Schon November

Unser neuer Türkranz

Ich spüre fast den Wind, so schnell die Zeit an mir vorbei läuft. Schon November! Ich hatte so viel zu tun, dass ich mein armes Tagebuch im Stich lassen musste.

Was ich seit der Rückkehr aus dem Urlaub (und eigentlich schon im Urlaub) getrieben habe: Ganz viele Online-Kurse belegt. Im September gab’s plötzlich viele interessante Angebote, das Nerd in mir konnte sich nicht zurückhalten. Dabei habe ich mich bis jetzt nur auf zwei Plattformen für kostenlose Kurse beschränkt: openHPI und France Université Numérique (kurz: FUN). Der erste Kurs, Einführung in die Mathematik der Algorithmik, hatte es ganz schön in sich, und statt nur die versprochenen wöchentlichen 3-6 Stunden dafür zu brauchen, habe ich, trotz Physikstudiums und Doktortitels, gut fünfzehn Stunden jede Woche dran gesessen. Andere Kurse von der FUN Plattform mussten erstmal liegen bleiben, da beim openHPI jede Woche Prüfungen abgegeben werden sollten, und es bei FUN nur eine einzige Abgabefrist für alle Prüfungen nach Ende der Kurse gibt. Python 3.6 (ich habe bis jetzt hauptsächlich mit Python 2.7 programmiert), Statistik mit R (Wiederholung), Ruby, und wissenschaftliche Kurse zur persönlichen Weiterbildung im Zusammenhang mit der Arbeit… Da blieb wenig Zeit für etwas anderes. Langsam geht es besser, einige Kurse sind vorbei, und ich kann meinen Lebenslauf mit neuen Zertifikaten beschmucken.

Endlich kann ich berichten, dass unsere Küche völlig funktional ist. Fast vier Monate nach dem Umzug. Erst musste die Steckdose für den Backofen wieder zugänglich gemacht werden. Dann haben wir festgestellt, dass der Wasseranschluss, der ebenfalls zugemauert wurde, nach dessen Befreiung nicht zu unserer Möbeleinrichtung passte. Entweder die schweren Möbeln umräumen, was bei der Winzigkeit der Küche und der Empfindlichkeit des Parkettbodens sehr schwer wäre, oder unseren teuren Spülmöbel zersägen, um ihn an die Wasseranschlüssen anbringen zu können, meinte der erste Handwerker. Dass das nicht in Frage kam, brauche ich nicht zu erzählen. Ein zweiter Handwerker wurde bestellt, und es wurde doch möglich, die Anschlüsse selber an unseren Möbeln anzupassen. Seitdem müssen wir (hauptsächlich der Ehemann) nicht mehr das Geschirr in die Badewanne spülen, die Spülmaschine ist wieder im Einsatz! Der Wasserhahn leider nicht, er hatte scheinbar im Umzug gelitten und leckte. Einen neuen Hahn haben wir erst vorgestern angebracht. Wenigstens konnte ich seit ein paar Wochen endlich wieder hemmungslos kochen. Heute Abend gab’s den längst vermerkten Kürbis-Hummus. Das Einzige, was in der Küche noch nicht zufriedenstellend läuft: Warmes Wasser. Ich muss fünf Minuten lang den Hahn voll aufgedreht lassen, ohne  zu übertreiben, bevor das Wasser warm wird, wie ich heute Abend feststellen durfte. Das kann kein Dauerzustand werden.

Seit letzter Woche habe ich eine neue Beschäftigung gefunden: Jahresplaner für 2019 selber basteln, als Geschenkidee für die Nichten vom Ehemann. Meine Nichten. Nochmal danke Carrie. Die Notizbücher sind gekauft, ich habe mir ganz viele Videos auf YouTube angeschaut, wie man sowas macht, am Freitag noch mehr Material besorgt, wie Washi Tape, und angefangen, an den Monatsdeckblättern zu arbeiten.

Doch weg von den Farbstiften. Dafür habe ich, wie der Zufall es will, mein ebenfalls lange nicht mehr benutztes Wacom-Bamboo-Tablet wieder in Betrieb genommen. Batterie aufgeladen, und los ging’s. Das Ding hatte ich mir vor sechs Jahren geschenkt, und ich hatte viel Spaß damit, bis ich nach Berlin umgezogen bin. Danach hatte ich keine Zeit mehr. Irgendwie blöd. Ich meine, wie genial ist das denn, mit Strg-Z malen zu können? Ups, die Hand ist verrutscht, Strg-Z. Menno, der letzte Einfall mit der Wasserfarbe hätte nicht sein müssen, Strg-Z. Ich hatte sogar eine Taste vom Tablet mit der Tastenkombination belegt. Von Spielchen mit Ebenen ganz zu schweigen. Das hat aber mehr mit der Software zu tun, die mit dem Tablet geliefert war. ArtRage 3 Studio Pro. So intuitiv zu benutzen, viel besser, als Adobe Photoshop Elements, das ich mir auch herunterladen durfte. Ich hatte vor einigen Jahren Malkurse belegt, aber seit dem Tablet zeichne ich viel lieber digital.

Die Mieze hat auch einiges auf dem Tablet inspiriert… Daher mein Blog-Logo!

Und zunehmend denke ich daran, mir Fahrstunden zu buchen und mein MVV-Abo zu kündigen. Ich bin seit zwanzig Jahren nicht mehr selber Auto gefahren. Der miserable Zustand vom Münchner ÖPNV wird mich dazu bringen. Ein neues Auto haben wir schon geplant. Hybrid, automatisch, von Toyota. Viel umweltfreundlicher als unser aktuelles Diesel-Polo, und eine Stunde pro Tag gespart. So konkret haben wir keinen Zeitplan, aber es wird hoffentlich ziemlich bald kommen.

Ach, und was macht der Daum? Er erholt sich langsam. Sieht schon nicht mehr so übel aus.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Rscript und Python

Ich hatte am Anfang des Jahres bei einem MOOC über Statistik mit R mitgemacht. Es war aus reinem Interesse. Ich habe an dem Kurs in meiner freien Zeit zu Hause teilgenommen. Ich hatte vorher von R gehört, weil ein Programm, mit dem ich eine Zeit lang arbeiten musste, R benutzte, und es musste auf meinem Rechner installiert werden. Und ich dachte, wenn ich mich weg bewerben will, wäre es nicht verkehrt, Kenntnisse über R zu haben.

Ich fand R ehrlich gesagt nicht so toll. Es ist eine mächtige Programmiersprache, um statistische Rechnungen durchzuführen, keine Frage. Die Benutzung fand ich sehr gewöhnungsbedürftig. Die Namen der Funktionen sind nicht immer nachvollziehbar und ohne erkennbare Systematik vergeben worden. Ich habe den Kurs zwar bestanden, aber immer gedacht, wenn ich R brauche, ist es am einfachsten, zu googeln, als mir zu überlegen, wie etwas gemacht wird.

Gebraucht habe ich R viel schneller als gedacht. Zwei Wochen später habe ich mich im Rahmen meiner Arbeit dafür interessiert, wie man hierarchische Clusteranalysen durchführt. Mir ging es darum, experimentelle Daten von verschiedenen Proben einer Substanz miteinander zu vergleichen. R war perfekt dafür. Mit gerade vier Zeilen Code hatte ich schon das gewünschte Ergebnis in Form eines Dendogrammes, obwohl solche Analysen nicht Teil vom Kurs waren.

Das war erst der Anfang. Danach ging mir durch den Kopf, dass ich eine solche Analyse in meinem Programm #2 gut gebrauchen könnte, als zusätzliche Information, und um Entscheidungen besser treffen zu können. Ich wollte eine große Anzahl von Modellen nach Ähnlichkeit sortieren.

Während des Kurses hatten wir mit einer graphischen Oberfläche gearbeitet. R kann man aber auch aus der Kommandozeile im Terminal benutzen, wie es eigentlich ursprünglich nur ging. Da ich es innerhalb von meinem Programm aufrufen wollte, sollte ich die Befehle der Kommandozeile benutzen. Diese werden aber nur von R interpretiert, wenn man R gestartet hat. Für die, die gnuplot im Terminal schon benutzt haben: So ähnlich ist es mit R auch.

Ich wusste zuerst nicht, wie ich vorgehen sollte, bis ich über Rscript gelesen habe. Es macht genau das, was ich wollte. Wenn man die Befehle für R in einer Datei gespeichert hat, nennen wir diese Befehle.R, kann man sie mit Rscript in R durchführen lassen. So:

Rscript Befehle.R

Von Programm #2 aus, das mit Python geschrieben wurde, sieht dann die Ausführung so aus:

import subprocess
Rins = open('Befehle.R', 'r')
Rout = open('R.log', 'w')
proc = subprocess.Popen("Rscript", stdin=Rins, stdout=Rout, stderr=Rout)
proc.wait()

Es hat nicht geklappt. Eine Fehlermeldung gab es nicht, mein Programm hat getan, als ob alles super gelaufen wäre. Die Befehle wurden richtig in den Befehle.R Dateien geschrieben. Die Dendogramme, die ich in PNG Dateien speichern wollte, wurden nicht erstellt. Die Dateien R.log waren leer, so dass ich nicht mal wusste, wo das Problem lag.

Vom Terminal aus, habe ich Rscript Befehle.R ausgeführt. Das hat funktioniert. Praktikabel ist es aber nicht, weil ich eigentlich Tausenden von solchen Rechnungen machen lassen wollte, für verschiedene Teile von den Modellen, und dafür die Jobs zu einem Pool geschickt hatte, um sie mit unserem Hochleistungsrechner parallel laufen zu lassen. Es musste von meinem Programm aus laufen können.

Im Terminal habe ich Python gestartet und die Befehle eingegeben. Diesmal wurde in die R.log Datei geschrieben. Drin war eine für mich kryptische Fehlermeldung, die so endet, nachdem die Hilfe von Rscript ausgedruckt wurde:

'file' may contain spaces but not shell metacharacters
Expressions (one or more '-e ') may be used instead of 'file'
See also ?Rscript from within R

Nicht nachvollziehbar. Die Eingabedatei Befehle.R hatte doch keine Shell-Metazeichen in ihrem Namen enthalten. Am Ende habe ich den Code so geändert, und das hat geklappt:

import shlex, subprocess
Rcommand = "Rscript Befehle.R"
Rins = open('Befehle.R', 'r')
Rout = open('R.log', 'w')
proc = subprocess.Popen(shlex.split(Rcommand), stdout=Rout, stderr=Rout)
proc.wait()

Warum es bei der ersten Variante nicht funktioniert hat, weiß ich immer noch nicht. Es muss damit zusammen hängen, wie mit stdin die Eingabedatei zum Programm übergeben wird.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Blog-Statistiken

Aus meiner Statistik-Seite, zusammengefasst seit meinem Umzug aus blog.de:

Top-Beiträge (Startseite und „Über mich“ nicht berücksichtigt)

  1. IKEA-Lieferung, und andere Ärgernisse
  2. Die Deutsche Telekom hat versagt
  3. Schneckencreme als Kosmetik für die Haut
  4. Tajine
  5. Mein Ischias – Der Anfang
  6. Mein Ischias – Diclofenac
  7. Drittes Date
  8. Mein Ischias – Schmerztherapie
  9. Maverick & PyQt
  10. Nicht mehr Single

Meiste Aufrufe nach Land

  1. Deutschland
  2. USA
  3. Frankreich
  4. Österreich
  5. Schweiz
  6. Canada
  7. Holland
  8. Polen
  9. Brazil
  10. Thailand

Suchbegriffe

  1. „stressschneckencreme, schneckencreme stress schnecken, wie wird schneckencreme hergestellt, müller schneckencreme, was ist schneckencreme“
    Als Schnecke würde ich mich auch gestresst fühlen.
  2. „lieferung ikea, ikea lieferung nicht bekommen, was kostet lieferung und montage bei ikea, ikea lieferung kein zugang zum haus, ikea heute lieferung, ikea lieferservice zugang zum haus innenhof, bringen die bei einer ikea lieferung die möbel in die wohnung?“
    In Berlin war es nicht IKEA, die bei mir geliefert hat, sondern eine Firma im Auftrag von IKEA. Die haben sich vor der Lieferung um 07:20 am Telefon mit „einen wunderschönen guten Morgen“ angekündigt. Das gibt gleich gute Laune.
  3. „kollege verliebt, kollege verheiratet, kollege liebeskummer“
    Trefft euch außerhalb der Arbeit.
  4. „zumba bei ischiasschmerzen, zumba gegen ischias, zumba und ischias, zumba bei ischiasbeschwerden“
    Das hängt von der Ursache der Schmerze ab. Am besten einen Arzt fragen! Nicht, dass es in meinem Fall geholfen hätte…
  5. „thermen großraumumkleiden“
    Das kam in diesem Eintrag vor.
  6. „er hat mit mir gespidlt bin stink sauer“
    Zweckentfremdete Schlagsahne soll helfen, sagt meine Freundin Mei. Wie, verrate ich nicht.
  7. „ohropax wachskugeln thc“
    Fühlt sich eklig an beim Aufwachen.
  8. „oma josefine suppe“
    Kann ich nicht empfehlen.
  9. „0306331100 telefonnummer“
    Mich haben sie auch belästigt.
  10. „tajine glasiert wässern, tajine patina zwiebeln“
    Lieber naturbelassene Tajine ohne Glasur.
  11. „frauen in diät-werbungen“
    Die dämlichste Art von Werbungen, die ich je gesehen habe.
  12. „promoviert obdachlos“
    Zum Glück ist diese Phase vorbei.
  13. „strumpfhose weihnachtsmarkt kälte“
    Kann ich nicht zuordnen.
  14. „der neue termin für die schaltung ist vereinbart für:“
    Es riecht wie die deutsche Telekom.
  15. „meckereien, meckereien & co“
    Da hat jemand tatsächlich nach meinem Blog gesucht!
  16. „drittes date“
    Ich habe länger als drei Dates gebraucht.
  17. „was ist wenn eine schulkameradin im traum rum erzählt dass man sich die beine nicht rasiert“
    Vielleicht, dass man selbst ein Problem damit hat.
  18. „kosten lünemanns leihwagen kaution“
    Das war bei meinem letzten Umzug.
  19. „exhibitionist gesehen u. reaktion“
    Tja
  20. „rudowet tuerkin“
    Was auch immer „rudowet“ bedeutet.
  21. „allergie freund hatschi“
    Taschentücher parat halten.
  22. „open suse 13.1 während des arbeitens schwarzer bildschirm“
    Habe ich noch nie erlebt.
  23. „türklingeln schlaf“
    Das nervt.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Statistik

Oder: Wie subjektiv Prozentangaben wahrgenommen werden können.

Vor Kurzem habe ich einen Dokumentarfilm über James Cook gesehen. Drin wurde erzählt, dass damals große Expeditionen mit Schiffen sehr gefährlich waren, weil jede fünfte Reise mit einem Unglück endete. Wie furchtbar, dachte ich. Die Wissenschaftler von damals waren wahre Helden, da sie trotz solchen hohen Risiken so viele Forschungsreisen unternommen haben.

Ich erinnere mich an ein Gespräch mit meinem Doktorvater, nicht so lange her. Er erzählte mir, dass die Erfolgsquote für Einzelanträge bei der DFG drastisch gesunken wäre. Knapp über zwanzig Prozent der Anträge wären jetzt genehmigt (mit sinkender Tendenz). Ich fand’s beängstigend. Wie sollte man da bei solchen geringen Chancen ernsthaft eine Förderung für die eigene Zukunft erwarten? Ich würde mich lieber auf Stellenanzeigen bewerben, statt viel Zeit für einen Antrag zu investieren, bei dem das Ergebnis so unsicher ist.

Zwanzig Prozent, zu gering als Erfolgsquote. Wahrscheinlichkeit von einem Fünftel für ein Schiffsunglück, ein viel zu hohes Risiko. Interessant, wie die gleiche Zahl völlig unterschiedlich interpretiert werden kann.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Bewerbungsstatistik

Jetzt, wo ich meinen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben habe, wollte ich mir die Statistik meiner Bewerbungen seit meiner Anmeldung als Arbeitssuchende[1] genauer anschauen. Ich habe ja für die Arbeitsagentur immer meinen Stand der Bewerbungen mit Excel bearbeitet, es sollte schnell gehen.

Insgesamt habe ich 149 Bewerbungen geschrieben. Für einige mag es sich unglaublich hoch anhören, aber es ist in meiner Branche nicht unüblich. Bei promovierten Akademikern in der Chemie habe ich häufig von 200 oder sogar 300 Bewerbungen gehört. Ich liege damit eher im unteren Bereich, ich hätte mehr Bewerbungen schreiben können. Von diesen 149 Bewerbungen habe ich 77,2% Absagen bekommen und bei 3,4% habe ich nicht mal eine Empfangsbestätigung bekommen. Es hat sich also seit der Zeit meiner Promotion vor zehn Jahren stark verbessert, weil damals aus meiner Erfahrung eine Empfangsbestätigung oder überhaupt eine Antwort eher die Ausnahme war. Bei 10,7% meiner Bewerbungen bin ich zu einem Gespräch eingeladen geworden. Aus den 19,5% übrig gebliebenen Bewerbungen, bei denen ich seit der Empfangsbestätigung nichts mehr gehört habe, wären wahrscheinlich auch Absagen geworden, da diese noch offenen Bewerbungen schon zu lange liegen[2]. Falls ihr euch in diesen Zahlen grob erkennt: Nur nicht aufgeben! Ein Freund hat mir letzte Woche von einem seiner ehemaligen Arbeitskollegen erzählt[3], der gerade nach zwei Jahren Arbeitssuche endlich etwas gefunden hat. Es gibt aber auch Fälle, wo Leute nicht mal 20 Bewerbungen geschickt haben und sofort erfolgreich wurden, siehe meine Kollegin.

Ich muss sagen, ich habe großes Glück mit dieser Stelle gehabt. Hätte sie nicht geklappt, wäre ich immer noch arbeitslos, hätte am Montag eine dreimonatige Weiterbildung in Qualitätsmanagement angefangen[4] und müsste heute an einem Gruppentreffen bei der Arbeitsagentur teilnehmen, um über die Beantragung von Hartz IV informiert zu werden[5]. Ich bin froh, dass es mir erspart wurde. Ich muss mich unbedingt bei Theo, meinem früheren Kollegen, bedanken, der mich meinem neuen Chef bei der Fachtagung in März vorgestellt hat. Es ist die einzige Stelle, bei der ich den Ausschreibungstext nicht gesehen hatte, weil sie nicht in einer Jobbörse stand sondern nur in einer von mir unbekannten Mailing-Liste bekannt gegeben wurde. Ich hätte mir echt gewünscht, dass meine ehemaligen Institutsleiter oder Chef, mit denen ich immerhin über zehn Jahren gearbeitet habe, mich so aktiv unterstützt hätten, wie dieser Kollege, mit dem ich nur kurz während meiner Diplomarbeit vor vierzehn Jahren über Email Kontakt hatte und den ich sonst so selten getroffen habe.

Jetzt bleibt mir nur noch, die Personalbearbeiter bei den noch offenen Bewerbungen zu informieren, dass meine Bewerbungen nicht mehr aktuell sind. Ich habe heute Morgen angefangen, und brauche noch einige Zeit dafür.

[1] Schon ein Jahr! Wie die Zeit vergeht…
[2] Ich habe heute Nachmittag einen Anruf verpasst. In der Nachricht sagte der Mann, er möchte sich mit mir über meinen Lebenslauf unterhalten.
[3] Ja, das berühmte „ein Freund von einem Freund“…
[4] Ohne Erfolgsgarantie bei späteren Bewerbungen in diesem für mich neuen Bereich.
[5] Bei der Stelle in Holland haben sie mich zwar ganz kurz nach dem Gespräch angerufen, aber doch nur um mir auf diesem Wege eine persönlichere Absage zu erteilen.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.