Übung macht die Meisterin

Mein erster Versuch mit dem Dutch baby war nicht so gut gelungen. Der Rand war beim Backen nicht so hoch gekommen, der Boden wurde zu dick. Ich hatte gedacht, es läge daran, dass ich keine feuerfeste Pfanne habe. Dafür habe ich diese zwei kleinen Pyrex-Backformen, 14 Zentimeter Durchmesser, die abrupte Temperaturunterschiede nicht leiden können[1]. Ich hatte sie eingebuttert, mit Teig gefüllt und in den heißen Backofen rein geschoben, anstatt den Teig in heißen Formen zu gießen. Ich war vom Ergebnis enttäuscht, der Ehemann fand es gut.

Vermutlich war das Problem nur, dass es zu viel Teig gab. Nach dem heutigen tollen Tag am und im Starnberger See sind wir, noch vor Anbruch des Gewitters, zurück nach Hause gefahren. Ich hatte gestern am Markt impulsiv Aprikosen und Kirschen gekauft und dachte, es wäre ein guter Tag, um einen neuen Versuch zu wagen. Diesmal habe ich die Menge nicht halbiert sondern gedrittelt. Ein Ei, 50 mL Mehl, 66 mL Milch und ein Teelöffel Puderzucker dazu. Auf Salz habe ich verzichtet. Ich habe eh nur Salzbutter zu Hause, damit habe ich die Formen eingefettet.

Nach zwanzig Minuten bei 190°C Umluft habe ich voller Begeisterung gemerkt, dass diesmal die Eierkuchen richtig hohe Ränder gebildet haben. Kurz abkühlen gelassen, mit Obst und selbst geschlagener Sahne gefüllt, drei Kirschen als Deko drauf, fertig! Ich habe den Ehemann glücklich gemacht. Das letzte Bild rechts sieht so dunkel aus, weil inzwischen das Gewitter in Gilching angekommen war.

[1] Ich weiß noch, wie mein Vater einmal Lammbraten gemacht hatte. Das war, nachdem meine Mutter sich von ihm getrennt hatte. Zum Lammbraten gehören bei uns traditionell Flageolets. Die wollte mein Vater aber nicht separat kochen, sondern zum Braten zwischendurch geben. Er hatte die große, heiße Pyrex-Form aus dem Backofen geholt und die kalten Flageolets sofort rein geschmissen. „Klirr!“, hatte die Pyrex-Form gemacht. Und Tschüß, Abendessen!


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Heidelbeeren-Himbeeren-Muffins

Vom Marktbesuch am letzten Wochenende in Starnberg waren eine halbe Schachtel Heidelbeeren und eine Handvoll tiefgefrorene Himbeeren übrig geblieben. Wie wär’s in Muffins? Das Ergebnis ist so sensationell geworden, ich kann das Rezept nicht für mich behalten. Und die Hände riechen nach dem Verspeisen unglaublich gut.

Hoffentlich sind noch Muffins da, wenn der Ehemann morgen zurück kommt. Ach, nee, blöder Scherz, so viele Muffins kann ich nun auch nicht essen.

Die Zutaten (für 12 Muffins)

  • 220 g Dinkelmehl, was ich gerade noch an Mehl in der Küche hatte… Nein, stimmt nicht ganz. Ich habe zuerst die letzten 20 g Buchweizenmehl verbraucht und dazu 200 g Dinkelmehl gekippt.
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 150 g brauner Zucker (es ist mir doch ein Tick zu süß, 120 g hätten auch gereicht)
  • 120 g Butter (Salzbutter)
  • 300 g Joghurt (ich habe zwei fettfreie Joghurtbecher vom Penny benutzt)
  • 1 Ei
  • 125 g Heidelbeeren
  • 1 Handvoll Himbeeren

Die zubereitung

  • Die Beeren waschen und austrocknen. Meine Himbeeren waren vom letzten Wochenende schon gewaschen und tiefgefroren, ich habe sie in zwei oder drei Stücke per Hand gebrochen, damit sie sich besser in dem Teig verteilen.
  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Mehl und Backpulver in einer großen Schüssel mischen.
  • Die Butter weich machen.
  • In einer anderen Schüssel, Zucker, Ei und Butter schaumig zusammen rühren, dann das Joghurt unterrühren. Falls es dabei den Anschein gibt, dass es ausflockt: Es kann sein, dass die Butter durch die zu kalte Joghurte wieder in feine Stücke erstarrt, es ist nicht der Joghurt, der sich zersetzt.
  • Die Butter-Zucker-Ei-Joghurt-Mischung zum Mehl geben und gut rühren.
  • Die Beeren unter den Teig mischen.
  • Den Teig in die Muffinformen verteilen.
  • Bei 180 °C etwa fünfundzwanzig Minuten backen lassen.

Nährwertangaben

pro Muffin fürs Rezept
Energie (kcal) 213 2556
Eiweiß (g) 3,9 46,7
Kohlenhydrate (g) 28 336
davon Zucker (g) 14,8 177,4
Fett (g) 9,3 111,8
Ballaststoffe (g) 1,5 18,3


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Rhabarber-Blechkuchen

Uch, schon fehlen vier Stücke!

Die Zutaten (für etwa 18 Stücke, ja, wenn man drei Rhabarber-Reihen pro Stück hat, dann hat man eben zum Schluss zwei längere Stücke mit nur zwei Reihen, so genau ist es nicht, aber egal)

  • Für den Teig
    • 300 g Mehl
    • 1 Päckchen Backpulver
    • 1 Becher Naturjoghurt
    • 100 mL Milch
    • 100 g Butter, geschmolzen
    • 75 g Braunzucker
  • Für den Belag
    • 250 g Magerquark
    • 3 Becher Naturjoghurt (weil ich nicht genug Quark gekauft hatte)
    • 3 Eier
    • 200 g Braunzucker
    • 7 Stangen Rhabarber

Die Zubereitung

  • Backofen bei 180 °C Umluft vorheizen.
  • Alle Zutaten für den Teig zusammen rühren und auf ein mit Backpapier belegtes Blech glatt verteilen.
  • Quark, Joghurte, Eier und Zucker ebenfalls zusammen rühren und auf dem Teig verteilen.
  • Die Rhabarberstangen schälen (habe ich gemacht, obwohl sie frisch vom Markt sind, eigentlich eher abgepellt, das ging sehr einfach) und in Stücke schneiden.
  • Die Rhabarberstücke in den Belag drücken.
  • Bei 180 °C für Dreiviertelstunde backen lassen.

Nährwertangaben

Mit halbfetter Milch und den 0,1% Fett Joghurten von Andechser gerechnet, da ich diese verwendet habe.

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 201,5 3627
Eiweiß (g) 6,4 115,5
Kohlenhydrate (g) 30 540,5
davon Zucker (g) 17,8 320,1
Fett (g) 5,8 104,3
Ballaststoffe (g) 1,1 20,6


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Quatre-quarts aux pommes

Vor drei-vier Wochen hat der Ehemann Äpfel nach Hause gebracht. Eine ganze Tüte von ganz zwei Kilogrammen Äpfel! Die gab’s ja beim Möbel Höffner am Eingang. Wer soll denn so viele Äpfel in so kurzer Zeit essen, bitte schön? Der Ehemann nicht. Gar nicht. Und wenn ich meinen täglichen Apfel im Büro esse, ist es schon gut. Um den Verlust von Äpfeln zu vermeiden, habe ich gestern diesen Kuchen gebacken.

Der Quatre-quarts ist ein einfacher Kuchen, den ich in meiner Kindheit häufig gegessen haben. Einfach und schnell zu machen. Einfach, weil, wie der Name sagt, der Kuchen aus vier gleich großen Teilen besteht: Eier, Mehl, Butter und Zucker. Man wiegt zuerst, wieviele Eier man hat, und benutzt das gleiche Gewicht für Mehl, Butter und Zucker. Zusammen rühren, ab in den Backofen für fünfzig Minuten, fertig. Das erklärt sicherlich, warum meine Mami den Kuchen so häufig gebacken hat.

Eine richtige Kalorienbombe ist es. Man sollte besser bei der Portionierung aufpassen. Low Carb & Low Fat Suchenden brauchen nicht weiter zu lesen.

Da ich die Äpfel retten wollte, sind sie noch ins Rezept rein gekommen. Dafür habe ich den Zuckergehalt reduziert. Es gab für mich sonst eindeutig viel zu viel Butter. Ich könnte locker auf 100 g verzichten. Aber dann wäre es kein Quatre-quarts mehr gewesen, und der Ehemann kannte den Quatre-quarts noch gar nicht, zu meiner größen Überraschung, denn er immerhin fast zehn Jahre in Frankreich gelebt hat, bevor ich ihn kennen gelernt habe.

Die Zutaten (ergibt 16 Stücke von nicht ganz zwei Zentimeter Dicke)

  • 4 Eier
  • 4 Äpfel
  • 250 g Weizenmehl
  • 150 g brauner Zucker
  • 250 g Butter
  • 1 Schuss Calvados
  • Puderzucker

Die Zubereitung

  • Die Äpfel schälen und in ganz kleine Stücke schneiden.
  • Alle Zutaten außer die Äpfel in einer Schale zu einem Teig zusammen rühren. Die Apfelstücke erst zum Schluss in den Teig geben.
  • Eine rechteckige Brotform mit Backpapier auslegen und den Teig drin verteilen. Meine Form ist 27-28 Zentimeter lang.
  • Den Backofen bei 180°C vorheizen.
  • Den Teig in der Form eine Viertelstunde in den Kühlschrank legen.
  • Den Kuchen zehn Minuten bei 180°C backen lassen.
  • Nach den zehn Minuten, die Form aus dem Ofen nehmen. Den Ofen bei 140°C einstellen.
  • Mit einem scharfen Messer, einen Schnitt mittig im Kuchen einschneiden.
  • Den Kuchen weitere vierzig Minuten bei 140°C backen lassen.
  • Den Kuchen gut auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 245,6 3929
Eiweiß (g) 3,7 59,7
Kohlenhydrate (g) 25,3 404,2
davon Zucker (g) 12,9 205,6
Fett (g) 14,6 234,2
Ballaststoffe (g) 1,3 20,7


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Blechkuchen mit Mirabellen

Der erste Einsatz vom Backofen seit dem Umzug. Vorher war es eh zu warm um zu backen.

Die gemahlenen Mandeln habe ich zum Teig gegeben, weil sie verbraucht werden mussten. Ohne Mandeln kann man 300 g Mehl statt 250 g nehmen.

Die Mirabellen kommen aus dem Pasinger Viktualienmarkt.

Die Zutaten (für 12 Stücke)

  • 250 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier
  • 200 g Butter
  • 125 mL Buttermilch
  • 1 Esslöffel Schnaps (vorzugsweise Mirabellenschnaps, aber ich wollte keine ganze neue Flasche für den einen Kuchen kaufen und habe Kirschwasser aus dem Clafoutis benutzt)
  • 1 kg Mirabellen
  • Puderzucker

Die Zubereitung

  • Die Mirabellen putzen, trocknen, halbieren und entkernen.
  • Den Backofen bei 180 °C Umluft vorheizen.
  • In einer großen Schüssel, die sanft geschmolzene Butter mit dem Zucker schäumig schlagen.
  • Die Eier mit der Butter-Zucker-Mischung rühren.
  • Mehl, gemahlene Mandeln und Backpulver in der Schüssel zu einem Teig rühren.
  • Zuerst Buttermilch hinein rühren, dann Schnaps.
  • Der Teig ist am Ende nicht sehr fest. Nicht so flüssig wie für Crêpes, aber er fällt schnell vom Schneebesen zurück in die Schüssel.
  • Ein Backblech mit Backpapier belegen.
  • Den Teig auf dem Backpapier glatt streichen.
  • Die Mirabellenhälften auf dem Teig verteilen.
  • Den Kuchen 40 Minuten bei 180 °C im Backofen backen lassen.
  • Kuchen raus nehmen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Nährwertangaben

pro Stück fürs Rezept
Energie (kcal) 356,8 4282
Eiweiß (g) 5,8 69,3
Kohlenhydrate (g) 40,2 482,4
davon Zucker (g) 25,1 301,1
Fett (g) 17,8 213
Ballaststoffe (g) 2,1 24,6

Ich finde die Kalorienanzahl pro Stück heftig. Eventuell könnte man nur 100 g Butter nehmen und dafür so Pi mal Daum insgesamt 200 mL Buttermilch benutzen, um den Verlust an Flüssigkeit zu kompensieren. Der Teig schmeckt auch recht süß, obwohl ich die Zuckermenge aus dem ursprünglichen Rezept halbiert habe. Meiner Meinung nach reichen 100 g locker.

Im Nahhinein… Andererseits sind die Stücke ganz schön groß. Halbiert man sie, ist es schon nicht mehr so schlimm. Das Rezept ist dann eher für 24 Stücke.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Osterkranz mit Schokolade

Meine Oma hatte uns für Ostern immer eine Art Kranzgebäck aus sandigem Teig gemacht, leicht salzig. Halb im Teig versunken gab es echte hart gekochte Eier mit Schale. Wie das Gebäck hieß, weiß ich nicht. Meine Eltern auch nicht. Vielleicht war es eine Art Neapolitanisches Osterbrot, was gut möglich wäre, da sie mit meinem Opa Italienisch geredet hatte. Ich kann mich aber nicht erinnern, dass es nach Parmesan schmeckte, oder dass Wurst enthalten war. Ich hoffe, ich finde es irgendwann heraus, und dann backe ich es nach.

Für diesen Osterkranz habe ich gegoogelt. Mein Rezept ist leicht abgewandt, da keine frische Hefe zu Hause vorhanden war. Schokoladenpaste hatte ich auch zu wenig, deshalb kommt Kirschkonfitüre drin. Die Schoko-Eier und Mandelblätter habe ich mir ausgedacht. Das Ergebnis hat uns angenehm überrascht. Der Kuchen ist schön fluffig und hält sich bis drei Tage (länger wirkt er nicht mehr so frisch). Die Portionen, die aus der Deko suggeriert werden, sind viel zu groß. Mit dem Rezept kann man locker zwanzig Portionen machen.

Die Zutaten

  • 500 g Weizenmehl
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Hefe
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 320 mL Milch
  • 1 Ei
  • 75 g Butter (ich habe Salzbutter benutzt), in kleinen Stücken bei Raumtemperatur
  • Dunkle Schokoladenpaste mit Chili[1]
  • Kirschkonfitüre
  • 1 Eigelb
  • Mandelblätter
  • Kleine Schoko-Eier

[1] Unbezahlte Werbung, da Verlinkung.

Die Zubereitung

  • In einer großen Schüssel, Hefe, Backpulver, Zucker, Milch und Salz zusammen rühren.
  • Ein ganzes Ei, das Mehl und die Butter hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • Den Teig bedeckt eine Stunde ruhen lassen.
  • Backofen bei 180 °C vorheizen.
  • Arbeitsfläche bemehlen und den Teig drauf mit einem Nudelholz flach und rechteckig ausrollen. Die Länge soll etwa doppelt so groß wie die Breite sein.
  • Die Schokoladenpaste und die Kirschkonfitüre alternierend mit einem Pinsel auf dem Teig verteilen. Die einzelnen Striche sollen entlang der ganzen Länge laufen. Bei der Konfitüre sollte man sparsam sein, da sie sich danach beim zusammenrollen weg drücken lässt.
  • Den Teig nun vorsichtig senkrecht zur Breite zusammen rollen (siehe Video-Anleitung im ursprünglichen Rezept).
  • Beide Ende der Rolle weg schneiden, da sich drin weniger Füllung befindet.
  • Ein Backblech mit Backpapier bedecken und die Rolle drauf zu einem Kranz biegen.
  • Mit einem scharfen Messer, tiefe Einschnitte radial im Kranz machen.
  • Den Kranz mit dem Eigelb pinseln.
  • Mit Schoko-Eiern und Mandelblättern dekorieren und 20 Minuten backen lassen (bei den 30 Minuten aus der Anleitung wäre mein Kranz gebrannt, was vielleicht daran liegt, dass ich vergessen hatte, den Ofen vom Schnell-Aufheizen-Modus zum Umluft-Modus umzustellen).

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 175 3500
Eiweiß (g) 4,1 81,6
Kohlenhydrate (g) 25,6 512,6
davon Zucker (g) 5,4 108,5
Fett (g) 6 119,6
Ballaststoffe (g) 0,7 14,4


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Birnenkuchen

Dieser Kuchen sieht fast wie ein Clafoutis aus. Er bleibt nach dem Backen ganz schön saftig, hat aber eine festere Konsistenz. Achtung, Suchtgefahr!

Die Zutaten (für 16 Portionen)

  • Kuchenteig
    • 3 großen Birnen
    • 150 g Weizenmehl, und ein bisschen mehr für die Backform
    • 100 g Zucker
    • 2 Eier
    • 10 cL Milch
    • 30 g Kokosfett
    • 1 Päckchen Hefe
    • 4 mL Birnenbrand
    • Butter
    • 1 Prise Salz
  • Oben drauf
    • 80 g Butter
    • 2 Eier
    • 5 Esslöffel Zucker
    • 1 Prise Salz

Die Zubereitung

  • Den Backofen bei 180 °C Umluft vorheizen.
  • Teig vorbereiten:
    • In einer großen Schüssel, die zwei Eier mit dem Zucker und der Prise Salz so lange mit dem Besen schlagen, bis die Mischung schäumt.
    • Kokosfett erhitzen, bis es flüssig wird.
    • Mehl, Hefe, Milch, Birnenbrand und Kokosfett nach und nach mit der Eier-Mischung rühren.
    • Eine runde Backform (28 cm) mit Butter gut einfetten, und danach Mehl drin wälzen.
    • Den Teig in die Backform gießen.
    • Die Birnen schälen, in kleinen Stücken schneiden und in den Teig verteilen.
    • Die Backform eine halbe Stunde im Backofen lassen.
  • Jetzt kommt noch was oben drauf:
    • Butter schmelzen lassen.
    • In einer kleinen Schüssel, die zwei Eier mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen.
    • Die etwas abgekühlte flüssige Butter zur Eier-Zucker-Mischung hinzufügen.
    • Nach der 30 Minuten Backzeit, den Kuchen aus dem Backofen raus nehmen.
    • Die Butter-Eier-Zucker-Mischung oben drauf gießen.
    • Den Kuchen weitere zwanzig Minuten backen lassen.
    • Kuchen in der Backform abkühlen lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 158,1 2530
Eiweiß (g) 3,2 51,4
Kohlenhydrate (g) 18,7 299,2
davon Zucker (g) 11,4 182,2
Fett (g) 7,9 125,8
Ballaststoffe (g) 1 16


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Heidelbeerenkuchen mit weißer Schokolade

Diesen Kuchen habe ich gestern für unser jährliches Hausfest gebacken. Es war das erste Mal, dass wir dabei waren, da ich die zwei letzte Jahre seitdem wir im Haus wohnen immer an dem Zeitpunkt dienstlich verreist war. Einige Nachbarn kannte ich noch gar nicht. Es war ein interessanter Nachmittag, mit vielen Leckereien. Dazu habe ich Minze-Limonade und, auf der selben Art gemacht, Ingwer-Limonade mitgebracht.

Am Tag danach…

Die Zutaten (für 16 Portionen)

  • 100 g Butter, und ein bisschen mehr um die Backform einzufetten
  • 4 Eier
  • 100 g Rohrzucker
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 200 g weißer Kuvertüre
  • 250 g Heidelbeeren

Die Zubereitung

  • Backofen bei 180°C Umluft vorheizen.
  • Die Heidelbeeren waschen und abtropfen lassen. Ich hatte eine andere Art Beeren gekauft, die auch anders hießen, ich habe schon vergessen, wie. Sie waren kleiner, dunkler und ihr Saft ist dunkelviolett. Es war auf jeden Fall ein riesiger Aufwand. Anderthalb Stunden habe ich damit verbracht, die noch vorhandenen kleinen Stielen zu entfernen (weil ich die 500 g gekaufte Schale auf einmal gewaschen habe, obwohl man für den Kuchen nur die Hälfte braucht). Deswegen empfehle ich den Kuchen ausdrücklich mit Heidelbeeren nachzumachen. Von weitem nicht so aufwendig.
  • Eine Springform einfetten (28 cm).
  • Die Butter und die weiße Kuvertüre in groben Stücken zerkleinern und zusammen in einer Schale in der Mikrowelle bei schwacher Leistung zur Schmelze bringen. Gelegentlich umrühren.
  • In einer großen Schüssel, die Butter-Schokolade-Mischung mit dem Rohrzucker schäumig schlagen.
  • Genug abkühlen lassen, um die Eier drin nacheinander mischen zu können.
  • Das Mehl und das Backpulver in kleinen Mengen zur Mischung hinfügen.
  • Die Heidelbeeren unter dem Teig vorsichtig unterheben, dabei einige Heidelbeeren behalten.
  • Den Teig in die Springform gießen und mit einem Löffel glatt verteilen. Die restlichen Heidelbeeren obendrauf streuen.
  • Für 35 Minuten bei 180 °C backen.
  • In der Springform abkühlen lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 221 3537
Eiweiß (g) 3,9 62
Kohlenhydrate (g) 26,6 425,3
davon Zucker (g) 15,1 241,9
Fett (g) 10,9 173,7
Ballaststoffe (g) 1,3 20,1


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Wassermelone-Minze-Sorbet

Das habe ich uns als Nachtisch gestern gemacht. Lecker, erfrischend und kalorienarm. Und man muss dafür nicht lange in der Küche stehen.

Die Zutaten (für 6 Portionen)

  • 1/6 Wassermelone (grob geschätzt, ich habe sie nicht gewogen)
  • Saft einer Limette
  • 37 g Zucker
  • 90 mL Wasser
  • Minzeblätter nach Geschmack
  • Fakultativ: Sekt (gekühlt)

Die Zubereitung

  • Sekt in den Kühlschrank stellen.
  • In einem Topf, Zucker und Wasser kurz zusammen aufkochen und beiseite abkühlen lassen.
  • Wassermelone in große Stücke schneiden und entkernen.
  • In einem hohen Becher, Wassermelone mit Limettensaft und Zuckersirup pürieren.
  • Die Minzeblätter in dünnen Streifen schneiden und in das Wassermelonenpüree rühren.
  • Die Mischung in einer großen Auflaufform gießen und mindestens vier Stunden ins Tiefkühlfach stellen. Gläser ebenfalls kalt stellen.
  • Zwischendurch, etwa jede Stunde mit einer Gabel rühren, um das Eis in kleine Stücke zu brechen.
  • Sorbet in die Gläser servieren und jeweils mit etwa 100 mL Sekt auffüllen. Mit frischen Minzeblättern dekorieren.

Nährwertangaben

mit Sekt ohne Sekt
pro Portion fürs Rezept pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 161,8 971 78,8 473
Eiweiß (g) 1,1 6,3 0,9 5,4
Kohlenhydrate (g) 23,7 142,3 18,6 111,5
davon Zucker (g) 18,5 111,1 18,5 111,1
Fett (g) 0,4 2,5 0,4 2,5
Ballaststoffe (g) 0,4 2,1 0,4 2,1


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Beschwipste Äpfel mit Mascarpone

20161019_apfel_nachtischDer Ehemann hat uns viele Äpfel mitgebracht, und ich habe mich gefragt, was ich daraus machen könnte, außer schon wieder eine Apfeltarte.

Er ist heute seit fünf Uhr morgens für die Arbeit unterwegs und kommt erst gleich, kurz vor elf Uhr abends, wieder nach Hause. Armer Kerl. Etwas Leckeres musste her, aber was? Im Bus auf dem Weg nach Hause gegoogelt und gefunden.

Achtung, hier tickt eine wahre Kalorienbombe. Das Rezept habe ich aus einer anderen Quelle leicht abgewandelt. Ursprünglich war es für zwei Personen angegeben. Bäm, nimm dir 1000 kcal! Ich weiß nicht, wie die Person, die die Mengen angegeben hat, da gerechnet hat. Ich habe daraus locker fünf Gläser gefüllt. Die Whisky-Gläser von Kaufhof. Da passt schon eine Menge rein.

Zugegeben, das Bild sieht nicht besonders appetitlich aus. Es war nicht so einfach, mit dem Teelöffel ordentliche Schichten drin glatt hin zu kriegen. Vor allem, wenn man sich beim Zubereiten ein Glas Sherry gönnt. Aber schmecken soll es!

Die Zutaten (für 5 Portionen)

  • 3 kleine Elstar Äpfel (meine Lieblingssorte)
  • 2 Esslöffel Braunzucker
  • 80 mL Sherry (weil ich beim Edeka kein Marsala gefunden habe, dafür war ein Xeres-Sherry, das uns nicht super schmeckt, noch zu Hause vorhanden)
  • 100 mL Schlagsahne
  • 1/2 Päckchen Sahnesteif
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Mascarpone (da explodiert die Kalorienzahl, wenn es fett-reduzierte Mascarpone gibt, könnte man mal ausprobieren)
  • 2 Esslöffel flüssiger Honig
  • 80 g Amarettini

Die Zubereitung

  • Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden.
  • Die Apfelstücke in einem Topf mit dem Braunzucker und dem Sherry zum Kochen bringen, und dann eine Viertelstunde zugedeckt leicht köcheln lassen.
  • Den Topf kühlen lassen.
  • Die Schlagsahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen.
  • Mascarpone mit dem Honig cremig rühren.
  • Sahne und Mascarpone zusammen mischen. Kalt stellen.
  • Amarettini in einem Gefrierbeutel mit Teigrolle oder Mörserstiel zerkleinen.
  • Die abgekühlten Apfelstücke pürieren.
  • In fünf Gläser, zuerst eine Schicht Mascarpone-Sahne-Mischung, dann eine Schicht Amarettini, wieder eine Schicht Mascarpone-Sahne, eine Schicht Apfelmus und eine Schicht Mascarpone-Sahne alternieren. Obendrauf mit den restlichen Amarettini-Stücken bestreuen.
  • In den Kühlschrank stellen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 405,2 2026
Eiweiß (g) 4,3 21,4
Kohlenhydrate (g) 31,7 158,5
davon Zucker (g) 28,4 142
Fett (g) 27,3 136,6
Ballaststoffe (g) 0,4 2,2


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.