Ein Nokia als WLAN Hotspot nutzen

Mir hat es gereicht, mit dem katastrophalen WLAN vom Hotel. Ich habe heute gelernt, wie ich mein Handy (Nokia Lumia Denim) als Hotspot einrichten kann.

Die Anweisung findet man hier auf Deutsch. Sollte sie verschwinden, kommt jetzt die Zusammenfassung:

  • unter Einstellungen, Internetfreigabe wählen (ich hatte mich immer gefragt, was das ist…),
  • das Stift-Symbol zum Bearbeiten drücken,
  • Hotspot-Name und Passwort eingeben (auf keinen Fall das automatisch generierte Passwort übernehmen, man weiß ja nie…),
  • speichern und Internetfreigabe aktivieren (Regler nach rechts schieben).

Das war’s, man braucht lediglich nur noch am Laptop den neu eingerichteten Hotspot in der Liste der verfügbaren Netzwerke auszuwählen und das Passwort einzugeben. Meine Internetverbindung ist jetzt viel besser als mit diesem dämlichen WLAN vom Hotel, und das mit nur einem Balken für den Netz-Empfang! Und nicht vergessen, nach der Benutzung die Freigabe wieder auszuschalten, es ist keine gute Idee, den Hotspot für alle auf Dauer sichtbar zu lassen…

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Eine Knirpssche Frechheit

Ich hatte mir nach dem Verlust von meinem Lieblingsregenschirm schweres Herzens einen neuen gekauft. Wir waren mit dem Ehemann bei Karstadt und hatten lange gesucht, bis wir einen guten Regenschirm gefunden hatten. Es war wieder ein Knirps, wobei ich schlucken musste, weil der Preis bei ähnlicher Qualität verglichen mit meinem verlorenen Regenschirm mittlerweile doppelt so hoch geworden war. Damals hatte ich 30€ beim Kaufhof gelassen, diesmal waren es satte 60€ (59,99€), um einen stabilen Regenschirm zu bekommen, den man mit einfachem Knopfdruck wieder schließen kann. Heftig. Der war immerhin recht schick, der neuer Regenschirm, mit seinem roten Karomuster.

Das war bis vor einem Monat. Denn was habe ich gemacht? An einem Tag, als es drohte, leicht zu regnen, ich aber einfach mit Regenjacke zur Arbeit raus gehen wollte, hat mich der Ehemann überredet, den neuen Regenschirm doch mitzunehmen. Die kleine Handtasche war schon voll , ich musste ihn also zusätzlich tragen. Und was habe ich getan? Ihn im Bus beim Aussteigen liegen lassen. Es war ja irgendwie klar, dass es passieren musste, daher war mein erster Impuls gewesen, ihn gar nicht mitzunehmen. Ärgerlich ist, dass ich an dem Tag nicht mal was vom Regen mitbekommen hatte, ich hätte es mir echt sparen können. Dass ich mein Bauchgefühl so leicht strapazieren lasse… Und nochmal Mist, schon wieder ist ein Regenschirm weg, und diesmal habe ich ihn nicht mal den ganzen Sommer behalten.

Was soll’s, lange jammern hilft nicht, ein neuer Regenschirm muss her. Aber nochmal so lange in Karstadt suchen zu müssen wollte ich nicht. Es geht auch online. Ich also gleich am Abend zum Knirps Shop… Wie der Regenschirm hieß, wusste ich nicht mehr, den Schild hatte ich längst entsorgt. Aber wenn ich den gleich aussehenden Regenschirm beim gleichen Preis finde, sollte es auch klappen. Dachte ich. Ich wurde schnell fündig und bestellte den Regenschirm.

Was ich bekommen habe ist eine absolute Frechheit. Das Gestell wirkte wackelig und gar nicht so stabil, der Griff sah billig aus, der Schirm ließ sich nicht mal mit Knopfdruck wieder schließen, und für diese minderwertige Ware sollte ich genau das gleiche wie für das tolle Modell aus Karstadt bezahlen? Ich habe es nochmal geprüft, aber ich bin wirklich nicht auf einer Betrugsseite gelandet, es ist wirklich der Shop von Knirps, bei dem ich bestellt habe. In der Email zur Bestellungsbestätigung gab es eine Widerrufsbelehrung, und ich habe laut dieser innerhalb vierzehn Tage nach Empfang der Ware das Formular elektronisch und die Ware per Post zurück geschickt. Die automatische Email-Antwort zum Widerruf habe ich bekommen, aber sonst gar nichts. Ich bin gespannt auf den nächsten Kontoauszug meiner Kreditkarte.

Mein Fazit ist jedenfalls: Nie wieder beim Knirps Shop bestellen.

Telekom Hotspot im ICE — Die volle Verarschung

Ich bin wieder mal richtig geärgert. Dazu braucht es nur, mit der Bahn zu fahren. Letzte Woche war schon kein Spaß.

Ich hätte eigentlich zur Tagung fliegen können. Die Bahnstrecke kostet mir zeitlich einen ganzen Arbeitstag. Es war günstiger, was die Finanzabteilung von meinem Arbeitgeber vor allem interessiert, aber das Fliegen wäre schneller gewesen und hätte vielleicht eine Übernachtung überflüssig machen können. Ich habe gedacht, die lange Reisezeit könnte dadurch kompensiert werden, dass ich im Zug am Tisch mit dem Laptop arbeiten kann und das HotSpot-Angebot der Telekom benutzen könnte.

Während es letzte Woche, bei meiner allerersten Benutzung von einem Telekom-HotSpot, halbwegs ging, war die aufgebrachte Leistung bei der Rückfahrt heute absolut katastrophal. Beim Losfahren habe ich einen Tagespass für 5€ erworben. Wie letzte Woche. Es ging gerade eine Stunde lang, danach wurde die Internetverbindung ständig abgebrochen und war nicht mehr zu benutzen.

Ich habe die Kontrolleure darauf aufmerksam gemacht, dass der WLAN nicht mehr ging. Am Anfang haben sie versucht, ihre Router oder was auch immer neu zu starten. Danach meinte ein Kontrolleur, im Ruhebereich wäre der WLAN Signal nicht verstärkt, was zu Probleme führen würde. WLAN sollte man in anderen Wagen benutzen. Prompt war mein gegenüber sitzender Nachbar (der auch trotz offenen Sandalen stinkende Füße mitgebracht hatte) dabei, mit einem süffisanten Lächeln, dem Kontrolleur nach zu plappern und mir zu sagen, „Sie hätten bei der Reservierung besser aufpassen sollen“. Pure Schadensfreude (oder 100% Boche, wie mir immer in solchen Momenten durch den Kopf geht). Der Ehemann hat sich für mich von zu Hause aus schlau gemacht, das mit dem Ruhebereich stimmt gar nicht. Auf der Webseite der Bahn steht, dass WLAN überall zur Verfügung steht. Außerdem saß ich letzte Woche schon dort und hatte fast kein Problem — also, verglichen mit heute hatte ich doch kaum Gründe, mich zu beschweren.

Am Anfang war der Zug so voll, dass ich an meinem reservierten Platz im Ruhebereich bleiben musste. Danach habe ich einen freien Tischplatz außerhalb vom Ruhebereich gefunden. WLAN ging. Wenigstens konnte ich arbeiten, dachte ich. Ich habe einige Emails bearbeitet. Dafür musste ich die Sitzplatzreservierung aufgeben. Aber eine Stunde später ging das Internet wieder nicht mehr. Entgültig. Die darauf angesprochene Kontrolleurin war schon genervt und hat jede Schuld oder Verantwortung von der Bahn erstmals grundsätzlich zurück gewiesen. Die Telekom ist schuld. Die Telekom kann nicht wissen, dass wir eine andere Strecke als ursprünglich geplant fahren und kann dadurch ihre Leistung nicht bringen. Das war letzte Woche doch kein Problem, obwohl wir auch eine abweichende Strecke gefahren sind. Die Startseite vom ICE-Portal selbst sagt dabei die ganze Zeit: „Leider ist das ICE Portal im Augenblick nicht erreichbar. Wir bitten Sie um etwas Geduld.“ Wenn das schon mal nicht geht, geht gar nichts. Nach über sieben Stunden Fahrt ist meine Geduld definitiv aufgebrochen.

Ich werde mich bei beiden Gesellschaften schriftlich beschweren. Ich glaube nicht, dass ich eine Antwort bekommen werde. Sollte ich mich doch irren, teile ich die dadurch entstandene Erheiterung hier mit.

Dazu kommt noch, dass wir schon wieder fast aber nicht ganz eine Stunde Verspätung haben. Wie letzte Woche. Verständnis dafür kann ich nicht mehr aufbringen. Man muss wenigstens zugeben, die Deutsche Bahn kann eines richtig gut: Die Verspätungen konsistent so knapp unterhalb einer Stunde halten, dass man keinen Anspruch auf Entschädigung hat.

Ernährungstagebuch

Genau das habe ich mir ewig gewünscht. Dass es schon längst existiert wusste ich gar nicht. Obwohl ich das Buch Fettlogik überwinden lese. Erst heute habe ich die Seite fddb entdeckt. Ich bin so was von begeistert.

Zuerst habe ich mir ein Profil angelegt. Anhand meiner Daten (Alter, Größe, Aktivitäten und Gewicht) habe ich einen Tagesbedarf von 1945 kcal und einen BMI-Wert von 25,7 gerechnet bekommen. Boah nee, wieder im leichten Übergewicht, habe ich mir gedacht. Das würde stimmen, wenn ich zehn Jahre jünger wäre. Jetzt bin ich eigentlich im Normalbereich. Ich fühle mich trotzdem zu fett.

Ich habe in meinem Ernährungstagebuch alles, was ich heute gegessen habe, peinlich genau gewogen und eingetragen. Die Datenbank von Lebensmitteln ist riesig, ich habe noch keinen Produkt gefunden, der nicht eingetragen ist. Den Spaziergang im botanischen Garten (234 kcal) habe ich berücksichtigen lassen. Zum Frühstück hatte ich Magerquark mit einer zerstückelten Banane und Honig. Mittags zwei Scheiben Graubrot mit Rinderbraten und Ziegenkäse. Einen Grießpudding dazu. Nachmittags eine leckere Tasse heißer Schokolade. Heute Abend habe ich Kichererbsen mit Chorizo gekocht (Chorizo zu schneiden war mit dem kaputten linken Arm nicht einfach). Der Ehemann ist von seiner Dienstreise spät zurück nach Hause gekommen und hat sich darüber sehr gefreut. Das Tolle ist, man kann sich Rezepte in einer Zutatenliste speichern und eine Portion direkt ins Tagebuch eintragen lassen. Dadurch erhält man gleich alle Nährwertangaben. Für heute habe ich mir ein Defizit von 633 kcal geschafft. Ich hätte es nie geglaubt, wenn ich die Zahlen nicht vor Augen hätte. Ich hätte meine Energiezufuhr zu hoch geschätzt. Gehungert habe ich definitiv nicht.

Ich habe angefangen, alle meine Rezepte einzutragen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die von mir erstellten Tabellen für Nährwertangaben systematisch gefälscht sind. Ich habe tendenziell zu wenige Kalorien und zu viele Proteine gezählt. Es ist mir lieber, zu viele Kalorien als zu wenig in meiner Tageseinnahme zu rechnen. Da es mit fddb sowieso viel bequemer ist, die Nährwertangaben rechnen zu lassen, und Fehler weniger wahrscheinlich sind, habe ich angefangen, bei meinen Rezepten die Tabellen zu korrigieren. Es wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Was man auch machen kann ist, sein Gewicht täglich einzutragen. Die Daten werden gespeichert und man kann sich eine zeitliche Kurve erzeugen lassen. Datenpunkte kann man nachträglich eingeben. Ich hatte es bis jetzt immer mit gnuplot gemacht. Genau wie bei meiner morgendlichen Temperatur. Der Vorteil von gnuplot ist, dass ich die Daten während meiner Periode farblich anders darstellen kann. So kann ich sehen, ob es bei mir einen Einfluss auf das Gewicht hat.

Eine gefälschte O2 Email?

Oder vielleicht nicht?

Lieber O2 Kunde,

uns fehlen wichtige Informationen. Bitte lesen Sie dazu die beigefügte pdf-Datei.

Hinweise zum PDF-Format:
Zum Lesen, Drucken und/oder Speichern von PDF-Dateien benötigen Sie das Programm Acrobat Reader von Adobe. Sollte der Acrobat Reader noch nicht auf Ihrem Computer installiert sein, können Sie ihn hier kostenlos herunterladen: http://www.adobe.de/products/acrobat/readstep2.html

Noch ein Tipp: Wenn Sie die Datei sofort auf Ihrem Rechner abspeichern möchten, verwenden Sie einfach die rechte Maustaste, wählen „Ziel speichern unter“ und anschließend ein Verzeichnis auf Ihrem Rechner, in dem die Datei abgespeichert werden soll.

Freundliche Grüße

Ihr O2 Team

Die Email ist von dsl-kundenservice@cc.o2online.de geschickt worden. Im Empfang steht „o2 DSL Auftrag: Postretoure (Kundennummer  DEXXXXXXXX)“ und die angegebene Kundennummer ist wirklich meine. Die Ansprache „Lieber O2 Kunde“ löst bei mir aber gleich den Spam-Virus-Phishing-Alarm aus. Und dann habe ich gemerkt, dass alle meine Rechungen auch auf dieser Weise geschickt werden. Ich habe mich daran gewöhnt und nur bei dieser unüblichen und unerwarteten Email gemerkt, dass es bei O2 völlig unprofessionell gemacht wird. Diese neue Email und die Rechungsemails haben den gleichen Ursprung: Received: from esifpa01 (unknown [10.242.13.62]) by mailgate03.hansenet.com, so steht’s im Quelltext der Email.

Wahrscheinlich geht’s um meinen DSL Vertrag. Ich habe ihn nicht gekündigt. Tomasz, mein Nachmieter (der auch mein Nachfolger bei der Arbeit ist und mir gegenüber im Büro sitzt) benutzt ihn und überweist mir die Rechnung jeden Monat. Der Vertrag läuft eh nur noch bis Juni. Seit einigen Wochen will O2 mich dazu bringen, meinen vermeintlich alten Router tauschen zu lassen. Was ist, wenn ich es mache, und sie es als Anlass sehen, meinen Vertrag zu verlängern? So läuft’s gut, meint Tomasz, es kann sicherlich bis Juni reichen. Dann schließt er seinen eigenen Vertrag ab.

Sicher ist sicher. Ich werde die PDF Datei im Anhang erst unter Ubuntu öffnen.

Wieder eine dubiose Email

Und wieder ein Spam als Telefonrechnung verkleidet (heute ist ja Karnevalbeginn). Der vermutete Zweck: Empfänger dazu bringen, sich einen Trojaner herunter zu laden.

Diesmal stammt die Email aus info@debitas.de, wobei ich nicht glaube, dass DEBITAS dahinter steckt. Das erfährt man aber nur, wenn man sich den Inhalt der Email anschaut, weil Thunderbird mir den Absender als „Vodafone-OnlineRechnung“ anzeigt. Der Betreff: „Ihre Festnetz-Rechnung für November 2014“.

Bei Vodafone war ich nie Kundin, und einen Festnetzvertrag habe ich zur Zeit nicht mehr. Deswegen hatte ich diese Email gestern schon sofort gelöscht, bevor sie heute erneut ankam. Na gut, ohne Anhang kann ich mir den Inhalt anschauen. Auf Linux riskiere ich eh so gut wie nichts. Ich erfahre also, in einem perfekten Deutsch, dass meine Rechnung (232,83€) unter einem Link namens Mobilfunk-Rechnung_für_November_2014_(RG35232-81893).zip einzusehen ist, was jedem sofort suspekt vorkommen sollte (warum man keine zip Datei aus einer Email öffnen sollte, kann man sich zum Beispiel hier anlesen). Außerdem genügt es, mit der Maus über den Link zu verweilen, um in der Statuszeile vom Email-Programm zu sehen, wo man danach landen würde: Irgendeine sehr lange Adresse auf hvanbuul.nl mit vielen Ziffern dahinter, die sicherlich nichts mit Vodafone zu tun hat.

Also, man kann es nie genug wiederholen, Finger weg von solchen Emails!

Mein Router zickt

Seit einiger Zeit geschehen seltsame Ereignisse mit meinem Router. Die Sache vom letzten Monat mit dem voreingestellten Schlüssel sehe ich noch ein. Es gab sogar einen Hinweis auf der Webseite von O2, die ich wie immer zu spät besucht habe, weil ich das Problem schon selber gelöst hatte.

Letzte Woche ist es mir passiert, dass ich plötzlich keine Internetverbindung mehr hatte. Am Router leuchteten doch die LEDs ganz normal. Ich habe zur Sicherheit einen Filter für MAC-Adressen eingerichtet, und das Passwort für die Konfiguration von Router geändert. Über Firefox. Irgendwie habe ich den Verdacht, dass es mit diesem Browser nicht so gut funktioniert, weil ich keine Bestätigung über die Änderung vom Passwort bekommen habe. Statt dessen kamen jedes Mal erneut die blanken Felder für die Passwortänderung.

Gestern hatte ich bei einer Google-Suche eine merkwürdige Nachricht, die ich sonst nie gesehen hatte.

Our systems have detected unusual traffic from your computer network. This page checks to see if it’s really you sending the requests, and not a robot.

Ich hatte nur mein Handy als zusätzliches Gerät. Ausgeschaltet. PC wieder hochgefahren: Google weigerte sich immer noch, Suchanfragen durchzuführen. Festplatte mit Virenscanner geprüft: Nichts gefunden. Was am Ende geholfen hat, war, den Cache vom Browser zu löschen. Trotzdem seltsam. Ich habe die Nacht bei Martin verbracht und zur Sicherheit den Router ausgeschaltet, bevor ich zu ihm gefahren bin.

Heute Morgen war ich wieder in meiner Wohnung. Rechner hochgefahren, einige Sachen erledigt, und plötzlich wieder kein Internet. Obwohl die LEDs ganz normal blinkten, was laut Handbuch bedeutet, dass Datentransfer statt fand. Ich habe die Übersicht der Netzwerke geöffnet und ganz überrascht festgestellt, dass es neben meinem „O2-WLAN99“ einen neuen „O2-WLAN99 2“ gab, mit dem gleichen SSID. Den habe ich definitiv nicht selber eingerichtet. Ich habe mir einen sehr langen Netzwerkkabel besorgt und versucht, eine direkte Verbindung vom Router zum Rechner herzustellen, was fehlgeschlagen ist. Mit dem Kabel durfte ich nicht mit dem Router sprechen. Das kann doch nicht sein…Was ich am Ende gemacht habe: Mit dem Reset-Knopf die Routereinstellungen zurück gesetzt, über WLAN einen sehr komplizierten neuen Schlüssel eingestellt, dann den Kabel zum PC eingesteckt, und Wunder, ich konnte diesmal über LAN eine Internetverbindung aufbauen. WLAN habe ich erstmals komplett ausgeschaltet.

Freitag

Heute war ich wieder bei der Arbeit. Ich musste sogar ganz früh dort sein, da ich einen Termin hatte. Schwierig, nach dem ich gestern Abend so spät ins Bett gegangen bin.

Ich hatte es nicht vor gehabt. Ich war gerade dabei, einige Dateien hochzuladen, als ich plötzlich keine Internetverbindung mehr hatte. Auf das Symbol für Drahtlosnetzwerkverbindungen geklickt und versucht, mich wieder zu verbinden: Fehlgeschlagen. Router genauer angeschaut: Er sah zuerst ganz brav aus. Ich habe im Adressefeld des Browsers o2.box eingegeben, um das Konfigurationsprogramm vom Router zu starten. Da war eine neue Meldung rechts, die sagte, ich hätte den voreingestellten WLAN-Schlüssel nicht geändert, was ein Sicherheitsproblem wäre. Wahrscheinlich deswegen meinte die Box, ohne Vorwarnung plötzlich zu streiken und mir keine Internet-Verbindung mehr zu liefern. Ich habe unter Firefox versucht, einen neuen Schlüssel im Konfigurationsprogramm zu setzen: Die LED für Internet an der Box wurde rot, was bedeutet, dass meine Zugangsdaten falsch sind. Es hat eine Stunde gedauert, bis ich den Schlüssel erfolgreich ändern konnte. Die Hilfe war dabei nicht sehr hilfreich, da nicht klar beschrieben wurde, in welcher Reihenfolge wie was gemacht werden sollte. Hier also zusammengefasst:

  1. Im Internet Explorer mit o2.box das Konfigurationsprogramm der Box gestartet.
  2. Bei leuchtender WLAN-LED den Taster „WLAN/WPS“ an der hinteren Seite der Box mindestens fünf Sekunden lang gedrückt.
  3. Im Konfigurationsprogramm unter „Internet“ war eine Eingabemaske für den neuen Schlüssel, den ich angegeben habe. Wahrscheinlich habe ich noch auf „Verbinden“ geklickt.
  4. Nochmal den WLAN-/WPS-Taster kurz gedrückt.
  5. Auf das Symbol für Drahtlosnetzwerkverbindungen geklickt und erneut mit dem Router verbunden, unter Angabe des neuen Schlüssels.

Und das war’s, wenn ich im Nachhinein nichts vergessen habe. Ich habe allerdings nicht gefunden, wie ich den WLAN-Schlüssel der Box in meinem Handy (Nokia C5) ändern kann, das heißt, ich kann mein Festnetz-WLAN erstmals nicht mehr aufs Handy zu Hause benutzen, um das mobile Datenvolumen zu verringern. Heute Abend nach dem Hochfahren vom PC war ich vom Router getrennt und musste wieder Punkt 5 ausführen. Aber eine gute Nachricht: Nach monatenlanger Störung funktioniert meine Telefonverbindung plötzlich wieder, ohne dass ich mich darum gekümmert habe. Ich vermute, dass O2 versucht hat, mich zu erreichen (zwecks Werbung, was sonst), und festgestellt, dass ich nicht anrufbar bin. Martin hat mich letzte Woche zu meiner Überraschung von seinem Festnetz aus angerufen, und mit meinem Handy geht’s auch. Ich habe sogar mit meiner Mami telefonieren können.

Apropos Martin. Seit gestern Abend nach unseren gute-Nacht-Nachrichten habe ich gar nichts mehr vom ihm gehört. Er ist bestimmt bei seiner Wandertour zu sehr beschäftigt. Oder er hatte einen Unfall. Oder David ist dabei, hat ihm von unserer Beziehung vor fünfzehn Jahren erzählt, und jetzt schmollt er. Oder er hatte was heute Nacht mit Floriane, seiner ehemaligen und sehr ledigen Kollegin, bei der er gerade übernachtet hat, und traut sich nicht mehr, sich zu melden. Keine Panik. Vielleicht hat er einfach gerade kein Netz.

Um 16:00 habe ich Feierabend gemacht. Ich bin mit dem Fahrrad nach Hause gefahren. Zwei Straßen von meiner Wohnung entfernt, als ich gerade gebremst hatte, um Kinder nicht zu überfahren, die direkt vor mir über die Straße gelaufen sind, fing plötzlich ein heftiger Schauerregen an. Ich bin durchnäßt in die Wohnung angekommen und habe mich zuerst ausziehen müssen. Pfff. Gestern bin ich auch unter Regen gefahren, da ich entschieden habe, von Tegel aus wieder nach Hause zu fahren. Insgesamt 36km, ich habe mich ab dem Aquarium verfahren. Nach Schöneweide habe ich mich müde gefühlt und kurz danach einen Krampf im linken Fuß gespürt. Und heute Morgen wog ich 300g mehr als gestern.

Ein leichter Kopfschmerz droft, da ein der Kinder im Hause (es sind zwei, noch im Kinderwagenalter) gerade auf die tolle Idee kam, Flöte im Treppenhaus zu spielen. Allerdings schlecht und nur ein Ton, der gar nicht klar gespielt wurde. Ich dachte, es geht schnell vorbei, bis es zu seiner Wohnung ankommt, aber anscheinend fühlte es sich gerade auf meiner Etage wohl. Nach leichtem Klopfen an die Wohnungstür (ich wollte mich nicht dafür wieder anziehen) meinte eine erwachsene weibliche Stimme direkt dahinter etwas wie „Ups“, und kurz danach hörte das nervige Pfeifen auf.

Neulich in meiner Mailbox

Heute kam in meine t-online Mailbox eine Rechnung der deutschen Telekom. Dachte ich zuerst. Sie sah genau so aus, aber eigentlich hatte ich meine Einstellungen so gewählt, dass meine Rechnungen zu einer anderen Email-Adresse geschickt werden. Außerdem bin ich seit letzter Woche nicht mehr Kundin bei der deutschen Telekom. Und im Betreff stand „Ihre Telekom Mobilfunk RechnungOnline Monat Juni 2014 (Nr.: 9134823797050)“, was definitiv nicht stimmen konnte, da ich nie bei der deutschen Telekom einen Handy-Tarif hatte, nur Festnetz. Der Spam/Phishing-Verdacht war also groß, als ich mir die Email genauer angeschaut habe. Der Betrag der Rechnung betrug 162,99€. Enorm. Wäre ich Handy-Kundin der deutschen Telekom gewesen, wäre ich gleich zur Decke gesprungen. Wenn die Email tatsächlich von der deutschen Telekom gestammt hätte. Die Absender-Adresse war celine.hess@ebos.lu, nicht rechnungonline@telekom.de. Außerdem war der Betreff falsch, dennn drin hätte „Buchungskonto“ stehen sollen. Und statt der üblichen PDF-Datei, war eine zip-Datei im Anhang vorhanden. Bestimmt mit einem Virus versehen. Ich habe es nicht versucht, sie zu öffnen. Die Nachricht wurde gleich gelöscht.