    • 250 g Weizenmehl
    • 130 mL Wasser
    • 2 Esslöffel Olivenöl
    • 1/2 Teelöffel Salz
  • Für den Belag
    • Ein Becher Ziegenkäse zum Streichen (150 g)
    • 1 rote Zwiebel
    • 1 rote Beete (170 g)
    • Eine Handvoll Walnusskerne
    • Pfeffer nach Geschmack

Die Zubereitung

  • Die Zutaten für den Teig zusammen kneten. Eine Kugel bilden und diese in Frischhaltefolie gewickelt eine halbe Stunde im Kühlschrank lassen.
  • Die Zwiebel in ganz dünne Halbringe schneiden.
  • Die rote Beete schälen und in kleine Stifte schneiden.
  • Die Walnusskerne klein hacken.
  • Den Backofen bei 220 °C vorheizen.
  • Den Teig auf einem Stück Backpapier ganz flach ausrollen und mit einer Gabel stechen.
  • Das Backpapier mit dem Teig auf einem Backblech transferieren.
  • Den Ziegenkäse auf dem Teig glatt streichen, einen Rand von etwa einem Zentimeter lassen. Gut pfeffern.
  • Die rohen, halbierten Zwiebelringe auf dem Käse verteilen, dann die Stifte der roten Beete und die gehackten Walnüsse obendrauf.
  • Für etwa dreizehn Minuten backen lassen (220 °C Umluft), das kann je nach Ofen variieren.

Dazu passt ein grüner Salat.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 411 1644
Eiweiß (g) 12 48
Kohlenhydrate (g) 51,4 205,6
davon Zucker (g) 6 24
Fett (g) 16,4 65,7
Ballaststoffe (g) 3,8 15,1

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Zucchini-Suppe

Was gibt es Besseres als eine Suppe, wenn man krank[1] ist? Vor allem, wenn man sie selber kocht, es geht so einfach und man hat kaum was zu tun. Der Ehemann hätte sie auch machen können, aber er kam gestern relativ spät von der Arbeit und um sechs knurrte mein Magen, als er mir „Feierabend“ auf Signal[2] schrieb. Ich rechne vier gute Portionen für das Rezept. Wir hatten gestern Abend nur die Suppe als warme Speise und den Topf leer gegessen. Danach gab’s Brot und Käse.

Die Zutaten (für 4 Portionen)

  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 sehr große Zucchini
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • Basilikumblätter, gewaschen
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 40 g Parmesan
  • Salz
  • Wasser (Gemüsefond war alle)

Die Zubereitung

  • Das Gemüse schälen, außer bei der Zucchini, und schneiden.
  • In einem Topf, das Olivenöl erhitzen und die Zwiebelstücke mit der Knoblauchzehe anschwitzen.
  • Die Kartoffeln und die Zucchini dazu geben und bei erhöhter Hitze fünf Minuten scharf anbraten. Gelegentlich rühren, damit die Stücke an Boden nicht anbrennen.
  • Salzen und mit Wasser ablöschen. So viel Wasser hinzufügen, bis das Gemüse fast bedeckt ist, aber nicht ganz.
  • Zwanzig Minuten köcheln lassen. In der Zeit, Parmesan reiben.
  • Topf vom Herd nehmen, die Basilikumblätter dazu geben und mit einem Pürierstab prozessieren.
  • Die Suppe servieren und Parmesan drauf streuen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 149 595
Eiweiß (g) 6,7 26,7
Kohlenhydrate (g) 12,6 50,5
davon Zucker (g) 3,3 13,1
Fett (g) 7,7 30,6
Ballaststoffe (g) 2,8 11

[1] Ich kann immer noch schlecht Licht ertragen und bin nicht in der Lage, selbst ein Rezept an einem Stück am Rechner zu notieren. Scrollen ist für die Augen am Schlimmsten. Ich bin die ganze Woche krank geschrieben. Ich fürchte, die Dauer ist wirklich gerechtfertigt.

[2] Unbezahlte Werbung, da Namensnennung und Verlinkung.

Quiche mit Chicorée und Reblochon

Direkt aus dem Backofen.

Ich habe dieses Rezept beim Ausmisten in einem vergessenen Küchenheft[1] gefunden. Es wurde unter der Rubrik ch’ti sortiert. Moment mal, Reblochon und ch’ti? Das Rezept heißt eigentlich Quiche aux endives et au maroilles (endive, nicht chicorée). Ich war gestern in der Mittagspause einkaufen. Der Bioladen hatte kein Maroilles. Ich habe den Ehemann darum gebeten, nach der Arbeit auf dem Weg nach Hause in Pasing auszusteigen, um beim Käseladen am Markt[2] Maroilles zu besorgen. Aber misère! Den Käse kennen sie dort auch nicht! Ich bin enttäuscht. Ersatzweise habe ich nach Reblochon gefragt. Ein ch’ti Rezept mit Savoyer Note, also.

Die Arbeitszeit muss gut eingeplant werden. Die Chicorées werden zuerst in Wasser gekocht und dann zwei Stunden abgetropft. Ich habe es in der Mittagspause gemacht, und den Rest nach Feierabend. Home Office ist so cool.

Auf dem Teller. Beim Abkühlen ist die Füllung in sich zusammen gefallen.

Es ist ein Gericht, das ich eher im Winter machen würde. Bei den aktuellen Temperaturen passt es gut. Es macht müde, nach dem Essen will ich nur noch schlafen, was mir sonst selten passiert. Das muss am Käse liegen. Den Effekt habe ich auch nach Tartiflette bemerkt.

[1] Cuisine pour tous! [2], No. 2, Dez. 2009 – Jan. 2010, Seite 44.

[2] Unbezahlte Werbung, da Namensnennung und/oder Verlinkung.

Die Zutaten (für acht Portionen)

  • Für den Teig
    • 160 g Weizenmehl
    • 100 Salzbutter, klein geschnitten
    • 1 Ei
  • Für den Belag
    • 1 kg Chicorée (7 kleine Chicorées)
    • 100 g crème fraîche
    • 3 kleine Eier
    • 1/4 Reblochon (112,5 g)
    • Pfeffer nach Geschmack, frisch gemahlen
    • Butter und Mehl für die Backform

Die Zubereitung

  • Die Chicorées waschen (aber nicht schneiden) und eine Viertelstunde in Salzwasser kochen. Raus nehmen, in einem Sieb kopfüber mindestens zwei Stunden abtropfen lassen.
  • Mehl, Salzbutter und Ei zu einer Teigkugel zusammen kneten.
  • Die Backform mit Butter einfetten, Mehl drin wälzen und überschüssiges Mehl heraus kippen.
  • Den Teig am Boden der Backform verteilen, einen Rand bilden und mit einer Gabel stechen.
  • Den Backofen bei 180 °C vorheizen.
  • Die Chicorées mit den Händen gut pressen, damit der Rest Wasser drin entsorgt wird.
  • Die Chicorées halbieren, den noch harten Strunk entfernen, dann jede Hälfte dritteln. Die Stücke auf dem Teig verteilen.
  • Die Eier mit der crème fraîche und dem Pfeffer zusammen rühren, und über die Chicorées gießen.
  • Den Reblochon in kleine Stücke schneiden und auf der Quiche verteilen.
  • Bei 180 °C Umluft eine Dreiviertelstunde backen.

Dazu einen grünen Salat servieren.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 312,1 2497
Eiweiß (g) 10,1 80,8
Kohlenhydrate (g) 18,3 146,3
davon Zucker (g) 3,5 27,7
Fett (g) 22 176,3
Ballaststoffe (g) 2,2 17,4


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Brokkoli-Paprika-Flan mit Tomatencoulis

Ein Rezept mit Verstößen.

Nicht nach den Regeln der Kunst, aber geschmeckt hat es!

Ohne Teig drumrum wird ein Flan normalerweise im Wasserbad vorbereitet. Die Ausrüstung dazu habe ich nicht. Es gäbe eine große Auflaufform, in der meine rechteckige Brotform gerade so passen würde, dass sie stabil sitzt und den Boden nicht berührt. Einfach mit heißem Wasser auffüllen und aufbacken, oder? Das Rausnehmen von der Brotform stelle ich mir nach dem Backen schwierig vor. Insbesondere mit den dicken Handschuhen. Ich sehe schon in Gedanken, wie mir die Brotform ins heiße Wasser abrutscht und der Flan ruiniert wird. Abwarten, bis es genug abgekühlt ist? Dann bleibt der Flan die ganze Zeit im heißen Wasser und kocht weiter. Kurz, ich habe den Flan direkt in der Auflaufform ohne Wasserbad gebacken. Die Benutzung vom Wasserbad dient bei Flans dazu, dass die Masse möglichst homogen gebacken und geschmeidig wird. Bei den vielen Gemüsestücken in diesem Rezept macht es aber nichts aus, auf das Wasserbad zu verzichten.

Der zweite Verstoß findet beim Coulis statt. Der Tomatencoulis wird aus frischen Tomaten gemacht, die in Stücken zwei Stunden lang im Topf gekocht werden sollten. Die Vorgehensweise wird in diesem Video erläutert (auf Französisch mit englischen Untertiteln), wobei die Autorin ihre Tomaten häutet und entkernt, im Gegenteil zu Alain Ducasse, wie ich in einem anderen Video erfahren habe. Nur blöd, wenn man so spät Feierabend macht und um sieben mit dem Kochen anfängt. Ich wollte nicht erst um zehn den Tisch decken. Daher meine Notlösung mit Tomatenmark. Ein Sakrileg. Beim nächsten Mal wird’s richtig gemacht.

So viel Coulis ist es geworden – genau richtig für vier Portionen.

Wenn man Tomatencoulis zum langen Aufbewahren vorbereiten will, sollte man auf Zwiebel und Knoblauch verzichten, weil sich sonst mit der Zeit ein unangenehmer Geschmack entwickelt. Die Zutaten kann man später bei der Verwendung dazu tun.

Pro Portion ergeben sich nicht viele Kalorien, aber man fühlt sich danach recht satt. Dabei war meine Portion nicht so groß wie die vom Ehemann oben im Bild. Wir haben gestern genau die Hälfte vom Rezept geschafft, heute Abend gibt’s den Rest.

Die Zutaten (für vier Portionen)

  • Flan
    • 1 Brokkoli
    • 1 rote Paprika
    • 4 Eier
    • 250 Schlagsahne
    • 1 Handvoll Petersilienblätter, gewaschen und grob gehackt
    • 15 g Parmesan, frisch gerieben
    • Pfeffer
    • 15 g Butter für die Form
  • Tomatencoulis
    • 2 Tomaten (San-Marzano)
    • 30 g Tomatenmark
    • 1 kleine Knoblauchzehe
    • 1 Viertel von einer kleinen Zwiebel
    • 1 Handvoll Basilikumblätter, gewaschen
    • 1 Teelöffel Salz
    • 1 Esslöffel Olivenöl

Die Zubereitung

  • Flan:
    • Das Gemüse gründlich putzen und in mundgerechten Stücke schneiden. Ich habe nicht nur die Röschen vom Brokkoli sondern auch den Strunk verwendet. Fünf Minuten in kochendem Wasser kochen, dann in einem Sieb gut abtropfen lassen.
    • Den Backofen bei 180 °C vorheizen.
    • Die Eier mit der Schlagsahne zusammen schlagen. Petersilie und Parmesan dazu tun. Mit Pfeffer würzen.
    • Die abgetropften Gemüsestücke in die Eier-Sahne-Mischung gut rühren, damit alle Stücke überzogen werden.
    • Die Mischung in eine gebutterte Backform gießen.
    • Den Flan bei 180 °C Umluft zwanzig Minuten backen, dann die Temperatur auf 200 °C erhöhen und eine weitere Viertelstunde backen.
    • Vor dem Servieren abkühlen lassen.
  • Tomatencoulis, während der Flan bäckt:
    • Die Tomaten waschen, den harten Strunk entfernen und in Stücke schneiden.
    • Alle Zutaten, die Tomaten zuerst, in ein hohes Behälter tun und mit einem Pürierstab prozessieren.
    • Fertig ist die Tomatensauce.
  • Den abgekühlten Flan mit dem Coulis auf Tellern anrichten. Lauwarm geht es auch.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 412 1647
Eiweiß (g) 15,9 63,4
Kohlenhydrate (g) 12,3 49,3
davon Zucker (g) 12 47,9
Fett (g) 32 128
Ballaststoffe (g) 6 24,3


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Beerensalat mit Basilikum

Ich bin gestern zum Bio-Supermarkt einkaufen gegangen. Der Ehemann war in Berlin und alleine war mir nicht danach, mit ÖPNV nach Starnberg zum Markt zu fahren. Außerdem war ich müde. Ohne den Ehemann schlafe ich schlecht ein, es ist mir erst gegen vier Uhr morgens gelungen.

Ich habe seit einiger Zeit die Idee, eine süße Taboulé-Variante zu machen, mit Erdbeeren, Basilikum und Minze. Minze war im Laden nicht vorhanden. Es gab viele Erdbeeren, und daneben große Beerenkisten im Angebot, wo die Beeren noch gut aussahen aber offensichtlich nicht mehr lange. Ich habe zugeschlagen. Die Kiste hat den Eindruck erweckt, alles würde weg geschmissen werden, wenn es nicht verkauft wird, weil es Samstag war. Ob ich in einen Marketing-Trick reingefallen bin?

Beerensalat mit Basilikum.

Dadurch ist erstmal dieser Obstsalat für die Rückkehr vom Ehemann am Abend entstanden, mit viel weniger Kräuter als in meiner Vorstellung. Hoffentlich komme ich dieses Jahr noch dazu, meine ursprüngliche Idee einzusetzen. Das Rezept kommt heute ausnahmsweise ohne Nährwertangaben, weil ich schlicht vergessen habe, die Zutaten zu wiegen.

Die Zutaten

  • Erdbeeren
  • Himbeeren
  • Heidelbeeren
  • Eine Handvoll Basilikumblätter
  • Saft einer Limette
  • 1 Esslöffel Honig

Die Zubereitung

  • Die Beeren putzen und faule Teile abschneiden.
  • Die Erdbeeren klein schneiden, die Himbeeren halbieren und alle Beeren in eine Schale tun.
  • Die Basilikumblätter unter Wasser putzen, kurz schütteln, um das meiste Restwasser zu entfernen, und in dünnen Streifen schneiden. Die Streifen zu den Beeren geben.
  • Den Honig im Limettensaft auflösen.
  • Die Limettensaft-Honig-Mischung auf die Beeren verteilen und mit einem Löffel gut umrühren.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Senfeier mit Kartoffelpü

Es ist das zweite Mal dass ich dieses Rezept probiere. Beim ersten Versuch war ich nicht so richtig zufrieden, heute war das Ergebnis sehr gut.

Das Rezept ist für vier Portionen angegeben. Wir haben allerdings heute alles zu zweit verputzt (außer, dass wir „nur“ zwei Eier pro Person hatten, was dann 962 kcal pro Portion macht), weil wir über den Tag kaum etwas gegessen hatten. Die ganze Zeit bei der Familie wurde zu viel gegessen. Nun wurde der Hunger am Abend doch zu groß. Selbst mit acht Eiern, um auf vier Portionen zu kommen, sollte die Sauce (eine Béchamel-Variante mit Senf und Zwiebeln) bei der angegebenen Menge nicht zu knapp werden. Dazu gab’s Bier.

Die Zutaten (für 4 Portionen)

  • 8 Eier
  • 50 g Butter
  • 1 halbe Zwiebel
  • 2 gehäufte Esslöffel Mehl
  • 250 g Milch
  • 250 g Wasser
  • 4 Esslöffel Senf (moutarde de Dijon)
  • Kartoffelpüree mit Topinamburen („Kartoffelpü“, sagt der Ehemann, daher der Titel)
  • Salz
  • 1 Frühlingszwiebel

Die Zubereitung

  • Die Eier in Wasser fest kochen, abschrecken und abkühlen lassen.
  • In einem Topf, die Butter erhitzen.
  • Die halbe Zwiebel ganz fein in Würfel schneiden und in der Butter glasig dünsten.
  • Mehl zu den Zwiebeln geben und mit einem Holzlöffel kräftig rühren.
  • Schnell die Milch dazu geben und gut umrühren. Die Sauce wird schnell dick.
  • Wasser zur Sauce geben und weiterhin mit dem Holzlöffel rühren.
  • Senf untermischen und nach Geschmack salzen.
  • Wenn die Sauce dicker wird, die Eier schälen und in dem Topf mit der Sauce kurz erwärmen.
  • Die Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden.
  • Mit einer Portion Püree mit Frühlingszwiebelringen obendrauf gestreut servieren.

Nährwertangaben (inkl. Püree)

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 556,3 2225
Eiweiß (g) 22 88
Kohlenhydrate (g) 35,9 143,5
davon Zucker (g) 9,1 36,5
Fett (g) 35,4 141,4
Ballaststoffe (g) 11,5 45,8


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Kartoffelpüree mit Topinamburen

Butter gehört in ein gutes Püree reichlich. Ich habe nicht so viel Butter benutzt, weil das Püree als Beilage für eine schon deftige Speise gedacht war.

Die Zutaten (für 4 Portionen als Beilage)

  • 600 g Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 3 Topinambure
  • 50 g Butter
  • Wasser
  • Salz

Die Zubereitung

  • Die Kartoffeln und Tampinambure schälen, kurz unter Wasser spülen und in grobe Stücke schneiden.
  • Alle Stücke zusammen in einen Topf geben und nicht ganz mit Wasser bedecken.
  • Aufkochen lassen und zwanzig Minuten mit Deckel drauf köcheln lassen.
  • Mit einem Kartoffelstampfer mit dem Kochwasser im Topf stampfen. Nicht übertreiben, kleine Stückchen sollten noch erkennbar sein.
  • Butter untermischen.
  • Nach Geschmack salzen.
  • Sollte das Püree ein bisschen zu flüßig sein, wie bei mir, einfach für einige Minuten bei schwacher Hitze ausdampfen lassen. Dabei umrühren, damit das Püree am Boden vom Topf nicht anbrennt.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 218,5 874
Eiweiß (g) 4,6 18,5
Kohlenhydrate (g) 24,5 98
davon Zucker (g) 3,6 14,3
Fett (g) 10,8 43,1
Ballaststoffe (g) 11 44


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Hummus-Halloumi-Burger mit gegrilltem Gemüse

Vegetarische Burgers selber machen stand schon lange auf meiner To-do-Liste[1].

Im Sommer sind wir zum hiesigen mexikanischen Restaurant gegangen. Mein Chef, ein Vegetarier, hatte es mir wärmstens empfohlen, als er erfahren hatte, dass ich eine Wohnung in der Nähe gefunden hatte. Ich war einige Male dort mit dem Ehemann, aber den vegetarischen Burger hatte ich noch nie probiert. Bestellt. Was ich bekommen habe war eine Pfanne Gemüse, überkocht und nicht besonders gut gewürzt, lieblos zwischen zwei labbrigen Bun-Hälften gepresst. Das war so enttäuschend, dass ich die Hälfte liegen lassen habe und seitdem nur noch von meinen eigenen vegetarischen Burgern träume. Ich war fest entschlossen, Hummus und gegrillte Paprika dürfen auf keinen Fall fehlen.

Der Traum ist gestern Wirklichkeit geworden, und ja, der Aufwand lohnt sich, aber sowas von! Die Buns habe ich selber nach diesem Rezept[2] gebacken, mit zwei Unterschieden: Ich hatte keine frische Hefe und deswegen Trockenhefe benutzt, und statt 500 g Weizenmehl habe ich 250 g Weizenmehl und 250 g Dinkelmehl gemischt. Das Ergebnis war trotzdem schön fluffig, mit einer leicht knackigen Kruste. Ich habe, wie im Rezept angegeben, zehn Brötchen aus dem Teig bekommen. Man kann sie gut einfrieren.

Die Zutaten (für 4 kleine Burger)

  • 4 Burger Buns
  • Hummus
  • 8 runden Scheiben Aubergine
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 rote Paprika
  • 200 g Halloumi
  • Frische Kresse
  • Olivenöl
  • Fleur de sel

Die Zubereitung

Die Teiglinge beim zweiten Aufgehen.
  • Die Buns machen. Ich habe am frühen Morgen den Teig gemacht, in der Mittagspause die Teiglinge für die Brötchen geformt und sie nach Feierabend gebacken, nachdem ich sie nochmal formen und aufgehen lassen musste, weil sie ursprünglich alle auf dem Backblech waren und in einander gewachsen sind, wie man an den Spuren auf dem Backpapier erkennt. Zwei habe ich in eingefetteten Keramikförmchen gemacht, sie haben es ins Aushängebild[3] oben geschafft. Ich brauche mehr von diesen Keramikförmchen. Zeit für Saint-Félicien[2]!
  • Das Gemüse waschen.
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Den Backofen bei 200 °C Umluft vorheizen.
  • Den Hummus zubereiten. Nicht in der Menge in meinem Rezept. Ich habe eine Dose Kichererbsen, eine Knoblauchzehe, den Saft einer halben Zitrone, ein bisschen Olivenöl und Salz nach Geschmack benutzt. Vom Hummus ist genug für den nächsten Tag übrig geblieben.
  • Die Aubergine in Ringe schneiden. Es ist besser, wenn man vorher die Aubergine länglich alternierend in Streifen schält. Das hatte ich nicht gemacht und danach bereut, weil dann alles mitkommt, wenn man drin beißt.
  • Die Auberginenringe beidseitig mit Olivenöl einreiben, auf dem Backpapier plazieren und mit fleur de sel bestreuen.
  • Die Paprikas vierteln und entkernen.
  • Die Paprikastücke flach drücken und auf dem Backpapier plazieren.
  • Das Stück Halloumi vierteln und die Stücke ebenfalls auf dem Backpapier plazieren. Es wird eng.
  • Das Gemüse mit dem Halloumi so lange bei 200 °C backen, bis die Paprika leicht braun wird. Ich habe die Paprika anschließend nicht geschält.
Ich habe nur eine Scheibe Aubergine pro Burger benutzt, was mir recht wenig vorkam. Im Rezept sind jetzt zwei Scheiben pro Burger angegeben.
  • Die abgekühlte Buns so schneiden, dass ein dicker Boden entsteht.
  • Pro Bun, Hummus auf der Innenseite von beiden Hälften schmieren.
  • Kresse schneiden und auf dem Hummus verteilen.
  • Eine Auberginescheibe auf jeder mit Hummus bedeckten Bun-Hälfte plazieren.
  • Dann auf den unteren Bun-Hälfte, in der Reihenfolge, ein Stück roter Paprika, ein Stück Halloumi und ein Stück gelber Paprika stapeln.
  • Die obere Bun-Hälfte mit der Auberginenscheibe vorsichtig umdrehen und obendrauf setzen, und mit einem nicht zu langen Schaschlikspieß stechen, damit alles zusammen hält.
  • Kurz in der Mikrowelle aufheizen und servieren.

Nährwertangaben

pro Burger fürs Rezept
Energie (kcal) 552,5 2210
Eiweiß (g) 20 80
Kohlenhydrate (g) 45,6 182,5
davon Zucker (g) 9,2 36,9
Fett (g) 38 152
Ballaststoffe (g) 7,6 30,2

[1] Die Schreibweise ist so richtig, sagt der Duden[2].

[2] Unbezahlte Werbung, da Namensnennung und/oder Verlinkung.

[3] Das Wort gibt’s nicht? Jetzt schon. Ich hab’s soeben erfunden.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Lauch-Quiche

Vor dem Backen. Der Lauch ist gut versteckt.

Ich hatte am Wochenende Lust, eine Quiche zu backen. Nur was für eine? Der Ehemann hat Lauch vorgeschlagen.

Die Quiche habe ich gestern Abend gemacht. Es gab nicht viel zu tun, da ich den Teig am Vortag schon gemacht hatte. Und da die Lauchstangen zu viel Platz in den Kühlschrank genommen hätten, habe ich sie auch nach dem Marktbesuch am Samstag geputzt und geschnitten.

Ich habe zu viel Lauch gekauft, und ich freue mich schon, dieses Rezept nachzukochen.

Die Zutaten (für 6 Portionen)

  • Für den Teig
    • 160 g Dinkelmehl
    • 1 Ei
    • 100 g Butter, plus etwa 20 g zum Einfetten der Backform (bei Zimmertemperatur)
    • Eine Prise Salz
    • 1 Espressolöffel Ingwerpulver
  • Für den Belag
    • 3 Lauchstangen
    • 250 mL Sahne
    • 2 Eier
    • 50 g Parmesan
    • Pfeffer aus der Mühle

Die Zubereitung

Nach dem Backen.
  • Die Zutaten für den Teig zusammen zu einer Kugel verarbeiten.
  • Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt mindestens eine Stunde in den Kühlschrank kalt stellen.
  • Die Lauchstangen putzen und in Ringe schneiden.
  • Den Backofen bei 180°C Umluft vorheizen.
  • Den Teig aus dem Kühlschrank holen. Die Frischhaltefolie auf der Arbeitsfläche entfalten aber so unter dem Teig lassen, dass die Teigkugel im Zentrum der Folie liegt. Mit einem Nudelholz den Teig rund und flach ausrollen, so dass er etwa so groß wie der Boden einer runden Backform wird.
  • Die Backform mit Butter einfetten.
  • Den Teig in der Frischhaltefolie heben, oberhalb der Backform kopfüber drehen, so dass die Folie oben liegt, und den Teig in die Backform sanft fallen lassen. Die Frischhaltefolie entsorgen. Den Teig in der Backform mit den Händen nachdrücken, damit ein Rand entsteht, und mit einer Gabel stechen.
  • Die Lauchringe auf dem Teig verteilen.
  • Pfeffer drüber streuen.
  • Die Eier in einer Schale schlagen und mit der Sahne mischen.
  • Die Eier-Sahne-Mischung auf dem Lauch gießen.
  • Mit dem frisch geriebenen Parmesan bedecken.
  • Bei 180°C Dreiviertelstunden lang backen lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 467 2800
Eiweiß (g) 12,2 73,4
Kohlenhydrate (g) 24 143,8
davon Zucker (g) 4,7 28
Fett (g) 35,5 213,2
Ballaststoffe (g) 2,8 16,5


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Gratin Dauphinois

Ich habe am Wochenende in der Arte Mediathek[1] die Doku übers Dauphiné[2] geschaut. Es ging viel um die Walnuss, aber der gratin dauphinois (Auflauf aus dem Dauphiné) wurde auch erwähnt. Dabei musste ich feststellen, diesen Gericht kannte ich nicht so gut, wie ich dachte. Dass kein Käse drin gehört, zum Beispiel, hätte ich nicht gewusst. Ei hat im Rezept auch nichts zu suchen. Meine Mami hatte es in meiner Kindheit schon mal gemacht, aber ob sie sich wirklich an das Originalrezept gehalten hatte? Ich frage sie beim nächsten Anruf nach. Jedenfalls stand fest: Nachmachen musste ich es!

Achtung, es ist fett. Sehr fett. Manche Leute ersetzen einen Teil der Sahne durch Milch. Ich hätte die Befürchtung, dass die Konsistenz vom Auflauf zu flüssig wird.

[1] Unbezahlte Werbung, da Namensnennung und/oder Verlinkung.

[2] Nur bis zum 14.12.2020 verfügbar.

Die Zutaten (für sechs Portionen)

  • 1,5 kg Kartoffeln (wichtig: festkochend)
  • 1/2 Liter Schlagrahm (32% Fett)
  • 30 g Butter (bei mir: Salzbutter)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Muskatnuss, gerieben
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ich habe mit einem scharfen Messer Scheiben von etwa drei Millimetern geschnitten. Die Mandoline dafür einzusetzen ist meiner Meinung nach nicht nötig.
  • Die Knoblauchzehe schälen und halbieren.
  • Den Backofen bei 170 °C vorheizen.
  • Eine Auflaufform mit den Hälften der Knoblauchzehe gut einreiben. Die Knoblauchhälften dann entsorgen. Oder für einen Hummus behalten. Ich habe es falsch herum gemacht, den Hummus gestern, den gratin dauphinois heute.
  • Die Auflaufform mit ein bisschen Butter einfetten.
  • Die Kartoffelscheiben in die Auflaufform stapeln. Die dadurch entstehenden Schichten zwischendurch einsalzen.
  • Wenn alle Kartoffelscheiben verteilt sind, mit der geriebenen Muskatnuss würzen.
  • Die Sahne auf den Kartoffeln gießen. Bei mir hat es fast aber nicht ganz bis zur oberen Schicht gereicht.
  • Mit Pfeffer obendrauf würzen.
  • Den Rest Butter an der Oberfläche vom Auflauf verteilen. Es soll helfen, um die schöne goldene Farbe zu bekommen. Vielleicht geht’s auch ohne, und das Einfetten der Form dürtfe mit der Sahne nicht zwingend notwendig sein. Es wären 215 kcal und 25 g Fett gespart (Butter ist nicht 100% Fett).
  • Dreiviertelstunde auf mittlerer Schiene bei 170 °C Umluft backen, dann nochmal Dreiviertelstunde mit Grillfunktion zusätzlich.
  • Hmmm!

Dazu gab’s einen grünen Salat mit einer einfacher Vinaigrette.

Nährwertangaben (ohne Salat)

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 472,7 2836
Eiweiß (g) 7 41,7
Kohlenhydrate (g) 39,3 235,7
davon Zucker (g) 4,5 27,2
Fett (g) 31 186,4
Ballaststoffe (g) 5,3 31,5


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.