Augenbohnen

Ein Rezept aus meinem indischen Kochbuch, für meinen Geschmack angepasst.

Das Rezept sah nicht weniger als 300 mL Öl vor. Urgh, sag ich nur. Wenn ich die andere Rezepte im Buch nicht gelesen hätte, hätte ich an einen Druckfehler geglaubt. Ich habe drei Esslöffel Öl benutzt, was bei der Größe meiner Esslöffel insgesamt 30 mL entspricht. Ein Zehntel von dem Rezept. Es war mir noch zu fett im Geschmack, beim nächsten Mal gibt es nur zwei Esslöffel, wie ich mir jetzt aufschreibe.

Augenbohnen wurden gesucht und nicht gefunden. Dafür haben wir Tigerbohnen gekauft, die ziemlich ähnlich zu dem Bild im Buch aussehen. Jetzt sehe ich, es ist genau dasselbe[1].

Ich habe noch eine grüne Paprika rein getan, die einsam im Kühlschrank lag.

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Die Zutaten (für zwei Personen als kleines Hauptgericht)

  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 1 Esslöffel Erdnussöl
  • 1 Dose Tigerbohnen (265 g Abtropfgewicht)
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 1 grüne Paprika
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 Teelöffel Chilipulver
  • 2 Teelöffel Kümmel
  • 1 Teelöffel Salz
  • 150 mL Wasser
  • 1 rote Chilischotte
  • Saft einer kleinen halben Zitrone
  • Frische Korianderblätter

Die Zubereitung

  • Die Bohnen gut spülen und beiseite legen.
  • Die Zwiebeln in Ringe schneiden.
  • Die Paprika waschen, in langen Streifen schneiden und in der Länge dritteln.
  • Ingwer und Knoblauch schälen und in ganz kleine Stücke schneiden.
  • In einem Topf, das Öl erhitzen. Die Zwiebeln und Paprika drin glasig dünsten.
  • Ingwer, Knoblauch, Chilipulver, Kümmel und Salz dazu geben und weitere drei Minuten anbraten.
  • Die Chilischote in feinen Streifen schneiden und mit den Zwiebeln mischen.
  • Wasser und Bohnen zu den Zwiebeln geben und zehn Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Gelegentlich rühren.
  • Mit Zitronensaft und Korianderblättern servieren.

Dazu habe ich mir ein gekochtes Ei gemacht, was geschmacklich wunderbar gepasst hat.

Nährwertangaben (ohne Ei)

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 301 602
Eiweiß (g) 13,3 26,5
Kohlenhydrate (g) 30,1 60,1
davon Zucker (g) 7,8 15,5
Fett (g) 12,3 24,5
Ballaststoffe (g) 9,6 19,2


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Lamm-Chili-Curry

Die Zutaten (für 4 Portionen)

  • 500 g Lammfleisch, am besten Lammfilet
  • 3 mittelgroße Zwiebeln
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 2 Teelöffel Sesam
  • 2 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 2 Teelöffel Kokosraspel
  • 1 Teelöffel Schwarzkümmel
  • 1 Teelöffel Senfkörner
  • 1 Teelöffel Chilipulver
  • 1 Teelöffel Salz
  • Frische Korianderblätter nach Belieben
  • 4 grüne Chilischotten
  • 2 Esslöffel Erdnussöl
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 400 mL Wasser
  • Saft einer halben Zitrone

Die Zubereitung

  • Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Kokosraspel, Senfkörner und Sesam in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Anschließend, in einem Mörser zerkleinern.
  • Ingwer und Knoblauch in ganz feine Stückchen schneiden.
  • Das Fleisch in Würfeln schneiden.
  • Die gemahlenen Gewürze mit dem Knoblauch, dem Ingwer, Salz und die Fleischwürfeln gut vermengen und beiseite stellen.
  • In einem breiten Topf, das Öl erhitzen und die in Ringe geschnittene Zwiebeln drin mit den in der Länge halbierten Chilischoten gold braten.
  • Das gewürzte Lammfleisch zu den Zwiebeln geben und etwa sechs Minuten bei reduzierter Hitze anbraten.
  • Wasser zugießen und eine halbe Stunde ohne Deckel köcheln lassen. Ab und zu umrühren. Falls am Ende noch zu viel Flüssigkeit vorhanden ist, das Fleisch heraus holen und reduzieren, dann das Fleisch wieder in die Sauce tun.
  • Mit Zitronensaft und Koriander rühren, fertig.

Dazu serviere ich Reis, dem ich bei der Hälfte der Kochzeit gelbe Linsen gebe. Für vier Portionen: 250 g Reis und 50 g Linsen.

Nährwertangaben (mit Reis-Linsen-Beilage)

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 414 1656
Eiweiß (g) 32,8 131,1
Kohlenhydrate (g) 29,8 119
davon Zucker (g) 4,2 16,8
Fett (g) 17,1 68,4
Ballaststoffe (g) 4,4 17,7

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Dal mit Chana-Linsen und Spinat

Fortsetzung meiner indischen Experimente. Ich habe im asiatischen Supermarkt lange nach den Chana-Linsen gesucht. Ich hatte eine Art Linsen erwartet. Aber was mein Buch[1] als Chana-Linsen bezeichnet, sind eigentlich halbierte Kichererbsen ohne Schale. Umso besser. Ich liebe Kichererbsen. Unten ist das Rezept von mir angepasst. Ich habe die Menge Öl halbiert. Mit 6 Esslöffeln wäre es viel zu fett gewesen.

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Die Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 Esslöffel Sonnenblumenkernöl
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 1 Teelöffel Schwarzkümmel
  • 1 Teelöffel Senfkörner
  • 4 getrocknete Chilischoten
  • 350 g Spinat, tiefgefroren (ohne Rahm oder Gewürze)
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 1 kleiner Stück Ingwer
  • Frischer Koriander
  • 1 Teelöffel Chilipulver
  • 1 Teelöffel Salz
  • 130 g Chana-Linsen
  • Saft einer halbierten kleinen Zitrone

Die Zubereitung

  • Vor dem Kochen müssen die Chana-Linsen mindestens drei Stunden in warmem Wasser eingeweicht werden. Zwischendurch einmal umrühren und das trübe Wasser erneuern.
  • Chana-Linsen abtropfen und in einem Topf mit frischem Wasser zum Kochen bringen. Danach, eine halbe Stunde bei schwacher Hitze kochen lassen.
  • Öl in einem Topf erhitzen.
  • Schwarzkümmel, Senfkörner und Chilischoten zwei Minuten unter ständigem Rühren im Öl anbraten.
  • Tiefgefrorenen Spinat hinzufügen. Gelegentlich umrühren, bis er komplett aufgetaut wird.
  • In der Zeit, Ingwer schälen und in sehr feinen Stücken schneiden. Korianderblätter fein schneiden.
  • Kreuzkümmel, Koriander, Ingwer, Salz und Chilipulver zum Spinat hinzufügen. Gut umrühren, Hitze reduzieren und unbedeckt zehn Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
  • Wenn die „Linsen“ fertig gekocht sind, abtropfen und mit dem Spinat mischen.
  • Zum Schluss, mit dem Zitronensaft umrühren und sofort servieren.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 159 635
Eiweiß (g) 5,2 20,7
Kohlenhydrate (g) 7,2 28,9
davon Zucker (g) 0,7 2,6
Fett (g) 9,9 39,5
Ballaststoffe (g) 5,2 20,6

Die Portionen sind als Beilagen gedacht. Als Hauptspeise kann man zu zweit ohne Problem alles schaffen — trotz Schärfe.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Auberginen in Minze-Joghurt-Sauce

Ich übe gerade ein paar Rezepte für ein geplantes Abendessen mit Freunden. Jeder soll was kochen. Thema ist „indische Küche“.

Die Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 große Auberginen
  • 1 mittelgroße ZwiebelWP_20160124_10_31_26_Pro
  • 2 Esslöffel Sonnenblumenkernöl
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmelsamen
  • 1/2 Teelöffel Chilipulver (ursprünglich war 1 Teelöffel angegeben, aber es wurde meinem Liebster zu scharf)
  • 1 Teelöffel Salz
  • 4 Esslöffel Joghurt
  • 2 Teelöffel Minzsauce (aus dem asiatischen Supermarkt, oder selbstgemacht)

Die Zubereitung

  • Backofen bei 160 °C vorheizen.
  • Auberginen waschen und in eine Auflaufform tun.
  • Auberginen 45 Minuten backen, dann abkühlen lassen.
  • Auberginen der Länge nach halbieren und das Fruchtfleisch von den Schalen trennen. Schalen entsorgen.
  • Fruchtfleisch von den Auberginen in mundgerechten Stücken schneiden.
  • Zwiebel in großen Stücke schneiden.
  • Öl in einem Topf erhitzen.
  • Zwiebel und Kreuzkümmelsamen im Öl fünf Minuten unter Rühren anbraten.
  • Joghurt, Minzsauce, Chilipulver und Salz zu den Zwiebeln geben und gut umrühren.
  • Auberginenstücke hinzufügen und 10 Minuten bei immer noch starker Hitze kochen. Gelegentlich umrühren.

Dazu einfach gekochten Reis servieren.

Nährwertangaben (ohne Reis)

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 173 692
Eiweiß (g) 3,8 15
Kohlenhydrate (g) 6,8 27,2
davon Zucker (g) 6,3 25,2
Fett (g) 13,9 55,6
Ballaststoffe (g) 2,5 10,1


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Garnelen mit Spinat und Reis

Ein indisches Gericht, aus meinem Lieblingsbuch (unbezahlte Werbung, da Verlinkung).

Die Zutaten (für 4 Personen)

  • 250 g tiefgefrorene Garnelen
  • 350 g tiefgefrorener gehackter Spinat (ohne Rahm)
  • 2 Tomaten
  • 250 g Reis
  • 50 mL Sesamöl
  • 1 Teelöffel Senfkörner
  • 1 Teelöffel Schwarzkümmel
  • 1/2 Teelöffel Chilipulver
  • 1 kleiner Stück Ingwer
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 2 Teelöffel Salz

Die Zubereitung

  • Garnelen und Spinat auftauen lassen. Dabei entstehendes Wasser möglichst entfernen.
  • Tomaten würfeln und beiseite stellen.
  • 1 Liter Wasser mit einem Teelöffel Salz in einem Topf zum kochen bringen.
  • Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Senfkörner und Schwarzkümmel dazu geben und anbraten.
  • Ingwer und Knoblauch in sehr kleinen Stücke schneiden und zur Gewürzmischung hinzufügen. Hitze reduzieren.
  • Tomaten, Spinat, Chilipulver und ein Teelöffel Salz in die Pfanne geben. 5 bis 7 Minuten anbraten, dabei rühren.
  • Reis zum kochenden Wasser geben. Hitze reduzieren und 10 Minuten zu drei Viertel abgedeckt köcheln lassen.
  • Garnelen zu den Tomaten und Spinat hinzufügen. Gut rühren und bei kleiner Hitze 10 Minuten abgedeckt köcheln lassen.
  • Wenn die Garnelen gar sind, Reis gut abtropfen und unter der Garnelen-Mischung rühren. Heiß servieren.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 309,5 1238
Eiweiß (g) 15,8 63
Kohlenhydrate (g) 21,4 85,4
davon Zucker (g) 2 8,1
Fett (g) 15,4 61,4
Ballaststoffe (g) 4,4 17,4


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.