Die zickige Nichte

Wir haben einen großen Teil vom Osterwochenende mit der Schwiegerfamilie verbracht. Alle waren da, wenigstens alle aus der näheren Verwandtschaft vom Ehemann. Sein Vater, den wir gestern Morgen mit dem Auto abgeholt haben, um zu einer Cousine zu fahren. Deren Eltern, Schwester und Schwager, die samt Kindern aus Frankfurt hierher gekommen sind. Ihre eigene Kinder und Ehemann. Ich denke immer an sie als „die Familie vom Ehemann“, aber jetzt sind sie auch meine Familie. Ich habe mich noch nicht ganz an den Gedanken gewöhnt.

Mit seinen Cousinen ist der Ehemann eng gebunden, vor allem mit der aus Frankfurt, mit der wir den letzten Urlaub verbracht haben. Nach dem Tod seiner Mutter, als sein Vater mit der neuen Situation nicht klar kam, hat er viel Zeit mit ihnen verbracht. Sie sind ein bisschen wie Schwestern für ihn. Ihre Kinder, alle Mädchen, nennt er seine „Nichten“. Ein besseres Wort gibt es wohl nicht, sonst würde er es benutzen. Er kann sehr penibel sein, wenn es darum geht, die richtigen Begriffe zu benutzen. „Kinder“ trifft bei den Nichten eigentlich nicht mehr zu. Die Jüngste, Ella, ist elf Jahre alt. Die Älteste, Charlotte, ist mit ihrem Bachelor schon fast fertig. Jedenfalls sind sie jetzt auch meine Nichten. Das ist mir erst bewusst geworden, als wir einmal zufällig Charlotte in der Nähe der Uni getroffen haben, und sie uns dann ihrem anwesenden Kommilitonen als „mein Onkel und meine Tante“ vorgestellt hatte. Krass.

Wir haben uns am Wochenende zuerst am Samstagabend zum Essen in einem Restaurant verabredet. Das hat Tradition, wenn die Großeltern zu Besuch kommen. Wir waren alle an einem langen Tisch. Es hat sich natürlich ergeben, dass die vier jüngeren Cousinen an einem Ende des Tisches gesessen haben, während die ältere Familienmitglieder am anderen Ende saßen. Wir waren mit dem Essen noch nicht fertig, als die ältere Schwester von Ella, Mila, uns verlassen hat, weil sie mit einer Freundin in der Nähe verabredet war, um bei ihr zu übernachten. Ich fand es recht rücksichtslos von ihr, da ihre Großeltern nicht häufig da sind und von weitem angereist waren, um ihre Enkelinnen zu besuchen, und sie es offensichtlich nicht zu schätzen weiß. Nun, wenn die Eltern nichts dagegen einzuwenden haben, habe ich auch nichts zu sagen. Ich fand es noch merkwürdig, dass sie sie mit knapp dreizehn Jahren alleine zu Fuß bei Anbruch der Dunkelheit gehen lassen, da man nie weiß, wen man treffen kann. Vielleicht wollen ihr die Eltern dadurch einen Eindruck von Vertrauen vermitteln. Mir kommt es ziemlich unverantwortlich vor.

Zickig finde ich die Kleine, vor allem seit dem letzten Weihnachten. Die vier Mädels sind reichlich mit Geschenken verwöhnt gewesen, und die Anderen haben sich wenigstens dankbar gezeigt. Nicht so bei Mila. Sie hat ihre Mutter richtig angefaucht, weil sie es gewagt hatte, ihr zusätzlich Sachen zu schenken, die sie sich nicht ausdrücklich gewünscht hatte. Sie hat es geschafft, mit ihrem Verhalten sowohl ihre Mutter als auch ihre Oma derart zu verletzen, dass die Oma Tränen bekommen hat. Sie hat sich danach nicht mal entschuldigt. Angeblich war die Mutter in dem Alter genau so. Es scheint erblich zu sein, obwohl die zwei anderen Nichten eine viel bessere Erziehung zeigen. Mit deren Mutter ist auch nicht zu spaßen.

Jedenfalls waren wir gestern Morgen wieder alle zum Essen verabredet. Mir ist dabei ganz schnell ein bestimmter Geruch in die Nase gekrochen, den ich bei mir sehr gut kenne, seitdem wir mit dem Ehemann keine Kondome mehr benutzen. An solchen Tagen wechsle ich ganz häufig meine Slipeinlagen, um keine olfaktive Belästigung für meine Mitmenschen zu werden, weil die morgendliche Dusche nicht reicht. Der Geruch stammte eindeutig aus Mila, aber den schien außer mir keiner wahrgenommen zu haben. Ich wäre fast drauf und dran gewesen, ihr zu sagen, sie sollte duschen gehen, so sehr sie nach Sperma stank. Von wegen „ich übernachte bei einer Freundin“. Ich habe sie doch nicht darauf angesprochen, weil ich nicht die Gelegenheit hatte, kurz alleine mit ihr zu reden, und ich sie nicht vor den Anderen bloß stellen wollte. Im Nachhinein frage ich mich, warum eigentlich nicht? Sie schert sich nicht um die Gefühle Anderer, wie ich über Weihnachten erfahren durfte.

Ich hoffe wenigstens, dass sie die Pille nimmt, wenn sie offensichtlich schon mal keine Kondome benutzt. Mit dreizehn schwanger zu werden wäre echt blöd. Sie muss aber auch wissen, dass Kondome nicht nur von Schwangerschaft sondern auch von schweren Krankheiten schützen und nicht weg zu denken sein sollten. Das sollte doch in der Schule Thema sein. Ich weiß nicht, ob ich irgendwas unternehmen soll, oder einfach nur die Klappe halten soll. Schließlich muss sie wissen, was sie tut, und wenn sie so zickig ist, wird sie sowieso nicht gut auf ein solches Gespräch reagieren.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Kurze Nacht

Wir waren gestern Abend sehr früh im Bett. Um zehn, hatte ich gesagt. Um elf haben wir es geschafft. Es kommt selten vor, aber Martin musste heute für die Arbeit um sechs am Flughafen sein. Den Wecker hat er um halb fünf gestellt.

Ab drei hat er angefangen, sich im Bett hin und her zu wälzen. Ich bin davon wach geworden. Vermutlich wurde es ihm zu warm, obwohl wir die ganze Nacht das Fenster gekippt hatten. Ich liebe das Geräusch vom Regen, wenn ich im Bett liege. Die Decke ist vermutlich zu dick. Dazu kam die Katze, die gemerkt hat, dass wir wach waren. Sie hat versucht, sich zwischen uns einen Platz zu machen. Ich habe sie zweimal weg geschubst, da sie sich auf meine Füße hinlegen wollte und ich so nicht schlafen kann. Mir wurde es auch warm.

Irgendwie bin ich kurz vor vier wieder eingeschlafen. Ich erinnere mich vage, dass ich im Traum eines Morgens mit Winfried war, und dieser zum Frühstück aus seiner Whisky-Flasche trinken wollte. Daher weiß ich, dass ich geschlafen haben muss. Dann ging der Radiowecker los. Martin hat ihn sofort ausgeschaltet und ihn mir für sieben gestellt. Er hat an seinem Koffer im Dunkel rumgefummelt, vermutlich, um mich nicht zu wecken. Dabei war er aber laut. Ich habe das Licht an meiner Seite eingeschaltet. Er hat seine Kleider geholt und sich im Badezimmer angezogen. Der Wecker von seinem Handy hat währenddessen im Schlafzimmer geklingelt. Ich dachte, er hätte den deaktiviert, als er aufgestanden ist. Vergessen, nehme ich an. Ich bin aufgestanden, um ihn auszuschalten. Kurz nach fünf hat er das Haus verlassen. Und das Licht im Wohnzimmer vergessen auszuschalten. Das habe ich noch gemacht, weil die Schiebetür zum Schlafzimmer immer breit genug offen bleibt, damit die Katze zu uns kommen kann, und dadurch das Licht ins Schlafzimmer kam. Wieder einschlafen ging schwer. Aber es ist mir gelungen, da ich einen anderen Traum hatte.

Ich war ganz früh morgens mit Martin zur Arbeit gefahren. Winfried hat mich komisch betrachtet, und ich habe gemerkt, dass ich in meiner grauen Aerobic-Hose angekommen war, die ich sonst nur am Wochenende zu Hause trage, morgens, bevor ich dusche. Wir sind mit Martin zu meinem Büro gegangen. Es war menschenleer, und drin waren keine Schreibtische, sondern Betten. Doppelbetten mit weißen Metallgittern an Kopf- und Fußseite. Wir haben uns in meinem Bett hingelegt und mit Vorspielen beschäftigt. Als es dann richtig zur Sache ging, ist Kate hereingekommen. Sie war nackt und hat sich neben ihrem Bett, gegenüber von meinem, angezogen. Martin ist aufgestanden und hat sich ebenfalls angezogen. Ich konnte das nicht. Meine Kleider konnte ich nicht mehr finden. Andere hatte ich ja im Kleiderschrank neben mir, aber dann wäre ich anders angezogen, als wenn Winfried mich gesehen hatte, und er hätte sich gewundert. Noch mehr Leute sind ins Zimmer gekommen. Thomas, ein ehemaliger Student von mir, saß an einem weißen Schreibtisch, der mir noch nicht aufgefallen war, mit drei jüngeren Studenten. Sie haben die ganze Zeit geplaudert, und ich konnte nicht aufstehen, weil ich noch nackt war. Nach einiger Zeit haben alle den Raum verlassen. Ich habe versucht, die Tür zum Flur zu zu machen. Es waren viele Gegenstände vor der Tür: Eine Waschmaschine, ein alter Fernseher mit Antenne, ein Wäscheständer… Ich habe damit den Weg zum Zimmer gesperrt. Ich bin zurück zum Bett gegangen und habe mich selbst befriedigt. Dann bin ich aufgestanden und habe zufällige Kleider angezogen. Das enge rot-schwarze Kleid, das ich zuletzt aus Frankreich zurück gebracht habe. Ich wollte noch nach Unterwäschen suchen, aber Kate ist in dem Moment zurück gekommen. Es war schon halb elf, wir haben uns auf den Weg zur Mensa für die Mittagspause gemacht. Das Kleid ist aber kurz (kürzer als in der Realität), und beim Gehen habe ich gemerkt, das mein nackter Hintern zu sehen war.

Dann war’s sieben, und ich bin aufgewacht. Ich habe lange gebraucht, um aufstehen zu können. Mein Kopf fühlt sich unter Druck an.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Festival – Tag 3

Auszug aus meinem Reisetagesbuch.

Wir sind heute Morgen wieder nach Leuven gefahren, um das Schwimmbad zu besuchen. Alle zwei Tage reicht. Ich hatte vorher nicht geahnt, dass ich am Festival so wenig Bier trinken und so viel Sport treiben würde. Das nur, weil die sanitären Einrichtungen mit ihrer spärlichen Hygiene alles andere als einladend wirken. Vor elf Jahren, als ich mit meinem ehemaligen Kollegen Pascal hierher gefahren war (er aus Frankreich, ich aus Deutschland), hatten wir zwei Zimmer in einem Hotel in Leuven gebucht, und wir waren sowieso nur für einen Tag gekommen. Diesen Aspekt von Musikfestivals hatte ich gar nicht mitbekommen.

Da das Wetter weiterhin nicht so toll war, haben wir beschlossen, am frühen Nachmittag ins Kinepolis zu gehen und Transcendence zu schauen. Mir hat der Film nicht gefallen. Wie immer, wenn es in einem Film um Wissenschaft geht, und den Schauspielern Unsinn in den Mund geschoben wird. Es ärgert mich, und ich habe keine Lust, mir den Rest anzuschauen. So ging’s mir schon, als ich mit Kommilitonen während meines Physikstudiums Jurassic Park 2 im Kino gesehen hatte (den ersten Teil hatte ich wegen der spannenden Vorschau mit meinem damaligen Freund geschaut). Quantenmechanische Beobachtungseffekte im Zusammenhang mit sehr makroskopischen Dinosauriern bringen, geht’s noch? Ich wollte damals nach zehn Minuten wieder raus. Die anderen Folgen habe ich nicht mehr wahrgenommen. Ich bin heute in Transcendence geblieben, da sonst die alternative war, irgendeine Kneipe in Leuven zu besuchen und zu warten, bis das Wetter besser wird.

Das Wetter wurde nach dem Film nicht besser. Martin hat sich Sorgen gemacht, weil morgen der letzte Festivaltag ist und wir am Montag ganz früh das Zelt packen müssen, bevor wir zum Flughafen fahren. Was ist, wenn wir es gar nicht trocken bekommen? Wir haben beschlossen, für die letzte Nacht ein Zimmer zu suchen, um im Notfall drin das Zelt zum trocknen zu legen. Er hat auf seinem Handy nach Hotels gesucht und ein Doppelzimmer für 75€ mit Frühstück gefunden. Das einzige, was ginge, seiner Meinung nach. Zu teuer, habe ich ihm gesagt. Wir sind immer noch pleite. Ok, nicht ganz, Ersparnisse haben wir, aber wir werden pleite, wenn wir weiterhin zu viel ausgeben. Nach einer zweiten Suche hat er eine kleine Einzimmer-Mietwohnung für 50€ gefunden. Geht doch. Wir sind zum Verwalter der Ferienwohnungen gegangen, nicht weit vom Schwimmbad, und haben für morgen eine Wohnung reserviert bekommen.

Wir sind zum Camping zurück gefahren. Im Zelt ist uns ein weitaus besserer Zeitvertreib eingefallen. Wunderbar. Wie fast immer. Ich bin überrascht, wie einfach ich mit ihm zu Orgasmen komme. Ich hatte immer gedacht, ich hätte schon Spaß beim Sex gehabt, aber ich merke jetzt mit Martin, dass es noch viel befriedigender gehen kann. Diese starken Kontraktionen sind mir neu. Es liegt bestimmt daran, dass er mit mir sehr aufmerksam ist. Oder es stimmt, dass die Orgasmusfähigkeit von Frauen mit dem Alter steigt. Wahrscheinlich beide. Nach seinem Höhepunkt hat er gelacht. Das macht er häufig.

Nach einem Schläfchen sind wir zum Festivalgelände gegangen. Diesmal hatte ich eine Hose an, da es mir gestern trotz Regenjacke mit dem Rock zu kalt wurde. Wir sind zu einer Nebenbühne gegangen, die in einem Zelt war. Sie war schon voll, es regnete wieder. Von dem Konzert im Zelt hat man kaum etwas gehört, da die Musik von der Hauptbühne bis hier kam. Der Regen wurde stärker als gestern. Sitzen konnte man vergessen, der Boden war so naß und bedeckt mit zermatschten Pommes und Hähnchenknochen, sowie platt gedrückten Bierbechern und Papptellern mit Sauce. Ich weiß nicht, wie die anderen es durchhalten konnten, selbst mit einer Kunststoffmatte hätte ich da nicht sitzen wollen. Eine Frau ging mit einem Plakat in der Hand, auf dem sie für „steamy sex“ in ihrem Zelt mit Angabe ihrer Handynummer warb.

Werchter-Tag3

Wir sind zurück zur Hauptbühne gegangen und haben uns unter den Palmen einen halbwegs trockenen Platz ausgesucht. Ich wollte mir Pearl Jam anschauen. Da sie aber nach einer knappen halben Stunde nach Planangabe noch nicht erschienen waren und es immer noch regnete, habe ich Martin da gelassen, der mehr Resistenz gegen schlechtes Wetter hat, und bin zum Zelt zurück gegangen. Auf dem Weg dahin, als ich hörte, wie Pearl Jam endlich auf die Bühne kam, habe ich von weitem ein Fußballspiel auf den Leinwänden vom Camping gesehen. Es gab viel mehr Publikum als gestern für Frankreich-Deutschland. Klar, wir sind in Belgien, und es dürfte auch viele Holländer hier geben. Ich war schon am Einschlafen, als Martin zum Zelt gekommen ist. Wiedereinschlafen war trotz Ohrstöpsel schwierig. Die Holländer haben ihr Spiel gewonnen, sie haben die ganze Nacht durch das Camping-Gelände rumgebrüllt.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Stimmungstief

Vielleicht liegt es am Wetter. Seit einer Woche macht es mir keinen Spaß, draußen zu sein. Das Wochenende war nicht so toll. Wieder Jacken anziehen, Regenschirme mitnehmen… Dauerregen habe ich nie besonders gemocht. Als ich heute Morgen gegen 07:15 das Haus verlassen habe, regnete es schon länger kontinuierlich stark. Es hat den ganzen Tag gedauert.

Hinzu kommt der Stress von der Arbeit. Ich bin nicht mehr an einer Uni tätig, aber ganz frei von Lehrveranstaltungen bin ich nicht. Jedes Semester organisieren wir in Zusammenarbeit mit mehreren Instituten ein großes Praktikum für Studenten. Diese Woche ist es wieder so weit. Ich bin für die Vorbereitung von unserem Teil zuständig und kümmere mich schon seit einiger Zeit um die Details. Räumlichkeiten buchen, Wochenplan vorbereiten, sicher stellen, dass Rechner zur Verfügung stehen, Sicherheitsaspekte klären, Vorlesungen bearbeiten, Skripte drucken, spät im Büro bleiben, Schlafmangel… Und dann kommt ein Tag wie heute. Vormittags Vorlesung gehalten. Ich habe absichtlich einige Sachen mehrmals auf verschiedenen Weisen wiederholt, um sicher zu sein, dass ein bisschen davon in den Köpfen übrig bleibt und verstanden wird. Von den Studenten selbst durchgeführten Experimenten wurden am Rechner ausgewertet. Die Ergebnisse wurden diskutiert. Mittagspause. Nachmittags war Winfried mit seiner Vorlesung dran. Er hat viele Begriffe benutzt, die ich heute Morgen eingeführt habe. Die Studenten haben sich verhalten, als ob sie sie zum ersten Mal hören würden. Bei Winfrieds Versuchen, die Diskussion interaktiv zu gestalten, meinten sie, es wäre ihnen alles neu. Dabei haben sie nicht mal in ihren Unterlagen durchgeblättert. Alles, was er gefragt hatte, hatte ich schon drin erklärt. Wie dumm kann man sein?

Mit Martin habe ich auch Schwierigkeiten. Kann sein, dass es daran liegt, dass meine Tage diesen Monat nicht richtig enden wollen. Leichte Blutungen habe ich immer noch. Oder der Stress spielt eine Rolle. Sex ist seit dem Wochenende nicht wirklich befriedigend. Er scheint Probleme zu haben, eine Erektion länger als eine Viertelstunde lang zu behalten, was unsere typische Koitusdauer entspricht. Das letzte Mal war am Montag. Letzte Nacht bin ich alleine bei mir gewesen, da ich abends noch vieles für die Vorlesung vorbereiten musste. Dienstags hat er sowieso immer Sport. Heute hat er den Wunsch geäußert, bei sich zu bleiben, weil er zu Hause einiges zu tun hat. Morgen weiß ich schon, dass er mit einem Freund Fußball gucken will. Ich will nicht mit. Es interessiert mich nicht, und ich muss am Freitag wieder ganz früh zur Arbeit. Ein bisschen merkwürdig finde ich es schon, dass er auf einmal kein Interesse zeigt, mit mir zu sein, wenn wir sonst fast jede Nacht miteinander verbracht haben. Andererseits kann ich es mir nicht heimlich wünschen, mehr Zeit für mich zu haben, und irritiert sein, wenn er offensichtlich das gleiche Bedürfnis empfindet.

Ich habe ihm heute noch gesagt, dass wir in letzter Zeit zu viel Geld ausgeben. Ich finde es schlimm, dass wir jedes Wochenende unterwegs waren. Ständig hat er etwas vorgeschlagen und mich darum gebeten, mit ihm irgendwohin zu fahren. Es hat mich nicht nur gestört, weil ich wegen ihm meine Routine völlig geändert habe und müde bin, sondern auch, weil es auf Dauer ziemlich teuer wird. Ich habe im letzten Monat mehr als mein Gehalt ausgegeben. Es reicht. Es hat mir zugegeben, dass er selber den Überblick über seine Ausgaben verloren hatte. Ich hatte mich schon gewundert, wie er es mit seinem geringeren Gehalt schaffen würde. Vielleicht trägt alles zusammen dazu bei, dass ich mich momentan nicht so gut fühle und unsere Beziehung eher pessimistisch betrachte.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Stefan

Stefan ist mein vorletzter Freund gewesen. Ich habe ihn kennen gelernt, als ich für meine Doktorarbeit nach Deutschland gekommen bin. Er war damals ebenfalls Doktorand in meinem Institut, obwohl er über dreißig war und zehn Jahre älter als ich ist. Am Anfang war ich noch mit David zusammen, aber unsere Beziehung hat die Pendelei nicht überlebt. Nachdem er Schluss mit mir gemacht hat, hat es nicht lange gedauert, bis ich mich für Stefan interessiert habe.

Ich kann nicht genau sagen, was mich an ihm angezogen hatte. Er sah anders aus als die anderen. So gut sah er eigentlich nicht aus. Er hatte angefangen, einen „Bierbauch“ zu entwickeln. Ich weiß sogar noch, wie mich seine Hände ein wenig angeekelt hatten, weil ich dabei immer an Frösche denken musste. Seine dicken Lippen mochte ich nicht. Er schien aber nett zu sein und war lustig. Ich denke jetzt, es lag vor allem daran, dass er sich für mich interessierte, und ich wollte nach der Pleite mit David nicht alleine bleiben. Ich hatte mich trotzdem in Stefan verliebt. Aus welchen Gründen auch immer.

Im Frühling 2000 habe ich einen Freund von ihm gefragt, ob Stefan eine Freundin hätte. Da er nein antwortete, habe ich einige Dates mit ihm arrangiert, und eines Abends haben wir uns nach einem Besuch in einer irischen Kneipe geküsst, als er mich nach Hause begleitet hatte. Ich erinnere mich, wie er dabei meine Hüfte mit beiden Händen fest angefasst hatte, als ob er prüfen wollte, wie die Ware sich anfühlt. Es schien, ihn zufrieden zu stellen. Ich fand’s sehr frech von ihm, vor allem mit seiner Figur. Außerdem konnte er nicht so gut küssen, ich musste es ihm beibringen. Er hat dabei einen hoch gekriegt und mich Hexe genannt. Wir haben uns vor meiner Haustür verabschiedet. Am nächsten Tag musste ich früh zu meinen Eltern fliegen.

Nach meinem Urlaub haben wir uns wieder getroffen und Sex gehabt. Eine frustrierende Erfahrung, die sich mit der Zeit nicht verbessert hat. Trotz Erektion war seine Länge zu kurz, er konnte mich gar nicht befriedigen. Jedes Mal, wenn er danach im Badezimmer verschwunden war, musste ich die Arbeit selber fertig machen. Ich denke, es hatte mit seinem Bauchumfang zu tun. Ich hatte es mit Gilles schon gemerkt. Meine Theorie: Männer mit Bauch haben einen winzigen Penis, weil der Bauch die Haut schon zu sehr spannt. Ich dachte, es ist mir egal, wie ein Mann aussieht, aber das will ich nicht mehr mitmachen. Vor allem nach meiner Erfahrung mit David war es sehr enttäuschend. Dazu hat Stefan noch schnell darauf bestanden, den hinteren Eingang zu benutzen, was ich gar nicht wollte. Er meinte, es wäre für ihn ein großes Bedürfnis, er hätte es wirklich nötig. Ich dachte, super, schlecht im Bett, und mit schwulen Tendenzen. Seine früheren Freundinnen hätten ihn sexuell besser erziehen können.

Eine Woche nach dem Anfang unserer Beziehung habe ich schon gemerkt, dass es nicht gut gehen konnte. Er hatte doch eine andere Freundin gehabt, sein Freund hatte mich angelogen. Er hat mit ihr Schluss gemacht, nachdem er mit mir zum ersten Mal Sex hatte. So richtig Vertrauen konnte ich in ihm nicht mehr haben. Ich habe mich schlecht gefühlt. Das hatte ich nicht gewollt. Hätte ich die Wahrheit gewusst, dann hätte ich nie zugelassen, dass etwas zwischen uns passiert. Es war schon zu spät. Ich habe gedacht, dass ich verliebt war und er sich im Bett verbessern würde. Ich hätte mir die Frust sparen können.

Ich habe ihn am Wochenende zu Hause besucht. Ich weiß noch, wie ich eines Tages bei ihm geklingelt hatte, und er nicht dran gegangen war, obwohl sein Telefon ständig besetzt klang, als ich ihn vorher anrufen wollte. Irgendwann habe ich nicht gemerkt, wie ich am falschen Knopf gedrückt hatte, und sein Nachbar hat die Tür aufgemacht. Ich habe drin bei Stefan geklopft. Es gab Geräusche aus seiner Wohnung, aber er hat die Tür nie aufgemacht. Ich habe eine Nachricht vor seiner Tür gelassen und bin nach Hause gegangen. Am folgenden Montag hat er sich entschuldigt und meinte, er hätte am Rechner online gespielt und gar nichts mitbekommen. Ich war nicht begeistert. Es ist danach nicht mehr vorgekommen.

Wir sind am Anfang viel gereist. Vor allem nach England. Er hat mich seiner Familie vorgestellt. Wir haben mit seinen Freunden in Düsseldorf jede Woche zusammen gekocht. Mit seinem ehemaligen Kommilitonen Thomas, dem buddhistischen Salsa-Lehrer, haben wir uns ab und zu getroffen. Ich mochte ihn nicht besonders, er wirkte zu kalt. Auch zu seiner Frau, mit der er schon vier Kinder hatte. Drei Jungs und ein Mädchen. Ich erinnere mich an eine Party bei Thomas, bei der das Mädchen mit seinen Brüdern beim Essen gespielt hatte, und wie übertrieben wütend er dabei reagiert hatte. Ich hatte gedacht, dass er echt einen Knall hatte und habe richtig Mitleid für das Mädchen gehabt.

Stefan hat sich irgendwann eine neue, größere Mietwohnung ausgesucht und ist umgezogen. Er hat mich um Hilfe gefragt, um seine neue Möbel auszusuchen. Ich fand’s komisch, da ich nicht mit ihm lebte und meine eigene Mietwohnung hatte, aber ich habe es mitgemacht. Ich war doch häufig genug bei ihm. Wir wirkten bei seinen Freunden wie ein ernstes Paar. Dabei ging’s mir nicht so gut. Ich habe mich mehrmals gefragt, warum ich mit ihm noch blieb, weil er sich offensichtlich nicht für mich interessierte. Ich hatte den Eindruck, nur ein Schmuckstück zu sein. Und meine Diskussionen mit Brigitte, einer spanischen Freundin aus meinem Deutschkurs, hatten mich überzeugt, dass Stefan kein Einzelfall war, sie hatte mit anderen deutschen Männern genau die gleichen Erfahrungen gemacht.

Ich fühlte mich sehr von Stefan vernachlässigt, und hatte am Ende den Verdacht, dass er sich von seinem Freund Thomas beraten lassen hatte, mich zu verlassen (Thomas hat es mir nie verziehen, dass ich ihn einmal ausgelacht hatte, weil er einen Gacker von sich raus gelassen hatte. Ich hatte unwillkürlich zu seiner Tochter geschaut, weil ich plötzlich den Eindruck hatte, den Grund für Stefans Vorliebe im Bett, die ich ihm nie erlaubt habe, gefunden zu haben). Selbst Volker hatte mir gesagt, dass Stefan sich mit mir unverschämt schlecht verhalten würde, aber Eigenmotive konnte ich bei Volker nicht ausschließen. Nach mehr als einem Jahr, nachdem er im Sommer mit seinen Eltern zwei Wochen Urlaub an der Nordsee gemacht hatte und mich kein einziges Mal angerufen hatte, habe ich endlich Schluss gemacht. Ich bin nach seiner Rückkehr zu ihm gegangen, habe meine restlichen Sachen aus seiner Wohnung geholt und habe ihm seine Schlüssel zurück gegeben. Mit dem festen Entschluss, mich nie wieder in einem Deutschen zu verlieben.

Es ist schon dreizehn Jahre her. Ich habe mich seitdem nicht mehr verliebt. „Lieber alleine als in schlechter Begleitung“. Bis ich nach Berlin umgezogen bin. Jetzt weiß ich, dass es doch deutsche Männer gibt, die mich im Bett befriedigen können und die sich nicht so kalt verhalten.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

One-Night-Stand…

… ist wahrscheinlich ein falscher Titel für diesen Eintrag, der von einer kurzen Begegnung mit David vor sieben Jahren handelt.

Denn David kannte ich eigentlich schon lange, und zwar sehr gut. Wir hatten uns vor vierzehn Jahren während meines Diplom-Jahres kennengelernt, er war damals Doktorand am gleichen Institut. Und es hatte nicht lange gedauert, bis wir ein Paar geworden sind. Ich kann mich nicht mehr so gut an die Vorgeschichte erinnern. Ich war eines Abends für eine Feier bei einem Kommilitonen eingeladen worden. Davor hatte ich mit David, mit dem ich seit einigen Tagen geflirtet hatte, in einem kleinen Restaurant gegessen. Ich hatte ihn überredet, zur Feier mitzukommen, und ihm eindeutige Annäherungen gemacht, was für mich eher untypisch ist, ich bin sonst scheuer Natur. Nach der Feier hatten wir die Nacht bei ihm verbracht. Geschlafen hatten wir kaum. Der Sex mit ihm war unvergesslich. Ich hatte mich noch nie im Bett mit einem Mann so frei gefühlt wie mit ihm. Es hätte eine Geschichte von einer Nacht bleiben können. Mir war gar nicht klar, was er wollte, und es wäre für mich am Anfang nicht schlimm gewesen, wenn es nur beim Sex blieb, aber nach einigen Zögerungen seinerseits, wo er viel von seiner Ex-Freundin erzählt hatte, haben wir doch eine ernstere Beziehung angefangen. Lange hat sie nicht gedauert, gerade sechs Monaten. Ich bin für meine Doktorarbeit nach Deutschland gekommen[1]. Das mit dem Pendeln haben wir zwei Monaten lang gemacht, aber es wurde ihm zu lästig, und er hat Schluss gemacht. Am Telefon. Mit der Ausrede, dass ich ihn ja angemacht hatte, daher wäre ich selber Schuld, dass wir überhaupt zusammen gekommen wären. Es hat richtig weh getan. Ich war total süchtig nach ihm geworden, nach seinem Geruch, seinem Körper, mit seinem dicht behaarten Bauch[2] und sehr beeindruckenden… äh, ihr wisst schon. Ich habe nach der Trennung wirklich Entzugserscheinungen bekommen und gezittert. Seine feige Ausrede hatte mich gleichzeitig sehr sauer gemacht. Er hätte einfach sagen können, dass er keine Lust auf Fernbeziehung hatte, statt mir so eine Frechheit zu servieren. Ich habe mich danach mit Stefan getröstet. Tja… Vielleicht erzähle ich diese Geschichte irgendwann.

Vor sieben Jahren also… Ich war zu einer Fachtagung in Belgien gefahren. Als Eröffnung der Tagung gab es einen Plenarvortrag. Ich bin gerade pünktlich zum Hörsaal angekommen. Ich trug Schuhe mit hohen Absätzen. Normalerweise konnte ich ohne Problem damit laufen. Im Dunkel im Hörsaal bin ich auf der Seitentreppe auf dem Weg zu einem Sitzplatz gestolpert und buchstäblich in den Armen von einem großen Mann gefallen, der mir entgegen kam – es war David. Nach dem Vortrag gab es abends eine Art „Get together“ Party. Ich hatte vor, mit meinen deutschen Kollegen den Abend zu verbringen. David hat sich zu uns kurz gesellt, hat mir Getränke gebracht, und meinte, wir könnten auch in der Stadt in einer Kneipe plaudern, statt am Tagungsort zu bleiben. Tja, warum nicht… Belgien hat so viele tolle Biersorte… Es wurde sehr spät, wir haben über vieles diskutiert. Irgendwann haben wir uns plötzlich geküsst. David hat angefangen, mir völlig unglaubwürdige Sachen zu erzählen, wie er all die Jahre nur an mich gedacht hätte, auch wenn er mit anderen Frauen zusammen war, mit übertriebenen Seufzen; ich wäre die einzige Frau, mit der er ohne Problem Sex haben könnte, die anderen würden sich über seine Größe beschweren; er hätte solche Angst gehabt, dass ich vielleicht einen neuen Freund hätte… Ich musste einfach lachen. Er hat nach dem Grund für meine Heiterkeit gefragt. Ich wollte ihm sagen, dass er es gar nicht nötig hätte, so ein Quatsch zu erzählen, das hätte ich von ihm gar nicht erwartet und es klang so falsch. Ich wusste aber noch, wie toll wir damals Sex zusammen hatten, seine Berührungen hatten mich ganz schön aufgeregt, ich hatte sehr lange keinen Freund gehabt, mit dem zu vielen Alkohol wollte ich nicht zu lange reden, und habe deshalb beschlossen, ihm nur zu antworten, dass ich es nicht fassen konnte. Man konnte es ja so oder so verstehen. Mit seinem überdimensionierten Ego hat er wirklich gedacht, ich hätte seinem blöden Gerede Glauben geschenkt und hätte vor Freude gelacht. Wir sind zu meinem Zimmer gegangen. Ich könnte jetzt erzählen, was wir für eine wundervolle Nacht verbracht haben, aber es würde der Wahrheit nicht entsprechen. Zu viel Bier vor dem Sex sollte man vermeiden. Es ging schnell, ich habe Schmerze bekommen[3]. Er wollte auf meinem Bauch kommen. Danach ist er zu seinem Zimmer gegangen, wir waren zufällig im gleichen Hotel unterbracht. Ich habe geduscht und geschlafen. Und das war’s. Fast. Wir haben später in der Woche einen Abend in der Stadt verbracht. Er meinte, ich sollte meine Arbeit verlassen und zu ihm in Frankreich kommen. Im Ernst. Ich habe es abgelehnt. Er sah betroffen aus.

Das letzte Mal habe ich ihn zufällig in der Mensa eines großen Forschungszentrums vor vier Jahren in Frankreich getroffen. Ich hatte dort an einem Workshop teilgenommen, er hatte Messzeit an einer Beamline bekommen. Wir haben kurz gesprochen, Banalitäten ausgetauscht, und ich bin mit meiner Gruppe essen gegangen.

[1] Ich war, und bin immer noch, der Meinung, dass meine Arbeit wichtiger als irgendwelche Liebesbeziehung ist. Ich bin halt lieber Single als arbeitslos. Ich glaube, meine Mami hat mir als Kind zu oft erzählt, ich sollte einen reichen Mann heiraten. Ich habe früh beschlossen, dass ich lieber mein eigenes Geld verdienen möchte.
[2] Wenn ich heutzutage sehe, wie sich Männer enthaaren, bin ich völlig entsetzt. Echt ein Liebeskiller. Sorry, mich macht es gar nicht an.
[3] Und ich habe mich gefragt, wie ich vorher seine ungewöhnliche Größe genießen konnte. Gefühle müssen wirklich dabei eine Rolle spielen, ich war nach so vielen Jahren nicht mehr verliebt.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Mittagsschläfchen auf der Couch

Ich will eine Art Traumtagesbuch zwischendurch führen. Ich schaffe es zu selten, mich an meine Träume zu erinnern. Ich habe mich heute gegen 12:30 wieder auf der Couch gelegt und konnte trotz Migräne richtig gut schlafen.

Ich befand mich in einem hohen Gebäude mit riesigen Glasfenstern. Der Tag war sonnig, ich war im obersten Geschoss. Das Gebäude schien sich mitten im Meer zu befinden, ich konnte herum nur die Wellen im Wasser sehen. Ich saß ganz hinten links in einem Seminarraum und war die einzige Teilnehmerin zu einem Workshop zum Thema Sicherheit und Terrorismus. Der Vortraghaltender war ein gut aussehender schwarzer junger Mann.

Während er sprach sah ich und hörte ich viele Hubschrauber am Gebäude vorbei fliegen, mit Leuten die sich an hängenden Leitern hielten. Der letzte Hubschrauber trug ein kleines Schiff. Der Mann sagte mir, wir befänden uns unter terroristischem Angriff und müssten das Gebäude verlassen. Auf dem Boden vor dem Gebäude gab es einige Polizeiwagen.

Der schwarze Mann kam zu mir und sagte, er fände mich seit Beginn des Kurses sehr anziehend. Da er sich gegen mich presste, konnte ich es auch merken. Wir sind Hand in Hand zum nächsten Hotel einige Schritte entfernt gelaufen. […] Im Badezimmer habe ich meine Reflexion im Spiegel gesehen. Ich hatte ein komisches Gefühl im unteren Bauch und habe mich daran erinnert, dass ich die Pille nicht nehme. Das Bild eines kleines Mischlingsmädchen ist mir vor den Augen erschienen, ich fand es sehr süß. Der Mann ist zu mir ins Badezimmer gekommen und meinte, wir sollten wieder anfangen. Als er es mir ins Ohr flüsterte, presste er sich wieder gegen mich und fuhr seine Hand zwischen meine Beine. Als meine Erregung wieder stieg, bin ich aufgewacht.

Die Migräne ist verschwunden, der Hunger ist gekommen, ein gutes Zeichen.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.