Süßkartoffeln im Backofen mit Quark-Limette-Sauce

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 2 nicht zu großen Süßkartoffeln
  • Olivenöl
  • Grobkörniges Salz
  • 4 Esslöffel Magerquark
  • Saft einer Limette
  • 1 Teelöffel Honig
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 1/2 Espressolöffel Chilipulver

Die Zubereitung

  • Süßkartoffeln backen:
    • Backofen bei 180 °C vorheizen.
    • Die Süßkartoffeln gründlich waschen und abtrocknen.
    • Jede Süßkartoffel mit einem Messer der Länge nach tief einschneiden (aber nicht komplett halbieren!).
    • Zwei große Stücke Alu-Folie ausbreiten.
    • Die Süßkartoffeln in Olivenöl einreiben und mit Salz und Pfeffer rundherum würzen.
    • Süßkartoffeln getrennt in Alu-Folie einwickeln und eine gute Stunde im Backofen backen lassen. Die Süßkartoffeln müssen nach der Backzeit weich und leicht zu schneiden sein.
  • Quark-Limette-Sauce vorbereiten:
    • In einer mittelgroßen Schüssel, den Quark mit dem Limettensaft und dem Honig rühren.
    • Zwiebel und Schnittlauch ganz fein schneiden und hinzufügen.
    • Mit Salz und Chilipulver nach Geschmack würzen.
    • Bis zum Ende der Backzeit der Süßkartoffeln ziehen lassen und nochmal kurz rühren.
  • Süßkartoffeln nach der Backzeit aus den Alu-Folien raus nehmen, auf Teller anrichten und mit Quark-Limette-Sauce gießen.

Mit angeröstetem Sesam würde es bestimmt auch gut schmecken.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 270 540
Eiweiß (g) 15,1 30,2
Kohlenhydrate (g) 42,5 85
davon Zucker (g) 15,2 30,4
Fett (g) 5 10
Ballaststoffe (g) 6,1 12,2
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Basilikum-Pesto

Die Zutaten (für zwei Personen)

  • Ganz viele Basilikum-Blätter (um die 150 muss ich aus unserem Basilikum gepflückt haben)
  • 1 frische Knoblauchzehe
  • 30 g Parmesan
  • 1 gut gefüllter Esslöffel Ricotta
  • 1 Handvoll Pinienkerne
  • 2 Prisen Salz (grob)
  • 2 Esslöffel Olivenöl

Die Zubereitung

  • Die Basilikum-Blätter waschen und sorgfältig mit einem Tuch abtrocknen. Das hat bei mir am längsten gedauert.
  • In einer Pfanne ohne Fett, die Pinienkerne braun rösten und beiseite stellen.
  • Den Parmesan reiben.
  • In einem hohen Becher, alle Zutaten zusammen mit dem Pürierstab pürieren.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 265 530
Eiweiß (g) 9,3 18,5
Kohlenhydrate (g) 4,2 8,4
davon Zucker (g) 1,8 3,5
Fett (g) 23,2 46,4
Ballaststoffe (g) 0,6 1,1

Birnenkuchen

Dieser Kuchen sieht fast wie ein Clafoutis aus. Er bleibt nach dem Backen ganz schön saftig, hat aber eine festere Konsistenz. Achtung, Suchtgefahr!

Die Zutaten (für 16 Portionen)

  • Kuchenteig
    • 3 großen Birnen
    • 150 g Weizenmehl, und ein bisschen mehr für die Backform
    • 100 g Zucker
    • 2 Eier
    • 10 cL Milch
    • 30 g Kokosfett
    • 1 Päckchen Hefe
    • 4 mL Birnenbrand
    • Butter
    • 1 Prise Salz
  • Oben drauf
    • 80 g Butter
    • 2 Eier
    • 5 Esslöffel Zucker
    • 1 Prise Salz

Die Zubereitung

  • Den Backofen bei 180 °C Umluft vorheizen.
  • Teig vorbereiten:
    • In einer großen Schüssel, die zwei Eier mit dem Zucker und der Prise Salz so lange mit dem Besen schlagen, bis die Mischung schäumt.
    • Kokosfett erhitzen, bis es flüssig wird.
    • Mehl, Hefe, Milch, Birnenbrand und Kokosfett nach und nach mit der Eier-Mischung rühren.
    • Eine runde Backform (28 cm) mit Butter gut einfetten, und danach Mehl drin wälzen.
    • Den Teig in die Backform gießen.
    • Die Birnen schälen, in kleinen Stücken schneiden und in den Teig verteilen.
    • Die Backform eine halbe Stunde im Backofen lassen.
  • Jetzt kommt noch was oben drauf:
    • Butter schmelzen lassen.
    • In einer kleinen Schüssel, die zwei Eier mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen.
    • Die etwas abgekühlte flüssige Butter zur Eier-Zucker-Mischung hinzufügen.
    • Nach der 30 Minuten Backzeit, den Kuchen aus dem Backofen raus nehmen.
    • Die Butter-Eier-Zucker-Mischung oben drauf gießen.
    • Den Kuchen weitere zwanzig Minuten backen lassen.
    • Kuchen in der Backform abkühlen lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 158,1 2530
Eiweiß (g) 3,2 51,4
Kohlenhydrate (g) 18,7 299,2
davon Zucker (g) 11,4 182,2
Fett (g) 7,9 125,8
Ballaststoffe (g) 1 16

Feldsalat mit Mozzarella, Birne und Granatapfelkernen

Die Zutaten (für 4 Personen als Vorspeise)

  • 2 Esslöffel selbst-gemachtem Heidelbeeren-Essig
  • 1 Esslöffel Walnußöl
  • 1 Esslöffel Sonnenblumenkernöl
  • 1 Teelöffel Honig, mild
  • 100 g Feldsalat
  • 1 mittelgroße Birne
  • 250 g Büffelmozzarella (Abtropfgewicht)
  • Granatapfelkerne nach Lust und Laune.
  • 1/2 Espresso-Löffel Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • In einer großen Schüssel, den Honig im Essig lösen und rühren. Mein Honig war fester Konsistenz, ich habe die Schüssel mit ganz niedriger Hitze auf der Platte geheizt, um seine Löslichkeit zu erhöhen. Nach dem Rühren bleibt der Honig auch bei Raumtemperatur im Essig gelöst.
  • Die Vinaigrette mit Öl, Salz und Pfeffer fertig stellen.
  • Die Birne schälen und in kleinen Stücken schneiden.
  • Die Mozzarella in größeren Würfeln schneiden.
  • Den gewaschenen und abgetropften Feldsalat mit den Granatapfelkernen, der Birne und der Mozzarella in der Schüssel mit der Vinaigrette gut rühren und fertig.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 246,3 985
Eiweiß (g) 8,9 35,4
Kohlenhydrate (g) 8,4 33,4
davon Zucker (g) 7,1 28,2
Fett (g) 19,7 78,6
Ballaststoffe (g) 1,7 6,8

Pastinaken-Suppe

Seitdem ich vor zwei Wochen ein Couscous mit Pastinaken statt Rüben gekocht habe, weil der Ehemann keine Rübe im Supermarkt finden konnte, kann ich nicht mehr genug von dem Zeug bekommen. Diese Suppe habe ich mir gestern beim Einkaufen vor dem Sport zusammen gereimt. Da das Ergebnis dem Ehemann so gemundet hat, dass er sie als seine neue Lieblingssuppe gekürt hat, halte ich sie fest. In einer Sache sind wir uns nicht einig. Im Nachhinein bin ich mir nicht mehr sicher, dass Speck eine so gute Idee war. Ich fand die Suppe zwar sehr lecker und wir haben zu zweit den Topf geleert, aber ohne Speck hätte es mir noch besser geschmeckt, glaube ich. Das empfindet er nicht so. Beim nächsten Mal probiere ich die vegetarische Variante.

Die Zutaten (für 4 Portionen)

  • 150 g Speckwürfel
  • 2 kleine Zwiebel
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 Pastinaken
  • 1 Mairübe
  • Petersilie
  • 10 g Butter
  • 1 Becher Sauerrahm
  • Salz

Die Zubereitung

  • Gemüse schälen und in groben Stücken schneiden. Je kleiner, desto schneller wird es gekocht.
  • In einem hohen Topf, den Speck ohne zusätzliches Fett anbraten, dann beiseite legen.
  • Die geschnittenen Zwiebeln mit Butter im gleichen Topf glasig dünsten.
  • Die restlichen Gemüsestücke hinzufügen und mit Wasser bedecken.
  • Etwa eine halbe Stunde köcheln lassen.
  • Herd ausschalten, Topf von der Kochplatte nehmen.
  • Das Gemüse mit dem Pürierstab pürieren.
  • Sauerrahm und Speck hinzufügen und gut rühren.
  • Nach Geschmack salzen und mit Petersilie oben drauf servieren. Ich finde, dass diese Suppe nicht viel gesalzen werden sollte, sonst droht der Geschmack der Pastinaken unterzugehen.

Nähwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 199,5 798
Eiweiß (g) 9,7 38,9
Kohlenhydrate (g) 19,6 78,2
davon Zucker (g) 3,8 15,3
Fett (g) 7,9 31,7
Ballaststoffe (g) 3,8 15,2

Heidelbeerenkuchen mit weißer Schokolade

Diesen Kuchen habe ich gestern für unser jährliches Hausfest gebacken. Es war das erste Mal, dass wir dabei waren, da ich die zwei letzte Jahre seitdem wir im Haus wohnen immer an dem Zeitpunkt dienstlich verreist war. Einige Nachbarn kannte ich noch gar nicht. Es war ein interessanter Nachmittag, mit vielen Leckereien. Dazu habe ich Minze-Limonade und, auf der selben Art gemacht, Ingwer-Limonade mitgebracht.

Am Tag danach…

Die Zutaten (für 16 Portionen)

  • 100 g Butter, und ein bisschen mehr um die Backform einzufetten
  • 4 Eier
  • 100 g Rohrzucker
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 200 g weißer Kuvertüre
  • 250 g Heidelbeeren

Die Zubereitung

  • Backofen bei 180°C Umluft vorheizen.
  • Die Heidelbeeren waschen und abtropfen lassen. Ich hatte eine andere Art Beeren gekauft, die auch anders hießen, ich habe schon vergessen, wie. Sie waren kleiner, dunkler und ihr Saft ist dunkelviolett. Es war auf jeden Fall ein riesiger Aufwand. Anderthalb Stunden habe ich damit verbracht, die noch vorhandenen kleinen Stielen zu entfernen (weil ich die 500 g gekaufte Schale auf einmal gewaschen habe, obwohl man für den Kuchen nur die Hälfte braucht). Deswegen empfehle ich den Kuchen ausdrücklich mit Heidelbeeren nachzumachen. Von weitem nicht so aufwendig.
  • Eine Springform einfetten (28 cm).
  • Die Butter und die weiße Kuvertüre in groben Stücken zerkleinern und zusammen in einer Schale in der Mikrowelle bei schwacher Leistung zur Schmelze bringen. Gelegentlich umrühren.
  • In einer großen Schüssel, die Butter-Schokolade-Mischung mit dem Rohrzucker schäumig schlagen.
  • Genug abkühlen lassen, um die Eier drin nacheinander mischen zu können.
  • Das Mehl und das Backpulver in kleinen Mengen zur Mischung hinfügen.
  • Die Heidelbeeren unter dem Teig vorsichtig unterheben, dabei einige Heidelbeeren behalten.
  • Den Teig in die Springform gießen und mit einem Löffel glatt verteilen. Die restlichen Heidelbeeren obendrauf streuen.
  • Für 35 Minuten bei 180 °C backen.
  • In der Springform abkühlen lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 221 3537
Eiweiß (g) 3,9 62
Kohlenhydrate (g) 26,6 425,3
davon Zucker (g) 15,1 241,9
Fett (g) 10,9 173,7
Ballaststoffe (g) 1,3 20,1

Limonade

Genau das richtige, um das Urlaubsgefühl nach der Rückkehr zu verlängern.

Die Zutaten (für 5 Gläser)

  • 2 Esslöffel Braunzucker
  • 10 große Blätter Minze
  • Anderthalb Zitronen
  • 1 Liter Sprudelwasser (bei Raumtemperatur)
  • Eiswürfel

Die Zubereitung

  • Braunzucker zum Boden einer Wasserkaraffe gleiten lassen. Unsere Wasserkaraffe ist 1,5 Liter groß, was ich für 1 Liter Limonade sehr empfehle, da das Hinzufügen vom Sprudel danach sehr schäumt.
  • Saft der Zitronen heraus pressen[1] und mit dem Zucker in der Karaffe rühren.
  • Minzeblätter in groben Stücke schneiden und hinzufügen.
  • Ein bisschen Wasser in die Karaffe geben und rühren (Kreisbewegungen mit der Hand in die Mischung erzeugen, wie damals im Chemieunterricht). Wannsinn, wie es schäumt, nee? Wenn nötig, mehr Wasser geben, bis der Zucker komplett aufgelöst ist.
  • Eine halbe Stunde kalt stellen.
  • Den Rest vom Sprudel ganz vorsichtig in die Karaffe geben (es schäumt wirklich sehr) und mit einem langen Löffel rühren.
  • Mit Eiswürfeln servieren.

[1] Das hat der Ehemann erledigt, ich bin aus dem Urlaub mit viel zu vielen kleinen Verletzungen an den Fingern zurück gekommen — Schnitte beim Kochen, beim Beach-Volley-Ball Spielen, beim Bücher Lesen… Urlaub ist gefährlich!

Nährwertangaben

pro Glas fürs Rezept
Energie (kcal) 19,6 98
Eiweiß (g) 0,06 0,3
Kohlenhydrate (g) 4,26 21,3
davon Zucker (g) 4,24 21,2
Fett (g) 0,06 0,3
Ballaststoffe (g) 0,02 0,1

Wassermelone-Minze-Sorbet

Das habe ich uns als Nachtisch gestern gemacht. Lecker, erfrischend und kalorienarm. Und man muss dafür nicht lange in der Küche stehen.

Die Zutaten (für 6 Portionen)

  • 1/6 Wassermelone (grob geschätzt, ich habe sie nicht gewogen)
  • Saft einer Limette
  • 37 g Zucker
  • 90 mL Wasser
  • Minzeblätter nach Geschmack
  • Fakultativ: Sekt (gekühlt)

Die Zubereitung

  • Sekt in den Kühlschrank stellen.
  • In einem Topf, Zucker und Wasser kurz zusammen aufkochen und beiseite abkühlen lassen.
  • Wassermelone in große Stücke schneiden und entkernen.
  • In einem hohen Becher, Wassermelone mit Limettensaft und Zuckersirup pürieren.
  • Die Minzeblätter in dünnen Streifen schneiden und in das Wassermelonenpüree rühren.
  • Die Mischung in einer großen Auflaufform gießen und mindestens vier Stunden ins Tiefkühlfach stellen. Gläser ebenfalls kalt stellen.
  • Zwischendurch, etwa jede Stunde mit einer Gabel rühren, um das Eis in kleine Stücke zu brechen.
  • Sorbet in die Gläser servieren und jeweils mit etwa 100 mL Sekt auffüllen. Mit frischen Minzeblättern dekorieren.

Nährwertangaben

mit Sekt ohne Sekt
pro Portion fürs Rezept pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 161,8 971 78,8 473
Eiweiß (g) 1,1 6,3 0,9 5,4
Kohlenhydrate (g) 23,7 142,3 18,6 111,5
davon Zucker (g) 18,5 111,1 18,5 111,1
Fett (g) 0,4 2,5 0,4 2,5
Ballaststoffe (g) 0,4 2,1 0,4 2,1

Pfifferlinge-Quiche

Jetzt ist Pfifferlinge-Zeit! Und da die Spargel-Quiche uns so gemundet hatte, lag es nahe, eine Pfifferlinge-Quiche auszuprobieren. Der eingeladene Schwiegervater war auf jeden Fall begeistert.

Die Zutaten (für vier Personen)

Für den Teig

  • 160 g Weizenmehl
  • 1 Ei
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung

  • 330 g Pfifferlinge
  • 4 Eier
  • 250 ml Sahne zum Kochen
  • 50 g Parmesan
  • 1 Bund Petersilie (kraus)
  • 1 Esslöffel geriebener Muskatnuß
  • 1 Espressolöffel Salz

Die Zubereitung

  • Zuerst den Teig vorbereiten:
    • Alle Zutaten in einer Schüssel mit den Händen zu einem homogenen Teig knetten.
    • In Frischhaltefolie eingewickelt eine halbe Stunde kalt stellen.
  • Backofen bei 180°C Umluft vorheizen.
  • Die Pfifferlinge gründlich putzen und gut abtropfen lassen.
  • Petersilie waschen und ganz fein hacken.
  • Petersilie mit Sahne, Eiern, Salz, Muskatnuß und geriebenem Parmesan gut rühren.
  • Eine runde Backform mit Butter einfetten.
  • Den Teig auspacken, mit einem Nudelholz auf einer bemehlten Fläche rund ausrollen und in der Form hinlegen (das klappt bei mir nie so rund, der Rand sieht immer zusammen geflickt aus).
  • Den Teig in der Form mit einer Gabel stechen.
  • Die Pfifferlinge auf dem Teig verteilen und den Petersilienguss drauf gießen.
  • Mit zusätzlich geriebenem Parmesan bestreuen und Dreiviertelstunde backen lassen.

Dazu gab es einen einfachen grünen Salat: zwei Esslöffel Olivenöl, eine fein geschnittene Knoblauchzehe, ein bisschen Salz und Salatblätter zusammen rühren.

Nährwertangaben (ohne Salat)

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 573 2292
Eiweiß (g) 20,4 81,5
Kohlenhydrate (g) 34,1 136,3
davon Zucker (g) 1,9 7,5
Fett (g) 39,4 157,4
Ballaststoffe (g) 6,1 24,4

Nachgekocht

In meiner Küchenecke habe ich viele persönliche Rezepte gesammelt, die ich seit Jahren immer wieder gerne koche, oder die aus meinen Büchern stammen. Hier will ich Rezepte zusammen halten, die ich durch Beiträge anderer Blogger entdeckt habe. Weil ich nicht in meinen Lesezeichen suchen will, wenn etwas mir besonders gefallen hat. Diesen Beitrag werde ich bei Gelegenheit aktualisieren.

Nachgekocht

    • Chorizo Krapfen. Die Dinger gehören absolut verboten. Aus der Zutatenliste habe ich 44 Stücke gemacht. Man kann gar nicht glauben, wie schnell sie verschwinden können. Kaum geht man ganz zufällig zur Küche, dass es schon ein oder zwei weniger auf dem Blech gibt. Auch kalt schmecken sie hevorragend.
    • Eihauch, frei modifiziert. Ich habe ungefähr die Mengenangabe auf dem Beitragsbild gedrittelt: Zwei Eier, ein Drittel einer Ricotta-Packung, ein Drittel eines Sahnebechers. Dazu geriebenen Parmesan nach Belieben, Petersilie aus dem Balkon und etwa Muskatnuß. Ich dachte, damit schaffe ich zwei Stücke. Es wurden fünf, was sich gut traf, da ich nur fünf Scheiben Räucherspeck hatte. Pro Stück 160 kcal. Bei 160 °C Umluft habe ich vierzig Minuten Backzeit gebraucht, um goldige Soufflés zu bekommen. Zum Schluß noch kurz mit dem oberen Grill gebacken. Als Begleitung gab es grüne Bohnen mit Tomaten, ausnahmsweise nicht gesalzen. Die Soufflés waren es genug.
    • Gnocchi mit Knoblauch und Spinat. Will man sich nach einem langen Arbeitstag schnell und unkompliziert ein super leckeres Abendessen zaubern, ist man hier richtig. Dazu noch einen leicht süßlichen Weißwein und der Abend wird perfekt.
    • Lachs mit Thai-Basilikum und Chili. Das Rezept hatte ich mir gemerkt, weil es so lecker aussah, und um endlich unser Thai-Basilikum zum Einsatz zu bringen. Der Einzige, der uns von den Spatzen erspart blieb. Die zehn Blätter, die ich für das Gericht verwendet habe, waren ziemlich alles, was er uns zu liefern hatte. Das Ergebnis war der Hammer! Die Chilis haben leider ihre Schärfe beim Kochen verloren. Ein genialer Einfall, auch wenn ich es selber sage: Schwarzkümmel zu den Chilis mit Knoblauch geben. Es hat eine leckere zusätzliche Note verliehen. Dazu habe ich Reis mit frischem Schnittlauch gemacht, und grüne Bohnen mit Karotten.
    • Spargel-Quiche. Also fast. Alles, was ich noch an frischen Kräuter hatte, war ein Bund Petersilie, der längst darauf wartete, verwendet zu werden. Und statt all die Gewürze zu benutzen, habe ich einfach Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und Muskatnuss benutzt. Vor dem Schieben ins Ofen habe ich noch obendrauf ein bisschen Parmesan gerieben. Ich habe eine Backzeit von 55 Minuten gebraucht. Der Ehemann hat das Ergebnis als „die beste Quiche seines Lebens“ gekürt. Die Vorbereitungszeit war nur bei mir viel länger. Mein Sparschäler ist vielleicht nicht für Spargel optimiert, ständig ist er auf der Haut geglitten, statt zu schälen.
    • Süßkartoffel-Lauchsuppe. Die neue Lieblingssuppe vom Ehemann. Bis zur nächsten Suppe. Von dem Lauch habe ich allerdings nichts gemerkt, die Süßkartoffeln haben den Geschmack dominiert.

    Süßes
    Das ist nicht meine Stärke. Der Ehemann ist sonst derjenige, der Nachtisch und Kuchen macht.

    • Vit Kladdkaka – Weißer Schokokuchen mit Himbeeren. Schnell und lecker! Ich wollte schon lange die Kombination von weißer Schokolade und Himbeeren ausprobieren. Das Rezept habe ich an einem Sonntagmorgen gelesen, und fast alle Zutaten waren in der Küche vorhanden. Statt Butter habe ich Kokosfett benutzt, weil ich nur Salzbutter hatte. Und die weiße Schokolade hat gerade für den Teig gereicht, also sind die Streifen oben drauf aus dunkler Schokolade gemacht worden. Das Ergebnis war fantastisch. Ich habe den Kuchen fünfzehn Minuten im Backofen gelassen, eine Minute länger wäre vielleicht besser gewesen.
    • Brownies mit Cookie Dough habe ich meinen Kollegen im Rahmen eines kleinen internen Seminars mitgebracht. Da mein Backblech groß ist, habe ich die doppelte Menge für alles benutzt. Gut zu wissen: Wenn man den Kuchen in 9×6=54 kleine Stücke schneidet, hat man schon ungefähr 240 kcal pro Stück. Also vorsichtig damit umgehen! Ich bin dem Rezept ziemlich treu beglieben, außer dass ich vorratsbedingt die Hälfte der Butter mir Salzbutter ersetzen musste, was man kaum merkt, und für den Cookie-Teig keine Vanille zu Hause hatte, dafür noch geriebene Orangenschalen von Dr Oetker, die benutzt werden wollten. Die Kombination Orange-Schokolade muss man nicht mehr vorstellen. Mir war das Ergebnis zu süß, aber meine Kollegen haben sich darauf gestürzt und wollen unbedingt das Rezept haben.
    • Brownie-Ostereier, dank Lieberlecker entdeckt, ursprünglich bei Malu zu finden. Ich hatte zu viel Teig und habe den Rest für größere Muffins benutzt. Bei der angegebenen Backzeit haben die „Muffins“ einen noch richtig flüssig-super-lecker-schokoladigen Kern behalten, mit einer perfekten knackigen Hülle… Also habe ich dabei zufällig Fondants au chocolat gezaubert. Die wir noch warm aus dem Backofen gegessen haben.
    • Mandel-Kardamom Plätzchen mit Rosenwasser. Die liebe Sharon war vorher auf WordPress, jetzt nicht mehr, daher hat es ewig gedauert, diesen Beitrag wieder zu finden. Ich habe diese Plätzchen für Weihnachten gebacken. Absolut der Hammer. Allerdings mit einigen Änderungen: Kokosfett statt Margarin, und ein echtes Ei statt die vegane Version aus Soja.
    • Zitronen Cheesecake im Glas. Mit dem Rezept habe ich nur sechs Gläser gefüllt, was sich gut trifft, da ich nur sechs Einweckgläser in Nachtisch-Größe besitze. Sie sind vielleicht zu groß. Aber dann hat man mehr davon! Auch auf den Hüften. So ein Glas bringt 405 kcal mit sich. Der Ehemann und der Schwiegervater waren jedenfalls begeistert. Was mir nicht so gut gelungen ist: Die Mischung aus Zitronensaft, Limettensirup, Wasser und Geliermittel zu einer homogenen Masse zu kochen. Das Geliermittel hat sich am Boden vom Topf befestigt, und ich musste danach kräftig mit dem Schneebesen rühren. Das kam davon, dass ich dachte, ich könnte Punkt 4. machen, während Punkt 3. vor sich hin köchelt. Fehler. Daher gab es viele kleine Zitronen-Gelier-Stückchen in der Creme, was aber doch gar nicht gestört hat.

    Das muss ich unbedingt mal probieren