Blechkuchen mit Mirabellen

Der erste Einsatz vom Backofen seit dem Umzug. Vorher war es eh zu warm um zu backen.

Die gemahlenen Mandeln habe ich zum Teig gegeben, weil sie verbraucht werden mussten. Ohne Mandeln kann man 300 g Mehl statt 250 g nehmen.

Die Mirabellen kommen aus dem Pasinger Viktualienmarkt.

Die Zutaten (für 12 Stücke)

  • 250 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier
  • 200 g Butter
  • 125 mL Buttermilch
  • 1 Esslöffel Schnaps (vorzugsweise Mirabellenschnaps, aber ich wollte keine ganze neue Flasche für den einen Kuchen kaufen und habe Kirschwasser aus dem Clafoutis benutzt)
  • 1 kg Mirabellen
  • Puderzucker

Die Zubereitung

  • Die Mirabellen putzen, trocknen, halbieren und entkernen.
  • Den Backofen bei 180 °C Umluft vorheizen.
  • In einer großen Schüssel, die sanft geschmolzene Butter mit dem Zucker schäumig schlagen.
  • Die Eier mit der Butter-Zucker-Mischung rühren.
  • Mehl, gemahlene Mandeln und Backpulver in der Schüssel zu einem Teig rühren.
  • Zuerst Buttermilch hinein rühren, dann Schnaps.
  • Der Teig ist am Ende nicht sehr fest. Nicht so flüssig wie für Crêpes, aber er fällt schnell vom Schneebesen zurück in die Schüssel.
  • Ein Backblech mit Backpapier belegen.
  • Den Teig auf dem Backpapier glatt streichen.
  • Die Mirabellenhälften auf dem Teig verteilen.
  • Den Kuchen 40 Minuten bei 180 °C im Backofen backen lassen.
  • Kuchen raus nehmen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Nährwertangaben

pro Stück fürs Rezept
Energie (kcal) 356,8 4282
Eiweiß (g) 5,8 69,3
Kohlenhydrate (g) 40,2 482,4
davon Zucker (g) 25,1 301,1
Fett (g) 17,8 213
Ballaststoffe (g) 2,1 24,6

Ich finde die Kalorienanzahl pro Stück heftig. Eventuell könnte man nur 100 g Butter nehmen und dafür so Pi mal Daum insgesamt 200 mL Buttermilch benutzen, um den Verlust an Flüssigkeit zu kompensieren. Der Teig schmeckt auch recht süß, obwohl ich die Zuckermenge aus dem ursprünglichen Rezept halbiert habe. Meiner Meinung nach reichen 100 g locker.

Im Nahhinein… Andererseits sind die Stücke ganz schön groß. Halbiert man sie, ist es schon nicht mehr so schlimm. Das Rezept ist dann eher für 24 Stücke.

Advertisements

Osterkranz mit Schokolade

Meine Oma hatte uns für Ostern immer eine Art Kranzgebäck aus sandigem Teig gemacht, leicht salzig. Halb im Teig versunken gab es echte hart gekochte Eier mit Schale. Wie das Gebäck hieß, weiß ich nicht. Meine Eltern auch nicht. Es sah ein bisschen wie dieser geflochtene Osterkranz aus, außer, dass es kein Hefeteig war. Vielleicht war es eine Art Neapolitanisches Osterbrot, was gut möglich wäre, da sie mit meinem Opa Italienisch geredet hatte. Ich kann mich aber nicht erinnern, dass es nach Parmesan schmeckte, oder dass Wurst enthalten war. Ich hoffe, ich finde es irgendwann heraus, und dann backe ich es nach.

Für diesen Osterkranz habe ich gegoogelt. Mein Rezept ist leicht abgewandt, da keine frische Hefe zu Hause vorhanden war. Schokoladenpaste hatte ich auch zu wenig, deshalb kommt Kirschkonfitüre drin. Die Schoko-Eier und Mandelblätter habe ich mir ausgedacht. Das Ergebnis hat uns angenehm überrascht. Der Kuchen ist schön fluffig und hält sich bis drei Tage (länger wirkt er nicht mehr so frisch). Die Portionen, die aus der Deko suggeriert werden, sind viel zu groß. Mit dem Rezept kann man locker zwanzig Portionen machen.

 

Die Zutaten

  • 500 g Weizenmehl
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Hefe
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 320 mL Milch
  • 1 Ei
  • 75 g Butter (ich habe Salzbutter benutzt), in kleinen Stücken bei Raumtemperatur
  • Dunkle Schokoladenpaste mit Chili
  • Kirschkonfitüre
  • 1 Eigelb
  • Mandelblätter
  • Kleine Schoko-Eier

Die Zubereitung

  • In einer großen Schüssel, Hefe, Backpulver, Zucker, Milch und Salz zusammen rühren.
  • Ein ganzes Ei, das Mehl und die Butter hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • Den Teig bedeckt eine Stunde ruhen lassen.
  • Backofen bei 180 °C vorheizen.
  • Arbeitsfläche bemehlen und den Teig drauf mit einem Nudelholz flach und rechteckig ausrollen. Die Länge soll etwa doppelt so groß wie die Breite sein.
  • Die Schokoladenpaste und die Kirschkonfitüre alternierend mit einem Pinsel auf dem Teig verteilen. Die einzelnen Striche sollen entlang der ganzen Länge laufen. Bei der Konfitüre sollte man sparsam sein, da sie sich danach beim zusammenrollen weg drücken lässt.
  • Den Teig nun vorsichtig senkrecht zur Breite zusammen rollen (siehe Video-Anleitung im ursprünglichen Rezept).
  • Beide Ende der Rolle weg schneiden, da sich drin weniger Füllung befindet.
  • Ein Backblech mit Backpapier bedecken und die Rolle drauf zu einem Kranz biegen.
  • Mit einem scharfen Messer, tiefe Einschnitte radial im Kranz machen.
  • Den Kranz mit dem Eigelb pinseln.
  • Mit Schoko-Eiern und Mandelblättern dekorieren und 20 Minuten backen lassen (bei den 30 Minuten aus der Anleitung wäre mein Kranz gebrannt, was vielleicht daran liegt, dass ich vergessen hatte, den Ofen vom Schnell-Aufheizen-Modus zum Umluft-Modus umzustellen).

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 175 3500
Eiweiß (g) 4,1 81,6
Kohlenhydrate (g) 25,6 512,6
davon Zucker (g) 5,4 108,5
Fett (g) 6 119,6
Ballaststoffe (g) 0,7 14,4

Birnenkuchen

Dieser Kuchen sieht fast wie ein Clafoutis aus. Er bleibt nach dem Backen ganz schön saftig, hat aber eine festere Konsistenz. Achtung, Suchtgefahr!

Die Zutaten (für 16 Portionen)

  • Kuchenteig
    • 3 großen Birnen
    • 150 g Weizenmehl, und ein bisschen mehr für die Backform
    • 100 g Zucker
    • 2 Eier
    • 10 cL Milch
    • 30 g Kokosfett
    • 1 Päckchen Hefe
    • 4 mL Birnenbrand
    • Butter
    • 1 Prise Salz
  • Oben drauf
    • 80 g Butter
    • 2 Eier
    • 5 Esslöffel Zucker
    • 1 Prise Salz

Die Zubereitung

  • Den Backofen bei 180 °C Umluft vorheizen.
  • Teig vorbereiten:
    • In einer großen Schüssel, die zwei Eier mit dem Zucker und der Prise Salz so lange mit dem Besen schlagen, bis die Mischung schäumt.
    • Kokosfett erhitzen, bis es flüssig wird.
    • Mehl, Hefe, Milch, Birnenbrand und Kokosfett nach und nach mit der Eier-Mischung rühren.
    • Eine runde Backform (28 cm) mit Butter gut einfetten, und danach Mehl drin wälzen.
    • Den Teig in die Backform gießen.
    • Die Birnen schälen, in kleinen Stücken schneiden und in den Teig verteilen.
    • Die Backform eine halbe Stunde im Backofen lassen.
  • Jetzt kommt noch was oben drauf:
    • Butter schmelzen lassen.
    • In einer kleinen Schüssel, die zwei Eier mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen.
    • Die etwas abgekühlte flüssige Butter zur Eier-Zucker-Mischung hinzufügen.
    • Nach der 30 Minuten Backzeit, den Kuchen aus dem Backofen raus nehmen.
    • Die Butter-Eier-Zucker-Mischung oben drauf gießen.
    • Den Kuchen weitere zwanzig Minuten backen lassen.
    • Kuchen in der Backform abkühlen lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 158,1 2530
Eiweiß (g) 3,2 51,4
Kohlenhydrate (g) 18,7 299,2
davon Zucker (g) 11,4 182,2
Fett (g) 7,9 125,8
Ballaststoffe (g) 1 16

Heidelbeerenkuchen mit weißer Schokolade

Diesen Kuchen habe ich gestern für unser jährliches Hausfest gebacken. Es war das erste Mal, dass wir dabei waren, da ich die zwei letzte Jahre seitdem wir im Haus wohnen immer an dem Zeitpunkt dienstlich verreist war. Einige Nachbarn kannte ich noch gar nicht. Es war ein interessanter Nachmittag, mit vielen Leckereien. Dazu habe ich Minze-Limonade und, auf der selben Art gemacht, Ingwer-Limonade mitgebracht.

Am Tag danach…

Die Zutaten (für 16 Portionen)

  • 100 g Butter, und ein bisschen mehr um die Backform einzufetten
  • 4 Eier
  • 100 g Rohrzucker
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 200 g weißer Kuvertüre
  • 250 g Heidelbeeren

Die Zubereitung

  • Backofen bei 180°C Umluft vorheizen.
  • Die Heidelbeeren waschen und abtropfen lassen. Ich hatte eine andere Art Beeren gekauft, die auch anders hießen, ich habe schon vergessen, wie. Sie waren kleiner, dunkler und ihr Saft ist dunkelviolett. Es war auf jeden Fall ein riesiger Aufwand. Anderthalb Stunden habe ich damit verbracht, die noch vorhandenen kleinen Stielen zu entfernen (weil ich die 500 g gekaufte Schale auf einmal gewaschen habe, obwohl man für den Kuchen nur die Hälfte braucht). Deswegen empfehle ich den Kuchen ausdrücklich mit Heidelbeeren nachzumachen. Von weitem nicht so aufwendig.
  • Eine Springform einfetten (28 cm).
  • Die Butter und die weiße Kuvertüre in groben Stücken zerkleinern und zusammen in einer Schale in der Mikrowelle bei schwacher Leistung zur Schmelze bringen. Gelegentlich umrühren.
  • In einer großen Schüssel, die Butter-Schokolade-Mischung mit dem Rohrzucker schäumig schlagen.
  • Genug abkühlen lassen, um die Eier drin nacheinander mischen zu können.
  • Das Mehl und das Backpulver in kleinen Mengen zur Mischung hinfügen.
  • Die Heidelbeeren unter dem Teig vorsichtig unterheben, dabei einige Heidelbeeren behalten.
  • Den Teig in die Springform gießen und mit einem Löffel glatt verteilen. Die restlichen Heidelbeeren obendrauf streuen.
  • Für 35 Minuten bei 180 °C backen.
  • In der Springform abkühlen lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 221 3537
Eiweiß (g) 3,9 62
Kohlenhydrate (g) 26,6 425,3
davon Zucker (g) 15,1 241,9
Fett (g) 10,9 173,7
Ballaststoffe (g) 1,3 20,1