Quatre-quarts aux pommes

Vor drei-vier Wochen hat der Ehemann Äpfel nach Hause gebracht. Eine ganze Tüte von ganz zwei Kilogrammen Äpfel! Die gab’s ja beim Möbel Höffner am Eingang. Wer soll denn so viele Äpfel in so kurzer Zeit essen, bitte schön? Der Ehemann nicht. Gar nicht. Und wenn ich meinen täglichen Apfel im Büro esse, ist es schon gut. Um den Verlust von Äpfeln zu vermeiden, habe ich gestern diesen Kuchen gebacken.

Der Quatre-quarts ist ein einfacher Kuchen, den ich in meiner Kindheit häufig gegessen haben. Einfach und schnell zu machen. Einfach, weil, wie der Name sagt, der Kuchen aus vier gleich großen Teilen besteht: Eier, Mehl, Butter und Zucker. Man wiegt zuerst, wieviele Eier man hat, und benutzt das gleiche Gewicht für Mehl, Butter und Zucker. Zusammen rühren, ab in den Backofen für fünfzig Minuten, fertig. Das erklärt sicherlich, warum meine Mami den Kuchen so häufig gebacken hat.

Eine richtige Kalorienbombe ist es. Man sollte besser bei der Portionierung aufpassen. Low Carb & Low Fat Suchenden brauchen nicht weiter zu lesen.

Da ich die Äpfel retten wollte, sind sie noch ins Rezept rein gekommen. Dafür habe ich den Zuckergehalt reduziert. Es gab für mich sonst eindeutig viel zu viel Butter. Ich könnte locker auf 100 g verzichten. Aber dann wäre es kein Quatre-quarts mehr gewesen, und der Ehemann kannte den Quatre-quarts noch gar nicht, zu meiner größen Überraschung, denn er immerhin fast zehn Jahre in Frankreich gelebt hat, bevor ich ihn kennen gelernt habe.

Die Zutaten (ergibt 16 Stücke von nicht ganz zwei Zentimeter Dicke)

  • 4 Eier
  • 4 Äpfel
  • 250 g Weizenmehl
  • 150 g brauner Zucker
  • 250 g Butter
  • 1 Schuss Calvados
  • Puderzucker

Die Zubereitung

  • Die Äpfel schälen und in ganz kleine Stücke schneiden.
  • Alle Zutaten außer die Äpfel in einer Schale zu einem Teig zusammen rühren. Die Apfelstücke erst zum Schluss in den Teig geben.
  • Eine rechteckige Brotform mit Backpapier auslegen und den Teig drin verteilen. Meine Form ist 27-28 Zentimeter lang.
  • Den Backofen bei 180°C vorheizen.
  • Den Teig in der Form eine Viertelstunde in den Kühlschrank legen.
  • Den Kuchen zehn Minuten bei 180°C backen lassen.
  • Nach den zehn Minuten, die Form aus dem Ofen nehmen. Den Ofen bei 140°C einstellen.
  • Mit einem scharfen Messer, einen Schnitt mittig im Kuchen einschneiden.
  • Den Kuchen weitere vierzig Minuten bei 140°C backen lassen.
  • Den Kuchen gut auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 245,6 3929
Eiweiß (g) 3,7 59,7
Kohlenhydrate (g) 25,3 404,2
davon Zucker (g) 12,9 205,6
Fett (g) 14,6 234,2
Ballaststoffe (g) 1,3 20,7


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Beschwipste Äpfel mit Mascarpone

20161019_apfel_nachtischDer Ehemann hat uns viele Äpfel mitgebracht, und ich habe mich gefragt, was ich daraus machen könnte, außer schon wieder eine Apfeltarte.

Er ist heute seit fünf Uhr morgens für die Arbeit unterwegs und kommt erst gleich, kurz vor elf Uhr abends, wieder nach Hause. Armer Kerl. Etwas Leckeres musste her, aber was? Im Bus auf dem Weg nach Hause gegoogelt und gefunden.

Achtung, hier tickt eine wahre Kalorienbombe. Das Rezept habe ich aus einer anderen Quelle leicht abgewandelt. Ursprünglich war es für zwei Personen angegeben. Bäm, nimm dir 1000 kcal! Ich weiß nicht, wie die Person, die die Mengen angegeben hat, da gerechnet hat. Ich habe daraus locker fünf Gläser gefüllt. Die Whisky-Gläser von Kaufhof. Da passt schon eine Menge rein.

Zugegeben, das Bild sieht nicht besonders appetitlich aus. Es war nicht so einfach, mit dem Teelöffel ordentliche Schichten drin glatt hin zu kriegen. Vor allem, wenn man sich beim Zubereiten ein Glas Sherry gönnt. Aber schmecken soll es!

Die Zutaten (für 5 Portionen)

  • 3 kleine Elstar Äpfel (meine Lieblingssorte)
  • 2 Esslöffel Braunzucker
  • 80 mL Sherry (weil ich beim Edeka kein Marsala gefunden habe, dafür war ein Xeres-Sherry, das uns nicht super schmeckt, noch zu Hause vorhanden)
  • 100 mL Schlagsahne
  • 1/2 Päckchen Sahnesteif
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Mascarpone (da explodiert die Kalorienzahl, wenn es fett-reduzierte Mascarpone gibt, könnte man mal ausprobieren)
  • 2 Esslöffel flüssiger Honig
  • 80 g Amarettini

Die Zubereitung

  • Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden.
  • Die Apfelstücke in einem Topf mit dem Braunzucker und dem Sherry zum Kochen bringen, und dann eine Viertelstunde zugedeckt leicht köcheln lassen.
  • Den Topf kühlen lassen.
  • Die Schlagsahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen.
  • Mascarpone mit dem Honig cremig rühren.
  • Sahne und Mascarpone zusammen mischen. Kalt stellen.
  • Amarettini in einem Gefrierbeutel mit Teigrolle oder Mörserstiel zerkleinen.
  • Die abgekühlten Apfelstücke pürieren.
  • In fünf Gläser, zuerst eine Schicht Mascarpone-Sahne-Mischung, dann eine Schicht Amarettini, wieder eine Schicht Mascarpone-Sahne, eine Schicht Apfelmus und eine Schicht Mascarpone-Sahne alternieren. Obendrauf mit den restlichen Amarettini-Stücken bestreuen.
  • In den Kühlschrank stellen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 405,2 2026
Eiweiß (g) 4,3 21,4
Kohlenhydrate (g) 31,7 158,5
davon Zucker (g) 28,4 142
Fett (g) 27,3 136,6
Ballaststoffe (g) 0,4 2,2


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Apfelmuffins

Die Zutaten (für 12 Muffins)
20160926-apfelmuffin

  • 200 g Mehl
  • 1 Esslöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Zimtpulver
  • 60 g Haferflocken
  • 53 g brauner Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Hühnerei
  • 2 Äpfel
  • 1 Esslöffel Haselnussöl
  • 125 mL Haselnussmilch
  • 1 Bio-Joghurt griechischer Art, Andechser Natur oder irgendein anderer fettarmer Naturjoghurt

Die Zubereitung

  • Backofen bei 180 °C vorheizen.
  • Mehl, Backpulver, Zimt, Zucker und Haferflocken in einer Salatschüssel mischen.
  • In einer separaten Schüssel, Haselnussmilch, Ei, Haselnussöl und Joghurt cremig rühren.
  • Die cremige Mischung mit der Mehl-Mischung homogen rühren und kurz ruhen lassen.
  • Äpfel in ganz kleine Stücke schneiden und zum Teig geben.
  • Kleine Papierformen in den Vertiefungen des Muffinbleches verteilen und mit dem Teig füllen.
  • Etwa 30 Minuten bei 180 °C backen.

Nähwertangaben

pro Muffin fürs Rezept
Energie (kcal) 133,1 1597
Eiweiß (g) 3,8 45,4
Kohlenhydrate (g) 23,3 279,8
davon Zucker (g) 7,9 94,8
Fett (g) 2,2 26,1
Ballaststoffe (g) 1,5 17,9


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Eisbergsalat mit Paprika und Apfel

Apfel und Salat? Höchstens in einem Obstsalat, dachte ich immer. Bis ich diesen Salat bei einer Cousine von Martin gegessen habe. Unten das Rezept von mir nachgemacht.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 2 Esslöffel Walnussöl
  • 2 Esslöffel weißer Balsamico
  • 1 Esslöffel Senf
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 orangefarbene Paprika
  • 1 Apfel (Elstar)
  • 250 g Eisbergsalat[1]
  • 2 Esslöffel Kürbiskerne
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Walnussöl, Balsamico und Senf als Dressing in einer großen Schüssel rühren.
  • Nach Geschmack salzen und pfeffern.
  • Paprika, Zwiebel und Apfel ganz klein schneiden und im Dressing umrühren.
  • Das Dressing eine halbe Stunde in der Schüssel ziehen lassen.
  • Eisbergsalat und Kürbiskerne hinzufügen und gut umrühren. Et voilà.

Nährwertangaben

pro 100 g pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 83,7 280 560
Eiweiß (g) 2,1 7 13,9
Kohlenhydrate (g) 5,2 17,4 34,7
davon Zucker (g) 4,6 15,3 30,5
Fett (g) 5,7 19,2 38,3
Ballaststoffe (g) 1,7 5,9 11,7

[1] Verzehrfertig aus der Packung. Bei meiner langjährigen Erfahrung mit eingepackten Salaten kann ich Bonduelle und Florette als Marken sehr gut empfehlen. Finger weg von der Eigenmarke von REWE. Igitt-Warnung: Die Salate sollen zwar auch verzehrfertig sein, aber ich habe schon mal eine dicke schwarze Fliege drin gefunden. Dasselbe ist mir auch mit der Eigenmarke von Intermarché (in Frankreich) passiert.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.