Pizza mit Aubergine, Mozzarella, Feta und Paprikasauce

Ich hatte schon lange Lust drauf, Pizza zu machen. Mit Paprika- statt Tomatensauce. Und wenn schon außergewöhnlich, dann noch Za’atar in den Teig rein. An der Farbe nach dem Backen merkt man es kaum, aber der Aroma! Dazu als Belag? Broccoli kam mir ständig in den Kopf. Den Ehemann konnte ich leider nicht überzeugen. Dafür haben wir Aubergine und Käse benutzt. Die Broccoli-Variante werde ich aber definitiv mal machen!

Die Zutaten (für 6 gute Stücke)

  • Für den Teig
    • 350 g Mehl
    • 1 Teelöffel Salz
    • 2 Teelöffel Za’atar
    • 1 Päckchen Hefe
    • 3 Esslöffel Olivenöl
    • 25 cL lauwarmes Wasser
  • Für die Sauce
    • 2 großen rote Paprikas
    • 1 Knoblauchzehe
    • 1 Espressolöffel Chilipulver
    • Oregano
    • Thymian
  • Für den Belag
    • 1 große Aubergine
    • 250 g Mozzarella
    • Feta nach Belieben, wir hatten ungefähr 150 g
    • 1 halbe Zwiebel

Die Zubereitung

  • Für den Teig
    • Alle Zutaten zusammen mischen und mit den Händen knetten, knetten, knetten bis der Teig nicht mehr klebt und schön elastisch wird. Es erfordert viel Geduld und man braucht an dem Tag kein Sport mehr treiben, sag ich nur. Mindestens eine halbe Stunde habe ich dafür in der Küche gestanden, so genau habe ich nicht auf die Uhr geschaut. Wem es zu lange dauert kann weniger Wasser benutzen.
    • Den Teig zu einer Kugel formen und in eine große Schüssel tun. Mit einem feuchten Tuch bedecken und anderthalb Stunde im Backofen bei etwa 30 °C aufgehen lassen.
  • Den Backofen bei 250 °C vorheizen, oder so hoch, wie der Backofen kann.
  • Für die Sauce
    • Die Paprikas in grobe Stücke schneiden und mit dem Pürierstab zur Sauce verarbeiten.
    • Die Sauce in einem Topf erhitzen, Kräuter, Chili und fein geschnittenen Knoblauch rein mischen und so lange reduzieren lassen, dass man am Ende fast die Konsistenz von Tomatenmark erreicht.
    • Abkühlen lassen.
  • Für den Belag
    • Die Aubergine schneiden und in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten. Beiseite legen.
    • Die halbe Zwiebel in Ringe schneiden.
    • Mozzarella in Scheiben und Feta in Würfeln schneiden.
  • Pizza anrichten
    • Backpapier auf ein Backblech legen.
    • Den Teig mit etwas Mehl wieder kurz kneten, um Luftblasen aus dem Teig zu vertreiben, und auf dem Backpapier mit den Händen flach drücken.
    • Paprikasauce auf dem Teig verteilen.
    • Die Auberginenscheiben drauf plazieren.
    • Mit dem Käse bedecken.
    • Zwiebelringe zum Schluß anbringen.
  • Etwa zehn Minuten bei 250 °C backen. Weniger, wenn die Temperatur vom Backofen höher ist.

Als Begleitung habe ich uns einen kleinen Salat mit Tomaten zubereitet.

Nährwertangaben (ohne den Salat)

pro Stück fürs Rezept
Energie (kcal) 457,5 2745
Eiweiß (g) 19,9 119,5
Kohlenhydrate (g) 49 293,7
davon Zucker (g) 5,6 33,6
Fett (g) 17,7 106
Ballaststoffe (g) 4,6 27,3


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Werbeanzeigen

Zanderfilets auf Spargeln und Kartoffeln

Ich habe uns heute Abend dieses Rezept nachgemacht, weil es auf dem Markt schon seit letzter Woche frischen Spargel gibt und das Rezept in meiner ersten Ergebnis-Seite auf Startpage erchienen ist. Es war lecker, hat aber nicht zu hundert Prozent meinen Geschmack getroffen. Deshalb halte ich mir hier fest, wie ich in beim nächsten Mal vorzugehen gedenke.

Pinienkerne haben wir heute statt Mandeln benutzt, einfach, weil wir zu Hause noch viel mehr Pinienkerne als Mandeln haben. Und Pinienkerne sind… Hmmm… 😋 Ich habe mich vom Anfang an beim Lesen des Rezeptes gegen Piment entschieden. Und den Knoblauch fand ich beim Essen fehl am Platz. Obwohl ich aus Südfrankreich komme und daran gewöhnt bin, Knoblauch zu essen. Es passt einfach nicht zum Rest des Gerichtes. Die Granatapfelkerne sind mir in den Kopf gekommen, als ich beim Aufräumen der Küche nochmal mit dem Finger ein bisschen von der Butter-Zitrone-Honig-Sauce aus der Pfanne gekostet habe. Das kann ich mir wirklich sehr gut vorstellen. Jedenfalls besser, als die roten Pfefferbeeren, die das originale Rezept vorgesehen hatte. Und da der Ehemann kein Fan von Kapern ist, zu meinem großen Bedauern, haben sie es nicht ins verarbeite Rezept geschafft.

Die Zutaten (für zwei Personen)

  • 2 schöne Stücke Zanderfilet
  • 500 g weißer Spargel
  • 6 Kartoffeln
  • Minze, Petersilie und Salbei, von jeder Sort Kraut die gleiche Menge, um zu einer kleinen Müslischale gehackter Hräuter zu kommen
  • 40 g Pinienkerne
  • 1 große Zitrone
  • Olivenöl
  • 50 g Salzbutter, und ein bisschen mehr um den Fisch in der Pfanne zu braten
  • 1 Teelöffel Honig
  • Grobsalz (sel de Camargue, den wir aus dem letzten Urlaub bei meiner Schwester gekauft haben)
  • Granatapfelkerne
  • Weißwein

Die Zubereitung

  • Den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen.
  • Den Spargel schälen und das harte Ende abschneiden.
  • Die Kartoffeln schälen und halbieren.
  • Eine Auflaufform mit Olivenöl mit Hilfe eines Pinsels einfetten. Den Spargel und die Kartoffelhälften drin verteilen und 25 Minuten bei 200 °C backen.
  • Während der Backzeit, die gewaschenen Kräuter klein hacken. Mit dem Zwiebelschneider von Tupperware[1], die der Ehemann zu unserer Küchenausstattung beigetragen hat, geht es super schnell.
  • Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Abkühlen lassen, dann zerhacken (was auch mit dem Zwiebelschneider vom Ehemann sehr gut geht). Anschließend mit den Kräutern mischen.
  • In der Zeit sind die 25 Minuten Backzeit von den Spargeln und Kartoffeln vorbei. Die Auflauf aus dem Backofen holen.
  • In der Pfanne, ein bisschen Butter schmelzen lassen und den Fisch drin anbraten.
  • In der kühl gewordenen Auflaufform, ein bisschen Weißwein zum Anfeuchten gießen. Den Fisch auf das Gemüse legen und weitere zehn Minuten bei 200 °C backen.
  • In dieser Zeit, die 50 g Butter in der Bratpfanne vom Fisch zerschmelzen. Den Honig drin rühren[2]. Den Saft der Zitrone auspressen und mit der Butter mischen. Reduzieren lassen, gelengentlich umrühren, und durch ein Sieb in eine Saucière gießen.
  • Auf Tellern anrichten: Den Fisch mit dem Gemüse servieren, mit der Zitronen-Butter-Sauce übergießen, und die Kräuter-Pinienkerne-Mischung und Granatapfelkerne drauf verteilen.

[1] Dies ist keine Werbung, ich kriege keinen Cent für die Erwähnung!

[2] Ich habe Lavendelhonig von der Heimat benutzt. Sehr flüssig. Der Teelöffel war ein gut gefüllter Löffel, den ich schnell zur Pfanne gebracht habe, bevor der Inhalt herunter geflossen ist.

Nährwertangaben

Ähm, ja, das tut weh, verglichen mit meinen normalen Rezepten. Kein Wunder, bei der Buttermenge.

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 781 1562
Eiweiß (g) 50 99,9
Kohlenhydrate (g) 49,3 98,5
davon Zucker (g) 15,2 30,3
Fett (g) 39,5 78,9
Ballaststoffe (g) 11,8 23,5


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Karotten-Hummus

Weil es so lecker war, dass ich es definitiv nochmal machen werde. Durch die saftige Karotte wird der Hummus viel lockerer und leichter, ohne den Geschmack von Kichererbsen zu verlieren.

Die Zutaten (für zwei Portionen*)

  • 1/2 Dose Kichererbsen
  • 1 große Karotte
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 recht kleine Knoblauchzehe, geschält
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel Salz

* Oder vier, je nachdem, was es sonst noch zu essen gibt.

Die Zubereitung

  • Die Karotte klein schneiden.
  • Alle Zutaten in ein Mixerbecher geben und pürieren.
  • Mit einigen Blättern Petersilie servieren.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 177 354
Eiweiß (g) 3,7 7,4
Kohlenhydrate (g) 11,4 22,8
davon Zucker (g) 4,6 9,2
Fett (g) 10,3 20,5
Ballaststoffe (g) 6,4 12,8


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Augenbohnen

Ein Rezept aus meinem indischen Kochbuch, für meinen Geschmack angepasst.

Das Rezept sah nicht weniger als 300 mL Öl vor. Urgh, sag ich nur. Wenn ich die andere Rezepte im Buch nicht gelesen hätte, hätte ich an einen Druckfehler geglaubt. Ich habe drei Esslöffel Öl benutzt, was bei der Größe meiner Esslöffel insgesamt 30 mL entspricht. Ein Zehntel von dem Rezept. Es war mir noch zu fett im Geschmack, beim nächsten Mal gibt es nur zwei Esslöffel, wie ich mir jetzt aufschreibe.

Augenbohnen wurden gesucht und nicht gefunden. Dafür haben wir Tigerbohnen gekauft, die ziemlich ähnlich zu dem Bild im Buch aussehen. Jetzt sehe ich, es ist genau dasselbe.

Ich habe noch eine grüne Paprika rein getan, die einsam im Kühlschrank lag.

Die Zutaten (für zwei Personen als kleines Hauptgericht)

  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 1 Esslöffel Erdnussöl
  • 1 Dose Tigerbohnen (265 g Abtropfgewicht)
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 1 grüne Paprika
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 Teelöffel Chilipulver
  • 2 Teelöffel Kümmel
  • 1 Teelöffel Salz
  • 150 mL Wasser
  • 1 rote Chilischotte
  • Saft einer kleinen halben Zitrone
  • Frische Korianderblätter

Die Zubereitung

  • Die Bohnen gut spülen und beiseite legen.
  • Die Zwiebeln in Ringe schneiden.
  • Die Paprika waschen, in langen Streifen schneiden und in der Länge dritteln.
  • Ingwer und Knoblauch schälen und in ganz kleine Stücke schneiden.
  • In einem Topf, das Öl erhitzen. Die Zwiebeln und Paprika drin glasig dünsten.
  • Ingwer, Knoblauch, Chilipulver, Kreuskümmel und Salz dazu geben und weitere drei Minuten anbraten.
  • Die Chilischote in feinen Streifen schneiden und mit den Zwiebeln mischen.
  • Wasser und Bohnen zu den Zwiebeln geben und zehn Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Gelegentlich rühren.
  • Mit Zitronensaft und Korianderblättern servieren.

Dazu habe ich mir ein gekochtes Ei gemacht, was geschmacklich wunderbar gepasst hat.

Nährwertangaben (ohne Ei)

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 301 602
Eiweiß (g) 13,3 26,5
Kohlenhydrate (g) 30,1 60,1
davon Zucker (g) 7,8 15,5
Fett (g) 12,3 24,5
Ballaststoffe (g) 9,6 19,2


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Lamm-Chili-Curry

Die Zutaten (für 4 Portionen)

  • 500 g Lammfleisch, am besten Lammfilet
  • 3 mittelgroße Zwiebeln
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 2 Teelöffel Sesam
  • 2 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 2 Teelöffel Kokosraspel
  • 1 Teelöffel Schwarzkümmel
  • 1 Teelöffel Senfkörner
  • 1 Teelöffel Chilipulver
  • 1 Teelöffel Salz
  • Frische Korianderblätter nach Belieben
  • 4 grüne Chilischotten
  • 2 Esslöffel Erdnussöl
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 400 mL Wasser
  • Saft einer halben Zitrone

Die Zubereitung

  • Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Kokosraspel, Senfkörner und Sesam in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Anschließend, in einem Mörser zerkleinern.
  • Ingwer und Knoblauch in ganz feine Stückchen schneiden.
  • Das Fleisch in Würfeln schneiden.
  • Die gemahlenen Gewürze mit dem Knoblauch, dem Ingwer, Salz und die Fleischwürfeln gut vermengen und beiseite stellen.
  • In einem breiten Topf, das Öl erhitzen und die in Ringe geschnittene Zwiebeln drin mit den in der Länge halbierten Chilischoten gold braten.
  • Das gewürzte Lammfleisch zu den Zwiebeln geben und etwa sechs Minuten bei reduzierter Hitze anbraten.
  • Wasser zugießen und eine halbe Stunde ohne Deckel köcheln lassen. Ab und zu umrühren. Falls am Ende noch zu viel Flüssigkeit vorhanden ist, das Fleisch heraus holen und reduzieren, dann das Fleisch wieder in die Sauce tun.
  • Mit Zitronensaft und Koriander rühren, fertig.

Dazu serviere ich Reis, dem ich bei der Hälfte der Kochzeit gelbe Linsen gebe. Für vier Portionen: 250 g Reis und 50 g Linsen.

Nährwertangaben (mit Reis-Linsen-Beilage)

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 414 1656
Eiweiß (g) 32,8 131,1
Kohlenhydrate (g) 29,8 119
davon Zucker (g) 4,2 16,8
Fett (g) 17,1 68,4
Ballaststoffe (g) 4,4 17,7

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Kaninchen in Senfsauce

Diesen Klassiker der französischen Küche hatte ich dem Ehemann noch nie zubereitet. Überhaupt koche ich kaum Kaninchen.

Das kommt sicherlich davon, dass ich bei meiner Ankunft in Deutschland vor zwanzig Jahren von dem begrenzten Angebot an Fleisch auf dem Markt am Münsterplatz sehr enttäuscht wurde. Schwein, Hähnchen, vielleicht Rinderfleisch, das war’s. Selbst Entenbrustfilets, die man immerhin in jedem asiatischen Restaurant essen konnte, waren nicht einfach zu finden, und ich hatte dabei einige Fleischereien besucht. Kaninchen: Nie gesehen. Ich habe mich mit den Gegebenheiten arrangiert und Kaninchen in der Küche vergessen. Dabei weiß ich noch ganz genau, wie mir der Sinn nach Kaninchen stand, wenn ich im Sommer durch die Voralpen in der Provence spazieren ging und der Geruch von wilden Kräutern mir durch die Nase stieg.

Das letzte Mal, dass ich Kaninchen zubereitet habe, liegt zwanzig Jahre her, als ich beim Familienbauernhof vom vorletzten Ex in den Vogesen war. Kaninchen mit Mirabellen. Da ich selber aus einer ländlichen Gegend komme und als Kind Bauernhöfe in direkter Nachbarschaft hatte, war es normal, ein Kaninchen fürs Mittagessen aus dem Stall zu holen. Der Ex hatte mit ihm geschmust, damit das Fleisch von Stresshormonen nicht beeinträchtigt wird, bevor er ihm das Genick brach (und ich hatte es enthäutet). Genau das beschreibt Roberto Benigni in seiner legendären Kaninchen-Szene in Down by Law, als er von seiner komischen Mutter erzählt, und wie er sich als Kind weigerte, mit ihr zu schmusen. Ich habe selten so sehr bei einem Film gelacht. Wobei, in meiner Erinnerung war die ganze Szene auf Italienisch.

Ich habe mich jedenfalls sehr gefreut, als ich auf dem Viktualienmarkt in Pasing beim Geflügelstand neben der Bäckerei endlich mal Kaninchen entdeckt habe. Am Samstag habe ich uns zwei Hinterläufe besorgt. Das Gericht habe ich am Sonntag gekocht.

Die Zutaten (für zwei Personen)

  • 2 Kaninchen-Hinterläufe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Esslöffel Senf
  • 2 Esslöffel saurer Sahne
  • 6 Thymianzweige
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 kleines Glas Weißwein
  • 10 cL Geflügelfond
  • Olivenöl
  • Pfeffer, frisch gerieben aus der Mühle

Zur Begleitung:

  • 1 große Kartoffel (festkochend)
  • 1 dicke Möhre
  • Grüne Oliven
  • Butter
  • Weißwein

Die Zubereitung

  • Die Hinterläufe entbeinen (ich hätte sie „entknocht“, was dem französischen désosser entsprechen würde, aber der Ehemann hat mir wieder was beigebracht) und in groben Stücken schneiden. Wie man Kaninchen-Hinterläufe entbeint, habe ich diesem Video entnommen. Die Knochen habe ich tiefgefroren, daraus lässt sich bestimmt einen Fond zubereiten.
  • In einer Pfanne, Olivenöl erhitzen und die Fleischstücke drin von jeder Seite leicht braun anbraten. Fleischstücke aus der Pfanne raus nehmen und beiseite legen.
  • Die klein geschnittene Zwiebel und Schalotte mit der geviertelten Knoblauchzehe und den Kräutern in die Pfanne glasig dünsten.
  • Den Senf und die Sahne zur Pfanne geben und rühren. Dabei sollte man moutarde à l’ancienne (grobkörnig) benutzen, und das hatte ich nicht. Das geöffnete Glas Dijon-Senf von Maille hat gerade noch für einen Esslöffel gereicht. Ich habe für den zweiten Esslöffel Honigsenf benutzt, ebenfalls von Maille.
  • Mit dem Weißwein ablöschen. Geflügelfond hinzufügen.
  • Die Fleischstücke zurück in die Pfanne geben und bei schwacher Hitze bedeckt eine Stunde köcheln lassen.
  • Währenddessen, die Kartoffel und die Möhre schälen und in groben Stücke schneiden.
  • In einem anderen Topf, Butter erhitzen und das Gemüse drin wälzen. Weißwein hinzufügen und die Oliven rein mischen. Bedeckt bei leichter Hitze kochen lassen. Ab und zu umrühren.
  • Beim Anrichten auf dem Teller, das Fleisch mit Pfeffer würzen.

Es wurde viel zu viel Sauce, was dem Ehemann Recht war. Er war davon hin und weg und hat sie sich am nächsten Tag zu Nudeln serviert.

Nährwertangaben (mit der Gemüse-Beilage)

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 622,5 1245
Eiweiß (g) 59,3 118,6
Kohlenhydrate (g) 29,2 58,4
davon Zucker (g) 8,6 17,2
Fett (g) 20,6 41,2
Ballaststoffe (g) 5,7 11,4


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Quatre-quarts aux pommes

Vor drei-vier Wochen hat der Ehemann Äpfel nach Hause gebracht. Eine ganze Tüte von ganz zwei Kilogrammen Äpfel! Die gab’s ja beim Möbel Höffner am Eingang. Wer soll denn so viele Äpfel in so kurzer Zeit essen, bitte schön? Der Ehemann nicht. Gar nicht. Und wenn ich meinen täglichen Apfel im Büro esse, ist es schon gut. Um den Verlust von Äpfeln zu vermeiden, habe ich gestern diesen Kuchen gebacken.

Der Quatre-quarts ist ein einfacher Kuchen, den ich in meiner Kindheit häufig gegessen haben. Einfach und schnell zu machen. Einfach, weil, wie der Name sagt, der Kuchen aus vier gleich großen Teilen besteht: Eier, Mehl, Butter und Zucker. Man wiegt zuerst, wieviele Eier man hat, und benutzt das gleiche Gewicht für Mehl, Butter und Zucker. Zusammen rühren, ab in den Backofen für fünfzig Minuten, fertig. Das erklärt sicherlich, warum meine Mami den Kuchen so häufig gebacken hat.

Eine richtige Kalorienbombe ist es. Man sollte besser bei der Portionierung aufpassen. Low Carb & Low Fat Suchenden brauchen nicht weiter zu lesen.

Da ich die Äpfel retten wollte, sind sie noch ins Rezept rein gekommen. Dafür habe ich den Zuckergehalt reduziert. Es gab für mich sonst eindeutig viel zu viel Butter. Ich könnte locker auf 100 g verzichten. Aber dann wäre es kein Quatre-quarts mehr gewesen, und der Ehemann kannte den Quatre-quarts noch gar nicht, zu meiner größen Überraschung, denn er immerhin fast zehn Jahre in Frankreich gelebt hat, bevor ich ihn kennen gelernt habe.

Die Zutaten (ergibt 16 Stücke von nicht ganz zwei Zentimeter Dicke)

  • 4 Eier
  • 4 Äpfel
  • 250 g Weizenmehl
  • 150 g brauner Zucker
  • 250 g Butter
  • 1 Schuss Calvados
  • Puderzucker

Die Zubereitung

  • Die Äpfel schälen und in ganz kleine Stücke schneiden.
  • Alle Zutaten außer die Äpfel in einer Schale zu einem Teig zusammen rühren. Die Apfelstücke erst zum Schluss in den Teig geben.
  • Eine rechteckige Brotform mit Backpapier auslegen und den Teig drin verteilen. Meine Form ist 27-28 Zentimeter lang.
  • Den Backofen bei 180°C vorheizen.
  • Den Teig in der Form eine Viertelstunde in den Kühlschrank legen.
  • Den Kuchen zehn Minuten bei 180°C backen lassen.
  • Nach den zehn Minuten, die Form aus dem Ofen nehmen. Den Ofen bei 140°C einstellen.
  • Mit einem scharfen Messer, einen Schnitt mittig im Kuchen einschneiden.
  • Den Kuchen weitere vierzig Minuten bei 140°C backen lassen.
  • Den Kuchen gut auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 245,6 3929
Eiweiß (g) 3,7 59,7
Kohlenhydrate (g) 25,3 404,2
davon Zucker (g) 12,9 205,6
Fett (g) 14,6 234,2
Ballaststoffe (g) 1,3 20,7


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Quiche Lorraine

Das gab’s letzte Woche auf dem Plan, aber es ist doch anders gekommen… Die Quiche habe ich erst gestern gemacht.

Traditionell gibt es in der Quiche Lorraine Speck, Eier, saure Sahne und Milch. Ich benutze immer gerne noch Emmentaler oder Gruyère dazu, was, wie ich vor kurzem gelernt habe, eine Variante namens Quiche Vosgienne ist. So viel Käse benutze ich auch nicht, ich finde es manchmal übertrieben, wie zum Beispiel bei Aux Délices Normands, unsere Stammbäckerei als wir noch in Berlin lebten, wo es auf dem Boden noch eine gute halbzentimeterdicke Schichte Käse gibt.

Eine klassische Begleitung zur Quiche Lorraine ist ein einfacher grüner Salat. Dazu trinke ich am liebsten einen trockenen Weißwein.

Die Zutaten (für 6 Portionen)

  • Für den Teig
    • 160 g Weizenmehl
    • 1 Ei
    • 100 g Butter
    • 1 Prise Salz
  • Für die Füllung
    • 200 g Speck
    • 4 Eier
    • 20 mL saure Sahne
    • 20 mL Milch
    • Pfeffer
    • Geriebene Muskatnuss
    • Gruyère

Die Zubereitung

  • Zuerst den Teig vorbereiten:
    • Alle Zutaten in einer Schüssel mit den Händen zu einem homogenen Teig kneten.
    • In Frischhaltefolie eingewickelt eine halbe Stunde kalt stellen.
  • Backofen bei 180°C Umluft vorheizen.
  • Den Teig in einer mit Butter eingefetteten Backform mit den Händen flach verteilen, und einen Rand bilden.
  • Den Speck in kleinen Würfeln schneiden und in einer Pfanne ohne Fett kross anbraten. Die Würfel vom ausgeschiedenen Fett trennen und beiseite legen.
  • In einer Schüssel, die Eier mit der Sahne und der Milch zusammen mit Pfeffer und Muskatnuss nach Geschmack rühren. Die Speckwürfel hinzufügen.
  • Den Boden vom Teig mit geriebenem Käse bedecken, dann die Eier-Sahne-Milch-Speck-Füllung drauf. Den Speck mit einem Holzlöffel vorsichtig regelmässig verteilen. Dann nochmal Käse auf der Füllung homogen reiben.
  • Bei 180°C fünfzig Minuten backen lassen.

Nährwertangaben (ohne Salat)

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 575,5 3453
Eiweiß (g) 17,2 103,3
Kohlenhydrate (g) 20,4 122,4
davon Zucker (g) 1,3 8
Fett (g) 47,3 283,8
Ballaststoffe (g) 1,1 6,6


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Weiße Bohnensuppe mit Dinkel

Die Zutaten (für 4 Portionen)

  • 2 Dosen dicker weißen Bohnen (480 g Abtropfgewicht insgesamt)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 3 Nelken
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5 Zweige Thymian
  • 100 g Dinkel
  • Salz
  • 50 g Pecorino
  • Kürbiskernöl

Die Zubereitung

  • Die weißen Bohnen gut abspülen und in einem Topf mit Wasser gut bedecken.
  • Die Zwiebel abschälen und die Nelken rein stecken.
  • Die Zwiebel mit den restlichen Kräutern und zwei Teelöffel Salz zu den Bohnen geben.
  • Etwa zwanzig Minuten köcheln lasssen.
  • In dieser Zeit, Dinkel mit einem Teelöffel Salz in einem anderen Topf reichlich mit Wasser bedecken. Kurz aufkochen lassen, dann zugedeckt zwanzig Minuten quellen lassen.
  • Den Pecorino reiben.
  • Nach Ende der Kochzeit, die Lorbeerblätter und Thymianzweige aus dem Bohnentopf nehmen, Die Nelken aus der Zwiebel ziehen und dieZwiebel zurück zu den Bohnen geben.
  • Die Bohnensuppe mit dem Pürierstab prozessieren.
  • Die Suppe in tiefen Tellern servieren. Pecorino rein mischen, Dinkel obendrauf streuen und ein bischen Kürbiskernöl dazu geben.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 321,3 1285
Eiweiß (g) 14,7 58,6
Kohlenhydrate (g) 29,9 119,4
davon Zucker (g) 2 8
Fett (g) 13,4 53,5
Ballaststoffe (g) 10,8 43,3

 


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Rinderhackfleisch-Pfanne mit Lauch und Reis

Gestern Abend komponiert. Es sah richtig viel aus, daher für vier Portionen, aber wir haben zu zweit alles verputzt. Im Nachhinein, wenn man sich die Kalorienanzahl anschaut, ist es wirklich nicht schlimm.

Ich mag dieses Rezept, weil der Ingwer dem Fleisch eine unglaubliche Zärtlichkeit verleiht. Es war ein Tipp einer chinesischer Kollegin, die bei uns auf Arbeit zu Besuch war. Das sollte ich häufiger so machen.

Die Zutaten (für 4 Portionen)

  • 300 g Rinderhackfleisch
  • 1 Lauch
  • 150 g Reis
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1/2 Glas Gemüsefond
  • 2 Esslöffel Erdnussöl
  • 1 Esslöffel Sojasauce
  • 1/2 Teelöffel Salz

Die Zubereitung

  • Den Reis in einem Topf mit dem doppelten Volumen an Wasser und dem Salz ohne Deckel kochen lassen, bis kein Wasser mehr übrig bleibt.
  • Den Lauch in halben Ringen schneiden.
  • Den Ingwer schälen und in ganz kleine Stücke schneiden.
  • In einer hohen Pfanne, das Öl erhitzen und drin den Lauch, das Fleisch und den Ingwer mit dem Gemüsefond und der Sojasauce anbraten. Das Fleisch dabei zerteilen.
  • Den Reis zur Pfanne geben, umrühren und servieren.

Nährwertabgaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 230 920
Eiweiß (g) 17,5 70,1
Kohlenhydrate (g) 3 12
davon Zucker (g) 2,6 10,5
Fett (g) 16,1 64,4
Ballaststoffe (g) 1,9 7,7


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.