Schokoladiger Gewürzkuchen

Die Kollegen haben nichts davon übrig gelassen. Dabei hatte ich gleich zwei Kuchen mitgebracht.

Die Zutaten

  • 180 g getrocknete Pflaumen
  • 60 g getrocknete Aprikosen
  • 50 g Mandelkerne
  • 50 g Walnusskerne
  • 5 Eier
  • 100 g Braunzucker
  • 200 g Zartbitterkuvertüre (mindestens 60% Kakao)
  • 100 g Butter
  • 100 g Weizenmehl
  • 20 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • 1 Päckchen trockener Hefe
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 1 Teelöffel Zimtpulver
  • 1/2 Teelöffel frisch gemörsertes Kardamom

Die Zubereitung

  • Die getrockneten Früchte zusammen mit den Mandelkernen und Walnusskernen mit einem Brotmesser grob zerkleinern und beiseite legen.
  • Den Backofen bei 160 °C vorheizen.
  • In einer großen Schüsseln, die Eier mit dem Braunzucker schaumig schlagen.
  • Die Zartbitterkuvertüre mit der Butter in einem Topf vorsichtig bei kleiner Hitze zum schmelzen bringen. Dabei ständig mit einem Holzlöffel rühren, damit es am Boden nicht anbrennt.
  • Die Schokolade-Butter-Mischung nach und nach in kleinen Mengen zur Eier-Zucker-Mischung geben und gut umrühren.
  • Weizenmehl, Kakaopulver, gemahlene Mandeln und Gewürze durch ein Sieb passieren, und zusammen mit der Hefe zur Eier-Zucker-Schokolade-Butter-Mischung geben.
  • Anschließend, die grob zerkleinerten trockenen Früchte untermischen.
  • Eine Kastenbackform mit Backpapier auslegen, den Teig drauf gießen und mit Alu-Folie decken.
  • Eine Stunden bei 160 °C auf mittlerer Höhe backen.

Wenn der Kuchen am Tag vor dem Genießen gebacken wird, können sich die Aromen der Gewürze noch besser entfalten.

Nährwertangaben

fürs Rezept
Energie (kcal) 4806
Eiweiß (g) 109,2
Kohlenhydrate (g) 450,1
davon Zucker (g) 211,1
Fett (g) 279,9
Ballaststoffe (g) 43,3


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Osterkranz mit Schokolade

Meine Oma hatte uns für Ostern immer eine Art Kranzgebäck aus sandigem Teig gemacht, leicht salzig. Halb im Teig versunken gab es echte hart gekochte Eier mit Schale. Wie das Gebäck hieß, weiß ich nicht. Meine Eltern auch nicht. Vielleicht war es eine Art Neapolitanisches Osterbrot, was gut möglich wäre, da sie mit meinem Opa Italienisch geredet hatte. Ich kann mich aber nicht erinnern, dass es nach Parmesan schmeckte, oder dass Wurst enthalten war. Ich hoffe, ich finde es irgendwann heraus, und dann backe ich es nach.

Für diesen Osterkranz habe ich gegoogelt. Mein Rezept ist leicht abgewandt, da keine frische Hefe zu Hause vorhanden war. Schokoladenpaste hatte ich auch zu wenig, deshalb kommt Kirschkonfitüre drin. Die Schoko-Eier und Mandelblätter habe ich mir ausgedacht. Das Ergebnis hat uns angenehm überrascht. Der Kuchen ist schön fluffig und hält sich bis drei Tage (länger wirkt er nicht mehr so frisch). Die Portionen, die aus der Deko suggeriert werden, sind viel zu groß. Mit dem Rezept kann man locker zwanzig Portionen machen.

Die Zutaten

  • 500 g Weizenmehl
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Hefe
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 320 mL Milch
  • 1 Ei
  • 75 g Butter (ich habe Salzbutter benutzt), in kleinen Stücken bei Raumtemperatur
  • Dunkle Schokoladenpaste mit Chili[1]
  • Kirschkonfitüre
  • 1 Eigelb
  • Mandelblätter
  • Kleine Schoko-Eier

[1] Unbezahlte Werbung, da Verlinkung.

Die Zubereitung

  • In einer großen Schüssel, Hefe, Backpulver, Zucker, Milch und Salz zusammen rühren.
  • Ein ganzes Ei, das Mehl und die Butter hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • Den Teig bedeckt eine Stunde ruhen lassen.
  • Backofen bei 180 °C vorheizen.
  • Arbeitsfläche bemehlen und den Teig drauf mit einem Nudelholz flach und rechteckig ausrollen. Die Länge soll etwa doppelt so groß wie die Breite sein.
  • Die Schokoladenpaste und die Kirschkonfitüre alternierend mit einem Pinsel auf dem Teig verteilen. Die einzelnen Striche sollen entlang der ganzen Länge laufen. Bei der Konfitüre sollte man sparsam sein, da sie sich danach beim zusammenrollen weg drücken lässt.
  • Den Teig nun vorsichtig senkrecht zur Breite zusammen rollen (siehe Video-Anleitung im ursprünglichen Rezept).
  • Beide Ende der Rolle weg schneiden, da sich drin weniger Füllung befindet.
  • Ein Backblech mit Backpapier bedecken und die Rolle drauf zu einem Kranz biegen.
  • Mit einem scharfen Messer, tiefe Einschnitte radial im Kranz machen.
  • Den Kranz mit dem Eigelb pinseln.
  • Mit Schoko-Eiern und Mandelblättern dekorieren und 20 Minuten backen lassen (bei den 30 Minuten aus der Anleitung wäre mein Kranz gebrannt, was vielleicht daran liegt, dass ich vergessen hatte, den Ofen vom Schnell-Aufheizen-Modus zum Umluft-Modus umzustellen).

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 175 3500
Eiweiß (g) 4,1 81,6
Kohlenhydrate (g) 25,6 512,6
davon Zucker (g) 5,4 108,5
Fett (g) 6 119,6
Ballaststoffe (g) 0,7 14,4


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Diät-Geschichten

Meine erste Diät habe ich mit neun Jahren gemacht. Meine Eltern fanden es damals niedlich, wenn Kinder pummelig sind, und hatten sich nie Sorgen darüber gemacht, dass es schädlich sein könnte. Jemand in der Grundschule hatte Alarm geschlagen und meiner Mutter gesagt, ich müsste abnehmen. Mir war es egal. Ich interessierte mich damals kaum für mein Aussehen, und ich hatte mich nie als dick identifiziert. Obwohl ich es war. Auf alten Fotos merkt man es nicht unbedingt, es hatte nichts mit der heute verbreiteten Adipositas zu tun. Ich bin einen ganzen Sommer auf Diät gehalten worden, was mich auch nicht sonderlich gestört hatte, und bin dünn geworden und erstmal so geblieben.

In der Oberstufe habe ich Bekanntschaft mit einer magersüchtigen jungen Frau gemacht. Wir hatten uns im Internat ein Zimmer geteilt. Sie wog damals 47 Kilogramme, war aber nicht viel kleiner als ich. Wenn sie nur 1,65 Meter groß war, was ich nicht glaube, dann entsprach das einem BMI-Wert von 16,9. Sie fand sich zu fett und hatte uns als Beweis immer ihre Oberschenkel gepresst, um ihre „Fettpolster“ zu zeigen. Die hatte man kaum gesehen. Egal, was wir ihr sagen konnten, sie glaubte es uns nicht und wollte weiter abnehmen. Sie hatte sich abends immer versteckt, statt mit uns in die Mensa essen zu gehen. Mittwochnachmittags[1] war der einzige Moment, an dem sie sich gehen ließ. Sie kaufte sich jede Woche eine Tafel weißer Schokolade mit Kokos von Milka, und aß sie genüsslich. Ich habe mitgemacht. Was soll’s, ich war ja dünn. Ich habe zugenommen.

Die weiße Schokolade mit Kokos fand ich so lecker, dass sie zu einer Sucht geworden ist. Zugegeben, die wöchentliche Schokoladentafel war nicht alleine schuld. Marc hatte mich am Wochenende immer wieder zur Pizzeria geschleppt, das hat auch nicht geholfen. Im ersten Studium-Jahr habe ich dann eine radikale Diät machen müssen. Ich hatte die 80 Kilogramme erreicht, was für mich eine enorme Zahl war. So wollte ich nicht bleiben. Ich habe also jeden Tag nur einen Apfel und ein Snickers gegessen. Das war nicht gerade gesund. Relativ viel Zucker. Mit dem öffentlich gegessenen Snickers wollte ich meiner Umgebung verheimlichen, dass ich auf Diät war. Am Wochenende bei meinen Eltern musste ich normal essen, um nicht aufzufallen. Ich habe innerhalb zweier Monate auf der Art über zehn Kilogramme abgenommen.

Ich habe danach mein Gewicht gut halten können, regelmäßig Sport getrieben, und wog am Ende der Diplomarbeit sogar nur noch 58 Kilogramme[2]. Dann bin ich für meine Doktorarbeit nach Deutschland gekommen. Ich bin mit den neuen Kollegen täglich mittags auswärts essen gegangen. Mit meinem halben BAT IIa Gehalt hatte ich so viel Geld wie noch nie verdient und konnte es mir gut leisten[3]. Im ersten Jahr ging ich noch abends zur Volkshochschule, um Deutsch zu lernen, und habe nach den Kursen mit den dort kennengelernten Italienern, die als Gruppe in einer Firma arbeiteten, viele Restaurants besucht. Ich bin dreimal die Woche schwimmen gegangen, trotzdem habe ich dauerhaft zugenommen. Kein Wunder. Es war aber nicht so viel, dass ich mir Sorgen gemacht hatte. Ich fand es nur schade, mein Gewicht von der Zeit vor Deutschland nicht mehr zu haben.

Vor etwa neun Jahren habe ich gemerkt, dass mein Gewicht wieder zu hoch war, und habe beschlossen, etwas dagegen zu unternehmen. Diesmal ohne Diät. Ich habe viel Sport gemacht. Zuerst Jogging mit einigen Arbeitskollegen. Danach Bauchtanzkurse und Fitness-Studio. Fast täglich habe ich Sport getrieben. Das hat geklappt, und hat viel Spaß gemacht. Bis ich Probleme mit dem Ischias bekommen habe und schlagartig mit Sport aufhören musste. Dann ging dank des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes mein Arbeitsvertrag zu Ende, und ich bin arbeitslos geworden. Ich habe viele Bewerbungen geschrieben. In der Zeit habe ich mit dem Bloggen angefangen, um den Frust los zu werden. Sport habe ich nicht getrieben, obwohl meine Rückenprobleme weniger geworden sind. Es wäre Zeit gewesen, die ich nicht in Arbeitssuche gesteckt hätte.

Als ich für meine neue Stelle nach Berlin umgezogen bin, sind die Kilogramme wie von alleine runter gepurzelt. Ich bin täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Ich habe einen Vertrag in einem Fitness-Studio abgeschlossen, und bin bis dreimal pro Woche tatsächlich hin gegangen. Es lag bequem auf dem Weg nach Hause. Und ich war ganz stolz, ein halbes Jahr danach die 70er Grenze geknackt zu haben. Meine Mami, die nach Weihnachten zu Besuch gekommen war, meinte, ich würde toll aussehen.

Dann bin ich mit dem zukünftigen Ehemann zusammen gekommen. Ich bin nicht mehr so häufig ins Fitness-Studio gegangen. Dafür habe ich längere Strecken mit dem Fahrrad gemacht, um zu ihm zu fahren. Wir sind häufiger essen gegangen. Nach zehn Monaten sind wir zusammen gezogen, und wohnen jetzt so weit weg von meiner Arbeit, dass jeden Tag Fahrradfahren nicht mehr geht. Er hat auch noch die Angewohnheit, abends viel Süßkram zu essen. Ich kann nicht immer nein sagen. Schleichend sind die Kilogramme zurück gekommen.

Jetzt wird es sich aber ändern. Der Ehemann darf seine Süßigkeiten gerne weiter essen, aber nicht vor meiner Nase. Obwohl das noch ginge. Was er nicht darf ist, mich jedes Mal zu fragen, ob ich auch etwas will. Es dauert, aber er gewöhnt sich dran. Heute hat er mir sogar ganz lieb leckere Naturjoghurte aus dem Supermarkt mitgebracht. Andechser Natur, Bio-Joghurt griechischer Art. Mit 0,2 Gramm Fett pro 100 g, den 3,5 g Zucker, die natürlich aus der Milch kommen, und satte 10 g Eiweiß. Wahnsinn. Ich habe mein neues Lieblingsjoghurt gefunden. Und steuere langsam aber sicher zurück unterhalb der 70er Grenze.

[1] In Frankreich hatten wir Ganztagsschule. Von halb neun bis halb sechs, mit einer Stunde Mittagspause. Die ganze Woche, und Samstagvormittags dazu. Nur Mittwochnachmittags gab es keinen Unterricht. Da hatten wir unsere Hobbys getrieben, oder sind ins Kino gegangen. Nur die, die die Erlaubnis in Form eines unterschriebenen Briefes von den Eltern bekommen hatten, durften an dem Tag das Internat verlassen. Die Anderen sind im Gymnasium geblieben.

[2] Ich habe am Ende des Jahres zum ersten Mal Blut gespendet. Das rote Kreuz hatte eine Aktion an der Uni veranstaltet. Tage später erhielt ich die Nachricht, dass mein Blut nicht benutzt werden konnte, weil ich massiv unter Anämie litt. Das war mir nicht aufgefallen. Ich dachte, die Müdigkeit käme von der ganzen Paukerei.

[3] Die Einführung vom Euro hat einiges geändert. Plötzlich wurde essen gehen zu teuer. Wir haben uns am Institut Brötchen selbst geschmiert.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Die Kakaobohne

Ich bin heute sehr spät von der Arbeit zurück gekommen. In der Tram habe ich mit Mei telefoniert, bis ich zu Hause war, und noch länger. Es hat über Dreiviertelstunde gedauert. Es gab wie immer viel zum Plaudern. Als ich nach Hause kam, hatte ich Hunger. Das Gefühl war am Ende des Telefonats wieder verschwunden. Ich habe beschlossen, mir eine heiße Schokolade zu vorbereiten. Es war kalt heute Abend, als ich aus der Tram ausgestiegen bin. Und als ich die Milch in meine Tasse gegossen habe, musste ich an die Kakaobohne wieder denken.

Es war an einem naßen Herbsttag vor einigen Jahren. Ich war mittags mit meinen Kollegen essen gegangen. Nach dem Kaffee habe ich mich mit Sebastian in seinem Büro unterhalten. Er war vor kurzem mit seiner Frau in Kamerun zwecks Urlaub bei der Familie gewesen und hatte Kakaobohnen zurückgebracht, die er selber in der Pfanne geröstet hatte. Die geöffnete Dose hat er mir gereicht. Ich habe eine geschält und ausprobiert. Eine einzige kleine Kakaobohne. Unvergesslich.

Sie war nicht wirklich bitter, nur ein wenig. Ich habe sie gebissen. Die volle Essenz von der Bohne hat sich schnell entfaltet und hätte mich fast umgehauen. Ich habe sie ganz langsam genossen. Als ich sie am Ende samt Splitter geschluckt habe, war sie noch lange nicht verschwunden. Der Geschmack hat mich den ganzen Nachmittag begleitet. Es war himmlisch. Ich brauchte nur die Augen zu schließen und mich auf meiner Zunge gegen den Gaumen zu konzentrieren, um die Aromen der Bohne zurück zum Leben zu bringen. Ich wollte nichts mehr essen oder trinken. Rauchen kam nicht in Frage (und ich war damals noch Kettenraucherin). Nein, ich wollte gar nichts tun, um diesen Geschmack zu verlieren. Als ich abends wieder in meiner Wohnung war und nichts mehr von der Bohne spürte, wurde ich traurig darüber.


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Trinkschokolade

Ich habe plötzlich wieder Lust auf Trinkschokolade bekommen. Wie in meiner Kindheit, Kakaopulver in einer Tasse mit heißer Milch rühren, lecker. Ich war beim Kaufhof[1] und habe mir die verschiedenen Trinkschokoladenmarken genauer angeschaut. Die Liste ist nicht exhaustiv. Ich habe blöderweise das Gewicht vergessen zu notieren, die Mengen unten sind teilweise auf Internet wieder gefunden worden.

Swiss Miss[2], Milk Chocolate, 4,79€, 280g
Zucker, Glukosesirup, Süßmolkenpulver, Kakaopulver stark entölt, Kokosöl gehärtet, Magermilchpulver, Salz, Stabilisator: Kaliumphosphate, Emulgator: Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, Verdickungsmittel: Carragen, Aroma, Dextrine, Dextrose.

Caotina Original[2], 5,99€, 500g
Zucker, fettarmer Kakao, Traubenzucker, Schokolade, Kalziumphosphate, Vanillin, Kochsalz, Vitamine (B1, B2, Niacin, B6, Folsäure, B12, Pantothensäure)

Krüger Trinkschokolade[2], 2,99€, 250g
Zucker, Süßmolkenpulver, Kakaopulver, pflanzliches Öl gehärtet, Magermilchpulver, Salz, Stabilisator: E339

Gepa Feine Bio Trinkschokolade[2], 3,99€, 250g
Rohrohrzucker, Kakaopulver schwach entölt, Emulgator: Soja-Lezithine

Und die Variante für die ich mich letztendlich entschieden habe:
Sarotti[2], 2,99€, 250g
Zucker, Kakaopulver, Emulgator: Soja-Lezithine

Keep it simple“… Eigentlich, genau wie bei der Trinkschokolade von Gepa, ich hatte leider nicht gemerkt, dass es eine fair trade Marke ist. Beim nächsten Mal.
Interessant, dass die teuerste Trinkschokolade am meisten Mist enthält…

[1] Unbezahlte Werbung, da Namensnennung.
[2] Unbezahlte Werbung, da Verlinkung.


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Schokoladentarte

Die Zutaten (für 12 Personen)

  • Ein Päckchen Mürbeteig[1]
  • 200 g Edelbitterschwarze Schokolade am Stück
  • 25 cL Schlagsahne
  • 50 g Butter

Die Zubereitung

  • Backofen bei 175 °C vorheizen.
  • Ich benutze eine runde Backform von 28 cm Durchmesser. Auf dem Boden benutze ich Backpapier, auf dem Rand schmiere ich Butter.
  • Mürbeteig auf dem Boden der Backform verteilen. Teig mit einer Gabel mehrmals stechen.
  • Den Teig ganz kurz im vorgeheizten Ofen backen, damit er an der Oberfläche ein bisschen braun wird. Zu lange darf es nicht sein, weil der Rand sonst runter schlupft.
  • Das Stück Schokolade brechen und mit der Butter und Schlagsahne in der Mikrowelle bei schwacher Leistung schmelzen. Ich stelle immer 10 Sekunden ein, nehme die Schokolade-Butter Mischung raus und gieße ein bisschen Sahne, rühre, wieder 10 Sekunden in der Mikrowelle, usw. bis die ganze Sahne mit der geschmolzenen Schokolade zusammen gerührt ist.
  • Wenn die Schokolade-Creme fertig ist, wird sie auf dem Teig gegossen und glatt gestrichen.
  • Die Backform für etwa 20 Minuten wieder in den Backofen stellen. Danach sollte die Tarte gut abkühlen.

Man kann auf dem Teig frische Himbeere oder Birnenstücke streuen, bevor man die Schokolade-Creme gießt. Eine andere Alternative ist, auf der Tarte Mandelplättchen zu streuen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 207,7 2492
Eiweiß (g) 2,1 25,7
Kohlenhydrate (g) 16,5 197,7
davon Zucker (g) 0,5 5,7
Fett (g) 14,5 173,7
Ballaststoffe (g) 0,3 3,7

[1] Zum Mürbeteig: In Deutschland findet man, wie in Frankreich, runde Backformen für Kuchen. Der fertige Mürbeteig, der im Supermarkt zu finden ist, liegt aber immer in rechteckiger Form vor. Mich erschlägt diese Logik nicht. Ich war früher daran gewöhnt, runder Mürbeteig im Handel zu finden. Bis vor einigen Jahren konnte ich noch bei Delhaize welche kaufen; seitdem sie die Filiale hier zu gemacht haben, vermisse ich sie sehr.


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