Paprika-Mais-Suppe

Schon wieder ein Suppenrezept!

Die Zutaten (für vier Portionen)

  • 2 kleine Kartoffeln
  • 2 rote Spitzpaprika
  • 1 kleine Dose Mais (140 g Abtropfgewicht)
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Esslöffeln Olivenöl
  • 100 cL Schlagsahne
  • Wasser
  • Salz

Die Zubereitung

  • Das Olivenöl in einem hohen Topf erhitzen.
  • Die Zwiebel grob schneiden und im Olivenöl glasig dünsten.
  • Die Kartoffeln schälen, grob schneiden und in den Topf geben.
  • Die Paprika waschen, grob schneiden und ebenfalls in den Topf geben. Umrühren und fünf Minuten kochen lassen.
  • Die Dose Mais öffnen, das Wasser heraus kippen, mit Wasser waschen, abtropfen und in den Topf geben.
  • Wasser in den Topf geben: Dafür die leere Dose zweimal mit Wasser befüllen und in den Topf gießen.
  • Gedeckt bei kleiner Hitze zwanzig Minuten kochen lassen.
  • Den Topf von der Hitzequelle entfernen, Sahne hinzufügen und mit dem Pürierstab die Suppe prozessieren.
  • Nach Geschmack salzen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 189,3 757
Eiweiß (g) 3 12
Kohlenhydrate (g) 13,5 53,8
davon Zucker (g) 5,1 20,5
Fett (g) 13 52
Ballaststoffe (g) 3,6 14,5


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Kürbiskuchen mit Pekannüssen

Frei nach dem quatre-quarts aux pommes, nur diesmal mit Kürbis und Pekannüssen, und weniger Butter. Mit den Wunden in Mund wurden es mir doch zu viele Nüsse, dafür haben sich die Kollegen vom Ehemann gefreut.

Die Zutaten (ergibt 16 Stücke von nicht ganz zwei Zentimeter Dicke)

  • 4 Eier
  • 1/4 Hokkaido Kürbis (250 g)
  • 250 g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 150 g brauner Zucker
  • 150 g Butter (ich: 75 g Salzbutter + 75 g süße Butter)
  • 1 gehäufter Esslöffel Ingwerpulver
  • 200 g Pekannüsse
  • Puderzucker

Die Zubereitung

  • Die Kürbis schälen und raspeln.
  • Die Pekannüsse mit einem Brotmesser grob zerkleinern.
  • Alle Zutaten in einer Schale zu einem Teig zusammen rühren, außer die Kürbisraspeln und Pekannüsse, die erst zum Schluss in den Teig gegeben werden.
  • Eine rechteckige Brotform mit Backpapier auslegen und den Teig drin verteilen. Meine Form ist 27-28 Zentimeter lang.
  • Den Backofen bei 180°C vorheizen.
  • Den Kuchen zehn Minuten bei 180°C backen lassen.
  • Nach den zehn Minuten, die Form aus dem Ofen nehmen. Den Ofen bei 140°C einstellen.
  • Mit einem scharfen Messer, einen Schnitt mittig im Kuchen einschneiden.
  • Den Kuchen weitere vierzig Minuten bei 140°C backen lassen.
  • Den Kuchen gut auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Nährwertangaben

pro Stück fürs Rezept
Energie (kcal) 279,8 4476
Eiweiß (g) 4,9 78,5
Kohlenhydrate (g) 23,1 369,6
davon Zucker (g) 10,7 171,7
Fett (g) 18,3 293
Ballaststoffe (g) 1,9 30,3


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Cremige Randensuppe mit Knollensellerie und Orangen

Ich kann zur Zeit nur weiche Kost essen. Daher ein neues Suppenrezept, aus dem Gemüserest im Kühlschrank. Rote Beete[1], Knollensellerie, Orangen? Könnte zusammen passen, habe ich mir gedacht. Dem Ehemann hat es sehr gefallen.

Gewogen habe ich die Zutaten nicht. Es hat gerade noch in meinem kleinen zwei Liter Topf gepasst.

[1] Auch Randen in der Schweiz genannt, daher der Name vom Rezept. Weil ich nie weiß, ob „Rotebettesuppe“ oder „rote Beete Suppe“ oder „rote Beete-Suppe“ oder was weiß ich. „Randensuppe“ ist einfacher.

Die Zutaten (für sechs gute Portionen)

  • 2 mittelgroßen roten Beete
  • 2 relativ kleine Sellerieknollen
  • 1 kleine Kartoffel
  • 3 Orangen
  • 1 Zwiebel
  • 30 g Butter
  • 50 cL Schlagsahne
  • 4 Nelken
  • 2 Teelöffel Salz
  • Schnittlauch

Die Zubereitung

  • Die Sellerieknollen schälen und würfeln. Beiseite legen.
  • Die roten Beete ebenfalls schälen und würfeln. Ich empfehle, dafür Einweghandschuhe zu benutzen. Separat beiseite legen.
  • In einem Topf, die Butter langsam schmelzen lassen.
  • Währenddessen, die Zwiebel schälen und grob schneiden.
  • Die Zwiebel mit den Nelken in der Butter glasig dünsten.
  • Die Selleriewürfel hinzufügen und mit Wasser knapp bedecken. Das Wasser für fünf Minuten zum Kochen bringen.
  • Die Würfel roter Beete dazu geben. Mit Wasser nachfühlen, so dass das Gemüse knapp bedeckt wird, und mit Deckel bei kleiner Hitze zwanzig Minuten kochen.
  • Die Nelken heraus fischen. Dafür die Suppe mit einem Holzlöffel leicht rühren. Die Nelken kommen zur Oberfläche, sobald der Weg dahin frei gemacht wird.
  • Sahne und Salz in den Topf geben und mit dem Pürierstab alles fein prozessieren.
  • Topf von der Hitzequelle entfernen.
  • Den Saft der Orangen pressen und zur Suppe geben. Gut umrühren.
  • Schnittlauch klein schneiden und in eine separate Schale legen, um beim Servieren auf der Suppe zu streuen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 161 966
Eiweiß (g) 3,5 20,7
Kohlenhydrate (g) 17 101,8
davon Zucker (g) 13,6 81,5
Fett (g) 7,2 42,9
Ballaststoffe (g) 6,7 40,4


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Schokoladiger Gewürzkuchen

Die Kollegen haben nichts davon übrig gelassen. Dabei hatte ich gleich zwei Kuchen mitgebracht.

Die Zutaten

  • 180 g getrocknete Pflaumen
  • 60 g getrocknete Aprikosen
  • 50 g Mandelkerne
  • 50 g Walnusskerne
  • 5 Eier
  • 100 g Braunzucker
  • 200 g Zartbitterkuvertüre (mindestens 60% Kakao)
  • 100 g Butter
  • 100 g Weizenmehl
  • 20 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • 1 Päckchen trockener Hefe
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 1 Teelöffel Zimtpulver
  • 1/2 Teelöffel frisch gemörsertes Kardamom

Die Zubereitung

  • Die getrockneten Früchte zusammen mit den Mandelkernen und Walnusskernen mit einem Brotmesser grob zerkleinern und beiseite legen.
  • Den Backofen bei 160 °C vorheizen.
  • In einer großen Schüsseln, die Eier mit dem Braunzucker schaumig schlagen.
  • Die Zartbitterkuvertüre mit der Butter in einem Topf vorsichtig bei kleiner Hitze zum schmelzen bringen. Dabei ständig mit einem Holzlöffel rühren, damit es am Boden nicht anbrennt.
  • Die Schokolade-Butter-Mischung nach und nach in kleinen Mengen zur Eier-Zucker-Mischung geben und gut umrühren.
  • Weizenmehl, Kakaopulver, gemahlene Mandeln und Gewürze durch ein Sieb passieren, und zusammen mit der Hefe zur Eier-Zucker-Schokolade-Butter-Mischung geben.
  • Anschließend, die grob zerkleinerten trockenen Früchte untermischen.
  • Eine Kastenbackform mit Backpapier auslegen, den Teig drauf gießen und mit Alu-Folie decken.
  • Eine Stunden bei 160 °C auf mittlerer Höhe backen.

Wenn der Kuchen am Tag vor dem Genießen gebacken wird, können sich die Aromen der Gewürze noch besser entfalten.

Nährwertangaben

fürs Rezept
Energie (kcal) 4806
Eiweiß (g) 109,2
Kohlenhydrate (g) 450,1
davon Zucker (g) 211,1
Fett (g) 279,9
Ballaststoffe (g) 43,3


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Zander mit Petersilienwurzeln

Der Zander wird mehliert und gebraten. Dazu ein tolles Gemüse, das ich viel zu wenig in der Küche einsetze. Das Ergebnis war sensationell.

Die Zutaten (für vier Portionen)

  • 400 g Zanderfilet
  • 400 g Petersilienwurzeln
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 150 g Cocktailtomaten
  • 1 Esslöffel Mehl
  • 40 g Butter
  • 2 Esslöffeln Erdnussöl
  • 10 cL Essig (ich habe einen Apfelessig benutzt, den ich im letzten Winter angesetzt hatte)
  • 20 g Fenchelsamen
  • Salz

Die Zubereitung

  • Den Zander in mundgerechte Stücke schneiden, leicht salzen und in Mehl wälzen.
  • In einer großen Pfanne, die Butter mit dem Öl erhitzen, dann die Zanderstücke drin goldbraun anbraten. Auf einem Teller beiseite legen.
  • Die Petersilienwurzeln schälen, in Stücke schneiden und drei Minuten in Salzwasser blanchieren. Abgießen und abkühlen lassen.
  • Die Gemüsezwiebel ebenfalls schälen und in grobe Stücke schneiden.
  • Die Fenchelsamen in der Pfanne mit den Rest Fett eine Minuten unter Rühren anrösten.
  • Die Petersilienwurzeln und die Zwiebel mit den Fenchelsamen in der Pfanne kurz anbraten, dann mit dem Essig ablöschen. Zugedeckt köcheln lassen, bis das Gemüse gar wird.
  • Die Cocktailtomaten abwaschen und halbieren.
  • Die Zanderstücke und die Tomaten zu dem Gemüse geben und zwei Minuten erwärmen lassen.

Nährwertangaben (ohne Salat)

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 275,8 1103
Eiweiß (g) 23,5 93,8
Kohlenhydrate (g) 10,3 41,1
davon Zucker (g) 5,8 23
Fett (g) 15,1 60,5
Ballaststoffe (g) 0,9 3,4


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Roggen-Möhren-Kürbiskernbrot

Der Urteil vom Ehemann: „Ein perfektes Brot, mit knackiger Kruste und saftiger Krume“. Vom Geschmack her eher herzhaft.

Die Zutaten

  • 2 Karotten (200 g)
  • 250 g Roggenvollkornmehl
  • 250 g Weizenmehl
  • 1 Würfel frischer Hefe
  • 500 g Buttermilch
  • 1 Teelöffel Braunzucker
  • 1 Teelöffel Salz
  • 6 Esslöffeln Kürbiskerne
  • Kürbiskernöl

Die Zubereitung

  • Die Karotten schälen und raspeln.
  • Die Buttermilch lauwarm erhitzen.
  • In einer großen Schüssel, die Hefe in der Buttermilch mit dem Zucker auflösen.
  • Die Mehlsorten, die geraspelten Karotten, die Kürbiskerne und den Salz mit der Buttermilch zu einem noch recht flüssigen Teig kneten.
  • Mit einem Pinsel, eine Brotbackform mit Kürbiskernöl einfetten und den Teig rein gießen.
  • Eine halbe Stunde mit einem Tuch gedeckt ruhen lassen.
  • Den Backofen bei 220 °C vorheizen.
  • Nach der Ruhezeit, eine feuerfeste Form mit heiß dampfendem Wasser füllen und in den Backofen stellen. Die Backform mit dem Teig daneben stellen.
  • Eine Viertelstunde bei 220 °C backen lassen, dann eine weitere Stunde bei 190 °C backen.
  • Gut abkühlen lassen, bevor das Brot aus der Form gelöst wird.

Nährwertangaben

fürs Rezept
Energie (kcal) 2479
Eiweiß (g) 94,2
Kohlenhydrate (g) 370,6
davon Zucker (g) 37,7
Fett (g) 52,3
Ballaststoffe (g) 54,1


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Zwiebelkuchen

Vor zwei Wochen gab es Federweißer auf dem Markt. Daher musste ein Zwiebelkuchen her. Den habe ich mit dem Geniesserle-Gelingt-Immer-Mürbeteig gemacht, den ich seit seiner Entdeckung immer wieder für Quiches benutze.

Die Zutaten (für sechs gute Portionen)

  • Für den Teig
    • 160 g Dinkelmehl (mal abwechslungsweise kein Weizenmehl)
    • 100 g kalte Butter, in Stücke geschnitten
    • 1 Ei
    • 1 Prise Salz
    • Mehr Butter für die Backform
  • Für den Belag
    • 1 kg Zwiebeln (3 große Zwiebeln)
    • 25 g Butter[1]
    • 3 Esslöffel Traubenkernöl[1]
    • 150 g Speck
    • 2 Eier
    • 200 g crème fraîche
    • 1 Teelöffel Kümmel
    • 1 Prise Salz

Die Zubereitung

  • Zuerst den Teig vorbereiten:
    • Alle Zutaten in einer Schüssel mit den Händen zu einem homogenen Teig kneten.
    • In Frischhaltefolie eingewickelt eine halbe Stunde kalt stellen.
  • Backofen bei 200°C Umluft vorheizen.
  • Die Zwiebeln in Ringe schneiden. Ich habe dabei viel geweint, weil ich meinte, die Schwimmbrille nicht zu brauchen. Fehler.
  • Den Speck würfeln.
  • Die Butter mit dem Öl in einer großen Pfanne, oder besser einen großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen[1].
  • Die Zwiebelringe in die Pfanne glasig dünsten. Dabei gelegentlich umrühren[1].
  • Nach etwa zehn Minuten, den Speck und den Kümmel zu den Zwiebeln geben und fünf Minuten zusammen braten.
  • Die Hitze abstellen und die Zwiebeln abkühlen lassen.
  • Die Backform mit Butter einfetten.
  • Den Teig rund ausrollen und in die Backform legen. Ich rolle den Teig größer als die Backform, um noch die Ränder ziehen zu können. Danach, den Teig mit einer Gabel piksen.
  • Die crème fraîche mit den Eiern und der Prise Salz gut rühren und den Zwiebeln unterrühren.
  • Die Zwiebel-Crème-Mischung auf dem Teig verteilen.
  • Das Ganze Dreiviertelstunde bei 200 °C backen lassen.
  • Vor dem Servieren ein bisschen abkühlen lassen, damit sich die Ränder von der Backform ablösen.

Dazu, ein einfacher Feldsalat vom Markt, und Federweißer. Besser kann’s nicht gehen.

[1] Edit vom 03.11.2019: Eigentlich könnte man die Zwiebelringe in 10 cL Weißwein statt in Fett dünsten. Die Zwiebeln in der Pfanne ohne Fett erhitzen, mit Weißwein ablöschen, glasig dünsten und zum Schluß den Speck und den Kümmel dazu geben. Die Zwiebeln bekommen dadurch ein feines Aroma, und das Rezept hat plötzlich 363 Kilokalorien weniger. Das mache ich beim nächsten Mal so.

Nährwertangaben (ohne Salat)

Zwiebeln in Fett Zwiebeln in Weißwein
pro Portion fürs Rezept pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 503,8 3023 443,3 2660
Eiweiß (g) 15,3 91,5 15,3 91,5
Kohlenhydrate (g) 28,3 170 28,8 172,5
davon Zucker (g) 10,2 61 10,3 61,9
Fett (g) 36,3 217,9 28,3 169,6
Ballaststoffe (g) 3,4 20,1 3,4 20,1


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Bier-Körner-Brot

Mein erster Brotlaib.

Auf meinen ersten Brotlaib bin ich recht stolz. Ich habe ihn letzte Woche gebacken. Für zwei Personen ist es viel zu viel. Wir haben ihn geteilt eingefroren und nach Bedarf wieder aufgetaut. So hat er uns die ganze Woche ernährt. Dieses Brot ist sehr sättigend, was mir schon klar wurde, als ich es aus dem Backofen geholt hatte. Ganz schön schwer, das Stück. Fantastisch lecker hat es geschmeckt. Ab jetzt wird es häufiger selbst gebackenes Brot geben.

Die Zutaten

  • 2 kleinen Flaschen Bier (ich: Tannenzäpfle)
  • 9 cL Wasser, um insgesamt auf 75 cL Flüssigkeit zu kommen
  • 500 g Weizenvollkornmehl
  • 500 g Dinkelmehl
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 4 Esslöffel Sonnenblumenkerne
  • 4 Esslöffel Kürbiskerne
  • 4 Esslöffel geschrottete Leinsamen
  • Noch mehr Körner zum Bestreuen vom Brot
  • 1 Teelöffel Braunzucker
  • 2 Teelöffeln Salz
  • Eine Schale Wasser

Die Zubereitung

Am 27.10.2019 mit Dinkelvollkornmehl und Weizenmehl nachgebacken und gewogen: Stolze 1,680 Kilogramme!
  • Ein Backblech mit Backpapier belegen und neben der Arbeitsfläche legen.
  • Den Backofen bei 180 °C Umluft vorheizen.
  • Den Inhalt der zwei Bierflaschen und das Wasser in eine sehr große Schüssel kippen.
  • Salz und Zucker zum Bier geben.
  • Die Hälfte vom Dinkelmehl mit einem Schneebesen in dem Bier gut mischen.
  • Backpulver dazu geben und mit dem Rest Dinkelmehl weiter rühren.
  • Die Kerne in den Teig geben und rühren.
  • Das Weizenvollkornmehl zum Teig geben und mit den Händen schön durchkneten, bis der Teig (noch klebrig) homogen wird.
  • Den Teig auf dem Blech zu einem Laib formen. Dabei darauf achten, dass sich keine Risse am Rand bilden. Ich habe leider nicht darauf aufgepasst, was man am unteren Rand vom Brot leicht erkennen kann. Das führt dazu, dass das Brot beim Schneiden nicht sehr stabil ist.
  • Mit einem Pinsel, die Oberfläche vom Laib mit Wasser anfeuchten, um drauf Körner nach Herzenslust anhaften zu lassen.
  • Eine Schale mit dampfendem Wasser aus dem Wasserkochen füllen und unten in den Backofen legen. Es sorgt dafür, dass die Luft beim Backen nicht zu trocken wird. Oder besser, wenn noch Platz neben dem Brotlaib ist, tut man die Schale auf dem Backblech daneben. Ich hatte nicht genug Platz gelassen.
  • Das Backblech mit dem Brotlaib mittig in den Backofen stellen.
  • Bei 180 °C siebzig Minuten lang backen.
  • Auf einem Gitter gut abkühlen lassen.

Nährwertangaben

fürs Rezept
Energie (kcal) 4493
Eiweiß (g) 160,7
Kohlenhydrate (g) 670
davon Zucker (g) 12,8
Fett (g) 79,2
Ballaststoffe (g) 111,7


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Grüne Bohnen mit Pfifferlingen

Grüne Bohnen mit Tomaten mache ich relativ häufig. Auf dem Markt am Samstag gab es aber wieder viele Pfifferlinge, und mir ist durch den Kopf geschossen, dass man sie auch bestimmt wunderbar mit grünen Bohnen kombinieren könnte. Die lagen so schön nebenan in der Nachbarkiste. Gedacht, getan. Hat sich gelohnt. Ein Trostpflaster, bei den aktuellen düsteren Nachrichten.

Die Zutaten (für zwei Portionen)

  • 250 g grüne Bohnen
  • 150 g Pfifferlinge
  • 1 große Knoblauchzehe
  • Fleur de sel aus der Camargue
  • 2 Esslöffel Olivenöl

Die Zubereitung

  • Die Pfifferlinge gründlich waschen. Je nach Größe noch halbieren oder dritteln.
  • Die grünen Bohnen waschen. Die Ende abschneiden und die Bohnen halbieren.
  • In einem Topf, das Olivenöl erhitzen.
  • Die Knoblauchzehe klein schneiden und dem Öl geben.
  • Die Pfifferlingen und Bohnen in den Topf geben. Rühren und gedeckt zwanzig Minuten bei geringer Hitze kochen lassen.
  • Kurz vor Ende der Kochzeit, den Salz untermischen.

Dazu gab’s, nicht mehr vegan, vom Ehemann gebratene Spiegeleier mit Kräuter der Provence, sowie Schwarzbrot mit einer Art Tilsiter.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 133 266
Eiweiß (g) 4 7,9
Kohlenhydrate (g) 5,3 10,7
davon Zucker (g) 3 5,9
Fett (g) 9,9 19,7
Ballaststoffe (g) 8,1 16,2


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Übung macht die Meisterin

Mein erster Versuch mit dem Dutch baby war nicht so gut gelungen. Der Rand war beim Backen nicht so hoch gekommen, der Boden wurde zu dick. Ich hatte gedacht, es läge daran, dass ich keine feuerfeste Pfanne habe. Dafür habe ich diese zwei kleinen Pyrex-Backformen, 14 Zentimeter Durchmesser, die abrupte Temperaturunterschiede nicht leiden können[1]. Ich hatte sie eingebuttert, mit Teig gefüllt und in den heißen Backofen rein geschoben, anstatt den Teig in heißen Formen zu gießen. Ich war vom Ergebnis enttäuscht, der Ehemann fand es gut.

Vermutlich war das Problem nur, dass es zu viel Teig gab. Nach dem heutigen tollen Tag am und im Starnberger See sind wir, noch vor Anbruch des Gewitters, zurück nach Hause gefahren. Ich hatte gestern am Markt impulsiv Aprikosen und Kirschen gekauft und dachte, es wäre ein guter Tag, um einen neuen Versuch zu wagen. Diesmal habe ich die Menge nicht halbiert sondern gedrittelt. Ein Ei, 50 mL Mehl, 66 mL Milch und ein Teelöffel Puderzucker dazu. Auf Salz habe ich verzichtet. Ich habe eh nur Salzbutter zu Hause, damit habe ich die Formen eingefettet.

Nach zwanzig Minuten bei 190°C Umluft habe ich voller Begeisterung gemerkt, dass diesmal die Eierkuchen richtig hohe Ränder gebildet haben. Kurz abkühlen gelassen, mit Obst und selbst geschlagener Sahne gefüllt, drei Kirschen als Deko drauf, fertig! Ich habe den Ehemann glücklich gemacht. Das letzte Bild rechts sieht so dunkel aus, weil inzwischen das Gewitter in Gilching angekommen war.

[1] Ich weiß noch, wie mein Vater einmal Lammbraten gemacht hatte. Das war, nachdem meine Mutter sich von ihm getrennt hatte. Zum Lammbraten gehören bei uns traditionell Flageolets. Die wollte mein Vater aber nicht separat kochen, sondern zum Braten zwischendurch geben. Er hatte die große, heiße Pyrex-Form aus dem Backofen geholt und die kalten Flageolets sofort rein geschmissen. „Klirr!“, hatte die Pyrex-Form gemacht. Und Tschüß, Abendessen!


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.