Mein Drucker

Ich wollte es eigentlich im Eintrag von heute Morgen schreiben und habe es vergessen. Ich habe mir Ende September oder Anfang Oktober einen Drucker für zu Hause besorgt, um alle Stellenangebote auf die ich mich bewerbe zu drucken. Ich wollte nur schwarz/weiß drucken, beidseitig, und die Möglichkeit haben, über WLAN den Drucker zu benutzen. Ein Kollege hat mir das Modell Brother HL-2250DN empfohlen. Der Drucker war noch relativ günstig, und es sollte einfach sein, generische Patrone zu benutzen, statt der original super teuren Patrone von Brother.

Anfang Dezember habe ich plötzlich eine Fehlermeldung bekommen. Der Drucker sagte „Toner leer“, und weigerte sich, weiter zu drucken. Es hat mich sehr überrascht, weil ich in der Qualität meiner gedruckten Seiten keine Probleme gesehen hatte. Ich habe den Toner raus und wieder rein getan, die Fehlermeldung war noch da. Ich habe im Internet gesucht, und bin fündig geworden. Brother soll seine Drucker mit einem Programm ausstatten, der nach einer bestimmten Zeit entscheidet, dass der Nutzer den Toner wechseln soll – unabhängig von der realen Nutzung des Druckers. Es ist allerdings einfach, das Problem umzugehen (als Notiz für mich selbst, falls die verlinkte Seite verschwindet):

• Drucker ausschalten
• Tonerklappe öffnen
• GO-Taste drücken, halten und Drucker gleichzeitig wieder einschalten
• Wenn alle LED-Lampen leuchten, GO-Taste los lassen, bis die LED-Lampen wieder aus sind
• GO-Taste zwei Mal schnell drücken und warten, bis alle LED-Lampen leuchten
• GO-Taste sechs Mal schnell drücken, anschließend soll eine LED-Lampe blinken
• Tonerklappe wieder zu machen

Das war’s, der Drucker ist nach dem Aufheizen wieder einsatzbereit. Bis heute habe ich den Toner noch nicht wechseln müssen. Nach einiger Zeit habe ich Mängel auf meinen Dokumenten gemerkt, dann habe ich den Toner raus genommen, hin und her gekippt, wieder rein getan, und es ging wieder super. Es würde mich schon ärgern, eine nicht leere Patrone weg zu werfen, zum einen, weil es teuer ist, zum anderen, weil es nicht gerade umweltfreundlich ist.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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