Schon wieder ein sinnloser Akt

Wir lesen ständig solche schreckliche Nachrichten. Diese trifft mich besonders, da ich von dort komme. Quasi. Meine Eltern haben sich in Nizza kennen gelernt. Sie sind als Kinder im gleichen Hochhaus groß geworden. Viele meiner Verwandte leben dort. Und ich habe dort studiert.

Hier ist ein friedlicheres Bild der Prom‘. Mit den blauen Stühlen.

La_Prom

Ich bin wenigstens erleichtert, meine Familie in Nizza wohlauf zu wissen.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Unter Schock

Wie letztes Jahr bei Charlie Hebdo. Ich bin wütend, fühle mich machtlos und desillusioniert. Und ich frage mich immer wieder, warum ist hier in Berlin noch nichts passiert? Bis jetzt hatten wir großes Glück. Das sollten wir schätzen, aber nicht glauben, dass wir in Sicherheit sind. Das kann überall passieren.

Ich hoffe, sie kriegen es zurück bezahlt.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Mittagsschläfchen auf der Couch

Ich will eine Art Traumtagesbuch zwischendurch führen. Ich schaffe es zu selten, mich an meine Träume zu erinnern. Ich habe mich heute gegen 12:30 wieder auf der Couch gelegt und konnte trotz Migräne richtig gut schlafen.

Ich befand mich in einem hohen Gebäude mit riesigen Glasfenstern. Der Tag war sonnig, ich war im obersten Geschoss. Das Gebäude schien sich mitten im Meer zu befinden, ich konnte herum nur die Wellen im Wasser sehen. Ich saß ganz hinten links in einem Seminarraum und war die einzige Teilnehmerin zu einem Workshop zum Thema Sicherheit und Terrorismus. Der Vortraghaltender war ein gut aussehender schwarzer junger Mann.

Während er sprach sah ich und hörte ich viele Hubschrauber am Gebäude vorbei fliegen, mit Leuten die sich an hängenden Leitern hielten. Der letzte Hubschrauber trug ein kleines Schiff. Der Mann sagte mir, wir befänden uns unter terroristischem Angriff und müssten das Gebäude verlassen. Auf dem Boden vor dem Gebäude gab es einige Polizeiwagen.

Der schwarze Mann kam zu mir und sagte, er fände mich seit Beginn des Kurses sehr anziehend. Da er sich gegen mich presste, konnte ich es auch merken. Wir sind Hand in Hand zum nächsten Hotel einige Schritte entfernt gelaufen. […] Im Badezimmer habe ich meine Reflexion im Spiegel gesehen. Ich hatte ein komisches Gefühl im unteren Bauch und habe mich daran erinnert, dass ich die Pille nicht nehme. Das Bild eines kleines Mischlingsmädchen ist mir vor den Augen erschienen, ich fand es sehr süß. Der Mann ist zu mir ins Badezimmer gekommen und meinte, wir sollten wieder anfangen. Als er es mir ins Ohr flüsterte, presste er sich wieder gegen mich und fuhr seine Hand zwischen meine Beine. Als meine Erregung wieder stieg, bin ich aufgewacht.

Die Migräne ist verschwunden, der Hunger ist gekommen, ein gutes Zeichen.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.