Cremige Randensuppe mit Knollensellerie und Orangen

Ich kann zur Zeit nur weiche Kost essen. Daher ein neues Suppenrezept, aus dem Gemüserest im Kühlschrank. Rote Beete[1], Knollensellerie, Orangen? Könnte zusammen passen, habe ich mir gedacht. Dem Ehemann hat es sehr gefallen.

Gewogen habe ich die Zutaten nicht. Es hat gerade noch in meinem kleinen zwei Liter Topf gepasst.

[1] Auch Randen in der Schweiz genannt, daher der Name vom Rezept. Weil ich nie weiß, ob „Rotebettesuppe“ oder „rote Beete Suppe“ oder „rote Beete-Suppe“ oder was weiß ich. „Randensuppe“ ist einfacher.

Die Zutaten (für sechs gute Portionen)

  • 2 mittelgroßen roten Beete
  • 2 relativ kleine Sellerieknollen
  • 1 kleine Kartoffel
  • 3 Orangen
  • 1 Zwiebel
  • 30 g Butter
  • 50 cL Schlagsahne
  • 4 Nelken
  • 2 Teelöffel Salz
  • Schnittlauch

Die Zubereitung

  • Die Sellerieknollen schälen und würfeln. Beiseite legen.
  • Die roten Beete ebenfalls schälen und würfeln. Ich empfehle, dafür Einweghandschuhe zu benutzen. Separat beiseite legen.
  • In einem Topf, die Butter langsam schmelzen lassen.
  • Währenddessen, die Zwiebel schälen und grob schneiden.
  • Die Zwiebel mit den Nelken in der Butter glasig dünsten.
  • Die Selleriewürfel hinzufügen und mit Wasser knapp bedecken. Das Wasser für fünf Minuten zum Kochen bringen.
  • Die Würfel roter Beete dazu geben. Mit Wasser nachfühlen, so dass das Gemüse knapp bedeckt wird, und mit Deckel bei kleiner Hitze zwanzig Minuten kochen.
  • Die Nelken heraus fischen. Dafür die Suppe mit einem Holzlöffel leicht rühren. Die Nelken kommen zur Oberfläche, sobald der Weg dahin frei gemacht wird.
  • Sahne und Salz in den Topf geben und mit dem Pürierstab alles fein prozessieren.
  • Topf von der Hitzequelle entfernen.
  • Den Saft der Orangen pressen und zur Suppe geben. Gut umrühren.
  • Schnittlauch klein schneiden und in eine separate Schale legen, um beim Servieren auf der Suppe zu streuen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 161 966
Eiweiß (g) 3,5 20,7
Kohlenhydrate (g) 17 101,8
davon Zucker (g) 13,6 81,5
Fett (g) 7,2 42,9
Ballaststoffe (g) 6,7 40,4


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Rote Beete Auflauf mit Feta

Einfach und lecker. Ich benutze zu selten rote Beeten in der Küche, das sollte sich ändern. Ich habe sie ohne Handschuhe geschnitten. Die Farbe auf den Fingern ist relativ schnell wieder verschwunden.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 4 kleinen roten Beeten (meine waren wirklich klein, ich habe vergessen, sie zu wiegen, aber schätze sie auf maximal 300 g insgesamt)
  • 200 g Feta
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 4 Zweige Rosmarin
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Die roten Beeten und den Feta in kleinen Würfeln schneiden.
  • In einer kleinen Auflaufform, die gewaschenen Zweige Rosmarin legen.
  • Zuerst die Würfel roter Beete auf dem Rosmarin streuen, dann mit dem Feta bedecken.
  • Olivenöl in dünnem Strahl drüber gießen und pfeffern.
  • Für etwa vierzig Minuten bei 150°C backen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 400 800
Eiweiß (g) 23,3 46,5
Kohlenhydrate (g) 13,6 27,2
davon Zucker (g) 13,6 27,2
Fett (g) 29 58
Ballaststoffe (g) 3,8 7,5


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Küchenexperimente, auf die man verzichten kann

Ihr braucht es also nicht zu probieren, es lohnt sich nicht. Ich habe davon in dem Lokal[1] kürzlich erfahren, wo ich meine Mittagspausen mit den Kollegen verbringe. Vielleicht haben sie einen neuen Koch eingestellt. Der sollte bitte schön noch in der Probezeit gefeuert werden.

Kaninchen mit Lauch

Nein. Es passt einfach nicht zusammen. Selbst mein Chef fand es komisch. Traditionellerweise wir bei mir Kaninchen mit einem Ragout von Kartoffeln, grünen Oliven und Weißwein vorbereitet. Dazu gehören selbstverständlich Thymian und Rosmarin. Und Lorbeerblätter. Es ist bei mir so fest verankert, dass ich im Sommer beim Wandern in den Voralpen bei meinen Eltern an Kaninchen denke, wenn ich an wilden duftenden Rosmarinen-Büschen am Straßenrand vorbei gehe.

Die Eltern von David besitzen einen Bauernhof in den Vogesen. Wir waren häufig dort am Wochenende. Sie bereiten das Essen wirklich ganz frisch vor. Auch die Kaninchen. Ich bin in einer ruralen Umgebung groß gewachsen, es hat mich nicht schockiert. An dem Tag hatten wir dazu Reis und Mirabellen vorbereitet. Das hatte besser als Kaninchen mit Lauch geschmeckt.

Spätzle mit Pilzen und roter Beete

Ich habe es selber nicht getestet. Ich bin auf Nummer sicher gegangen und habe die heutigen Königsberger Klopse bestellt. Martin war neugierig genug, um es auszuprobieren. Den Teller hat er am Ende halb voll liegen lassen. Es ist gar nicht seine Art. Sein Fazit, als wir raus gegangen sind: „Jetzt schnell ein Kaffee“. Es sagt alles, wirklich.

[1] Keine Werbung, trotz Verlinkung, eher eine Warnung.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.