Kichererbsensalat mit Tomaten, Frühlingszwiebeln und Oliven

Ich konnte letzte Nach nicht einschlafen. Um elf im Bett, bis halb fünf hellwach. Ich habe mir in der Zeit überlegt, was ich aus den kleinen Tomaten im Kühlschrank machen könnte, die langsam wirklich gegessen werden sollten. Hmm, mit Kichererbsen… Ich liebe Kichererbsen! Entstanden ist dieses Rezept, das ich heute Abend gemacht habe. Nicht nur lecker, auch ein echtes Hingucker, so schön bunt. Leider keine Fotos. Der Hunger war zu groß.

Die Zutaten (für vier Personen als Vorspeise, oder für zwei als Hauptspeise)

  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Saft von einer halben Zitrone, frisch gepresst
  • Salz
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 10 Datteltomaten
  • Etwa 20 schwarzen, entsteinten Oliven (naturgereift, natürlich, alles andere kommt nicht in Frage)
  • 1 Dose Kichererbsen

Die Zubereitung

  • In einer Salatschüssel, die Salatsauce vorbereiten: Olivenöl, Zitronensaft und Salz zusammen rühren.
  • Die Frühlingszwiebeln in kleinen Ringen schneiden und in der Sauce marinieren.
  • Die Tomaten achteln und die Oliven halbieren, zu den Frühlingszwiebeln hinzufügen.
  • Die Kichererbsen unter fließendem Wasser spülen, abtropfen und zum restlichen Salat geben.
  • Gut rühren und fertig!

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 162,5 650
Eiweiß (g) 4,7 18,8
Kohlenhydrate (g) 11,9 47,5
davon Zucker (g) 2 8
Fett (g) 9,2 36,6
Ballaststoffe (g) 5,5 22,1


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Reissalat mit Thunfisch, Paprika und Tomaten

Aufmerksame Besucher meiner Küchenecke werden merken, dass, wie bei Couscous-Salaten, die Menge an Sauce doppelt so hoch wie normalerweise ist. Das liegt daran, dass Reis viel Flüssigkeit aufsaugt. Mit der normalen Menge wirkt der Salat zu trocken.

Die Zutaten (für 3 Personen)

  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Saft einer großen Zitrone
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 Tasse Reis
  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
  • 1 grüne Paprika
  • 3 Roma-Tomaten
  • 15 naturgereifte schwarze Oliven
  • 1 Teelöffel italienischer Kräutermischung
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Die Zubereitung

  • Reis mit dem doppelten Volumen Wasser mit Salz und einem Klecks Olivenöl kochen lassen, bis kein Wasser übrig bleibt. Gelegentlich umrühren, damit es nicht am Boden vom Topf klebt und anbrennt. Abkühlen lassen.
  • Olivenöl, Zitronensaft, Kräuter, Salz und Pfeffer in einer Schüssel rühren.
  • Zwiebel klein schneiden und zur Sauce hinzufügen.
  • Thunfisch abtropfen. In der Salatsauce gut zerbröckeln und rühren.
  • Tomaten und Paprika in kleinen Würfeln schneiden und samt Saft mit dem Thunfisch rühren.
  • Oliven hinzufügen.
  • Den abgekühlten Reis zum Salat geben und so lange mischen, bis alle Körner in Kontakt mit Sauce sind.
  • Eine halbe Stunde ruhen lassen.

Nährwertangaben

pro 100 g pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 156,8 426 1278
Eiweiß (g) 6,5 17,6 52,8
Kohlenhydrate (g) 17,3 47 141,1
davon Zucker (g) 1,74 4,7 14,2
Fett (g) 6,5 17,7 53,1
Ballaststoffe (g) 1,7 4,6 13,9


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Salat mit grünen Bohnen, Tomaten und Feta

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 10 Cocktail-Tomaten
  • 400 g grünen Bohnen aus der Dose[1]
  • 75 g Feta
  • 10 naturgereiften schwarzen Oliven (Peloponnes von REWE)
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 Esslöffel Balsamico bianco (weiß)
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, italienische Kräuter (z.B. von Ostmann)

[1] Ja, frische Bohnen sind immer besser, aber meine Mami hatte diesen Salat immer mit Bohnen aus der Dose gemacht, deswegen mache ich den auch so.

Die Zubereitung

  • Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer und Kräuter zu einer Vinaigrette mischen.
  • Schalotte in kleinen Stücken schneiden und hinzufügen.
  • Tomaten halbieren, Feta in Würfeln schneiden und mit den Oliven und Bohnen in der Vinaigrette rühren.
  • Am besten den Salat für eine halbe Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen, bevor er serviert wird.

Nährwertangaben

pro 100 g pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 67,6 267,5 535
Eiweiß (g) 3 12,1 24,1
Kohlenhydrate (g) 4,6 18,3 36,6
davon Zucker (g) 0,8 3,3 6,6
Fett (g) 4,2 16,5 33
Ballaststoffe (g) 1,1 4,5 8,9


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Pissaladière

Die Pissaladière* ist eine Spezialität aus Nizza. Ihr Name stammt aus dem Pissalat, eine Paste, die aus nach einem Monat in Olivenöl, Salz und Nelken marinierten Sardellen und Sardinen gewonnen wird. Pissalat ist heute kaum zu finden und Sardinen werden daher nur selten in der Vorbereitung von Pissaladière benutzt.

Die Zutaten (für 20 Portionen)

Für den Brotteig (Menge für eine runde Backform mit 35cm Durchmesser)

  • 230 g Mehl
  • 1 Packung Hefe
  • 120 mL Milch
  • 50 mL Wasser
  • 6 Esslöfel Olivenöl
  • Salz

Für den Belag

  • 1 kg Zwiebeln
  • 300 g Sardellen
  • 15 schwarze Oliven (Ich kann nie genug wiederholen, naturgereift, nicht künstlich geschwärzt! Am besten sind die kleinen schwarzen Oliven aus Nizza.)
  • Kräuter der Provence
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  • Ein Esslöffel Zucker

Die Zubereitung

  • Backofen bei 220 °C vorheizen.
  • Die Zwiebeln in dünnen Ringen schneiden.
  • Vier oder fünf Sardellen für die Dekoration behalten, der Rest wird mit den Zwiebeln gebraten.
  • In einer großen Pfanne, Olivenöl erwärmen und Zwiebeln mit Sardellen, Pfeffer, Kräutern der Provence und Zucker hinzufügen. Die Zwiebeln sollen leicht gelblich werden.
  • Brotteig vorbereiten
    • In einer Salatschüssel, Mehl mit Hefe und einer Prise Salz mischen.
    • Milch und Wasser langsam hinzufügen und mit dem Mehl rühren. Am Ende, Olivenöl dazu geben.
    • Den Teig mit den Händen weiter kneten, bis er ein bisschen klebrig wird.
  • Backform mit Olivenöl einfetten und Teig homogen auf dem Boden der Backform verteilen.
  • Wenn man Pissalat hat, kann man eine Schicht auf dem Teig als Grundlage geben (ähnlich wie Tomatensauce auf Pizzateig).
  • Zwiebeln auf dem Teig verteilen und mit den Oliven und übrig gebliebenen Sardellen dekorieren.
  • Backform im Backofen lassen, bis der Rand der Pissaladière fertig gebacken ist.

Die Pissaladière wird kalt gegessen.

Nährwertangaben

pro 100 g pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 175,4 149,1 2982
Eiweiß (g) 7 6 119
Kohlenhydrate (g) 15,1 12,9 257,1
davon Zucker (g) 4,1 3,5 69,5
Fett (g) 9,2 7,8 156,8
Ballaststoffe (g) 1,3 1,1 22,6

* „La pissaladière“, daher „die“. Ich weiß, Wörter aus fremden Sprachen sollen neutrum sein (das hatte uns die Deutschlehrerin bei der Volkshochschule erzählt). Aber „das Pissaladière“ klingt so komisch.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Tajine mit Grünkern, grünen Bohnen, Feta und Oliven

Dieses Rezept ist spontan in meiner Küche entstanden, als ich mich einmal gefragt hatte, was ich mit dem restlichen Inhalt des Kühlschranks machen könnte. Das Ergebnis hat mir sehr gefallen, anderen Freunden auch.

Die Zutaten

  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zwiebel
  • Olivenöl
  • 1/2 Tasse Grünkern (etwa 150 cL)
  • Brechbohnen (wenn man faul ist, sonst kann man tiefgefrorene grüne Bohnen per Hand brechen)
  • Eine Handvoll schwarze Oliven (wie immer, naturgereift)
  • 100 g Feta-Käse (1/2 Packung)
  • Kräuter nach Geschmack (Thymian, Rosmarin), Pfeffer, kein Salz

Die Zubereitung

  • Grünkern über Nacht mit der doppelten Menge an Wasser bedeckt einweichen.
  • Tajine 10 Minuten komplett unter heißem Wasser stehen lassen und an Luft trocknen lassen.
  • Boden der Tajine mit dem Knoblauch reiben. Olivenöl sparsam auf dem Boden der Tajine verteilen.
  • Rest des Knoblauchs grob schneiden und mit der klein geschnittenen Zwiebel den Boden füllen.
  • Tajine auf dem Herd mit mittlerer Hitze stellen.
  • Grünkern mit Einweichwasser hinzufügen, Brechbohnen (die können ruhig noch tiefgefroren sein) oben drauf verteilen.
  • Tajine zu machen, Vertiefung oben (siehe Bild) mit kaltem Wasser füllen.
  • Nach 40 Minuten die halbierten schwarzen Oliven, Feta-Würfel und Kräuter hinzufügen. Prüfen, dass der Boden nicht zu trocken ist, sonst brennen die Zwiebel und der Grünkern. Nach Bedarf ein bisschen Wasser hinzufügen.

Die gesamte Kochzeit habe ich immer nach Gefühl festgelegt, man braucht mindestens eine Stunde. Wichtig ist es, auf mittlerer Hitze zu bleiben und nicht höher, da sonst die Tajine mit einem lauten Knall am Boden brechen kann.

Nährwertangaben

pro 100 g fürs Rezept
Energie (kcal) 199 1134
Eiweiß (g) 7,8 44,3
Kohlenhydrate (g) 18,7 106,5
Fett (g) 9,7 55,3
Ballaststoffe (g) 3,8 21,9


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Cake mit Schinken und Oliven

Ein leckeres Rezept, das sich bei mir bewährt hat. Zum Aperitif, beim Grillen oder bei Partys ist es immer gut angekommen. Das tolle ist, man kann dieses Rezept beliebig variieren, solange die Mengen für den Grundteig stimmen.

Die Zutaten

Grundteig

  • 150 g Mehl
  • 3 Eier
  • 1 Päckchen Hefe
  • 10 cL Milch
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 100 g geriebener Emmentaler oder Gruyère

Noch dazu

  • 200 g dicker Schinken, am besten schon in Würfeln geschnitten
  • etwa 20 entkernten grünen Oliven
  • Salz und Pfeffer ganz wenig, nach Geschmack

Die Zubereitung

  • Backofen bei 175 °C vorheizen.
  • In einer Salatschüssel, Mehl, Hefe, Eier, Salz und Pfeffer zu einer homogenen Masse rühren. Olivenöl hinzufügen. Milch erwärmen und mit dem geriebenen Käse unter dem Teig rühren.
  • Schinken und Oliven schneiden, zum Teig hinzufügen.
  • Alles in einer rechteckigen Backform gießen. Bei 175°C drei Viertelstunden lang backen lassen. Ich benutze unten in der Backform gerne Backpapier, um das Rausholen des Cakes nach dem Abkühlen zu erleichtern.
  • Cake in Scheiben schneiden und servieren.

Nährwertangaben

pro 100 g fürs Rezept
Energie (kcal) 250,2 1930
Eiweiß (g) 13 100,9
Kohlenhydrate (g) 15,9 122,8
davon Zucker (g) 1,4 11,1
Fett (g) 14,3 110,4
Ballaststoffe (g) 0,7 5,6


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Caponata

Von diesem sizilianischem Gericht gibt es viele Variante. Ich kenne die von der (jetzt verstorbenen) Mutter meines Patenonkels, die selber Sizilianerin war und keine Tomaten benutzt hatte. Im Sommer hat es bei meinem Patenonkel immer frische Caponata als kalte Vorspeise gegeben.

Die Zutaten

  • Olivenöl
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Glas Sardellen
  • 2 kleine Auberginen
  • 1/2 Glas Essig (10 cL, weiß)
  • 1 Sellerie
  • 1 kleines Glas Kapern
  • Schwarze Oliven, etwa 20
  • Pfeffer, Kräuter der Provence

Mit der Menge habe ich genug für 2-3 Tage als Hauptspeise mit Brot. Wem es zu viel wird kann die lieben Arbeitskollegen überraschen und zur Mittagspause eine kleine Portion mitbringen (ich hab’s auch manchmal gemacht).

Die Zubereitung

  • Die klein geschnittenen Zwiebel und Knoblauch mit den Sardellen und den Kräutern in einem großen Topf mit Olivenöl blond anbraten. Am Ende bleibt von den Sardellen nichts mehr zu sehen, nur winzige Stücke und die kleinen Gräten. In einer vegetarischen Variante kann man auf die Sardellen verzichten.
  • Als nächste kommen die Auberginen-Würfel. Ich gebe dazu gleich das halbe Glas Essig und decke zu.
  • 6-7 Sellerie-Stangen werden in Scheiben geschnitten und hinzugefügt. Wenn die Blätter schön sind, sollten sie auch geschnitten mit in den Topf. Die Sellerie wird nicht ganz benutzt, es wäre zu viel.
  • Die schwarzen Oliven sollen naturgereift sein. Ich hab’s schon irgendwo erwähnt, lasst die Finger von den künstlich gefärbten Oliven! Die schmecken ekelhaft nach Seife. Man erkennt sie an ihrer wirklich schwarze Farbe und glatte Oberfläche, wie mit Botox gefüllt. Echte naturgereifte Oliven haben eine eher violette/braune Farbe, sind befleckt und haben den echten Oliven-Geschmack. Die Oliven entkernen und halbiert mit den Kapern hinzufügen. Mit Pfeffer ein bisschen würzen, zu decken.

Das war’s schon, ich warte, bis die Aubergine-Stücke durch sind und lasse die Caponata vorm Servieren schön abkühlen.

Wichtig: Kein Salz benutzen! Durch die Sardellen und Kapern gibt es schon genug davon!

Nährwertangaben

pro 100 g fürs Rezept
Energie (kcal) 64,5 511,8
Eiweiß (g) 2 16,2
Kohlenhydrate (g) 3 24
Fett (g) 5,2 41,6
Ballaststoffe (g) 2,2 17,5


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.