Hähnchen mit karamellisierter Zwiebel und Kardamom-Reis

Aus dem sehr empfehlenswerten Buch Jerusalem von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi, mit Variationen. Denn ganze Kardamom-Schoten hatte ich nicht. Die Zutatenliste hatten wir überflogen, und Kardamom-Samen hatten wir schon. Ich zermahle gerne ab und zu ein paar Samen, um sie bei der Kaffeezubereitung dem frisch gemahlenen Kaffee hinzuzufügen. Statt Kardamom-Schoten mit dem Reis zu kochen, kann man die gemahlenen Samen im Joghurt rühren, habe ich mir gedacht. Berberitzen hatte ich auch nicht, es war das erste Mal, dass ich von denen überhaupt hörte. Die konnte der Ehemann gestern nicht finden. Stattdessen hat er uns eine Granatapfel mitgebracht.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 1/3 der Kerne einer Granatapfel
  • 5 Esslöffel Olivenöl
  • 1 etwas größere Zwiebel
  • 2 Hähnchenkeulen
  • 10 Kardamom-Samen
  • 2 Nelken
  • 1 Zimtstange, in die Länge gebrochen
  • 150 g Reis (bei uns, eine Mischung aus Basmati und Wildreis)
  • 1/2 Liter kochendes Wasser
  • 5 g glatter Petersilie
  • 5 g Koriander
  • 1 Becher Joghurt (Bulgara)
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer

Die Zubereitung

  • Die Zwiebel halbieren und in feine Ringe schneiden.
  • In einer hohen Pfanne, zwei Esslöffel Olivenöl erhitzen.
  • Die Zwiebel drin zugedeckt eine Viertelstunde karamellisieren lassen, mit gelegentlichem Umrühren.
  • Die Hänchenkeulen mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer einreiben. Beiseite auf einem Teller stellen.
  • Zwiebel beiseite in einer kleinen Schüssel stellen.
  • In der noch warmen Pfanne, zwei weitere Esslöffel Olivenöl mit der Zimtstange und den Nelken kurz erhitzen.
  • Die Hähnchenkeulen fünf Minuten auf beiden Seiten im Öl scharf anbraten und wieder auf dem Teller beiseite stellen.
  • Den Reis in die Pfanne mit einem Teelöffel Salz, viel Pfeffer, den Granatapfelkernen und karamellisierten Zwiebelringen rühren.
  • Die Hähnchenkeulen auf dem Reis setzen und das kochende Wasser drüber gießen.
  • Bei sehr schwacher Hitze eine halbe Stunde zugedeckt köcheln lassen, dann ein sauberes Tuch zwischen Pfanne und Deckel stecken und weitere zehn Minuten köcheln lassen.
  • Petersilie und Koriander fein schneiden und kurz vor dem Servieren in die Pfanne mit einer Gabel rühren.
  • Kardamom-Samen zermahlen.
  • Joghurt in einer Schüssel mit einem Esslöffel Olivenöl und dem Kardamom rühren.
  • Gericht auf dem Teller mit dem Joghurt anrichten.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 972 1944
Eiweiß (g) 46,8 93,6
Kohlenhydrate (g) 67 134
davon Zucker (g) 9,8 19,6
Fett (g) 44,4 88,8
Ballaststoffe (g) 3,1 6,2

Es ist ganz schön viel. Man könnte sicherlich 86 kcal und 96 g Fett pro Person sparen, indem man nur ein Esslöffel Olivenöl beim Reis und gar kein Öl im Joghurt benutzt (meine Esslöffeln liefern ziemlich genau 10 g Öl, statt die 15 g die fddb sonst pro Esslöffel rechnet). Geschmacklich würde es nicht schaden, denke ich.

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Dal mit Chana-Linsen und Spinat

Fortsetzung meiner indischen Experimente. Ich habe im asiatischen Supermarkt lange nach den Chana-Linsen gesucht. Ich hatte eine Art Linsen erwartet. Aber was mein Buch als Chana-Linsen bezeichnet, sind eigentlich halbierte Kichererbsen ohne Schale. Umso besser. Ich liebe Kichererbsen. Unten ist das Rezept von mir angepasst. Ich habe die Menge Öl halbiert. Mit 6 Esslöffeln wäre es viel zu fett gewesen.

Die Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 Esslöffel Sonnenblumenkernöl
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 1 Teelöffel Schwarzkümmel
  • 1 Teelöffel Senfkörner
  • 4 getrocknete Chilischoten
  • 350 g Spinat, tiefgefroren (ohne Rahm oder Gewürze)
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 1 kleiner Stück Ingwer
  • Frischer Koriander
  • 1 Teelöffel Chilipulver
  • 1 Teelöffel Salz
  • 130 g Chana-Linsen
  • Saft einer halbierten kleinen Zitrone

Die Zubereitung

  • Vor dem Kochen müssen die Chana-Linsen mindestens drei Stunden in warmem Wasser eingeweicht werden. Zwischendurch einmal umrühren und das trübe Wasser erneuern.
  • Chana-Linsen abtropfen und in einem Topf mit frischem Wasser zum Kochen bringen. Danach, eine halbe Stunde bei schwacher Hitze kochen lassen.
  • Öl in einem Topf erhitzen.
  • Schwarzkümmel, Senfkörner und Chilischoten zwei Minuten unter ständigem Rühren im Öl anbraten.
  • Tiefgefrorenen Spinat hinzufügen. Gelegentlich umrühren, bis er komplett aufgetaut wird.
  • In der Zeit, Ingwer schälen und in sehr feinen Stücken schneiden. Korianderblätter fein schneiden.
  • Kreuzkümmel, Koriander, Ingwer, Salz und Chilipulver zum Spinat hinzufügen. Gut umrühren, Hitze reduzieren und unbedeckt zehn Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
  • Wenn die „Linsen“ fertig gekocht sind, abtropfen und mit dem Spinat mischen.
  • Zum Schluss, mit dem Zitronensaft umrühren und sofort servieren.

Nährwertangaben

pro 100 g pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 86 124,8 499
Eiweiß (g) 2,3 3,4 13,6
Kohlenhydrate (g) 3,4 5 20
Fett (g) 6,6 9,5 38
Ballaststoffe (g) 3,9 5,7 22,8

Die Portionen sind als Beilagen gedacht. Als Hauptspeise kann man zu zweit ohne Problem alles schaffen — trotz Schärfe.

Grüne Bohnen mit Tomaten

Ich habe ein Faible für grüne Bohnen. Dieses Rezept ist ein Klassiker bei meiner Mami, die meint, es handelt sich um ein provenzalisches Rezept.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 300 g frische grüne Bohnen
  • 6 Roma-Tomaten (400 g)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie

Die Zubereitung

  • Grüne Bohnen waschen und in 3-4 cm langen Stücken schneiden.
  • In einem Topf, die klein geschnittenen Zwiebel und Knoblauch im Öl dünsten.
  • Grüne Bohnen zu den Zwiebeln hinzufügen.
  • Tomaten würfeln und zu den Bohnen hinzufügen.
  • Das Ganze etwa zwanzig Minuten gedeckt köcheln lassen.
  • Nach der Kochzeit, die gehackte Petersilie runter mischen.
  • Nach Geschmack salzen und pfeffern.

Dazu passt eine Scheibe Schwarzbrot sehr gut, obwohl das jetzt nicht aus der Provence kommt.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 169 338
Eiweiß (g) 6,7 13,3
Kohlenhydrate (g) 16,3 32,5
davon Zucker (g) 9,4 18,8
Fett (g) 7,7 15,4
Ballaststoffe (g) 6,7 13,4

Auberginen in Minze-Joghurt-Sauce

Ich übe gerade ein paar Rezepte für ein geplantes Abendessen mit Freunden. Jeder soll was kochen. Thema ist „indische Küche“.

Die Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 große Auberginen
  • 1 mittelgroße ZwiebelWP_20160124_10_31_26_Pro
  • 2 Esslöffel Sonnenblumenkernöl
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmelsamen
  • 1/2 Teelöffel Chilipulver (ursprünglich war 1 Teelöffel angegeben, aber es wurde meinem Liebster zu scharf)
  • 1 Teelöffel Salz
  • 4 Esslöffel Joghurt
  • 2 Teelöffel Minzsauce (aus dem asiatischen Supermarkt)

Die Zubereitung

  • Backofen bei 160 °C vorheizen.
  • Auberginen waschen und in eine Auflaufform tun.
  • Auberginen 45 Minuten backen, dann abkühlen lassen.
  • Auberginen der Länge nach halbieren und das Fruchtfleisch von den Schalen trennen. Schalen entsorgen.
  • Fruchtfleisch von den Auberginen in mundgerechten Stücken schneiden.
  • Zwiebel in großen Stücke schneiden.
  • Öl in einem Topf erhitzen.
  • Zwiebel und Kreuzkümmelsamen im Öl fünf Minuten unter Rühren anbraten.
  • Joghurt, Minzsauce, Chilipulver und Salz zu den Zwiebeln geben und gut umrühren.
  • Auberginenstücke hinzufügen und 10 Minuten bei immer noch starker Hitze kochen. Gelegentlich umrühren.

Dazu einfach gekochten Reis servieren.

Nährwertangaben (ohne Reis)

pro 100 g pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal)  96,6  110,2  440,6
Eiweiß (g)  1,6  1,9  7,4
Kohlenhydrate (g)  3,8  4,4  17,4
Fett (g)  8,4  9,6  38,4
Ballaststoffe (g)  2  2,3  9

Kichererbsen mit Chorizo

Ich habe es gestern mit einer pikanten italienischen Salamiwurst vorbereitet, aber das Rezept kenne ich ursprünglich mit Chorizo. Es ist nur schwierig, ein anständig scharfes Chorizo in Deutschland zu finden. Und erst recht an der Theke… Wie spricht man das Wort aus? Ich kann es mir nie merken. Mein Spanisch-Unterricht liegt über zwanzig Jahre her. [t͡ʃ]orizo, [k]orizo oder [ʃ]orizo? „Hä?“, sagen alle, mit denen ich über Chorizo reden will. „Haben Sie die scharfe spanische Wurst?“, habe ich resigniert an der Theke gefragt. „Nee, aber italienische pikante Salami.“ Ein bisschen scharf war sie. Hat auch gut gepasst.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1/2 Teelöffel Thymian
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 100 g Chorizo am Stück
  • Tomatenmark
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Die grob geschnittene Zwiebel in einem Topf mit Olivenöl und Thymian andünsten.
  • Chorizo in zentimetergroßen Würfeln schneiden und zu den Zwiebeln geben. Mit Deckel kochen lassen, da die Chorizo-Stücke nach einer Zeit gerne dazu neigen, aus dem Topf hüpfen zu wollen. Ab und zu umrühren.
  • In einem Glas, Tomatenmark in 10 cL Wasser gut rühren. Die Mischung soll dickflüßig werden. Tomatensoße in den Topf gießen. Eine Teelöffelspitze von Chilipulver habe ich hinzugefügt, mehr nicht, da mein Liebster nicht zu scharf isst.
  • Kichererbsen mit Wasser spülen, abtropfen und hinzufügen.
  • Zehn Minuten kochen lassen.
  • Servieren und frisch gemahlenen Pfeffer auf den Tellern streuen.

Mit einem kleinen Glas Rotwein (Côtes du Rhône) genießen.

Nährwertangaben

pro 100 g pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 187,7 419,5 839
Eiweiß (g) 7,6 17 34
Kohlenhydrate (g) 9,3 20,7 41,4
davon Zucker (g) 1,9 4,2 8,3
Fett (g) 12,5 28 55,9
Ballaststoffe (g) 7,4 16,7 33,3

Eingedeutschtes Tomaten-Bredie mit Lamm

In Südafrika nennt man Eintöpfe „Bredie“. Ich war noch nie dort, habe aber ein Rezeptbuch über südafrikanische Küche, und gerade dieses Rezept ausprobiert. „Eingedeutscht“, weil viele der in Bredie normalerweise benutzten Gewürze wie Zimt oder Kardamom gar nicht benutzt werden, Kartoffeln sind dazu gekommen, scharf ist es auch nicht. Lecker war’s trotzdem.

Die Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1/2 Teelöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • 4 große Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 4 Lammkoteletts
  • 1 Teelöffel Salz
  • Pfeffer
  • 100 mL Fleischbrühe
  • 5 große Tomaten
  • 4 Kartoffeln

Die Zubereitung

  • Öl, Thymian und Zucker in einem Topf erhitzen. Zwiebeln in Ringe schneiden und mit den kleingeschittenen Knoblauchzehen andünsten.
  • Lammkoteletts mit Salz, Pfeffer, Lorbeer und Brühe dazugeben und 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen.
  • Grob zerkleinerte Tomaten und gewürfelte Kartoffeln hinzufügen, weitere 10 Minuten garen lassen. Fertig.

Nährwertangaben

pro 100 g pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 141,3 700 2800
Eiweiß (g) 5,9 29,2 116,6
Kohlenhydrate (g) 4,3 21,5 86
Fett (g) 10,9 54 216,1
Ballaststoffe (g) 12,1 6 24

Caponata

Von diesem sizilianischem Gericht gibt es viele Variante. Ich kenne die von der (jetzt verstorbenen) Mutter meines Patenonkels, die selber Sizilianerin war und keine Tomaten benutzt hatte. Im Sommer hat es bei meinem Patenonkel immer frische Caponata als kalte Vorspeise gegeben.

Die Zutaten

  • Olivenöl
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Glas Sardellen
  • 2 kleine Auberginen
  • 1/2 Glas Essig (10 cL, weiß)
  • 1 Sellerie
  • 1 kleines Glas Kapern
  • Schwarze Oliven, etwa 20
  • Pfeffer, Kräuter der Provence

Mit der Menge habe ich genug für 2-3 Tage als Hauptspeise mit Brot. Wem es zu viel wird kann die lieben Arbeitskollegen überraschen und zur Mittagspause eine kleine Portion mitbringen (ich hab’s auch manchmal gemacht).

Die Zubereitung

  • Die klein geschnittenen Zwiebel und Knoblauch mit den Sardellen und den Kräutern in einem großen Topf mit Olivenöl blond anbraten. Am Ende bleibt von den Sardellen nichts mehr zu sehen, nur winzige Stücke und die kleinen Gräten. In einer vegetarischen Variante kann man auf die Sardellen verzichten.
  • Als nächste kommen die Auberginen-Würfel. Ich gebe dazu gleich das halbe Glas Essig und decke zu.
  • 6-7 Sellerie-Stangen werden in Scheiben geschnitten und hinzugefügt. Wenn die Blätter schön sind, sollten sie auch geschnitten mit in den Topf. Die Sellerie wird nicht ganz benutzt, es wäre zu viel.
  • Die schwarzen Oliven sollen naturgereift sein. Ich hab’s schon irgendwo erwähnt, lasst die Finger von den künstlich gefärbten Oliven! Die schmecken ekelhaft nach Seife. Man erkennt sie an ihrer wirklich schwarze Farbe und glatte Oberfläche, wie mit Botox gefüllt. Echte naturgereifte Oliven haben eine eher violette/braune Farbe, sind befleckt und haben den echten Oliven-Geschmack. Die Oliven entkernen und halbiert mit den Kapern hinzufügen. Mit Pfeffer ein bisschen würzen, zu decken.

Das war’s schon, ich warte, bis die Aubergine-Stücke durch sind und lasse die Caponata vorm Servieren schön abkühlen.

Wichtig: Kein Salz benutzen! Durch die Sardellen und Kapern gibt es schon genug davon!

Nährwertangaben

pro 100 g fürs Rezept
Energie (kcal) 64,5 511,8
Eiweiß (g) 2 16,2
Kohlenhydrate (g) 3 24
Fett (g) 5,2 41,6
Ballaststoffe (g) 2,2 17,5

Ratatouille

Die Sonne scheint und erhellt mein Wohnzimmer, es ist sogar ein bisschen warm, es wird Zeit, mal wieder Ratatouille zu kochen! Genau wie es meine Mami mir beigebracht hatte.

Die Zutaten

  • Olivenöl (kaltgepresst)
  • 1 große Zwiebel
  • 3-4 Knoblauchzehe
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 rote Paprika
  • 1 große Aubergine
  • 2 kleine Zucchini
  • 2-3 Tomaten
  • Thymian und Rosmarin

Die Zubereitung
Tipp: Beim Kochen einer Zutatengruppe halte ich den Topf bedeckt und schneide schon die nächsten Gemüse, das spart viel Zeit. Vor allem die Reihenfolge ist wichtig.
In einem großen Topf den Boden mit Olivenöl decken (nicht zu viel, nur so, dass die Zwiebel danach nicht angeklebt wird).
Zwiebel fein schneiden und mit dem ebenfalls geschnittenem Knoblauch auf mittlerer Hitze blond anbraten.
Paprika in kleine Würfel schneiden und dazu geben.
Als nächste kommt die Aubergine, die Stücke dürfen schon größer als bei der Paprika sein, sonst hat man am Ende nur Brei. Beide harte Ende entfernen, in der Länge schneiden, dann für beide Seiten noch mal parallel zum ersten Schnitt halbieren, dann in die zwei anderen senkrechten Richtungen als Stücke schneiden (ich sollte besser über Geometrie schreiben). Ein halbes Glas Wasser (10cL) dazu geben.
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Danach die Zucchini klein geschnitten, dann die gewürfelten Tomaten (ich lasse immer die Haut dabei), die Kräuter, Salz (ich brauche immer viel mehr, als ich denke), Pfeffer, zudecken und warten, bis die Aubergine schön weich wird, dann ist der Rest auch ok.

Genießen
Die Ratatouille wird am besten kalt gegessen.
Dazu kann man hervorragend ganz einfach in Wasser gekochte Lachsfilet essen, oder gebratene Rotbarschfilet, oder fest gekochte Eier. Mit Baguette. Weiße Brötchen tun’s auch.
Eine Freundin hat sich beschwert, dass sie trotz handgeschriebener Anleitung von mir den tollen Geschmack von meiner Ratatouille nicht bekommen konnte. Es könnte am Olivenöl liegen, ich liebe kräftige aromatische Öle, oder an die Qualität der Gemüse. Die Tomaten sollten gut riechen, sonst schmecken sie meistens auch nicht.
Ach ja, und ein Rosé-Wein dazu.

Nährwertangaben
Die Menge an Olivenöl beeinflusst massiv die Kalorienanzahl und den Fettgehalt. Ich habe mit zwei Esslöffeln Olivenöl gerechnet. Pro zusätzlicher Esslöffel kommen insgesamt 108 kcal und 12 g Fett dazu.

pro 100 g fürs Rezept
Energie (kcal) 43 588
Eiweiß (g) 1,9 25,6
Kohlenhydrate (g) 5 68,6
davon Zucker (g) 4,3 58,4
Fett (g) 1,4  19,7
Ballaststoffe (g) 2,3  30,9