Spargel-Orangensalat

Diesen Salat habe ich mir ausgedacht, um den Rest Spargel vom Risotto mit Spargelduo aufzubrauchen. Daher sind die Mengenangaben nicht so genau. Die Idee, Spargel mit Orange zu kombinieren, ist mir einfach so auf dem Markt in den Kopf gekommen, aber ich habe sie mir bestimmt irgendwo aufgeschnappt. Ich komme ja nicht aus einer Gegend, wo weißer Spargel so vergöttlicht wird wie in Deutschland. Eigentlich kannte ich aus meiner Provence nur die wilde, dünne, grüne Sorte aus dem Garten, die man hier als Kraut bezeichnen würde und aus der wir Omelette gemacht hatten. Ich habe gestaunt, das erste Mal, dass ich den dicken weißen Spargel gesehen habe. Ich kann mich nur nicht mehr erinnern, ob und wo ich diese Idee von Spargel mit Orange gelesen haben könnte. Egal. Lecker war’s.

Die Zutaten (für 2 Personen als kleine Vorspeise)

  • 1 mittelgroße Orange
  • 1 Bund minus 8 Stangen grüner Spargel
  • 1 Bund minus 4 Stangen weißer Spargel
  • 1 Schalotte
  • 1 gute Handvoll ganze Haselnüße
  • 1 Esslöffel Sonnenblumenkernöl
  • 2 Esslöffel von einem fruchtigen Essig (ich: selbstgemachter Heidelbeeressig vom letzten Sommer)
  • 2 Stangen glatter Petersilie
  • Salz

Die Zubereitung

  • In einer kleinen Salatschüssel, die Vinaigrette vorbereiten: Essig, Öl, Salz und die fein geschnittene Schalotte zusammen rühren.
  • Den Spargel waschen, schälen (weiß: über die ganze Länge, grün: den unteren Drittel), das harte Ende abschneiden und in mundgerechten Stücke schneiden. Beim grünen Spargel den Kopf länger schneiden und vollständig lassen.
  • In einem kleinen Topf, ein halbes Liter Salzwasser zum kochen bringen und die Spargelstücke ohne die grünen Köpfe drin zehn Minuten bei schwacher Hitze kochen. Abtropfen und abkühlen lassen.
  • Die Haselnüße mit einem scharfen Messer halbieren und in einer Pfanne ohne Fett so anrösten, dass die dünne braune Schale sich danach von selbst löst. Abkühlen lassen.
  • In der Pfanne, die Köpfe vom grünen Spargel mit Sonnenblumenkernöl scharf anbraten.
  • Die Orange schälen, die Filetstückchen halbieren und zur Vinaigrette geben.
  • Alle andere abgekühlte Zutaten zum Salat geben und mit den grob geschnittenen Petersilienblättern gut rühren.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 233 466
Eiweiß (g) 6,5 12,9
Kohlenhydrate (g) 16,2 32,3
davon Zucker (g) 13,5 27
Fett (g) 14,2 28,3
Ballaststoffe (g) 6,7 13,3
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Pastinaken-Möhren-Bällchen mit Mangold

Pastinake-Möhren-BällchenManchmal gibt es Tage, wo ich mir direkt nach dem Aufstehen Rezepte ausdenke, die ich unbedingt sofort ausprobieren will. Das passiert nicht häufig, aber das passiert. Wie gestern. Auslöser war eine Diskussion letzte Woche mit einer veganen Kollegin, bei der über Mangold geschwärmt wurde. Ich liebe Mangold. Komisch, dass es in meiner Rezeptsammlung noch nicht erwähnt wurde. Mangold habe ich auch schon statt Champignons in einer Variante dieser veganen Pfanne eingesetzt. Und Pastinake! Wie ich auf Pastinaken stehe! Allein der Geruch, der auf den Händen bleibt, wenn man schon längst mit dem Schnibbeln fertig ist… Ob man Pastinake und Mangold in einem Gericht kombinieren kann? Klar. Daher die frittierten Pastinaken-Möhren-Bällchen, mit Mangold als Beilage.

Der Ehemann schlief noch ganz fest, als ich mich kurz vor neun auf dem Weg zum Wochenmarkt in Zehlendorf gemacht habe. Der Markt öffnet erst ab 09:00. So spät! In meinem Heimatdorf sind die Stände schon um 07:00 aufgebaut. Ich musste mich also zu Hause in Geduld üben, bis ich raus gehen konnte. Es war auf dem Markt um die Uhrzeit angenehm, nicht so viele Leute waren unterwegs. Vielleicht lag es auch daran, dass es seit dem frühen Morgen ununterbrochen geregnet hat. Um die Mittagszeit ist es sonst auf dem Markt für mich die Hölle. Kann man verstehen. Dort gibt es viele leckere Stände, Crêpes von einer echten Französin, saussisson sec, auch von einem Franzosen (glaube ich, der spricht jedenfalls akzentfrei), der noch so herrlich mit seiner Gitarre Stimmung bringt und mit seinen Nachbarn lauthals singt, wenn gerade keine Kunden da sind. Und die zwei Mädels, die so viele leckere orientalische Köstlichkeiten anbieten… Aber was erzähle ich so lange, einfach ein Blick in die Webseite werfen!

Und jetzt, zu den Pastinake-Möhren-Bällchen mit Mangold. Ich bin es naiv angegangen und habe gar nicht überlegt, dass die Bällchen, die man gerade geformt hat und ins heiße Öl schmeißt, noch klebrig sind und am Boden vom Topf haften. Viel Spaß beim raus fischen, sag ich nur. Ich habe bei der nächsten Ladung die Bällchen kleiner gemacht und zuerst in einem Esslöffel im heißen Öl gehalten und kurz frittiert, bevor ich sie los gelassen habe. Im Nachhinein hätte ich natürlich die Bällchen in Paniermehl wälzen sollen, das hätte die Zubereitung viel einfacher gemacht.

Die Zutaten (für 4 Portionen)

  • 1 Mangold
  • Kokosfett (30 g)
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 2 große Pastinaken
  • 2 mittelgroße Möhren
  • etwa 15 Blätter glatter Petersilie
  • 1/3 Müsli-Schale Hirse
  • 4 Esslöffel Mehl
  • Wasser
  • Salz
  • Etwa 1 Liter Sonnenblumenöl zum Frittieren oder weniger, je nachdem, wie breit der Topf zum Frittieren ist. Natürlich würde sich eine Fritteuse am besten eignen. Ich habe keine.

Die Zubereitung

  • Pastinaken und Möhren schälen und in Stücke schneiden.
  • In einem Topf, die Pastinaken und Möhren mit Wasser bedecken und so lange kochen, bis sie weich genug zum Stampfen sind.
  • In der Zwischenzeit, die Mangoldblätter waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Beiseite stellen.
  • Hirse in der Schale reichlich salzen und mit Wasser bedecken. Mit einem kleinen Teller als Deckel obendrauf drei Minuten bei maximaler Leitung in der Mikrowelle heizen, dann warten und nicht anfassen, es wird super heiß, und wenn es abgekühlt ist, nochmal eine Minute heizen. Stehen lassen, bis es eingesetzt wird.
  • Die Pastinaken und Möhren mit seinem Schaumlöffel aus dem Topf heraus holen, gut abtropfen und in eine große Schüssel zusammen stampfen. Ein bisschen Kochwasser beiseite stellen, den Rest weg kippen.
  • Die Petersilienblätter mit einem scharfen Messen fein schneiden und mit Salz mit dem Püree mischen.
  • Hirse hinzufügen und gut rühren. Ich habe das Mehl nach und nach noch dazu gegeben, weil mir die Masse noch zu feucht vorkam, um zusammen haltende Bällchen daraus zu machen.
  • Frittieröl in einem kleinen Topf erhitzen (bei mir: Stufe 8 von 12 auf der Kochplatte war gut).
  • Die Bällchen in der Hand formieren, eventuell in Paniermehl wälzen (wird aber nicht in den Nährwertangaben berücksichtigt, da ich kein Paniermehl verwendet habe) und nach und nach im heißen Öl frittieren. Ich habe Ladungen von sechs kleinen Bällchen auf einmal gemacht. Die fertig frittierte Bällchen mit dem Schaumlöffel heraus holen und in einer Schüssel mit Küchenpapier abtropfen lassen. Das dauert lange! Eine gute Stunde kann man alleine beim Frittieren vor dem Herd stehen.
  • Wenn die Hälfte der Masse für die Bällchen aufgebraucht ist, kann man parallel den Mangold kochen.
    • In einer großen, hohen Pfanne, Kokosfett und Sesamöl leicht erhitzen.
    • Die Mangoldstücke drin tun, mit ein bisschen Kochwasser vom Wurzelgemüse rühren, leicht salzen und bei schwacher Hitze bedeckt kochen lassen.
  • Die Bällchen mit dem Mangold als Beilage auf dem Teller servieren.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 366,5 1466
Eiweiß (g) 7,9 31,7
Kohlenhydrate (g) 35,9 143,6
davon Zucker (g) 4,2 16,9
Fett (g) 19 76,1
Ballaststoffe (g) 8,2 32,6

 

Limonade

Genau das richtige, um das Urlaubsgefühl nach der Rückkehr zu verlängern.

Die Zutaten (für 5 Gläser)

  • 2 Esslöffel Braunzucker
  • 10 große Blätter Minze
  • Anderthalb Zitronen
  • 1 Liter Sprudelwasser (bei Raumtemperatur)
  • Eiswürfel

Die Zubereitung

  • Braunzucker zum Boden einer Wasserkaraffe gleiten lassen. Unsere Wasserkaraffe ist 1,5 Liter groß, was ich für 1 Liter Limonade sehr empfehle, da das Hinzufügen vom Sprudel danach sehr schäumt.
  • Saft der Zitronen heraus pressen[1] und mit dem Zucker in der Karaffe rühren.
  • Minzeblätter in groben Stücke schneiden und hinzufügen.
  • Ein bisschen Wasser in die Karaffe geben und rühren (Kreisbewegungen mit der Hand in die Mischung erzeugen, wie damals im Chemieunterricht). Wannsinn, wie es schäumt, nee? Wenn nötig, mehr Wasser geben, bis der Zucker komplett aufgelöst ist.
  • Eine halbe Stunde kalt stellen.
  • Den Rest vom Sprudel ganz vorsichtig in die Karaffe geben (es schäumt wirklich sehr) und mit einem langen Löffel rühren.
  • Mit Eiswürfeln servieren.

[1] Das hat der Ehemann erledigt, ich bin aus dem Urlaub mit viel zu vielen kleinen Verletzungen an den Fingern zurück gekommen — Schnitte beim Kochen, beim Beach-Volley-Ball Spielen, beim Bücher Lesen… Urlaub ist gefährlich!

Nährwertangaben

pro Glas fürs Rezept
Energie (kcal) 19,6 98
Eiweiß (g) 0,06 0,3
Kohlenhydrate (g) 4,26 21,3
davon Zucker (g) 4,24 21,2
Fett (g) 0,06 0,3
Ballaststoffe (g) 0,02 0,1

Wassermelone-Minze-Sorbet

Das habe ich uns als Nachtisch gestern gemacht. Lecker, erfrischend und kalorienarm. Und man muss dafür nicht lange in der Küche stehen.

Die Zutaten (für 6 Portionen)

  • 1/6 Wassermelone (grob geschätzt, ich habe sie nicht gewogen)
  • Saft einer Limette
  • 37 g Zucker
  • 90 mL Wasser
  • Minzeblätter nach Geschmack
  • Fakultativ: Sekt (gekühlt)

Die Zubereitung

  • Sekt in den Kühlschrank stellen.
  • In einem Topf, Zucker und Wasser kurz zusammen aufkochen und beiseite abkühlen lassen.
  • Wassermelone in große Stücke schneiden und entkernen.
  • In einem hohen Becher, Wassermelone mit Limettensaft und Zuckersirup pürieren.
  • Die Minzeblätter in dünnen Streifen schneiden und in das Wassermelonenpüree rühren.
  • Die Mischung in einer großen Auflaufform gießen und mindestens vier Stunden ins Tiefkühlfach stellen. Gläser ebenfalls kalt stellen.
  • Zwischendurch, etwa jede Stunde mit einer Gabel rühren, um das Eis in kleine Stücke zu brechen.
  • Sorbet in die Gläser servieren und jeweils mit etwa 100 mL Sekt auffüllen. Mit frischen Minzeblättern dekorieren.

Nährwertangaben

mit Sekt ohne Sekt
pro Portion fürs Rezept pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 161,8 971 78,8 473
Eiweiß (g) 1,1 6,3 0,9 5,4
Kohlenhydrate (g) 23,7 142,3 18,6 111,5
davon Zucker (g) 18,5 111,1 18,5 111,1
Fett (g) 0,4 2,5 0,4 2,5
Ballaststoffe (g) 0,4 2,1 0,4 2,1

Grüner Spargel mit Tomaten

Diesen Salat habe ich heute Abend entworfen. Dazu gab’s je ein weichgekochtes Ei und Baguette.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 3 Esslöffel dunkler Balsamico
  • 1 Esslöffel geschmackneutrales Öl, z.B. Sonnenblumenöl
  • 8 Stangen grüner Spargel
  • 200 g Cocktail-Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Handvoll Pinienkerne
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Die Spargel waschen, in fingerlangen Stücke schneiden und in der Länge halbieren oder vierteln, je nachdem, wie dick die Stücke sind.
  • Die Tomaten in der Länge halbieren.
  • Die Zwiebel in Brunoise schneiden.
  • In einer Pfanne, die Pinienkerne ohne Fett leicht braun anrösten.
  • Die Pinienkerne beiseite stellen und abkühlen lassen.
  • In der Pfanne, die Spargelstücken mit dem Balsamico und dem Öl für fünf Minuten unter Rührung scharf anbraten. Danach mit geringerer Hitze weitere fünf Minuten köcheln lassen. Eventuell mit Wasser ablöschen, falls es droht, in der Pfanne zu trocken zu werden.
  • Die Tomatenhälfte hinzufügen und nur so lange anbraten, bis sie ein bisschen weich werden.
  • Die Spargelstücke und Tomaten in eine Salatschüssel geben und mit der Zwiebel und den Pinienkernen mischen.
  • Salzen, pfeffern und gut abkühlen lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 165 330
Eiweiß (g) 3,8 7,6
Kohlenhydrate (g) 10,9 21,7
davon Zucker (g) 4,6 9,2
Fett (g) 11,4 22,7
Ballaststoffe (g) 3,3 6,6

Salat mit Petersilie und Tomaten

Wenn nicht anders vermerkt, sind meine Salate als „Abendbrot“ gedacht. Wenn ich „für 2 Personen“ schreibe, dann ist man danach satt. Eventuell geht noch ein Stückchen Käse mit Brot. Dieser Salat ist als kleine Vorspeise gemacht worden.

Beim Betrachten des Ergebnisses habe ich gedacht, es wäre mit einer dünn geschnittenen roten Paprika anstatt Tomaten bestimmt sehr lecker. Das muss ich beim nächsten Mal probieren.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 Prisen Salz
  • Pfeffer
  • 1 Schalotte
  • 20 g Petersilie
  • 7 Cocktail-Tomaten (120 g)

Die Zubereitung

  • In einer Schüssel, Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer als Dressing zusammen rühren.
  • Die Schalotte ganz fein schneiden (in Brunoise) und zum Dressing hinzufügen. Zehn Minuten ziehen lassen.
  • In der Zeit, Petersilienblätter aus den Stielen zupfen.
  • Tomaten ganz klein schneiden und mit der Petersilie in die Schüssel rühren. Fertig.

Es war schon wieder so schnell gegessen, dass ich nicht daran gedacht habe, ein Foto zu machen. Ich hatte zu großen Hunger. Dazu haben wir uns eine Stulle geschmiert.

Nährwertangaben

pro 100 g pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 90 85,5 171
Eiweiß (g) 1,3 1,3 2,5
Kohlenhydrate (g) 3,1 3 5,9
davon Zucker (g) 2,6 2,5 5
Fett (g) 7,5 7,1 14,2
Ballaststoffe (g) 1,5 1,4 2,8

Dal mit Chana-Linsen und Spinat

Fortsetzung meiner indischen Experimente. Ich habe im asiatischen Supermarkt lange nach den Chana-Linsen gesucht. Ich hatte eine Art Linsen erwartet. Aber was mein Buch als Chana-Linsen bezeichnet, sind eigentlich halbierte Kichererbsen ohne Schale. Umso besser. Ich liebe Kichererbsen. Unten ist das Rezept von mir angepasst. Ich habe die Menge Öl halbiert. Mit 6 Esslöffeln wäre es viel zu fett gewesen.

Die Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 Esslöffel Sonnenblumenkernöl
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 1 Teelöffel Schwarzkümmel
  • 1 Teelöffel Senfkörner
  • 4 getrocknete Chilischoten
  • 350 g Spinat, tiefgefroren (ohne Rahm oder Gewürze)
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 1 kleiner Stück Ingwer
  • Frischer Koriander
  • 1 Teelöffel Chilipulver
  • 1 Teelöffel Salz
  • 130 g Chana-Linsen
  • Saft einer halbierten kleinen Zitrone

Die Zubereitung

  • Vor dem Kochen müssen die Chana-Linsen mindestens drei Stunden in warmem Wasser eingeweicht werden. Zwischendurch einmal umrühren und das trübe Wasser erneuern.
  • Chana-Linsen abtropfen und in einem Topf mit frischem Wasser zum Kochen bringen. Danach, eine halbe Stunde bei schwacher Hitze kochen lassen.
  • Öl in einem Topf erhitzen.
  • Schwarzkümmel, Senfkörner und Chilischoten zwei Minuten unter ständigem Rühren im Öl anbraten.
  • Tiefgefrorenen Spinat hinzufügen. Gelegentlich umrühren, bis er komplett aufgetaut wird.
  • In der Zeit, Ingwer schälen und in sehr feinen Stücken schneiden. Korianderblätter fein schneiden.
  • Kreuzkümmel, Koriander, Ingwer, Salz und Chilipulver zum Spinat hinzufügen. Gut umrühren, Hitze reduzieren und unbedeckt zehn Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
  • Wenn die „Linsen“ fertig gekocht sind, abtropfen und mit dem Spinat mischen.
  • Zum Schluss, mit dem Zitronensaft umrühren und sofort servieren.

Nährwertangaben

pro 100 g pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 86 124,8 499
Eiweiß (g) 2,3 3,4 13,6
Kohlenhydrate (g) 3,4 5 20
Fett (g) 6,6 9,5 38
Ballaststoffe (g) 3,9 5,7 22,8

Die Portionen sind als Beilagen gedacht. Als Hauptspeise kann man zu zweit ohne Problem alles schaffen — trotz Schärfe.

Grüne Bohnen mit Tomaten

Ich habe ein Faible für grüne Bohnen. Dieses Rezept ist ein Klassiker bei meiner Mami, die meint, es handelt sich um ein provenzalisches Rezept.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 300 g frische grüne Bohnen
  • 6 Roma-Tomaten (400 g)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie

Die Zubereitung

  • Grüne Bohnen waschen und in 3-4 cm langen Stücken schneiden.
  • In einem Topf, die klein geschnittenen Zwiebel und Knoblauch im Öl dünsten.
  • Grüne Bohnen zu den Zwiebeln hinzufügen.
  • Tomaten würfeln und zu den Bohnen hinzufügen.
  • Das Ganze etwa zwanzig Minuten gedeckt köcheln lassen.
  • Nach der Kochzeit, die gehackte Petersilie runter mischen.
  • Nach Geschmack salzen und pfeffern.

Dazu passt eine Scheibe Schwarzbrot sehr gut, obwohl das jetzt nicht aus der Provence kommt.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 169 338
Eiweiß (g) 6,7 13,3
Kohlenhydrate (g) 16,3 32,5
davon Zucker (g) 9,4 18,8
Fett (g) 7,7 15,4
Ballaststoffe (g) 6,7 13,4

Eisbergsalat mit Paprika und Apfel

Apfel und Salat? Höchstens in einem Obstsalast, dachte ich immer. Bis ich diesen Salat bei einer Cousine von Martin gegessen habe. Unten das Rezept von mir nachgemacht.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 2 Esslöffel Walnussöl
  • 2 Esslöffel weißer Basalmico
  • 1 Esslöffel Senf
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 orangefarbene Paprika
  • 1 Apfel (Elstar)
  • 250 g Eisbergsalat[1]
  • 2 Esslöffel Kürbiskerne
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Walnussöl, Basalmico und Senf als Dressing in einer großen Schüssel rühren.
  • Nach Geschmack salzen und pfeffern.
  • Paprika, Zwiebel und Apfel ganz klein schneiden und im Dressing umrühren.
  • Das Dressing eine halbe Stunde in der Schüssel ziehen lassen.
  • Eisbergsalat und Kürbiskerne hinzufügen und gut umrühren. Et voilà.

Nährwertangaben

pro 100 g pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 83,7 280 560
Eiweiß (g) 2,1 7 13,9
Kohlenhydrate (g) 5,2 17,4 34,7
davon Zucker (g) 4,6 15,3 30,5
Fett (g) 5,7 19,2 38,3
Ballaststoffe (g) 1,7 5,9 11,7

[1] Verzehrfertig aus der Packung. Bei meiner langjährigen Erfahrung mit eingepackten Salaten kann ich Bonduelle und Florette als Marken sehr gut empfehlen. Finger weg von der Eigenmarke von REWE. Igitt-Warnung: Die Salate sollen zwar auch verzehrfertig sein, aber ich habe schon mal eine dicke schwarze Fliege drin gefunden. Dasselbe ist mir auch mit der Eigenmarke von Intermarché (in Frankreich) passiert.

Möhren-Ingwer-Suppe

So lecker und einfach.

Die Zutaten

  • 6 Möhren
  • 1 kleine Knolle Ingwer
  • 3/4 Liter Wasser
  • Sesamöl
  • Salz

Die Zubereitung

  • Wasser in einem Topf erhitzen.
  • Möhren und Ingwer schälen, in Stücken schneiden und ins Wasser kochen.
  • Nach etwa 20 Minuten, alles mit dem Stabmixer gut pürieren.
  • Salz und ein bisschen Sesamöl hinzufügen.

Mit Buchweizen am Ende der Kochzeit nach dem Pürieren hätte es bestimmt auch gut geschmeckt.

Nährwertangaben

pro 100 g fürs Rezept
Energie (kcal) 21,4 300
Eiweiß (g) 0,4 5,4
Kohlenhydrate (g) 3,2 44,9
davon Zucker (g) 3 42,4
Fett (g) 0,5 6,7
Ballaststoffe (g) 1,4 19,1