Apfel-Cranberry-Küchlein

Mit der Menge habe ich zwei Küchlein zubereitet. Meine Springformen sind zwölf Zentimeter im Durchmesser. Ein Küchlein kann man zu zweit am Nachmittag mit Kaffee verspeisen. Danach ist man allerdings so satt, dass ein Abendessen überflüssig wird.

Die Zutaten (für zwei Küchlein, also vier Portionen)

  • Mürbeteig
    • 60 g Butter
    • 30 g brauner Zucker
    • 40 g gemahlene Mandeln
    • 1,5 Esslöffel Traubenkernöl
    • 80 g Weizenmehl
    • mehr Butter für die Springformen
  • Belag
    • 40 g Butter
    • 40 g brauner Zucker
    • 1 Ei (Klasse M)
    • 40 g gemahlene Mandeln
    • 30 g Weizenmehl
    • 1 Apfel
  • Obendrauf
    • 20 g Salzbutter
    • 20 g Honig
    • eine Handvoll getrockneter Cranberries (wie es auf den Bildern aussieht, wurden es mir zu viele, ich würde beim nächsten Mal die Hälfte benutzen)
    • weißer Rum

Die Zubereitung

  • Die Cranberries im Rum einige Stunden einweichen lassen.
  • Die Butter so erhitzen, dass sie flüssig wird.
  • In einer Schüssel, die Butter mit dem braunen Zucker und einem Teelöffel vom Rum der Cranberries schaumig schlagen.
  • Die gemahlenen Mandeln, das Öl und das Mehl hinzufügen und zu einem Teig kneten. Der Teig ist bröselig, bleibt aber zusammen, wenn man ihn presst.
  • Die Springformen mit Butter einfetten.
  • Den Teig halbieren und in beiden Springformen mit den Händen so drücken, dass ein hoher Rand entsteht.
  • Die Springformen für eine Viertelstunde in den Tiefkühlfach stecken und in dieser Zeit, den Backofen bei 175°C Umluft vorheizen.
  • Nach der Viertelstunde, die Springformen für eine Viertelstunde in den Backofen bei 175°C stecken.
  • Während der Backzeit vom Teig, den Belag vorbereiten:
    • die flüssige Butter mit dem Zucker schaumig schlagen,
    • das Ei hinzufügen und weiter schlagen,
    • die gemahlenen Mandeln und das Mehl hinzufügen und rühren.
    • Diese Mandelmasse bleibt von der Konsistenz her sehr naß.
  • Den Belag auf dem gebackenen Teig in beiden Springformen verteilen.
  • Den Apfel schälen, halbieren und entkernen.
  • Mit einem scharfen Messer, Ritzen in beiden Apfelhälften einschneiden, aber nicht durch schneiden.
  • In jeder Form, eine Apfelhälfte auf der Mandelmasse mit den Ritzen nach oben drücken.
  • Die Küchlein für 25 Minuten bei 175°C weiter backen.
  • In einem kleinen Topf, die Butter mit dem Honig leicht erhitzen, um eine flüssige Mischung zu erhalten.
  • Nach den 25 Minuten, die Küchlein auf dem Ofen nehmen und die Butter-Honig-Sauce drauf gießen.
  • Die Cranberries abtropfen und auf den Küchlein streuen.
  • Für weitere 7 Minuten backen lassen.
  • Gut abkühlen lassen, bevor die Küchlein aus den Formen gelöst werden.

Nährwertangaben

pro Stück fürs Rezept
Energie (kcal) 610 2440
Eiweiß (g) 9,6 38,2
Kohlenhydrate (g) 50,4 201,5
davon Zucker (g) 28,2 112,7
Fett (g) 40,8 163,1
Ballaststoffe (g) 4 16


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Kürbiskuchen mit Pekannüssen

Frei nach dem quatre-quarts aux pommes, nur diesmal mit Kürbis und Pekannüssen, und weniger Butter. Mit den Wunden in Mund wurden es mir doch zu viele Nüsse, dafür haben sich die Kollegen vom Ehemann gefreut.

Die Zutaten (ergibt 16 Stücke von nicht ganz zwei Zentimeter Dicke)

  • 4 Eier
  • 1/4 Hokkaido Kürbis (250 g)
  • 250 g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 150 g brauner Zucker
  • 150 g Butter (ich: 75 g Salzbutter + 75 g süße Butter)
  • 1 gehäufter Esslöffel Ingwerpulver
  • 200 g Pekannüsse
  • Puderzucker

Die Zubereitung

  • Die Kürbis schälen und raspeln.
  • Die Pekannüsse mit einem Brotmesser grob zerkleinern.
  • Alle Zutaten in einer Schale zu einem Teig zusammen rühren, außer die Kürbisraspeln und Pekannüsse, die erst zum Schluss in den Teig gegeben werden.
  • Eine rechteckige Brotform mit Backpapier auslegen und den Teig drin verteilen. Meine Form ist 27-28 Zentimeter lang.
  • Den Backofen bei 180°C vorheizen.
  • Den Kuchen zehn Minuten bei 180°C backen lassen.
  • Nach den zehn Minuten, die Form aus dem Ofen nehmen. Den Ofen bei 140°C einstellen.
  • Mit einem scharfen Messer, einen Schnitt mittig im Kuchen einschneiden.
  • Den Kuchen weitere vierzig Minuten bei 140°C backen lassen.
  • Den Kuchen gut auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Nährwertangaben

pro Stück fürs Rezept
Energie (kcal) 279,8 4476
Eiweiß (g) 4,9 78,5
Kohlenhydrate (g) 23,1 369,6
davon Zucker (g) 10,7 171,7
Fett (g) 18,3 293
Ballaststoffe (g) 1,9 30,3


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Schokoladiger Gewürzkuchen

Die Kollegen haben nichts davon übrig gelassen. Dabei hatte ich gleich zwei Kuchen mitgebracht.

Die Zutaten

  • 180 g getrocknete Pflaumen
  • 60 g getrocknete Aprikosen
  • 50 g Mandelkerne
  • 50 g Walnusskerne
  • 5 Eier
  • 100 g Braunzucker
  • 200 g Zartbitterkuvertüre (mindestens 60% Kakao)
  • 100 g Butter
  • 100 g Weizenmehl
  • 20 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • 1 Päckchen trockener Hefe
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 1 Teelöffel Zimtpulver
  • 1/2 Teelöffel frisch gemörsertes Kardamom

Die Zubereitung

  • Die getrockneten Früchte zusammen mit den Mandelkernen und Walnusskernen mit einem Brotmesser grob zerkleinern und beiseite legen.
  • Den Backofen bei 160 °C vorheizen.
  • In einer großen Schüsseln, die Eier mit dem Braunzucker schaumig schlagen.
  • Die Zartbitterkuvertüre mit der Butter in einem Topf vorsichtig bei kleiner Hitze zum schmelzen bringen. Dabei ständig mit einem Holzlöffel rühren, damit es am Boden nicht anbrennt.
  • Die Schokolade-Butter-Mischung nach und nach in kleinen Mengen zur Eier-Zucker-Mischung geben und gut umrühren.
  • Weizenmehl, Kakaopulver, gemahlene Mandeln und Gewürze durch ein Sieb passieren, und zusammen mit der Hefe zur Eier-Zucker-Schokolade-Butter-Mischung geben.
  • Anschließend, die grob zerkleinerten trockenen Früchte untermischen.
  • Eine Kastenbackform mit Backpapier auslegen, den Teig drauf gießen und mit Alu-Folie decken.
  • Eine Stunden bei 160 °C auf mittlerer Höhe backen.

Wenn der Kuchen am Tag vor dem Genießen gebacken wird, können sich die Aromen der Gewürze noch besser entfalten.

Nährwertangaben

fürs Rezept
Energie (kcal) 4806
Eiweiß (g) 109,2
Kohlenhydrate (g) 450,1
davon Zucker (g) 211,1
Fett (g) 279,9
Ballaststoffe (g) 43,3


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Übung macht die Meisterin

Mein erster Versuch mit dem Dutch baby war nicht so gut gelungen. Der Rand war beim Backen nicht so hoch gekommen, der Boden wurde zu dick. Ich hatte gedacht, es läge daran, dass ich keine feuerfeste Pfanne habe. Dafür habe ich diese zwei kleinen Pyrex-Backformen, 14 Zentimeter Durchmesser, die abrupte Temperaturunterschiede nicht leiden können[1]. Ich hatte sie eingebuttert, mit Teig gefüllt und in den heißen Backofen rein geschoben, anstatt den Teig in heißen Formen zu gießen. Ich war vom Ergebnis enttäuscht, der Ehemann fand es gut.

Vermutlich war das Problem nur, dass es zu viel Teig gab. Nach dem heutigen tollen Tag am und im Starnberger See sind wir, noch vor Anbruch des Gewitters, zurück nach Hause gefahren. Ich hatte gestern am Markt impulsiv Aprikosen und Kirschen gekauft und dachte, es wäre ein guter Tag, um einen neuen Versuch zu wagen. Diesmal habe ich die Menge nicht halbiert sondern gedrittelt. Ein Ei, 50 mL Mehl, 66 mL Milch und ein Teelöffel Puderzucker dazu. Auf Salz habe ich verzichtet. Ich habe eh nur Salzbutter zu Hause, damit habe ich die Formen eingefettet.

Nach zwanzig Minuten bei 190°C Umluft habe ich voller Begeisterung gemerkt, dass diesmal die Eierkuchen richtig hohe Ränder gebildet haben. Kurz abkühlen gelassen, mit Obst und selbst geschlagener Sahne gefüllt, drei Kirschen als Deko drauf, fertig! Ich habe den Ehemann glücklich gemacht. Das letzte Bild rechts sieht so dunkel aus, weil inzwischen das Gewitter in Gilching angekommen war.

[1] Ich weiß noch, wie mein Vater einmal Lammbraten gemacht hatte. Das war, nachdem meine Mutter sich von ihm getrennt hatte. Zum Lammbraten gehören bei uns traditionell Flageolets. Die wollte mein Vater aber nicht separat kochen, sondern zum Braten zwischendurch geben. Er hatte die große, heiße Pyrex-Form aus dem Backofen geholt und die kalten Flageolets sofort rein geschmissen. „Klirr!“, hatte die Pyrex-Form gemacht. Und Tschüß, Abendessen!


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Heidelbeeren-Himbeeren-Muffins

Vom Marktbesuch am letzten Wochenende in Starnberg waren eine halbe Schachtel Heidelbeeren und eine Handvoll tiefgefrorene Himbeeren übrig geblieben. Wie wär’s in Muffins? Das Ergebnis ist so sensationell geworden, ich kann das Rezept nicht für mich behalten. Und die Hände riechen nach dem Verspeisen unglaublich gut.

Hoffentlich sind noch Muffins da, wenn der Ehemann morgen zurück kommt. Ach, nee, blöder Scherz, so viele Muffins kann ich nun auch nicht essen.

Die Zutaten (für 12 Muffins)

  • 220 g Dinkelmehl, was ich gerade noch an Mehl in der Küche hatte… Nein, stimmt nicht ganz. Ich habe zuerst die letzten 20 g Buchweizenmehl verbraucht und dazu 200 g Dinkelmehl gekippt.
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 150 g brauner Zucker (es ist mir doch ein Tick zu süß, 120 g hätten auch gereicht)
  • 120 g Butter (Salzbutter)
  • 300 g Joghurt (ich habe zwei fettfreie Joghurtbecher vom Penny benutzt)
  • 1 Ei
  • 125 g Heidelbeeren
  • 1 Handvoll Himbeeren

Die zubereitung

  • Die Beeren waschen und austrocknen. Meine Himbeeren waren vom letzten Wochenende schon gewaschen und tiefgefroren, ich habe sie in zwei oder drei Stücke per Hand gebrochen, damit sie sich besser in dem Teig verteilen.
  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Mehl und Backpulver in einer großen Schüssel mischen.
  • Die Butter weich machen.
  • In einer anderen Schüssel, Zucker, Ei und Butter schaumig zusammen rühren, dann das Joghurt unterrühren. Falls es dabei den Anschein gibt, dass es ausflockt: Es kann sein, dass die Butter durch die zu kalte Joghurte wieder in feine Stücke erstarrt, es ist nicht der Joghurt, der sich zersetzt.
  • Die Butter-Zucker-Ei-Joghurt-Mischung zum Mehl geben und gut rühren.
  • Die Beeren unter den Teig mischen.
  • Den Teig in die Muffinformen verteilen.
  • Bei 180 °C etwa fünfundzwanzig Minuten backen lassen.

Nährwertangaben

pro Muffin fürs Rezept
Energie (kcal) 213 2556
Eiweiß (g) 3,9 46,7
Kohlenhydrate (g) 28 336
davon Zucker (g) 14,8 177,4
Fett (g) 9,3 111,8
Ballaststoffe (g) 1,5 18,3


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Rhabarber-Blechkuchen

Uch, schon fehlen vier Stücke!

Die Zutaten (für etwa 18 Stücke, ja, wenn man drei Rhabarber-Reihen pro Stück hat, dann hat man eben zum Schluss zwei längere Stücke mit nur zwei Reihen, so genau ist es nicht, aber egal)

  • Für den Teig
    • 300 g Mehl
    • 1 Päckchen Backpulver
    • 1 Becher Naturjoghurt
    • 100 mL Milch
    • 100 g Butter, geschmolzen
    • 75 g Braunzucker
  • Für den Belag
    • 250 g Magerquark
    • 3 Becher Naturjoghurt (weil ich nicht genug Quark gekauft hatte)
    • 3 Eier
    • 200 g Braunzucker
    • 7 Stangen Rhabarber

Die Zubereitung

  • Backofen bei 180 °C Umluft vorheizen.
  • Alle Zutaten für den Teig zusammen rühren und auf ein mit Backpapier belegtes Blech glatt verteilen.
  • Quark, Joghurte, Eier und Zucker ebenfalls zusammen rühren und auf dem Teig verteilen.
  • Die Rhabarberstangen schälen (habe ich gemacht, obwohl sie frisch vom Markt sind, eigentlich eher abgepellt, das ging sehr einfach) und in Stücke schneiden.
  • Die Rhabarberstücke in den Belag drücken.
  • Bei 180 °C für Dreiviertelstunde backen lassen.

Nährwertangaben

Mit halbfetter Milch und den 0,1% Fett Joghurten von Andechser gerechnet, da ich diese verwendet habe.

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 201,5 3627
Eiweiß (g) 6,4 115,5
Kohlenhydrate (g) 30 540,5
davon Zucker (g) 17,8 320,1
Fett (g) 5,8 104,3
Ballaststoffe (g) 1,1 20,6


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Quatre-quarts aux pommes

Vor drei-vier Wochen hat der Ehemann Äpfel nach Hause gebracht. Eine ganze Tüte von ganz zwei Kilogrammen Äpfel! Die gab’s ja beim Möbel Höffner am Eingang. Wer soll denn so viele Äpfel in so kurzer Zeit essen, bitte schön? Der Ehemann nicht. Gar nicht. Und wenn ich meinen täglichen Apfel im Büro esse, ist es schon gut. Um den Verlust von Äpfeln zu vermeiden, habe ich gestern diesen Kuchen gebacken.

Der Quatre-quarts ist ein einfacher Kuchen, den ich in meiner Kindheit häufig gegessen haben. Einfach und schnell zu machen. Einfach, weil, wie der Name sagt, der Kuchen aus vier gleich großen Teilen besteht: Eier, Mehl, Butter und Zucker. Man wiegt zuerst, wieviele Eier man hat, und benutzt das gleiche Gewicht für Mehl, Butter und Zucker. Zusammen rühren, ab in den Backofen für fünfzig Minuten, fertig. Das erklärt sicherlich, warum meine Mami den Kuchen so häufig gebacken hat.

Eine richtige Kalorienbombe ist es. Man sollte besser bei der Portionierung aufpassen. Low Carb & Low Fat Suchenden brauchen nicht weiter zu lesen.

Da ich die Äpfel retten wollte, sind sie noch ins Rezept rein gekommen. Dafür habe ich den Zuckergehalt reduziert. Es gab für mich sonst eindeutig viel zu viel Butter. Ich könnte locker auf 100 g verzichten. Aber dann wäre es kein Quatre-quarts mehr gewesen, und der Ehemann kannte den Quatre-quarts noch gar nicht, zu meiner größen Überraschung, denn er immerhin fast zehn Jahre in Frankreich gelebt hat, bevor ich ihn kennen gelernt habe.

Die Zutaten (ergibt 16 Stücke von nicht ganz zwei Zentimeter Dicke)

  • 4 Eier
  • 4 Äpfel
  • 250 g Weizenmehl
  • 150 g brauner Zucker
  • 250 g Butter
  • 1 Schuss Calvados
  • Puderzucker

Die Zubereitung

  • Die Äpfel schälen und in ganz kleine Stücke schneiden.
  • Alle Zutaten außer die Äpfel in einer Schale zu einem Teig zusammen rühren. Die Apfelstücke erst zum Schluss in den Teig geben.
  • Eine rechteckige Brotform mit Backpapier auslegen und den Teig drin verteilen. Meine Form ist 27-28 Zentimeter lang.
  • Den Backofen bei 180°C vorheizen.
  • Den Teig in der Form eine Viertelstunde in den Kühlschrank legen.
  • Den Kuchen zehn Minuten bei 180°C backen lassen.
  • Nach den zehn Minuten, die Form aus dem Ofen nehmen. Den Ofen bei 140°C einstellen.
  • Mit einem scharfen Messer, einen Schnitt mittig im Kuchen einschneiden.
  • Den Kuchen weitere vierzig Minuten bei 140°C backen lassen.
  • Den Kuchen gut auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Nährwertangaben

pro Stück fürs Rezept
Energie (kcal) 245,6 3929
Eiweiß (g) 3,7 59,7
Kohlenhydrate (g) 25,3 404,2
davon Zucker (g) 12,9 205,6
Fett (g) 14,6 234,2
Ballaststoffe (g) 1,3 20,7


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Blechkuchen mit Mirabellen


Der erste Einsatz vom Backofen seit dem Umzug. Vorher war es eh zu warm um zu backen.

Die gemahlenen Mandeln habe ich zum Teig gegeben, weil sie verbraucht werden mussten. Ohne Mandeln kann man 300 g Mehl statt 250 g nehmen.

Die Mirabellen kommen aus dem Pasinger Viktualienmarkt.

Die Zutaten (für 12 Stücke)

  • 250 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier
  • 200 g Butter
  • 125 mL Buttermilch
  • 1 Esslöffel Schnaps (vorzugsweise Mirabellenschnaps, aber ich wollte keine ganze neue Flasche für den einen Kuchen kaufen und habe Kirschwasser aus dem Clafoutis benutzt)
  • 1 kg Mirabellen
  • Puderzucker

Die Zubereitung

  • Die Mirabellen putzen, trocknen, halbieren und entkernen.
  • Den Backofen bei 180 °C Umluft vorheizen.
  • In einer großen Schüssel, die sanft geschmolzene Butter mit dem Zucker schaumig schlagen.
  • Die Eier mit der Butter-Zucker-Mischung rühren.
  • Mehl, gemahlene Mandeln und Backpulver in der Schüssel zu einem Teig rühren.
  • Zuerst Buttermilch hinein rühren, dann Schnaps.
  • Der Teig ist am Ende nicht sehr fest. Nicht so flüssig wie für Crêpes, aber er fällt schnell vom Schneebesen zurück in die Schüssel.
  • Ein Backblech mit Backpapier belegen.
  • Den Teig auf dem Backpapier glatt streichen.
  • Die Mirabellenhälften auf dem Teig verteilen.
  • Den Kuchen 40 Minuten bei 180 °C im Backofen backen lassen.
  • Kuchen raus nehmen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Nährwertangaben

pro Stück fürs Rezept
Energie (kcal) 356,8 4282
Eiweiß (g) 5,8 69,3
Kohlenhydrate (g) 40,2 482,4
davon Zucker (g) 25,1 301,1
Fett (g) 17,8 213
Ballaststoffe (g) 2,1 24,6

Ich finde die Kalorienanzahl pro Stück heftig. Eventuell könnte man nur 100 g Butter nehmen und dafür so Pi mal Daum insgesamt 200 mL Buttermilch benutzen, um den Verlust an Flüssigkeit zu kompensieren. Der Teig schmeckt auch recht süß, obwohl ich die Zuckermenge aus dem ursprünglichen Rezept halbiert habe. Meiner Meinung nach reichen 100 g locker.

Im Nahhinein… Andererseits sind die Stücke ganz schön groß. Halbiert man sie, ist es schon nicht mehr so schlimm. Das Rezept ist dann eher für 24 Stücke.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Osterkranz mit Schokolade

Meine Oma hatte uns für Ostern immer eine Art Kranzgebäck aus sandigem Teig gemacht, leicht salzig. Halb im Teig versunken gab es echte hart gekochte Eier mit Schale. Wie das Gebäck hieß, weiß ich nicht. Meine Eltern auch nicht. Vielleicht war es eine Art Neapolitanisches Osterbrot, was gut möglich wäre, da sie mit meinem Opa Italienisch geredet hatte. Ich kann mich aber nicht erinnern, dass es nach Parmesan schmeckte, oder dass Wurst enthalten war. Ich hoffe, ich finde es irgendwann heraus, und dann backe ich es nach.

Für diesen Osterkranz habe ich gegoogelt. Mein Rezept ist leicht abgewandt, da keine frische Hefe zu Hause vorhanden war. Schokoladenpaste hatte ich auch zu wenig, deshalb kommt Kirschkonfitüre drin. Die Schoko-Eier und Mandelblätter habe ich mir ausgedacht. Das Ergebnis hat uns angenehm überrascht. Der Kuchen ist schön fluffig und hält sich bis drei Tage (länger wirkt er nicht mehr so frisch). Die Portionen, die aus der Deko suggeriert werden, sind viel zu groß. Mit dem Rezept kann man locker zwanzig Portionen machen.

Die Zutaten

  • 500 g Weizenmehl
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Hefe
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 320 mL Milch
  • 1 Ei
  • 75 g Butter (ich habe Salzbutter benutzt), in kleinen Stücken bei Raumtemperatur
  • Dunkle Schokoladenpaste mit Chili[1]
  • Kirschkonfitüre
  • 1 Eigelb
  • Mandelblätter
  • Kleine Schoko-Eier

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Die Zubereitung

  • In einer großen Schüssel, Hefe, Backpulver, Zucker, Milch und Salz zusammen rühren.
  • Ein ganzes Ei, das Mehl und die Butter hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • Den Teig bedeckt eine Stunde ruhen lassen.
  • Backofen bei 180 °C vorheizen.
  • Arbeitsfläche bemehlen und den Teig drauf mit einem Nudelholz flach und rechteckig ausrollen. Die Länge soll etwa doppelt so groß wie die Breite sein.
  • Die Schokoladenpaste und die Kirschkonfitüre alternierend mit einem Pinsel auf dem Teig verteilen. Die einzelnen Striche sollen entlang der ganzen Länge laufen. Bei der Konfitüre sollte man sparsam sein, da sie sich danach beim zusammenrollen weg drücken lässt.
  • Den Teig nun vorsichtig senkrecht zur Breite zusammen rollen (siehe Video-Anleitung im ursprünglichen Rezept).
  • Beide Ende der Rolle weg schneiden, da sich drin weniger Füllung befindet.
  • Ein Backblech mit Backpapier bedecken und die Rolle drauf zu einem Kranz biegen.
  • Mit einem scharfen Messer, tiefe Einschnitte radial im Kranz machen.
  • Den Kranz mit dem Eigelb pinseln.
  • Mit Schoko-Eiern und Mandelblättern dekorieren und 20 Minuten backen lassen (bei den 30 Minuten aus der Anleitung wäre mein Kranz gebrannt, was vielleicht daran liegt, dass ich vergessen hatte, den Ofen vom Schnell-Aufheizen-Modus zum Umluft-Modus umzustellen).

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 175 3500
Eiweiß (g) 4,1 81,6
Kohlenhydrate (g) 25,6 512,6
davon Zucker (g) 5,4 108,5
Fett (g) 6 119,6
Ballaststoffe (g) 0,7 14,4


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Birnenkuchen

Dieser Kuchen sieht fast wie ein Clafoutis aus. Er bleibt nach dem Backen ganz schön saftig, hat aber eine festere Konsistenz. Achtung, Suchtgefahr!

Die Zutaten (für 16 Portionen)

  • Kuchenteig
    • 3 großen Birnen
    • 150 g Weizenmehl, und ein bisschen mehr für die Backform
    • 100 g Zucker
    • 2 Eier
    • 10 cL Milch
    • 30 g Kokosfett
    • 1 Päckchen Hefe
    • 4 mL Birnenbrand
    • Butter
    • 1 Prise Salz
  • Oben drauf
    • 80 g Butter
    • 2 Eier
    • 5 Esslöffel Zucker
    • 1 Prise Salz

Die Zubereitung

  • Den Backofen bei 180 °C Umluft vorheizen.
  • Teig vorbereiten:
    • In einer großen Schüssel, die zwei Eier mit dem Zucker und der Prise Salz so lange mit dem Besen schlagen, bis die Mischung schäumt.
    • Kokosfett erhitzen, bis es flüssig wird.
    • Mehl, Hefe, Milch, Birnenbrand und Kokosfett nach und nach mit der Eier-Mischung rühren.
    • Eine runde Backform (28 cm) mit Butter gut einfetten, und danach Mehl drin wälzen.
    • Den Teig in die Backform gießen.
    • Die Birnen schälen, in kleinen Stücken schneiden und in den Teig verteilen.
    • Die Backform eine halbe Stunde im Backofen lassen.
  • Jetzt kommt noch was oben drauf:
    • Butter schmelzen lassen.
    • In einer kleinen Schüssel, die zwei Eier mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen.
    • Die etwas abgekühlte flüssige Butter zur Eier-Zucker-Mischung hinzufügen.
    • Nach der 30 Minuten Backzeit, den Kuchen aus dem Backofen raus nehmen.
    • Die Butter-Eier-Zucker-Mischung oben drauf gießen.
    • Den Kuchen weitere zwanzig Minuten backen lassen.
    • Kuchen in der Backform abkühlen lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 158,1 2530
Eiweiß (g) 3,2 51,4
Kohlenhydrate (g) 18,7 299,2
davon Zucker (g) 11,4 182,2
Fett (g) 7,9 125,8
Ballaststoffe (g) 1 16


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.