Omelette mit grünem Spargel und Tomaten

Ein Frühlingsklassiker, den ich seit einigen Jahren immer wieder mache. Denkbar einfach.

Die Zutaten (für zwei Personen als Hauptspeise)

  • 3 Eier (mehr hatte ich nicht, im Kühlschrank, vor dem Wochenende)
  • 5 cL Schlagsahne (Milch hatte ich auch keine mehr)
  • 1/2 Bund grünes Spargels (so viel musste noch verbraucht werden)
  • 2 kleine Tomaten
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • Sumach nach Belieben

Die Zubereitung

  • Das harte Ende der Spargel abschneiden und den unteren Drittel schälen.
  • Die Tomaten waschen.
  • Spargel und Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden.
  • Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann die Spargel- und Tomatenstücke drin kurz anbraten.
  • Die Eier zusammen mit der Schlagsahne und Salz mithilfe einer Gabel schlagen.
  • Die Eiermischung in die Pfanne überall verteilen und bei schwacher Hitze so lange anbraten, bis die Omelette an der Oberfläche nicht mehr flüssig ist. Das dauert lange, ist aber einfacher als zu wenden, da ich keinen geeigneten Deckel dafür habe. Daher die schwache Hitze, um die untere Seite nicht anzubrennen.
  • Vor dem Servieren, mit Sumach bestreuen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 245 490
Eiweiß (g) 12,7 25,3
Kohlenhydrate (g) 5,4 10,7
davon Zucker (g) 3,3 6,5
Fett (g) 18,6 37,1
Ballaststoffe (g) 2,4 4,8


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Birnenkuchen

Dieser Kuchen sieht fast wie ein Clafoutis aus. Er bleibt nach dem Backen ganz schön saftig, hat aber eine festere Konsistenz. Achtung, Suchtgefahr!

Die Zutaten (für 16 Portionen)

  • Kuchenteig
    • 3 großen Birnen
    • 150 g Weizenmehl, und ein bisschen mehr für die Backform
    • 100 g Zucker
    • 2 Eier
    • 10 cL Milch
    • 30 g Kokosfett
    • 1 Päckchen Hefe
    • 4 mL Birnenbrand
    • Butter
    • 1 Prise Salz
  • Oben drauf
    • 80 g Butter
    • 2 Eier
    • 5 Esslöffel Zucker
    • 1 Prise Salz

Die Zubereitung

  • Den Backofen bei 180 °C Umluft vorheizen.
  • Teig vorbereiten:
    • In einer großen Schüssel, die zwei Eier mit dem Zucker und der Prise Salz so lange mit dem Besen schlagen, bis die Mischung schäumt.
    • Kokosfett erhitzen, bis es flüssig wird.
    • Mehl, Hefe, Milch, Birnenbrand und Kokosfett nach und nach mit der Eier-Mischung rühren.
    • Eine runde Backform (28 cm) mit Butter gut einfetten, und danach Mehl drin wälzen.
    • Den Teig in die Backform gießen.
    • Die Birnen schälen, in kleinen Stücken schneiden und in den Teig verteilen.
    • Die Backform eine halbe Stunde im Backofen lassen.
  • Jetzt kommt noch was oben drauf:
    • Butter schmelzen lassen.
    • In einer kleinen Schüssel, die zwei Eier mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen.
    • Die etwas abgekühlte flüssige Butter zur Eier-Zucker-Mischung hinzufügen.
    • Nach der 30 Minuten Backzeit, den Kuchen aus dem Backofen raus nehmen.
    • Die Butter-Eier-Zucker-Mischung oben drauf gießen.
    • Den Kuchen weitere zwanzig Minuten backen lassen.
    • Kuchen in der Backform abkühlen lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 158,1 2530
Eiweiß (g) 3,2 51,4
Kohlenhydrate (g) 18,7 299,2
davon Zucker (g) 11,4 182,2
Fett (g) 7,9 125,8
Ballaststoffe (g) 1 16


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Möhrensalat mit pochiertem Ei

Ein guter Diät-Salat. Sowohl wegen der Kalorienanzahl, wenn man es als einzige Speise fürs Abendessen vorbereitet, als auch wegen der Zubereitung. Karotten reiben kann sich nach einer Weile wie Krafttraining anfühlen.

Die Zutaten (für eine Person)

  • 1 große Karotte
  • 50 g Rucola
  • 1 Ei, kalt
  • 1 Teelöffel Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • Essig, weiß
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Die Karotte schälen und beide Ende abschneiden.
  • In einem tiefen Teller, den Rucola auf dem Boden flach anrichten.
  • In einem kleinen Topf, Wasser mit einem Schuss Essig zum Kochen bringen.
  • Währenddessen, in einer großen Schüssel, die Karotte händisch reiben. Das dauert, vor allem wenn man das Rezept für mehrere Personen zubereitet, aber geschmacklich kommen die verzehrfertigen geriebenen Karotten aus der Packung nicht ran.
  • Olivenöl und Zitronensaft mit einer Prise Salz in der geriebenen Karotte gut verteilen.
  • Hitzestufe für das Wasser so reduzieren, dass es danach nicht mehr sprudelt aber warm bleibt.
  • Die geriebene Karotte auf dem Rucola anrichten.
  • Das Ei aus der Schale lösen und in eine kleine Schüssel oder Tasse geben.
  • Das Ei im Wasser vorsichtig gleiten lassen, so dass es noch zusammen bleibt. Ab jetzt darf das Ei nicht länger als zwei Minuten im Wasser bleiben.
  • Mit einem Löffel, das Wasser sofort in eine Richtung so rühren, dass ein Wirbel entsteht. Darauf achten, dass das Ei am Boden vom Topf nicht kleben bleibt, und dass der Wirbel erhalten bleibt.
  • Mit einem Schaumlöffel, das Ei nach zwei Minuten herausnehmen und abtropfen lassen.
  • Das Ei in eine Vertiefung der geriebenen Karotte legen. In der Mitte einschneiden, damit das flüssige Gelb raus fließt.
  • Leicht pfeffern.

Nährwertangaben

fürs Rezept (eine Portion)
Energie (kcal) 189
Eiweiß (g) 9,3
Kohlenhydrate (g) 12,7
davon Zucker (g) 12
Fett (g) 10,5
Ballaststoffe (g) 5,5


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Vitello tonnato

Das habe ich vor einigen Wochen für ein großes Abendessen mit Freunden gemacht. Endlich komme ich dazu, das Rezept zu schreiben. Es war so lecker, das mache ich definitiv nochmal, wobei es sich eher lohnt, wenn man viele Gäste beim Essen hat.

Das Rezept habe ich mir möglichst original ausgesucht, und daher auf der Webseite Giallo Zafferano gefunden. Es hilft, dass ich im Gymnasium Italienisch gelernt habe.

Die Zutaten (für 14 Personen)

  • 600 Kalbfleisch am Stück
  • 6 hart gekochte Eier
  • 1 Karotte
  • 1-2 Stangen Sellerie
  • Sardellen in Öl
  • 2 Dosen Thunfisch in Olivenöl
  • 1 Zwiebel, halbiert
  • 3 Knoblauchzehen
  • 500 mL trockener Weißwein
  • Kapern
  • Gemüsefond
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Rosmarin
  • 5 Lorbeerblätter
  • 5 Nelken
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Das Fleisch kochen:
    • In einem großen Topf, das Fleisch mit Karotte, Zwiebel, Knoblauch, Sellerie, Nelken, Lorbeer, Rosmarin, Olivenöl und ein bisschen Salz legen.
    • Weißwein und dem Gemüsefond in den Topf so gießen, dass alles bedeckt wird. Eventuell mit Wasser nachfüllen.
    • Für anderthalb Stunden bei schwacher Hitze bedeckt köcheln lassen und kalt stellen.
  • Die Thunfisch-Paste machen:
    • In einer Küchenmaschine, Thunfisch mit den hart gekochten Eiern, 30 Kapern und 12 Sardellen zusammen pürieren.
    • Um die Konsistenz cremiger und nicht zu trocken zu haben, sollte schon, nach Gefühl, ein bisschen von der Kochflüssigkeit vom Fleisch hinzugefügt werden. Kein Öl hinzufügen, ich fand, dass der Thunfisch und die Sardellen schon fett genug waren.
  • Alles zusammen zum Servieren arrangieren:
    • Wenn das Fleisch kalt ist, mit einem langen scharfen Messer vorsichtig in dünnen Scheiben schneiden. Auf Giallo Zafferano wird empfohlen, ein bisschen Balsamico auf das Fleisch zu geben. Ich habe darauf verzichtet. Meine Scheiben waren etwa halb so dick wie auf den Abbildungen in der Anleitung, daher hat es für 14 Personen gereicht. Ich finde die auf den Abbildungen viel zu dick.
    • Die Scheiben auf einer oder zwei großen Servierplatten arrangieren und mit der Thunfisch-Paste decken.
    • Mit Kapern dekorieren.

Mit dem Gemüse vom Fleisch kann man danach nicht viel anfangen. Ich habe es mir als Beilage am nächsten Tag gemacht, weil ich ungern weg schmeiße. Es war aber ziemlich weich gekocht.

Nährwertangaben

Die Angaben entsprechen nicht der Zutatenliste, weil nicht alles davon auf dem Teller landet.

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 173,8 2433
Eiweiß (g) 15,7 220,2
Kohlenhydrate (g) 0,6 8,8
davon Zucker (g) 0,4 5,9
Fett (g) 11,5 161,4
Ballaststoffe (g) 0 0,3


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.