Apokalypse

Ich war mit Martin zu einer privaten Veranstaltung gegangen. Es fand in einer Wohnung statt. Viele Leute saßen in einem dunklen Raum und wollten einen Vortrag hören. Wir mussten sie davon abhalten, weil die Veranstalter etwas Schlimmes vor hatten. Sie wollten aus einem satanischen Buch lesen, um die Leute umzubringen und so das Ende der Welt zu starten. Wir sind leider zu spät angekommen, um die Leute retten zu können.

Wir standen plötzlich im All und haben gesehen, wie Monster aus einem schwarzen Loch in unserer Galaxie heraus gespuckt wurden. Sie haben angefangen, ganze Planeten zu fressen.

Zurück zur Erde. Wir waren am nächsten Tag auf dem Weg zur Arbeit. Wir haben Leute auf der Straße angesprochen und gefragt, ob sie gemerkt hätten, dass unser Sonnensystem angegriffen wurde. Es war den Leuten aber egal. Dann haben wir gesehen, dass riesige schwarze Monster auf der Straße unterwegs waren. Ein hatte mit beiden Händen Menschen gepflückt und stopfte sich damit den Mund voll.

Ich habe mich umgeschaut, um ein Versteck zu finden. Unter dem weißen Transporter am Bürgersteig schien mir keine gute Idee zu sein.

Ein Auto ist an uns vorbei gefahren. Drin war ein Paar, das wir doch von der Veranstaltung hatten retten können. Das Paar hat uns weg von den Monstern gebracht. Die Frau meinte, sie hätte das satanische Buch geklaut und wüsste, wie man die Welt retten könnte. Sie wollte eine Arche bauen. Dabei hat sie mich und Martin mit einem Lächeln geschaut. Ich habe ihr erklärt, dass ich schon zu alt war, um Kinder zu bekommen. Wir haben kurz überlegt, wer dann auf die Arche kommen sollte. Mir ist die Freundin von meinem Bruder eingefallen.

Dann hat der Wecker geklingelt und mich geweckt.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Das Wassermonster

Heute Nacht war ich in die Seychellen. Ich saß am Straßenrand, direkt gegenüber dem Meer, aber hinter der Straße. Es war morgens. Ich saß und machte etwas – ob ein Buch lesen oder die Landschaft malen, ich habe vergessen.

Auf ein Mal kam eine so große Welle aus dem Meer, dass sie die Straße überquert hat und gegen den steilen Straßenrand hinter mir geprallt ist. Ich bin schnell aufgestanden und weggelaufen, und konnte die Welle vermeiden. Kurze Zeit später kam eine neue große Welle auf mich zu. Ich habe beschlossen, die Stelle zu verlassen. Im gleichen Moment kam Martin von seiner Joggingsrunde aus meiner rechten Seite zurück. Die Welle hat ihn nicht erwischt.

Als wir uns gemeinsam auf dem Weg gemacht haben, ist ein großer Arm aus Wasser aus dem Meer heraus gekommen und hat sein Ende weit geöffnet, wie ein Maul, um uns beide zu holen. Wir konnten fliehen. Ich habe gesehen, wie der Rest vom Monster aus dem Meer sich hob und wie ein Dinosaurier aus Wasser aussah. Wir sind in Richtung Berg gelaufen, möglichst weit vom Strand. Das Monster hat wieder seinen Arm zu uns geschickt. Er kam weiter als beim ersten Mal, aber dafür wurde der Arm schmäler. Ich habe gedacht, dass es logisch wäre, da das Monster das gleiche Volumen auf eine größere Strecke verteilen musste. Aus dem Wasser ist das Monster nicht heraus gekommen.

Wir sind an der Spitze vom Berg angekommen, und das Monster versuchte immer noch, mit seinem immer dünner werdenden Arm nach uns zu greifen. Weiter zu laufen machte keinen Sinn, da unten auf der anderen Seite vom Berg wieder Wasser zu sehen war. Es gab ein Gebäude, eine Art Schule, und wir haben drin nach Schutz gesucht. Die Schule war voll mit Skinheads und gebrochenen Bierflaschen am Boden. Meine Freundin Mei war da und hat uns den Weg nach oben gezeigt. Dort waren Wohnungen. In einer Küche habe ich ein Messer gefunden und konnte gleich ein Stück vom Arm abreißen, der uns, jetzt so dick wie ein Zeigefinger, die Treppe hoch gefolgt war. Der Arm hat sich zurück gezogen.

Wie der Traum zu Ende ging, habe ich vergessen. Es war um die 03:00 und ich bin wieder eingeschlafen.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.