Immer noch keinen Vertrag

Letzte Woche hatte ich mein zweites Vorstellungsgespräch bei München. Ich fürchte, so einen guten Eindruck habe ich nicht hinterlassen.

Als erstes habe ich es geschafft, trotz sorgfältiger Planung zu spät anzukommen. Den Ort kannte ich schon ungefähr, da ich mehrmals am Forschungszentrum war, aber das Institut selbst lag an einer noch unbekannten Stelle. Ich war eigentlich sehr früh angekommen. Der Pförtner am Eingang vom Gelände hatte mir erklärt, wo das Gebäude zu finden war, aber ich habe mich trotzdem verlaufen. Links, über die Brücke, dann dem Weg entlang durch die Wiese… Keine Wegbeschilderung und unauffällige Gebäudenummerierung, es musste schief gehen. Als mir klar wurde, dass ich nicht pünktlich ankommen konnte, habe ich den Gruppenleiter angerufen. Der ist dann mit dem Fahrrad durchs Gelände gefahren, bis er mich gefunden hat. Ich war zu weit weg gelaufen, der „Weg durch die Wiese“ war nicht mal zwei Meter lang und direkt vor dem Gebäude. Die Bezeichnung „Wiese“ war recht übertrieben. Ich hatte mir eine viel größere Fläche vorgestellt.

Der Vortrag lief gut, aber mich hat es irritiert, dass ich mehrmals wegen Fragen unterbrochen wurde. Gut, warum nicht. Es wurde mir nur vorher in der Einladung mitgeteilt, dass ich zwanzig Minuten Zeit hätte, und so konnte ich gar nicht mehr wissen, wie lange ich noch reden sollte. Eigentlich hat keiner auf die Uhr geschaut. Danach sind alle weg gegangen, außer der Gruppenleiter, der alleine mit mir reden wollte. Ich war gar nicht darauf gefasst, was danach geschah. Ich dachte, wir unterhalten uns. Nicht wirklich. Er hatte sich Übungen ausgedacht, die ich dann ohne Vorbereitung lösen musste. Über Datendarstellung, Zahlenpräzision… Viele theoretische Fragen, die ich nie gelernt habe. Damit musste ich mich bis jetzt nicht auseinander setzen. Ich bin halt von der Ausbildung her Physikerin, Programmierung habe ich durch Praxis gelernt. Ich dachte, es wäre von vorne rein klar, durch meine Bewerbungsunterlagen und spätestens im Laufe des Vortrages, dass ich eher mit Frontend-Entwicklung zu tun habe und keine wissenschaftlichen Algorithmen selbst entwickle. Das war dem Gruppenleiter anscheinend nicht offensichtlich, und er sah definitiv nicht zufrieden aus. Inzwischen habe ich mich über die gefragten Themen informiert, aber es zählt nicht mehr.

Was soll’s, nach einem ausführlichen und interessanten Gespräch mit einem Mitarbeiter der Gruppe, der sich mit einer ähnlichen Aufgabe wie ich beschäftigt, bin ich zur Firma gefahren. Der Arbeitsvertrag lag bereit vor. Ich habe ihn in zweifachen Ausführung unterschrieben, sowie der Vertreter vom CEO. Der CEO selbst war abwesend, seine Unterschrift fehlte noch. Mit wurde versichert, dass er, sobald er am Montag zurück kommt, den Vertrag unterschreiben würde. Ich würde eine PDF Datei davon bekommen, und meine Kopie vom Vertrag würde mir per Post zugeschickt. Ob ich nun meinen Arbeitgeber informieren könnte? Klar, meinte der Vertreter. Mein zukünftiger Chef, den ich schon bei der Tagung letzte Woche getroffen hatte, hat mich dann mit breitem Grinsen empfangen und einem Teil des Teams vorgestellt. Er hat mir mit Begeisterung erzählt, was ich alles zu tun hätte, wenn ich in Januar anfange.

Nun, heute ist Mittwoch. Und bis jetzt habe ich immer noch keinen Vertrag bekommen, weder per Post noch elektronisch. Nicht mal eine Email, um mich über die Verspätung zu informieren. Ich mache mir Sorgen. Natürlich habe ich letzte Woche meinen Chef sofort informiert, da der Vertreter vom CEO so zuversichtlich war. Da ich doch nicht die Verlängerung von meinem Vertrag unterschreibe, wird sich einiges in dem Betriebsablauf ab Januar ändern. Je früher mein Chef Bescheid weiß, desto besser. Mein Chef hat wiederum die Personalabteilung darüber informiert, dass der neue Arbeitsvertrag nicht mehr benötigt wird. Ich habe also meinen aktuellen Job hingeschmissen, und habe immer noch nichts in der Händen, um meine neue Anstellung ab Januar zu beweisen. Scheiße.

Gestern kam ein neuer Vermittlungsvorschlag der Arbeitsagentur. Wenigstens nicht so absurd wie beim letzten Mal, auch wenn meine Chancen als wissenschaftliche Referentin sehr gering sind. Meine bisherige Bewerbungen auf solchen Stellen sind immer ohne angegebenen Grund abgelehnt worden.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Es wird spannend

Ich habe am letzten Donnerstag eine Email von der Firma bei München bekommen. Ob ich ab Januar bei ihnen anfangen könnte? Na klar! Was gibt es zu zögern? Wir haben schon gleich am Abend mit dem Ehemann in unserer Stammkneipe gefeiert.

Die Gehaltsfrage muss noch geklärt werden. Ich hatte beim Vorstellungsgespräch mein aktuelles Gehalt erwähnt und mir wurde gesagt, dass ich definitiv mehr erwarten könnte. Ich hätte auch nicht weniger gefragt, da ein Umzug von Berlin nach München höhere Kosten mit sich bringt. Ein Arbeitgeberwechsel muss sich lohnen. Dass wir schon darüber diskutiert hatten, schien mein Interviewer aber inzwischen vergessen zu haben, weil er mich nochmal am Freitag danach gefragt hat. Wenn wir uns einigen können, könnte ich diese Woche noch direkt nach meinem Vorstellungsgespräch vorbei kommen, um den neuen Arbeitsvertrag zu unterschreiben! Nun, seitdem ich meine Gehaltsvorstellung angegeben habe, habe ich keine Rückmeldung bekommen. Ich denke, wenn es zu viel verlangt wäre, würden sie schon versuchen, runter zu handeln, statt nichts mehr von sich hören zu lassen. Vermutlich werde ich noch heute informiert. Ich habe gestern Abend bei der Tagung mit meinem hoffentlich zukünftigen direkten Chef gesprochen, der nicht die Person ist, mit der ich meinen Vertrag verhandle, und er schien zuversichtlich zu sein.

Inzwischen liegt auch die Verlängerung meines aktuellen Arbeitsvertrags für ein weiteres Jahr bei der Personalabteilung zum Unterschreiben bereit. Da ich diese Woche nicht auf Arbeit bin, kann ich es erst ab nächster Woche unterschreiben. Ich hoffe, es kommt nicht dazu, und ich kriege vorher den Arbeitsvertrag bei München. Sonst muss ich die Verlängerung unterschreiben, und ich kann danach nicht mehr so schnell kündigen.

Für Winfried wird es hart, wenn es klappt. Kate ist schon weg. Tomasz verlässt uns Ende Dezember, da sein Vertrag nicht verlängert wird. Die Stelle gibt es noch und wurde ausgeschrieben, aber er selbst kann nicht mehr beschäftigt werden. Sinnlos, diese „du darfst nicht länger als X Jahre bei uns arbeiten“ Regelungen in der Wissenschaft. Egal für ihn, er hat schon eine neue Stelle in seiner Heimat gefunden. Das macht aber jetzt zwei Wissenschaftler, die auf einmal die Gruppe verlassen und nicht so schnell ersetzt werden können. Selbst wenn neue Postdocs kommen, werden sie eine Weile brauchen, bis sie den guten Betrieb der Geräte für unsere Nutzer gewährleisten können. Und nun soll ich auch meine Verlängerung nicht unterschreiben? Ich, die zusätzlich eine der Wenige bin, die Rufbereitschaft macht? Und die noch Software entwickelt, die von Nutzern aus aller Welt benutzt wird und die gewartet werden muss? Da wird Winfried durch drehen. Wenn ich die Verlängerung unterschreibe, wird er bestimmt nicht mit einem Auflösungsvertrag einverstanden sein.

Aber ehrlich gesagt, es ist mir langsam egal. So sehr es mir für ihn Leid tut, er wird schon eine Lösung finden. Diesen ewigen leeren Versprechen auf eine langfristige Einstellung glaube ich nicht mehr, und ich bin auch nicht mehr daran interessiert, seitdem Mr Keen bei uns eine Dauerstelle hat. Rufbereitschaft will ich nicht mehr und ich sehne mich nach einem Job, wo ich meine Wochenende nicht mehr opfern muss. Und wir haben gerade erfahren, dass die Betriebsplanung sich ab dem nächsten Jahr ändern wird und jetzt sogar am Sonntag gearbeitet werden soll! Ohne mich. Es muss in München klappen!


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Unwohl

Heute habe ich keine Lust, irgendwas zu essen. Ich spüre kaum Hunger, eher eine ganz leichte Übelkeit, die zum Glück verschwindet, wenn ich eine Kleinigkeit esse. Krackers sind da gut. Schokolade ist keine gute Idee, habe ich festgestellt. Danach fühle ich mich zu voll, und mein Puls fühlt sich unangenehm an. Wieder bin ich müde. Nein, nicht wirklich. Ich fühle mich erschöpft, aber es ist kein Verlangen nach Schlaf. Ich spüre einen Druck auf dem Gesicht. Auf beiden Schläfen, auf den Augen, auf der Stirn, oben auf der Nase. Leichter Kopfschmerz. Kenne ich. Ich weiß, womit es zu tun hat, und die Schwangerschaft ist es nicht. Die Erkältung auch nicht, die immer noch ein bisschen rum hängt. Ich bin sauer. Stinksauer. Ich habe auf Arbeit eine Nachricht gehört, die ich nicht verdauen kann.

Und zwar haben wir gerade die Gelegenheit, in der Arbeitsgruppe mehr permanenten Stellen zu fordern. Wir haben nach einer internen Evaluierung gute Aussichten für eine zusätzliche Dauerstelle. Und wen hat Winfried so nebenbei vor der Gruppe vorgeschlagen? Mr Keen! Ich habe zuerst gedacht, ich höre nicht richtig. Von allen, die in Frage kämen, fällt Winfried nichts besseres ein?

Ich weiß, ich kann ihn seit seinem Vorstellungsgespräch nicht leiden. Es ist schon mal physisch. Er schwitzt ständig in den Händen, es ekelt mich, wenn er meint, mich zum Geburtstag mit einem Handschlag gratulieren zu müssen. Igitt. Vom Anfang an ist es klar, dass ihn nur eines interessiert: Eine Dauerstelle zu bekommen. Noch besser: Als Chef. Die Art, wie er gleichzeitig versucht, das Gegenteil zu zeigen, ohne zu merken, wie durchschaubar er ist, finde ich lächerlich. Zum Beispiel, als wir über einen Nachfolger für Uschi diskutiert hatten. Dabei ist er jemand, der sich vor dem Chef immer begeistert zeigt, aber vor uns nur stöhnt und sich beschwert, wenn er Aufgaben bekommt. Und der gerne prahlt, auch wenn Sachen gut laufen, ohne dass er dafür etwas gemacht hat. Obendrauf verliert er keine Gelegenheit, über Kollegen hinter ihren Rücken schlecht zu reden. Über mich, aber auch über anderen. Und die Art wie er sich mit Kate verhalten hat… Das stimmt, vieles davon erfährt Winfried natürlich nicht. Weil Mr Keen sich anders vor ihm als vor uns verhält. Das alleine zeigt schon, was für ein Heuchler er ist. Aber wenn ich Winfried jetzt aufkläre, bin ich vermutlich die, die lästert und „einfach nur neidisch ist“. Besser nichts sagen.

Natürlich bin ich von Winfried enttäuscht. Immerhin hatte er mir vor zwei Jahren gesagt, er würde mich entfristen wollen. Davon ist seitdem nie wieder was zu hören gewesen, und ich vermute, die Bauchhöhlenschwangerschaft muss damit zu tun haben. Aber es ist nicht das, was mich vor allem sauer macht. Ich kann verstehen, dass er eher jemanden braucht, der an die Weiterentwicklung unserer Geräte arbeitet. Das ist für unseren Betrieb wichtiger als irgendwelche Software zu entwickeln. Mr Keen arbeitet hauptsächlich an den Geräten. Das tut auch Florian, der seit dem Sommer bei uns arbeitet. Und ich muss sagen, seitdem er da ist, läuft die Arbeit an den Geräten viel besser. Florian ist wirklich das Gegenteil von Mr Keen. Er arbeitet mit Begeisterung und engagiert sich total in seinen Aufgaben. Er hat sich unglaublich schnell eingearbeitet, hat gute Ideen und zeigt Initiative, statt wie Mr Keen alles nach Anweisung vom Chef zu machen. Wenn, dann wäre die Wahl für eine Dauerstelle bei ihm viel sinnvoller gewesen. Ich weiß noch, wie sich Mr Keen bei den Vorstellungsgesprächen gegen Florian geäußert hatte. Jetzt spielt er mit ihm den besten Kumpel. Und die Kollegen fallen rein, obwohl sie mitbekommen haben, wie sehr er gegen ihn war. Ich verstehe nicht, wie alle so blind bei Mr Keen sein können. Wirkt sein pummeliges Kleinkind-Gesicht wirklich so unschuldig? Selbst Kate scheint wieder mit ihm gut befreundet zu sein.

Ein bisschen klingt die Situation wie in meinem Traum vor einem halben Jahr. Schwanger bin ich auch noch. In dem Traum war etwas definitiv wahr: Ich kann die Idee nicht aushalten, langfristig mit Mr Keen in Kontakt zu bleiben. Ich habe mir heute die Zeit genommen, um mehr Bewerbungen zu schreiben. Lieber flüchten. Aber gibt es nicht überall andere Mr Keen? Eine ähnliche Situation hatte ich in meinem früheren Institut ja erlebt. Es ist deprimierend zu sehen, wie große Klappen vor Kompetenzen bevorzugt werden. Ich glaube leider nicht, dass meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt besser als vor dieser Stelle stehen, obwohl ich meine Erfahrungen deutlich erweitert habe. Jetzt bin ich vierzig, und ich habe das Gefühl, beruflich in einer Sackgasse zu stecken. Firmen interessieren sich nicht für alte Akademiker. Wenigstens hat mich das Wegbewerben vom Ärger abgelenkt.


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Probezeit bestanden

Ich habe gestern auf meinem Schreibtisch ein von Uschi unterschriebenes Formular über das Bestehen meiner Probezeit gefunden. Es freut mich, aber eigentlich war es nicht anders zu erwarten. Uschi hätte mir sonst keinen neuen Arbeitsvertrag angeboten, wenn er nicht von meiner vorherigen Arbeit überzeugt gewesen wäre. Das Formular habe ich ebenfalls unterschrieben und zurück geschickt. Wenigstens bin ich froh, dass ich mir wegen einer eventuellen Schwangerschaft keine Sorge mehr machen muss. Jetzt heißt es, alles tun, um meine Chance für einen unbefristeten Vertrag zu erhöhen, wie Winfried es mir empfohlen hat.


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Arbeitgeberwechsel

Ich freue mich, endlich zurück zur Arbeit zu gehen. Die gezwungene Pause, um den Resturlaub von meinem letzten Arbeitsvertrag zu nehmen, ist vorbei. Seit gestern bin ich offiziell Angestellte von dem Institut, in dem ich schon seit dem letzten Jahr arbeite.

Geändert hat sich kaum etwas. Ich sitze auf dem gleichen Drehstuhl, entwickle mein Programm weiter und betreue gelegentlich Wissenschaftler, die unsere Geräte nutzen. Mit der Wartung der Geräte bin ich ein bisschen mehr beschäftigt. Ich verdiene genau so viel, und eventuell mehr, da ich ab jetzt an Wochenenden einsetzbar bin. Hinzu kommt ein kleines wissenschaftliches Projekt, das sich aus einer Zusammenarbeit mit einer schwedischen Gruppe ergeben hat. Genauer gesagt ist dank dieses Projektes die Drittmittelfinanzierung zustande gekommen, die mir erlaubt, länger zu arbeiten, da es wegen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes sonst nicht mehr möglich gewesen wäre. Anstatt einer Restarbeitszeit von zehn Monaten habe ich jetzt zweieinhalb Jahre bekommen. Geplant waren drei, aber aufgrund meiner höheren Eingruppierung reicht das Geld für die Postdoc-Stelle nicht für die gesamte Dauer.

Eine Stellenanzeige musste es geben. Sie wurde exakt für mein Profil geschrieben. Die Anzeige wurde nur intern veröffentlicht, mit einer Bewerbungsfrist von einer Woche. Es gab trotzdem eine andere Bewerbung, die Person konnte jedoch nicht alle Anforderungen erfüllen. Den neuen Arbeitsvertrag habe ich am Anfang des Sommers unterschrieben, und kurz danach habe ich den anderen Vertrag gekündigt. Mein Nachfolger fängt schon diese Woche an. Er wird in meinem Zimmer sitzen, wenn er bei uns tätig ist. Er wird häufiger als ich mit dem Institut vom meinem früheren Arbeitgeber zu tun haben. In meiner ganzen Zeit dort musste ich nur hin, um administrative Sachen zu regeln, ich habe sonst nur mit meiner aktuellen Gruppe gearbeitet.

Diese Woche sitze ich alleine im Büro. Inzwischen sind wir zu viert drin, aber Kate ist dienstlich unterwegs, mein IT-Kollege hat seinen Schreibtisch räumen müssen, um Platz für meinen Nachfolger zu machen, und der andere Postdoc, Pawel, hat gerade Urlaub. Ich geniesse es, in Ruhe arbeiten zu können, auch wenn ich es so schade finde, dass mein IT-Kollege nicht mehr hier sitzt. Ich hätte ihn gerne gegen Kate getäuscht, die mich auf Dauer nervt, weil sie ständig nach trivialen Sachen über den Umgang mit ihrem Rechner fragt. Aber er muss sich jetzt einen Besenkammer mit einer neuen Informatikerin teilen.


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Fast Wochenende

Obwohl es mir früh vorkam, bin ich schon wieder dran. Daher mein Stimmungstief von vorgestern. Heute geht’s viel besser.

Gestern Abend meinte Uschi, wir sollten heute ein Sondermeeting über mein Projekt mit Winfried halten. Ich hatte mich schon gefragt, was ich falsch gemacht hatte und ob ich eins drauf bekommen würde.

Es ging zuerst darum, dass ich anscheinend zu wenig Information darüber gegeben habe, wie ich mit den Fragen meiner Kunden umgegangen bin, die mich seit der Herausgabe meines Programms wegen Probleme oder Sonderwünsche kontaktiert haben. Das ist schnell zu korrigieren, wenn ich meine Antworten zu den Kunden an ihnen gleichzeitig weiterleite. Einige Sachen kamen mir so trivial vor, dass ich dachte, es wäre eher belästigend, wenn ich ihnen erzähle, dass jemand mal nicht in der Lage war, den von mir auf der Webseite beschriebenen Installationsanweisungen zu folgen. Für einige Betriebssysteme hatte ich sogar eine Schritt-für-Schritt Anweisung geschrieben, die man mit copy/paste einfach nachmachen konnte. Ein Mac-Nutzer hatte mich angeschrieben, weil brew install gt nicht funktionierte…

Eine große Überraschung wartete aber auf mich. Mit meinem Arbeitsvertrag habe ich noch fünfzehn Monate, und eine Verlängerung ist aufgrund des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes unmöglich. Uschi hat mir heute angeboten, meine Stelle bei meinem aktuellen Arbeitgeber aufzugeben und mich auf eine neue Drittmittelstelle für drei Jahre bei ihm zu bewerben (nicht in dieser Reihenfolge, ist ja klar). Für solche Stellen gilt das Gesetz nicht. Ich könnte mich weiterhin um das Programm kümmern und würde ein bisschen mehr Verantwortung für unsere Geräte bekommen. Es ist ein tolles Angebot. Ich muss aber noch die Beschreibung des neuen Projektes lesen (und ich weiß nicht, ob mein aktueller Arbeitgeber damit einverstanden wäre, in der Weiterentwicklung meines Programms nicht mehr involviert zu sein). Es bedeutet auf jeden Fall, dass ich gut genug gearbeitet habe, dass Uschi meint, mich länger in seiner Gruppe behalten zu wollen.

Es ist eine gute Nachricht, weil ich dadurch weiß, ich werde länger in Berlin bleiben können. Martin hat sich darüber gefreut. Natürlich ist es für mich nichts Definitives; solange ich keinen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben habe, will ich es in meinem Umfeld nicht weiter erzählen.


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Arbeitsvertrag unterschrieben

Es ist jetzt offiziell, ich bin ab Juli nicht mehr arbeitslos. Yeah!

Ich habe dafür in gerade vierundzwanzig Stunden die Fahrt nach Berlin hin und zurück mit dem Zug überlebt. Ich bin endlich zu Hause angekommen und fühle mich total schwindelig.

Heute Nacht war es schlimm im ICE. Ein Mal gemacht, nie wieder, das nächste Mal benutze ich einen Zug mit Liegen, auch wenn es teurer wird. Einen gibt es ab Frankfurt. Geschlafen habe ich, erholsam war es nicht. Wie könnte es auch sein? Im Wagen herrschte extrem helles Licht. Es gab keine Liege. Ich konnte beide Sessel meiner Sitzreihe benutzen, aber bequem war es nicht. Jedes Mal, wenn ich aufwachte, schmerzte ein Körperteil: Der Nacken, der Rücken, die Füße, die mal eingeschlafen waren, der Arm, auf dem der Kopf lag, ohne vom Ischias zu sprechen… Aufgewacht bin ich sehr häufig. Bei jeder Haltestelle musste der Fahrer eine Ankündigung machen, in der Art „In Kürze erreichen wir XXX, wir bedanken wir uns bei allen Fahrgästen, die jetzt aussteigen, Tschüss und auf Wiedersehen“, manchmal auch gefolgt von den weiteren Verbindungen, die erreicht werden können, und danach beim weg Fahren „Guten Morgen und Willkommen im ICE der Deutschen Bahn (ach was!) nach Berlin Ostbahnhof über blablabla…“ Jedes Mal total laut. Sehr lästig, weil Haltestellen teilweise im 10-Minuten-Takt oder noch weniger vorkamen. Bei meinen früheren Nachtfahrten mit dem Zug in Frankreich hatten sich damals die Fahrer immer an das Minimum gehalten und gerade den Namen der Stadt angegeben. Heute bei der Rückfahrt nachmittags waren dagegen die Durchsagen immer sehr leise und unverständlich (wenn nicht sogar mit Larsen überlappt). Machen sie das absichtlich, dass es den Reisenden nachtsüber den Schlaf raubt? Einige Mitreisenden waren beim Einsteigen nicht besser und haben manchmal durch den Wagen geschrien, als ob sie alleine wären. Haben die Leute hier noch nie etwas von Rücksicht gehört? Die Kontrolleurin nach Magdeburg heute Morgen war die Krönung, sie hat angefangen, sich mit einem Reisenden total laut zu unterhalten und zu lachen, völlig ohne Respekt für die immerhin noch dafür bezahlenden Gäste. Mich hat es schon gestört, obwohl ich Ohropax die ganze Nacht benutzt hatte. Irgendwie muss ich danach geschlafen haben, weil wir plötzlich um 08:30 am Hauptbahnhof waren.

Ich brauchte nach Plan eine Stunde, um bis zum Campus zu fahren. Er liegt ganz woanders als mein Arbeitsort, ich war noch nie dort und ich habe mich auf dem Weg nach der S-Bahn total verlaufen. Eigentlich hätte ich mit einem Bus fahren können, aber ich hatte Google gefragt, den Weg zu rechnen, und von Bussen hat Google anscheinend keine Ahnung. Ich habe eine Frau mit zwei Kindern nach dem Weg gefragt, um eine große Straße wieder zu finden, und sie hat mich in die total entgegengesetzte Richtung geschickt. Sie sagte, ich sollte die Straße weiter folgen, bis ich an einem Supermarkt kam, aber am Ende der Straße angekommen, hatte ich immer noch keinen Supermarkt gesehen und es gab nur eine große wilde grüne Fläche. Später getroffene Bauarbeiter haben mich netterweise auf dem richtigen Weg wieder gebracht, zurück woher ich kam. Ich hatte zum Glück keine feste Uhrzeit mit der Personalabteilung ausgemacht. Es gab im Vertrag noch eine schöne Überraschung, die ich nicht beachtet hatte: Ich bin jetzt zwei Stufen höher in meiner Eingruppierung im Tarifvertrag. Ich war davon ausgegangen, dass ich den gleichen Gehalt wie in meiner früheren Uni bekommen würde.

Ich bin danach direkt zur Wohnungsbesichtigung gefahren – wieder anderthalb Stunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Keine der Wohnungen hat mir gefallen. Die erste, die mich wegen der Größe und Anzahl der Zimmer wirklich interessierte, liegt direkt an der Straßenbahn – daran hatte ich nicht gedacht. Und beide Zimmer, in denen man schlafen kann, sind auf Straßenseite. Mit geschlossenen Fenstern hört man die Straßenbahn extrem. Außerdem sind wir beim Steigen der engen Treppen vor einer Wohnung gegangen, in der gleich zwei großen Hunden angefangen haben zu bellen. Ich hatte deswegen schon vor dem Besuchen der Wohnung keine Lust mehr, dort zu wohnen. Die Frau hatte von anderen kleineren Wohnungen erzählt, aber sie waren gerade Einzimmerwohnungen. Seit dem Studium habe ich keinen Bock mehr, in Besenkammern zu wohnen. Ok, ich übertreibe ein bisschen, so klein waren sie nicht, aber nur ein Zimmer ist mir zu wenig. Und alle Wohnungen waren gerade noch in einem Bauarbeitsstadium, und das Konstruktionsmaterial wie das Laminat kam mir billig vor. Ich werde mich im Juli mit der schon gebuchten temporären Unterkunft zufrieden stellen müssen, obwohl ich nicht denke, dass ich meine Katze mitnehmen kann, weil sie dazu neigt, an den Wänden kratzen zu wollen. Die Wohnungssuche wird vor Ort stattfinden müssen. Blöd, weil ich meine jetzige Wohnung dadurch länger behalten muss, und zwei Mieten im Monat bezahlen muss.

Bei der Rückfahrt habe ich mich mit einem jungen Griechen unterhalten, den ich am Bahnsteig kennengelernt habe. Ich war früher als geplant am Bahnhof und konnte einen früheren Zug nehmen, den er auch genommen hat. Da wir beide keine reservierten Sitzplätze hatten, haben wir im Speisewagen gesessen. Ich habe am Abend die Königsberger Klopse mit Kapernsauce und Butterreis probiert. Ich war sehr enttäuscht. Angeblich ein „Gastronomie“-Gericht. Den Geschmack von den Kapern hat man gar nicht wahrgenommen. Die Sauce war viel zu salzig. Ich empfehle es wirklich nicht weiter. Eine Frau im Speisewagen hatte sich ein Eis genommen, ein Solero, glaube ich, es ist ihr aber beim Essen fast in der Hand gefallen, obwohl sie es gerade ausgepackt hatte. Das Eis war nicht mal richtig gefroren.

Als ich endlich gegen 23:15 zu Hause war, habe ich festgestellt, dass die Haustür nicht geschlossen war. In unserer Hausordnung steht, dass sie nach 21:00 verriegelt werden sollte. Nicht nur war sie nicht verriegelt, sie war nicht mal zu. Das Schloss wurde zu gedreht, und die Tür war gegen das Schloss am Türrahmen offen angelehnt. Ich habe die Tür zu gemacht, es ging ungewöhnlich sehr schwer von innen. Ich habe den Kater meiner Vermieterin aus dem Garten rein gelassen und bin zu meiner Wohnung hoch gegangen. Auf dem Weg habe ich meine studentischen Nachbarn getroffen, die von der geöffneten Tür nichts wussten – sie wirkten eher unangenehm überrascht oder schockiert, als ich das erzählte. Meine anderen Nachbarn sind nicht da, meine Vermieterin auch nicht. Es kann nur noch die Nachbarin der ersten Etage sein. Die dienstagvormittags für die Müllabfuhr normalerweise die Tür aufmacht, wenn die Vermieterin nicht da ist. Ich nehme an, sie hatte kein Bock, morgen früh aufzustehen, um auf den Knopf der Sprechanlage in ihrer Wohnung zu drücken. Und dafür gegen alle Vorsichtsmaßnahme des Hauses verstößt, in dem sie Einbrecher quasi ins Haus einlädt.


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Montag wird hart

Ich habe nachmittags in Berlin einen Termin, um Wohnungen in der Nähe meines zukünftigen Arbeitsortes zu besichtigen. Und wenn ich schon in Berlin bin, kann ich auch meinen neuen Arbeitsvertrag unterschreiben. Das mache ich am Vormittag. Die Personalabteilung liegt aber ganz woanders, so dass ich danach mit anderthalb Stunden S-Bahn bis zur Wohnungsbesichtigung rechnen muss.

Da die Preise für einen Flug hin und zurück seit meinem letzten Besuch dort sich vervierfacht haben und viele Flugzeuge eh schon voll gebucht sind, musste ich doch mit der Bahn buchen. Ein Hotel wollte ich mir sparen, da ich diesmal nicht davon ausgehen kann, dass die Kosten erstattet werden. Ich habe auch zum ersten Mal eine Bahncard beantragt, da es schon für diese Fahrt zu günstigeren Preisen führt und ich dann keine Tickets für die S-Bahn kaufen muss. Die Bahncard werde ich aber gleich kündigen, weil ich automatische Verlängerungen von Verträgen nicht mag und sowieso keinen Grund haben werde, nach dem Umzug so viel auf eigenen Kosten mit der Bahn zu reisen.

Ich habe also vorgestern eine Fahrkarte für einen Zug gekauft, der direkt bis Berlin über Nacht fährt. Anscheinend gibt es in Deutschland keine Nachtzüge mit Liege, ich werde wohl Diclofenac mitbringen müssen, wenn ich auf einem Sitzplatz schlafen muss. Eine Reservierung konnten wir aus irgendeinem Grund am Schalter nicht durchführen. Als ich gestern zum Bahnhof für die Reservierung zurück ging, erfuhr ich, dass der Zug wegen Hochwasser nicht mehr fährt. Das heißt, ich darf jetzt mitten in der Nacht in einer unbekannten Stadt umsteigen und am Gleis 40 Minuten auf meinen Anschlusszug warten. Diese Vorstellung gefällt mir als allein reisende Frau überhaupt nicht – selbst in Aachen gehe ich nie alleine abends unterwegs. Ich sehe jetzt dass es wieder eine neue Verbindung gibt, mit einer früheren Umsteigezeit, die gestern am Rechner der Frau am Schalter nicht erschienen war. Ich werde schauen, ob ich nicht meine ICE-Reservierung ändern kann. Die Rückfahrt wird am gleichen Tag erfolgen, und ich werde gegen 01:00 Dienstag wieder zu Hause sein, wenn es keine Verspätung für einen Anschlusszug gibt. Es wird wirklich ein anstrengender Tag sein.


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Ich kann nicht schlafen

Ich liege im Bett und kann nicht einschlafen. Mir ist warm, trotz geöffnetes Fensters. Ich höre aus dem nächsten Zimmer, wie meine Mami mit sehr leisem Fernseher schläft. Normalerweise hilft es mir beim Einschlafen, nur heute nicht.

Morgen fliege ich nach Deutschland zurück. Wie immer ist der Urlaub zu kurz gewesen. Das Wetter war toll. Allerdings nur seit ich hier bin. Das Mittelmeer war für die Jahreszeit ungewöhnlich kalt, gerade 19°C. Ich habe es trotzdem genossen, drin zu schwimmen und am Strand zu liegen. Ich habe viele Spaziergänge gemacht. Ich bin wieder in der kurzen Zeit „unverschämt braun“ geworden, wie meine Freundin Astrid es mir mal gesagt hatte. Ich liebe das Gefühl, wenn man wie heute das Haus verlässt und plötzlich von der trockenen Hitze draußen erschlagen wird. Jedes Mal frage ich mich, warum ich diese Gegend verlassen habe. Dennoch freue ich mich, meine Katze bald wieder zu sehen. Und ich sehne mich nach leichtem Essen. Meine Eltern haben mich wie immer voll gestopft.

Von dem neuen Arbeitsvertrag in Berlin habe ich nichts mehr gehört. Er hätte heute fertig werden sollen. Ich rufe besser am Montag an und erkundige mich. Eine temporäre Wohnung für Juli konnte ich in der Nähe des Arbeitsortes finden. Ich wollte sonst eine Wohnung besichtigen und habe explizit in der Anfrage gesagt, dass ich erst ab Montag (17.06.) einen Termin wahrnehmen kann. Die haben mir am Dienstag (11.06.) eine Email für einen Termin am Mittwoch (12.06.) geschickt. Es wird wohl eine andere Wohnung sein.

Ich habe sonst einen neuen Termin für ein Vorstellungsgespräch im Forschungszentrum in Karlsruhe am Dienstag bekommen. Da ich noch nichts Unterschriebenes von Berlin in der Hand habe, werde ich dahin fahren. Diesmal ist kein Vortrag vorgesehen. Ich werde zu Hause in meinen Unterlagen suchen müssen, ich weiß nicht mehr genau, worum es bei dieser Stelle ging, ich weiß nur noch, dass es gut zu meinem Profil passte.

Meine Mami hat den Fernseher ausgeschaltet und schläft wieder. Ich fühle mich nicht müde. Wir haben heute Abend in einem Lokal gegessen, und ich hatte einen „Deca“ bestellt. Hat mir die Frau stattdessen einen normalen Kaffee gebracht? Morgen werde ich total fertig sein.


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Kurzes Update

Ich bin gerade bei meiner Mami (und versuche, mich an diese komische französische Tastatur zu gewöhnen). Ich fühle mich geehrt, dass ihre Katze mich sofort akzeptiert hat, da sie sonst so schlecht gelaunt ist, dass sie alle fremde Leute bei meiner Mami anfaucht und angrollt. Wir hatten uns erst über Weihnachten kennen gelernt, so jung ist sie noch, und damals durfte ich schon mit ihr spielen. Mit meinen beiden Geschwistern geht’s noch, aber die Freundin von meinem Bruder bekommt nur die Zähne von ihr zu sehen. Ich vermute, es liegt an unserem Körpergeruch. Weil wir ähnlich wie meine Mami riechen, werden wir in der Nähe der Katze toleriert. Meine eigene Katze wird zurzeit von meiner Vermieterin versorgt.

So super warm ist es hier für die Jahreszeit nicht, aber für mich sind die 22°C mit Sonne schon toll. Es hat in letzter Zeit anscheinend viel geregnet, so viel Wasser in den Bächern hatte ich lange nicht mehr gesehen. Es ist nicht ganz ungefährlich, wenn ich mich daran erinnere, wie viele Überschwemmungen es in meiner Gegend in den letzten Jahren gab, beginnend mit 2010. Ich war damals zwei Monate danach bei meinen Eltern zu Besuch und es war furchtbar, die ganzen Schäden zu sehen. Die Reparaturarbeiten waren in manchen Gebieten auch noch nicht mal begonnen, dass ein Jahr später im Herbst die nächste Überschwemmung kam. Hoffentlich bleiben wir dieses Jahr verschont. Ach ja, wenn wir keine Überschwemmung haben, haben wir sonst meistens Waldbrände im Sommer.

Ich habe gestern einen Anruf von Berlin bekommen, und sie haben sich für mich entschieden! Ich habe mich so riesig gefreut, dass ich nach dem Auflegen erstmal durch das ganze Haus einen spontane Jubbeltanz improvisieren musste. Die Katze hat blöd geguckt. Gut, dass meine Mami bei der Arbeit war. Und heute morgen kam eine Email von der Personalabteilung dort, in der stand, dass mein neuer Arbeitsvertrag Mitte Juni fertig werden sollte. Wenn alles klappt bin ich ab Juli nicht mehr arbeitslos! Das bedeutet, dass ich schnell eine neue Wohnung finden muss, und den Umzug organisieren muss, aber es gibt die Möglichkeit, zuerst in einer temporären Unterkunft zu wohnen.

Das einzige Blöde ist, dass ich bei der Vorbereitung meines kurzfristig geplanten Urlaubs bei meinen Eltern die Mappe mit den ganzen Unterlagen für die Reisekosten von beiden Vorstellungsgesprächen letzte Woche offensichtlich zu Hause liegen lassen habe. Es wird aber nicht so schlimm sein, wenn die Anträge auf Erstattung mit zwei Wochen Verspätung ankommen.


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