Migräne

Seit Freitag leide ich an Migräne. Mir war es zu heiß, obwohl wir eine Klimaanlage im Büro haben. Viel Wasser getrunken. Ich musste mir auf Toilette den Kopf unter Wasser stellen, was im Nachhinein vielleicht keine so gute Idee war.

Am Freitag mussten andauernd Leute bei uns ins Büro platzen, um Sachen zu diskutieren. Vor allem Fergus, der noch am Tag davor in einem Meeting von der Leitung einen Hinweis bekommen hatte, dass er mit seinem Verhalten die Kollegen von der Arbeit abhalten würde und damit aufhören sollte. Eine Email tät’s doch auch. Es nützt bei ihm nicht. Vielleicht dachte er, jemand anders wäre gemeint.

Ich war jedenfalls müde. Als ich Feierabend gemacht habe, waren es noch leichte diffuse Kopfschmerze. Im Bus habe ich mich schlecht gefühlt, und als ich wegen Verspätung zur S-Bahn sprinten musste, hat es im Kopf gepocht.

Zu Hause angekommen, habe ich mich auf die Couch geschmissen. Paracetamol geschluckt, Wasser getrunken. Keine Wirkung, jedenfalls nicht die, die ich mir erhofft hatte. Mein Magen hat angefangen zu schmerzen, und ich musste mich kurz danach übergeben. Um uns drehte sich das Gewitter. Donner. Aber es ist woanders ausgebrochen.

Um neun war ich im Bett. Um eins bin ich aufgewacht, als der Ehemann vom Arbeitszimmer runter gekommen ist. Bis vier konnte ich nicht mehr schlafen. Um halb acht bin ich zuletzt aufgewacht und aufgestanden.

Den ganzen Tag habe ich mich komisch gefühlt. Migränekater. Ich bin zu Hause geblieben. Am Abend bin ich gegen halb zehn vor dem Fernseher eingeschlafen. Um zwölf wollte der Ehemann ins Bett, ich bin ihm gefolgt. Wir haben wieder die Fenster gekippt, um frische Luft rein zu lassen.

Ich war dabei einzuschlafen, als es draußen plötzlich einen lauten Knall gegeben hat, wie ein Luftballon der platzt. Eine Frau hat hysterisch gelacht, Männer haben laut geredet. Das war’s dann auch, mit dem Einschlafen. Die Kopfschmerze sind wieder da. Ich bin müde und will schlafen, es klappt aber nicht.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Migräne, mal wieder

Gestern habe ich die erste Migräne des Jahres bekommen. Gerade zwölf Tage habe ich durchgehalten.

Es hat nicht geholfen, dass ich wenig schlafen konnte. Um elf war ich am Samstagabend im Bett. Der Ehemann hatte noch oben am Rechner zu tun und ich bin um zwei Uhr morgens kurz aufgewacht, als er sich endlich ins Bett gepackt hat. Um sechs hat mich sein Schnarchen aus dem Schlaf gerissen.

Die Nacht davor hatte ich schon nicht sonderlich viel geschlafen. Ich war noch zu sehr von der langen Rückfahrt aus der Arbeit gestresst, um früh einschlafen zu können. Bin ich froh, dass der Ehemann mich in Westkreuz abholen konnte, als die S-Bahn völlig versagte! Sonst hätte ich mir irgendwo ein Zimmer suchen müssen. Kein toller Start ins Wochenende.

Gestern habe ich mich jedenfalls den ganzen Tag nicht so toll gefühlt. Gegen vier habe ich den Wind wahrgenommen. Es hatte schon die ganze Zeit leicht geregnet, wobei auch Flocken zu sehen waren. Ich habe leichte Kopfschmerze bekommen, die nach einer heißen Schokolade verschwunden sind.

Bis halb sieben, wo sie mit voller Wucht zurück gekommen sind. Geräusch- und Lichtempfimdlichkeit. Übelkeit. Die linke Schläfe schmerzte und pochte. Wie immer. Aspirin eingenommen, keine Wirkung. Der Ehemann hatte ganz lieb für uns gekocht, und ich habe mich beim Essen nur elend gefühlt. Konnte meinen Teller nicht aufessen. Um nicht mal neun habe ich mich im Dunkel auf die Couch hingelegt, als der Ehemann noch am Essen war. Er hat mich zugedeckt.

Um halb zwei werde ich vom Gewitter wach. Es weht ganz stark, und ich kann teilweise nicht sagen, ob ich Donner oder Wind höre. Der Regen prasselt gegen die Außenjalousien. Um zwei hört der Gewitter auf, es regnet weiter.

Ich stehe auf und putze mir die Zähne, was ich vor dem Einschlafen auf der Couch nicht geschafft habe. Die Migräne ist vorübergehend weg. Ich ziehe eine Jalousie im Wohnzimmer aus Neugier hoch und sehe: Der ganze Schnee, der gestern noch da auf dem Dach lag, ist weg. Auf dem Bürgersteig jedoch noch nicht. Es ist unglaublich, welche Menge an Schnee jetzt geschmolzen ist.

Wenigstens hat die Bahn keine Ausrede mehr, um nicht zu fahren. Ich frage mich, in welchem Zustand der Bahnsteig sich befindet. Voll mit hart getretenem Schnee, auf dem es jetzt ganz viel geregnet hat? Es wird kein Spaß.

Ich hoffe, ich kann noch ein bisschen schlafen. Ich habe gerade höchstens fünf Stunden geschlafen.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Die schlimmste Migräne überhaupt

Die hatte ich gestern. Ich finde, ich habe momentan häufiger Migränen als sonst. Schon dreimal in diesem Jahr! Im neuen Job habe ich viel zu lernen. Ute ist immer noch so anstrengend, wobei es besser geworden ist, seitdem ich den Trick von Tim verwende, einfach Kopfhörer drauf und ignorieren. Natürlich nicht wenn es um die Arbeit geht, aber das ist eher die Ausnahme. Meistens redet sie irgendein Quatsch ohne vorher nachzudenken oder regt sich total wegen Belanglosigkeiten auf. Gestern zum Beispiel. Sie sitzt vor ihrem Rechner, ich bin tief am Programmieren, und plötzlich fragt sie mich, ob es der 12. oder der 13. Februar wäre. Ignoriert, Kopfhörer als Alibi. Ich kann sie immer noch hören, aber das weiß sie nicht. Wie respektlos ist das, mich für so eine blöde Frage aus meiner Arbeit zu reißen, wenn ein Blick auf ihrem Bildschirm ihr die Antwort geben kann? Ich glaube, sie ist einfach süchtig nach Aufmerksamkeit und erträgt es nicht, wenn sich zwei Stunden lang niemand mit ihr unterhält.

Ich gebe Ute also einen guten Anteil Verantwortung dafür, dass ich so viele Migränen in letzter Zeit hatte. Natürlich könnte es auch daran liegen, dass ich wieder die Pille nehme. Oder dass sich jedes Mal das Wetter geändert hat. Oder dass ich immer am Abend davor im Fitnessstudio war, und mit naßen Haaren raus gekommen bin… Nein. Dann würde ich viel häufiger an Migränen leiden. Ich besitze seit über zwanzig Jahren keinen Föhn.

Gestern war jedenfalls die schlimmste Migräne, die ich je hatte. Schon vor der Mittagspause ahnte ich was Böses. Ich habe viel getrunken, es hat nicht geholfen. Und das, obwohl ich noch am frühen Morgen dachte, wie gut es mir doch in letzter Zeit gegangen war… Wie die zwei anderen Male. Es sollte mir eine Warnung sein. Wenn ich plötzlich denke, mir geht es ausgesprochen gut, sollte ich mich mental darauf vorbereiten, am Nachmittag zu nichts mehr fähig zu sein. Wie gestern Nachmittag. Nach dem Mittagessen habe ich bedauert, ausnahmsweise meine Packung Paracetamol zu Hause gelassen zu haben. Als ich mich kurz nach vier flau im Magen gefühlt habe, habe ich meine Sachen gepackt und früh Feierabend gemacht. Mit Bus und S-Bahn. Zwei Bussen, genauer gesagt. Mein zweiter Bus hat mich zu einer S-Bahn Station gebracht, wo die ersten Menschen schon vom Fasching-Zug zurück kamen. Dort, abseits auf der Wiese, dürfte noch mein gestriges Mittagessen liegen. Dass ich mich bei einer Migräne übergeben muss, hatte ich noch nie. Ich hoffe, es passiert nie wieder.

Um sechs war ich, nach einem unangenehmen Besuch über die Toilette, im Bett. Zwei Stunden später habe ich meinem Magen das Schlucken einer Paracetamol-Tablette zugemutet. Bis elf habe ich dann geschlafen, bis der Ehemann mir eine Nachricht geschickt hat. Ich hätte das Handy im Flugzeugmodus stellen sollen, weil ich danach bis sechs Uhr morgens nicht mehr einschlafen konnte. Dafür ging es mir heute auf Arbeit erstaunlich gut.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Migräne

Es hat bei der Mittagspause angefangen. Statt ein Espresso habe ich ein Chai Latte bestellt, schon ein Zeichen dafür, dass etwas nicht in Ordnung war. Bei Migränen will ich Süßes haben. Manchmal hilft’s, aber meistens nicht. Im Büro konnte ich mich nicht lange konzentrieren, auch nach einer heißen Schokolade. Ich hätte gerne früh Feierabend gemacht, wenn wir nicht einen Vortrag von einem Gast zu hören gehabt hätten. Paracetamol-Pille geschluckt, ohne Wirkung. Es ist immer so, dass Schmerzmittel mir nichts bringen, solange die Migräne nicht richtig ausgebrochen ist.

Der Vortrag plus Diskussion hat eine Stunde gedauert. Ich weiß nicht, wie ich es geschafft habe, so gut zuzuhören und sogar Fragen zu stellen. Mir war schwindelig und ich hab mich übel gefühlt. Um fünf habe ich meine Sachen gepackt und bin nach Hause gefahren. Mit der S-Bahn. Mit dem Fahrrad konnte ich sowieso nicht, da ich heute sehr starke Periode habe (eine Woche zu früh, und das war’s mit Baby-Versuch 3.0).

In der Bahn ging’s mir mies. Ich hatte den Eindruck, mein Schädel würde explodieren. Die Übelkeit hat zugenommen. Den Weg zu Fuß nach Hause habe ich sehr langsam gemacht, damit es nicht pocht. Drei Etagen hoch, und bei der Nachbarin zwischendurch gehalten, da sie ein Päckchen für uns in Empfang genommen hatte. Kurz nach sechs endlich in der Wohnung, Aspirin genommen, auf der Couch mit der Katze geschlafen. Langsam geht’s besser.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Wetterkrank

Gestern war das Wetter noch schön. Es ist zwar wieder kälter geworden, aber die Sonne war da. Heute ist der Himmel schwer bedeckt, Regen gibt’s aber nicht.

Mir geht’s mies, seitdem ich aufgewacht bin. Mein Kopf fühlt sich schwer an, ich habe ein dumpfes Gefühl an der linken Seite. Meine Augen ertragen kein Licht. Die Migräne ist noch nicht richtig ausgebrochen. Die Aspirin-Bräusetablette hat nicht gewirkt und liegt mir auf dem Magen. Übelkeit. Ich habe mich wieder ins Bett gelegt, aber die Kirche neben mir hört heute mit ihren Glocken gar nicht mehr auf. Auf der Couch im Wohnzimmer ist es nicht besser, mit den getunten Autos mit lautem Auspuff oder den gelegentlichen Krankenwagen.

Ich fürchte, so wird’s den ganzen Tag dauern. Und die Nachbarin hat schon wieder ihre Katze ins Treppenhaus raus gelassen.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.