Tortelloni-Auflauf mit Paprika und Mozzarella

Der Ehemann ist gestern mit der Nachricht angekommen, er würde jetzt fast 80 kg wiegen. So viel hatte er noch nie auf die Waage gebracht. Ich hatte ihm schon gesagt, dass er zugenommen hat. Er nascht viel zu viele Süßigkeiten zwischendurch. Erst die Zahl hat ihn jetzt erschreckt. Zeit für Diät! Daher gab’s heute Abend den gerade komponierten Tortelloni-Auflauf mit Paprika und Mozzarella, da wir heute früh wieder schwimmen waren und sonst recht wenig tagsüber gegessen haben.

Die Zutaten (für zwei Portionen als Hauptmahlzeit)

  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Packung 250 g Tortelloni mit einer Füllung aus Spinat und Pinienkernen
  • 100 g Mozzarella
  • 1 große gelbe Paprika
  • 2 Eier
  • 30 mL Milch
  • 30 g Tomatenmark
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 75 g Bergkäse

Die Zubereitung

  • Den Backofen bei 175 °C vorheizen.
  • Eine kleine Auflaufform mit dem Olivenöl einfetten.
  • Die Tortelloni (die für mich wie Cappelletti aussehen, den Unterschied verstehe ich nicht) auf dem Boden der Auflaufform getrennt verteilen. In meiner Auflaufform hat gerade eine Monolage an Tortelloni gepasst.
  • Die Mozzarella klein schneiden und auf den Tortelloni verteilen.
  • Die Paprika klein schneiden und in der Auflaufform verteilen.
  • Die Eier mit dem Tomatenmark und der Milch verquirlen. In die Auflaufform homogen verteilt gießen.
  • Pfeffer obendrauf mahlen.
  • Den Bergkäse reiben und auf dem Auflauf verteilen.
  • Für eine halbe Stunde bei 175 °C Umluft backen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 751,5 1503
Eiweiß (g) 41,4 82,8
Kohlenhydrate (g) 60,5 121
davon Zucker (g) 8,1 16,2
Fett (g) 37,3 74,6
Ballaststoffe (g) 3,2 6,3


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Sellerie mit Taleggiocreme, Birne und Granatapfel

Die Küche von Roland Trettl kenne ich nur indirekt. Das erste Rezept, das ich nachgekocht habe, war vor einem Monat die Blumenkohlcarbonara, allerdings mit Brokkoli statt Blumenkohl, weil dem Ehemann auf dem Markt der letzte Blumenkohl vor der Nase weg gekauft wurde. Das Ergebnis war lecker, aber mir viel zu fett. Der Ehemann war hin und weg.

Ursprünglich hatte ich zwei Portionen aus dem ganzen Rezept gemacht. Wir haben doch die Hälfte für morgen in Dosen verpackt.

Heute habe ich mich an das geänderte Rezept der Sellerie mit Taleggio gewagt, das ich nochmal angepasst habe. Knollensellerie im Backofen geschmort hatte ich noch nie gegessen, der Bioladen bietet einen sehr leckeren Taleggio in der Käsetheke an, und ich habe noch die gute Flasche Grappa Fine von Le Crode[1], die mir der Ehemann zum Geburtstag geschenkt hatte. Also los. Was noch fehlte war die Knollensellerie, die im Bioladen nicht zu finden war, weil die Jahreszeit vorbei ist. Wir haben sie am nicht Bio Gemüseladen gefunden. Vom Speck war ich nicht überzeugt, und ich habe mich entschieden, stattdessen Granatapfelkerne einzusetzen, die, wie ich mir gedacht hatte, geschmacklich hervorragend zu diesem Gericht passen und auch den „Crunch-Effekt“ dem Gericht verleihen. Die „Brot-Nusswürfel-Rabauken“ habe ich daher bewusst ganz weg gelassen. Und anstelle vom Schnittlauch habe ich die glatte Petersilie von letzter Woche aus dem Markt verwendet, die sich erstaunlich lange gut im Glas Wasser hält. Dazu habe ich uns einfach Spaghetti mit ein bisschen Olivenöl serviert. Der Ehemann, der eigentlich Sellerie eher meidet, war begeistert. Danke für den Tipp!

[1] Unbezahlte Werbung, da Namensnennung und Verlinkung.

Die Zutaten (für vier Portionen)

  • Eine Knollensellerie von 700 g, gewaschen und geschält (meine Knolle war 1250 g schwer, ich habe sie ungefähr halbiert)
  • 140 g Taleggio
  • 1/2 Birne
  • Kerne von einem halben Granatapfel
  • Glatte Petersilie
  • Grappa
  • Balsamico Essig
  • Pfeffer
  • 100 g Sauerrahm

Die Zubereitung

  • Den Backofen bei 200 °C vorheizen.
  • Die Knollensellerie in Alufolie einwickeln und anderthalb Stunde im Ofen schmoren.
  • In der Zeit, die halbe Birne klein würfeln, die Kerne vom halben Granatapfel heraus pullen, und alles in Grappa (wenig) mit Balsamico (mehr) marinieren lassen. Ab und zu mit einem Löffel umrühren.
  • In einem kleinen Topf, den gewürfelten Käse mit dem Sauerrahm bei schwacher Hitze erwärmen. Wenn die Soße flüssig wird, was auf einmal geschieht, kräftig mit Pfeffer würzen, rühren und beiseite stellen. Vor dem Servieren kurz erwärmen und umrühren.
  • Die Petersilie gründlich waschen und klein schneiden.
  • Am Ende der Backzeit, die Knollensellerie aus dem Backofen raus nehmen, vorsichtig (heiß!) enthüllen und in Scheiben schneiden.
  • Auf Tellern anrichten: Unten die Scheiben Sellerie, mit der Sauce überziehen, die abgetropften Früchten obendrauf verteilen und mit Petersilie zum Schluss. Optisch schon ein Hingucker.

Nährwertangaben (ohne Spaghetti)

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 213,3 853
Eiweiß (g) 10,8 43
Kohlenhydrate (g) 11,2 44,7
davon Zucker (g) 9,4 37,4
Fett (g) 12,4 49,7
Ballaststoffe (g) 8,7 34,6


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Blechkuchen mit Kirschen

Vor einigen Tagen sprudelte mein Reader-Feed nur so von Kirschen, wie hier oder hier (ob die Kirschen tatsächlich Jahr für Jahr größer werden, das kann ich nicht beurteilen[1]). Daher mussten wir gestern auf dem Markt in Starnberg unbedingt Kirschen kaufen. Die ersten Deutschen Kirschen, aus dem Bodensee, wie uns der ältere Verkäufer erzählte, der dreimal die Woche dahin fährt.

Gestern sind also die Kirschen in den Einkaufskorb gelandet, und nach unserem ersten (recht kühlen) Bad des Jahres im See sind wir zu Hause mit der Frage konfrontiert worden: Was machen wir damit? Einfach so essen? Einige Kirschen waren doch noch nicht ganz reif, und der Ehemann hat sich einen Kuchen gewünscht. Daraus wurde ein Blechkuchen, wie der Blechkuchen mit Mirabellen. Ich mag es nicht wirklich, ähnliche Rezepte zu veröffentlichen, die sich nur durch Kleinigkeiten unterscheiden. Aber so einen leckeren Kuchen habe ich ewig nicht mehr gebacken, und bei einem regnerischen Tag wie heute nach dem heftigen Gewitter der letzten Nacht ist es mit einer Tasse Tee genau das Richtige. Es hätte mehr Kirschen sein können.

[1] Ein unappetitlisches Jugendtrauma hat mich Jahrzehnte lang daran gehindert, Kirschen zu essen. Empfindliche Leser überspringen besser diese Fußnote und gehen direkt zum Rezept. Ich war mit einer Freundin zu einem verwilderten Garten am Rande unseres Dorfes gegangen, um die dort so lecker aussehenden Kirschen zu naschen. Der Garten war von einer alten Steinmauer umrandet, wie man sie in der Provence findet, und nur durch ein altes Tor aus schwarzem Schmiedeeisen zugänglich, das aber mit einem völlig verrosteten Hängeschloss um eine genau so verrostete dicke Kette abgeriegelt war. Die Besitzer waren längst nicht mehr da gewesen, vermutlich schon lange tot, und das Unkraut im Garten wuchs so hoch, dass kein Zweifel daran bestand: Wir begingen keinen Diebstahl. Wir saßen auf der Mauer, wo man mühelos an die dunkelroten Früchten kam, und aßen, als ich eine Kirsch öffnete und drin etwas Weißes sich bewegen sah. Maden. Nächste Kirsche, Maden. Und die Nächste, und die Nächste… Angeekelt bin ich von der Mauer herunter geklettert, während die Freundin oben weiter aß, weil es ihr nichts ausmachte. Erst seit ich den Ehemann kenne, esse ich wieder Kirschen. Was habe ich all die Jahre verpasst… Gekaufte Kirschen enthalten keine Maden, wie ich bis jetzt festgestellt habe. Das kann ich von Bananen nicht behaupten, aber jetzt betrachte ich sie ganz genau, bevor ich sie esse, um sicher zu sein, dass sich drin nichts bewegt.

Die Zutaten (für 16 Stücke, 35 cm × 42 cm Backblech)

  • 750 Kirschen
  • 125 g gemahlene Haselnüße (wieder Resteverwertung)
  • 175 g Weizenmehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 130 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Esslöffel Traubenkernöl[2]
  • 3 Eier
  • 125 mL Buttermilch
  • 1 Esslöffel Kirschwasser (immer noch die Flasche vom Clafoutis)
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1/3 Stange Zimt (weil ich kein Zimtpulver mehr hatte)

[2] Ich hätte 150 Gramm Butter verwenden sollen. Nachdem ich die im Kühlschrank geöffnete Packung vollständig verbraucht habe, waren es nur 130 Gramm Butter, und ich habe mir gedacht, ein Esslöffel geschmacksneutralem Öl wird’s für den restlichen Fettanteil tun, auch wenn meine Esslöffel nur 10 Gramm Öl beinhalten.

Die Zubereitung

  • Die Kirschen putzen, trocknen, halbieren und entkernen.
  • Den Backofen bei 180 °C Umluft vorheizen.
  • In einer großen Schüssel, die sanft geschmolzene Butter mit dem Zucker schaumig schlagen.
  • Die Eier mit der Butter-Zucker-Mischung rühren. Wenn die Eier kalt sind, flockt die Mischung ein bisschen aus, das ist normal: Die Butter wird wieder in kleine Stückchen fest.
  • Mehl, gemahlene Haselnüße und Backpulver in der Schüssel zu einem Teig rühren.
  • Zuerst Buttermilch hinein rühren, dann Schnaps.
  • Der Teig ist am Ende nicht sehr fest. Nicht so flüssig wie für Crêpes, aber er fällt schnell vom Schneebesen zurück in die Schüssel.
  • Ein Backblech mit Backpapier belegen.
  • Den Teig auf dem Backpapier glatt streichen.
  • Die Kirschenhälften auf dem Teig verteilen. Ich habe sie mit der inneren Seite nach oben plaziert.
  • In einem großen Mörser, das Stück Zimtstange mit dem Esslöffel Zucker feinst zermahlen.
  • Die Zimt-Zucker-Mischung auf dem Kuchen verteilen (und nicht wie ich erst kurz vor Ende der Backzeit, weil der Zucker so nicht schön karamellisiert wie erhofft).
  • Den Kuchen 40 Minuten bei 180 °C im Backofen backen lassen.
  • Kuchen raus nehmen und abkühlen lassen.

Nährwertangaben

pro Stück fürs Rezept
Energie (kcal) 249,5 3992
Eiweiß (g) 4,2 67,3
Kohlenhydrate (g) 25,5 407,9
davon Zucker (g) 16,7 267
Fett (g) 13,8 220,7
Ballaststoffe (g) 1,8 28,1


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Veganer Pastinakengulasch

Samstag früh. Ich stehe vor der Gemüsetheke am Supermarkt. Der Wochenmarkt war am Donnerstag wegen Feiertag ausgefallen, und bis zum Bioladen war es mir gestern zu weit. Gewitter drohte, und ich hatte Muskelkater, weil ich am Freitag fleißig auf dem Heimtrainer dreißig Kilometer vor der Vuelta auf Eurosport geradelt bin.

Ich stehe also ein bisschen ratlos vor dem Gemüseangebot und frage mich, was ich denn einkaufen sollte. Biogemüse aus Spanien oder Italien kommt nicht mehr in Frage, seitdem ich diese Doku vor zwei Jahren geschaut habe. Wenn Bio, dann aus Deutschland, und sonst, lieber nicht Bio aber wenigstens aus Deutschland. Die Auswahl ist doch nicht so groß.

In den jetzt obligatorischen Einkaufswagen sind Pastinaken und rote Paprika gelandet. Frühlingszwiebeln gab es auch. Und zu Hause gibt es noch Kartoffeln, die müssen langsam weg. Wie wär’s mit einem Gulasch mit Pastinaken? Das Fleisch an der Theke sah nicht sehr appetitlich aus. Also ohne. Zum Schluss ist es ein veganer Pastinakengulasch geworden, obwohl, es hat eigentlich den Namen Gulasch gar nicht verdient, außer, dass ich beim Gemüsekauf daran gedacht habe. Egal. Lecker war’s.

Die Zutaten (für 4 gute Portionen)

  • 3 roten Paprika
  • 3 Pastinaken, nicht sehr groß
  • 6 kleine Kartoffeln, festkochend
  • 1/2 rote Zwiebel (Resteverwertung)
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel Traubenkernöl
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • Tomatenmark
  • Wasser
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung

  • Das Gemüse grob schneiden und in unterschiedlichen Schalen beiseite tun.
  • Das Öl in einem Topf erhitzen.
  • Die Zwiebel und Paprika in das Öl anbraten.
  • Die Kartoffeln dazu geben, rühren und fünf Minuten zugedeckt kochen lassen.
  • Die Pastinaken hinzufügen und rühren.
  • Tomatenmark mit Wasser und Salz mischen und zum Gemüse geben.
  • Gedeckt so lange köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Frühlingszwiebeln waschen, schneiden und beim Servieren auf dem Gemüse verteilen.

Dazu hat uns der Ehemann, jetzt nicht mehr vegan, Spiegeleier gemacht. Das macht er richtig gut. Und es gab, heute frisch gebacken, Bierkörnerbrot.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 220 880
Eiweiß (g) 4,7 18,8
Kohlenhydrate (g) 29,2 116,9
davon Zucker (g) 9,3 37,1
Fett (g) 8 31,8
Ballaststoffe (g) 7,8 31,3


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Quiche mit Tomaten und Ziegenkäse

Die Zutaten (für 8 Portionen)

  • Für den Teig
    • 160 g Mehl (heute: Dinkelmehl)
    • Ein Ei
    • 100 g Butter
    • Zwei Prisen Salz
  • Für den Belag
    • 3 Tomaten
    • 200 g Ziegenrolle
    • 1/2 Zwiebel
    • 25 g Pinienkerne
    • Italienische Kräutermischung[1]
    • Pfeffer aus der Mühle
    • 3 Eier
    • 10 cL Sahne zum Kochen
    • 50 g Parmesan

[1] Ich hätte so gerne stattdessen frisches Basilikum verwendet. Leider habe ich heute beim Einkaufen keins gefunden.

Die Zubereitung

  • Backofen bei 180°C Umluft vorheizen.
  • Die Zutaten für den Teig zusammen zu einer Kugel verarbeiten.
  • Den Teig in eine runde Backform mit den Händen verteilen. Dabei einen Rand bilden.
  • Den Teig mit einer Gabel stechen.
  • Den Ziegenkäse in kleine Stücke schneiden und auf dem Teig verteilen.
  • Italienische Kräuter und Pfeffer drüber streuen.
  • Die Tomaten klein schneiden, die Flüssigkeit möglichst entfernen und zwischen den Käsestücken verteilen.
  • Die ganz klein geschnittene Zwiebel drauf verteilen.
  • Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, abkühlen lassen und in der Quiche verteilen.
  • Die Eier mit der Sahne zusammen schlagen. Sollte die Mischung noch zu dickflüssig sein, kann man ein bisschen Milch dazu geben. Dann auf der Quiche gießen. Die Backform danach vorsichtig hin und her schwenken, damit die Eier-Sahne-Masse sich gut verteilt.
  • Mit gehobeltem Parmesan bedecken.
  • Bei 180°C fünfzig Minuten lang backen lassen.
  • Die Quiche lässt sich sehr gut aus der Backform nach dem Abkühlen heraus nehmen, obwohl die Form nicht eingefettet wurde. Der Teig beinhaltet ja schon ganz schön viel Butter.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 332 2656
Eiweiß (g) 14,2 113,2
Kohlenhydrate (g) 17,4 139,3
davon Zucker (g) 2 16,5
Fett (g) 23 183,8
Ballaststoffe (g) 1,7 13,4


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Apfel-Cranberry-Küchlein

Mit der Menge habe ich zwei Küchlein zubereitet. Meine Springformen sind zwölf Zentimeter im Durchmesser. Ein Küchlein kann man zu zweit am Nachmittag mit Kaffee verspeisen. Danach ist man allerdings so satt, dass ein Abendessen überflüssig wird.

Die Zutaten (für zwei Küchlein, also vier Portionen)

  • Mürbeteig
    • 60 g Butter
    • 30 g brauner Zucker
    • 40 g gemahlene Mandeln
    • 1,5 Esslöffel Traubenkernöl
    • 80 g Weizenmehl
    • mehr Butter für die Springformen
  • Belag
    • 40 g Butter
    • 40 g brauner Zucker
    • 1 Ei (Klasse M)
    • 40 g gemahlene Mandeln
    • 30 g Weizenmehl
    • 1 Apfel
  • Obendrauf
    • 20 g Salzbutter
    • 20 g Honig
    • eine Handvoll getrockneter Cranberries (wie es auf den Bildern aussieht, wurden es mir zu viele, ich würde beim nächsten Mal die Hälfte benutzen)
    • weißer Rum

Die Zubereitung

  • Die Cranberries im Rum einige Stunden einweichen lassen.
  • Die Butter so erhitzen, dass sie flüssig wird.
  • In einer Schüssel, die Butter mit dem braunen Zucker und einem Teelöffel vom Rum der Cranberries schaumig schlagen.
  • Die gemahlenen Mandeln, das Öl und das Mehl hinzufügen und zu einem Teig kneten. Der Teig ist bröselig, bleibt aber zusammen, wenn man ihn presst.
  • Die Springformen mit Butter einfetten.
  • Den Teig halbieren und in beiden Springformen mit den Händen so drücken, dass ein hoher Rand entsteht.
  • Die Springformen für eine Viertelstunde in den Tiefkühlfach stecken und in dieser Zeit, den Backofen bei 175°C Umluft vorheizen.
  • Nach der Viertelstunde, die Springformen für eine Viertelstunde in den Backofen bei 175°C stecken.
  • Während der Backzeit vom Teig, den Belag vorbereiten:
    • die flüssige Butter mit dem Zucker schaumig schlagen,
    • das Ei hinzufügen und weiter schlagen,
    • die gemahlenen Mandeln und das Mehl hinzufügen und rühren.
    • Diese Mandelmasse bleibt von der Konsistenz her sehr naß.
  • Den Belag auf dem gebackenen Teig in beiden Springformen verteilen.
  • Den Apfel schälen, halbieren und entkernen.
  • Mit einem scharfen Messer, Ritzen in beiden Apfelhälften einschneiden, aber nicht durch schneiden.
  • In jeder Form, eine Apfelhälfte auf der Mandelmasse mit den Ritzen nach oben drücken.
  • Die Küchlein für 25 Minuten bei 175°C weiter backen.
  • In einem kleinen Topf, die Butter mit dem Honig leicht erhitzen, um eine flüssige Mischung zu erhalten.
  • Nach den 25 Minuten, die Küchlein auf dem Ofen nehmen und die Butter-Honig-Sauce drauf gießen.
  • Die Cranberries abtropfen und auf den Küchlein streuen.
  • Für weitere 7 Minuten backen lassen.
  • Gut abkühlen lassen, bevor die Küchlein aus den Formen gelöst werden.

Nährwertangaben

pro Stück fürs Rezept
Energie (kcal) 610 2440
Eiweiß (g) 9,6 38,2
Kohlenhydrate (g) 50,4 201,5
davon Zucker (g) 28,2 112,7
Fett (g) 40,8 163,1
Ballaststoffe (g) 4 16


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Rote Linsensuppe

Die Suppe ist heute aus der Not komponiert worden, und ist gleich als neue Lieblingssuppe gekürt worden. Ich bin gestern Abend zu spät mit dem Zug nach Hause gekommen, um noch frisches Gemüse einkaufen zu können. Aus der Menge haben wir zu zweit den Topf leer gegessen. Das war auch alles, was wir am Abend hatten, außer noch ein Stück Brot. Sollte die Suppe als Vorspeise gemacht werden, kann man daraus gut sechs Portionen machen.

Die Zutaten (für sechs Portionen)

  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 halbe Zwiebel
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 kleinen Kartoffeln
  • 200 g rote Linsen (trocken)
  • 250 g Skyr (weil es im Kühlschrank keine Sahne gab)
  • 300 mL Gemüsefond
  • 1 Teelöffel Chilipulver
  • Sumach
  • Salz

Die Zubereitung

  • Die roten Linsen gut abwaschen und vier Stunden in doppelt so viel kaltem Wasser einweichen.
  • Die halbe Zwiebel grob schneiden.
  • In einem Topf, das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten.
  • Die Kartoffeln schälen und klein schneiden, damit sie schneller kochen.
  • Die Kartoffelstücke und die Linsen in den Topf geben.
  • Gemüsefond dazu geben und mit Wasser auffüllen, damit alles gut bedeckt ist.
  • Kurz aufkochen lassen und bei kleiner Hitze gedeckt zwanzig Minuten köcheln lassen.
  • Aus der Hitzequelle entfernen, Skyr und Chilipulver rein mischen und mit einem Pürierstab prozessieren.
  • Zitronensaft untermischen.
  • Mit Salz abschmecken.
  • Beim Servieren mit Sumach bestreuen.

Mit Korianderblättern wäre es perfekt. Wir hatten leider keinen Koriander mehr.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 204,7 1228
Eiweiß (g) 14 84,4
Kohlenhydrate (g) 24,4 146,4
davon Zucker (g) 3,3 19,7
Fett (g) 4,6 27,6
Ballaststoffe (g) 3,2 18,9


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Paprika-Mais-Suppe

Schon wieder ein Suppenrezept!

Die Zutaten (für vier Portionen)

  • 2 kleine Kartoffeln
  • 2 rote Spitzpaprika
  • 1 kleine Dose Mais (140 g Abtropfgewicht)
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Esslöffeln Olivenöl
  • 100 cL Schlagsahne
  • Wasser
  • Salz

Die Zubereitung

  • Das Olivenöl in einem hohen Topf erhitzen.
  • Die Zwiebel grob schneiden und im Olivenöl glasig dünsten.
  • Die Kartoffeln schälen, grob schneiden und in den Topf geben.
  • Die Paprika waschen, grob schneiden und ebenfalls in den Topf geben. Umrühren und fünf Minuten kochen lassen.
  • Die Dose Mais öffnen, das Wasser heraus kippen, mit Wasser waschen, abtropfen und in den Topf geben.
  • Wasser in den Topf geben: Dafür die leere Dose zweimal mit Wasser befüllen und in den Topf gießen.
  • Gedeckt bei kleiner Hitze zwanzig Minuten kochen lassen.
  • Den Topf von der Hitzequelle entfernen, Sahne hinzufügen und mit dem Pürierstab die Suppe prozessieren.
  • Nach Geschmack salzen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 189,3 757
Eiweiß (g) 3 12
Kohlenhydrate (g) 13,5 53,8
davon Zucker (g) 5,1 20,5
Fett (g) 13 52
Ballaststoffe (g) 3,6 14,5


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Kürbiskuchen mit Pekannüssen

Frei nach dem quatre-quarts aux pommes, nur diesmal mit Kürbis und Pekannüssen, und weniger Butter. Mit den Wunden in Mund wurden es mir doch zu viele Nüsse, dafür haben sich die Kollegen vom Ehemann gefreut.

Die Zutaten (ergibt 16 Stücke von nicht ganz zwei Zentimeter Dicke)

  • 4 Eier
  • 1/4 Hokkaido Kürbis (250 g)
  • 250 g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 150 g brauner Zucker
  • 150 g Butter (ich: 75 g Salzbutter + 75 g süße Butter)
  • 1 gehäufter Esslöffel Ingwerpulver
  • 200 g Pekannüsse
  • Puderzucker

Die Zubereitung

  • Die Kürbis schälen und raspeln.
  • Die Pekannüsse mit einem Brotmesser grob zerkleinern.
  • Alle Zutaten in einer Schale zu einem Teig zusammen rühren, außer die Kürbisraspeln und Pekannüsse, die erst zum Schluss in den Teig gegeben werden.
  • Eine rechteckige Brotform mit Backpapier auslegen und den Teig drin verteilen. Meine Form ist 27-28 Zentimeter lang.
  • Den Backofen bei 180°C vorheizen.
  • Den Kuchen zehn Minuten bei 180°C backen lassen.
  • Nach den zehn Minuten, die Form aus dem Ofen nehmen. Den Ofen bei 140°C einstellen.
  • Mit einem scharfen Messer, einen Schnitt mittig im Kuchen einschneiden.
  • Den Kuchen weitere vierzig Minuten bei 140°C backen lassen.
  • Den Kuchen gut auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Nährwertangaben

pro Stück fürs Rezept
Energie (kcal) 279,8 4476
Eiweiß (g) 4,9 78,5
Kohlenhydrate (g) 23,1 369,6
davon Zucker (g) 10,7 171,7
Fett (g) 18,3 293
Ballaststoffe (g) 1,9 30,3


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Cremige Randensuppe mit Knollensellerie und Orangen

Ich kann zur Zeit nur weiche Kost essen. Daher ein neues Suppenrezept, aus dem Gemüserest im Kühlschrank. Rote Beete[1], Knollensellerie, Orangen? Könnte zusammen passen, habe ich mir gedacht. Dem Ehemann hat es sehr gefallen.

Gewogen habe ich die Zutaten nicht. Es hat gerade noch in meinem kleinen zwei Liter Topf gepasst.

[1] Auch Randen in der Schweiz genannt, daher der Name vom Rezept. Weil ich nie weiß, ob „Rotebettesuppe“ oder „rote Beete Suppe“ oder „rote Beete-Suppe“ oder was weiß ich. „Randensuppe“ ist einfacher.

Die Zutaten (für sechs gute Portionen)

  • 2 mittelgroßen roten Beete
  • 2 relativ kleine Sellerieknollen
  • 1 kleine Kartoffel
  • 3 Orangen
  • 1 Zwiebel
  • 30 g Butter
  • 50 cL Schlagsahne
  • 4 Nelken
  • 2 Teelöffel Salz
  • Schnittlauch

Die Zubereitung

  • Die Sellerieknollen schälen und würfeln. Beiseite legen.
  • Die roten Beete ebenfalls schälen und würfeln. Ich empfehle, dafür Einweghandschuhe zu benutzen. Separat beiseite legen.
  • In einem Topf, die Butter langsam schmelzen lassen.
  • Währenddessen, die Zwiebel schälen und grob schneiden.
  • Die Zwiebel mit den Nelken in der Butter glasig dünsten.
  • Die Selleriewürfel hinzufügen und mit Wasser knapp bedecken. Das Wasser für fünf Minuten zum Kochen bringen.
  • Die Würfel roter Beete dazu geben. Mit Wasser nachfühlen, so dass das Gemüse knapp bedeckt wird, und mit Deckel bei kleiner Hitze zwanzig Minuten kochen.
  • Die Nelken heraus fischen. Dafür die Suppe mit einem Holzlöffel leicht rühren. Die Nelken kommen zur Oberfläche, sobald der Weg dahin frei gemacht wird.
  • Sahne und Salz in den Topf geben und mit dem Pürierstab alles fein prozessieren.
  • Topf von der Hitzequelle entfernen.
  • Den Saft der Orangen pressen und zur Suppe geben. Gut umrühren.
  • Schnittlauch klein schneiden und in eine separate Schale legen, um beim Servieren auf der Suppe zu streuen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 161 966
Eiweiß (g) 3,5 20,7
Kohlenhydrate (g) 17 101,8
davon Zucker (g) 13,6 81,5
Fett (g) 7,2 42,9
Ballaststoffe (g) 6,7 40,4


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.