Wochenplan, KW14

Montag

Orientalisch gefüllte Auberginen. Durch dieses Rezept inspiriert, außer, dass ich 150 Gramm Lammgehacktes statt getrockneten Aprikosen benutzt habe. Ich tue mir schwer, Früchte in Hauptgerichten zu benutzen (sagt eine Liebhaberin von Tomaten). Sagen wir, zu süße Früchte. Wie Terry Pratchett es in einer seiner berühmten Fußnoten formulierte: Even so, there is no excuse for putting pineapple on pizza. Oder auf ein Schnitzel. Im Nachhinein bin ich doch recht neugierig geworden. Beim nächsten Mal tue ich die Aprikosen statt Lamm rein.

AusgehoelteAuberginen
Die ausgehölten Auberginen, direkt aus dem Backofen.

Ich bereite die gefüllten Auberginen für den Sonntagabend zu. Vier Auberginen, wie das Rezept sagte. Es gab aber nur recht große Auberginen, bei unserem Stand auf dem Markt. Insgesamt 1,3 Kilogramme. Wir haben jeder nur deswegen eine ganze Aubergine geschafft, weil wir seit dem Frühstück am Sonntag unterwegs waren und kaum was gegessen hatten. Ich nehme eine halbe Aubergine für die Mittagspause am Montag mit. Mit dem Rest der Frühlingszwiebelsuppe, die ich am Samstag gekocht hatte, und einem fettarmen Joghurt. Am Montagabend haben wir noch zwei Auberginenhälfte, und dazu macht uns der Ehemann Karotten-Hummus, mit Hilfe meiner Anweisungen auf WhatsApp, da ich spät Feierabend machen muss.

Dienstag

Möhrensalat mit einem hart gekochten Ei und Kichererbsen. Die Karotten hatte mir der Ehemann schon am Montagabend gerieben, als ich noch in der S-Bahn auf dem Weg nach Hause saß. Den Rest mache ich am frühen Morgen fertig. Ich brauche fast Dreiviertelstunde, um den Rucola zu waschen. Ich hatte am Samstag 100 Gramm am Markt gekauft, ein Bio-Rucola, den die Standbetreiber selber anbauen, mit breiten Blättern. Sehr lecker, und er hat sich bis Dienstagfrüh im Kühlschrank sehr gut gehalten. Dazu ein fettarmer Joghurt. Ich bin erstaunt, bis eine Stunde nachdem wir aus dem Sport zurück kommen keinen Hunger zu spüren. Wir essen erst um neun Uhr abends Stulle.

Mittwoch

Feldsalat mit Mozzarella, Birne und Granatapfel, am frühen Morgen zubereitet. Wie war das nochmal mit den zu süßen Früchten in Hauptgerichten? Ach ja, aber das ist ein Salat, den ich schon ausprobiert und für gut gefunden hatte. Ich esse den Salat draußen, in der Sonne, mit einem halben libanesischen Fladenbrot. Die ganz flache Sorte. Dazu eine Banane.

Am Mittwochabend gibt es einen kleinen Tomatensalat. Der Ehemann war am Vormittag zum grünen Markt in Germering gefahren, und mit schönen mittelgroßen Fleischtomaten zurück gekommen. Eine italienische Sorte, sagt er, die nah am Stiel leicht grün ist. Fantastisch lecker. Und etwas wie 5€ für sechs Stücke.

Donnerstag

Reissalat mit Thunfisch, Paprika und Tomaten. Ich bereite am Mittwoch genug für den Abend und die Mittagspause am Donnerstag. Dazu nehme ich eine Banane mit, denn am Abend geht’s wieder zum Sport.

Freitag

Die Gnocchi mit Knoblauch und Spinat machen wir doch nicht. Der Ehemann hat ein neues Vorstellungsgespräch auf der anderen Seite vom Flughafen um die Mittagszeit bekommen, er wird nicht dazu kommen, mittags zu essen, sagt er. Und am Abend wollen wir mal wieder auswärts essen gehen, zum Harlachinger Jagdschlössl[1]. Ich bereite mir am frühen Morgen einen Salat mit den leckeren Tomaten aus dem Germeringer Markt, einer halben Zwiebel, Kichererbsen und zwei hartgekochten Eiern. Die Gnocchi werde ich für Montag zubereiten. Ich bin eh nächste Woche ab Dienstag auf Dienstreise, der Ehemann muss dann selber schauen, wie er sich in den drei Tagen ohne mich ernährt.

[1] „Weißt du noch, da, wo es die Bierfässer mit Hahn am Tisch gibt,“ sagte der Ehemann. Wir haben letztes Jahr während unserer Pendelzeit zweimal dort gegessen. Kann ich wärmstens empfehlen.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Werbeanzeigen

Heute beim Sport

Seit einigen Wochen gehe endlich wieder regelmäßig zum Sport.

Das war lange nicht mehr so. Ungefähr seit dem Urlaub in September. Zwei Wochen weg, das hat mich völlig aus dem Rhythmus geworfen. Es gab im Herbst viele interessante online Kurse, die ich absolvieren wollte, und die viel Zeit gekostet haben. Dann waren es schon nicht mehr so viele Wochen bis Weihnachten, ich musste meine selbst gebastelte Geschenke fertig kriegen. Und dann war es so weit weg, bis zum Fitnessstudio, vierzig Minuten hin, vierzig Minuten zurück, wenn der ÖPNV gut läuft, da geht viel Zeit verloren.

Was geschah ist klar: Irgendwann haben die Kleider angefangen, ungemütlich zu sitzen. Das war mir schon im Urlaub bei meiner Schwester aufgefallen. Seitdem der Ehemann aus Berlin zu mir im Juli umgezogen ist, koche und esse ich mehr als im ersten halben Jahr. Man glaubt nicht, wie schnell die Pfunde zurück kommen, wenn man nicht aufpasst. Vor allem, wenn der Ehemann ständig dabei ist, mir Leckeres anzubieten, obwohl er weiß, dass er das lassen soll. Ohne ihn gab es in der Wohnung nie etwas wie Keckse, Schokolade oder Eis. Es gibt jetzt Hosen, die ich seit einigen Monaten nicht mehr trage.

Dabei hatte ich wirklich was erreicht, letztes Jahr. Dreimal die Woche beim Sport, jedesmal mit einem Proteinshake als Abendessen, gelegentlich mit einer Kollegin mittags gejoggt, das Gewicht war vielleicht nicht beeindruckend runter gekommen, aber die Figur war dafür super geworden.

Was soll’s. Was ich letztes Jahr geschafft hatte, kann ich dieses Jahr auch. Diesmal gibt es keine große Lebensumstellung wie ein Umzug mehr, wir sind zu Hause gut eingerichtet, nichts steht mehr im Weg. Wir haben schon seit dem Sommer die Routine, am frühen Samstagvormittag zum Markt in Pasing einkaufen zu gehen, von dort ist es nicht weit, bis zum Fitnessstudio. Seit Januar gehen wir samstags wieder hin. Dann sind wir zusätzlich einmal unter der Woche abends hin gegangen. Jetzt zweimal. Also insgesamt dreimal die Woche. Bei diesem Rhythmus macht es wieder Spaß und der ständige leichte Muskelkater fühlt sich gut an. Ich habe den Punkt erreicht, wo ich mich nicht mehr überwinden muss, sondern morgens selbstverständlich die Sporttasche packe, um nach Feierabend zum Sport zu gehen. Es ist umso leichter geworden, jetzt, wo es die neue Buslinie 259 gibt, die direkt von Martinsried nach Pasing fährt.

Trotzdem denke ich, ein Fitnessstudiowechsel wäre nicht schlecht. Der Ehemann wollte unbedingt hin gehen, wo es auch ein Schwimmbad gibt. Deswegen hatten wir uns in Berlin beim Fitness First in Zehlendorf angemeldet. Das war ein tolles Studio. Und deswegen fahren wir jetzt zum Laimer Studio, obwohl das Schwimmbad deutlich kleiner ist. Ich denke, der Ehemann könnte sich ein normales Schwimmbad aussuchen, und wir könnten näher zur Wohnung Gerätetraining treiben. Was mich bei unserem Fitnessstudio nervt:

  • Erstens ist der Empfang recht unfreundlich. Wenigstens um die Uhrzeiten, wo ich letztes Jahr da war, war immer die gleiche Person hinter der Theke. Dass man beim Ankommen nicht besonders freundlich begrüßt wird, kenne ich schon aus Berlin, aber jedesmal, wenn ich nach dem Sport mein Proteinshake bestellen wollte, tat die Frau immer so, als ob ich sie bei einer unglaublich wichtigeren Tätigkeit stören würde — meistens, beim Quatschen mit einer Kollegin. Manchmal habe ich den Verdacht gehegt, sie war einfach unfreundlich bei allen schlanken Frauen, weil sie selber fett ist und sich deutlich netter mit dickeren Leuten verhält.
  • Vergessene Sachen tauchen nicht wieder auf. Gut, es ist mir nur einmal passiert, dass ich meine Badelatschen liegen lassen habe, aber wie die gleiche Frau an der Theke sofort verneint hatte, dass etwas abgegeben worden wäre, ohne meine Frage zu Ende zu hören und im Fundkorb hinter ihr zu schauen, sah sehr verdächtig aus. Ich denke, sie bedient sich selbst an den Fundsachen.
  • Was mich vor allem stört: Die Musik ist viel zu laut. Bei manchen Kursen, wie beim Zumba am Dienstagabend, wird in dem Kurssaal die Musik so laut gedreht, dass selbst bei geschlossener Tür der Schall zu dem Gerätebereich drängt. Bei mir erzeugt das eine Art Resonanz. Ich sitze auf einem Gerät und mache meine Wiederholungen, aber mein Herz schlägt nicht mehr normal, weil es durch die Bässe anders vibriert. Äußerst unangenehm. Wenn ich jetzt während des Kurses da bin, schaue ich, dass ich an möglichst weit entfernten Geräten trainiere. Ich habe einmal in einem anderen Kurs erlebt, wie eine Frau am Anfang darum gebeten hatte, die Musik nicht zu laut zu drehen, und die Kursleiterin quasi sofort eine Art Nervenzusammenbruch hatte, weil man ja „keine Musik mehr hören könnte“. Ich denke, die Kursleiter sind völlig bescheuert und haben kein Gespür für gesunde Lautstärke. Aber das scheint nicht nur bei Fitness First der Fall zu sein. Es ist bekannt, dass Musik in Fitnesstudios häufig die gesetzliche Grenze für Lärmbelästigung am Arbeitsplatz überschreitet und das Gehör gefährdet. Es interessiert niemanden. Es soll nicht mal eine zulässige Begründung dafür sein, seinen Vertrag vorzeitig zu kündigen. Ich hatte schon recherchiert, nachdem ich vor drei Wochen mit dem Ehemann an einem Montagabend dort war. Auf der Webseite gab es keine Ankündigung, aber die Betreiber vom Fitnessstudio hatten einen DJ-Abend veranstaltet. Und nicht in einem abgetrennten Kurssaal, nein, mitten auf der freien Trainingsfläche, wo drum herum alle Geräte stehen. Da stand ein junger Mann in schwarzer Sportkleidung hinter einer dafür gebaute Musikanlage, und ließ Musik so laut wie in einer Disko laufen. Kein Entkommen. Der Ehemann war im Schwimmbad und war auch dort davon gestört. Ich habe mein Training beendet. Den ganzen Abend zu Hause hat sich mein Kopf wie unter Druck angefühlt, ich war so von der lauten Musik gestresst geworden, dass ich lange nicht einschlafen konnte, und den ganzen Dienstag auf Arbeit hatte ich dumpfe Kopfschmerze. Weil ich meinte, nach einem Tag Arbeit Sport machen zu wollen. Die spinnen total. Auf Anfrage meinte eine Trainerin, solche Veranstaltungen würden nicht auf der Webseite bekannt gemacht, sondern nur auf Facebook. Ich bin jetzt ständig dazu gezwungen, zuerst dort zu schauen, ob ein DJ-Abend geplant ist, bevor ich meine Sportsachen packe. Ich kann mich nicht mehr spontan zum Training entscheiden. Das ist schon eine große Beeinträchtigung. In Zehlendorf hatte ich solche Umstände nie erlebt.

Jetzt sind wir leider bis zum Ende des Jahres bei Fitness First gebunden. Ich hatte die Idee, wir könnten mal ein anderes Studio probieren. Wir waren letzte Woche Samstag bei dem Fitness First am Englischen Garten. Der war aber recht klein, viel weniger Geräte standen zur Verfügung, und sie waren alle auf einer Art offener Etage oberhalb von der freien Trainingsfläche. Da oben war es so warm, dass ich mich fiebrig gefühlt habe und nach dem Training den ganzen Tag Kopfschmerze hatte. Da gehe ich nicht wieder hin.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Wochenplan, KW13

Ohne schwarze Tafel.

Montag

Couscous, am Sonntagabend gekocht. So fantastisch lecker, ich verstehe nicht, warum ich das nicht häufiger mache.

Dienstag

Geplant war wieder Couscous. Ich hatte genug gekocht. Am Montagabend hatten wir nochmal was davon. Leider bin ich vom Sport so müde geworden, dass ich sehr früh ins Bett gegangen bin. „Der Ehemann wird schon den Topf in den Kühlschrank stellen“, habe ich gedacht. Hat er nicht. Und ich kann immer noch nicht glauben,wie schnell Schimmel in einem Topf entstehen kann, aber Fakt ist, am Dienstagmorgen konnten wir den Inhalt vom Topf weg schmeißen. Ich habe notgedrungen eine Banane, einen Joghurt mit 0,1% Fett, ein Stück Kuchen und ein Stück schwarzer Schokolade für die Mittagspause gepackt.

Mittwoch

Aubergine-Tomaten-Auflauf. Immer noch lecker. Mit einem fettarmen Joghurt.

Donnerstag

Linsen-Tomaten-Feta-Salat mit viel frischer Petersilie. Eine Kollegin hat am Mittagstisch ganz neidisch auf meine Schale geschaut. Dazu ein fettarmer Joghurt.

Freitag

Geplant war Pute mit Spinat-Joghurt und Grünkern. Das haben wir doch erst am Abend gekocht, weil der Ehemann tagsüber in Garmisch zum Skifahren war, und wir den Kichererbsen-Tomaten-Feta-Salat von Donnerstagabend nicht aufgegessen haben. Ich habe den Rest ins Büro mit einem Joghurt genommen.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Wochenplan, KW12

Montag

Lamm-Chili-Curry. Doch nicht so scharf, wie man annehmen würde. Bei der Reis-Beilage hatte ich nicht genug Reis, um für die vier Portionen am Sonntagabend und Montagmittag zu sorgen. Ich habe dem restlichen Reis Dinkel gegeben. Das Ergebnis war so lecker, dass ich gedacht habe, ich sollte häufiger beide Getreidesorten mischen.

Dienstag

Tofu-Pfanne mit Mangold. Ähnlich wie die Pfanne mit Sprossen, Champignons und Tofu, außer dass ich bunten Mangold, Blumenkohl und geräucherten Tofu benutzt habe. Das Ergebnis hat mich nicht so begeistert. Der Geschmack vom geräucherten Tofu war viel zu intensiv, ich hätte besser die normale Sorte benutzen sollen.

Mittwoch

Paprika-Tomaten-Curry. Wieder ein Rezept aus meinem indischen Kochbuch, das mir aber nicht so gut gefallen hat, dass ich es hier festhalten möchte. Es war in Ordnung, mehr nicht.

Donnerstag

Kichererbsen-Salat mit grüner Paprika und Thunfisch. Eine Woche ohne Kichererbsen geht wohl nicht.

Freitag

Augenbohnen, mit einem hart gekochten Ei. Fantastisch lecker, das wird es häufiger geben. Ich habe, wie immer wenn ich aus meinem indischen Kochbuch koche, die Menge an Öl deutlich reduziert, trotzdem war es mir noch ein bisschen zu fett. Beim nächsten Mal benutze ich nur zwei Esslöffel Öl. Dazu habe ich mir einen Naturjoghurt und eine Banane mitgenommen. Ich war den ganzen Donnerstag ungewöhnlich müde, weil ich in der Nacht davor wegen Krämpfe wach wurde. Bananen helfen gut dagegen, bei mir.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Wochenplan, KW11

So schnell ist eine Woche rum!

Montag

Hähnchenbrustfilets* mit Möhren und Dinkel. Kein Rezept dazu. Ich hatte noch Dinkel übrig von der Bohnensuppe, und habe Lust bekommen, ein Gericht mit Hähnchen und Möhren daraus zu machen. Einfach und schnell am Sonntagabend gemacht. Es hat für zwei Mahlzeiten für zwei Personen gereicht.

Dienstag

Überbackene Chicorée mit Schinken. Ich habe vier Portionen am Montagabend zubereitet. Die Chicorée aus dem Markt müssen größer als beim letzten Mal gewesen sein, weil ich gerade zwei Chicorée in einer Auflaufform packen konnte. Die vier Portionen musste ich in zwei Ladungen backen, um für Montagabend und Dienstag in der Mittagspause genug zu haben. Oder ich brauche eine größere Auflaufform.

Mittwoch

Tian de courgettes. Ohne Ziegenkäse. Ich hatte es lange nicht mehr gemacht. Wieder ein recht kalorienarmes Gericht, das lange satt macht. Das Rezept wurde für sechs Personen geschrieben, aber zu zweit haben wir es auch am Dienstagabend und Mittwoch mittags verputzt.

Donnerstag

Hummus und Tomatensalat, frisch am Donnerstag vor der Arbeit zubereitet. Dazu zwei Scheiben Brot. Vom Hummus ist genug geblieben, um noch am Donnerstagabend zu zweit zu essen.

Freitag

Dal mit Chana-Linsen und Spinat, stand auf dem Plan. Eines hatte ich dabei vergessen: Man sollte vorher die Chana-„Linsen“ (halbierte Kichererbsen) einige Stunden in Wasser einweichen. Wir haben daher das Gericht erst am Samstag gekocht. Für die Mittagspause am Freitag gab es dann wieder einen schnell gemachten Tomatensalat mit Petersilie, einen geschnibbelten Kolhrabi und eine Orange. Der Kolhrabi wurde mir zu viel, ich habe nur die Hälfte geschafft.

* Mein Firefox hat eine Rechtschreibprüfung. „Hähnchenbrustfilets“ wird nicht erkannt. Wenn ich mit Rechtklick schaue, was mir Firefox stattdessen vorschlagen möchte, steht „Teilchenbeschleuniger“. Warum?


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Wochenplan, KW10

Wieder eine Woche, wo der Ehemann teilweise unterwegs war.

Montag

Ich stehe früh auf und fange an, den Grapefruit-Avocado-Salat für die Mittagspause zuzubereiten. Ich fühle mich leider noch nicht ganz fit und mir ist beim Waschen vom Rucola schwindelig. Ich arbeite besser von zu Hause aus. Der Chef ist einverstanden. Den Salat essen wir mittags im Wohnzimmer, da der Ehemann noch da ist.

Dienstag

Rindergehacktes mit Lauch und Reis. Es hatte beim letzten Mal so gut geschmeckt. Diesmal war ich nicht so zufrieden. Ich wollte ein bisschen mehr Reis, um für Montagabend und meine Mittagspause am Dienstag etwas zu haben, und das Fleisch kam mir zu wenig vor. Dazu hat beigetragen, dass ich in der Fleischerei am Viktualienmarkt in Pasing zwar 300 g bestellt habe, aber am Ende waren es nur 285 g, als ich vor dem Kochen das Fleisch gewogen habe. Wie es eigentlich auf dem Kassenzettel stand. Blöd.

Mittwoch und Donnerstag

Da der Ehemann unterwegs ist, um das frisch gekauftes neues Auto bei Kiel abzuholen, koche ich nur für mich. Spaghetti mit Aubergine und Ricotta. Ich mache mir vier Portionen, von Dienstagabend bis Donnerstag für die Mittagspause. Zugegeben, am Donnerstag hat es mir nicht mehr so gut geschmeckt. Es ist besser, wenn ich jeden Tag etwas Anderes esse.

Freitag

20190308_NachtischAm Donnerstagabend kommt der Ehemann zurück, und mir ist doch nicht danach zu kochen. Wir essen am Abend Stulle. Ich gönne mir ein Mittagsmenü im lokalen Restaurant aus dem Guide Michelin. Denn seitdem ich nicht mehr mit Tim mittags essen gehe, gebe ich unter der Woche kaum noch Geld aus. Das bisschen mehr Geld, das ich für den wöchentlichen Einkauf jetzt ausgebe, liegt deutlich unter dem, was ich vorher pro Woche für den täglichen mäßigen Mittagstisch bezahlt hatte. Die Kichererbsen mit Chorizo essen wir am Freitagabend.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Wochenplan, KW8

Diese Woche ohne schwarzes Brett.

Letzte Woche gab es gar keinen Wochenplan, da der Ehemann nach unserem Wochenende beim Schwiegervater bis Mittwoch in Berlin geblieben ist. Er ist ja ein absoluter Fan von der Berlinale. Und da wir am Wochenende nicht hier waren, hatten wir auch kein frisches Gemüse vom Markt.

Diese Woche bin ich wieder drei Tage alleine, der Ehemann kommt heute Abend zurück. Aber ich habe mich immerhin motivieren können, für meine Mittagspausen Selbstgekoches mitzubringen, nicht wie letzte Woche.

Montag

Den Kaninchen haben wir schon am Sonntagabend zu zweit aufgegessen. Ich bereite mir für Mittag einen Salat mit Feldsalat, Radicchio und Tomaten vor. Dazu ein Stück Brot und ein Apfel.

Dienstag

Ich mache einen Salat mit grünen Bohnen, Schalotte und Tomaten. Dazu eine Scheibe Brot.

Mittwoch

Der Ehemann hat uns vor seiner Abreise am Dienstagabend Gnocchi mit Kürbis und Rosenkohl gezaubert. Es bleibt genug für meine Mittagspause übrig.

Donnerstag

Ich bereite mir einen Salat mit Radicchio, Thunfisch, Schalotte und Tomaten vor. Dazu eine Rogen-Semmel.

Freitag

Mein heutiger Salat besteht aus Kichererbsen, Tomaten und dem Rest Radicchio. Ich habe zu viel Salat gemacht, und es triff sich gut, denn ein Kollege hatte keine Zeit, essen zu gehen. Dazu, ein Stück Brot und ein Apfel.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Wochenplan, KW6

Montag

Tartiflette. Weil es am Sonntag so viel geschneit hat, habe ich mich spontan für eine Tartiflette am Abend entschieden. Ich hatte es noch nie für den Ehemann gemacht und zuletzt vor fünf Jahren gekocht, als mein Bruder mit seiner Freundin zu Besuch nach Berlin gekommen war. Den Speck für die Quiche Lorraine kann ich ja unter der Woche nochmal einkaufen gehen. Ich habe die Menge für vier Portionen angepasst. Dazu am Montag, der Apfel von letzter Woche, der noch auf meinem Schreibtisch lag.

Dienstag

Linsensalat mit Tomaten, Zwiebeln und Mozzarella, als Abwechslung vom Linsensalat mit Feta der vorherigen Woche. Am Montagabend zubereitet. Dazu ein Stück Brot mit Harzer Käse und ein Apfel.

Mittwoch

Tomaten-Gurken-Mais-Salat, mit einem Löffel Olivenöl und dem Saft einer halben Zitrone als Vinaigrette. Am Mittwoch früh zubereitet. Den Mais habe ich glatt vergessen, und durch die Tomaten und Gurken ist so viel Saft zusammen gekommen, dass ich Dinkel gekocht und rein getan habe. Ich hatte die Packung für die weiße Bohnensuppe besorgt und noch viel Dinkel im Vorratsglas übrig. Mit ein paar schwarzen Oliven verbessert. Dazu ein Apfel.

Donnerstag

Ich hatte den Ehemann darum gebeten, den Mürbeteig am Mittwoch tagsüber zu vorbereiten. Als Arbeitsloser dachte ich, das kriegt er hin, Zeit hat er und es dauert nicht lange. Nein. Kurz bevor ich nach Hause komme, schreibt er mir, er hätte den Teig vergessen. Ob wir stattdessen heute Abend Nudeln mit Pesto machen könnten? Na gut, soll er kochen. Aber nicht zu viel. Pustekuchen, er ignoriert meine Anweisung. Wenn er eine Packung aufmacht, ist er der Meinung, man könnte sie auch gleich auf einmal kochen. Wozu haben wir denn all diese Vorratsgläser im Schrank?

Ein halbes Kilo Farfalle kocht er auf einmal. Das Ergebnis: Viel zu viele Nudeln. Wir essen am Mittwochabend Nudeln mit Pesto, ich bereite für die nächste Mittagspause den Nudelsalat mit Rucola, getrockneten Tomaten, Feta, gerösteten Pinienkernen und schwarzen Oliven, mit ein bisschen Knoblauch gewürzt, ganz klein geschnitten, und davon bleibt noch reichlich für Freitagmittag. Die Quiche muss ich vom Plan streichen, wir haben jetzt ein Stück Speck übrig zu viel und die schon geöffnete Sahne muss auch länger im Kühlschrank warten. Wir sind am Wochenende weg und bis Mittwoch bin ich Strohwitwe.

Freitag

Wieder Nudelsalat mit Rucola, getrockneten Tomaten, Feta, gerösteten Pinienkernen und schwarzen Oliven. Dazu ein Apfel, wie am Donnerstag.

Fazit

Den Ehemann muss ich fern von der Küche halten, wenn ich sicher gehen will, dass wir den Wochenplan einhalten, auf den wir uns eigentlich geeinigt hatten.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Wochenplan, KW5

Montag

Ich koche am Sonntagabend den Reis mit Hähnchen, Möhren, Champignons und Erbsen, den ich letzte Woche nicht machen konnte. So toll wurde es am Ende doch nicht. Ich habe den Reis leicht überkocht, die Erbsen auch, das Hähnchen hätte ich separat braten sollen, es hat viel Wasser raus gelassen, obwohl wir es auf dem Markt gekauft haben, und geschmacklich war es in Ordnung, aber kein kulinarischer Höhepunkt. Trotzdem besser als im Café. Dazu ein Apfel.

Dienstag

Den Linsensalat mit Feta und Tomaten bereite ich am Montagabend zu. So kann der Salat über Nacht schön in der Vinaigrette marinieren. Das Ergebnis war toll. Dazu eine Vollkornsemmel und ein Apfel.

Mittwoch

Am Dienstagabend koche ich die weißen Bohnen mit Miesmuscheln. Ich war am Anfang von der Kombination skeptisch, als ich es gelesen hatte. Im Urlaub habe ich es für meine Mami gekocht, das Rezept hat sich als sensationell entpuppt. Statt Sofrito gab es Poivronade aus dem Markt. Dazu hätte es einen Apfel gegeben, aber eine Kollegin verabschiedet sich und hat ganz viel Kuchen mitgebracht. Leckere Kuchen.

Donnerstag

Den Hachis Parmentier bereite ich am Mittwochabend vor. Die Kartoffeln koche ich, bevor wir meine in der S-Bahn vergessenen Sachen abholen fahren. Den Rest mache ich danach. Wir essen die Hälfte am Mittwochabend, ich nehme mir meine Portion am Donnerstag zur Arbeit mit. Dazu ein Joghurt. Der Apfel von gestern bleibt auf dem Schreibtisch liegen, ich habe zu viele Meetings am Nachmittag und keinen richtigen Hunger.

Freitag

Die Garnelen mit Spinat und Reis mache ich am Donnerstagabend. Den Spinat hat der Ehemann frisch vom Markt besorgt. Eine Stunde verbringe ich stehend, um ihn zu waschen. Mein Ischias schmerzt. Aber es schmeckt. Dazu ein Joghurt. Der Apfel von Mittwoch wird bis Montag warten müssen, denn ich habe Migräne und bleibe zu Hause.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Wochenplan, Bilanz

Montag

Den Kichererbsensalat mit Thunfisch bereite ich am frühen Morgen zu, während mein Kaffee kalt wird. Ich habe dazu eine ganz klein geschnittene grüne Paprika gegeben. Für die Mittagspause nehme ich ein Naturjoghurt und einen Apfel mit.

Beim Essen denke ich, ich hätte mehr Zitronensaft tun sollen, und teile dies dem Ehemann mit, der zu Hause noch nicht gegessen hat. Er soll entweder mit Zitronensaft oder Sumach nachwürzen, empfehle ich ihm. Schriftlich. Er schafft es trotzdem, mich zu missverstehen und tut stattdessen die Za’atar Mischung aus Israel rein, die er mir im Mai mitgebracht hat. Es hat ihm aber auch so geschmeckt, sagt er.

Dienstag

Auf dem Plan stand Hähnchen mit Reis, Möhren, Champignons und Erbsen. Die Hälfte davon schon für Montagabend.

Als ich zu den Möhren greifen will, berühre ich eine Aubergine für die Ratatouille von Freitag und stelle fest, sie ist weich. Bei genauerer Betrachtung sind Schimmelspuren auf der Schale zu sehen. Ich schneide sie auf, um den Zustand drin zu prüfen, und sie ist im Inneren braun. Weg damit. Der Ehemann vermutet, dass sie auf dem Markt Frostschäden bekommen hat. Keine Ahnung. Sie fühlte sich am Samstag nicht so an. Die Möhren sind nach zwei Tagen schon gummiartig.

Planänderung also. Die zweite Aubergine sieht gut aus. Es gibt Zucchini. Am Ende wurde es eine mediterrane Hähnchen-Gemüse-Pfanne mit Reis, ohne die Paprika. War lecker. Wie am Montag habe ich mir ein Joghurt und einen Apfel mitgenommen.

Mittwoch

Der Ehemann hat uns am Dienstagabend eine fantastische Tortilla mit Kartoffeln und Champignons gemacht. Ich habe mir dazu einen kleinen Tomatensalat mit Zwiebeln und Schnittlauch fürs Büro gemacht. Joghurt und Apfel dazu.

Donnerstag

Am Mittwochabend mache ich die gefüllten Paprikas. Als ich nach den Kartoffeln suche, stelle ich fest: Es gibt keine mehr. Der Ehemann hat scheinbar alles für die Tortilla benutzt. Dabei hatte ich ihn am Wochenende gefragt, wieviele Kartoffeln er braucht, um genug auch für die Paprikas zu haben.

Planänderung. Statt Kartoffeln nehme ich Süßkartoffeln. Die hatte ich an dem Tag gekauft, als ich zur Arbeit nicht ankommen konnte. Falls es so viel schneien sollte, dass wir nicht mehr raus gehen können. Passt auch. Mit Thymian und Sumach gewürzt. Da ich vorher Hercule Poirot auf One gucken wollte, ist es erst um 00:15 fertig geworden. Dazu Rinderschinken zwischen zwei eingesenften Scheiben Brot und ein Apfel. Den Joghurt habe ich schon zum Frühstück mit Maronnencreme und einer Banane verspeist.

Freitag

Ich wollte ursprünglich Ratatouille mit Lachs machen. Aber Lachs im Büro… Gekochte Eier tun’s auch. Als ich aber am Donnerstagabend nach Hause komme, ist mir wirklich nicht danach zu kochen. Und den Lachs hätte ich noch einkaufen gehen müssen. Es gibt noch zwei gefüllte Paprikahälfte, nachdem der Ehemann mittags seine Portion gegessen hat, ich nehme sie am Freitag zur Arbeit mit. Dazu, ein Joghurt und ein Apfel. Die Ratatouille gibt’s am Abend, ich habe ja früh genug Feierabend gemacht.

Fazit

Jeden Tag für die nächste Mittagspause zu kochen ist aufwendig. Ich finde es schwer, sobald ich die Wohnung nach der Arbeit betrete sofort mit dem Kochen anzufangen. Ich will es aber erstmal weiter probieren. Was wäre, wenn wir Kinder hätten? Dann müsste ich mich viel mehr mit Haushalt beschäftigen, und wäre noch müder. Ab morgen besuchen wir wieder das Fitnessstudio, vielleicht bin ich danach dynamischer.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.