Eine gefälschte O2 Email?

Oder vielleicht nicht?

Lieber O2 Kunde,

uns fehlen wichtige Informationen. Bitte lesen Sie dazu die beigefügte pdf-Datei.

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Freundliche Grüße

Ihr O2 Team

Die Email ist von dsl-kundenservice@cc.o2online.de geschickt worden. Im Empfang steht „o2 DSL Auftrag: Postretoure (Kundennummer  DEXXXXXXXX)“ und die angegebene Kundennummer ist wirklich meine. Die Ansprache „Lieber O2 Kunde“ löst bei mir aber gleich den Spam-Virus-Phishing-Alarm aus. Und dann habe ich gemerkt, dass alle meine Rechnungen auch auf dieser Weise geschickt werden. Ich habe mich daran gewöhnt und nur bei dieser unüblichen und unerwarteten Email gemerkt, dass es bei O2 völlig unprofessionell gemacht wird. Diese neue Email und die Rechnungsemails haben den gleichen Ursprung: Received: from esifpa01 (unknown [10.242.13.62]) by mailgate03.hansenet.com, so steht’s im Quelltext der Email.

Wahrscheinlich geht’s um meinen DSL Vertrag. Ich habe ihn nicht gekündigt. Tomasz, mein Nachmieter (der auch mein Nachfolger bei der Arbeit ist und mir gegenüber im Büro sitzt) benutzt ihn und überweist mir die Rechnung jeden Monat. Der Vertrag läuft eh nur noch bis Juni. Seit einigen Wochen will O2 mich dazu bringen, meinen vermeintlich alten Router tauschen zu lassen. Was ist, wenn ich es mache, und sie es als Anlass sehen, meinen Vertrag zu verlängern? So läuft’s gut, meint Tomasz, es kann sicherlich bis Juni reichen. Dann schließt er seinen eigenen Vertrag ab.

Sicher ist sicher. Ich werde die PDF Datei im Anhang erst unter Ubuntu öffnen.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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O2 Freischalttermin

Lange habe ich darauf gewartet. Gestern war es soweit.

Den Termin hatte ich mir lange notiert. Vor einem Monat habe ich eine Email mit einer Erinnerung bekommen. Am Sonntagabend haben wir die neue Box angeschlossen. Die Verbindung zum Router konnte problemlos mit der mitgelieferten CD erstellt werden. Danach hieß es, abwarten, bis die Freischaltung erfolgt. Gestern Abend haben wir dann festgestellt, dass es immer noch keine Internetverbindung gab. Mir war schon klar, dass ich irgendwo meine Zugangsdaten eingeben musste. Laut der begleitenden Kurzanweisung konnte ich das von meinem Browser aus unter der Adresse o2.box machen. Firefox gestartet, Adresse eingetippt, und da erschien das Konfigurationsprogramm der Box. So weit, so gut. Im Menüpunkt „Internet“ stand:

Um eine Internetverbindung aufzubauen, benötigen Sie Ihre o2-Zugangsdaten. Diese wurden Ihnen mit der Auftragsbestätigung mitgeteilt.

Da ich eine lokale Kopie meiner Emails auf dem Rechner habe, konnte ich diese aus der PDF-Datei kopieren, Benutzername und Passwort. Beim Speichern sah es komisch aus. Eine Internetverbindung konnte immer noch nicht erstellt werden. Martin meinte, wir sollten noch warten. In der Email zur Freischaltung stand, dass die Einrichtung bis maximal 90 Minuten nach Ende des Termins (18:00) erfolgen würde, und es war schon 21:00. Ich habe beschlossen, heute zum O2-Shop zu gehen.

Dort waren wir in der Mittagspause. Martin hätte nicht mitkommen müssen, aber er hatte sich spontan angeboten. Um mir, bei unseren Fahrrädern angekommen, mitzuteilen, dass es vielleicht keine gute Idee wäre und ich doch die Hotline anrufen sollte. Das ist etwas, was mich nervt, wenn er sich ständig kurzfristig umentscheidet. Ich habe ihm gesagt, er könnte gerne bei der Arbeit bleiben und mit den Kollegen essen gehen, ich würde alleine zum Shop fahren. Er ist mitgekommen. Der Händler hat mir dort die Nummer der Hotline in die Hände gedrückt (08005251378). Es war klar. Ich habe es nur lieber, wenn ich mit Personen vor mir rede, bevor ich irgendeine Hotline anrufe.

Heute Abend war ich alleine, da Martin mit einem Freund verabredet war. Ich habe die Hotline angerufen. Das Stimmenband meinte, ich sollte die 1 drücken, falls ich einen Ausfall melden möchte, sonst die 2 für andere Fälle, die ich nicht verstanden habe. Ich habe die 1 gedrückt. Ich wurde aufgefordert, meine Telefonnummer einzutippen. Moment mal, in der PDF-Datei nachschauen… 030, wie ging’s weiter? Nach drei Sekunden ohne neues Eintippen, als ich noch beim Nachlesen der Telefonnummer war, sagte die Stimme, die angegebene Nummer wäre nicht gültig. Ich habe aufgelegt und wieder angefangen. Als es mir gelang, meine Telefonnummer anzugeben, kam ein Tonband mit Musik, mit der Ankündigung, die voraussichtliche Wartezeit würde 10 Minuten betragen. Ich glaube, dass sagen sie immer, egal um welche Uhrzeit angerufen wird. Ich habe das Handy am Rechner angeschlossen, um die Batterie zu laden, habe den Lautsprecher aktiviert und mich gleich für die verdoppelte Zeit eingestellt. Ich hatte recht: Es hat 20 Minuten gedauert, bis ein Mann sich meldete. Von der ununterbrochenen Musik habe ich Kopfschmerze bekommen. Schrill, mit zwischendurch Schießgeräuschen wie in den Computerspielen von den ’80, furchtbar.

Anscheinend hatte der Mann von der Hotline, geschätzt über 50 Jahre alt, große Schwierigkeiten, mich zu hören. Ich musste die ganze Zeit am Telefon schreien. Ich habe ihm den Zustand der Box beschrieben. Er meinte, ich sollte Internet Explorer öffnen. Er meinte ausdrücklich, auf gar keinen Fall Firefox oder Chrome benutzen, es würde sonst nicht funktionieren. Das kam mir komisch vor, aber gut. Ich habe Internet Explorer im Startmenü gesucht und gestartet. Der Mann sagte, der Browser würde nun versuchen, eine Verbindung aufzubauen, und wenn eine Fehlermeldung kommen würde, sollte ich mich melden. Es hat lange gedauert. Als die Fehlermeldung da war, meinte er, ich sollte den Eingabefeld für die Adresse leeren und statt dessen 192.127.1.1 eingeben. Aha… Ich habe mir Bemerkungen gespart. Er konnte mich sowieso schlecht hören. Das Konfigurationsprogramm von der Box erschien, genau wie am Tag davor mit Firefox, als ich meine Zugangsdaten angeben wollte. Mit einem Unterschied: Der Mann sagte, ich sollte kein Passwort angeben. Und plötzlich hatte ich eine Internetverbindung. Was für ein Blödsinn.

Erleichtert, wollte ich gleich nach dem Gespräch Martin anrufen. Mit meinem Festnetz-Telefon. Der funktioniert aber noch nicht. Stimmt. Ich meine, seitdem ich O2 beauftragt hatte, meinen Anschluss von der deutschen Telekom zu übernehmen, hat mein Telefon aufgehört, richtig zu funktionieren. Es gab ja schon das Problem mit der verschwundenen Internetverbindung, als die deutsche Telekom in Kenntnis gesetzt wurde, dass ich mir einen anderen Anbieter ausgesucht hatte. Um das Festnetz-Telefon habe ich mich nie gekümmert. Ich konnte von zu Hause aus anrufen, Martin konnte mich von seinem Festnetz aus anrufen, aber von meinem Handy aus heißt es immer, „Der gewünschte Gesprächspartner ist zur Zeit nicht erreichbar“. Jetzt kann ich nicht mal von zu Hause aus anrufen. Die Hotline erneut zu kontaktieren war mir zu aufwendig. Ich habe das Handy benutzt. Auch bei O2. Zwei mal habe ich Martin angerufen. Jedes Mal haben wir einige Wörter ausgetauscht, vielleicht 10 Sekunden lang, bis ich plötzlich nichts mehr hörte, gefolgt von einem Störungsdreiton und einer Anzeige wegen Verbindungsfehler am Display. Boah das nervt. Ich weiß nicht, wie häufig es in letzter Zeit passiert ist. So häufig hänge ich nicht am Telefon. Früher kannte ich das Problem gar nicht. Erst seitdem ich den neuen Vertrag fürs Handy gemacht habe, häufen sich diese Verbindungsprobleme. Egal, wen ich anrufe: Mei, die auch bei O2 ist, meine Mutter in Frankreich, oder Martin… Aber am Handy kann es nicht liegen, sonst hätte ich nicht gerade über 25 Minuten mit der Hotline telefonieren können (vier Fünftel davon wartend).


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Erleichtert

Da ich von der Deutschen Telekom seit letzter Woche nichts gehört habe, bin ich heute Morgen zum Shop gegangen. Als ich dran war, war nur die Frau Becher verfügbar. Ich habe mir kurz überlegt, ob ich nicht tun sollte, als ob ich mir nur Handys anschauen würde und die Leute hinter mir vor lassen, damit ich einen anderen Berater bekomme, aber ich wollte nicht zu lange im Shop bleiben. Ich habe ihr den Brief mit dem Umschalttermin für den anderen Anbieter in zwei Jahren gezeigt, und habe gesagt, ich würde es nicht verstehen, da mein Vertrag nur bis Juni läuft. Ich habe mich gefragt, was sie mir diesmal als Vorwürfe am Kopf werfen würde, aber es kam nichts. Sie hat lediglich auf ihrem Rechner nachgeprüft und gesagt, der Fall wäre schon seit letzter Woche in Bearbeitung, und es wäre ein Fehler gewesen, natürlich ginge die Umschaltung ab dem 15.06.2014. Ich bräuchte nur noch auf die schriftliche Bestätigung zu warten, die in Kürze ankommen sollte, um O2 Bescheid zu sagen. Der gelangweilte Berater von O2 meinte, es wäre kein Problem, der Vertrag würde dann direkt anfangen. Nicht in zwei Jahren. Es würde also genau so laufen wie ursprünglich geplant. Blöde Telekom, so viel Stress umsonst.

Als ich nach meinem Besuch bei der Telekom im O2-Shop wartete, habe ich einen anderen Fall mitbekommen, der sich schlimm anhörte. Ein Paar stand vor mir und diskutierte mit dem Berater, der heute ausnahmsweise gut drauf war. Vielleicht fand er einfach die Geschichte lustig. Das Paar auf jeden Fall nicht. Jemand hätte vor einigen Tagen ihrer Tochter ein Smartphone geschenkt, mit dem Hinweis, dass sie damit Internet benutzen könnte. Seitdem würde es die Tochter die ganze Zeit benutzen. Es fiel den Eltern aber noch ein, dass der Handy-Vertrag der Tochter keine Internet-Benutzung enthielt – genau wie mein alter Genion-Vertrag. Sie standen also völlig entsetzt da und erklärten dem Berater das Problem. Laut ihrer eigenen Schätzung würde die Rechnung bestimmt um die 150€ sein, was schon eine beeindruckende Summe ist. Der Berater, dem es anscheinend Spaß machte, dem Paar Angst einzujagen, meinte, wenn die Tochter tatsächlich die ganze Zeit Internet benutzt hätte, könnte die Rechnung (Taschenrechner geholt)  bis zu 650€ für die fünf Tage steigen. Aus welchem Grund auch immer, konnte er den genauen Betrag der aktuellen Rechnung nicht prüfen. Die Frau war von der Summe völlig schockiert. Damit hatte es der Berater leicht, denen einen neuen Vertrag mit Internet-Benutzung zum Unterschreiben zu geben. Mit der unpassenden Bemerkung, dass das Paar eh bestimmt mehr Geld als er armer Berater verdienen würde und sich die einmalige hohe Rechnung leisten könnte. Ich meine, er kriegt, was er verdient. Mir würde es stinken, einen Mitarbeiter mit einer solchen arroganter Art zu bezahlen. Danach meinte er, wenn der Betrag tatsächlich so hoch wäre, sollten sie zu ihm zurück kommen, er könnte bestimmt die Rechnung senken lassen.


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O2 – Fortsetzung

Oder Geschichte einer Verarschung. Es soll als Warnung für andere potentiellen Kunden dienen. Gerade aus dem Sport nach einer harten Arbeitswoche, habe ich einen Brief von O2 in meinem Briefkasten entdeckt. Ich glaube, ich kriege die Krise.

Zusammenfassung: Vor drei Wochen hatte ich mich darüber informiert, ob es ginge, dass O2 meinen bis Mitte Juni 2014 bestehenden Vertrag mit der Deutschen Telekom übernimmt. Da die Konditionen in Ordnung waren, haben wir auch einen Vertrag abgeschlossen. Am 08.11.2013 kam eine SMS von O2 an, in der stand:

wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass Sie ab dem 17.09.2013 Ihr Produkt nutzen können.

Schon komisch, da das Datum vorbei war und dem Datum des Telekom-Umzuges entsprach. Am 12.11.2013 erhielt ich einen Brief der Deutschen Telekom vom 08.11.2013, in dem meinen Entschluss, den Anschluss zu kündigen, bedauert wird, wobei gleichzeitig die Information steht, dass der Anschluss erst am 17.09.2015 zum neuen Anbieter umgestellt wird. Was für mich nicht nachvollziehbar ist, da mein Vertrag bis zum 15.06.2014 läuft, ich habe es eben noch im Kundencenter geprüft. Am 10.11. hatte ich auch ohne Vorwarnung gar keine Verbindung mehr zu Hause; dafür eine Aufforderung von O2, die Nummer 0800-5251378 anzurufen, um zu der Störung einen Technikertermin zu vereinbaren. Am 13.11.2013 kam eine neue SMS von O2 an, mit dem selben Inhalt wie am Montag, abgesehen von einem Detail:

wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass Sie ab dem 17.09.2015 Ihr Produkt nutzen können.

Was soll der Quatsch? Heißt das, dass ich jetzt einen Vertrag abgeschlossen habe, um erst in zwei Jahren eine Leistung zu bekommen, wenn mein Arbeitsvertrag auslaufen wird und ich sehr wahrscheinlich wieder umziehen muss? So ist es für mich nicht akzeptabel. Laut dem uninteressiert wirkenden Berater im O2-Shop soll es tatsächlich der Fall sein, der letzte Brief wäre rechtswirksam. Obwohl er im gleichen Gespräch meinte, wenn mein Telekom-Vertrag bis Mitte Juni läuft, müsste ich erst ab dem Zeitpunkt bei O2 Kundin werden (da ich einen möglichen Widerruf erwähnte, hatte er sich danach ein bisschen mehr Mühe gegeben, freundlicher zu wirken). Über den Widerrufsrecht bin ich im O2-Shop beim Abschließen des Vertrages gar nicht informiert worden. In dem Vertrag steht auch nichts darüber, so häufig ich drin blättere, es gibt nur Informationen über Laufzeit und Kündigung. Für beide Freischaltungstermine habe ich einen schriftlichen Brief von O2 bekommen, auch ohne Hinweis auf ein mögliches Widerrufen. Ich habe gegoogelt und an verschiedenen Stellen, so wie hier, die Information gefunden, dass man innerhalb von zwei Wochen einen Vertrag widerrufen darf. Es war letzte Woche noch nicht vorbei mit der Frist, ganz davon zu schweigen, dass ich über Widerrufsrecht nicht informiert wurde. Ich habe noch vom 15.11.2013 einen Beleg der Post für die Zusendung meines Widerrufs bekommen, genau 14 Tage nach Abschließen des Vertrages. Der Rückschein war vom 18.11.2013 datiert, aber was zählt ist das Sendedatum. Die täglichen SMS zur Aufforderung von einer Terminfindung mit einem Techniker haben auf jeden Fall aufgehört. Aber es kann sein, wie ich gerade sehe, dass ich doch nicht den Vertrag widerrufen kann, weil ich von mir aus zum O2-Shop gegangen bin, selbst wenn ich ursprünglich einen anderen Grund für den Besuch hatte. Im heutigen Brief:

wir haben Ihren Wunsch zur Kündigung erhalten und bedauern Ihre Entscheidung sehr.

Aufgrund der bestehenden Mindestlaufzeit Ihres Vertrages werden wir die Kündigung nach dem 17.09.2015 zum nächstmöglichen Termin ausführen.

So wie es aussieht, habe ich einen Vertrag mit O2 für zwei Jahren ab dem 17.09.2015 an der Backe. Ob es immer noch so stimmt, wenn sich herausstellt, dass die Deutsche Telekom Unrecht bei der Umschaltung des Anschlusses hat? Wenn mein Vertrag bis Mitte Juni läuft, sehe ich nicht, warum die Umschaltung so lange dauern müsste. Die Beraterin beim Telekom-Shop war auch dieser Meinung und wollte es prüfen lassen. Ich werde mich morgen erneut darüber erkundigen.

Als Fazit der Geschichte: Nie, nie, nie, unter keinen Umständen einen zweiten Anbieter zur Übernahme eines bestehenden Vertrages beauftragen. Am besten: Selber den Vertrag kündigen, dann den neuen Anbieter einschalten. Wenn überhaupt.


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Stress

Morgen früh fängt unser Praktikum an. Ich habe häufig in meinem letzten Job Lehrveranstaltungen betreut. Warum bin ich auf einmal so nervös? Es ist nicht, als ob ich alleine da stehen würde, selbst wenn ich die Verantwortliche für unseren Teil vom Kurs bin. Winfried hat mir versprochen, mir Unterstützung zu geben und bei den Datenauswertungen mit den Studenten dabei zu sein. Ich habe letzte Woche noch geprüft, was ich den Studenten an den Geräten erklären muss und habe gesehen, dass ich die dafür vorgesehenen zwei Stunden gut füllen kann. Ich fühle mich doch irgendwie gar nicht gut vorbereitet. Eine Powerpoint-Präsentation für eine Vorlesung am Mittwoch muss noch fertig werden. Das schaffe ich heute. Den Stoff habe ich schon früher vorgetragen, nur die benutzte Software ändert sich, und die kenne ich jetzt gut. Ich habe für den praktischen Teil selber mit alten Datensätzen gespielt und die Skripte mehrmals durchgelesen. Die habe ich korrigiert und allen Studenten per Email geschickt, zusammen mit praktischen Hinweisen zum Kurs. Bis auf einen Teilnehmer, der auf dem Zettel am Freitag seine Email-Adresse falsch geschrieben hat. Es sind nur neun Teilnehmer. Ich habe sie schon letzte Woche bei den Vorlesungen kennen gelernt. Und ich mag kleine Gruppen, es viel angenehmer, um zu arbeiten. Trotzdem bin ich gestresst.

Ich brauche Ausgleich. Ich bin seit einer Woche nicht mehr zum Fitness-Studio gegangen. Zu viel zu tun. Ich musste ein paar mal früher als sonst aufstehen und wollte am Abend vorher nicht spät nach der Arbeit Sport machen, weil ich sonst häufig gegen 21:00 nach Hause komme. Als ich letzte Woche früh aufgestanden bin, um mit S- und U-Bahn zur Uni zu fahren, wollte ich meine ganzen Sport-Sachen nicht mitnehmen, es wäre mir zu umständlich gewesen. Und es gab noch den Stress mit meiner Internet-Verbindung. Von Martin ganz zu schweigen. Ich war bei der Deutschen Telekom und habe gefragt, warum ich zu Hause keine Leistung mehr hatte. Antwort: „Eine größere Störung in dem ganzen Gebiet“. Es hätte damit nichts zu tun, dass ich den Anbieter wechseln wollte. Dabei hatte ich von O2 seit Mittwoch mehrmals SMS bekommen, um für die aktuelle Störung einen Termin zu vereinbaren. Obwohl ich laut noch laufendem Vertrag bei der Telekom erst ab Juni zu O2 wechseln sollte, und O2 mir den Umschalttermin in zwei Jahren angekündigt hatte. Beim O2-Shop war ein junger Mann, der den Eindruck gab, sich für mein Problem gar nicht zu interessieren und gar nicht versuchen wollte, den ganzen Informationschaos durchzuforschen. Ich habe als Folge dessen vorsichtshalber den Vertrag bei O2 noch fristgemäß widerrufen. Ich will jetzt definitiv keinen Vertrag für in zwei Jahren abschließen, gerade wenn mein Arbeitsvertrag ausgelaufen ist und ich wahrscheinlich wieder umziehen muss. Mein Kündigungstermin bei der Telekom wird auf jeden Fall geprüft. Die Frau im Shop, die diesmal nicht die Frau Becher war und sich viel netter verhalten hatte, meinte, es wäre nicht normal. Seit gestern habe ich wieder Internet. Telefonieren kann ich auch. Ich habe nur gemerkt, dass ich nicht angerufen werden kann. Vom Handy aus bekomme ich die Nachricht, „Der gewünschte Gesprächspartner ist zur Zeit nicht erreichbar“. Dabei stehe ich neben meinem Festnetz-Telefon und er sieht ganz brav wie immer aus. Und gestern hat mich ein Telekom-Techniker anrufen können. Sehr merkwürdig.

Heute will ich zum Sport. Ich könnte auf dem Hin- oder Rückweg zum Fitness-Studio in meinem Büro auf dem Laptop PuTTY installieren. Mir ist gestern Abend beim Einschlafen eingefallen, dass ich morgen nach der ersten Vorlesung meines Chefs eine kurze Einführung in Linux und vi geben soll, und dafür nur meinen Windows 7 Laptop zur Verfügung habe. Ich will keine Vorlesung halten, sondern nur am Beamer zeigen, wie man arbeitet. Es soll schnell gehen. Die Studenten kriegen Zettel mit den wichtigsten Befehlen, die ich noch ausdrucken muss, stimmt. Das heißt, ich muss schauen, wie ich in dem Raum eine Internet-Verbindung bekommen kann, um mit remote desktop an meinem eigenen Rechner im Büro Sachen vorzuführen. Ich muss daran denken, wie mein Chef es mir empfohlen hatte, den Pförtnern meine Handy-Nummer zu geben, falls Studenten verspätet ankommen, um sie selber abzuholen. Ich sollte auch eine Beschilderung vorbereiten (kein großer Aufwand, nur A4-Blätter für den Haupteingang und vor der Treppe). Aber das kann ich mir vielleicht sparen, oder einen anderen Kollegen damit beauftragen. Oh, und ich sollte diese Woche zwischendurch Zeit finden, um aus gegebenem Anlass einen Kuchen zu backen. Es wird anscheinend erwartet. Das heißt, dass ich an dem Tag kein Fahrrad fahren kann, sonst sieht der Kuchen danach nicht so appetitlich aus. Ich werde wahrscheinlich etwas einfaches wie eine Schokoladetorte vorbereiten.


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Ein beschissener Tag

Heute bin ich sehr früh aufgestanden, weil ich mir eine Vorlesung an der Uni anhören wollte. Wir haben nächste Woche ein Praktikum, und ich habe gedacht, es wäre nicht schlecht zu erfahren, was die Studenten vorher von den Kollegen erzählt bekommen. Außerdem richtet sich die Veranstaltung an Biologen, und ich hatte gehofft, dadurch nützliche Informationen für mich zu bekommen. Ich hätte es mir sparen können. Der Stoff ist genau das, was ich an meiner früheren Uni für die Materialwissenschaftler unterrichtet hatte, mit dem Unterschied, dass es jetzt für die Biologen weniger Formeln gab. Ich hatte sogar teilweise die gleichen Abbildungen in meinen Präsentationen benutzt. Mein Besserwissergen, den ich normalerweise im Zaun halte, hat mich nicht in Ruhe gelassen, und ich musste während der Pause dem vorlesenden Professor einen grundsätzlichen Fehler in seiner Präsentation erklären. Wobei ich denke, dass die Studenten es gar nicht gemerkt haben. Den Punkt hat er trotzdem am Ende wieder angesprochen und korrigiert. Ich bin beeindruckt, selbst wenn ich mit Takt vorgegangen bin, dass er nicht gereizt reagiert hat.

Martin war heute Morgen auch dabei. Er hört sich die Vorlesungen seit letzter Woche an. Für mich waren die ersten Stunden viel zu trivial. Ich dachte, es würde erst ab heute interessant sein. Auf dem Weg zurück zur Arbeit in der U-Bahn habe ich Martin wieder das Phasenproblem erklärt, weil es ihm heute nicht klar wurde. Irgendwie seltsam, den Stoff hat er schon im Sommersemester beim letzten Praktikum gehört. Er ist nicht mit mir bis zur Arbeit gefahren, weil er einen neuen Termin für eine Wohnungsbesichtigung bekommen hat. Nachdem er letzte Woche gesagt hatte, dass er jetzt aufgeben würde und sich mit seiner gemieteten Wohnung zufrieden geben würde. Ich musste ihn schimpfen und sagen, dass er nicht weiß, was er will. Es ist mir echt schwer zu ertragen, und es hat nicht nur mit der Art zu tun, wie er mit mir umgeht, mal den Verliebten spielen, mal völlig uninteressiert wirken. Ich mache nicht mehr mit.

Der Nachmittag war frustrierend. Ich habe jetzt die Entwicklung meines Programms gestoppt, da die ersten wichtigsten Änderungen durchgeführt wurden, und das Programm veröffentlicht werden sollte. Ich muss noch die Installation auf verschiedenen Betriebssystemen prüfen. Was für ein Mist. Das Programm greift auf anderen Programmen zu, die die Nutzer schon installiert haben sollten. Mein Vorgänger hat die absoluten Pfade bei unserer Installation benutzt. Das geht natürlich nicht, wenn Nutzer sich das Programm herunterladen und es mit ihren eigenen Installationen benutzen wollen. Natürlich könnte ich in den Anweisungen zur Installation die Nutzer dazu auffordern, selber im Code den richtigen Pfad zu setzen. Das wäre die einfachste Lösung, aber für viele doch ein viel zu komplizierter Schritt. Ich habe stattdessen entschieden, in den Aliasen nach dem richtigen Pfad selber zu suchen. Also: os.system("alias >& " + workdir + "/alias.txt"), dann, abhängig davon, ob bashrc oder tcsh, mir den richtigen Pfad aussuchen und anschließend alias.txt löschen. Das ging nicht. Ich habe das Löschen der Datei auskommentiert: Sie wird erstellt, aber die Datei ist leer. Wenn ich im gleichen Verzeichnis im Terminal alias >& alias.txt eingebe, enthält alias.txt tatsächlich den Output von alias. Ich habe auch den String "alias >& " + workdir + "/alias.txt" in einer Variable gespeichert und die Variable im os.system() benutzt, es hat nichts geändert. Die Variable habe ich im Terminal drucken lassen, beim Copy/Paste im Terminal funktioniert es, aber nicht, wenn der Befehl im Programm gestartet wird.

Irritiert, habe ich gegen halb sechs Feierabend gemacht. Mein Plan war, mich zu Hause auf Internet mit einem Bier zu entspannen. Meine Vorlesungen für nächste Woche wollte ich auch von zu Hause aus vorbereiten, da ich PowerPoint benutzen wollte und durch remote desktop mit PuTTY einfach Snapshopts machen könnte. Als ich zu Hause ankam, hatte ich aber auf einmal weder Internet noch Telefon. Stimmt, da war was. Als ich bei O2 die Übernahme meines Vertrages bei der Deutschen Telekom beantragt hatte, habe ich mehrmals betont, dass mein Vertrag bis zum 15. Juni 2014 noch läuft. Das hatte ich schon seit meinem Umzug selber häufig genug geprüft. Am Montag kam eine Email, in der stand, dass O2 die Umschaltung am 17.09.2013 durchführen wollte, und ich an dem Tag mit Unterbrechungen rechnen müsste. Was völlig Quatsch ist, da das Datum längst vorbei ist. Es ist eigentlich das Datum, an dem die Umschaltung wegen Umzug bei der Deutschen Telekom stattgefunden hat. Die Deutsche Telekom selber hat mir gestern einen Brief geschickt, in dem mein Entschluss, nicht mehr Kundin zu bleiben, bedauert wird. Und drin steht, dass die Umstellung zum neuen Anbieter am 17.09.2015 erfolgen wird. Gestern kam eine ähnliche SMS von O2 mit dem gleichen Datum an. Was soll der Mist? Es ist doch rechtswidrig, den Vertrag bei einem Umzug zu verlängern. Und heute Abend habe ich gar keine Verbindung mehr. Eine SMS von O2 kam an, indem ich aufgefordert wurde, für meine aktuelle Störung eine 0800… Nummer anzurufen. Ich werde morgen zum O2 Shop gehen müssen.

Mein Handy hat seit gestern ein Problem: Ich kann kaum andere Leute hören. Meine frühere Vermieterin in Aachen hat mich gestern angerufen, und wir konnten nicht reden. Ich musste sie aus meinem dienstlichen Telefon zurück rufen. Sie hat mir erklärt, dass die Renovierungsarbeiten meine ganze Kaution aufgefressen haben (die Arbeiten sind schon seit zwei Monaten abgeschlossen). Wie kann man über 1200€ für das Wechseln eines Teppichbodens und das Streichen von Wänden ausgeben? Belege hätte sie nicht, weil die Leute, die sie dafür beauftragt hatte, nicht deklariert gearbeitet haben. Die Frau ist übrigens Rechtsanwältin. Ich komme mir sehr verarscht vor. Das hatte ich noch nötig. Ich habe heute Abend testweise Mei mit dem Handy angerufen. Wir konnten nur sprechen, weil ich die Lautsprecher benutzt habe. Sie war übrigens auch der Meinung, dass Martin sich unverschämt mit mir verhält. Es hat mir gut getan, endlich ein Ohr zu haben, um meinen ganzen Frust raus zu lassen.


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Und tschüß!

Mein Besuch bei O2 gestern hat sich gelohnt. Wir haben meinen Handy-Tarif gewechselt. Ich hatte noch einen alten Genion-Vertrag, jetzt bezahle ich weniger und darf sogar Internet benutzen. Ich hätte es früher machen sollen.

Ursprünglich wollte ich zum Shop, um meine Kontaktdaten zu aktualisieren, weil es online nicht ging. Ich habe dem Berater das Problem mit dem nicht funktionierenden Knopf auf meiner Kontaktseite erklärt. Er sagte mir, es läge an meinem alten Vertrag. Ich fand seine Begründung nicht sehr plausibel. Aber da er mir gezeigt hat, dass sich die Tarife seit 2006 sich viel verbessert haben, habe ich den Wechsel gerne gemacht. Es ging schnell, ich konnte schon ab heute den neuen Tarif benutzen. Ich habe sogar eine Bestätigung per SMS bekommen. Um 02:33 heute Nacht. Die Zweite kam um 09:09. Morgen wollte mich der Berater wieder anrufen, um mich zu fragen, ob ich wirklich meine Telefonnummer wechseln möchte. Da es um die 30€ kostet, wollte ich noch nachdenken. Ich werde mich auf jeden Fall über die bescheuerte Uhrzeit der SMS beschweren. Mit der Telefonnummer warte ich erst mal ab. Ich habe mir meine Kontaktseite auf der O2-Homepage heute Morgen angeschaut und versucht, meine Adresse zu ändern. Es ging immer noch nicht. Am Tarif lag es also nicht, wie ich erwartet hatte. Gut, wir hatten es gestern schon gemacht. Ich wollte nur die Erklärung vom Berater überprüfen, und er hat mir wirklich Quatsch erzählt.

Gleichzeitig war ich gestern immer noch sauer über die Deutsche Telekom. Den zweiten Termin mit dem Techniker für den Umzug haben sie mir tatsächlich gebucht. Ich habe mich also über die Tarife für Festnetz bei O2 informiert, und ihnen anschließend die Erlaubnis erteilt, meinen Vertrag bei der Deutschen Telekom zu kündigen. Hahaha. Wenn ich richtig sauer bin, bin ich nicht mehr zurück zu bekommen.

Ich denke übrigens, genau so wird’s mit Martin auch werden. Wenn er es nicht für nötig hält, Zeit mit mir zu verbringen, hat er die Ehre meiner Aufmerksamkeit nicht verdient. Vor allem, da er gestern vormittags wieder Dienst hatte, und somit bei mir in der Nähe war. Das letzte Mal hatte ich ihm angeboten, danach gemeinsam Kaffee zu trinken. Diesmal nicht. Er kann selber auf die Idee kommen, sich zu melden. Mir hat’s gereicht. Ich wollte heute mit dem Fahrrad zum Tempelhof fahren, und eventuell neue Männer kennen lernen. Nicht Deutsche. Ich weiß jetzt, dass ich sonst nur mit Waschlappen zu tun habe. Das Wetter macht leider nicht wirklich mit. Ich werde zum Fitness-Studio gehen. Es gibt dort aber kaum Beute.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Die Deutsche Telekom hat versagt

Und dadurch: Wieder ein Eintrag mit Verzug publiziert.

Ich habe vor etwa zweieinhalb Wochen meinen Umzug mit altem Tarif beauftragt. Ich habe zuerst eine automatische Email bekommen, und danach gar keine Information mehr. Vor zwei Wochen hatte ich online meinen Auftragsstatus geprüft und war ein bisschen verwirrt. Die Termine für die „Kündigung meines alten Vertrages“ waren alle für heute angekündigt (Wieso? Ich ziehe nur um, einen neuen Vertrag habe ich nicht abgeschlossen). Genauer gesagt: Die Schaltung war vereinbart für: „10.09.2013 15:59“. Heute also. Ich habe heute Abend versucht, meine alte Nummer vom Handy aus anzurufen, und habe die Meldung bekommen, dass diese Nummer nicht vergeben ist. So weit so gut.

Kniffliger war es für die Termine für die Bereitstellung an meiner neuen Adresse. Vereinbarter Termin für die Schaltung: „10.09.2013 18:29“. Vereinbart mit wem? Ich bin dabei nicht gefragt worden. Bei der Montage von meinem Router hieß es: „Der Bereitstellungstermin wurde wie gewünscht verändert“. Wieder: Ich war’s nicht. Vielleicht hat es sich der Monteur gewünscht? „Der Termin für die Montage in Ihren Räumen ist vereinbart für: 03.09.2013 15:59“. Das war letzte Woche Dienstag. Ich habe also beim Telekom-Shop gefragt, wann nun der Termin wäre, und die Frau dort sagte mir auch heute. Letzten Montag habe ich online im Kundencenter nochmal geschaut: Der Termin für den 03.09. stand noch da. Ich habe beschlossen, trotzdem früher nach Hause zu fahren. Wie schon berichtet: Keiner kam. Um etwa halb sechs bin ich in die Stadt gegangen; als ich nach Hause zurück kam, hatte ich laut Handy-Display um 19:12 einen Anruf verpasst. 0306331100: Eine Nummer der Telekom. Bestimmt, gerade als der alte Mann mich an der Terrasse beim Abendessen belästigt hatte.

Am Wochenende habe ich ein Briefpäckchen von meiner früheren Vermieterin erhalten, die meine Post noch sammelt und mir schickt, mit einem Brief der Telekom. Ich hatte doch meine neue Adresse angegeben. Nicht nur für den Auftrag, auch für die Rechnungsadresse. Im Brief Stand, dass meine neue Berliner Nummer wie gewünscht nicht ins Kommunikationsverzeichnis eingetragen wird. Das ist gut so, nicht jeder soll mich ins Telefonbuch suchen können. Sie haben sich also meine alte Präferenz gemerkt, das ist schon mal was. Als „meine Referenzen“ ist in dem Brief „Ihr Auftrag zum 10.09.2013“ angegeben.

Also heute… Ich habe heute Morgen beim Telekom-Shop angerufen. Mir wurde versichert, dass die Bereitstellung heute stattfindet, und dass ich nicht dabei sein müsste. Gut, ich musste keinen halben Urlaubstag dafür verbraten. Andererseits war ein zentraler Server bei der Arbeit tot, ich konnte heute gar nichts am Rechner machen. Die andere weniger schöne Nachricht war, dass trotz Ankündigung in meinem Auftragsstatus im Kundencenter niemand für die Montage des Routers kommen wird, ich muss es alleine machen. Und bezahle trotzdem den gleichen Preis für den Umzug, wie bei der ersten Bereitstellung, als ich den Vertrag abgeschlossen hatte und ein Techniker bei mir gekommen war. Nach der Arbeit habe ich meinen Router und das Telefon angeschlossen. Alles korrekt gemacht, laut Bedienungsanleitung. Da meine alte Nummer schon nicht mehr vergeben ist, habe ich meine neue Nummer mit dem Handy probiert. Mehrmals, den ganzen Abend. Es scheint im Handy ganz normal zu klingeln, aber offensichtlich nicht am Festnetztelefon. Immerhin ist niemand dran gegangen. Am Festnetztelefon kriege ich keinen Ton, selbst wenn ich das Telefon direkt an der Steckdose allein anschließe statt am Router. DSL-Signal habe ich auch nicht. Alles, was am Router leuchtet, ist „Power“ und „WLAN“. Und jetzt ist es schon fast 22:00.

Morgen früh werde beim Telekom-Shop wieder anrufen müssen, um mich zu erkundigen, was da schief gelaufen ist. Ich bin gespannt, welche Ausrede ich erzählt bekommen werde. Falsche Wohnung angeschlossen? Oder hätte ich trotz Aussage der Frau am Telefon heute Morgen zu Hause sein sollen? In diesem Falle könnten Sie sogar noch versuchen, mehr Geld von mir zu verlangen…


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.