Wieder im Lande

Wir haben die Zeit nach Weihnachten bei meiner Familie verbracht. Am Sonntag geflogen, und gestern hieß es wieder, ab nach Hause.

Natürlich konnten wir in der kurzen Zeit nicht alle besuchen. Wir haben bei meiner Mutter übernachtet, haben einen ruhigen Silvesterabend verbracht, und sind danach zu meiner Schwester gefahren. Der Neffe konnte sich noch an uns erinnern. Lustig war, als wir die Ziegen und Hühner vom Nachbar besucht haben. Die Hühner haben mit ihren Krallen den Boden gekratzt, um nach Würmern zu suchen. Der Neffe hat es nachgemacht. Zuerst hat er mit den Füßen das Gras geschrubbt, dann hat er sich mit dem Gesicht ins Gras fallen lassen, um mit seiner Nase etwas zum Essen zu finden. Voll süß. Am Donnerstag waren wir wieder bei meiner Mutter, und gestern war der Bruder mit seiner Freundin kurz da, bevor wir abgefahren sind. Ein Scoop: Die Beiden wollen jetzt Eltern werden. Es klappt jedoch nicht. Da Fastschwägerin vierzig geworden ist, wird es sicherlich schwierig. Ich hoffe, ihr bleiben meine Erfahrungen erspart. Meine letzte Fehlgeburt liegt nun zwei Jahre her, als ich gerade vierzig war. Seitdem bin ich, glaube ich, nicht mehr schwanger geworden.

Gestern hat blöd angefangen. Kurz bevor wir zum Dorfmarkt aufgebrochen sind, hat mein unterer Rücken laut geknackt. Das macht er ab und zu, seitdem ich Ischiasprobleme hatte, unten links im Becken-Bereich. Meistens fühlt es sich gut an, wenn es knackt, als ob eine Blockade sich dadurch lösen würde. Gestern war das Knacken anders, und ich habe seitdem Schmerze bekommen. Ich kann wieder nicht mehr lange stehen bleiben. Mein Becken knackt leicht, wenn ich das linke Bein heben muss, und ich fühle mich blockiert. Es strahlt auch ein bisschen ins Po und der linke Fuß kribbelt. Der Ehemann musste gestern meinen Koffer und meine Laptop-Tasche tragen, zusätzlich zu seinen Sachen.

Wir sind viel früher als nötig abgefahren, weil ich eigentlich schon seit Wochen ahnte, dass wir nicht so leicht zurück zum Flughafen kommen würden. Ich war überrascht, dass wir ohne Problem zu meiner Mutter und meiner Schwester fahren konnten. Aber gestern war Samstag, das erste Wochenende im Jahr, und im Fernseher hieß es, dass die gelben Westen wieder zu Aktionen gerufen hatten. Die Einfahrt zur Autobahn in Le Muy war eingeschränkt und es staute am Kreisverkehr davor. Ich glaube, wir sind kurz zu Beginn der Autobahnsperrung angekommen. Ein Stückchen weiter warnte uns ein LED-Schirm über einen Stau sechs Kilometer weiter, und wir haben die nächste Ausfahrt in Puget-sur-Argens benutzt, um weiter auf kleinen Straßen zu fahren. Das war die beste Entscheidung überhaupt, denn in Fréjus war die Mautstelle komplett gesperrt. LKWs hatten sich vor jeder Schranke gestellt, wie wir von einer Brücke direkt oberhalb sehen konnten. Wer weiß, wann wir in Nizza angekommen wären, wären wir auf der Autobahn geblieben…

Um halb fünf waren wir bei der Autovermietung am Flughafen, und wir hatten noch viel Zeit, bis zu unserem Flug nach München um 19:35. Ich konnte zum Glück sitzen, während der Ehemann in der Schlange für die Gepäckabgabe gestanden hat. Mein Rücken tat richtig weh. Wir haben dann die Zeit am Restaurant auf der Etage nach der Sicherheitskontrolle verbracht. Das Restaurant hatte blöderweise nichts zum Essen, weil es Samstag war. So gut besucht ist der Flughafen wohl nicht. Wenigstens gab es Pastis. Kurz vor Boarding sind wir zu den anderen Reisenden in die Wartehalle gegangen. Das Restaurant hatte eh um 19:00 Feierabend (es ist schlimmer als in Bayern). Um 19:05 kam dann eine Durchsage: Unser Flug sollte über eine Stunde Verspätung haben. Keine weitere Information, und gar keine Mitarbeiter, um nachfragen zu können. Sowohl die App als auch die Webseite von Lufthansa zeigten noch den Flug als pünktlich an. Würden wir denn noch an dem Tag nach Hause fliegen können, oder sollten wir über eine zusätzliche Übernachtung nachdenken? Würden wir rechzeitig Bescheid bekommen? Mein Vielflieger von Ehemann hat die Hotline angerufen und ihm wurde erzählt, dass aufgrund von schwerem Schneefall in München alle Flüge verspätet oder gar annulliert wurden. Die Maschine nach Nizza wäre gerade erst abgeflogen, wir würden aber zurück fliegen können. Es hätte nur so viele Flugausfälle und Verspätungen gegeben, dass sie gar nicht mehr in der Lage gewesen wären, die Informationen auf der Webseite zu aktualisieren. Die LIMS-Programmiererin (also, ich) hat dafür kein Verständnis.

Um 21:00 fing das Boarding an, anderthalb Stunden später landeten wir in München. Es hat über eine halbe Stunde gedauert, bis wir unsere Koffer bekommen haben. Ich habe wieder zum Glück die ganze Zeit sitzen können, und es war gut, weil mein Rücken sich in der Zeit so gut erholen konnte, dass wir bis zur S-Bahn ein wenig laufen konnten. Nicht super schnell, aber schneller als beim Gehen. Die S8 nach Herrsching von 23:14 haben wir gerade noch erwischt, die Nächste wäre erst vierzig Minuten später abgefahren. Um zwanzig vor eins waren wir endlich zu Hause.

Heute habe ich mich geschont. Ich hatte mich für die Nacht mit Voltaren eingecremt und es ging, beim Aufstehen. Ich spüre aber, dass es schlimmer werden könnte, wenn die Blockierung sich nicht löst. Mit einem Schal habe ich den Becken den ganzen Tag warm gehalten, und ich habe vor dem Abendessen schön warm gebadet. Trotzdem klemmt’s weiter. Ich fürchte, dass es morgen auf Arbeit schwierig werden könnte. Vielleicht sollte ich wieder Diclofenac einkaufen gehen.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Auf in den Urlaub

Ich sitze in dem Zug nach Frankfurt, zur Familie vom Ehemann. Die BahnCard hat sich noch gelohnt. Wir sind kurz vor Neustadt an der Aisch und es schüttet wie aus Eimern. Ich fühle mich nicht besonders gut, was an den Sturm von heute Nacht liegt. Ständig bin ich aufgewacht, obwohl ich sehr müde und mit Migräne ins Bett gegangen war. Der Wind war so stark, dass ich dachte, ein Flugzeug würde übers Haus fliegen. Wir wohnen nicht weit vom Flughafen Oberpfaffenhofen, wobei man eigentlich kaum etwas fliegen hört. Aber nein, es war der Wind. Um halb sechs bin ich zuletzt aufgewacht, und ich konnte nicht mehr einschlafen. Zum Glück gab es keine Auswirkung auf meine Bahn-Strecke.

Wenigstens konnte ich noch die Jahresplaner fertig stellen, bevor ich die Wohnung heute morgen verlassen habe. Und ich habe daran gedacht, sie in den Koffer zu packen. Das wär’s noch gewesen. War das vielleicht ein Stress! Hätte ich gewusst, was für ein Aufwand das ist, hätte ich doch etwas anderes als Weihnachtsgeschenk gemacht. Für eine Person geht’s, aber nicht für vier. Der Ehemann ist zuversichtlich, dass es gut ankommen wird. Das will ich hoffen.

Der Ehemann ist auch mit der Bahn nach Frankfurt unterwegs, aber er ist vorher nach Berlin gefahren, um mit seinem Vater zu reisen. In seinem Alter traut er sich nicht mehr, mit Gepäck alleine zu reisen. Alles ist ihm umständlich geworden. Da der Ehemann arbeitslos ist, hat er Zeit. Bewerbungen hat er schon viele geschrieben, seit der Ankündigung seiner Entlassung vor fünf Wochen. Ein Vorstellungsgespräch gab es auch, letzte Woche. So richtig scheint es aber nicht zu passen. Nach Weihnachten tut sich wahrscheinlich mehr.

In Würzburg scheint jetzt die Sonne. Die Fahrt läuft sehr angenehm, was am Komfort der ersten Klasse liegt. Einmal erste Klasse gefahren, nie wieder zweite Klasse fahren, sage ich. Für unsere Verbindung wurde empfohlen, Sitzplätze zu reservieren, aber bei uns sind noch Sitzplätze frei. Der Reisebegleiter hat mir einen tollen Kaffee am Anfang der Fahrt gebracht. Internet funktioniert. Wir sind pünktlich. Ich weiß seit Kurzem, dass alles unter sechs Minuten Verspätung für die Deutsche Bahn als pünktlich gilt, aber wir sind wirklich wirklich pünktlich. Wir waren es zwischendurch nicht, jetzt doch wieder.

Am anderen Tisch neben mir sitzt eine junge amerikanische Familie mit Säugling, auf dem Weg zum Flughafen. Zufällig hat eine andere Amerikanerin den Sitzplatz ihnen gegenüber am Tisch gebucht, und seit München sind sie nur am quatschen. Ununterbrochen. Für mich als Sozialmuffel sehr bewunderswert. Ich kann es nicht, so lange über so viele Sachen diskutieren. Vielleicht kommt es, wenn man ständig ein Säugling an der Brust hängen hat und nichts anderes machen kann.

Ich freue mich auf die nächsten stressfreien Tage. Gut, so stressfrei ist es bei Weihnachtsbesuchen nie, aber endlich mal vom Job auszuschalten ist toll.


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Wochenende in Lindau

Eine Woche vor Adventsbeginn hat schon der Weihnachtsmarkt in Lindau angefangen. Ein guter Grund, endlich diese Stadt zu besuchen. Der Ehemann war in einem früherem Job nach Lindau geschickt worden und seitdem wollte er unbedingt ein Wochenende mit mir dort verbringen.

Am besten erreicht man Lindau mit dem Zug. Daher wollte der Ehemann, dass ich die Sache mit meiner BahnCard regle. Am Ende sind wir nicht mal mit der Deutschen Bahn gefahren, sondern mit Alex. Man fühlt sich wie in die Vergangenheit zurück geschickt. Ich erinnere mich, 2001 in so einem Zug gefahren zu sein, auf dem Weg nach Bayreuth. Alex hat die alten Züge der Deutschen Bahn übernommen, und man merkt, wie sie nicht mehr zeitgemäß sind. Zu klein für die Anzahl an Personen die mitreisen wollen. In München ging’s, aber der Zug ist schnell an seine Kapazitäten gestoßen. Bei dem lächerlich niedrigen Preis wundert es mich trotzdem, dass nicht mehr Leute mitgefahren sind. Vielleicht liegt es an der Unbequemlichkeit, es hat ziemlich gewackelt. Ich würde nicht unbedingt mit den Zügen nochmal fahren wollen.

Das Hotel lag praktischerweise direkt gegenüber vom Bahnhof, und da unser Zimmer bereit war, konnten wir unsere Taschen drin lassen, bevor wir in die Stadt spazieren gegangen sind. Mit dem Wetter hatten wir Glück. Wir haben die westliche Seite der Insel besucht und sind durch Straßen östlich vom Bahnhof geschlendert, bevor wir bei Einbruch der Dunkelheit zum Weihnachtsmarkt gegangen sind. Flammlachs hatte ich noch nie gesehen, und natürlich musste ich probieren. Voll lecker! Es wurde uns kalt, und wir haben den Rest des Nachmittages im Spa-Bereich vom Hotel verbracht, bevor wir zum Restaurant gegangen sind. Ich hatte leider Kopfschmerze und konnte den Abend nicht so richtig genießen.

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Der Sonntag hat mit Nebel angefangen. Lange hat es nicht gedauert, und mir war es sogar in der Sonne am Hafen zu warm, in meinem Mantel. Wir haben den Rest der Insel besucht und sind zum Schluß zurück zum Weihnachtsmarkt gegangen. Der Glühwein hätte nicht sein müssen, ich habe direkt danach wieder Kopfschmerze bekommen. Die habe ich im Zug nach Hause versucht weg zu schlafen, was mir nicht ganz gelungen ist. Trotzdem war es ein schönes Wochenende.

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Im Zug nach München

Ich bin mal wieder unterwegs. Das Pendeln ist ätzend, aber so lange der Ehemann keine Stelle in oder um München findet, müssen wir durch. Dieses Wochenende war ich dran.

Ich wollte heute meine nächsten Wochenende planen, und musste dabei feststellen, dass die Deutsche Bahn auf einmal die Preise heftig nach oben geschraubt hat. Frühlingseffekt? Ich habe beschlossen, dass wir uns doch nicht jedes Wochenende sehen müssen, was der Ehemann akzeptiert hat. Mit der teuren Wohnung in München, die ich momentan ganz alleine bezahle, und der Eigentumswohnung in Berlin, die dem Ehemann zwar gehört, ich aber auch mitfinanziere, weil er weniger verdient, ist das wöchentliche Pendeln ein Luxus, das wir uns schlecht leisten können.

Wenigstens kann ich während der vierstündigen Fahrt WLAN im Zug benutzen, um zum Beispiel endlich alle interessante Videos von Mitbloggern zu laden, die ich sonst unter der Woche nicht gucken kann. Schuld ist, schon wieder, die doppelte Haushaltsführung. Den Vodafone-Vertrag nehmen wir erst nach München mit, wenn der Ehemann zu mir zuzieht. Bis dahin bin ich auf meinem Handy als Hotspot angewiesen, was mit dem schlechten Empfang in meinem Wohnort kein Spaß ist. Temporäre Lösungen wie Surfstick ohne Vertrag gibt es zwar, wenn man googelt, aber sobald man im Shop danach fragt, haben sie es doch nicht. Egal welcher Anbieter.

Das geht aber nur gut, mit dem WLAN im Zug, wenn es tatsächlich funktioniert. Am Freitag war es ganz schwer. Die erste Stunde konnte ich keine einzige Seite laden. Danach klappte es. Heute geht WLAN wunderbar. Dafür haben wir im ganzen Wagen keinen Strom aus den Steckdosen, und das, obwohl wir in erster Klasse sitzen! Ja, ich weiß, warum erste Klasse fahren, wenn das Geld schon knapp ist? Manchmal muss man Glück haben, es war echt ein Schnäppchen, als ich gebucht hatte. Jetzt fühle ich mich doch nicht so glücklich darüber. Nach einer Stunde Fahrt ist mein Akku zur Hälfte leer. Irgendwann werde ich mich zu einem anderen Wagen schleichen müssen, um den Laptop aufzuladen.

Ach, und zum Essen haben sie auch kaum was, heute, im Zug. Die junge asiatische Frau, die unsere heutige Bistrobedienung ist, fragt uns immer wieder, was wir bestellen wollen, muss aber gleich danach sagen, dass es keine warme Küche gibt. Wie gut, dass ich mich beim Familienbesuch vom Ehemann heute Nachmittag voll mit Kuchen gestopft habe.


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Wochenende in der Sächsischen Schweiz

Zum verlängerten Wochenende haben wir uns einen kurzen Urlaub zu zweit im Elbsandsteingebirge gegönnt. Ich war einmal dort, ganz flüchtig, als wir mit Kollegen auf der Durchreise zu einer Tagung unterwegs waren. An dem Tag hatte ich gedacht, wenn ich lebendig aus dieser Reise zurück komme (mit Pawel als Fahrer war es nicht selbstverständlich), will ich mit dem Liebster nochmal hin, und ihn dort einen Heiratsantrag stellen. Weil der Ort so zauberhaft war. Er hat mich vorher gefragt. Trotzdem wollte ich immer mal mit ihm dahin.

Wir haben die Gelegenheit genutzt, dass heute Feiertag ist, und gleichzeitig gefeiert, dass er morgen bei seiner neuen Arbeitsstelle anfängt. Das war für mich auch eine Art Ersatz für unseren ersten Hochzeitstag, da ich blöderweise genau dann eine Dienstreise habe. Ich wurde als Dozentin für eine Weiterbildung eingeladen. Ich könnte schwören, dass die Veranstaltung ursprünglich zwei Wochen später geplant war. Ich hatte echt aufgepasst, bevor ich zugesagt habe. Es war vor einem halben Jahr. Die Veranstalter müssen inzwischen das Datum geändert haben, ohne mich zu informieren. Ich habe es erst vor zwei Monaten gemerkt, als eine Sekretärin mir die Flugtickets zugeschickt hat. Es war schon zu spät, um doch abzusagen. Ein Glück, dass wir aufgrund des Arbeitswechsels vom Ehemann keine kurze Urlaubsreise für den Hochzeitstag geplant hatten.

Wir haben uns fürs Wochenende vor einigen Wochen ein Zimmer für drei Nächte in Rathen reserviert und sind am Freitag los gefahren. Es war spät, nach der Arbeit, und wir sind kurz vor zehn Uhr abends angekommen. Zu spät fürs Restaurant, der schon um neun keine Gäste mehr annimmt, aber wir hatten unterwegs gegessen. Das Auto konnte man auf einem großen Parkplatz lassen, um mit der Fähre die Elbe zu überqueren. Direkt auf der anderen Seite liegt das Hotel[1].

Am nächsten Morgen haben wir das Dörfchen bei Tageslicht entdeckt. Ganz entzückend. Wir sind mit der Bahn nach Pirna gefahren und haben die Altstadt zu Fuß besucht. Am Rathaus hatte gerade eine Hochzeit statt gefunden. In der Nähe der Gedenkstätte haben wir in einem Café gesessen, wo zufällig andere Gäste vom Hotel am Nachbartisch saßen. Zurück zur Anlegestelle, sind wir dann mit einem alten Dampfschiff bis Bad Schandau die Elbe hoch gefahren. Es wurde leider kalt und windig, so dass wir ab Rathen das Deck verlassen mussten, um uns mit einer Soljanka zu erwärmen. Ich mag Gulasch viel lieber, aber das gab es auf der Karte nicht. In Bad Schandau haben wir beschlossen, sofort zum Hotel zu fahren, um in die Sauna zu gehen. Mir war es zu kalt, um noch spazieren zu gehen. Das Abendessen im Restaurant vom Hotel war hervorragend. Insbesondere das Sorbet-Duett, mit Wassermelone und Zitrone-Basilikum, ein Traum.

Gestern sind wir früh aufgestanden und zur Bastei hoch gewandert. Das Wetter war viel besser als am Samstag. Kurz vor der Brücke haben wir den Rundgang gemacht. Habe ich erwähnt, dass ich Höhenangst habe? Es war deswegen teilweise schwierig, aber mit dem Ehemann ging es doch. Es hat sich gelohnt, er war begeistert. Blöderweise waren wir ein bisschen zu spät, weil wir noch auf dem Rundgang waren, als die erste Ladung von Touristen mit den Bussen hochgefahren wurde. Nichts mehr mit dem romantischen Spaziergang. Dafür jede Menge lauter, stinkender Menschen, die am frühen Morgen schon voll verschwitzt rochen und nach Alkohol dufteten. Wir haben beschlossen, unsere Wanderung durch die Schwedenlöcher fortzusetzen. Es ging am Anfang gut, bis wir wieder Meuten mit Kindern begegnet sind. Unfassbar, wie laut es in diesem Stück Wald war. Der Natur konnte man unmöglich lauschen. Dafür quengelnde Kinder um jede Ecke. Schreiende Eltern. Stau in Engpässen. Man konnte nirgendwo hin gehen, ohne ins Gedrängel zu kommen. Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ich habe es geschafft, durch eine Wanderung im Wald Kopfschmerze zu bekommen. Es war die Hölle. Erst als wir den Weg Richtung Hockstein gegangen sind, nach dem wir den kleinen Fluss überquert haben, wurde es erträglicher. Zum Schluß sind wir bis Hohnstein hoch gegangen, nach einer wohl verdienten Bierpause, und haben die Burg besucht. Da wir nicht so spät zurück zum Hotel wollten, um vor dem Abendessen in der Sauna zu entspannen, sind wir mit einem Taxi nach Rathen gefahren. Insgesamt sind wir 11,5 Kilometer gewandert.

Trotz der Menschenmenge war es sonst ein toller Tag. Hätte ich es besser gewusst, wären wir viel früher aufgestanden, um den Sonnenaufgang auf der Bastei zu erleben. Dann wären wir danach viel entspannter weiter gewandert, und hätten noch Zeit gehabt, das letzte Stück nach Rathen zu Fuß zu machen — was aber noch mehr Muskelkater verursacht hätte.

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[1] Unbezahlte Werbung, da Verlinkung.


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Wochenende in Venedig

Ich bin kurz nach zwei vom Ehemann geweckt worden. Lautes Schnarchen. Seitdem kann ich nicht mehr einschlafen. Ich fand es nach fünf zu blöd, umsonst so zu liegen, und bin aufgestanden. Wir sind ja um die ungewohnte Uhrzeit von zehn Uhr abends ins Bett gegangen. Ich wurde gestern Abend auf der Couch plötzlich zu müde. Kein Wunder, denn wir am Wochenende wieder unterwegs waren. Wir hatten zur Hochzeit eine Reise nach Venedig geschenkt bekommen, und sie war für dieses Wochenende geplant.

Wir haben dort eine schöne Zeit verbracht, aber ich denke, Venedig ist einfach überteuert.

Das Hotel war schon mal mangelhaft, und ich habe gestaunt, als ich gesehen habe, welchen Preis für das kleine Zimmer verlangt wird. Besser aussehende Hotels in der Umgebung haben schon locker 500€ pro Nacht gekostet, und sie sahen noch nicht richtig außerordentlich aus. Für nicht mal die Hälfte haben wir am letzten Wochenende in einem luxuriösen Schloss zwei Nächte verbracht. Man bekommt deutlich zu spüren, dass man in Venedig ist. Unser Hotel war sehr eng konzipiert. Der Frühstücksraum war einfach am Ende von einem Flur zwischen den Türen von anderen Zimmern eingequetscht worden. Als ob der Mangel an diese grundlegende Einrichtung erst im Nachhinein gemerkt wurde. Dazu hatten wir das Pech, dass vor uns ekelhafte Gäste im Zimmer übernachtet haben, offensichtlich, weil kein normaler Mensch den Inhalt seiner Nase am Türrahmen und an den Wänden vom Badezimmer verteilt. Das hat die Putzfrau anscheinend nicht gemerkt. Ich habe zuerst mit Klopapier den Türrahmen und die Fliesen geputzt. Es war sogar noch weich. Igitt. Dasselbe habe ich übrigens auch in einem Hotel niedrigerer Kategorie in Süddeutschland erlebt. Ich will nicht wissen, wie die Wohnung von solchen Hotelgästen aussieht.

Die Restaurants in Venedig waren teuer, und ich kann nicht behaupten, dass es besser war als das, was wir sonst bei unserem lokalen Italiener in Berlin bekommen. Nein. Dafür waren die Preise viel höher. Man kann zu zweit einfach 100€ für ein Abendessen ausgeben, wenn man nicht aufpasst. In Berlin hat man es schwer, für den Preis so viel zu essen. Selbst wenn es die einzige Mahlzeit des Tages ist. Gegessen haben wir aber gut. Ich fühle mich jetzt immer noch voll satt und der Gedanke an Essen ist mir unangenehm. Da ich jetzt insgesamt weniger esse, um abzunehmen, bin ich nicht mehr daran gewöhnt, so viel in Restaurants zu gehen. Ich fürchte schon die nächste Anzeige der Waage. Vielleicht gehe ich zuerst heute Abend zum Sport.

Aber sonst war es schön, ein bisschen Zeit in Venedig zu verbringen.

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Am Freitag sind wir spät angekommen und nur ein bisschen spazieren gegangen, bevor wir kurz vor eins ins Bett gefallen sind (mit einem mulmigen Gefühl für mich, nachdem ich den Zustand von Badezimmer gesehen hatte, aber der Ehemann hat es nicht mitbekommen, und die Bettwäsche war sauber). Am Samstag haben wir vieles unternommen. Wir hatten im Voraus eine Führung für den Dogenpalast und den Markusdom gebucht. Das würde ich jederzeit empfehlen, selbst wenn es erstmal so teuer erscheint. Die Führung war gut, und man hat keine Wartezeit. Das sollte man nicht unterschätzen. Bei der Länge der Schlangen für beide Gebäude auf dem Markusplatz ist es sicherlich wert, ein paar mehr Euros zu investieren. Ich stelle mich definitiv nicht für eine Stunde Wartezeit an. Sonst rächt sich mein Ischias sofort. Es war auch noch kalt am Samstag. Danach sind wir durch die Stadt geschlendert. Sehr süße enge Gassen entdeckt. Man findet außerhalb von den Touristenattraktionen sehr schöne und menschenleere Orte. Gestern Vormittag sind wir spazieren gegangen, und am Nachmittag mussten wir schon zurück zum Flughafen.

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Arbeitsvertrag unterschrieben

Es ist jetzt offiziell, ich bin ab Juli nicht mehr arbeitslos. Yeah!

Ich habe dafür in gerade vierundzwanzig Stunden die Fahrt nach Berlin hin und zurück mit dem Zug überlebt. Ich bin endlich zu Hause angekommen und fühle mich total schwindelig.

Heute Nacht war es schlimm im ICE. Ein Mal gemacht, nie wieder, das nächste Mal benutze ich einen Zug mit Liegen, auch wenn es teurer wird. Einen gibt es ab Frankfurt. Geschlafen habe ich, erholsam war es nicht. Wie könnte es auch sein? Im Wagen herrschte extrem helles Licht. Es gab keine Liege. Ich konnte beide Sessel meiner Sitzreihe benutzen, aber bequem war es nicht. Jedes Mal, wenn ich aufwachte, schmerzte ein Körperteil: Der Nacken, der Rücken, die Füße, die mal eingeschlafen waren, der Arm, auf dem der Kopf lag, ohne vom Ischias zu sprechen… Aufgewacht bin ich sehr häufig. Bei jeder Haltestelle musste der Fahrer eine Ankündigung machen, in der Art „In Kürze erreichen wir XXX, wir bedanken wir uns bei allen Fahrgästen, die jetzt aussteigen, Tschüss und auf Wiedersehen“, manchmal auch gefolgt von den weiteren Verbindungen, die erreicht werden können, und danach beim weg Fahren „Guten Morgen und Willkommen im ICE der Deutschen Bahn (ach was!) nach Berlin Ostbahnhof über blablabla…“ Jedes Mal total laut. Sehr lästig, weil Haltestellen teilweise im 10-Minuten-Takt oder noch weniger vorkamen. Bei meinen früheren Nachtfahrten mit dem Zug in Frankreich hatten sich damals die Fahrer immer an das Minimum gehalten und gerade den Namen der Stadt angegeben. Heute bei der Rückfahrt nachmittags waren dagegen die Durchsagen immer sehr leise und unverständlich (wenn nicht sogar mit Larsen überlappt). Machen sie das absichtlich, dass es den Reisenden nachtsüber den Schlaf raubt? Einige Mitreisenden waren beim Einsteigen nicht besser und haben manchmal durch den Wagen geschrien, als ob sie alleine wären. Haben die Leute hier noch nie etwas von Rücksicht gehört? Die Kontrolleurin nach Magdeburg heute Morgen war die Krönung, sie hat angefangen, sich mit einem Reisenden total laut zu unterhalten und zu lachen, völlig ohne Respekt für die immerhin noch dafür bezahlenden Gäste. Mich hat es schon gestört, obwohl ich Ohropax die ganze Nacht benutzt hatte. Irgendwie muss ich danach geschlafen haben, weil wir plötzlich um 08:30 am Hauptbahnhof waren.

Ich brauchte nach Plan eine Stunde, um bis zum Campus zu fahren. Er liegt ganz woanders als mein Arbeitsort, ich war noch nie dort und ich habe mich auf dem Weg nach der S-Bahn total verlaufen. Eigentlich hätte ich mit einem Bus fahren können, aber ich hatte Google gefragt, den Weg zu rechnen, und von Bussen hat Google anscheinend keine Ahnung. Ich habe eine Frau mit zwei Kindern nach dem Weg gefragt, um eine große Straße wieder zu finden, und sie hat mich in die total entgegengesetzte Richtung geschickt. Sie sagte, ich sollte die Straße weiter folgen, bis ich an einem Supermarkt kam, aber am Ende der Straße angekommen, hatte ich immer noch keinen Supermarkt gesehen und es gab nur eine große wilde grüne Fläche. Später getroffene Bauarbeiter haben mich netterweise auf dem richtigen Weg wieder gebracht, zurück woher ich kam. Ich hatte zum Glück keine feste Uhrzeit mit der Personalabteilung ausgemacht. Es gab im Vertrag noch eine schöne Überraschung, die ich nicht beachtet hatte: Ich bin jetzt zwei Stufen höher in meiner Eingruppierung im Tarifvertrag. Ich war davon ausgegangen, dass ich den gleichen Gehalt wie in meiner früheren Uni bekommen würde.

Ich bin danach direkt zur Wohnungsbesichtigung gefahren – wieder anderthalb Stunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Keine der Wohnungen hat mir gefallen. Die erste, die mich wegen der Größe und Anzahl der Zimmer wirklich interessierte, liegt direkt an der Straßenbahn – daran hatte ich nicht gedacht. Und beide Zimmer, in denen man schlafen kann, sind auf Straßenseite. Mit geschlossenen Fenstern hört man die Straßenbahn extrem. Außerdem sind wir beim Steigen der engen Treppen vor einer Wohnung gegangen, in der gleich zwei großen Hunden angefangen haben zu bellen. Ich hatte deswegen schon vor dem Besuchen der Wohnung keine Lust mehr, dort zu wohnen. Die Frau hatte von anderen kleineren Wohnungen erzählt, aber sie waren gerade Einzimmerwohnungen. Seit dem Studium habe ich keinen Bock mehr, in Besenkammern zu wohnen. Ok, ich übertreibe ein bisschen, so klein waren sie nicht, aber nur ein Zimmer ist mir zu wenig. Und alle Wohnungen waren gerade noch in einem Bauarbeitsstadium, und das Konstruktionsmaterial wie das Laminat kam mir billig vor. Ich werde mich im Juli mit der schon gebuchten temporären Unterkunft zufrieden stellen müssen, obwohl ich nicht denke, dass ich meine Katze mitnehmen kann, weil sie dazu neigt, an den Wänden kratzen zu wollen. Die Wohnungssuche wird vor Ort stattfinden müssen. Blöd, weil ich meine jetzige Wohnung dadurch länger behalten muss, und zwei Mieten im Monat bezahlen muss.

Bei der Rückfahrt habe ich mich mit einem jungen Griechen unterhalten, den ich am Bahnsteig kennengelernt habe. Ich war früher als geplant am Bahnhof und konnte einen früheren Zug nehmen, den er auch genommen hat. Da wir beide keine reservierten Sitzplätze hatten, haben wir im Speisewagen gesessen. Ich habe am Abend die Königsberger Klopse mit Kapernsauce und Butterreis probiert. Ich war sehr enttäuscht. Angeblich ein „Gastronomie“-Gericht. Den Geschmack von den Kapern hat man gar nicht wahrgenommen. Die Sauce war viel zu salzig. Ich empfehle es wirklich nicht weiter. Eine Frau im Speisewagen hatte sich ein Eis genommen, ein Solero, glaube ich, es ist ihr aber beim Essen fast in der Hand gefallen, obwohl sie es gerade ausgepackt hatte. Das Eis war nicht mal richtig gefroren.

Als ich endlich gegen 23:15 zu Hause war, habe ich festgestellt, dass die Haustür nicht geschlossen war. In unserer Hausordnung steht, dass sie nach 21:00 verriegelt werden sollte. Nicht nur war sie nicht verriegelt, sie war nicht mal zu. Das Schloss wurde zu gedreht, und die Tür war gegen das Schloss am Türrahmen offen angelehnt. Ich habe die Tür zu gemacht, es ging ungewöhnlich sehr schwer von innen. Ich habe den Kater meiner Vermieterin aus dem Garten rein gelassen und bin zu meiner Wohnung hoch gegangen. Auf dem Weg habe ich meine studentischen Nachbarn getroffen, die von der geöffneten Tür nichts wussten – sie wirkten eher unangenehm überrascht oder schockiert, als ich das erzählte. Meine anderen Nachbarn sind nicht da, meine Vermieterin auch nicht. Es kann nur noch die Nachbarin der ersten Etage sein. Die dienstagvormittags für die Müllabfuhr normalerweise die Tür aufmacht, wenn die Vermieterin nicht da ist. Ich nehme an, sie hatte kein Bock, morgen früh aufzustehen, um auf den Knopf der Sprechanlage in ihrer Wohnung zu drücken. Und dafür gegen alle Vorsichtsmaßnahme des Hauses verstößt, in dem sie Einbrecher quasi ins Haus einlädt.


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Ich glaube nicht daran

Ich sitze gerade im Zug aus Holland zurück und habe noch etwa zwei Stunden Zeit, bis ich kurz nach Mitternacht wieder zu Hause bin (und diesen Eintrag veröffentliche). Wenigstens ist das ältere Paar, das vor mir saß, endlich weg. Sie haben die ganze Zeit, wie soll ich sagen, schlechte Gerüche von sich raus gelassen. Es war immerhin gut überlegt, eine Zugverbindung mit möglichst langen Umsteigezeiten zu planen. Alle Züge hatten heute Morgen mindestens fünf Minuten Verspätung.

Mit dem Gespräch von heute Nachmittag bin ich nicht zufrieden. Wir haben vieles diskutiert, auf Englisch, und ich habe gezeigt, dass ich fachlich sehr gut für die Stelle passe, trotzdem denke ich, es wird ein Flop. Ich glaube langsam, mir fehlt bei Vorstellungsgesprächen einfach an Arroganz, um in der freien Wirtschaft zu arbeiten. Es fällt mir schwer, zu behaupten, dass ich besser als andere Kandidaten bin, die ich nicht kenne, und das auch noch zu begründen, obwohl es offensichtlich von mir erwartet wird. Mann, wie ich diese blöden Fragen hasse, selbst wenn ich mir längst eine parate Antwort überlegt habe. Es ist für mich fast genauso schlimm wie die Frage, warum man sich bei einem bestimmten Unternehmen beworben hat. Dass man arbeitslos ist, nach Arbeit sucht und auf der Profilbeschreibung passt, darf man nicht sagen. Nein, man muss immer irgendwas erzählen, um glaubhaft zu machen, dass man in erster Linie eine große Vision hat und nicht daran interessiert ist, Geld zu verdienen. Hypokrisie pur. Ich habe etwas erzählt, das meiner Meinung nach für die Firma eine wichtige Entwicklung in der Software für Datenverarbeitung wäre (sie stellt analytische Instrumente in meiner Branche her). Es war ein kompliziertes Thema, aber der Gruppenleiter hat ja gesagt, dass er Physik studiert hat. Ich habe den Eindruck bekommen, er hat doch nicht verstanden, was ich ihm gesagt habe. Und hat deswegen eine Reaktion gehabt, die für mich blöde Situationen verspricht, falls ich dort arbeiten sollte: Er hat dann behauptet, es wäre wahrscheinlich gar nicht nötig, diesen Punkt zu verbessern. Obwohl er am Anfang noch gesagt hatte, ein Ziel wäre es, besser als eine andere bestimmte konkurrierende Firma zu sein, bei der ich weiß, dass genau dieser Punkt eine schwache Stelle ist. Eine Dank-Email muss nach einem Vorstellungsgespräch geschickt werden, ich glaube, ich hänge dran mein Poster der letzten Tagung als PDF, in dem ich das Problem genauer beschrieben habe. Tja, ich dürfte spätestens in zwei Wochen Bescheid wissen. Wenn ich nichts höre, brauche ich dann nicht länger zu warten.

Ich werde mich jetzt damit beschäftigen, den Flug zu meinen Eltern zu buchen. Ich muss noch morgen die ganzen Reisekosten dieser Woche beantragen, ein Blatt zur Arbeitsagentur für die Weiterbildung schicken, und eventuell mit Mei mittags essen gehen, falls sie das zwischendurch nicht vergessen hat und ich früh genug aufwachen kann. Ich bin jetzt wirklich müde. Gut, dass ich auf meinem Laptop einige meiner CDs kopiert habe. Eine gefällt mir sehr, die ich gerade höre: Flamenco arabe von Hossam Ramzy an der Tabla und Jose Luis Monton an der Gitarre. Einfach herrlich, diese beide Musiker zusammen. Gerne hätte ich eine Choreographie darüber gelernt, aber meine damalige Bauchtanzlehrerin wollte es nicht. Sie mag Hossam Ramzy nicht, sie findet seine Musik zu klassisch. Schade.


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