Sommer

Dass wir noch ein paar Wochen bis zum offiziellen Beginn vom Sommer haben, ist mir jetzt egal. Die Mauersegler sind wieder da. Mauersegler-Schreie im blauen Himmel sind für mich gleich Sommer. Ich habe sie ein halbes Leben lang an heißen Tagen von Frühmorgen an gehört, in Südfrankreich. Ein herrliches Gefühl.

Gestern am Viktualienmarkt. Mal was Deftiges zur Abwechslung. Gegenüber: Der Ehemann.

Wahrgenommen habe ich sie dieses Jahr erst seit gestern, als ich nachmittags kurz zum Balkon ging.

Später haben wir uns nach Feierabend mit dem Ehemann in der Stadt getroffen. Es war warm, sehr warm, als ich am Gleis auf die S-Bahn wartete. Zu warm für einen Mai, meine ich. Dabei hatte mich schon mein Nachbar gewarnt, als ich die Wohnung verlassen wollte, und ich hatte die Jacke hinter der Tür hängen lassen. In Heimarbeit friere ich noch gelegentlich, vor dem Rechner, die Jahreszeiten kriege ich nicht mehr richtig mit. Gestern liefen alle mit leichten sommerlichen Klamotten rum, außer eine Frau, die auf einem Bahnsteig auf der Strecke in dicker Winterjacke stand.

Beim Essen auf dem Viktualienmarkt konnten wir sehen, wie die Mauersegler hoch über uns geflogen sind.

Auf dem Rückweg sind wir auf meine Bitte eine Station früher ausgestiegen und haben das letzte Stück zu Fuß gemacht. Ich bin an deftige Kost nicht mehr gewöhnt. Trotz der späten Stunde war es von der Temperatur her sehr angenehm.

Heute spüre ich ein leichtes Muskelkater in den Beinen. Mein Fitness-Zustand ist desolat.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Die Tauben sind weg

Nach zwei Wochen ausgezogen.

Zwei Tage lang habe ich beobachtet, wie die Tauben ihren Nest oben im Baum gebaut haben, dann wurde es still.

Am Ende der Woche gab’s einen Sturm mit starkem Wind. Die Baumkrone hat sich in allen Richtungen gebeugt. Am nächsten Tag flog wieder eine Taube hin und her mit Ästen in dem Schnabel. Reparaturarbeiten.

Dann kam der Schnee und ich hatte mir Sorgen gemacht, ob die Eier, wenn es schon welche gibt, die Kälte überleben. Scheinbar schon. Als der Schnee geschmolzen war, ist wieder eine Taube hin und her geflogen, aber diesmal nicht mit Ästen sondern mit Insekten im Schnabel. Ich habe keine piepende Stimmen gehört. Vermutlich wurde die Mama auf den Eiern gefüttert.

Letzte Woche wurde es dann wieder heftig stürmisch. Und seit der Sturm vorbei ist, ist nichts mehr von den Tauben im Baum zu sehen. Morgens hörte man sie von dort rufen, jetzt hört man sie immer noch, aber weiter weg hinter dem Haus, wo man sie nicht mehr sieht. Scheinbar haben sie sich ein neues Nest gebaut. Hoffentlich nicht so empfindlich gegen den Wind. Schade, ich hätte gerne die Kleinen gesehen.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Schnee

Es schneit immer noch.

Der Bug von gestern ist behoben. Die Antworten von den WordPress-Mitarbeitern auf dem Forum-Thread lassen leider nichts Gutes ahnen. „This presently does not affect free sites prior to the new plan updates„. „At the moment, this only affects new free sites, not existing free sites„. Ich verstehe das als „momentan sind die älteren Blogs von der neuen Speicherplatzbegrenzung nicht betroffen, aber das kann sich ändern“. Ich schaue mich nach Alternativen um. Vielleicht mit einer eigenen Hosting-Lösung.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Die neuen Nachbarn

Eine Ringeltaubenfamilie hat sich in der Zypresse vor dem Haus niedergelassen.

Ständig ist die Taube hin und her geflogen und hat Äste nach Hause gebracht. Bevor sie auf die Suche weg fliegt, schaut sie immer rechts und links, ob die Luft frei ist.

Alleine ist sie nicht. Obwohl es keinen Wind gab, hat der Baum ab und zu gezittert, während sie unterwegs war.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Bachstelze

Heute in der Mittagspause auf dem Rückweg vom Markt gesichtet.

Die Bachstelze hält sich gerne in der Nähe von Gewässern, sagt der NABU. Dieses Männchen habe ich auf der Wiese zwischen Feld und Bahnhof entdeckt. Der nächste See liegt anderthalb Kilometer in Fluglinie entfernt.

Ich habe mich hinter einem Busch versteckt und den Vogel beim hin und her flitzen am Boden beobachtet. Es folgen unscharfe Aufnahmen aus meiner Kompaktkamera.

Die Wiese wirkt ganz schön ausgetrocknet. Man merkt, dass es an Regen fehlt.

Ich frage mich, wie es den Zugvögeln in der Ukraine zur Zeit geht. Merken sie überhaupt irgendwas, wenn sie nicht zu den Städten zurück fliegen, die jetzt in Schutt und Asche liegen?

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Der Frühling ist da

Ein bisschen Sanftheit in dieser Rabaukenwelt[1].

Seit einigen Tagen wache ich mit dem Gesang der Vögel auf. Am Samstagmorgen hat eine Kohlmeise im Kastanienbaum vor dem Haus meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, als ich den Müll runter gebracht habe. Die Kamera hatte ich dabei. Man weiß ja nie. Sie hat lange gesungen, bis ein lauter LKW vorbei gefahren ist. Sie ist dann zum nächsten Baum in den Schatten geflogen und hat dort weiter gesungen, aber es war auf einmal eine ganz andere Melodie.

Heute früh habe ich, wie jeden Morgen, die Fenster zum Lüften geöffnet. Es war ein milder Morgen. Bis Freitag hatten wir beim Aufstehen um die -5°C draußen. Heute waren es auf einmal +7°C. Gestern hatte ich schon leicht bekleidet meinen zweiten Sonnenbad des Jahres auf dem Balkon genossen. Es war angenehm warm. Der Ehemann ist deswegen eher schlecht gelaunt, ihm ist die Luft zu trocken. Seit drei Wochen hat es nach den schweren Stürmen nicht mehr geregnet. Am Wochenende hat es sogar den ersten Waldbrand des Jahres gegeben, nah am Schloß Neuschwanstein. Seit drei Wochen habe ich aber auch keine Migräne mehr gehabt.

Unter dem Fenster vom Wohnzimmer war im anderen Kastanienbaum eine Amsel, die lauthals am Singen war. Ich höre den Amseln gerne zu. Sie ist lange auf ihrem Ast geblieben, bis es plötzlich Krach hinter ihr gab. Unten im Garten war ein Streit zwischen einer anderen Amsel und einer Elster ausgebrochen. Die singende Amsel ist dahin geflogen. Zu zweit haben sie die Elster vertrieben. So lange die Elster da war, haben sie ganz andere Töne von sich gegeben, es klang wie eine Warnung für die anderen Vögeln. Elster essen auch andere Vögel. Ich hatte vor zwei Jahren mitgekriegt, wie eine Elster sich einen kleinen Vogel aus dem Balkon vom Arbeitszimmer geschnappt hatte. Ich war entsetzt.

[1] Ich habe versucht, „un peu de douceur dans ce monde de brutes“ zu übersetzen, was ein Werbe-Slogan für ein Produkt meiner Jugend war, das ich vergessen habe. Ich glaube, es ging um Schokolade. Ich bin mit der Übersetzung nicht ganz zufrieden.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Auf dem Balkon

Ich habe heute Balkon Office gemacht. Vormittags war das Wetter toll. Ich habe die Kamera mitgenommen und die Gelegenheit genutzt, die Pflanzen zu fotografieren.

Die Himbeeren haben wir aus Berlin mitgebracht. Wir hatten sie beim Staudenmarkt am botanischen Garten gekauft. Besonderheit: Die reifen Früchte sind gelb. Die Blaubeeren haben wir im Frühling bei einer Gärtnerei[1] in Starnberg gefunden. Der Zitronen-Thymian kommt ebenfalls von dort, weil unser früherer Thymian, den uns die Spatzen in Berlin zum Blumenkasten gebracht hatten, dieses Jahr nicht mehr erwacht ist. Ein Jammer. Ob er von der super invasiven Pflanze verdrängt wurde, die wir am Anfang vom Frühling deswegen beseitigt haben, und die eh nicht mal geblüht hatte? Es war im Kasten recht eng geworden. Oder haben es die Ameisen mit ihrer Blattläusenkolonie übertrieben? Jedenfalls, der neue Thymian riecht und schmeckt wunderbar.

Momentan blüht es immer noch fleißig auf dem Balkon. Im Frühling hatten wir begeistert ganz viele wilde Bienen um die Blumen gesehen. Jetzt nicht mehr so richtig. Das Klaffmäulchen hat sich schon letztes Jahr im Körbchen mit den wunderschönen Tulpen angesiedelt, woher aus immer es gekommen ist. Die Tulpen sind dieses Jahr doch nicht geblüht und nach einem scheuen Herausstrecken der Blätter sind sie eingegangen. Wir hätten die Zwiebeln vor dem Winter in einen der Blumenkasten draußen einpflanzen sollen. Der Kein-Phlox, der laut Pl@ntNet[1] Goldlack sein könnte, scheint sich wohl zu fühlen, da er dieses Jahr wieder blüht – im Gegenteil zur Salbei neben ihm, unten links im Bild, die noch nie bei uns geblüht hat. Die anderen Blumen sind alle dieses Frühling zu uns eingezogen. Der Immergrün war vielleicht ein Fehler. Wir haben ihn gekauft, weil er unglaublich viele Bienen angezogen hatte, als wir ihn in der Gärtnerei entdeckt hatten, aber er will sich ausbreiten und nicht im Topf bleiben. Das Problem: Die großen Blumenkasten sind schon voll, und so viel Platz haben wir nicht mehr, auf dem Balkon. Diese Pflanze würde sich besser in einem Garten fühlen.

Ist es wirklich eine Kamille, die im ehemaligen Thymian-Kasten wächst? Die Pflanze ist nicht zum ersten Mal da aber ich kann mich nicht erinnern, sie je blühen gesehen zu haben. Auf der anderen Seite im Kasten ist jetzt anstatt der super invasiven, jetzt entsorgten Pflanzen ein Silberdistel gekommen. Die Kletterpflanze, unten „Wildling“ genannt, die wie Bohnen aussieht und sich in den Nadelbaum hoch gearbeitet hat, habe ich selber eingepflanzt. Ich hatte die Samen aus der Wiese vor der Arbeit gesammelt, im Herbst, vor anderthalb Jahren. Eigentlich wollte ich die Saat-Esparsette eingepflanzt haben und ich hatte sie das ganze Jahr über ganz genau beobachtet, bevor ich ihre Samen genommen hatte. Aber da wo ich sie im Blumenkasten gesteckt habe, ist die Kletterbohne gekommen. Dieses Jahr also zum zweiten Mal. Der Lavendel daneben kommt aus der Heimat in der Provence. Der Ehemann hatte ihn bei unserem ersten gemeinsamen Besuch bei meinen Eltern aus dem Wald geholt. Er hat immer sehr spät im Sommer geblüht.

Im kleinen Topf der Spinnweb-Hauswurz wächst unter anderem etwas, das wie die „Kamille“ oben aussieht. Das Grünzeug ganz links im Bild ist inzwischen entfernt. Das Ding ist auch so ein Unkraut, das sehr lang wird, kaum blüht, aber dafür ganz viel Futter frisst, was die anderen Pflanzen, die wir uns ausgesucht haben, auch gerne fressen würden. So ein Exemplar hatten wir letztes Jahr im Tulpen-Körbchen, und weil wir nicht Bescheid wussten, hatten wir es wachsen lassen. Es ist am Boden auf dem Balkon lang und lang und lang geworden und hat so eine dicke Wurzel gebildet, dass es ein Akt war, sie zu entfernen, ohne den Rest zu beschädigen. Unten mittig ist ein Topf, in dem wir nichts eingepflanzt haben, aber in dem es jetzt viel Moos gibt, und Gras, das gerade niedlich blüht. Und wenn ich schon von unerwünschten Gästen in Töpfen rede, sieht man unten rechts Horn-Sauerklee im Gardenien-Topf.

[1] Unbezahlte Werbung, da Namensnennung und/oder Verlinkung.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Von Karlsfeld nach Dachau

Am Sonntag haben wir unsere Würm-Wanderung fortgesetzt. Wir sind mit der Bahn nach Karlsfeld gefahren und bis zur Mündung der Würm in die Amper gegangen. Somit haben wir in vier Etappen die Würm auf ihren fast vierzig Kilometern von ihrer Quelle aus begleitet, wobei wir insgesamt weitaus mehr als vierzig Kilometer gelaufen sind. Von Starnberg nach Gauting (gut, wir sind andersrum gelaufen, und die ersten Kilometer der Würm aus dem Starnberger See durchs Leutstettener Moos sind für Fußgänger nicht zugänglich), von Gauting nach Pasing, von Pasing nach Karlsfeld und jetzt von Karlsfeld nach Hebertshausen[0].

Der Himmel war bedeckt, als wir um halb elf den Bahnhof Karlsfeld verlassen haben. Kalt war es nicht. Das perfekte Wetter für eine Wanderung. Der Ehemann hatte unsere Route auf Komoot[1] geplant. Nach keinen fünfhundert Metern mussten wir schon wegen einer Brückensperrung nach einem alternativen Weg suchen. Der Umweg über den Parkplatz war nicht lang und ich habe mich über den Buchfinken im Baum gefreut, den ich mit stärkster Vergrößerung fotografiert habe. Diesmal ohne die Halos um die hellen Stellen, die mich bei unserem letzten Spaziergang gestört hatten. Wir sind der Würm gefolgt, und nicht dem Würmkanal. Unterwegs sind wir an eine Kita mit einem süßen Rutschboot vorbei gekommen. Am Eichinger Weiher lud eine Bank für eine kurze Pause ein. Ein Stückchen weiter lagen viele Rehe auf einer eingezäunter grüne Fläche – das Eichinger Wäldchen. Nach der Brücke der Bayernwerkstraße haben wir einen Topf Honig am Automaten von einem Bauernhof gekauft. Auch etwas, das ich erst seitdem ich in Bayern lebe kenne.

Langsam hat die Sonne die Wolken vertrieben. Der Weg war weiterhin absolut flach und ohne Herausforderung, trotzdem fing mein Ischias schon an, sich zu melden. Die intensive Putzaktion am Tag davor mit dem Ehemann war vermutlich schuld, ich war schon mit Ischias-Schmerzen ins Bett gegangen.

Kurz vor dem letzten Foto begegnen wir einer Schwanfamilie, links versteckt vom Weg bei der schlecht riechenden Müllverbrennungsanlage. Sechs Küken, fünf grau, ein weiß. Ich hatte immer geglaubt, kleine Schwäne wären alle grau.

Nachdem wir Dachau erreicht haben, sind wir über die Straße rechts dem Weg gefolgt, anstatt durch die Stadt zu gehen. Es gab einen Schild für einen Gasthof oder Biergarten, so genau habe ich nicht verstanden, der Ehemann wollte dahin. Wir haben die Wirtschaft leider nicht gefunden und sind einem Weg links gefolgt, bis wir wieder an der Würm waren. Dort wurde sie gezähmt und sie sah total gelangweilt aus. Floss sie vorher fröhlich um Kurven rum, schien sie hier sich kaum zu bewegen. Lieblos haben Leute an ihrem Ufer Flaschen Bier liegen laßen. Nicht mal lokales Bier. Nach einer kurzen Strecke an Feldern vorbei sind wir überraschenderweise zu einer Filmkulisse vom Bayrischen Rundfunk gekommen. Andere freundliche Fahrradfahrer sind zeitgleich angekommen und haben sich den gefakten[2] Ortskern durch das Tor angeschaut. Ein Stückchen weiter haben wir bequeme Liegebänke gefunden, und haben dort Mittagspause gemacht. Ich hatte Zucchini-Manouri-Krapfen mit Sauerrahm-Kardamom-Koriander-Dip mitgebracht, die ich am Tag davor aus einem Rezept meines NOPI Kochbuches[1] gemacht hatte.

Der Weg hat uns dann zur Gedenkstätte Dachau geführt. Die Würm läuft durch das ehemalige Konzentrationslager, aber da dieser wegen der Pandemie geschlossen ist, mussten wir einen Umweg finden, um die Wanderung fortzuführen. Allein vor dem Tor vom KZ zu stehen, habe ich Klumpen im Magen und im Hals gespürt. Ich verstehe die Gruppe ausländischer Jugendlicher nicht, die vor uns ständig gelacht und Selfies gemacht haben. Ob die Muslime waren? Selbst wenn, ich verstehe Judenhass nicht. Make hummus, not war.

Nach dem KZ-Gelände sind wir durch das kleine Ort Würmmühl gelaufen. Wir kommen an die Würm nicht mehr ran und laufen bei der Amper, bis wir den Zusammenfluss der Würm und der Amper erreichen. Geschafft. Demnächst fangen wir eine Amper-Wanderung an, weil, warum nicht?

Der Ehemann hatte den Weg nur bis hier geplant. Mein Ischias tat weh und meine Blase war langsam voll. Ich habe vorgeschlagen, bis zur S-Bahn-Station in Hebertshausen zu gehen. Ich hätte mich über einen Biergarten unterwegs gefreut, um mich leichter zu fühlen, aber wir haben keinen gefunden. Hallo? Ich dachte, wir wären in Bayern? Als wir den Bahnhof erreicht haben, hatten wir Zeit, bevor der nächste Zug nach München kam. Wir haben uns kurz die Kapelle St. Maria Walpertshofen angeschaut.

Unterwegs fotografiert:

Am Abend, nachdem wir auf der Couch entspannt hatten, habe ich so starke Muskelkater wie lange nicht mehr bekommen. Ich konnte nicht mehr am Herd für längere Zeit stehen bleiben. Home Office ist schuld. Der Ehemann hat für uns gekocht. Am Montag ging’s mir zum Glück schon viel besser.

[0] Ich merke erst jetzt beim Nachlesen, der Titel vom Beitrag ist ungenau. Wir sind weiter als Dachau gelaufen. Egal, das ändere ich jetzt nicht mehr.

[1] Unbezahlte Werbung, da Namensnennung und/oder Verlinkung.

[2] Vom Duden[1] genehmigt. Schlimm ist das.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Bilder vom Wochenende

Wir sind am Freitag letzter Woche nach Frankfurt gefahren. Der Ehemann wollte seine Familie besuchen.

Unterwegs hat es ganz viel geregnet. Wir sind zuerst auf der A8 gefahren, aber dem Ehemann machte es so keinen Spaß und der Regenradar[1] sagte, über Würzburg würde es nicht regnen. Wir haben beschlossen, den Umweg zu machen, was laut Google Maps[1] eine halbe Stunde länger dauern sollte. Warum wurde schnell klar: Monsterstau.

Ich habe unterwegs Fotos von den Wolken gemacht. Am Horizont sah es tatsächlich nach blauem Himmel aus. Kurz vor Frankfurt fing es aber wieder an zu regnen.

Am Samstag haben wir einen Ausflug zur Stangenpyramide gemacht. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick auf Frankfurt und den Hochtaunus. Nur im Frühling und im Sommer nicht wirklich, mit den Bäumen. Die Hochhäuser sieht man besser vor der Pyramide als am vorgesehenen Aussichtspunkt. Es war an dem Tag sehr windig, aber seitdem Kerstin und Robert im Home Office sind, gehen sie viel häufiger spazieren, egal bei welchem Wetter, oder fast.

Wir haben am Gasthof Neuhof geparkt und sind am Golfplatz entlang zur Pyramide gekommen. Nach der Pyramide sind wir an Pferde und Felder vorbei gelaufen. Der Wind hat Anregungswellen im Getreide gebildet, die man auf dem Foto nicht erkennt. Hier ist ein schönes Video davon.

Am Sonntag war das Wetter doch zu schlecht, um spazieren zu gehen. Wir haben die Tante und den Onkel vom Ehemann besucht.

Am Sonntag haben wir Hochheim besucht, bevor wir nach Hause gefahren sind. Es war ausnahmsweise ein schöner Tag und ich bewege mich momentan nicht genug. Das Ziel unseres Spazierganges war das Königin-Victoria-Denkmal, mitten in einem Weinberg. Wir sind zwischen Main und Weinfeldern gelaufen. Das Hochhaus hinter dem Berg sieht von hier aus genau so fehl am Platz wie das Hochhaus von Büsum vom Strand aus.

Nach dem Spaziergang haben wir einige Flaschen Wein von Flick[1] in der Altstadt gekauft und uns für die Fahrt leckere Falafel-Sandwiches und Maamoul[1] geholt.

Der Ehemann ist den ganzen Tag mit T-Shirt rum gelaufen und war am Abend knall rot auf den Armen und dem Gesicht. Ich war am Halsrand auch rot, und ein bisschen am Gesicht, das war am nächsten Tag zum Glück verschwunden. Der Ehemann ist blasser Natur, es dauert bei ihm viel länger. Wie doof, dass wir gar nicht an Sonnenschutz gedacht haben.

[1] Unbezahlte Werbung, da Namensnennung und/oder Verlinkung.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.