Grüne Bohnen mit Pfifferlingen

Grüne Bohnen mit Tomaten mache ich relativ häufig. Auf dem Markt am Samstag gab es aber wieder viele Pfifferlinge, und mir ist durch den Kopf geschossen, dass man sie auch bestimmt wunderbar mit grünen Bohnen kombinieren könnte. Die lagen so schön nebenan in der Nachbarkiste. Gedacht, getan. Hat sich gelohnt. Ein Trostpflaster, bei den aktuellen düsteren Nachrichten.

Die Zutaten (für zwei Portionen)

  • 250 g grüne Bohnen
  • 150 g Pfifferlinge
  • 1 große Knoblauchzehe
  • Fleur de sel aus der Camargue
  • 2 Esslöffel Olivenöl

Die Zubereitung

  • Die Pfifferlinge gründlich waschen. Je nach Größe noch halbieren oder dritteln.
  • Die grünen Bohnen waschen. Die Ende abschneiden und die Bohnen halbieren.
  • In einem Topf, das Olivenöl erhitzen.
  • Die Knoblauchzehe klein schneiden und dem Öl geben.
  • Die Pfifferlingen und Bohnen in den Topf geben. Rühren und gedeckt zwanzig Minuten bei geringer Hitze kochen lassen.
  • Kurz vor Ende der Kochzeit, den Salz untermischen.

Dazu gab’s, nicht mehr vegan, vom Ehemann gebratene Spiegeleier mit Kräuter der Provence, sowie Schwarzbrot mit einer Art Tilsiter.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 133 266
Eiweiß (g) 4 7,9
Kohlenhydrate (g) 5,3 10,7
davon Zucker (g) 3 5,9
Fett (g) 9,9 19,7
Ballaststoffe (g) 8,1 16,2


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Übung macht die Meisterin

Mein erster Versuch mit dem Dutch baby war nicht so gut gelungen. Der Rand war beim Backen nicht so hoch gekommen, der Boden wurde zu dick. Ich hatte gedacht, es läge daran, dass ich keine feuerfeste Pfanne habe. Dafür habe ich diese zwei kleinen Pyrex-Backformen, 14 Zentimeter Durchmesser, die abrupte Temperaturunterschiede nicht leiden können[1]. Ich hatte sie eingebuttert, mit Teig gefüllt und in den heißen Backofen rein geschoben, anstatt den Teig in heißen Formen zu gießen. Ich war vom Ergebnis enttäuscht, der Ehemann fand es gut.

Vermutlich war das Problem nur, dass es zu viel Teig gab. Nach dem heutigen tollen Tag am und im Starnberger See sind wir, noch vor Anbruch des Gewitters, zurück nach Hause gefahren. Ich hatte gestern am Markt impulsiv Aprikosen und Kirschen gekauft und dachte, es wäre ein guter Tag, um einen neuen Versuch zu wagen. Diesmal habe ich die Menge nicht halbiert sondern gedrittelt. Ein Ei, 50 mL Mehl, 66 mL Milch und ein Teelöffel Puderzucker dazu. Auf Salz habe ich verzichtet. Ich habe eh nur Salzbutter zu Hause, damit habe ich die Formen eingefettet.

Nach zwanzig Minuten bei 190°C Umluft habe ich voller Begeisterung gemerkt, dass diesmal die Eierkuchen richtig hohe Ränder gebildet haben. Kurz abkühlen gelassen, mit Obst und selbst geschlagener Sahne gefüllt, drei Kirschen als Deko drauf, fertig! Ich habe den Ehemann glücklich gemacht. Das letzte Bild rechts sieht so dunkel aus, weil inzwischen das Gewitter in Gilching angekommen war.

[1] Ich weiß noch, wie mein Vater einmal Lammbraten gemacht hatte. Das war, nachdem meine Mutter sich von ihm getrennt hatte. Zum Lammbraten gehören bei uns traditionell Flageolets. Die wollte mein Vater aber nicht separat kochen, sondern zum Braten zwischendurch geben. Er hatte die große, heiße Pyrex-Form aus dem Backofen geholt und die kalten Flageolets sofort rein geschmissen. „Klirr!“, hatte die Pyrex-Form gemacht. Und Tschüß, Abendessen!


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Heidelbeeren-Himbeeren-Muffins

Vom Marktbesuch am letzten Wochenende in Starnberg waren eine halbe Schachtel Heidelbeeren und eine Handvoll tiefgefrorene Himbeeren übrig geblieben. Wie wär’s in Muffins? Das Ergebnis ist so sensationell geworden, ich kann das Rezept nicht für mich behalten. Und die Hände riechen nach dem Verspeisen unglaublich gut.

Hoffentlich sind noch Muffins da, wenn der Ehemann morgen zurück kommt. Ach, nee, blöder Scherz, so viele Muffins kann ich nun auch nicht essen.

Die Zutaten (für 12 Muffins)

  • 220 g Dinkelmehl, was ich gerade noch an Mehl in der Küche hatte… Nein, stimmt nicht ganz. Ich habe zuerst die letzten 20 g Buchweizenmehl verbraucht und dazu 200 g Dinkelmehl gekippt.
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 150 g brauner Zucker (es ist mir doch ein Tick zu süß, 120 g hätten auch gereicht)
  • 120 g Butter (Salzbutter)
  • 300 g Joghurt (ich habe zwei fettfreie Joghurtbecher vom Penny benutzt)
  • 1 Ei
  • 125 g Heidelbeeren
  • 1 Handvoll Himbeeren

Die zubereitung

  • Die Beeren waschen und austrocknen. Meine Himbeeren waren vom letzten Wochenende schon gewaschen und tiefgefroren, ich habe sie in zwei oder drei Stücke per Hand gebrochen, damit sie sich besser in dem Teig verteilen.
  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Mehl und Backpulver in einer großen Schüssel mischen.
  • Die Butter weich machen.
  • In einer anderen Schüssel, Zucker, Ei und Butter schaumig zusammen rühren, dann das Joghurt unterrühren. Falls es dabei den Anschein gibt, dass es ausflockt: Es kann sein, dass die Butter durch die zu kalte Joghurte wieder in feine Stücke erstarrt, es ist nicht der Joghurt, der sich zersetzt.
  • Die Butter-Zucker-Ei-Joghurt-Mischung zum Mehl geben und gut rühren.
  • Die Beeren unter den Teig mischen.
  • Den Teig in die Muffinformen verteilen.
  • Bei 180 °C etwa fünfundzwanzig Minuten backen lassen.

Nährwertangaben

pro Muffin fürs Rezept
Energie (kcal) 213 2556
Eiweiß (g) 3,9 46,7
Kohlenhydrate (g) 28 336
davon Zucker (g) 14,8 177,4
Fett (g) 9,3 111,8
Ballaststoffe (g) 1,5 18,3


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Erfrischendes Gazpacho

Die Zutaten (für 6 Portionen)

Für die Suppe:

  • 750 g Tomaten
  • 1 große Gurke
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 5 großen Minzblätter
  • 3 Esslöffeln Olivenöl
  • 2 Teelöffeln Salz
  • Viele kleine Eiswürfel

Zum drauf streuen:

  • 2 gelben Paprikas
  • 1 Gurke
  • Frühlingszwiebeln

Die Zubereitung

  • Alle Zutaten für die Suppe grob schneiden und in einer Küchenmaschine zusammen prozessieren.
  • Die Suppe in eine große Schüssel geben und mindestens zwei Stunden im Kühlschrank lassen.
    • Die Kapazität meiner Küchenmaschine ist nicht so groß und ich musste die Prozessierung in drei Vorgängen machen. Hauptsache, danach ist alles gut gemischt.
  • Das Gemüse zum drauf streuen klein schneiden und separat in Schüsseln servieren.

Dazu passt Ciabatta sehr gut. Vor allem in kleinen Stücken mit Olivenöl angebraten.

Nährwertangaben (ohne Brot)

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 121 726
Eiweiß (g) 3,3 19,5
Kohlenhydrate (g) 12,5 75
davon Zucker (g) 9 54,2
Fett (g) 5,4 32,3
Ballaststoffe (g) 5,6 33,3


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Minze-Joghurt-Sauce

Diese Sauce kann wunderbar als Dip eingesetzt werden, mit Naan Brot zum Beispiel, oder Veggie-Sticks. Ich habe sie mir schnell gemacht, weil ich für heute Abend Auberginen in Minze-Joghurt-Sauce machen wollte, aber keine Minzsauce aus dem asiatischen Supermarkt hatte.

Die Zutaten

  • Ein Bund frischer Minze
  • 2 Esslöffel Erdnussöl
  • 2 gut gehäuften Esslöffel Naturjoghurt
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 kleiner Teelöffel Salz

Die Zubereitung

  • Die Knoblauchzehe schälen.
  • Die Minzblätter von den Stielen trennen, wachsen und in einen hohen Pürierbecher werfen.
  • Alle anderen Zutaten in den Becher werfen und pürieren.
  • Die Sauce mindestens eine Stunde ruhen lassen.

Nährwertangaben

fürs Rezept
Energie (kcal) 217
Eiweiß (g) 2,6
Kohlenhydrate (g) 3,5
davon Zucker (g) 2,3
Fett (g) 21,4
Ballaststoffe (g) 0,5


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Ente asiatisch

Davon kann der Ehemann nicht genug kriegen. Ich habe mir das Gericht am Anfang des Monates ausgedacht und da wir noch von den Sojasprossen und Bambussprossen jeweils ein halbes Glas übrig hatten, wurde es diese Woche nochmal gekocht. Hier das Rezept.

Die Zutaten (für vier Portionen)

  • 2 kleine Entenbrustfilets (450 g)
  • 300 g Reis
  • 2 Karotten
  • 2 grünen Paprikas
  • 1 halbe große Zwiebel
  • 1/2 Glas Sojasprossen
  • 1/2 Glas Bambussprossen
  • Sojasauce
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stück Ingwer (so lang wie ein halber Daum)

Die Zubereitung

  • Den Reis in Salzwasser gar kochen.
  • Währenddessen, die Zwiebel schälen und grob schneiden.
  • Die Paprikas waschen und in halbe Streifen schneiden.
  • Die Möhren schälen und in halbe Ringe schneiden.
  • Die Knoblauchzehe und den Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden.
  • Das Gemüse mit dem Knoblauch und Ingwer in einer großen Pfanne knackig braten.
  • Und noch währenddessen bereitet der Ehemann das Entenfleisch zu: Die Entenbrustfilets auf beiden Seiten leicht einsalzen, in einer heißen Pfanne zwei-drei Minuten pro Seite anbraten, dann in Alufolie einwickeln und im bei 160°C vorgewärmten Backofen fünfzehn bis zwanzig Minuten backen. Heraus nehmen, kurz abkühlen lassen und mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden.
  • Reis, Gemüse und Entenfleisch auf Tellern anrichten.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 572,3 2289
Eiweiß (g) 28,7 114,8
Kohlenhydrate (g) 62,5 250
davon Zucker (g) 6,9 27,5
Fett (g) 21,4 85,6
Ballaststoffe (g) 5,2 20,9


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Brokkoli-Creme-Süppchen

Die Zutaten (für drei Personen als Vorspeise)

  • 1 Brokkoli
  • 2 Stangen Sellerie
  • 100 mL Schlagrahm
  • 300 mL Gemüsebrühe
  • Salz
  • Korianderblätter

Die Zubereitung

  • Den Brokkoli waschen und die Röschen abschneiden.
  • Die Selleriestangen grob schneiden.
  • In einem Topf, die Brokkoliröschen und die Selleriestücke mit der Gemüsebrühe kochen, bis sie gar sind.
  • Abkühlen lassen (gerade genug, um beim eventuellen Spritzen Brandblasen auf der Haut zu verhindern) und mit einem Pürierstab pürieren.
  • Die Suppe durch ein Sieb passieren.
  • Schlagrahm unterrühren und die Suppe wieder erwärmen.
  • Nach Geschmack salzen.
  • Mit Korianderblättern servieren.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 142,7 428
Eiweiß (g) 5,2 15,6
Kohlenhydrate (g) 4,6 13,9
davon Zucker (g) 4,2 12,6
Fett (g) 11,3 34
Ballaststoffe (g) 3,5 10,5


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Radieschenblättersuppe

Die Zutaten (für drei Personen als Vorspeise)

  • Blätter von einem Bund Radieschen
  • 1 Zwiebel
  • 2 kleine, mehlig kochende Kartoffeln
  • 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • 1/2 Liter Wasser
  • 20 g Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Crème fraîche

Die Zubereitung

  • Die Blätter von den Radieschen trennen und abwaschen.
  • Die Zwiebel schälen und grob schneiden.
  • Die Kartoffeln schälen und klein schneiden.
  • In einem Topf, Butter erhitzen.
  • Die Zwiebelstücke und Radieschenblätter in die Butter andünsten.
  • Mit Brühe ablöschen.
  • Kartoffelstücke hinzufügen und mit dem Wasser bedecken.
  • Bei kleiner Hitze zwanzig Minuten köcheln lassen.
  • Die Suppe pürieren.
  • Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Mit einem Klecks Crème fraîche servieren.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 161 484
Eiweiß (g) 3,4 10,2
Kohlenhydrate (g) 12,4 37,3
davon Zucker (g) 3,5 10,5
Fett (g) 11,6 34,8
Ballaststoffe (g) 2,1 6,2


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Omelette mit grünem Spargel und Tomaten

Ein Frühlingsklassiker, den ich seit einigen Jahren immer wieder mache. Denkbar einfach.

Die Zutaten (für zwei Personen als Hauptspeise)

  • 3 Eier (mehr hatte ich nicht, im Kühlschrank, vor dem Wochenende)
  • 5 cL Schlagsahne (Milch hatte ich auch keine mehr)
  • 1/2 Bund grünes Spargels (so viel musste noch verbraucht werden)
  • 2 kleine Tomaten
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • Sumach nach Belieben

Die Zubereitung

  • Das harte Ende der Spargel abschneiden und den unteren Drittel schälen.
  • Die Tomaten waschen.
  • Spargel und Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden.
  • Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann die Spargel- und Tomatenstücke drin kurz anbraten.
  • Die Eier zusammen mit der Schlagsahne und Salz mithilfe einer Gabel schlagen.
  • Die Eiermischung in die Pfanne überall verteilen und bei schwacher Hitze so lange anbraten, bis die Omelette an der Oberfläche nicht mehr flüssig ist. Das dauert lange, ist aber einfacher als zu wenden, da ich keinen geeigneten Deckel dafür habe. Daher die schwache Hitze, um die untere Seite nicht anzubrennen.
  • Vor dem Servieren, mit Sumach bestreuen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 245 490
Eiweiß (g) 12,7 25,3
Kohlenhydrate (g) 5,4 10,7
davon Zucker (g) 3,3 6,5
Fett (g) 18,6 37,1
Ballaststoffe (g) 2,4 4,8


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Rhabarber-Blechkuchen

Uch, schon fehlen vier Stücke!

Die Zutaten (für etwa 18 Stücke, ja, wenn man drei Rhabarber-Reihen pro Stück hat, dann hat man eben zum Schluss zwei längere Stücke mit nur zwei Reihen, so genau ist es nicht, aber egal)

  • Für den Teig
    • 300 g Mehl
    • 1 Päckchen Backpulver
    • 1 Becher Naturjoghurt
    • 100 mL Milch
    • 100 g Butter, geschmolzen
    • 75 g Braunzucker
  • Für den Belag
    • 250 g Magerquark
    • 3 Becher Naturjoghurt (weil ich nicht genug Quark gekauft hatte)
    • 3 Eier
    • 200 g Braunzucker
    • 7 Stangen Rhabarber

Die Zubereitung

  • Backofen bei 180 °C Umluft vorheizen.
  • Alle Zutaten für den Teig zusammen rühren und auf ein mit Backpapier belegtes Blech glatt verteilen.
  • Quark, Joghurte, Eier und Zucker ebenfalls zusammen rühren und auf dem Teig verteilen.
  • Die Rhabarberstangen schälen (habe ich gemacht, obwohl sie frisch vom Markt sind, eigentlich eher abgepellt, das ging sehr einfach) und in Stücke schneiden.
  • Die Rhabarberstücke in den Belag drücken.
  • Bei 180 °C für Dreiviertelstunde backen lassen.

Nährwertangaben

Mit halbfetter Milch und den 0,1% Fett Joghurten von Andechser gerechnet, da ich diese verwendet habe.

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 201,5 3627
Eiweiß (g) 6,4 115,5
Kohlenhydrate (g) 30 540,5
davon Zucker (g) 17,8 320,1
Fett (g) 5,8 104,3
Ballaststoffe (g) 1,1 20,6


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.