Pastinaken-Suppe

Seitdem ich vor zwei Wochen ein Couscous mit Pastinaken statt Rüben gekocht habe, weil der Ehemann keine Rübe im Supermarkt finden konnte, kann ich nicht mehr genug von dem Zeug bekommen. Diese Suppe habe ich mir gestern beim Einkaufen vor dem Sport zusammen gereimt. Da das Ergebnis dem Ehemann so gemundet hat, dass er sie als seine neue Lieblingssuppe gekürt hat, halte ich sie fest. In einer Sache sind wir uns nicht einig. Im Nachhinein bin ich mir nicht mehr sicher, dass Speck eine so gute Idee war. Ich fand die Suppe zwar sehr lecker und wir haben zu zweit den Topf geleert, aber ohne Speck hätte es mir noch besser geschmeckt, glaube ich. Das empfindet er nicht so. Beim nächsten Mal probiere ich die vegetarische Variante.

Die Zutaten (für 4 Portionen)

  • 150 g Speckwürfel
  • 2 kleine Zwiebel
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 Pastinaken
  • 1 Mairübe
  • Petersilie
  • 10 g Butter
  • 1 Becher Sauerrahm
  • Salz

Die Zubereitung

  • Gemüse schälen und in groben Stücken schneiden. Je kleiner, desto schneller wird es gekocht.
  • In einem hohen Topf, den Speck ohne zusätzliches Fett anbraten, dann beiseite legen.
  • Die geschnittenen Zwiebeln mit Butter im gleichen Topf glasig dünsten.
  • Die restlichen Gemüsestücke hinzufügen und mit Wasser bedecken.
  • Etwa eine halbe Stunde köcheln lassen.
  • Herd ausschalten, Topf von der Kochplatte nehmen.
  • Das Gemüse mit dem Pürierstab pürieren.
  • Sauerrahm und Speck hinzufügen und gut rühren.
  • Nach Geschmack salzen und mit Petersilie oben drauf servieren. Ich finde, dass diese Suppe nicht viel gesalzen werden sollte, sonst droht der Geschmack der Pastinaken unterzugehen.

Nähwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 199,5 798
Eiweiß (g) 9,7 38,9
Kohlenhydrate (g) 19,6 78,2
davon Zucker (g) 3,8 15,3
Fett (g) 7,9 31,7
Ballaststoffe (g) 3,8 15,2
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Heidelbeerenkuchen mit weißer Schokolade

Diesen Kuchen habe ich gestern für unser jährliches Hausfest gebacken. Es war das erste Mal, dass wir dabei waren, da ich die zwei letzte Jahre seitdem wir im Haus wohnen immer an dem Zeitpunkt dienstlich verreist war. Einige Nachbarn kannte ich noch gar nicht. Es war ein interessanter Nachmittag, mit vielen Leckereien. Dazu habe ich Minze-Limonade und, auf der selben Art gemacht, Ingwer-Limonade mitgebracht.

Am Tag danach…

Die Zutaten (für 16 Portionen)

  • 100 g Butter, und ein bisschen mehr um die Backform einzufetten
  • 4 Eier
  • 100 g Rohrzucker
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 200 g weißer Kuvertüre
  • 250 g Heidelbeeren

Die Zubereitung

  • Backofen bei 180°C Umluft vorheizen.
  • Die Heidelbeeren waschen und abtropfen lassen. Ich hatte eine andere Art Beeren gekauft, die auch anders hießen, ich habe schon vergessen, wie. Sie waren kleiner, dunkler und ihr Saft ist dunkelviolett. Es war auf jeden Fall ein riesiger Aufwand. Anderthalb Stunden habe ich damit verbracht, die noch vorhandenen kleinen Stielen zu entfernen (weil ich die 500 g gekaufte Schale auf einmal gewaschen habe, obwohl man für den Kuchen nur die Hälfte braucht). Deswegen empfehle ich den Kuchen ausdrücklich mit Heidelbeeren nachzumachen. Von weitem nicht so aufwendig.
  • Eine Springform einfetten (28 cm).
  • Die Butter und die weiße Kuvertüre in groben Stücken zerkleinern und zusammen in einer Schale in der Mikrowelle bei schwacher Leistung zur Schmelze bringen. Gelegentlich umrühren.
  • In einer großen Schüssel, die Butter-Schokolade-Mischung mit dem Rohrzucker schäumig schlagen.
  • Genug abkühlen lassen, um die Eier drin nacheinander mischen zu können.
  • Das Mehl und das Backpulver in kleinen Mengen zur Mischung hinfügen.
  • Die Heidelbeeren unter dem Teig vorsichtig unterheben, dabei einige Heidelbeeren behalten.
  • Den Teig in die Springform gießen und mit einem Löffel glatt verteilen. Die restlichen Heidelbeeren obendrauf streuen.
  • Für 35 Minuten bei 180 °C backen.
  • In der Springform abkühlen lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 221 3537
Eiweiß (g) 3,9 62
Kohlenhydrate (g) 26,6 425,3
davon Zucker (g) 15,1 241,9
Fett (g) 10,9 173,7
Ballaststoffe (g) 1,3 20,1

Limonade

Genau das richtige, um das Urlaubsgefühl nach der Rückkehr zu verlängern.

Die Zutaten (für 5 Gläser)

  • 2 Esslöffel Braunzucker
  • 10 große Blätter Minze
  • Anderthalb Zitronen
  • 1 Liter Sprudelwasser (bei Raumtemperatur)
  • Eiswürfel

Die Zubereitung

  • Braunzucker zum Boden einer Wasserkaraffe gleiten lassen. Unsere Wasserkaraffe ist 1,5 Liter groß, was ich für 1 Liter Limonade sehr empfehle, da das Hinzufügen vom Sprudel danach sehr schäumt.
  • Saft der Zitronen heraus pressen[1] und mit dem Zucker in der Karaffe rühren.
  • Minzeblätter in groben Stücke schneiden und hinzufügen.
  • Ein bisschen Wasser in die Karaffe geben und rühren (Kreisbewegungen mit der Hand in die Mischung erzeugen, wie damals im Chemieunterricht). Wannsinn, wie es schäumt, nee? Wenn nötig, mehr Wasser geben, bis der Zucker komplett aufgelöst ist.
  • Eine halbe Stunde kalt stellen.
  • Den Rest vom Sprudel ganz vorsichtig in die Karaffe geben (es schäumt wirklich sehr) und mit einem langen Löffel rühren.
  • Mit Eiswürfeln servieren.

[1] Das hat der Ehemann erledigt, ich bin aus dem Urlaub mit viel zu vielen kleinen Verletzungen an den Fingern zurück gekommen — Schnitte beim Kochen, beim Beach-Volley-Ball Spielen, beim Bücher Lesen… Urlaub ist gefährlich!

Nährwertangaben

pro Glas fürs Rezept
Energie (kcal) 19,6 98
Eiweiß (g) 0,06 0,3
Kohlenhydrate (g) 4,26 21,3
davon Zucker (g) 4,24 21,2
Fett (g) 0,06 0,3
Ballaststoffe (g) 0,02 0,1

Wassermelone-Minze-Sorbet

Das habe ich uns als Nachtisch gestern gemacht. Lecker, erfrischend und kalorienarm. Und man muss dafür nicht lange in der Küche stehen.

Die Zutaten (für 6 Portionen)

  • 1/6 Wassermelone (grob geschätzt, ich habe sie nicht gewogen)
  • Saft einer Limette
  • 37 g Zucker
  • 90 mL Wasser
  • Minzeblätter nach Geschmack
  • Fakultativ: Sekt (gekühlt)

Die Zubereitung

  • Sekt in den Kühlschrank stellen.
  • In einem Topf, Zucker und Wasser kurz zusammen aufkochen und beiseite abkühlen lassen.
  • Wassermelone in große Stücke schneiden und entkernen.
  • In einem hohen Becher, Wassermelone mit Limettensaft und Zuckersirup pürieren.
  • Die Minzeblätter in dünnen Streifen schneiden und in das Wassermelonenpüree rühren.
  • Die Mischung in einer großen Auflaufform gießen und mindestens vier Stunden ins Tiefkühlfach stellen. Gläser ebenfalls kalt stellen.
  • Zwischendurch, etwa jede Stunde mit einer Gabel rühren, um das Eis in kleine Stücke zu brechen.
  • Sorbet in die Gläser servieren und jeweils mit etwa 100 mL Sekt auffüllen. Mit frischen Minzeblättern dekorieren.

Nährwertangaben

mit Sekt ohne Sekt
pro Portion fürs Rezept pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 161,8 971 78,8 473
Eiweiß (g) 1,1 6,3 0,9 5,4
Kohlenhydrate (g) 23,7 142,3 18,6 111,5
davon Zucker (g) 18,5 111,1 18,5 111,1
Fett (g) 0,4 2,5 0,4 2,5
Ballaststoffe (g) 0,4 2,1 0,4 2,1

Pfifferlinge-Quiche

Jetzt ist Pfifferlinge-Zeit! Und da die Spargel-Quiche uns so gemundet hatte, lag es nahe, eine Pfifferlinge-Quiche auszuprobieren. Der eingeladene Schwiegervater war auf jeden Fall begeistert.

Die Zutaten (für vier Personen)

Für den Teig

  • 160 g Weizenmehl
  • 1 Ei
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung

  • 330 g Pfifferlinge
  • 4 Eier
  • 250 ml Sahne zum Kochen
  • 50 g Parmesan
  • 1 Bund Petersilie (kraus)
  • 1 Esslöffel geriebener Muskatnuß
  • 1 Espressolöffel Salz

Die Zubereitung

  • Zuerst den Teig vorbereiten:
    • Alle Zutaten in einer Schüssel mit den Händen zu einem homogenen Teig knetten.
    • In Frischhaltefolie eingewickelt eine halbe Stunde kalt stellen.
  • Backofen bei 180°C Umluft vorheizen.
  • Die Pfifferlinge gründlich putzen und gut abtropfen lassen.
  • Petersilie waschen und ganz fein hacken.
  • Petersilie mit Sahne, Eiern, Salz, Muskatnuß und geriebenem Parmesan gut rühren.
  • Eine runde Backform mit Butter einfetten.
  • Den Teig auspacken, mit einem Nudelholz auf einer bemehlten Fläche rund ausrollen und in der Form hinlegen (das klappt bei mir nie so rund, der Rand sieht immer zusammen geflickt aus).
  • Den Teig in der Form mit einer Gabel stechen.
  • Die Pfifferlinge auf dem Teig verteilen und den Petersilienguss drauf gießen.
  • Mit zusätzlich geriebenem Parmesan bestreuen und Dreiviertelstunde backen lassen.

Dazu gab es einen einfachen grünen Salat: zwei Esslöffel Olivenöl, eine fein geschnittene Knoblauchzehe, ein bisschen Salz und Salatblätter zusammen rühren.

Nährwertangaben (ohne Salat)

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 573 2292
Eiweiß (g) 20,4 81,5
Kohlenhydrate (g) 34,1 136,3
davon Zucker (g) 1,9 7,5
Fett (g) 39,4 157,4
Ballaststoffe (g) 6,1 24,4

Nachgekocht

In meiner Küchenecke habe ich viele persönliche Rezepte gesammelt, die ich seit Jahren immer wieder gerne koche, oder die aus meinen Büchern stammen. Hier will ich Rezepte sammeln, die ich durch Beiträge anderer Blogger entdeckt habe. Weil ich nicht in meinen Lesezeichen suchen will, wenn etwas mir besonders gefallen hat. Diesen Beitrag werde ich bei Gelegenheit aktualisieren.

Nachgekocht

  • Spargel-Quiche. Also fast. Alles, was ich noch an frische Kräuter hatte, war ein Bund Petersilie, der längst darauf wartete, verwendet zu werden. Und statt all die Gewürze zu benutzen, habe ich einfach Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und Muskatnuss benutzt. Vor dem Schieben ins Ofen habe ich noch obendrauf ein bisschen Parmesan gerieben. Ich habe eine Backzeit von 55 Minuten gebraucht. Der Ehemann hat das Ergebnis als „die beste Quiche seines Lebens“ gekürt. Die Vorbereitungszeit war nur bei mir viel länger. Mein Sparschäler ist vielleicht nicht für Spargel optimiert, ständig ist er auf der Haut geglitten, statt zu schälen.
  • Vit Kladdkaka – Weißer Schokokuchen mit Himbeeren. Schnell und lecker! Ich wollte schon lange die Kombination von weißer Schokolade und Himbeeren ausprobieren. Das Rezept habe ich an einem Sonntagmorgen gelesen, und fast alle Zutaten waren in der Küche vorhanden. Statt Butter habe ich Kokosfett benutzt, weil ich nur Salzbutter hatte. Und die weiße Schokolade hat gerade für den Teig gereicht, also sind die Streifen oben drauf aus dunkler Schokolade gemacht worden. Das Ergebnis war fantastisch. Ich habe den Kuchen fünfzehn Minuten im Backofen gelassen, eine Minute länger wäre vielleicht besser gewesen.
  • Brownie-Ostereier, dank Lieberlecker entdeckt, ursprünglich bei Malu zu finden. Ich hatte zu viel Teig und habe den Rest für größere Muffins benutzt. Bei der angegebenen Backzeit haben die „Muffins“ einen noch richtig flüssig-super-lecker-schokoladigen Kern behalten, mit einer perfekten knackigen Hülle… Also habe ich dabei zufällig Fondants au chocolat gezaubert. Die wir noch warm aus dem Backofen gegessen haben.
  • Mandel-Kardamom Plätzchen mit Rosenwasser. Die liebe Sharon war vorher auf WordPress, jetzt nicht mehr, daher hat es ewig gedauert, diesen Beitrag wieder zu finden. Ich habe diese Plätzchen für Weihnachten gebacken. Absolut der Hammer. Allerdings mit einigen Änderungen: Kokosfett statt Margarin, und ein echtes Ei statt die vegane Version aus Soja.

Das muss ich unbedingt mal probieren

 

Rote Beete Auflauf mit Feta

Einfach und lecker. Ich benutze zu selten rote Beeten in der Küche, das sollte sich ändern. Ich habe sie ohne Handschuhe geschnitten. Die Farbe auf den Fingern ist relativ schnell wieder verschwunden.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 4 kleinen roten Beeten (meine waren wirklich klein, ich habe vergessen, sie zu wiegen, aber schätze sie auf maximal 300 g insgesamt)
  • 200 g Feta
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 4 Zweige Rosmarin
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Die roten Beeten und den Feta in kleinen Würfeln schneiden.
  • In einer kleinen Auflaufform, die gewaschenen Zweige Rosmarin legen.
  • Zuerst die Würfel roter Beete auf dem Rosmarin streuen, dann mit dem Feta bedecken.
  • Olivenöl in dünnem Strahl drüber gießen und pfeffern.
  • Für etwa vierzig Minuten bei 150°C backen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 400 800
Eiweiß (g) 23,3 46,5
Kohlenhydrate (g) 13,6 27,2
davon Zucker (g) 13,6 27,2
Fett (g) 29 58
Ballaststoffe (g) 3,8 7,5

Grüner Spargel mit Tomaten

Diesen Salat habe ich heute Abend entworfen. Dazu gab’s je ein weichgekochtes Ei und Baguette.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 3 Esslöffel dunkler Balsamico
  • 1 Esslöffel geschmackneutrales Öl, z.B. Sonnenblumenöl
  • 8 Stangen grüner Spargel
  • 200 g Cocktail-Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Handvoll Pinienkerne
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Die Spargel waschen, in fingerlangen Stücke schneiden und in der Länge halbieren oder vierteln, je nachdem, wie dick die Stücke sind.
  • Die Tomaten in der Länge halbieren.
  • Die Zwiebel in Brunoise schneiden.
  • In einer Pfanne, die Pinienkerne ohne Fett leicht braun anrösten.
  • Die Pinienkerne beiseite stellen und abkühlen lassen.
  • In der Pfanne, die Spargelstücken mit dem Balsamico und dem Öl für fünf Minuten unter Rührung scharf anbraten. Danach mit geringerer Hitze weitere fünf Minuten köcheln lassen. Eventuell mit Wasser ablöschen, falls es droht, in der Pfanne zu trocken zu werden.
  • Die Tomatenhälfte hinzufügen und nur so lange anbraten, bis sie ein bisschen weich werden.
  • Die Spargelstücke und Tomaten in eine Salatschüssel geben und mit der Zwiebel und den Pinienkernen mischen.
  • Salzen, pfeffern und gut abkühlen lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 165 330
Eiweiß (g) 3,8 7,6
Kohlenhydrate (g) 10,9 21,7
davon Zucker (g) 4,6 9,2
Fett (g) 11,4 22,7
Ballaststoffe (g) 3,3 6,6

Möhrensalat mit pochiertem Ei

Ein guter Diät-Salat. Sowohl wegen der Kalorienanzahl, wenn man es als einzige Speise fürs Abendessen vorbereitet, als auch wegen der Zubereitung. Karotten reiben kann sich nach einer Weile wie Krafttraining anfühlen.

Die Zutaten (für eine Person)

  • 1 große Karotte
  • 50 g Rucola
  • 1 Ei, kalt
  • 1 Teelöffel Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • Essig, weiß
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Die Karotte schälen und beide Ende abschneiden.
  • In einem tiefen Teller, den Rucola auf dem Boden flach anrichten.
  • In einem kleinen Topf, Wasser mit einem Schuss Essig zum Kochen bringen.
  • Währenddessen, in einer großen Schüssel, die Karotte händisch reiben. Das dauert, vor allem wenn man das Rezept für mehrere Personen zubereitet, aber geschmacklich kommen die verzehrfertigen geriebenen Karotten aus der Packung nicht ran.
  • Olivenöl und Zitronensaft mit einer Prise Salz in der geriebenen Karotte gut verteilen.
  • Hitzestufe für das Wasser so reduzieren, dass es danach nicht mehr sprudelt aber warm bleibt.
  • Die geriebene Karotte auf dem Rucola anrichten.
  • Das Ei aus der Schale lösen und in eine kleine Schüssel oder Tasse geben.
  • Das Ei im Wasser vorsichtig gleiten lassen, so dass es noch zusammen bleibt. Ab jetzt darf das Ei nicht länger als zwei Minuten im Wasser bleiben.
  • Mit einem Löffel, das Wasser sofort in eine Richtung so rühren, dass ein Wirbel entsteht. Darauf achten, dass das Ei am Boden vom Topf nicht kleben bleibt, und dass der Wirbel erhalten bleibt.
  • Mit einem Schaumlöffel, das Ei nach zwei Minuten herausnehmen und abtropfen lassen.
  • Das Ei in eine Vertiefung der geriebenen Karotte legen. In der Mitte einschneiden, damit das flüssige Gelb raus fließt.
  • Leicht pfeffern.

Nährwertangaben

fürs Rezept (eine Portion)
Energie (kcal) 189
Eiweiß (g) 9,3
Kohlenhydrate (g) 12,7
davon Zucker (g) 12
Fett (g) 10,5
Ballaststoffe (g) 5,5

Vitello tonnato

Das habe ich vor einigen Wochen für ein großes Abendessen mit Freunden gemacht. Endlich komme ich dazu, das Rezept zu schreiben. Es war so lecker, das mache ich definitiv nochmal, wobei es sich eher lohnt, wenn man viele Gäste beim Essen hat.

Das Rezept habe ich mir möglichst original ausgesucht, und daher auf der Webseite Giallo Zafferano gefunden. Es hilft, dass ich im Gymnasium Italienisch gelernt habe.

Die Zutaten (für 14 Personen)

  • 600 Kalbfleisch am Stück
  • 6 hart gekochte Eier
  • 1 Karotte
  • 1-2 Stangen Sellerie
  • Sardellen in Öl
  • 2 Dosen Thunfisch in Olivenöl
  • 1 Zwiebel, halbiert
  • 3 Knoblauchzehen
  • 500 mL trockener Weißwein
  • Kapern
  • Gemüsefond
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Rosmarin
  • 5 Lorbeerblätter
  • 5 Nelken
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Das Fleisch kochen:
    • In einem großen Topf, das Fleisch mit Karotte, Zwiebel, Knoblauch, Sellerie, Nelken, Lorbeer, Rosmarin, Olivenöl und ein bisschen Salz legen.
    • Weißwein und dem Gemüsefond in den Topf so gießen, dass alles bedeckt wird. Eventuell mit Wasser nachfüllen.
    • Für anderthalb Stunden bei schwacher Hitze bedeckt köcheln lassen und kalt stellen.
  • Die Thunfisch-Paste machen:
    • In einer Küchenmaschine, Thunfisch mit den hart gekochten Eiern, 30 Kapern und 12 Sardellen zusammen pürieren.
    • Um die Konsistenz cremiger und nicht zu trocken zu haben, sollte schon, nach Gefühl, ein bisschen von der Kochflüssigkeit vom Fleisch hinzugefügt werden. Kein Öl hinzufügen, ich fand, dass der Thunfisch und die Sardellen schon fett genug waren.
  • Alles zusammen zum Servieren arrangieren:
    • Wenn das Fleisch kalt ist, mit einem langen scharfen Messer vorsichtig in dünnen Scheiben schneiden. Auf Giallo Zafferano wird empfohlen, ein bisschen Balsamico auf das Fleisch zu geben. Ich habe darauf verzichtet. Meine Scheiben waren etwa halb so dick wie auf den Abbildungen in der Anleitung, daher hat es für 14 Personen gereicht. Ich finde die auf den Abbildungen viel zu dick.
    • Die Scheiben auf einer oder zwei großen Servierplatten arrangieren und mit der Thunfisch-Paste decken.
    • Mit Kapern dekorieren.

Mit dem Gemüse vom Fleisch kann man danach nicht viel anfangen. Ich habe es mir als Beilage am nächsten Tag gemacht, weil ich ungerne weg schmeiße. Es war aber ziemlich weich gekocht.

Nährwertangaben

Die Angaben entsprechen nicht der Zutatenliste, weil nicht alles davon auf dem Teller landet.

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 173,8 2433
Eiweiß (g) 15,7 220,2
Kohlenhydrate (g) 0,6 8,8
davon Zucker (g) 0,4 5,9
Fett (g) 11,5 161,4
Ballaststoffe (g) 0 0,3