Selbstbildnis mit Gehirn

Die Hörsturzgeschichte, Fortsetzung. Bei meinem letzten Besuch in der HNO-Praxis letzte Woche meinte der Arzt, einen Hörunterschied feststellen zu müssen. Links reagiere ich ein Tick langsamer als rechts. Obwohl ich überzeugt bin, jetzt wieder ganz normal zu hören, und Zweifel an die Aussage vom Test bekommen habe, weil es im angeblich gedämpften Testraum teilweise so laut war, weil jemand eine Etage höher dabei war, herum zu rennen und Möbel zu verrücken, dass ich die leisen Töne kaum hören konnte. Die Arzthelferin so: „Sie müssen sich ja auf die Geräusche im Kopfhörer konzentrieren“. Ich gedanklich so: „Beim nächsten Mal besuche ich besser die Praxis in meinem Dorf[1]„. Ich bin ja nur in Germering gelandet, weil am Hörsturztag die Praxis bei mir geschlossen war.

Also war ich heute zur MRT-Untersuchung, weil man nie weiß, vielleicht drückt ein Tumor oder sonst was gegen mein linkes Ohr. Befund: Alles gut.

Zum Bild: Es sind vier ausgewählte Bilder aus der MRT-CD mit GIMP[2] kombiniert worden.

[1] Gut, offiziell eine Stadt. Es fühlt sich nur nicht so an.

[2] Unbezahlte Werbung, da Namensnennung und Verlinkung.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

K.O.

So lässt sich der Anfang des Jahres gut beschreiben. Ich bin seit einem Monat nicht mal dazu gekommen, hier in meinem Tagebuch irgendwas zu schreiben. Wenn ich mal Zeit gehabt hätte, hat mir die Motivation einfach gefehlt. Gekocht? Nur selten, und nichts, was ich hier fest halten möchte, wenn es was neues war.

Zum einen bin ich müde. Mein Entschluss, mit den Überstunden aufzuhören, stimmt mit der Realität nicht überein. Clockify[1] verrät es mir:

Kalenderwoche 2 3 4 5 6
Arbeitszeit 30:12:20 45:35:37 38:52:13 46:31:50 29:13:21
Überstunden -1:47:40 5:35:37 6:52:13 6:31:50 5:13:21

Dabei war in der 2. Kalenderwoche der Montag frei (Dreikönigfest), den Nachmittag des ersten Arbeitstages hatte ich beim Arzt verbracht, in der 4. Woche hatte ich mir den Freitag frei genommen, und diese Woche bin ich heute und morgen krank geschrieben.

K.O. fasst aber aus einem anderen Grund die letzten Wochen sehr gut zusammen: Zuerst das Knie, dann das Ohr. Bäm.

Das Knie habe ich mir gleich am ersten Arbeitstag des Jahres verletzt. Ich bin an einem nicht so kalten Morgen aus dem Bus ausgestiegen, nachdem es unterwegs angefangen hatte leicht zu regnen, habe die Straße überquert und bin von der glatten Eisfläche auf dem Bürgersteig auf der anderen Seite der Straße sehr überrascht worden. Die Luft war nicht kalt, aber der Boden noch gefroren, und durch das Regen hatte er sich im Nu zu einer Eisbahn umgewandelt. Es hat nur den Bruchteil einer Sekunde gedauert: Der rechte Fuß ist in seinem starren Lederstiefel nach links gerutscht, ich habe das Gleichgewicht verloren und bin mit dem Gesäß auf dem rechten Unterschenkel gelandet, wodurch das Kniegelenk gezerrt wurde. Ich konnte nicht mal wieder aufstehen, weil es so glatt war, dass ich keinen Halt unter den Füßen mehr finden konnte. Eine Frau hat mir wieder hoch geholfen und ist weiter gezogen. Panik. Ich habe gute zwanzig Minuten für den Rest der Strecke zur Arbeit gebraucht, dreimal so lange wie sonst.

Am Anfang lässt sich das Knie nichts anmerken, aber nach drei Stunden am Schreibtisch tut er plötzlich weh, als wir mit Kollegen essen gehen. Ich verbringe den Nachmittag beim Durchgangsarzt in meinem Dorf, kriege eine fürchterlich nach Erdöl stinkende Salbe auf dem Knie geschmiert, eine Bandage herum, soll diese erst in drei Tagen abmachen und Hitze vermeiden. Ich halte den Geruch der Salbe nach zwei Tagen nicht mehr aus, packe das Knie wieder frei und bade ausgiebig. Zwei Wochen lang halten die Schmerzen an, vor allem, wenn ich Treppen runter gehe. Bis ich an einem eiskalten Samstag nach dem Einkauf im Dorfzentrum zu Fuß nach Hause gehe, weil ich die S-Bahn verpasst habe. Ich trage einen kurzen Rock mit dicken Strumphosen, die gegen die Kälte nicht mehr helfen, als der starke Schneeregen anfängt. Ich komme nach zwanzig Minuten klatschnaß und gefroren zu Hause an und ziehe mich erstmal um. Seitdem sind die Schmerzen aber völlig verschwunden.

Dann das Ohr. Ich habe den heutigen Tag in Arztpraxen verbracht, weil ich seit Dienstagabend plötzlich eine ganz andere auditive Wahrnehmung erlebe. Rechts ist alles gut. Links kommen die Geräusche auch normal an, aber obendrauf höre ich leise die Geräusche deformiert und metallisch klingend, vor allem bei hohen Frequenzen. Und wenn es hoch und laut ist, wie beim Mädchen, das heute Morgen im Bus auf einmal laut kreischen musste, ist es schmerzhaft. Wenn ich rede, höre ich meine Stimme doppelt. Ich war eigentlich zuerst zur Arbeit gefahren, weil ich dachte, es würde sicherlich nach einigen Tagen wieder abklingen. Der Chef hat meine Geschichte gehört[2] und mich sofort ohne Ausrede zum Arzt geschickt. Meine Hausärztin hat mich zu einer HNO-Praxis überwiesen, wo ein harter Pfropfen festgestellt wurde. Nach dessen Beseitigung wurde ein Hörtest durchgeführt, und die Diagnose: Hörsturz bei hohen Frequenzen. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich zu der Hörstörung keinen begleitenden Tinnitus oder Schwindel habe.

Was einen Hörsturz auslösen kann ist unklar. Häufig wird Stress als mögliche Ursache benannt. Stress habe ich, auf Arbeit. Aber ich kann mir andere Ursachen ausdenken. Zum Beispiel, dass ich am letzten Wochenende am Rechner vom Ehemann gespielt habe, der in Berlin war, und ich seine Kopfhörer benutzt habe, die enger als meine eingestellt sind und mir auf Dauer Schmerze verursacht haben. Seitdem spüre ich eine Störung im Ohr, und die Tondeformation hat sich erst drei Tage später bemerkbar gemacht. Oder die Tatsache, dass mir der Ehemann für Weihnachten eine Gitarre geschenkt hat, und ich seit vier Wochen fleißig lerne. Alleine, ohne Lehrer, denn ich mit Arbeits- und Pendlerpensum keine Zeit für einen regelmäßigen Unterricht hätte. Meine Haltung war am Anfang falsch und ich habe schnell Schmerze in der linken Schulter gespürt, die bis zum Hals und fast zum linken Ohr gestiegen sind. Jetzt geht’s besser. Oder ist es kein Zufall, dass ich Migränen vorwiegend links habe, und jetzt das linke Ohr einen Schaden hat? Behandlungsmöglichkeiten sind auch unklar. In vielen Fällen klingt ein Hörsturz von alleine wieder ab. Bei mir ist es seit Dienstag eher schlechter geworden, und der Arzt hat mir empfohlen, Cortison einzunehmen. Als Infusion. Keine Kassenleistung, die 80€ Medikation + 60€ Behandlung in der Praxis zahle ich aus eigener Tasche. Ich habe heute Nachmittag am Tropf gehangen, dann nochmal morgen und übermorgen. Ob es etwas bringt ist umstritten, es soll die natürliche Heilung unterstützen, sofern eine natürliche Heilung statt findet. Ich hoffe es sehr, weil es jetzt grauenhaft geworden ist, auf der Gitarre zu üben. Ich kann nicht mehr mit dem Ohr die Saiten relativ zu einander stimmen und muss das Stimmgerät benutzen, Akkorde klingen auf einmal ganz falsch. Es wäre echt blöd, in so kurzer Zeit das Lernen einstellen zu müssen. Kleiner Trost, Motörhead hören wird dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt sein.

K.O. will ich aber nicht sein. Der Ehemann braucht mich, momentan umso mehr, seitdem sein Vater Anfang Januar einen leichten Schlaganfall erlitten hat. Als er ins Krankenhaus gebracht wurde, konnte er sich nicht mehr richtig ausdrücken. Der Ehemann hat seitdem fast jedes Wochenende in Berlin verbracht und ihn im Krankenhaus besucht. Jetzt fühle ich mich auch noch schuldig, dass wir wegen meiner neuen Stelle von Berlin nach München umgezogen sind. Es wäre nicht so stressig, würden wir noch in Berlin wohnen. Der Schwiegervater ist letzte Woche vom Krankenhaus entlassen worden. Entscheidend war dabei, dass sie den Ehemann gefragt haben, ob Pflege und weitere Behandlung für den Schwiegervater organisiert wurden. „Nein“, hat der Ehemann geantwortet, „aber zur Not werden wir es machen (müssen).“ Und Schwupps wurde der Schwiegervater an dem Tag auch entlassen. Völlig unzulässig, wie der Arzt gestern dem Ehemann mitteilte, der wieder in Berlin ist und dank Vorsorgevollmacht bei Terminen anwesend sein darf und Entscheidungen treffen kann. Der Schwiegervater ist nicht mehr in der Lage alleine zu leben und muss in ein Pflegeheim. Eine leichte Demenz wurde ihm schon vor einigen Monaten diagnostiziert, und seitdem er am Ende vom extrem heißen Sommer kollabiert hatte, hat der Ehemann einen Pflegedienst für seinen Vater organisiert, der ihn in die Wohnung besuchen soll. Das hatte der Schwiegervater akzeptiert, als er im Krankenhaus war, um dann fürchterlich mit der armen Frau zu schimpfen und sie weg zu schicken, als er dachte, ihm ginge er besser und er bräuchte keine Hilfe. Am Wochenende selbes Spielchen. Dem Ehemann hat er alles zugestimmt, als er im Krankenhaus war, um dann am Montag zu Hause wieder dem Pflegedienst abzusagen. Daher ist der Ehemann wieder nach Berlin gefahren, und arbeitet von dort aus, wenn er Zeit dafür findet. Insofern ist es gut, dass der Arzt auch dem Schwiegervater sagt, es geht jetzt alleine nicht mehr weiter so. Die nächsten Wochen werden noch stressig.

[1] Unbezahlte Werbung, da Namensnennung und Verlinkung.

[2] Ich habe gestern von zu Hause aus gearbeitet, da ich am Vormittag die Kontrolluntersuchung für das Knie hatte.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Zweiter Tauchkurs

Es ist viel besser als beim letzten Mal gelaufen. Zugegeben, ich hätte das Lehrbuch weiter lesen sollen, bin aber gar nicht dazu gekommen. Da die Theorieprüfung innerhalb von zwei Wochen statt finden soll, muss ich meinen Urlaub dafür benutzen.

Beim Zusammenbauen der Ausrüstung hatte ich fast alles vergessen. Es liegt sicherlich daran, dass der erster Kurs vor einem Monat statt gefunden hat. Diesmal haben die Übungen viel besser geklappt, nachdem ich mich überwinden konnte, mit der schweren Ausrüstung ins Wasser zu gehen. Ich konnte sogar bis zum Boden des Schwimmbeckens herunter gehen, obwohl ich plötzlich einen Schmerz im linken Ohr gespürt habe, nachdem der Druckausgleich schon gemacht wurde. Merkwürdig. Mal schauen, wie es diese Woche wird. Beim letzten Mal hatte ich einige Tage später ein leichtes Tinnitus bekommen, jedes Mal, wenn ich Papier angefasst habe. Das war eine Woche später wieder verschwunden.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Zurück nach Deutschland

Der Urlaub ist vorbei.

Nach einem schnellen Frühstück auf der Terrasse, mit Blick aufs Meer, hat uns Guido zum Flughafen gebracht. Wir haben eingecheckt und das Gepäck registriert. Wir hätten noch ein bisschen Zeit gehabt, aber wir sind sofort zur Sicherheitskontrolle gegangen. Die Schlange war um knapp zehn Uhr morgens für einen Sonntag beeindruckend. Es gab zwei Reihen neben einander, die durch Bänder getrennt waren. Eine Frau stand am Anfang der Schlange und zeigte den Passagieren, zu welcher Reihe sie sich anschließen sollten, ohne auf die Boardkarte zu schauen. Wir haben uns rechts angestellt. Man kam relativ schnell vorwärts. Als die Schlange nach links bog, haben wir gemerkt, dass die Trennung völlig sinnlos war, da beide Schlangen sich wieder vereinigt haben. Andere Arbeiter waren ständig dabei, die Schlange neu zu begrenzen, und müssen diesen Teil vergessen haben. Es wurde schon chaotisch. Es hat gut zwanzig Minuten gedauert, bis wir zur Kontrolle angekommen sind.

Der Flug war nicht direkt. Ich habe die ganze Zeit den Rest des ersten Kapitels meines Tauchlehrbuches gelesen. Ich musste es bis heute erledigen. Es ging zuerst um das Modell des idealen Gases, weit und breit mit viel Text und Tabellen für Grundschüler erklärt, ohne dass die Formel pV=nRT überhaupt zum Erscheinen kommt – in einem Tauchlehrbuch sollten die Leser nicht erschreckt werden, es geht doch um Spaß. Es hätte aber den Kapitel um gut zehn Seiten gekürzt. Danach ging es um alle Einzelteile der Ausrüstung, wie man sie anzieht, worauf man achten soll, und wie sie gepflegt wird. Martin hatte uns bei der Flugbuchung verplant und glatt vergessen, dass mein erster privater Tauchkurs heute um 16:00 anfängt (als Vorbereitung für den Urlaub in Oktober). Er wollte auch dabei sein. Die geplante Landung in Tegel war um 16:15. Wir haben die Lehrerin (Mara, eine Freundin von ihm, mit der er häufig getaucht ist und die die Reise organisiert hat) vor unserer Abreise informiert und sie meinte, es ginge, wenn wir erst gegen 17:30 dort sind. Das heißt aber Stress. Er hat während des Umstiegs seinen Vater angerufen und ihn gefragt, ob er uns am Flughafen mit dem Auto abholen könnte. Unsere ursprüngliche Idee war eigentlich, ein Taxi zu nehmen. Anscheinend ist die Nachricht, dass wir pleite sind, endlich angekommen.

Die Abholung des Gepäcks hat sehr lange gedauert. Als wir raus gegangen sind, haben wir gemerkt, dass es hier vor kurzem geregnet haben musste. Der Vater von Martin war zunächst schlecht gelaunt. Aber nur mit Martin, nicht mit mir. Merkwürdig. Ich habe hinten gesessen. Ich habe bei ihrer Diskussion nicht alles verstanden. Als wir bei seinem Vater ausgestiegen sind (das Auto wollten wir für die nächsten Tage behalten), hat mir Martin erzählt, dass er völlig vergessen hatte, dass sein Geburtstag gestern war. Das wusste ich gar nicht. Ich fand es gleichzeitig lustig, da bei meinem Vater der Geburtstag am 7.12. ist.

Wir sind weiter zum Tauchkurs in Kreuzberg gefahren. Dort ging es schnell. Ich musste plötzlich alles anziehen, Geräte prüfen, bin mit Informationen überflutet worden, und es war das erste Mal, dass ich die Geräte überhaupt in der Hand halte. Als ich fertig gepackt wurde und am Rand von Schwimmbad saß, habe ich mich gefragt, wie man sich mit dieser Ausrüstung bewegen sollte. Es war so schwer, ich wusste nicht, wie ich es schaffen sollte, ins Wasser zu gehen. Beide Hände auf eine Seite am Boden drücken und runter gleiten, so lautete die Erklärung. Es hat gedauert, bis ich es geschafft habe, das rechte Hand nach links zu bringen. Und ich habe Angst bekommen. Ich dachte, mit allem, was ich mit mir schleppe, würde ich gleich am Boden sinken. Mein Jacket war aber aufgeblasen, und obwohl ich die Theorie kannte, war ich erleichtert zu merken, dass ich an der Oberfläche geblieben bin. Es fühlte sich nicht sehr angenehm an. Ich bin ständig hin und her vom Wasser geschleppt worden und fühlte mich nicht stabil. Es war auf jeden Fall gut, dass ich im Urlaub mit Schnorchel und Maske geübt habe, mindestens ging das Atmen unter Wasser ohne Problem. Wir haben einige Übungen gemacht. Mit Flossen geschwommen. Bei geringer Tiefe Maske mit Wasser gefüllt und geleert. Atemregler entfernt, gesucht und wieder eingesetzt (und daran denken, den Atem unter Wasser auf keinen Fall zu halten). Kommunikation durch Geste geübt. Alles mehr oder weniger gut gelaufen. Das einzige Problem: Ich bin nicht sehr tief gekommen. Mein linkes Ohr hat trotz andauernden Druckausgleichsversuche nach zwei Metern schon geschmerzt. Das habe ich sofort signalisiert, und nach einigen Versuchen haben wir für heute aufgegeben. Frustrierend. Die Theorie ist, dass ich durch das Fliegen schon vorbelastet bin und deswegen keinen Druckausgleich machen konnte. Ich denke, es hat auch damit zu tun, dass meine Ohrkanäle zu eng sind. Wir werden beim nächsten Mal sehen. Hoffentlich klappt’s dann. Der Urlaub ist teuer genug, um nur am Strand zu liegen, während die anderen tauchen gehen.

Nach dem Tauchkurs haben wir uns Pizza geholt und sind zu ihm gefahren. Es hat wieder geregnet. Die Straßen waren fast leer, die einzigen Autos unterwegs fuhren sehr schnell. Das Spiel hatte schon begonnen. Wir haben die WM-Finale bei ihm geschaut. Ich fand sie ziemlich brutal, vor allem in der zweiten Halbzeit. Fußball schaue ich kaum, vielleicht war es doch normal. Ich habe auch von Bissen während der WM-Spiele gehört. Primate. Immerhin eine gute Gelegenheit zu feiern, wenn morgen nicht gearbeitet werden müsste. Wir sind zu mir gefahren. Ich machte mir schon Sorgen um meine Mieze, die jedes Mal in Panik gerät, wenn es Feuerwerke gibt. Sie hat uns vorsichtig begrüßt und geschnüffelt, als ob sie es nicht glauben konnte, dass wir endlich wieder da waren. Bei mir im Viertel ist es sehr ruhig. Man hört gar nichts von der Feier. Martin liest gerade seine Emails von den Immobilienagenturen. Wir haben immerhin eine gute Ausrede, um morgen nicht ganz früh bei der Arbeit zu sein.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.