Heute beim Sport

Seit einigen Wochen gehe endlich wieder regelmäßig zum Sport.

Das war lange nicht mehr so. Ungefähr seit dem Urlaub in September. Zwei Wochen weg, das hat mich völlig aus dem Rhythmus geworfen. Es gab im Herbst viele interessante online Kurse, die ich absolvieren wollte, und die viel Zeit gekostet haben. Dann waren es schon nicht mehr so viele Wochen bis Weihnachten, ich musste meine selbst gebastelte Geschenke fertig kriegen. Und dann war es so weit weg, bis zum Fitnessstudio, vierzig Minuten hin, vierzig Minuten zurück, wenn der ÖPNV gut läuft, da geht viel Zeit verloren.

Was geschah ist klar: Irgendwann haben die Kleider angefangen, ungemütlich zu sitzen. Das war mir schon im Urlaub bei meiner Schwester aufgefallen. Seitdem der Ehemann aus Berlin zu mir im Juli umgezogen ist, koche und esse ich mehr als im ersten halben Jahr. Man glaubt nicht, wie schnell die Pfunde zurück kommen, wenn man nicht aufpasst. Vor allem, wenn der Ehemann ständig dabei ist, mir Leckeres anzubieten, obwohl er weiß, dass er das lassen soll. Ohne ihn gab es in der Wohnung nie etwas wie Keckse, Schokolade oder Eis. Es gibt jetzt Hosen, die ich seit einigen Monaten nicht mehr trage.

Dabei hatte ich wirklich was erreicht, letztes Jahr. Dreimal die Woche beim Sport, jedesmal mit einem Proteinshake als Abendessen, gelegentlich mit einer Kollegin mittags gejoggt, das Gewicht war vielleicht nicht beeindruckend runter gekommen, aber die Figur war dafür super geworden.

Was soll’s. Was ich letztes Jahr geschafft hatte, kann ich dieses Jahr auch. Diesmal gibt es keine große Lebensumstellung wie ein Umzug mehr, wir sind zu Hause gut eingerichtet, nichts steht mehr im Weg. Wir haben schon seit dem Sommer die Routine, am frühen Samstagvormittag zum Markt in Pasing einkaufen zu gehen, von dort ist es nicht weit, bis zum Fitnessstudio. Seit Januar gehen wir samstags wieder hin. Dann sind wir zusätzlich einmal unter der Woche abends hin gegangen. Jetzt zweimal. Also insgesamt dreimal die Woche. Bei diesem Rhythmus macht es wieder Spaß und der ständige leichte Muskelkater fühlt sich gut an. Ich habe den Punkt erreicht, wo ich mich nicht mehr überwinden muss, sondern morgens selbstverständlich die Sporttasche packe, um nach Feierabend zum Sport zu gehen. Es ist umso leichter geworden, jetzt, wo es die neue Buslinie 259 gibt, die direkt von Martinsried nach Pasing fährt.

Trotzdem denke ich, ein Fitnessstudiowechsel wäre nicht schlecht. Der Ehemann wollte unbedingt hin gehen, wo es auch ein Schwimmbad gibt. Deswegen hatten wir uns in Berlin beim Fitness First in Zehlendorf angemeldet. Das war ein tolles Studio. Und deswegen fahren wir jetzt zum Laimer Studio, obwohl das Schwimmbad deutlich kleiner ist. Ich denke, der Ehemann könnte sich ein normales Schwimmbad aussuchen, und wir könnten näher zur Wohnung Gerätetraining treiben. Was mich bei unserem Fitnessstudio nervt:

  • Erstens ist der Empfang recht unfreundlich. Wenigstens um die Uhrzeiten, wo ich letztes Jahr da war, war immer die gleiche Person hinter der Theke. Dass man beim Ankommen nicht besonders freundlich begrüßt wird, kenne ich schon aus Berlin, aber jedesmal, wenn ich nach dem Sport mein Proteinshake bestellen wollte, tat die Frau immer so, als ob ich sie bei einer unglaublich wichtigeren Tätigkeit stören würde — meistens, beim Quatschen mit einer Kollegin. Manchmal habe ich den Verdacht gehegt, sie war einfach unfreundlich bei allen schlanken Frauen, weil sie selber fett ist und sich deutlich netter mit dickeren Leuten verhält.
  • Vergessene Sachen tauchen nicht wieder auf. Gut, es ist mir nur einmal passiert, dass ich meine Badelatschen liegen lassen habe, aber wie die gleiche Frau an der Theke sofort verneint hatte, dass etwas abgegeben worden wäre, ohne meine Frage zu Ende zu hören und im Fundkorb hinter ihr zu schauen, sah sehr verdächtig aus. Ich denke, sie bedient sich selbst an den Fundsachen.
  • Was mich vor allem stört: Die Musik ist viel zu laut. Bei manchen Kursen, wie beim Zumba am Dienstagabend, wird in dem Kurssaal die Musik so laut gedreht, dass selbst bei geschlossener Tür der Schall zu dem Gerätebereich drängt. Bei mir erzeugt das eine Art Resonanz. Ich sitze auf einem Gerät und mache meine Wiederholungen, aber mein Herz schlägt nicht mehr normal, weil es durch die Bässe anders vibriert. Äußerst unangenehm. Wenn ich jetzt während des Kurses da bin, schaue ich, dass ich an möglichst weit entfernten Geräten trainiere. Ich habe einmal in einem anderen Kurs erlebt, wie eine Frau am Anfang darum gebeten hatte, die Musik nicht zu laut zu drehen, und die Kursleiterin quasi sofort eine Art Nervenzusammenbruch hatte, weil man ja „keine Musik mehr hören könnte“. Ich denke, die Kursleiter sind völlig bescheuert und haben kein Gespür für gesunde Lautstärke. Aber das scheint nicht nur bei Fitness First der Fall zu sein. Es ist bekannt, dass Musik in Fitnesstudios häufig die gesetzliche Grenze für Lärmbelästigung am Arbeitsplatz überschreitet und das Gehör gefährdet. Es interessiert niemanden. Es soll nicht mal eine zulässige Begründung dafür sein, seinen Vertrag vorzeitig zu kündigen. Ich hatte schon recherchiert, nachdem ich vor drei Wochen mit dem Ehemann an einem Montagabend dort war. Auf der Webseite gab es keine Ankündigung, aber die Betreiber vom Fitnessstudio hatten einen DJ-Abend veranstaltet. Und nicht in einem abgetrennten Kurssaal, nein, mitten auf der freien Trainingsfläche, wo drum herum alle Geräte stehen. Da stand ein junger Mann in schwarzer Sportkleidung hinter einer dafür gebaute Musikanlage, und ließ Musik so laut wie in einer Disko laufen. Kein Entkommen. Der Ehemann war im Schwimmbad und war auch dort davon gestört. Ich habe mein Training beendet. Den ganzen Abend zu Hause hat sich mein Kopf wie unter Druck angefühlt, ich war so von der lauten Musik gestresst geworden, dass ich lange nicht einschlafen konnte, und den ganzen Dienstag auf Arbeit hatte ich dumpfe Kopfschmerze. Weil ich meinte, nach einem Tag Arbeit Sport machen zu wollen. Die spinnen total. Auf Anfrage meinte eine Trainerin, solche Veranstaltungen würden nicht auf der Webseite bekannt gemacht, sondern nur auf Facebook. Ich bin jetzt ständig dazu gezwungen, zuerst dort zu schauen, ob ein DJ-Abend geplant ist, bevor ich meine Sportsachen packe. Ich kann mich nicht mehr spontan zum Training entscheiden. Das ist schon eine große Beeinträchtigung. In Zehlendorf hatte ich solche Umstände nie erlebt.

Jetzt sind wir leider bis zum Ende des Jahres bei Fitness First gebunden. Ich hatte die Idee, wir könnten mal ein anderes Studio probieren. Wir waren letzte Woche Samstag bei dem Fitness First am Englischen Garten. Der war aber recht klein, viel weniger Geräte standen zur Verfügung, und sie waren alle auf einer Art offener Etage oberhalb von der freien Trainingsfläche. Da oben war es so warm, dass ich mich fiebrig gefühlt habe und nach dem Training den ganzen Tag Kopfschmerze hatte. Da gehe ich nicht wieder hin.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Jahresrückblick 2018

Stöckchen gefangen! Ich dachte, auf dem Weg zurück nach München hätte ich ganz viel Zeit, um zum schreiben. Das WLAN im Zug hat beim Start in Frankfurt funktioniert, fünf Minuten später war es aus. Das Netzwerk war nicht mal sichtbar. Dass alles reibungslos wie am letzten Samstag klappt, ist bei der Deutschen Bahn wohl eher die Ausnahme. Wobei es auch an der Deutschen Telekom liegen könnte.

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war 2018?
7. Der neue Job ist spannend, die Mietwohnung wunderschön und ein Schnäppchen, für die Gegend, und wir haben tolle Ausflüge gemacht. Punktabzüge gibt es für das Pendeln zwischen Berlin und München im ersten halben Jahr, die quasi leere und somit ungemütliche Wohnung in diesem Zeitraum, den miserablen ÖPNV-Zustand bei der MVG und die grundlose Entlassung vom Ehemann in der Probezeit.

Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen. Ich habe mich lange nicht mehr gewogen, aber ich fühle mich wieder um die 70 Kilogramme. Dabei war ich Ende Juni super schlank geworden. Ich hatte dreimal die Woche das Fitnessstudio besucht, war mit einer Kollegin regelmäßig in der Mittagspause joggen gegangen… Seitdem der Ehemann aus Berlin zu mir gezogen ist, nehme ich wieder zu. Das Fitnessstudio in Laim ist mir zu weit weg, ich verbringe lieber die Zeit mit dem Ehemann.

Haare länger oder kürzer?
Kürzer. Ich war letzte Woche beim Friseur.

Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Das hat sich nicht geändert.

Mehr Geld oder weniger?
Weniger. Das Pendeln mit der Deutschen Bahn war nicht billig, vor allem, wenn man lieber erste Klasse fährt. Die Mieten bei München sind viel teurer. Ich habe im ersten halben Jahr zusätzlich zu meinem Anteil für die Wohnung in Berlin die neue Miete selber vollständig bezahlt, sowie die Kaution. Der Umzug von Berlin nach München war schmerzhaft, und die Firma hat mir keinen Cent für die Umzugskosten bezahlt. Nicht mal einen freien Tag habe ich dafür bekommen. Von meinen Ersparnissen war im Sommer fast nichts mehr übrig. Dank des üppigeren Gehalts als in Berlin erholt sich mein Konto zum Glück schnell, und ich habe jetzt schon genug gesammelt, um bei Bedarf die Hälfte eines neuen Autos sofort zur Verfügung stellen zu können. Das haben wir noch vor. Ein Trost ist, dass wir bei der nächsten Steuererklärung einiges an Geld zurück bekommen werden.

Besseren Job oder schlechteren?
Definitiv besser. Nicht nur des Gehalts wegen. Ich bin endlich unbefristet eingestellt. Die Kollegen sind lieb. Der neue Job ist abwechslungsreich, interessant, und vor allem: Ich habe keine Rufbereitschaft mehr! Was für ein herrliches Gefühl! Und endlich bin ich raus aus der akademischen Welt.

Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Da fällt mir nichts ein. Glücksspiele spiele ich nicht.

Mehr bewegt oder weniger?
Im ersten halben Jahr mehr. Im zweiten weniger.

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Ich war kein einziges Mal krank geschrieben. Einmal habe ich die Arbeit wegen Migräne früher verlassen müssen. Das war’s. Das eine oder andere Problemchen gab’s meistens am Wochenende.

Der hirnrissigste Plan?
Jahresplaner für die Nichten vom Ehemann für Weihnachten selber basteln zu wollen. Ich habe seit November kaum etwas anderes machen können. Ein bisschen wie damals, als ich mein Hochzeitskleid selber genäht hatte.

Die gefährlichste Unternehmung?
Wohl diese eine Rückfahrt nach Hause.

Die teuerste Anschaffung?
Eine Mandoline von De Buyer, zum Geburtstag. Ziemlich die teuerste, die es zur Auswahl gab. Ich habe sie bei Gourmenage bestellt, einem Kochustensilienladen in München. Weil ich seit Jahren kein Amazon-Konto mehr habe. Es hat doch was, sich auf den Anruf vom Verkäufer zu freuen, der endlich ankündigt, dass die bestellte Ware abholbar ist. Notiz zu selbst: Ich brauche jetzt Sicherheitshandschuhe, um das Ding zu benutzen. Die Klinge klemmt gerne beim Rausziehen, und die tiefe Schnittwunde am rechten Ringfinger brauchte über zehn Tage lang ein Pflaster. Der selbst komponierte Feldsalat mit hauchdünnem schwarzen Rettich und Walnüssen war es aber wert.

Das leckerste Essen?
Bei Bamyan Narges, ein afghanisches Restaurant im Glockenbachviertel. Aus der Pendelzeit, als wir noch keine Küche hatten.

Das beste Buch?
The Buried Giant, von Kazuo Ishiguro.

Der beste Film?
Im Kino war ich dieses Jahr sehr wenig. Der letzte Film, den ich mit dem Ehemann im hiesigen Kino gesehen habe, war Aufbruch zum Mond, gleich am ersten Tag, als er gezeigt wurde. Der Saal war fast leer. Loving Vincent hat mir dieses Jahr am besten gefallen.

Die beste CD?
Ich habe schon lange keine neue CD mehr gekauft. Ace of Spades von Motörhead habe ich u. a. immer wieder gerne im Büro gehört, um den Lärm von Ute zu übertönen und „in Ruhe“ programmieren zu können.

Das schönste Konzert?
Wir haben nicht so viele Konzerte besucht. Nightwish war ok. Nicht wirklich meine Lieblingsband. Also, wenn ich ehrlich bin, gehen sie mir eher auf den Kecks. Ich habe den Ehemann begleitet. Das schlechteste Konzert habe ich aber sehr wohl in Erinnerung, und zwar, als wir La Traviata in der Bayerischen Staatsoper gesehen haben. Ich war bis dahin noch nie sauer aus einem Konzert raus gekommen. Wir hatten nicht mal die billigsten Karten gekauft, saßen aber links, und scheinbar hatte der Regisseur einen Groll gegen Leute die links sitzen. Anders kann ich nicht erklären, warum deutlich über die Hälfte der Szenen unten auf der Bühne ganz ganz links statt gefunden hat und wir gar nichts sehen konnten. Die Krönung war während der Sterbeszene von Violetta, als plötzlich ein starker Lichtprojektor direkt in unsere Richtung gestrahlt hat, uns die Stimmung völlig verdorben hat und wir nur noch die Wahl zwischen verblendet mit gekneiften Augen den Rest zu gucken oder den Kopf zum Rest des Publikums nach rechts zu drehen hatten — über zehn Minuten lang. Unsere ganze Reihe hat zum Schluss kaum Applaus gegeben und den Saal verlassen, während die Darsteller noch auf der Bühne standen. Ich war wohl nicht die Einzige, die stinksauer war.

Das beste Theaterstück?
Trifft nicht zu.

Die meiste Zeit verbracht mit?
Dem Ehemann. Ich meine, außerhalb der Arbeit.

Die schönste Zeit verbracht mit?
Dem Ehemann.

2018 zum ersten Mal getan?
Eine mehrtägige Wanderung mit Rucksack.

2018 nach langer Zeit wieder getan?
Auf dem Wacom-Tablett gemalt.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Scheinbar, die selbst gemachten Jahresplaner!

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Das Wochenende in Lindau.

Dein Wort des Jahres?
Teuer! Das kommt davon, wenn man von Berlin nach München umzieht.

Dein Unwort des Jahres?
Darüber habe ich nicht nachgedacht.

Zum Vergleich: Verlinke dein Stöckchen vom vorigen Jahr!
Es gab keins.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Solvejgs Lied

Ich weiß noch genau, wie ich die Peer-Gynt-Suite von Edvard Grieg kennen gelernt habe.

Ich war damals sechzehn und besuchte die Oberstufe. Mein Lieblingsonkel, ein Bruder meines Vaters, war gerade gestorben. Obwohl er relativ jung war, wussten wir, dass es dazu kommen musste. Es war schon lange an AIDS erkrankt und anfangs der 90er gab es noch nicht die therapeutischen Möglichkeiten, die wir heute kennen. Kurz nach seiner Beerdigung ist mein Vater eines Tages mit einer Kiste nach Hause gekommen und meinte, wir sollten uns etwas aus seinen Sachen aussuchen, um uns an ihn zu erinnern. Nebst einer vertrockneten Skorpion der Länge meiner gestreckten Hand in einer Glasdose, die ich immer noch besitze, habe ich mich für einige CDs aus seiner Sammlung klassischer Musik entschieden. Meine allerersten CDs! Darunter war die Orchestersuite Peer Gynt, die ich viele Jahre auf meiner Anlage gespielt habe.

Die Suite kennt jeder. Klar, die Musik aus der Werbung! Dadurch habe ich nebenbei die finnische Gruppe Apocalyptica kennen gelernt. Mein Favorit aus der Suite war lange Zeit die Morgenstimmung, seitdem ich eines Migränetages während des Studiums auf meinem Bett im Studentenwohnheim gelegen habe und das Stück in Schleife gehört habe. Die Migräne war danach weg! Das klappt zwar nicht immer, ist mir aber immer ein Versuch wert, wobei ich denke, es liegt vor allem an die Entspannung, die dabei entsteht. Das Stück ist auch sehr bekannt und läuft gefühlt jeden zweiten Tag auf Klassik Radio.

Das war aber bis letzter Woche. Denn seitdem ich auf Arbeit meine Kopfhörer einsetze, habe ich auf YouTube eine große Entdeckung gemacht: Peer Gynt ist nicht nur instrumental, sondern wird auch gesungen! Wie blöd habe ich mich auf einmal gefühlt! Seit Jahren höre ich die CD, und ich wusste es nicht mal! Solvejgs Lied hat mich sehr gerührt, vor allem diese Version von Marita Solberg, perfekt gesungen, die in der Waldbühne aufgenommen wurde:


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Zu Gast in der Radioeins Dachlounge

Wir hatten im Sommer schon davon gehört, da wir jeden Tag mit Radioeins aufwachen. Zum Jubiläum hat der Sender eine Dachlounge eröffnet, wie auch schon hier berichtet, wo man einfach so (nach einer Sicherheitskontrolle) ohne vorherige Anmeldung und kostenlos herein spazieren darf und bei den Sendungen live dabei sein kann.

Wir hatten es immer im Auge gehabt, aber erst heute sind wir dazu gekommen, dahin zu gehen. Es wurde langsam Zeit, ab Januar soll es schon vorbei sein. Schade. Dabei sitzt man nicht nur als Publikum da, nein, es gibt dort viele Tische und man kann von der Bar leckere Cocktails und Snacks bestellen. Zugegeben, die hohen Stühle fand ich nicht so bequem.

„Lass uns endlich irgendwann diese Woche zur Dachlounge gehen,“ hatte der Ehemann heute beim Frühstück vorgeschlagen. Programm geschaut: Ja, heute sah es recht interessant aus! Yasmine Hamdan kannte ich noch gar nicht[1], aber die Beschreibung hat mich ganz neugierig gemacht. Und es wurde noch besser als erwartet! Zwei Lieder wurden gesungen, wobei das zweite über Beyrouth (ach, Beirut schreibt man das wohl auf Deutsch), wo die Sängerin her kommt und den Bürgerkrieg erfahren hat, mich besonders berührt hat. Wie die Moderatorin Raffaela Jungbauer (links im Bild) danach sagte, man könnte gleich los heulen, selbst wenn man sonst kein Wort versteht.

Radioeins Dachlounge mit Yasmine Hamdan

Direkt nach dem zweiten Lied hat sich die Band (alle andere Musiker sind Franzosen) auf dem Weg zu ihrem nächsten Ziel gemacht: Berghain, wo sie heute Abend und morgen ein Konzert gibt. Schon ausverkauft. Wir sind auch kurz danach gegangen. Das nächste Programm mit den Zauberern war nicht so meins, und die Stühle, wie gesagt, nicht bequem genug, um dort länger zu verweilen. Außerdem war ich nach dem kleinen Caesar Salat immer noch hungrig.

[1] Oder ich hatte sie vergessen. Sie hat eigentlich in dem Film Only Lovers Left Alive von Jim Jarmusch eine Nebenrolle gespielt. Der Film, den wir mit dem Ehemann gesehen haben, an unserem „endlich wird es was“ Date.


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Nächtliche Party

Wir waren gerade in eine neue Wohnung umgezogen. Die Wohnung war klein, im Erdgeschoß, in einem mehrstöckigen Haus aus dunklem Holz. Wir hatten Freunde zur Einweihungsfeier eingeladen. Unter Anderen war Sascha dabei, ein Schulfreund vom Ehemann. Er hatte seine Gitarre mitgenommen.

Wir waren alle stark alkoholisiert und haben auf die Uhrzeit nicht aufgepasst. Es sah ganz hell aus, durch die Fenster. Die ganze Nacht haben wir gefeiert. Gegen sechs Uhr morgens sind einige Gäste mit Sascha nach draußen gegangen. Um zu rauchen, und um Musik zu spielen, und um zu singen. Um sechs Uhr morgens! Die Nachbarn würden doch gleich ausflippen! Ich habe versucht, die Gäste zurück in die Wohnung zu bringen. Vergeblich.

Als alle endlich weg gingen, kam der Ehemann zu mir. Wir bräuchten uns keine Sorge mehr um die Nachbarn zu machen. Er hätte gerade mit dem älteren Mann oberhalb von unserer Wohnung geredet. Also sich eher heftig gestritten. Der würde bestimmt nie wieder mit uns zu tun haben wollen. Ich war enttäuscht, dass er es geschafft hatte, uns so schnell einen schlechten Ruf im Haus zu geben.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Auf dem Damenklo

Wir haben gestern unsere Stammkneipe nach der Arbeit besucht. Ein Irish Pub, ein bisschen abseits von der Einkaufsmeile, trotzdem immer gut besucht. „Stammkneipe“ ist vielleicht übertrieben, so häufig gehen wir nicht hin, das letzte Mal war schon über einen Monat her. Die Kellner dort erkennen uns nicht, wenn wir ankommen. Fairerweise muss ich sagen, ich erkenne die Kellner auch nicht. Entweder, weil ich mir Gesichter, die ich nur sporadisch sehe, nicht merken kann, oder weil sie alle Studenten mit kurzen Arbeitsverträgen sind, die ständig kommen und gehen.

Donnerstagabends gibt es in der Kneipe eine Band, die Musik auf einer kleinen Bühne in einer Ecke spielt. Meistens Country oder Ähnliches. Jedes Mal eine andere Band. Ich denke immer, wir sollten häufiger hin, um nach der Arbeit auszuschalten. Und gestern war der Tag richtig blöd gelaufen. Langweilig, ohne Antrieb… Seit der Ankündigung vor drei Monaten kann ich mich ohnehin nicht mehr so richtig für meine Arbeit begeistern. Wieso mir den Arsch reißen, wenn mit großem Maul und weniger Aufwand mehr erreicht werden kann? Und wenn Mr Keen eine Dauerstelle bei uns bekommt, erscheint mit eine längere Beschäftigung in der Gruppe sowieso viel weniger attraktiv. Meine Bewerbungen haben bis jetzt leider noch keine Früchte getragen.

Gestern habe ich also, noch auf Arbeit, dem Ehemann eine Nachricht geschickt, ob er Lust hätte, zur Kneipe zu gehen. Um halb acht haben wir uns dort verabredet. Ich bin direkt von der Arbeit aus hin gefahren. Ein Cider vom Faß bestellt, bevor der Ehemann, der zwischendurch auf der Couch zu Hause eingeschlafen war, mit zwanzig Minuten Verspätung angekommen ist. Ein Chili con Carne gegessen, weil das Mittagessen schon recht lange her war. Noch ein Brown Ale vom Faß getrunken. War das vielleicht lecker! Ich weiß nicht, ob ich Brown Ale vorher schon probiert hatte. Ich neige sonst immer dazu, ein Murphy’s Red zu bestellen. Ach ja, mein Verdacht hat sich nicht bestätigt, obwohl der Ehemann berichtet hat, dass es zwischendurch beim Sex wie während der letzten Schwangerschaft war — der Muttermund hat sich ganz dicht angefühlt. Danach habe ich aber eine so starke Periode bekommen, dass kein Zweifel mehr möglich war. Vermutlich habe ich wieder eine sehr frühe „unbemerkte“ Fehlgeburt bekommen. Also habe ich mir erlaubt, Alkohol zu trinken.

Natürlich musste ich nach einer Weile die Toilette besuchen. Keine Schlange. Eine Frau ging gerade raus, als ich ins Vorbadezimmer rein kam. Eine andere Frau mit kurzen blonden Haaren war gerade dabei, die Tür der einzigen Toilette hinter sich zu sperren. Ein bisschen laut war sie dabei, um nach kurzer Zeit zu sagen, „die Tür geht nicht zu, warte, komm nicht rein!“ „Kein Problem,“ habe ich geantwortet. Ich habe neben dem Waschbecken gewartet. Ein paar Minuten später: „Och nee, es ist kein Papier mehr da!“ Ich habe aus dem Papierspender für die Hände ein längeres Blatt genommen und ihr durch den Spalt der Tür entgegengestreckt. „Danke, aber was übrig blieb hatte gerade noch gereicht.“ Sie ist aus der Toilette gegangen und ich bin nach ihr rein gekommen. Beim Schieben der Tür habe ich noch gesehen, wie sie ihre Hose vor dem Spiegel zu gemacht hat. Dabei ist ihr ein recht lauter, eklig klingender Furz entwichen. Aus reiner Gewohnheit habe ich die Tür verriegelt. Ging doch problemlos. Nach dem Leeren der Blase habe ich zum riesigen Plastikbehälter für die Klopapierrolle gegriffen. Drin war eine noch nicht aufgemachte dicke Rolle, die sich relativ leicht öffnen ließ. Offensichtlich war die Frau zu sturzbesoffen, um die Toilette richtig bedienen zu können. Wenigstens hatte sie die Klobrille sauber gelassen.

Und weil das jetzt thematisch so halbwegs passt, ein Liedchen dazu:


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Heute zu Hause

Es ist toll, wenn ich von zu Hause aus arbeiten darf. Ich spare mir gleich zwei Stunden Fahrt mit der ÖPNV. Wenn ich den Anfang der Woche betrachte, würde ich sogar drei Stunden sagen.

Am Montag lief es erstmal in Ordnung. Ich hatte keine Lust auf S-Bahn. Mit dem ersten Bus los, kurz in der U-Bahn, dann zur nächsten Bushaltestelle, um das letzte Stück zur Arbeit zu fahren. Um neun stand ich dort. Der Bus fährt im zwanzig-Minuten-Takt, zusammen mit einem anderen Bus, der einen Teil der Strecke fährt. Um zwanzig vor zehn, ziemlich durch gefroren, als die Anzahl der Fahrgäste sich schon bedrohlich auf dem Bürgersteig vermehrt hatte, bin ich in den anderen Bus eingestiegen und habe den Fahrer gefragt, ob er irgendwas über die andere Linie wüsste. Nein, aber die Nummer vom Kundendienst hat er mir gegeben: 030-19449. Dort habe ich erfahren, dass es auf der Autobahn einen Unfall gegeben hatte, und alle Fahrzeuge die Ausfahrt nehmen mussten, was einen Monsterstau verursacht hatte. Die Busse kamen einfach nicht durch. Ich bin bis zur letzten gemeinsamen Haltestelle mit dem Bus gefahren und habe den Rest zu Fuß gemacht. Fünfundzwanzig Minuten. Natürlich hat sich inzwischen der Stau aufgelöst, und der lang ersehnte Bus hat mich zwischen zwei Haltestellen überholt. Ich war aber bei der Kälte flott genug unterwegs, und habe ihn bei jeder roten Ampel wieder getroffen.

Gestern hatte der erste Bus schon eine Viertelstunde Verspätung, wie mir meine BVG-App nach fünf Minuten Ungeduld berichtet hat. Mit der App ist es so eine Sache. Verspätungen werden häufig gar nicht angezeigt, wie am Montag. Diesmal schon. Der Bus fährt im zehn-Minuten-Takt, also bin ich in den nächsten Bus eingestiegen. Zu meiner Enttäuschung war es wieder kein Doppeldecker, und nicht mal ein langer Bus, weil er nicht so weit wie der erste Bus fährt und dadurch weniger Gäste bekommt. Im Normalfall. Dadurch, dass der erste Bus de facto ausgefallen ist, war der entsprechend rappelvoll. Wir haben noch auf dem Weg zur U-Bahn im Stau gestanden und zehn Minuten Verspätung gesammelt. Als ich dann bei Rot an der Ampel stand, um zur letzten Bushaltestelle zu gehen, ist mir der Bus vor den Augen weg gefahren. Nochmal zwanzig Minuten in der Kälte warten.

Heute habe ich mich also gefreut, zu Hause zu arbeiten. Dadurch entfällt die Fahrzeit, die ich momentan benutze, um einen Schal für den besten Ehemann der Welt zu häkeln, aber mehr dazu in einem anderen Beitrag. Heute wäre ich sowieso nicht dazu in der Lage gewesen. Schon beim Aufstehen wurde mir klar, ich bin so was von müde! In der Küche würde mir schwindelig, als ich das Radio bedienen wollte. Ich habe mich auf der Couch im Wohnzimmer unter der Decke gekuschelt und geschlafen, als der Ehemann sich für die Arbeit fertig gemacht hat. Nach einer Weile konnte ich mich aufraffen und habe zwei Stunden gearbeitet. Danach bin ich zum Arzt gegangen, um nach den Testergebnissen von letzter Woche zu fragen. Sie hatten mir gar nicht Bescheid gesagt, aber die Ergebnisse lagen schon länger da. Es gab eine kurze Besprechung mit dem Arzt, der meinte, solche tolle Blutwerte hätte er selten gesehen — danke Nadja! Vermutlich. Ich kannte meinte Werte auch nicht, bevor ich meine inzwischen elf Kilogramme abgespeckt habe. Und Mängel gibt es keine. Ich habe noch mein bestelltes Buch Schwangerschaft für Dummies bei der Buchhandlung abgeholt und bin zurück nach Hause gefahren. Kurz gegessen. Und dann wurde mir bewusst, ich war unfähig zu arbeiten.

Migräne. Lichtempfindlichkeit. Müdigkeit. Lesen und am Rechner arbeiten unmöglich. Ich habe mich wieder auf der Couch unter der Decke mit herunter gezogenen Jalousien gepackt und versucht zu schlafen. Wie gestern, als ich nach Hause gekommen bin. Gestern nachmittags hatte mich genau beim Einschlafen das Klaviermassaker der Nachbarn den Schlaf geraubt. Seitdem wir hier wohnen, hat sich qualitativ am Musizieren der Nachbarn leider nichts geändert, wobei es in letzter Zeit nicht mehr so häufig zu hören ist. Für Elise ist inzwischen halb gelernt aufgegeben worden. Andere Stücke, die ich in meiner Jugend selber gespielt und geliebt hatte, werden dermaßen misshandelt, das ist echt schwer zu ertragen. Wie auch immer. Heute Nachmittag konnte ich ohne Störung schlafen. Es hat aber nicht geholfen, weil die Migräne immer noch da war. Viel Wasser getrunken. Einen Apfel gegessen. Nochmal geschlafen. Übelkeit. Am Ende habe ich doch Paracetamol genommen. Es soll unbedenklich sein. Und nach dem ich wieder geschlafen habe, geht es mir endlich wieder besser. Ein mieser Tag war das.

Ich warte nun, dass der Ehemann auf dem Fitnessstudio zurück kommt. Weil er jetzt trainiert. Mit mir, in einem neuen Fitnessstudio. Aber dazu in einem anderen Beitrag.


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Meine musikalischen Nachbarn

Unmittelbar nach dem Umzug ist es mir aufgefallen. Im Nachbarhaus haben wir Musikanten. Ich kenne die Nachbarn nicht persönlich, außer dass wir uns manchmal auf dem Balkon grüßen. Eine Familie mit zwei Teenagers, ein Junge, ein Mädchen. Wer von den Beiden spielt, weiß ich nicht, aber fast täglich hört man Klavier und Flöte aus deren Wohnung. Nie gleichzeitig und wenn beide, dann immer nacheinander, und ich denke deshalb, dass die gleiche Person beide Instrumente spielt. Zu zweit wäre die Versuchung doch groß, zusammen zu spielen. Wir hören Musik vor allem in meinem Arbeitszimmer und im Schlafzimmer. Da es tagsüber ist und nie lange dauert, ist es kein Problem. Nichts im Vergleich zu meinem ehemaligen Nachbar.

Das „Problem“ ist, dass seit November immer wieder das gleiche Stück vergespielt wird, mit sehr geringen Fortschritten. Es würde mich sehr frustrieren. Und ich habe erst jetzt gemerkt, woran es liegt. Die Person spielt nur das Stück, ohne Technik-Übung. Teile, die einwandfrei gespielt werden können, werden bevorzugt gespielt, ohne gezielt dort zu üben, wo es Probleme gibt. Als ich bis vor zwanzig Jahren Klavier gespielt hatte, hatte ich mich immer mit Technik warm gespielt. Ich hatte ein Heft, der nur solche Übungen enthielt. Neue Stücke hatte ich stets für jede Hand getrennt gelernt, bevor ich beide zusammengefügt hatte. Und ich war fleißig. An Mittwochnachmittage und in den Schulferien konnte ich locker vier oder fünf Stunden lang am Klavier sitzen und üben. Ich habe nur aufgehört, als ich mit der Uni angefangen habe. Es war gut, dass wir damals in einer Villa gelebt hatten. Das hätte sonst keiner aushalten können.

Wie auch immer. Ich freue mich echt auf den Tag, an dem ich Für Elise endlich fehlerfrei aus der Nachbarwohnung hören werde.


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Deichkind

Ich bin enttäuscht.

Die Gruppe kannte ich nicht, bis Martin mir davon erzählte. Ich hatte gleich am Abend danach gegoogelt und mir Videos auf Youtube angeschaut. Mein erster Eindruck war, „na ja, nicht mein Stil“. Auch wenn ich gleichzeitig erleichtert war zu sehen, dass es in diesem Lande noch Männer gibt, die sich nicht aktiv enthaaren. Bis ich Stücke von „Bitte Ziehen Sie Durch“ gehört habe. Das Album ist einfach genial. Ich habe mir gedacht, bei der nächsten Gelegenheit sollte ich mir die CD besorgen.

Heute war ich in der Nähe vom Saturn und habe wieder daran gedacht. Ich bin mit der CD aus dem Laden raus gegangen. Zu Hause angekommen, habe ich sie ins Laufwerk reingesteckt. Der Windows Media Player hat sich automatisch geöffnet. Es hat ewig gedauert, bis die CD angefangen hat zu spielen. Und der Sound war furchtbar, mit Knirschen ohne Ende. Komisch. Ich habe das zweite, ältere Laufwerk probiert: Die CD wurde nicht mal erkannt. Zweiter Versuch im ersten Laufwerk: Genau so schlecht. Mist. Die CD ist bestimmt beschädigt, dachte ich.

Zurück zum Saturn. Ich habe der Frau in der Musik-Abteilung das Problem erklärt. Ihre Antwort: Die CD hätte einen Kopierschutz, deswegen würde sie auf meinem Rechner natürlich nicht funktionieren. Vielleicht sollte ich meine Treiber aktualisieren. Sie hat die CD in ihre Anlage gesteckt und es ging wunderbar. Ich bin entsetzt. Ich habe zu Hause nur meinen Rechner, ich werde mir bestimmt nicht für eine einzige CD eine Anlage besorgen. Bei allen, die ich bisher gekauft habe, ist es das erste Mal, dass ich ein solches Problem habe. Selbst CDs von Metallica, die bekanntlich gegen Napster gekämpft haben, konnten alle einwandfrei auf meinem Rechner gespielt werden. Ich habe die CD zurück gegeben und das Geld wieder erstattet bekommen.

Außerdem sind alle Stücke minus eins auf Youtube zu finden. Ich habe sie jetzt als MP3 gespeichert. Mit der richtigen Freeware geht’s ohne Problem (man muss nur mit den Werbe-Links im Programm aufpassen). Meine Treiber sind übrigens alle auf dem neuesten Stand, daran lag es nicht. Wie kann man CDs mit Kopierschutz verkaufen und gleichzeitig so was produzieren? So konsequent ist es nicht.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.