Heidelbeeren-Himbeeren-Muffins

Vom Marktbesuch am letzten Wochenende in Starnberg waren eine halbe Schachtel Heidelbeeren und eine Handvoll tiefgefrorene Himbeeren übrig geblieben. Wie wär’s in Muffins? Das Ergebnis ist so sensationell geworden, ich kann das Rezept nicht für mich behalten. Und die Hände riechen nach dem Verspeisen unglaublich gut.

Hoffentlich sind noch Muffins da, wenn der Ehemann morgen zurück kommt. Ach, nee, blöder Scherz, so viele Muffins kann ich nun auch nicht essen.

Die Zutaten (für 12 Muffins)

  • 220 g Dinkelmehl, was ich gerade noch an Mehl in der Küche hatte… Nein, stimmt nicht ganz. Ich habe zuerst die letzten 20 g Buchweizenmehl verbraucht und dazu 200 g Dinkelmehl gekippt.
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 150 g brauner Zucker (es ist mir doch ein Tick zu süß, 120 g hätten auch gereicht)
  • 120 g Butter (Salzbutter)
  • 300 g Joghurt (ich habe zwei fettfreie Joghurtbecher vom Penny benutzt)
  • 1 Ei
  • 125 g Heidelbeeren
  • 1 Handvoll Himbeeren

Die zubereitung

  • Die Beeren waschen und austrocknen. Meine Himbeeren waren vom letzten Wochenende schon gewaschen und tiefgefroren, ich habe sie in zwei oder drei Stücke per Hand gebrochen, damit sie sich besser in dem Teig verteilen.
  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Mehl und Backpulver in einer großen Schüssel mischen.
  • Die Butter weich machen.
  • In einer anderen Schüssel, Zucker, Ei und Butter schaumig zusammen rühren, dann das Joghurt unterrühren. Falls es dabei den Anschein gibt, dass es ausflockt: Es kann sein, dass die Butter durch die zu kalte Joghurte wieder in feine Stücke erstarrt, es ist nicht der Joghurt, der sich zersetzt.
  • Die Butter-Zucker-Ei-Joghurt-Mischung zum Mehl geben und gut rühren.
  • Die Beeren unter den Teig mischen.
  • Den Teig in die Muffinformen verteilen.
  • Bei 180 °C etwa fünfundzwanzig Minuten backen lassen.

Nährwertangaben

pro Muffin fürs Rezept
Energie (kcal) 213 2556
Eiweiß (g) 3,9 46,7
Kohlenhydrate (g) 28 336
davon Zucker (g) 14,8 177,4
Fett (g) 9,3 111,8
Ballaststoffe (g) 1,5 18,3


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Heidelbeerenkuchen mit weißer Schokolade

Diesen Kuchen habe ich gestern für unser jährliches Hausfest gebacken. Es war das erste Mal, dass wir dabei waren, da ich die zwei letzte Jahre seitdem wir im Haus wohnen immer an dem Zeitpunkt dienstlich verreist war. Einige Nachbarn kannte ich noch gar nicht. Es war ein interessanter Nachmittag, mit vielen Leckereien. Dazu habe ich Minze-Limonade und, auf der selben Art gemacht, Ingwer-Limonade mitgebracht.

Am Tag danach…

Die Zutaten (für 16 Portionen)

  • 100 g Butter, und ein bisschen mehr um die Backform einzufetten
  • 4 Eier
  • 100 g Rohrzucker
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 200 g weißer Kuvertüre
  • 250 g Heidelbeeren

Die Zubereitung

  • Backofen bei 180°C Umluft vorheizen.
  • Die Heidelbeeren waschen und abtropfen lassen. Ich hatte eine andere Art Beeren gekauft, die auch anders hießen, ich habe schon vergessen, wie. Sie waren kleiner, dunkler und ihr Saft ist dunkelviolett. Es war auf jeden Fall ein riesiger Aufwand. Anderthalb Stunden habe ich damit verbracht, die noch vorhandenen kleinen Stielen zu entfernen (weil ich die 500 g gekaufte Schale auf einmal gewaschen habe, obwohl man für den Kuchen nur die Hälfte braucht). Deswegen empfehle ich den Kuchen ausdrücklich mit Heidelbeeren nachzumachen. Von weitem nicht so aufwendig.
  • Eine Springform einfetten (28 cm).
  • Die Butter und die weiße Kuvertüre in groben Stücken zerkleinern und zusammen in einer Schale in der Mikrowelle bei schwacher Leistung zur Schmelze bringen. Gelegentlich umrühren.
  • In einer großen Schüssel, die Butter-Schokolade-Mischung mit dem Rohrzucker schäumig schlagen.
  • Genug abkühlen lassen, um die Eier drin nacheinander mischen zu können.
  • Das Mehl und das Backpulver in kleinen Mengen zur Mischung hinfügen.
  • Die Heidelbeeren unter dem Teig vorsichtig unterheben, dabei einige Heidelbeeren behalten.
  • Den Teig in die Springform gießen und mit einem Löffel glatt verteilen. Die restlichen Heidelbeeren obendrauf streuen.
  • Für 35 Minuten bei 180 °C backen.
  • In der Springform abkühlen lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 221 3537
Eiweiß (g) 3,9 62
Kohlenhydrate (g) 26,6 425,3
davon Zucker (g) 15,1 241,9
Fett (g) 10,9 173,7
Ballaststoffe (g) 1,3 20,1


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Tarte mit Heidelbeeren

Diese köstliche Tarte hat uns mein Schatz gebacken. Man braucht 15 Minuten Zubereitungszeit, 1 Stunde, damit der Teig sich im Kühlschrank ausruht, und 45 Minuten Backzeit.

Die Zutaten (für 12 Personen)

Tarte_myrtillesFür den Sandteig

  • 1 Ei
  • 60 g Zucker
  • 160 g Mehl
  • 80 g Butter
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • 1/2 Teelöffel Salz

Für die Füllung

  • Fruchtmasse
    • 500 g Heidelbeeren
    • 60 g Zucker
  • Flan
    • 2 Eier
    • 60 g Zucker
    • 80 g Sahne

Die Zubereitung

Sandteig

  • Backofen bei 180 °C vorheizen.
  • In einer Schüssel, Ei mit Zucker, Zimt und Salz mischen.
  • Mehl auf einmal hinzufügen und kneten. Es sollte pulverartig aussehen (daher „Sandteig“).
  • Mit der Butter kneten. Teig als Kugel umformen und eine Stunde im Kühlschrank ausruhen lassen.
  • Backform für Tarten (27 cm Durchmesser) mit Butter einfetten.
  • Teig ausrollen und in die Backform verteilen (nicht einstechen).
  • Bei 180 °C 25 Minuten backen, dann aus dem Backofen raus holen. Temperatur vom Backofen auf 150 °C einstellen.

Füllung

  • Heidelbeeren waschen und 5 Minuten mit dem Zucker in einem kleinen Topf kochen.
  • Abseihen. Die übrig gebliebene Gelee in einem geschlossen Behälter im Kühlschrank lagern. Man kann sie wunderbar anderweitig verwenden (auf Crêpes zum Beispiel).
  • Fruchtmasse auf dem Teig verteilen.
  • Flan vorbereiten: Eier, Zucker und Sahne mischen. Auf den Heidelbeeren verteilen.
  • Tarte für weitere 20 Minuten bei 150 °C backen.

Nährwertangaben

pro Portion (~ 100 g) fürs Rezept
Energie (kcal) 214,3 2571
Eiweiß (g) 3,6 42,9
Kohlenhydrate (g) 27,3 327
Fett (g) 10 119,7
Ballaststoffe (g) 2,7 32


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.