Weiße Bohnensuppe mit Dinkel

Die Zutaten (für 4 Portionen)

  • 2 Dosen dicker weißen Bohnen (480 g Abtropfgewicht insgesamt)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 3 Nelken
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5 Zweige Thymian
  • 100 g Dinkel
  • Salz
  • 50 g Pecorino
  • Kürbiskernöl

Die Zubereitung

  • Die weißen Bohnen gut abspülen und in einem Topf mit Wasser gut bedecken.
  • Die Zwiebel abschälen und die Nelken rein stecken.
  • Die Zwiebel mit den restlichen Kräutern und zwei Teelöffel Salz zu den Bohnen geben.
  • Etwa zwanzig Minuten köcheln lasssen.
  • In dieser Zeit, Dinkel mit einem Teelöffel Salz in einem anderen Topf reichlich mit Wasser bedecken. Kurz aufkochen lassen, dann zugedeckt zwanzig Minuten quellen lassen.
  • Den Pecorino reiben.
  • Nach Ende der Kochzeit, die Lorbeerblätter und Thymianzweige aus dem Bohnentopf nehmen, Die Nelken aus der Zwiebel ziehen und dieZwiebel zurück zu den Bohnen geben.
  • Die Bohnensuppe mit dem Pürierstab prozessieren.
  • Die Suppe in tiefen Tellern servieren. Pecorino rein mischen, Dinkel obendrauf streuen und ein bischen Kürbiskernöl dazu geben.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 321,3 1285
Eiweiß (g) 14,7 58,6
Kohlenhydrate (g) 29,9 119,4
davon Zucker (g) 2 8
Fett (g) 13,4 53,5
Ballaststoffe (g) 10,8 43,3

 


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Asiatische Hähnchensuppe

Einfach so heute morgen ausgedacht, weil ich dachte, ich wäre erkältet und bräuchte eine Hähnchensuppe. Erkältet bin ich doch nicht, die Suppe war lecker und schnell gemacht.

Die Zutaten (für 4 Portionen)

  • 1 Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 kleine rote Chili, so lang wie ein Daum
  • 1 Möhre
  • 1 Kartoffel (weich kochend)
  • 1 Hähnchenbrustfilet
  • 200 mL Kokosmilch (1/2 Dose)
  • 1 Stange Zitronengras
  • 1 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • 1 Esslöffel Sojasauce
  • Wasser
  • Salz

Die Zubereitung

  • In einem Topf, die klein geschnittenen Zwiebel, Knoblauchzehe, Ingwer und zusätzlich entkernte Chili in Öl zusammen dünsten.
  • Die Möhre und die Kartoffel in kleinen Stücke schneiden und in den Topf geben.
  • Mit Wasser bedecken, Kokosmilch und Sojasauce dazu geben.
  • Das Hähnchen in kleinen Stücken schneiden und die Stücke einzeln in die Suppe gleiten lassen.
  • Das Zitronengras in die Länge dritteln und dann die Stangen senkrecht dazu halbieren.
  • Alles bei schwacher Hitze eine Viertelstunde köcheln lassen, ohne Deckel. Je kleiner die Möhren- und Kartoffel-Stücke, desto schneller das Kochen.
  • Vor dem Servieren, die harten Zitronengras-Stangen entfernen und mit Salz nach Geschmack würzen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 225,8 903
Eiweiß (g) 18,4 73,5
Kohlenhydrate (g) 9,8 39,2
davon Zucker (g) 4,5 18
Fett (g) 12,2 48,6
Ballaststoffe (g) 2,2 8,9


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Kartoffelsuppe mit schwarzem Rettich

Die Zutaten (für 4 Portionen)

  • 3 mittelgroßen Kartoffeln (weich kochend)
  • 1 schwarzer Rettich
  • 1 Zwiebel
  • 1 Becher saurer Sahne
  • Muskatnuss
  • Salz
  • Radieschenkresse

Die Zubereitung

  • Die Kartoffeln, den Rettich und die Zwiebel schälen und in kleinen Würfeln schneiden.
  • Alle Gemüsestücke in einem Topf mit Wasser decken und etwa zwanzig Minuten kochen lassen.
  • Am Ende der Kochzeit, den Topf aus der Hitzequelle nehmen.
  • Sahne in den Topf geben und mit dem Pürierstag fein pürieren.
  • Mit Salz und Muskatnuss würzen und mit frisch geschnittener Radieschenkresse obendrauf servieren.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 111,8 447
Eiweiß (g) 3,1 12,2
Kohlenhydrate (g) 14,9 59,4
davon Zucker (g) 1,6 6,2
Fett (g) 3,8 15,2
Ballaststoffe (g) 2,3 9


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Süßkartoffelsuppe

Einfach und lecker.

Die Zutaten (für vier Personen als Vorspeise)

  • 30 g Butter
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Süßkartoffel (was heißt klein, die meisten, die ich auf dem Markt sehe, sind riesig, die war halb so groß wie eine normale)
  • 4 Kartoffeln (Linda)
  • 2 Stangen Frühlingszwiebeln
  • Muskatnuss, gerieben
  • Salz
  • Wasser
  • 30 mL Milch

Die Zubereitung

  • In einem Topf, die grob geschnittene Zwiebel mit der Butter glasig dünsten.
  • Die Süßkartoffel und Kartoffeln schälen und in Stücken schneiden.
  • Süßkartoffel und Kartoffeln in den Topf geben und mit Wasser auffüllen, gerade so, dass alle Stücke im Wasser sind.
  • Eine halbe Stunde bedeckt köcheln lassen.
  • Mit einem Pürierstab prozessieren.
  • Nach dem Pürieren war mir die Suppe zu dick, ich habe sie mit Milch flüssiger gemacht.
  • Mit Salz und Muskatnuss würzen.
  • Frühlingszwiebeln in Ringen schneiden und zum drauf streuen servieren.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 200 800
Eiweiß (g) 2,9 11,6
Kohlenhydrate (g) 30,1 120,5
davon Zucker (g) 4,9 19,4
Fett (g) 6,6 26,5
Ballaststoffe (g) 4,7 18,7


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Pilzsuppe

Da freut man sich, dass es draußen kälter wird!

Die Zutaten (für 4 Portionen)

  • 20 g Butter
  • 1/2 Zwiebel
  • 100 g Kräuterseitlinge
  • 100 g Austernpilze
  • 2 kleine Kartoffeln
  • 125 mL Sahne zum Kochen (15% Fett)
  • 2 Teelöffel Grobsalz
  • 1/2 Teelöffel Muskatnuß (gerieben)
  • Krauser Petersilie

Die Zubereitung

  • Die Zwiebel, die Pilze und die Kartoffeln grob schneiden.
  • In einem Topf, die Butter zum Schmelzen bringen.
  • Zwiebel, Pilze und Kartoffeln in den Topf werfen und fünf Minuten unter gelegentlichem Rühren scharf anbraten.
  • Mit Wasser bedecken und eine halbe Stunde bei schwacher Hitze zugedeckt köcheln lassen.
  • Mit einem Stabmixer, die Suppe fein pürieren.
  • Mit Salz und Muskatnuß würzen, Sahne dazu gießen und weitere fünf Minuten köcheln lassen.
  • Servieren und mit Petersilie dekorieren.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 141 564
Eiweiß (g) 3,6 14,4
Kohlenhydrate (g) 10,8 43
davon Zucker (g) 1,7 6,8
Fett (g) 9 35,8
Ballaststoffe (g) 2,6 10,4


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Pastinaken-Suppe

Seitdem ich vor zwei Wochen ein Couscous mit Pastinaken statt Rüben gekocht habe, weil der Ehemann keine Rübe im Supermarkt finden konnte, kann ich nicht mehr genug von dem Zeug bekommen. Diese Suppe habe ich mir gestern beim Einkaufen vor dem Sport zusammen gereimt. Da das Ergebnis dem Ehemann so gemundet hat, dass er sie als seine neue Lieblingssuppe gekürt hat, halte ich sie fest. In einer Sache sind wir uns nicht einig. Im Nachhinein bin ich mir nicht mehr sicher, dass Speck eine so gute Idee war. Ich fand die Suppe zwar sehr lecker und wir haben zu zweit den Topf geleert, aber ohne Speck hätte es mir noch besser geschmeckt, glaube ich. Das empfindet er nicht so. Beim nächsten Mal probiere ich die vegetarische Variante.

Die Zutaten (für 4 Portionen)

  • 150 g Speckwürfel
  • 2 kleine Zwiebel
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 Pastinaken
  • 1 Mairübe
  • Petersilie
  • 10 g Butter
  • 1 Becher Sauerrahm
  • Salz

Die Zubereitung

  • Gemüse schälen und in groben Stücken schneiden. Je kleiner, desto schneller wird es gekocht.
  • In einem hohen Topf, den Speck ohne zusätzliches Fett anbraten, dann beiseite legen.
  • Die geschnittenen Zwiebeln mit Butter im gleichen Topf glasig dünsten.
  • Die restlichen Gemüsestücke hinzufügen und mit Wasser bedecken.
  • Etwa eine halbe Stunde köcheln lassen.
  • Herd ausschalten, Topf von der Kochplatte nehmen.
  • Das Gemüse mit dem Stabmixer pürieren.
  • Sauerrahm und Speck hinzufügen und gut rühren.
  • Nach Geschmack salzen und mit Petersilie oben drauf servieren. Ich finde, dass diese Suppe nicht viel gesalzen werden sollte, sonst droht der Geschmack der Pastinaken unterzugehen.

Nähwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 199,5 798
Eiweiß (g) 9,7 38,9
Kohlenhydrate (g) 19,6 78,2
davon Zucker (g) 3,8 15,3
Fett (g) 7,9 31,7
Ballaststoffe (g) 3,8 15,2


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Kürbis-Maronen-Suppe

Die Zutaten (für 8 Portionen)

  • 2 Esslöffel Walnußöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 kleine Hokkaido Kürbis
  • 2 Packungen Esskastanien (je 200 g)
  • 100 mL Schlagsahne
  • 1 Teelöffel Muskatnuß (gemahlen)
  • 1 Esslöffel Salz

Die Zubereitung

  • In einem großen Topf, Walnußöl erhitzen und die nicht so klein geschnittene Zwiebel drin glasig dünsten.
  • Die Kürbis schälen, entkernen und in mittelgroße Stücke schneiden.
  • Kürbis zu der Zwiebel geben und mit Wasser bedecken.
  • Die Esskastanien hinzufügen und alles eine Viertelstunde mit Deckel köcheln lassen.
  • Mit einem Stabmixer, die Suppe pürieren.
  • Schlagsahne, Salz und Muskat hinzufügen und weitere zehn Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 273,1 2185
Eiweiß (g) 4,4 35,3
Kohlenhydrate (g) 44,7 357,7
davon Zucker (g) 13,4 107,5
Fett (g) 7,9 63,3
Ballaststoffe (g) 6 47,8


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Möhren-Ingwer-Suppe

So lecker und einfach.

Die Zutaten

  • 6 Möhren
  • 1 kleine Knolle Ingwer
  • 3/4 Liter Wasser
  • Sesamöl
  • Salz

Die Zubereitung

  • Wasser in einem Topf erhitzen.
  • Möhren und Ingwer schälen, in Stücken schneiden und ins Wasser kochen.
  • Nach etwa 20 Minuten, alles mit dem Stabmixer gut pürieren.
  • Salz und ein bisschen Sesamöl hinzufügen.

Mit Buchweizen am Ende der Kochzeit nach dem Pürieren hätte es bestimmt auch gut geschmeckt.

Nährwertangaben

pro 100 g fürs Rezept
Energie (kcal) 21,4 300
Eiweiß (g) 0,4 5,4
Kohlenhydrate (g) 3,2 44,9
davon Zucker (g) 3 42,4
Fett (g) 0,5 6,7
Ballaststoffe (g) 1,4 19,1


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Beim Kaiser’s

Nach der Arbeit bin ich auf dem Weg nach Hause zum Kaiser’s gegangen.

Allgemein mag ich diese Supermarktkette nicht besonders. Ich finde selten alles, was zu meiner Grundernährung als Südfranzösin gehört: Auberginen und Zucchini sind kaum vorhanden, selbst im Sommer, und Kichererbsen habe ich dort nie gesehen. Zu exotisch für die Betreiber? Mangos und asiatische Produkte bieten sie doch ständig an. Wahrscheinlich liegen sie geographisch schon so weiter weg von dem Südeuropäischen Raum, dass Kaiser’s keine Gefahr sieht, unerwünschte Bewohnergruppen anzuziehen… Nur mein Verdacht, aber ich finde es schon seltsam, dass bestimmte Lebensmittel grundsätzlich nicht angeboten werden, weder in Berlin noch in Aachen. Außerdem dürfte Kaiser’s der teuerste Anbieter von Katzenfutter und Leckerlies sein. Andererseits sind sie jetzt direkt vor der Haustür an der Haltestelle. Beim Aussteigen ist es bequemer, bei ihnen einzukaufen, statt zehn Minuten bis zum Edeka zu gehen, nur um Brot und Schinken zu holen. Und bis vor kurzem hatten sie eine tolle Marke von frischen Suppen verkauft, die völlig frei von Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern war. Anscheinend ein Flop, ich habe wahrscheinlich den größten Teil vom Angebot selber gekauft. Die letzten Packungen waren im Preis bis 60% heruntergesetzt, und danach gab’s die Suppe nicht mehr. Ich muss wieder zum Kaufhof für gute schnelle Suppen, und das bedeutet jedesmal Dreiviertelstunde Busfahrt.

Heute war ich also beim Kaiser’s. Nach dem langen Tag Arbeit habe ich leicht geistesabwesend an der Kasse gestanden. Zwei Personen waren vor mir. Als der (trotz Bemühungen von Kaiser’s) offensichtlich Südeuropäer noch am bezahlen war, interpellierte die Frau vor mir (eine kurzhaarige Blonde, um die 50) den jungen Angestellte, der zufällig hinter der Kasse vorbei ging. In einem aggressiven Ton fragte sie ihn, ob er ihr die Freundlichkeit erweisen könnte, einen von mir akustisch nicht verstandenen Gegenstand am oder vor dem Eingang zu entfernen, der seit drei Tagen da läge und gefährlich wäre, weil man drauf treten könnte. Ich fand es seltsam, da ich täglich vorbei gehe und nichts gemerkt habe. Die Gegend ist sehr sauber, Haufen gab es keine. Der Kunde an der Kasse hat etwas gesagt, ich weiß nicht was. Die Frau hat ihn daraufhin angebellt, sich noch bei der Kassiererin beschwert, und sich in meine Richtung umgedreht. Vielleicht hatte sie sich Unterstützung erhofft. Bei ihrem unhöflichen Verhalten konnte sie aber keine Sympathie von mir erwarten. Es war wieder diese typische deutsche Zickenart, die ich so abscheulich finde. Nein, ich meine nicht, dass alle Deutsche zickenartig sind. Diese Verhaltensweise habe nur ich erst hier überhaupt beobachtet, und leider nicht so selten wie Auberginen bei Kaiser’s. Sie hat sich mich also angeschaut, gemerkt, dass ich mit meinen dunklen lockigen Haaren nicht wie eine Deutsche aussehe, und mir sofort ohne Wort den Rücken wieder zugekehrt. Endlich hat sie ihre Packung Zigaretten bezahlt und den Laden verlassen. Beim rausgehen habe ich mich extra umgeschaut und wirklich nicht gesehen, was so viele Aufregung verursachen konnte. Vielleicht war’s einfach Zickentag.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Heute eingekauft

Ich habe meine alten Gewohnheiten vom Arbeitsleben noch nicht verloren. Daher gehe ich meistens samstags einkaufen, eigentlich blöd, da in der Woche tagsüber im Supermarkt nicht so viel los ist und die Leute auf der Straße sich viel angenehmer verhalten.

Na ja, einkaufen gehen ist nicht gerade das Spannendste, was ich erzählen könnte. Ich wollte eher von meiner Erfahrung mit Fertiggerichten und von meiner Lieblingssuppe berichten. Ich koche zwar gerne, aber nicht für mich alleine, es wird bei Suppen meistens zu viel, daher habe ich häufig Fertiggerichte gekauft. Am Anfang habe ich nicht wirklich aufgepasst, was ich gekauft habe. Eines Tages in der Mittagspause hatte ich mir zum ersten Mal Grünkohl mit Mettwurst aus der frischen Abteilung von REWE in die Mikrowelle erwärmt. Grünkohl gehört zu meinen Lieblingsspeisen, die ich in Deutschland entdeckt habe. Beim Essen hatte ich aber ein komisches Gefühl im Mund bekommen. Ich dachte zuerst, dass es mir an dem Tag vielleicht nicht so gut ging. Bei der Hälfte des Gerichts hatte ich aber deutlich den Eindruck, dass meine Lippen, Zunge und Gaumen eingeschlafen waren, als ob ich beim Zahnarzt eine Spritze bekommen hätte. Weiter essen konnte ich nicht mehr, das Schlucken wurde schwierig, ich konnte den Geschmack nicht mehr spüren, ich war auch erschreckt, und habe den Rest weggeschmissen. Ich kann nur vermuten, dass ich bei einem von den vielen Exxx auf der Zutatenliste eine allergische Reaktion gemacht habe – ich hatte bis zu diesem Tag noch nie eine Allergie gehabt. Das Gefühl der Taubheit im Mund hat schon 2-3 Stunden gedauert. Seitdem kaufe ich nur noch Fertiggerichte, bei denen die Namen in den Zutaten mir gefallen (Gemüse, Fleisch oder Fisch, Gewürze, und nichts anderes), und ohne E, ohne Konservierungsstoffe und ohne Geschmacksverstärker. Die Auswahl wird dadurch in normalen Supermärkten ziemlich gegrenzt.

Suppen habe ich eine Zeit lang nicht mehr gekauft, da bei allen in der Zutatenliste chemisch-klingende Namen enthalten waren. In einigen Bioläden konnte ich Suppen finden, war aber nie zufrieden. Zum Beispiel habe ich einmal eine Champignon-Suppe der Marke Oma Josefine probiert. Ich esse gerne salzig, das liegt an meinen italienischen Vorfahren, aber diese Suppe hatte so viel Salz drin, dass es bei mir nur noch ekelhaft gewirkt hat. Eine andere Bio-Suppe hatte ich bei Basic gekauft, die war mir dann zu dünn, so dass ich damit nicht satt werden konnte. Vor einigen Monaten habe ich bei Kaufhof die fertigen Suppen von Roggenkamp Organics kennengelernt. Das hat meine bisherige Meinung über fertige Suppen total geändert. Eine dieser Suppen ist als Mittagessen genau das richtige für mich, ich habe bis zum Abend kein Hunger, und die sind so perfekt gewürzt, lecker! Der einzige Nachteil ist, dass man sie in meinem Kaufhof manchmal gar nicht findet. Ich gehe eigentlich nur noch dahin einkaufen, um mir ab und zu diese Suppen zu gönnen, und wenn das Regal schon leer ist gehe ich wieder raus, ohne eingekauft zu haben. Ich habe leider noch nicht herausgefunden, wo man sie sonst finden könnte.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.