Aufräumparty

Ich habe von meinem ehemaligen Kollegen Sebastian und seiner Familie geträumt.

Er wurde mit seiner Frau Amandine und seinen Kindern zu einer Aufräumparty an der Uni eingeladen und hatte mich gefragt, ob ich mitgehen möchte. Es ging darum, anderen Kollegen beim Umzug zu helfen. Sie brauchten Leute, die ihnen sagen, was sie wegwerfen und behalten sollen. Wir sind gemeinsam abends mit dem Auto dahin gefahren.

Dort kannte ich niemanden. Ich habe mir beim Büfett Salat besorgt. Drin gab es Emmentalerwürfel. Als ich danach bei der Aufräumaktion teilnehmen wollte, ist eine Frau zu mir geeilt und hat gefragt, ob ich auf der Gästeliste eingetragen wäre, da ich sonst nichts hier zu suchen hätte. Sebastian ist mir zur Hilfe gekommen und meinte, ich wäre mit ihm gekommen. Ich bin mit ihm zum anderen Zimmer gewechselt, wo viele Leute beschäftigt waren. Sie krochen auf allen vieren durch einen Kamin-Eingang zu einem Nachbarzimmer und kamen mit Kartons zurück. Ich hätte ihnen gerne geholfen, aber mir fiel auf einmal auf, dass ich mein kurzes schwarzes Nachtkleid wie üblich ohne Unterwäsche trug und unmöglich mitmachen könnte, ohne für Aufregung zu sorgen. Ich habe mich stattdessen bei Amandine auf einer Bank hingesessen und mit ihr geredet. Ihre beiden Kinder tobten um uns herum.

Nach der Aufräumparty sind wir mit Auto nach Hause gefahren. Auf dem Weg dahin wurden wir Zeugen, wie eine Frau auf dem Bürgersteig von zwei Männern in einem Auto belästigt wurde. Sebastian ist neben ihnen gefahren und hat seine Fensterscheibe heruntergemacht. Der Passagier hat durch sein Fenster Sebastian beim Arm gepackt. Ich bin auf der hinteren Bank aufgestanden und wollte ihm helfen. Dadurch haben die Männer gemerkt, dass es mehrere Personen im Auto gab und haben die Flucht ergriffen. Ich war so stolz, einen so tollen Freund wie Sebastian zu haben, der ohne zu zögern bereit ist, anderen zu helfen, dass mir die Tränen in die Augen gekommen sind. Daraufhin bin ich aufgewacht.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Träume

Ich stand draußen in der Sonne und las ein Buch. Ich befand mich vor der Haustür meiner früheren Wohnung. Es war ganz schön warm, ich war völlig nackt. Niemand hat es am Anfang für komisch gehalten, ich auch nicht. Nach einiger Zeit haben Passanten mich angestarrt. Eine Frau mit Kindern meinte, sie würde die Polizei rufen. Ich habe nicht gewartet, dass die Polizei kommt, und bin die Treppe hoch zu meiner Wohnung unter dem Dach gelaufen. Die Treppe hat sich wie häufig in meinen Träumen nicht normal verhalten: Ich bin zur blanken Wand angekommen, der Gang mit der Tür zu meiner Wohnung hing hinter mir in der Luft. Und wie häufig in meinen Träumen musste ich über die Rampe der Treppe springen, um zu meinem Gang zu kommen. In der Wohnung habe ich meine Reflexion im Spiegel beobachtet und mich geschämt, so nackt draußen gestanden zu haben.

Szenenwechsel. Es war nachts, ich ging an einer ruhigen Straße entlang. Auf einer Bank unter einer Laterne saß Nathalie, eine ehemalige Schulfreundin, die ich seit dem Kindergarten kenne, mit jüngeren Leuten. Als ich vorbei ging, merkte ich Tränen auf ihrem Gesicht, obwohl sie gleichzeitig am Lächeln war. Ich habe sie gefragt, was los war, und sie hat mir ihren Fuß mit einem voll blutigen Pflaster an die große Zehe gezeigt. Ich habe ihr gesagt, so könnte sie hier nicht bleiben, sie sollte zu mir kommen, ihre Wunde waschen und ein neues Pflaster bekommen. Als ich sie fragte, wie sie die Wunde bekommen hatte, meinte sie, ihre Mutter hätte ihr gesagt, auf dieser Weise könnte man totgeborene Kinder wieder lebendig bekommen, und hat dabei ihren Bauch sanft gestreichelt. Ich habe die Wunde genauer betrachtet und habe gesehen, dass es ein sehr sauberer Schnitt um den Nagel herum war. Ich habe mich innerlich geärgert, dass sie einem solchen Unsinn Glauben schenkt und sich selber diese Wunde absichtlich gemacht hatte.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.