Wassermelone-Minze-Sorbet

Das habe ich uns als Nachtisch gestern gemacht. Lecker, erfrischend und kalorienarm. Und man muss dafür nicht lange in der Küche stehen.

Die Zutaten (für 6 Portionen)

  • 1/6 Wassermelone (grob geschätzt, ich habe sie nicht gewogen)
  • Saft einer Limette
  • 37 g Zucker
  • 90 mL Wasser
  • Minzeblätter nach Geschmack
  • Fakultativ: Sekt (gekühlt)

Die Zubereitung

  • Sekt in den Kühlschrank stellen.
  • In einem Topf, Zucker und Wasser kurz zusammen aufkochen und beiseite abkühlen lassen.
  • Wassermelone in große Stücke schneiden und entkernen.
  • In einem hohen Becher, Wassermelone mit Limettensaft und Zuckersirup pürieren.
  • Die Minzeblätter in dünnen Streifen schneiden und in das Wassermelonenpüree rühren.
  • Die Mischung in einer großen Auflaufform gießen und mindestens vier Stunden ins Tiefkühlfach stellen. Gläser ebenfalls kalt stellen.
  • Zwischendurch, etwa jede Stunde mit einer Gabel rühren, um das Eis in kleine Stücke zu brechen.
  • Sorbet in die Gläser servieren und jeweils mit etwa 100 mL Sekt auffüllen. Mit frischen Minzeblättern dekorieren.

Nährwertangaben

mit Sekt ohne Sekt
pro Portion fürs Rezept pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 161,8 971 78,8 473
Eiweiß (g) 1,1 6,3 0,9 5,4
Kohlenhydrate (g) 23,7 142,3 18,6 111,5
davon Zucker (g) 18,5 111,1 18,5 111,1
Fett (g) 0,4 2,5 0,4 2,5
Ballaststoffe (g) 0,4 2,1 0,4 2,1

Pfifferlinge-Quiche

Jetzt ist Pfifferlinge-Zeit! Und da die Spargel-Quiche uns so gemundet hatte, lag es nahe, eine Pfifferlinge-Quiche auszuprobieren. Der eingeladene Schwiegervater war auf jeden Fall begeistert.

Die Zutaten (für vier Personen)

Für den Teig

  • 160 g Weizenmehl
  • 1 Ei
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung

  • 330 g Pfifferlinge
  • 4 Eier
  • 250 ml Sahne zum Kochen
  • 50 g Parmesan
  • 1 Bund Petersilie (kraus)
  • 1 Esslöffel geriebener Muskatnuß
  • 1 Espressolöffel Salz

Die Zubereitung

  • Zuerst den Teig vorbereiten:
    • Alle Zutaten in einer Schüssel mit den Händen zu einem homogenen Teig knetten.
    • In Frischhaltefolie eingewickelt eine halbe Stunde kalt stellen.
  • Backofen bei 180°C Umluft vorheizen.
  • Die Pfifferlinge gründlich putzen und gut abtropfen lassen.
  • Petersilie waschen und ganz fein hacken.
  • Petersilie mit Sahne, Eiern, Salz, Muskatnuß und geriebenem Parmesan gut rühren.
  • Eine runde Backform mit Butter einfetten.
  • Den Teig auspacken, mit einem Nudelholz auf einer bemehlten Fläche rund ausrollen und in der Form hinlegen (das klappt bei mir nie so rund, der Rand sieht immer zusammen geflickt aus).
  • Den Teig in der Form mit einer Gabel stechen.
  • Die Pfifferlinge auf dem Teig verteilen und den Petersilienguss drauf gießen.
  • Mit zusätzlich geriebenem Parmesan bestreuen und Dreiviertelstunde backen lassen.

Dazu gab es einen einfachen grünen Salat: zwei Esslöffel Olivenöl, eine fein geschnittene Knoblauchzehe, ein bisschen Salz und Salatblätter zusammen rühren.

Nährwertangaben (ohne Salat)

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 573 2292
Eiweiß (g) 20,4 81,5
Kohlenhydrate (g) 34,1 136,3
davon Zucker (g) 1,9 7,5
Fett (g) 39,4 157,4
Ballaststoffe (g) 6,1 24,4

Nachgekocht

In meiner Küchenecke habe ich viele persönliche Rezepte gesammelt, die ich seit Jahren immer wieder gerne koche, oder die aus meinen Büchern stammen. Hier will ich Rezepte sammeln, die ich durch Beiträge anderer Blogger entdeckt habe. Weil ich nicht in meinen Lesezeichen suchen will, wenn etwas mir besonders gefallen hat. Diesen Beitrag werde ich bei Gelegenheit aktualisieren.

Nachgekocht

  • Spargel-Quiche. Also fast. Alles, was ich noch an frische Kräuter hatte, war ein Bund Petersilie, der längst darauf wartete, verwendet zu werden. Und statt all die Gewürze zu benutzen, habe ich einfach Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und Muskatnuss benutzt. Vor dem Schieben ins Ofen habe ich noch obendrauf ein bisschen Parmesan gerieben. Ich habe eine Backzeit von 55 Minuten gebraucht. Der Ehemann hat das Ergebnis als „die beste Quiche seines Lebens“ gekürt. Die Vorbereitungszeit war nur bei mir viel länger. Mein Sparschäler ist vielleicht nicht für Spargel optimiert, ständig ist er auf der Haut geglitten, statt zu schälen.
  • Vit Kladdkaka – Weißer Schokokuchen mit Himbeeren. Schnell und lecker! Ich wollte schon lange die Kombination von weißer Schokolade und Himbeeren ausprobieren. Das Rezept habe ich an einem Sonntagmorgen gelesen, und fast alle Zutaten waren in der Küche vorhanden. Statt Butter habe ich Kokosfett benutzt, weil ich nur Salzbutter hatte. Und die weiße Schokolade hat gerade für den Teig gereicht, also sind die Streifen oben drauf aus dunkler Schokolade gemacht worden. Das Ergebnis war fantastisch. Ich habe den Kuchen fünfzehn Minuten im Backofen gelassen, eine Minute länger wäre vielleicht besser gewesen.
  • Brownie-Ostereier, dank Lieberlecker entdeckt, ursprünglich bei Malu zu finden. Ich hatte zu viel Teig und habe den Rest für größere Muffins benutzt. Bei der angegebenen Backzeit haben die „Muffins“ einen noch richtig flüssig-super-lecker-schokoladigen Kern behalten, mit einer perfekten knackigen Hülle… Also habe ich dabei zufällig Fondants au chocolat gezaubert. Die wir noch warm aus dem Backofen gegessen haben.
  • Mandel-Kardamom Plätzchen mit Rosenwasser. Die liebe Sharon war vorher auf WordPress, jetzt nicht mehr, daher hat es ewig gedauert, diesen Beitrag wieder zu finden. Ich habe diese Plätzchen für Weihnachten gebacken. Absolut der Hammer. Allerdings mit einigen Änderungen: Kokosfett statt Margarin, und ein echtes Ei statt die vegane Version aus Soja.

Das muss ich unbedingt mal probieren

 

Rote Beete Auflauf mit Feta

Einfach und lecker. Ich benutze zu selten rote Beeten in der Küche, das sollte sich ändern. Ich habe sie ohne Handschuhe geschnitten. Die Farbe auf den Fingern ist relativ schnell wieder verschwunden.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 4 kleinen roten Beeten (meine waren wirklich klein, ich habe vergessen, sie zu wiegen, aber schätze sie auf maximal 300 g insgesamt)
  • 200 g Feta
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 4 Zweige Rosmarin
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Die roten Beeten und den Feta in kleinen Würfeln schneiden.
  • In einer kleinen Auflaufform, die gewaschenen Zweige Rosmarin legen.
  • Zuerst die Würfel roter Beete auf dem Rosmarin streuen, dann mit dem Feta bedecken.
  • Olivenöl in dünnem Strahl drüber gießen und pfeffern.
  • Für etwa vierzig Minuten bei 150°C backen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 400 800
Eiweiß (g) 23,3 46,5
Kohlenhydrate (g) 13,6 27,2
davon Zucker (g) 13,6 27,2
Fett (g) 29 58
Ballaststoffe (g) 3,8 7,5

Grüner Spargel mit Tomaten

Diesen Salat habe ich heute Abend entworfen. Dazu gab’s je ein weichgekochtes Ei und Baguette.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 3 Esslöffel dunkler Balsamico
  • 1 Esslöffel geschmackneutrales Öl, z.B. Sonnenblumenöl
  • 8 Stangen grüner Spargel
  • 200 g Cocktail-Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Handvoll Pinienkerne
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Die Spargel waschen, in fingerlangen Stücke schneiden und in der Länge halbieren oder vierteln, je nachdem, wie dick die Stücke sind.
  • Die Tomaten in der Länge halbieren.
  • Die Zwiebel in Brunoise schneiden.
  • In einer Pfanne, die Pinienkerne ohne Fett leicht braun anrösten.
  • Die Pinienkerne beiseite stellen und abkühlen lassen.
  • In der Pfanne, die Spargelstücken mit dem Balsamico und dem Öl für fünf Minuten unter Rührung scharf anbraten. Danach mit geringerer Hitze weitere fünf Minuten köcheln lassen. Eventuell mit Wasser ablöschen, falls es droht, in der Pfanne zu trocken zu werden.
  • Die Tomatenhälfte hinzufügen und nur so lange anbraten, bis sie ein bisschen weich werden.
  • Die Spargelstücke und Tomaten in eine Salatschüssel geben und mit der Zwiebel und den Pinienkernen mischen.
  • Salzen, pfeffern und gut abkühlen lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 165 330
Eiweiß (g) 3,8 7,6
Kohlenhydrate (g) 10,9 21,7
davon Zucker (g) 4,6 9,2
Fett (g) 11,4 22,7
Ballaststoffe (g) 3,3 6,6

Möhrensalat mit pochiertem Ei

Ein guter Diät-Salat. Sowohl wegen der Kalorienanzahl, wenn man es als einzige Speise fürs Abendessen vorbereitet, als auch wegen der Zubereitung. Karotten reiben kann sich nach einer Weile wie Krafttraining anfühlen.

Die Zutaten (für eine Person)

  • 1 große Karotte
  • 50 g Rucola
  • 1 Ei, kalt
  • 1 Teelöffel Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • Essig, weiß
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Die Karotte schälen und beide Ende abschneiden.
  • In einem tiefen Teller, den Rucola auf dem Boden flach anrichten.
  • In einem kleinen Topf, Wasser mit einem Schuss Essig zum Kochen bringen.
  • Währenddessen, in einer großen Schüssel, die Karotte händisch reiben. Das dauert, vor allem wenn man das Rezept für mehrere Personen zubereitet, aber geschmacklich kommen die verzehrfertigen geriebenen Karotten aus der Packung nicht ran.
  • Olivenöl und Zitronensaft mit einer Prise Salz in der geriebenen Karotte gut verteilen.
  • Hitzestufe für das Wasser so reduzieren, dass es danach nicht mehr sprudelt aber warm bleibt.
  • Die geriebene Karotte auf dem Rucola anrichten.
  • Das Ei aus der Schale lösen und in eine kleine Schüssel oder Tasse geben.
  • Das Ei im Wasser vorsichtig gleiten lassen, so dass es noch zusammen bleibt. Ab jetzt darf das Ei nicht länger als zwei Minuten im Wasser bleiben.
  • Mit einem Löffel, das Wasser sofort in eine Richtung so rühren, dass ein Wirbel entsteht. Darauf achten, dass das Ei am Boden vom Topf nicht kleben bleibt, und dass der Wirbel erhalten bleibt.
  • Mit einem Schaumlöffel, das Ei nach zwei Minuten herausnehmen und abtropfen lassen.
  • Das Ei in eine Vertiefung der geriebenen Karotte legen. In der Mitte einschneiden, damit das flüssige Gelb raus fließt.
  • Leicht pfeffern.

Nährwertangaben

fürs Rezept (eine Portion)
Energie (kcal) 189
Eiweiß (g) 9,3
Kohlenhydrate (g) 12,7
davon Zucker (g) 12
Fett (g) 10,5
Ballaststoffe (g) 5,5

Vitello tonnato

Das habe ich vor einigen Wochen für ein großes Abendessen mit Freunden gemacht. Endlich komme ich dazu, das Rezept zu schreiben. Es war so lecker, das mache ich definitiv nochmal, wobei es sich eher lohnt, wenn man viele Gäste beim Essen hat.

Das Rezept habe ich mir möglichst original ausgesucht, und daher auf der Webseite Giallo Zafferano gefunden. Es hilft, dass ich im Gymnasium Italienisch gelernt habe.

Die Zutaten (für 14 Personen)

  • 600 Kalbfleisch am Stück
  • 6 hart gekochte Eier
  • 1 Karotte
  • 1-2 Stangen Sellerie
  • Sardellen in Öl
  • 2 Dosen Thunfisch in Olivenöl
  • 1 Zwiebel, halbiert
  • 3 Knoblauchzehen
  • 500 mL trockener Weißwein
  • Kapern
  • Gemüsefond
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Rosmarin
  • 5 Lorbeerblätter
  • 5 Nelken
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Das Fleisch kochen:
    • In einem großen Topf, das Fleisch mit Karotte, Zwiebel, Knoblauch, Sellerie, Nelken, Lorbeer, Rosmarin, Olivenöl und ein bisschen Salz legen.
    • Weißwein und dem Gemüsefond in den Topf so gießen, dass alles bedeckt wird. Eventuell mit Wasser nachfüllen.
    • Für anderthalb Stunden bei schwacher Hitze bedeckt köcheln lassen und kalt stellen.
  • Die Thunfisch-Paste machen:
    • In einer Küchenmaschine, Thunfisch mit den hart gekochten Eiern, 30 Kapern und 12 Sardellen zusammen pürieren.
    • Um die Konsistenz cremiger und nicht zu trocken zu haben, sollte schon, nach Gefühl, ein bisschen von der Kochflüssigkeit vom Fleisch hinzugefügt werden. Kein Öl hinzufügen, ich fand, dass der Thunfisch und die Sardellen schon fett genug waren.
  • Alles zusammen zum Servieren arrangieren:
    • Wenn das Fleisch kalt ist, mit einem langen scharfen Messer vorsichtig in dünnen Scheiben schneiden. Auf Giallo Zafferano wird empfohlen, ein bisschen Balsamico auf das Fleisch zu geben. Ich habe darauf verzichtet. Meine Scheiben waren etwa halb so dick wie auf den Abbildungen in der Anleitung, daher hat es für 14 Personen gereicht. Ich finde die auf den Abbildungen viel zu dick.
    • Die Scheiben auf einer oder zwei großen Servierplatten arrangieren und mit der Thunfisch-Paste decken.
    • Mit Kapern dekorieren.

Mit dem Gemüse vom Fleisch kann man danach nicht viel anfangen. Ich habe es mir als Beilage am nächsten Tag gemacht, weil ich ungerne weg schmeiße. Es war aber ziemlich weich gekocht.

Nährwertangaben

Die Angaben entsprechen nicht der Zutatenliste, weil nicht alles davon auf dem Teller landet.

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 173,8 2433
Eiweiß (g) 15,7 220,2
Kohlenhydrate (g) 0,6 8,8
davon Zucker (g) 0,4 5,9
Fett (g) 11,5 161,4
Ballaststoffe (g) 0 0,3

Hachis Parmentier

Die Zutaten (für 4 Personen)
Hachis Parmentier

  • 300 g gehacktes Rindfleisch
  • 450 g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Emmental
  • Tomatenmark
  • Oregano
  • 5 cL Milch
  • 1 Ei
  • 10 g Butter, und mehr zum Einfetten der Auflaufform
  • Salz
  • Wasser

Die Zubereitung
Hachis Parmentier

  • Backofen bei 180°C vorheizen.
  • In einem Topf mit gesalzenem Wasser, die geschälten Kartoffeln kochen lassen, bis sie sie leicht zerdrücken lassen.
  • In der Zwischenzeit, die Zwiebel nicht zu klein schneiden und mit dem Olivenöl in einer Pfanne glasig anbraten.
  • Das Fleisch zur Pfanne hinzufügen und gut durch braten lassen. Ab und zu mit dem Kochlöffel rühren.
  • Tomatenmark in einem Glas mit Wasser gut mischen (insgesamt etwa 100 mL) und zur Pfanne gießen.
  • Oregano mit einem Teelöffel Salz zur Pfanne geben, rühren und köcheln lassen, bis kaum Wasser übrig bleibt.
  • Die weich gewordenen Kartoffeln aus dem Topf nehmen und in einer Schüssel zum Püree[1] stampfen.
  • Butter und Milch mit einem Teelöffel Salz in das Püree mischen.
  • Wenn das Püree kalt genug ist, das Ei hinzufügen und gut mischen.
  • In einer Auflaufform, die mit Butter eingefettet wurde, den Inhalt der Pfanne gut am Boden verteilen.
  • Oben drauf kommt das Püree. Glatt auf dem Fleisch verteilen.
  • Das geriebene Emmental auf dem Püree verstreuen.
  • Für etwa eine halbe Stunde backen lassen.

Hachis Parmentier
Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 435 1740
Eiweiß (g) 27,6 110,3
Kohlenhydrate (g) 21 83,9
davon Zucker (g) 4 16
Fett (g) 26 103,8
Ballaststoffe (g) 1,9 7,6

[1] Oh. Wiktionary meint, Püree ist n und nicht f… Wieder was gelernt.

Mediterrane Hähnchen-Gemüse-Pfanne mit Reis

Das Rezept reicht für vier Personen. Wir fanden es allerdings so lecker, dass wir es zu zweit verputzt haben. Deswegen es schon wieder keine Bilder gibt.

Die Zutaten (für 4 Personen)

  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Aubergine
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 gelbe Paprika
  • 300 g Hähnchenbrustfilet
  • Saft einer halben Zitrone
  • 150 g Reis
  • 30 g gelbe Linsen (die ganz dünne Sorte, die nur fünf Minuten braucht)
  • Thymian
  • Rosmarin
  • Oregano
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

Für den Reis

  • In einem Topf, Reis mit ein bisschen mehr als dem doppelten Volumen an Wasser und einem Teelöffel Salz zum kochen bringen.
  • Bei schwacher Hitze mit einem Stück Butter köcheln lassen. Gelegentlich mit einem Holzlöffel rühren.
  • Wenn noch ein bisschen Wasser für fünf Minuten im Topf bleibt, die Linsen hinzufügen und rühren.
  • Der Reis ist fertig, wenn kein Wasser übrig bleibt.

Für die Pfanne

  • Das Fleisch und das Gemüse getrennt in Würfeln schneiden.
  • In einer großen Pfanne, das Fleisch mit einem Esslöffel Olivenöl scharf anbraten. Beiseite legen.
  • Den Rest vom Olivenöl in der Pfanne leicht erhitzen und das Gemüse mit den Kräutern und einem Teelöffel Salz drin anbraten.
  • Die fein geschnittenen Knoblauchzehen und das Fleisch mit dem Zitronensaft für noch fünf Minuten dem Gemüse hinzufügen.
  • Zum Schluß leicht pfeffern.

Reis und Pfanne auf dem Teller anrichten. Wer mag, kann frisch geriebenen Parmesan auf dem Reis streuen. Ohne schmeckte es schon toll.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 397 1588
Eiweiß (g) 23,1 92,2
Kohlenhydrate (g) 38,3 153,2
davon Zucker (g) 6,6 19,8
Fett (g) 12,8 51,3
Ballaststoffe (g) 4,5 18,1

Erkältet

Das bin ich mal wieder. Ich dachte, ich würde verschont bleiben, da der Ehemann die ganze letzte Woche erkältet war und deswegen auch krank geschrieben wurde, und mich nicht angesteckt hatte. Gestern habe ich erste Anzeichen bekommen, und heute noch mehr. Halskratzen und Schupfen. Immerhin kein Fieber. Ich vermute, es kommt vom Kochustensilien-Händler auf der anderen Straßenseite, bei dem ich am Freitag nach der grünen Woche war, um ein neues Nudelholz zu kaufen. „Ich bleibe fern, ich bin krank,“[1] hatte er uns begrüßt. Tja.

Immerhin werden die Kollegen morgen sehen, dass ich diese Woche „wirklich“ krank war. Das war meine beste Krankschreibung überhaupt. Und es traf sich gut, dass wir beide zu Hause waren. Der Arzt hatte aus „Schutzgründen“ irgendeinen Infekt eingetragen, weil der Arbeitgeber nicht gleich wissen muss, dass ich schwanger bin. Jetzt habe ich auch den Infekt.

Auf Medikamente will ich verzichten, weil ich nicht weiß, ob es als Schwangere eine gute Idee ist. Ja, ich könnte danach suchen. Aber solange die Beschwerden so mild bleiben, brauche ich keine Tablette. Stattdessen habe ich mir mein Power-dich-auf-Tee gemacht. Ganz einfach:

  • 1 kleines Stück Ingwer schälen und in kleinen Würfeln schneiden.
  • Ingwer in eine Tasse geben und mit heißem Wasser bis 2 cm vor dem Rand füllen.
  • Einen großzügigen Teelöffel Honig hinzufügen (Rosmarinhonig oder Salbeihonig am liebsten).
  • Saft einer halben Zitrone pressen und zum Tee gießen.
  • Gut rühren und sehr warm trinken.

Es schmeckt super, und man fühlt sich danach ganz schön warm.

[1] „Je reste loin, j’ai la crève.“ Noch so ein Franzoser 🙂