Rinderhackfleisch-Pfanne mit Lauch und Reis

Gestern Abend komponiert. Es sah richtig viel aus, daher für vier Portionen, aber wir haben zu zweit alles verputzt. Im Nachhinein, wenn man sich die Kalorienanzahl anschaut, ist es wirklich nicht schlimm.

Ich mag dieses Rezept, weil der Ingwer dem Fleisch eine unglaubliche Zärtlichkeit verleiht. Es war ein Tipp einer chinesischer Kollegin, die bei uns auf Arbeit zu Besuch war. Das sollte ich häufiger so machen.

Die Zutaten (für 4 Portionen)

  • 300 g Rinderhackfleisch
  • 1 Lauch
  • 150 g Reis
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1/2 Glas Gemüsefond
  • 2 Esslöffel Erdnussöl
  • 1 Esslöffel Sojasauce
  • 1/2 Teelöffel Salz

Die Zubereitung

  • Den Reis in einem Topf mit dem doppelten Volumen an Wasser und dem Salz ohne Deckel kochen lassen, bis kein Wasser mehr übrig bleibt.
  • Den Lauch in halben Ringen schneiden.
  • Den Ingwer schälen und in ganz kleine Stücke schneiden.
  • In einer hohen Pfanne, das Öl erhitzen und drin den Lauch, das Fleisch und den Ingwer mit dem Gemüsefond und der Sojasauce anbraten. Das Fleisch dabei zerteilen.
  • Den Reis zur Pfanne geben, umrühren und servieren.

Nährwertabgaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 230 920
Eiweiß (g) 17,5 70,1
Kohlenhydrate (g) 3 12
davon Zucker (g) 2,6 10,5
Fett (g) 16,1 64,4
Ballaststoffe (g) 1,9 7,7


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Hachis Parmentier

Die Zutaten (für 4 Personen)
Hachis Parmentier

  • 300 g gehacktes Rindfleisch
  • 450 g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Emmental
  • Tomatenmark
  • Oregano
  • 5 cL Milch
  • 1 Ei
  • 10 g Butter, und mehr zum Einfetten der Auflaufform
  • Salz
  • Wasser

Die Zubereitung
Hachis Parmentier

  • Backofen bei 180°C vorheizen.
  • In einem Topf mit gesalzenem Wasser, die geschälten Kartoffeln kochen lassen, bis sie sie leicht zerdrücken lassen.
  • In der Zwischenzeit, die Zwiebel nicht zu klein schneiden und mit dem Olivenöl in einer Pfanne glasig anbraten.
  • Das Fleisch zur Pfanne hinzufügen und gut durch braten lassen. Ab und zu mit dem Kochlöffel rühren.
  • Tomatenmark in einem Glas mit Wasser gut mischen (insgesamt etwa 100 mL) und zur Pfanne gießen.
  • Oregano mit einem Teelöffel Salz zur Pfanne geben, rühren und köcheln lassen, bis kaum Wasser übrig bleibt.
  • Die weich gewordenen Kartoffeln aus dem Topf nehmen und in einer Schüssel zum Püree[1] stampfen.
  • Butter und Milch mit einem Teelöffel Salz in das Püree mischen.
  • Wenn das Püree kalt genug ist, das Ei hinzufügen und gut mischen.
  • In einer Auflaufform, die mit Butter eingefettet wurde, den Inhalt der Pfanne gut am Boden verteilen.
  • Oben drauf kommt das Püree. Glatt auf dem Fleisch verteilen.
  • Das geriebene Emmental auf dem Püree verstreuen.
  • Für etwa eine halbe Stunde backen lassen.

Hachis Parmentier
Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 435 1740
Eiweiß (g) 27,6 110,3
Kohlenhydrate (g) 21 83,9
davon Zucker (g) 4 16
Fett (g) 26 103,8
Ballaststoffe (g) 1,9 7,6

[1] Oh. Wiktionary meint, Püree ist n und nicht f… Wieder was gelernt.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Gefüllte Lammfleischbällchen

Heute war Sonntagsessen. Wir haben den Schwiegervater eingeladen. Anlass war, dass ich dieses Rezept unbedingt probieren wollte. Ich habe es in meinem Buch über libanesische Küche[1] entdeckt.

Dazu habe ich Hummus gemacht, aber diesmal bin ich dem Rat von Lieberlecker gefolgt und habe die Kichererbsen getrocknet statt aus der Dose benutzt. Die habe ich die ganze Nacht in kaltem Wasser eingeweicht und eine halbe Stunde heute Morgen gekocht. Sie sind doch weich geworden, im Gegenteil zu meinen früheren Experimenten. Den Unterschied im Geschmack habe ich aber nicht gemerkt, beim nächsten Mal greife ich zurück zur Dose, es geht wesentlich schneller. Aus Zeitgründen hat sich der Ehemann um den Salat mit Petersilie und Tomaten gekümmert. Insgesamt ein sehr leckeres Sonntagsessen, und gar nicht so kalorienreich wie man denken würde.

Zurück zu den gefüllten Fleischbällchen. Es gibt keine Pinienkerne, wie im Originalrezept, sondern Koriander. Statt Lammfleisch habe ich Rinderfleisch für die Füllung benutzt. Eine Angestellte bei meiner Lieblingsfleischerei[1] hatte mir empfohlen, gehacktes Lammfleisch im Voraus zu bestellen, da sie es sonst nur aus der Keule vorbereiten würden, was viel teurer ist, um die 30€ pro Kilogramm. Ich habe unter der Woche angerufen, um meine Bestellung abzugeben. Die Frau am Telefon sagte, es gäbe doch nur Lammfleisch aus der Keule. Daher habe ich beschlossen, die Füllung aus Rindfleisch zu machen. Gestern beim Abholen gab es eine erste Überraschung, sowohl für mich als auch für die Frau an der Theke: Meine Bestellung lag nicht vor. Ich habe am Tisch warten müssen, während das Fleisch vorbereitet wurde. Die zweite, bessere Überraschung kam beim Bezahlen: Sie hatten doch das günstigere Lammfleisch aus der Schulter benutzt.

Die angegebene Menge ist viel zu viel für drei Personen. Mit zwei Bällchen (und dazu Hummus, Fladenbrot und Salat) ist man schon sehr satt. Wir haben noch genug Bällchen für zwei oder drei Tage übrig, aber man kann sie einfrieren und nach Bedarf wieder erwärmen. Es hat mich drei Stunden beschäftigt, wobei ich in der Zeit auch den Hummus gemacht habe.

[1] Unbezahlte Werbung, da Verlinkung.

Die Zutaten (für 20 Bällchen)
20161023fleischbaellchen

  • Für die Füllung
    • 250 g Rinderfleisch, gehackt
    • 1 große Zwiebel
    • 1/3 Bund Koriander
    • 1 Teelöffel Zimt
    • 1/2 Teelöffel Muskat
    • Salz
    • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Drum herum
    • 500 g Lammfleisch, gehackt
    • 250 g Bulgur, fein geschrotet
    • 1 große Zwiebel
    • Salz
    • Pfeffer, frisch gemahlen
    • 1 Teelöffel Kreuzkümmel
  • Zum Frittieren
    • 750 mL Sonnenblumenöl

Die Zubereitung

  • Mischung für die Bällchen
    • In einer großen Schale, Bulgur mit kaltem Wasser bedecken und eine Viertelstunde einweichen lassen.
    • Lammfleisch in der Küchenmaschine glatt pürieren. Das hätte ich gemacht, wenn ich eine Küchenmaschine besitzen würde. Stattdessen habe ich den Stabmixer benutzt. Es hat ewig gedauert, in kleinen Mengen auf einmal, der Griff ist sehr warm geworden und es war kein Spaß, das rotierende Messer danach zu reinigen.
    • Eine große Zwiebel pürieren und mit dem Lammfleisch mischen. Ich benutze gerne die Hände dafür.
    • Bulgur in einem mit Küchenpapier ausgelegten Sieb gut abtropfen lassen.
    • Bulgur und Kreuzkümmel mit dem Lammfleisch mischen.
    • Nach Geschmack salzen und pfeffern.
    • Zwanzig Bällchen aus der Masse vorbereiten und auf ein Blech legen.
  • Mischung für die Füllung
    • Rinderfleisch in der Küchenmaschine glatt pürieren.
    • Eine große Zwiebel pürieren und in einer kleinen Schale mit dem Rinderfleisch mischen.
    • Den grob gehackten Koriander mit Zimt, Muskat, Salz und Pfeffer hinzufügen und zusammen kneten.
  • Die Bällchen mit den Händen in eine ellipsoidale Form bringen (wie ein Ei aber symmetrischer).
  • Für jedes Bällchen, ein möglichst breites Loch an ein Ende mit dem Zeigefinger entlang der langen Hauptachse erzeugen.
  • Die Mischung für die Füllung hinein pressen und das Loch dicht machen.
  • In einem kleinen Topf (zwei Bällchen auf einmal sollten drin passen), das Sonnenblumenöl erhitzen.
  • Die Bällchen zwischen 10 und 15 Minuten frittieren lassen, bis sie dunkel braun geworden sind, und in einer großen Schale auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Nährwertangaben

pro Bällchen fürs Rezept
Energie (kcal) 122 2439
Eiweiß (g) 9,4 187
Kohlenhydrate (g) 10,3 205,5
davon Zucker (g) 0,5 9,7
Fett (g) 5,1 102,4
Ballaststoffe (g) 2,5 49,9


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Gefülltes Gemüse

Ich hatte schon lange kein gefülltes Gemüse (légumes farcis) mehr gemacht. Der Aufwand lohnt sich. Wir haben heute alles aufgegessen, weil es aus diversen Gründen kein Mittagessen gab. Sonst kann man einzelne Gemüsehälfte zum Mitnehmen auf die Arbeit einfrieren (bei der Zucchini braucht man eine recht lange Dose).

Die Zutaten (für 2 Personen mit großem Hunger)

  • 1 große gelbe Zucchini
  • 1 große Gemüsezwiebel
  • 1 rote Paprika
  • 400 g Hackfleisch vom Rind
  • 1 Hühnerei
  • 60 g Parmesan
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Teelöffel Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

Die Zubereitung

  • Backofen bei 175 °C vorheizen.
  • Die Zucchini in der Länge halbieren, das innere Fruchtfleisch mit einem Löffel heraus nehmen und beiseite legen.
  • Die Paprika ebenfalls in der Länge halbieren und entkernen.
  • Die Zwiebel halbieren und alle Schichte außer die zwei Äußere von der Mitte heraus nehmen. Dazu zwei Gedanke:
    • mit Schwimmbrillen sieht man beim Zwiebel schneiden bescheuert aus, heult aber nicht die ganze Zeit,
    • ich weiß nicht, was besser ist, äquatorial oder senkrecht dazu die Zwiebel zu halbieren. Ich habe es äquatorial gemacht und die Löcher, die an die Polen entstanden sind, mit einem breiteren Schichtstück bedeckt. Senkrecht dazu entstehen keine Löcher, dafür hat man keine ebene Fläche, auf der die Zwiebelhälfte stabil im Backofen bleiben können.
  • Die Gemüsehälfte auf ein geöltes Backblech legen.
  • Das Fruchtfleisch der Zucchini im Mixer pürieren.
  • Die herausgenommenen Schichte der Zwiebel in kleine Würfel scheiden.
  • Parmesan reiben.
  • Gewaschene Petersilienblätter grob mit einem scharfen Messen hacken.
  • In einer Salatschüssel, Hackfleisch, Ei, Zucchinipüree, Zwiebelstücke, Parmesan, Salz, Pfeffer und Petersilie mit der Hand zusammen mischen.
  • Die Gemüsehälfte großzügig mit der Mischung füllen.
  • Gemüse im Backofen vierzig Minuten bei 175 °C backen lassen.

Beim Servieren, ein bisschen Olivenöl über das Gemüse geben.

Aufbesserungsidee: Wie wär’s mit gerösteten Pinienkernen in der Fleischmischung?

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 738 1476
Eiweiß (g) 60,9 121,8
Kohlenhydrate (g) 21,6 43,1
davon Zucker (g) 17,8 35,5
Fett (g) 50,4 100,7
Ballaststoffe (g) 9,6 19,2


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.