Die eklige Entdeckung des Tages

Ohne Bild, denn ich war so angeekelt, dass ich alles sofort weg geschmissen habe.

Ich wollte zum Frühstück eine Banane essen. Habe im Korb gegriffen, wo die Bananen sind, und habe eine genommen. Die fühlte sich ein bisschen klebrig an. Als ich sie öffnen wollte, habe ich gemerkt, dass ein kleiner Wurm an meinem Zeigefinger klebte. Igitt! Sofort Hände gewaschen. Der Ehemann hat die restlichen Bananen gewaschen. Ich dachte, der Wurm, woher auch immer, wäre auf die Banane angekommen.

Ich habe mich also am Tisch hin gesessen und die gewaschene Banane geschält. Und da traute ich meinen Augen nicht: Aus dem Inneren der Banane hat sich etwas bewegt, und ein Wurm hat sich herausgestreckt. Wahrscheinlich war er überrascht, dass die Schale plötzlich nicht mehr da war. Mir hat es den Appetit auf Bananen schlagartig verdorben. Der Ehemann, der sich gerade eine andere Banane in sein Müsli klein geschnitten hatte, war ebenfalls angeekelt. Wir haben alles weg geschmissen.

Die Bananen hatte der Ehemann letzte Woche ausnahmsweise beim Basic gekauft. Ich überlege, ob ich mir jetzt dringend einen Ersatz als Kalium-Lieferant aussuchen soll, oder weiterhin beim türkischen Laden am S-Bahnhof Bananen kaufen soll. Dort ist es mir noch nie passiert. Ich hatte auch bis jetzt nie gehört, dass man Würmer in Bananen finden kann.

Faul

Schuld ist das Wetter. Wer will schon bei dem Regen irgendwas unternehmen? Also, ich nicht. Starken Dauerregen schaue ich mir lieber zu Hause aus dem Fenster mit einer gemütlichen Tasse heißer Schokolade an.

Dabei war ich in letzter Zeit voll Energie und Motivation. Seitdem ich eines Morgens fast zwei Stunden zur Arbeit gebraucht habe, weil irgendwelche Deppen die S-Bahn-Verkabelung in Brand gesetzt haben, bin ich wieder regelmäßig aufs Rad gestiegen. Wenn ich am Tag hin und zurück radle, habe ich 42 Kilometer in den Beinen. Fast 1000 kcal, meint fddb. Das mit dem weiter Abnehmen klappt aber nicht. Weil ich seit Monaten keinen Bock mehr habe, alles einzutragen, was ich esse. Ich dachte, es ginge, ich hätte jetzt einen guten Überblick darüber, was ich essen sollte, aber mein Gewicht bleibt konstant. Immerhin.

Fahrrad will ich aber nicht bei jedem Wetter fahren. Erst recht nicht, wenn es regnet. Vor zwei Wochen bin ich kurz vor Ankommen auf Arbeit von einem Gewitter erwischt worden. Ich dachte, ich würde es noch rechtzeitig schaffen. Ich wollte zu den Fahrradständern vor unserem Gebäude langsam abbiegen. Weil es plötzlich angefangen hatte, so stark zu regnen, habe ich nicht gemerkt, dass die Räder schon total naß waren. Die Bremsen haben nur gequietscht. Ich war schon am Lenken und habe gespürt, wie die Reifen auf dem Asphalt keinen Halt mehr hatten und wie das Fahrrad seitlich gerutscht ist. Es war zum Glück kein Auto auf der Straße, als ich dort gelandet bin. Auf dem linken Ellbogen, der den Schock doch gut überstanden hat. Nur Schürfwunden, und ein großer blauer Fleck in der Innenseite vom linken Oberschenkel, wo der Sattel geknallt hat. Heute ist schon nichts mehr davon zu sehen.

Ich bin auch wieder regelmäßig zum Fitnessstudio gegangen. Ich war seit Mai ständig am Wochenende verreist und bin nur seit drei Wochen fleißig bei der Wassergymnastik am Samstagvormittag dabei. Die Kursleiterin, die vorher da war und einen schönen runden Bauch hatte, ist jetzt wahrscheinlich in Mutterschutz. Ich fand ihren Kurs gut, aber jetzt, wo ich ihre Vertretung kenne, will ich sie gar nicht mehr zurück haben! Die Vertreterin hat ein ganz anderes Programm, mit Übungen, die man wie beim Intervall-Training wiederholt, acht Mal zwanzig Sekunden, mit zehn Sekunden Pausen zwischendurch. Am Anfang fühlt sich die Übung ganz leicht an, aber nach der dritten Wiederholung wird es schon super anstrengend. Meine Lieblingsübung ist die, wo man sich am Beckenrand mit den Armen hoch hebt und langsam runten ins Wasser gleiten lässt. Einfach der Hammer. Vorher hatte ich kein Problem, zwei Kurse hintereinander zu machen. Jetzt bin ich schon mit dem Ersten völlig fertig und habe wirklich den Eindruck, etwas geleistet zu haben.

Nun, heute ist mir nicht danach. Schuld ist das Wetter, das mich diese Woche von Radeln abgehalten hat. Und dieser Wind! Ist Berlin immer so windig gewesen? Ich habe es anders in Erinnerung. Zum Fitnessstudio wollte ich bei dem Regen auch nicht, da man nur beim Rüberqueren der Straße schon durchnässt wird. Und mit der Periode, die gerade abklingt, wollte ich nicht ins Schwimmbad. Wir wollten eventuell dieses Wochenende eine Radtour nach Potsdam machen, aber da die Wettervorschau nur Regen angekündigt hat, bleiben wir zu Hause. Die Wohnung muss eh mal geputzt werden.

Der verlorene Regenschirm

Meinen letzten Regenschirm habe ich vor vielen Jahren erworben. Vorher hatte ich immer ganz billige Regenschirme gekauft, die recht schnell zerbrachen, sobald es zum Regen ein bisschen Wind gab. Also ziemlich häufig, vor allem, wenn man in Aachen lebt. Nachdem der letzte billige Regenschirm nicht mal einen halben Tag gehalten hat, habe ich beschlossen, mehr zu investieren, und habe mir einen schicken Tachenregenschirm von Knirps geholt. Die von der Verkäuferin angepriesene Windstabilität hat mich überzeugt, sowie der Knopf, der nicht nur den Regenschirm öffnet, sondern den auch zusammen falten lässt. Es war damals ein Schock, vom üblichen 5€ Regenschirm zur 30€ Variante zu wechseln, hat sich aber definitiv gelohnt. So lange hatte ich noch nie einen Regenschirm behalten.

Das war vorher. Jetzt lebe ich nicht mehr alleine, und weil mein Regenschirm so schick aussieht, grau-schwarz mit Hahnentritt-Muster, ist er vom Ehemann recht häufig benutzt worden. Ich habe noch nie gesehen, dass jemand den selben Regenschirm dabei hatte. Bei Regenschirmen dürfte es wie bei Schneeflocken sein: Sie sind alle einzigartig 😀

Ich muss sagen, mit den Jahren ist der Regenschirm nicht mehr so gut geworden. Gegen Wind ist er immer noch recht stabil, aber er tropft jetzt ein bisschen, wenn er naß ist. Man hält ihn über den Kopf und kriegt trotzdem den einen oder anderen Tropf ab. Das sieht man auch daran, dass die Kiele leicht verrostet sind, und der Stoff durchnäßt aussieht an den Stellen, wo das Wasser nicht mehr abperlt. Nicht mehr ganz dicht, der Regenschirm. Trotzdem mochte ich ihn.

Groß war meine Enttäuschung, als der Ehemann mir vor zwei Monaten beichten musste, dass er meinen Regenschirm in der S-Bahn liegen lassen hatte. Er war gerade in Potsdam angekommen und hatte nach dem Aussteigen gemerkt, dass er den Regenschirm nicht dabei hatte. Er ist schnell zurück zum Wagen gerannt, hat aber nichts mehr gefunden. Vermutlich hatte jemand den Regenschirm sofort mitgenommen. Es regnete ja.

Ich komme wieder drauf, weil es momentan wieder so häufig regnet. Wie heute Morgen. Ich bin mit meiner Regenjacke zur S-Bahn gegangen. Habe mich in der S1 hingesessen, zwischen zwei Männern. Ich musste kurz in meiner Tasche zwischen meinen Füßen etwas suchen, und mein Blick ist zufällig zum Regenschirm zwischen den Füßen von meinem Sitznachbarn gewandert — ein asiatisch aussehender gepflegter Mann mittleres Alters mit Anzug, der etwas auf seinem Tablet las. Und ich konnte es nicht fassen: Genau zwischen seinen Füßen lag mein Regenschirm! Ja, genau wie ich ihn in Erinnerung habe, mit seinem Hahnenschritt-Muster und seinen nicht mehr dicht aussehenden Flecken! Was kann man in einer solchen Situation sagen? Leider nichts… Ich hoffe, der neue Besitzer behandelt ihn gut.

Anstrengender Sonntag

Ich bin früh aufgestanden. Das ist nichts Ungewöhnliches. Ich kann morgens nicht lange im Bett bleiben. Wenn ich einmal wach werde, bleibe ich es meistens. Der Ehemann braucht deutlich mehr Schlaf. Ursprünglich war meine Idee, ganz früh um 08:00 zur Botschaft wählen zu gehen, um die Schlange von vor zwei Wochen zu vermeiden. Wir hatten aber Freunde zum Mittagessen, also der Ehemann hatte Freunde zum Brunch, eingeladen, und ich habe gekocht. Das tue ich ja gerne. Nun, bei der vermuteten Schlange vor der Botschaft würde ich wahrscheinlich nicht vor zehn wieder zu Hause sein, und das Kochen würde ich nicht mehr rechtzeitig hinkriegen.

Vor einigen Wochen bin ich zufällig in einer Buchhandlung am Savignyplatz auf das NOPI Kochbuch gestossen. Nachdem ich hier und da soviel darüber lesen konnte, habe ich es mir endlich geschenkt und beschlossen, für heute einige Rezepte daraus zu kochen. Entschieden habe ich mich für das Selleriepüree, allerdings ohne Blumenkohl, die getrüffelte Polentastäbchen mit Tomaten-Chutney, und die Zucchini-Manouri-Krapfen mit Sauerrahm-Limette-Dip, für die ich übrig gebliebene Ricotta statt Manouri benutzt habe, da ich uns am Freitag eins meiner Lieblingspastagericht zubereitet habe. Es war eine Menge Arbeit, aber vieles konnte ich schon gestern Nachmittag vorbereiten. Heute Morgen habe ich trotzdem vier Stunden in der Küche gestanden. Es hat sich mehr als gelohnt. Ein Volltreffer war das. Die Gäste waren hin und weg.

Nachmittags bin ich dann zur Botschaft mit dem Ehemann gefahren. Vor zwei Wochen durfte er noch mit mir rein und auf mich drin warten. Heute musste er wie ein Hund draußen bleiben. Zum Glück regnete es nicht, und die befürchtete Schlange ist ausgeblieben. Einerseits gut, weil ich nicht ewig stehen musste. Andererseits schlecht, weil es bedeutete, dass die Wahlbeteiligung viel niedriger als vor zwei Wochen war. Ich habe beim Einwerfen von meinem Briefumschlag nachgefragt: Tatsächlich sind viel weniger Franzosen in Berlin heute zur Wahl gekommen. Ob es am endlich schönen Wetter lag, oder an der Ablehnung beider Kandidaten, oder wegen der Schlange vom letzten Mal… Eines war klar: Die Le Pen ist hier nicht beliebt. Man muss ja beide Zettel zum kleinen Raum hinter dem Vorhang mitnehmen, und nur eines davon in den Briefumschlag stecken. Der Mülleimer war voll von Le Pen Zettel. Vor zwei Wochen haben ihr in Berlin gerade 2% ihre Stimme gegeben, schrieb noch der tip in seiner letzten Ausgabe. Es ging heute also schnell, in fünf Minuten war ich wieder raus.

Wir sind mit dem Ehemann spazieren gegangen, weil das Wetter so traumhaft war. Zum Gendarmenmarkt gegangen, und dann ein Bier in der Sonne getrunken. Ich bin da Zeugin einer unfassbaren Szene geworden, die mich recht entsetzt hat. Vor allem hat mich entsetzt, dass ich nicht wusste, ob und wie ich helfen könnte. In Konfliktsituationen bin ich nicht gut. An einen Nachbartisch hat sich eine junge Frau hingesessen. Es war an dem Zeitpunkt der einzige noch freie Tisch, und direkt nachdem sie Platz genommen hat, ist eine ältere Frau, etwas klein, pummelig und mit kurzen schwarzen Haaren, geschätzt um die 65, zu ihr gestürmt und hat ihr laut gesagt, sie wäre vorher da und die junge Frau müsste ihr den Tisch lassen. Was definitiv nicht stimmte, die junge Frau war vorher da. Diese konnte anscheinend kein Deutsch und hat auf Englisch gefragt, was die Frau wollte. Daraufhin kam der Mann der ältere Frau, der ein auffällig rotes Gesicht hatte, und hat die junge Frau wie ein Miststück behandelt, und nur laut gerufen, „You go out now!“ Die Frau war sichtlich schockiert von diesem Verhalten, hat aber wenigstens gefragt, „Could you at least be more polite?“ Worauf der Mann nur lauter anwortete, „Go out now please!“ Was wirklich keinen Sinn machte, da wir ohnehin schon draußen waren. Die Frau konnte nichts sagen — nicht, dass sie es nicht versucht hätte, aber das ältere Paar hat sie ständig beim Reden unterbrochen.

Zum Schluß ist die Frau zu ihrem Begleiter gegangen, der in der Schlange stand, um Getränke zu besorgen, und hat ihm die Situation geschildert, nehme ich an, da sie in der Schlange geblieben ist und dieser zum Tisch gekommen ist, wo das ältere Paar in aller Ruhe Platz genommen hatte. Er hat sich einfach zu dem Paar hingesessen. Der Mann konnte Deutsch, das Gespräch verlief aber nicht besser. Als er, ganz ruhig, eine Erklärung für das Verhalten des Paares seiner Frau gegenüber verlangte, sagte die Frau, sie wäre von der Jüngeren beleidigt gewesen. „Wie kommt sie denn drauf?“, habe ich mich gefragt. Weil sie vorher am Tisch saß? Oder weil sie deutlich jünger und hübscher war? Verbal und körperlich habe ich nur Aggression vom älteren Paar wahrgenommen, die Jüngere saß nur sprachlos da und konnte sich nicht wehren. Als der junge Mann nachfragte, inwieweit seine Begleiterin die Frau beleidigt hätte, hat diese dann nur geantwortet, „mit Ihnen will ich nicht mehr reden, gehen Sie weg“, und hat den Kopf gedreht. Er hat sich also dem Mann gewandt und versucht, mit ihm zu reden, aber die Frau, die nicht mehr reden wollte, hat sich ständig eingemischt. Zum Schluß ist ein anderer Tisch frei geworden, und das ältere Paar ist dorthin gegangen, ohne noch abfällige Bemerkungen über Berliner und ihrer Arroganz zu verlieren. Die haben vielleicht einen Knall! Vielleicht hatten sie aber auch einen Sonnenstich bekommen, ober waren schon betrunken, der Mann war so rot im Gesicht, das war nicht normal.

Die junge Frau ist kurz danach mit Getränken zu ihrem Begleiter am Tisch zurück gekommen, und die beiden sind dort geblieben, bis die Sonne hinter einen der Doms verschwunden ist. Das ältere Paar hat übrigens ziemlich lange gewartet, dass jemand ihre Bestellung entgegen nimmt, bis sie verstanden haben, dass man sich an der Schlange anstellen muss. Das junge Paar hatte schon ausgetrunken, als der ältere Mann mit Getränken zu seiner Frau zurück gekommen ist. Was ich daraus ziehe ist, man sollte in Berlin touristische Ziele vermeiden, wenn man sein Bier in Ruhe trinken will.

Gewählt

Wäre ich momentan nicht so müde, hätte ich vorher darüber geschrieben. Schon mal vorweg: Enttäuschend aber nicht überraschend, mein Plan, Fillon vor Le Pen zu bringen und diese dadurch daran zu hindern, in die zweite Runde zu kommen, ist nicht aufgegangen. 1,3% der Stimmen haben gefehlt. Der EU-feindliche Mélanchon stand nur ein halbes Prozent hinter Fillon und hat dadurch viel mehr Stimmen bekommen als geplant. Hmm. Keine Panik. Jetzt ist eh klar, dass Macron durch kommt. Ich will noch glauben, dass es genug Vernunft in diesem Land gibt.

Wir sind gestern früh aufgestanden. Ich hatte im Kopf, dass die Wahllokale um 09:00 auf machen und wollte so früh dort sein. Gut fünfzig Minuten brauche ich bis dahin. Die Lokale waren eigentlich schon seit 08:00 geöffnet, aber dafür hätten wir um 06:00 an einem Sonntag aufstehen müssen… Im Nachhinein: Es hätte sich doch gelohnt. So schlimm wie in anderen Ländern war es nicht, aber eine gute Stunde vor Ort hat es mir gekostet. Zuerst eine halbe Stunde unter dem leichten Regen auf dem Bürgersteig vor der Botschaft in der Schlange gestanden. Hätte ich mir ein Kleinkind ausgeliehen, wäre ich vom Personal einfach so vor der ganzen Schlange durchgewunken worden. Hmm, vielleicht eine Idee für die zweite Runde…

Die Sicherheitsvorkehrungen: Minimal. Polizisten haben die Ausweise vor dem Eintritt ins Gebäude geprüft. Im Gebäude wurden die Taschen geröntgt. Aber draußen, wo so viele Wähler standen? Keinen sichtbaren Schutz. Ganz normaler Straßenverkehr. Die Leute standen in zwei Reihen bis zur Kante vom Bürgersteig, und leichte Beute waren wir, falls jemand mit Sturmgewehr oder LKW einen Massaker anrichten wollte. Nichts hätte es verhindern können.

Drin habe ich noch zweimal Schlange gestanden. Zuerst, um den Ausweis geprüft zu bekommen und die Nummer von meinem Wahlzimmer zu erfahren. Eine Frau hinter mir hat sich darüber aufgeregt, dass die Sicherheitsleute am Eingang der Botschaft maghrebiner Herkunft sind, und noch die Frechheit besitzen, sich auf Arabisch zu unterhalten, wenn sie sich alleine glauben. Weil die Frau vielleicht in ihrem täglichen Leben hier mit anderen Franzosen nur auf Deutsch redet? Was geht ihr an, welche Sprache andere Leute unter sich benutzen? Vor allem diese Sicherheitsleute, die ich immer recht freundlich erlebt habe. Blöde Kuh. Die Frau habe ich zum Glück nicht so lange hinter mir ertragen müssen. Danach musste ich nochmal vor dem Wahlzimmer Schlange stehen. Eine Mitwählerin hat sich in der Schlange nach vorne durchgeschummelt, indem sie sich als Journalistin für Le Point angegeben hat und Leute vor der Wahl zu ihrer Meinung vom Wahlkampf befragt hat. Mein Ischias hat am Ende angefangen, sich zu beschweren. Als ich endlich im Büro war, ging es ziemlich schnell.

Abends, beim Lesen meiner Emails, war ich nicht ganz erfreut zu sehen, dass ich eine neue merkwürdige Kontaktanfrage auf LinkedIn bekommen hatte. Von einer Französin, die ich gar nicht kenne und die bei den Republikanern tätig ist. Wahrscheinlich war sie Wahlhelferin, obwohl ihr Profilbild mir nichts sagt. Ich fand es auf jeden Fall eine Frechheit, da sie offensichtlich Datenschutz völlig missachtet. Aber sie kann doch nicht den Namen aller Wähler behalten haben, um sie danach zu kontaktieren! Wir waren um die 7500 Personen, die in Berlin gewählt haben. Keine Ahnung, warum sie meinte, mich kontaktieren zu wollen. Ignorieren kann ich es ja. Wir haben beruflich rein gar nichts miteinander zu tun.

Wahlunterlagen bekommen

Ich habe sie heute im Briefkasten gefunden. Inklusiv Wahlzettel und Werbematerial aller Kandidaten. Es sind ja noch vier Tage bis zur Wahl… Immerhin habe ich letzte Woche die Information zum Wahlort per Email erhalten. Wie zu erwarten war, muss ich zur Botschaft. Ich hatte mir nur Sorgen gemacht, weil ich bisher gar nichts über die Wahl bekommen hatte, und mich fragte, ob ich irgendwie vergessen wurde und doch nicht wählen gehen könnte.

Ich hatte mich bis jetzt noch nicht entschieden, für wen ich wählen würde. Gegen wen ist ja klar, obwohl sie in der zweiten Runde sowieso keine Chance hat. Als ihr Vater es vor fünfzehn Jahren durch die erste Runde geschafft hatte, und alle Franzosen plötzlich blöd geguckt hatten, wurde Chirac in der zweiten Runde mit über 80% der Stimmen neu gewählt. Zähneknirschend, aber immer noch besser als die Alternative. Nun, wenn man den Umfragen glaubt, hätte sie selbst bei der zweiten Runde viel mehr Stimmen als ihr Vater, aber nicht genug, um durch zu kommen.

Das Aussortieren der Kandidaten ging relativ schnell. Als Expat in der EU sind schon mal alle, die sich für ein Frexit ausgesprochen haben, in den Mülleimer gelandet. Ihnen sind die gefolgt, deren Namen ich noch nicht mal kannte. Ich gebe zu, ich lese kaum französische Nachrichten. Alles, was ich über den Wahlkampf mitbekommen habe, stammt aus der deutschen Presse. Wichtig ist mir aber, dass die Le Pen nicht durch kommt. Meine Stimme einer kleinen Partei zu schenken, die von vornherein keine Erfolgschance hat, hätte den selben Effekt, wie in eine Geige zu pinkeln — was jetzt direkt eins zu eins vom Französischen übersetzt wurde, der deutsche Äquivalent wäre eher, „es wäre völlig für die Katz“. Genau das ist 2002 passiert, als alle dachten, Jospin würde mit links durch kommen, und deswegen kleine Parteien als Ausdruck der allgemeinen Unzufriedenheit gewählt haben.

Nun habe ich jetzt mit diesen Kriterien meine Auswahl auf zwei Kandidaten reduzieren können. Ich habe dann nach Umfragen gegoogelt, und beide stehen in der Viererliste vorne. Mélanchon hat schon vorher wegen seiner EU-feindlichen Haltung den Weg zum Papierkorb gefunden. Die Frage ist nun, Fillon oder Macron? Macron hat laut Umfragen knapp mehr Wahlabsichten als Le Pen, Fillon liegt deutlich drunter. Ich könnte Fillon wählen, um Le Pen nicht so einen großen Vorsprung zu gönnen. Der Ehemann ist Fillon skeptisch gegenüber, weil er sich als überzeugter Katholiker angibt. Er fürchtet, dass er die Laizität, die ich in Frankreich so schätze, gefährden könnte. In seinem Wahlkampfblatt steht aber, dass er sie weiterhin schützen würde. Und ich hatte vor vielen Jahren im Fernseher eine Debatte zwischen ihm und Jospin gehört, in der er viele interessante Ideen gebracht hatte. Andererseits kenne ich Macron nur seit dem aktuellen Wahlkampf, aber er bringt bessere Vorschläge im Bereich Soziales. Na ja, wie gesagt, meine Stimme für Fillon in der ersten Runde wäre erstmals nur eine rein taktische Wahl, um ihn näher an Le Pen zu bringen. Ich wage es kaum zu glauben, dass er sie sogar überholen könnte. Träumen kann man.

Und wieder unterwegs

Kaum bin ich nicht mehr krank geschrieben, bin ich auf Dienstreise. Gut, es ist nur halb so schlimm. Wir hatten schon länger Urlaub geplant, und es hatte sich zufällig ergeben, dass ich mit anderen Wissenschaftlern in der Nähe vom Urlaubsort etwas bearbeiten wollte. Die einen haben Verbesserungsvorschläge für Programm#1, die anderen wollen Programm#2 testen. Ich hatte die Idee, dass ich einen Tag früher verreisen könnte und habe Termine für Besprechungen vereinbart. Also morgen. So war es mir nicht zu stressig, und ich musste nicht als Schwangere mehrmals zum gleichen Ziel hinfliegen. Schwanger bin ich nun leider nicht mehr, aber es ist mir immer noch angenehmer, Urlaub und Dienstreise so zu kombinieren. Es wird mich auf jeden Fall ablenken. Und es ist mir egal, dass ich dabei morgen zur Besprechung unter anderen zufällig mit einem Ex-Freund verabredet bin. Es ist so lange her, es spielt keine Rolle mehr. Ach so, aber erwähnen tue ich es trotzdem, was?

Wo ich bin? Eine Wissenschaftsstadt in der Nähe von Bergen. In der Heimat. In den Bergen wollen wir Urlaub machen. Der Ehemann kommt morgen nach. Wir haben uns heute kurz am Flughafen getroffen, da er aus seiner Dienstreise gerade zurück kam und ich zu meiner weg musste. Er hatte übrigens nachmittags einen Vorstellungsgespräch, und es hat so gut geklappt, dass er in Kürze den neuen Arbeitsvertrag in den Händen halten darf. Es freut mich so sehr für ihn. Der Job klingt viel interessanter, er wird nicht mehr so häufig verreisen müssen, und das Gehalt stimmt viel besser als momentan. Sein jetziger Chef wird blöd gucken. Morgen Abend stoßen wir an. Ich darf ja wieder.

Blöd war heute das Fliegen. Ich hatte keinen direkten Flug, sondern musste in Frankfurt umsteigen. Der erste Flug ist mit einer halben Stunde Verspätung aus Berlin gestartet, weil es Probleme mit einer Sitzplatzreservierung gab. Ich glaube, der Platz wurde zwei Mal vergeben. Es gab aber noch freie Plätze. Als wir in Frankfurt gelandet sind, war es so spät, dass das Boarding für meinen nächsten Flug schon angefangen hatte, als ich noch im Gang stand und darauf wartete, das Flugzeug endlich verlassen zu können. Ich bin gerannt, ich war den langen Flur entlang sogar schneller als die Leute, die aufs Laufband gingen, der Flughafen in Frankfurt ist ja riesig, und ich bin völlig außer Atem gerade noch mit den letzten Reisenden durch gekommen. Es hätte mir klar sein sollen: Das Gepäck war nicht so schnell wie ich. Beim Ankommen fehlte mein Koffer.

Ich habe Formulare gefüllt und mir wurde erklärt, dass der Koffer mit dem letzten Flugzeug aus Frankfurt um halb elf kommen soll. Ich musste aber noch eine Stunde Bus bis zu meinem Ziel fahren, und ich hatte schon Migräne. Der Koffer wird mir morgen zugeschickt. Ich bin mit einer Notfallsmappe von Star Alliance, explizit für Frauen, für die Nacht entschädigt worden. Beim Ankommen im Gästehaus vom Forschungszentrum habe ich die Mappe geöffnet. Zahnbürste und Zahnpasta, eine Haarbürste, die mit meinen dicken lockigen Haaren recht nutzlos ist, Shampoo und Vaseline sind drin. Auch ein Shirt, riesig, aber keine Unterwäsche und nicht mal Binden. Tampons sind in einer Plastiktüte vorhanden, aber die ist echt schwer zu öffnen, vor allem, wenn man nur mit Handgepäck ankommt und keine Schere drin haben darf. Morgen werde ich mit nicht frischen Unterwäschen zu den Terminen laufen müssen, weil das Zimmer so kalt ist, dass ich sie nicht waschen will. Sie würden nie trocknen. Es ist mir recht unangenehm, auch wenn es durch die Nutzung von Binden, die ich im Handgepäck habe, nicht so schlimm ist.

Eine lustige Geschichte gab es noch, beim Aussteigen aus dem Bus. Na ja, nicht alle haben es lustig gefunden, denke ich. Ich bin bei einer Haltestelle in der Nähe vom Forschungszentrum ausgestiegen, sowie ein anderer Mann. Der Mann kam mir schon bekannt vor, als wir am Flughafen eingestiegen waren, aber ich könnte nicht sagen, woher. Eins wusste ich, ein Wissenschaftler ist er. Ich wollte ihm also beim Aussteigen folgen, weil er bestimmt zum Gästehaus gehen würde. Er hat im Gepäckfach nach seinem Koffer gesucht, der Fahrer hat dann die Außentür zu gemacht und ist zurück in den Bus gegangen. Ich folgte gerade seit ein paar Schritten dem Mann, als er plötzlich zum Koffer runter schaute und entsetzt laut „Oh Gott!“ rief, worauf mir klar wurde, dass er 1) Deutsch sein musste und 2) den falschen Koffer mitgenommen hatte, und er ist zurück zum Bus gelaufen. Der Fahrer hat ihn aber trotz Brüllens nicht gemerkt und ist weiter gefahren, mit dem Mann, der ihm hinterher auf der Straße gerannt ist. Vermutlich ist er bis zur Endhaltestelle weiter so gerannt, zehn Minuten mit dem Bus noch entfernt. Ich habe ihn nicht mehr gesehen und musste den Weg zum Forschungszentrum selber finden, was mir nach einiger Verwirrung doch gelungen ist.

Halb drei

Mittlerweile ist es mir gelungen, meine Schlafstörung zu begrenzen. Die Lösung ist nicht schön, hilft aber sehr. Der Ehemann und ich schlafen in getrennten Zimmern. Nur so lange ich nicht richtig schlafen kann.

Ich wache immer noch mitten in der Nacht auf. Genauer gesagt um halb drei. Jede verdammte Nacht. Unabhängig davon, um wieviel Uhr ich ins Bett gehe, das ist nicht immer gleich. Und ich habe danach Probleme, wieder einzuschlafen, weil jede Störung mich vom Schlaf hält. Wenn er schnarcht, oder sich umdreht. Das passiert immer genau dann, wenn ich spüre, dass ich endlich dabei bin, einszuchlafen. Und dann fängt es wieder mit der Schlafsuche an, und es nervt.

Ich stehe nun lieber gleich auf und gehe zur Couch im Wohnzimmer, die wir jetzt abends für den Notfall mit Bettzeug beziehen. Und kann besser schlafen, als wenn ich im Schlafzimmer bleibe. Oder der schläft abends gleich dort ein, wenn er sowieso länger als ich wach bleiben will.

Was wir jedenfalls festgestellt haben ist, dass wir beide um halb drei aufwachen. Nur dass er viel schneller als ich einschlafen kann. Was ist um diese Uhrzeit bloss los? Irgendein Geräusch habe ich vor dem Aufwachen nicht besonders wachgenommen. In der vorletzten Nacht klang es, als ob etwas gefallen wäre. Ich bin aufgewacht. Punkt halb drei. Der Ehemann murmelte gleich, „war ich das?“, und ich hatte keine Ahnung. „Ich glaube, das Glas von der Brille ist gefallen,“ sagte er, und mir wurde klar, dass er noch halb im Traum war. Seine Träume können schwer mitzuerleben sein. Mit seinem Handy hat er den Nachttisch und den Boden beleuchtet. Nichts war gefallen.

Heute Nacht bin ich auch um halb drei aufgewacht. Und um halb fünf, und um sechs. Ich habe gestern Nachmittag ausnahmsweise auf der Couch ein Nickerchen gemacht. Andererseits bin ich am frühen Abend beim Sport gewesen. Ich hätte müde genug sein sollen. Ich frage mich, ob es am Wochenende auch so sein wird, oder ob ich wie am letzten Wochenende die zwei Nächte durch schlafen kann. Vielleicht hat jemand in der Nachbarschaft einen neuen Job, um muss so früh aufwachen, was uns auch weckt?

Am letzten Montag

Heute war der erste Arbeitstag des Jahres. Es war kalt und teilweise recht glatt auf den Gehwegen. Für mich jedenfalls. An Glätte werde ich mich wohl nie gewöhnen können.

Letzter Montag war besser. Ich habe den Ehemann zurück zum Flughafen in Nizza begleitet, und bin entlang der Prom‘ spazieren gegangen. Ich hatte mir mehr Urlaub genommen, um bei meinen Eltern länger zu bleiben. Vor allem bei meiner Mutter, die momentan eine schwere Zeit wegen eines schlimmen Bandscheibenvorfalls erlebt.

Das Wetter war traumhaft. Strahlende Sonne, blauer Himmel, und über 15 Grad. Man sieht, dass es Winter ist, weil der großer Weihnachtsmann gegenüber vom Hopital Lenval steht – ein Kinderkrankenhaus. Die Einheimischen waren alle mit dicken Daunenjacken unterwegs. Nur die gelegentlichen Sportler trugen leichte Bekleidung. Angefangen habe ich mit Mantel, leichter Strickjacke, Bluse und Spaghetti-Top. Mir wurde beim Gehen immer wärmer, und am Ende hatte ich nur den Spaghetti-Top an behalten. Auf dem Schattenbild auf der Place Masséna mit frischer neuer Frisur, vorne kürzer und wilder. Früher, als ich noch hier wohnte, hätte ich nie daran gedacht, im Winter mit nackigen Armen zu spazieren. Ich habe mich an die Kälte gewöhnt.

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Eine positive Entwicklung in Nizza ist, dass es viel mehr Radwege gibt. An der Prom‘. Ich glaube, weiter nördlich dürfte es immer noch so umständlich sein. Obwohl, in vielen Straßen kann man nicht mehr rechts und links am Rand parken. Das Risiko, von unaufmerksamen Autopassagieren eine Tür ins Fahrrad geknallt zu bekommen ist gesunken. Die Stadt will weniger Autos fahren sehen. Seit der Einführung der Tram gibt es sogar große Parkplätze, wo man für 2€ am Tag parken kann und mit dem Ticket überall mit ÖPNV fahren darf. Und Stationen mit blauen Leihfahrrädern sieht man recht häufig. Die Fahrräder sind leider leicht zu klauen, weil mein Bruder meinte, ein LKW auf dem Weg nach Nordafrika wäre vor Kurzem mit einer voller Ladung davon noch rechtzeitig entdeckt.

Wie immer wenn ich zurück in der Heimat bin, spiele ich mit dem Gedanke, mich wieder hier niederzulassen. Aber. Das Leben in Frankreich ist teuer. Umso mehr in Südfrankreich. Wohnungen kann man sich kaum leisten. Und dreckig ist es. Überall Hundekacke. Selbst in der Unterführung zu den weiteren Gleisen am Hauptbahnhof von Nizza. Im Sommer ist der Gestank furchtbar. Und die Leute fahren Auto wie Bescheuerte. Kaum waren wir bei unserer Ankunft aus dem Flughafen raus und auf der Autobahn, dass wir fast in einem Unfall verwickelt worden wären. Rechts von einem rasenden Auto überholt, das sich dann ganz links eingeordnet hat, um plötzlich hinter einem normal fahrenden Auto eine Vollbremse zu machen. Hinter ihm kann noch so ein Raser, der auch voll bremsen musste. Stresslevel 100%.

Aber die Leute sind sonst super freundlich, das fehlt mir in Deutschland. Sie gehen auf Fremden zu und reden gerne mit ihnen. So habe ich zum Beispiel meine Sitznachbarin im Flugzeug am Samstag kennen gelernt. Sie wusste nicht wohin sie gehen sollte, nach dem Sicherheitscheck. Der Flughafen ist vor Kurzem völlig umstrukturiert worden. Nachdem ich ihr den Weg geschildert habe, haben wir ganz natürlich weiter geredet. Da wir beide zu früh waren, haben wir einen Kaffee zusammen getrunken. Über unsere Reiseziele diskutiert. Sie wollte nach Málaga in den Urlaub fliegen. Über Zürich, wie ich. Der Mann am Tisch hinter uns, auch ein Franzoser, ist dann zu uns gekommen, weil er sich in Málaga eine Wohnung gekauft hat. Es ist ja „so kalt“ im Winter in Südfrankreich, da muss man in den Süden 😀 Er hat uns viele interessante Sachen über die Stadt erzählt. Solche Begegnungen macht man in Frankreich häufig. Am Tag davor im Zug habe ich mich mit meiner Nachbarin auch sehr freundlich unterhalten. In Deutschland wirken die Leute eher misstrauisch, wenn man als Fremder mit ihnen redet.

Noël à Nice

Wir haben den Weihnachtsmarkt in Nizza am Sonntag besucht — am letzten Tag. Nachdem wir Sylvester mit meiner Mami gemütlich zu Hause verbracht haben, ohne Böller (die sind sowieso in Frankreich verboten), sind wir am nächsten Tag mit meinem Bruder und seiner Freudin nach Nizza gefahren.

Weihnachtsmarkt nach Weihnachten. Ich war ewig nicht mehr dort gewesen. Als Kind waren wir jedes Jahr zu zweit mit meinem Vater auf dem Weihnachtsmarkt in Nizza gewesen. Mein Patenonkel hatte mich sogar im Riesenrad begleitet. Dasselbe Rad, das jedes Jahr aufgebaut wird.

Der Zugang zum Jardin Albert 1er, wo viele Hütten stehen, wird aus Sicherheitsgründen streng überwacht. Zuerst Handtaschenkontrolle, dann durch ein Tor wie am Flughafen gehen. Drin drehen bewaffnete Polizisten in Gruppen Runden. Es scheint die Stimmung der Besucher nicht zu beeinflussen. Ich habe mich sogar über die Bewachung gefreut.

Nach einer Runde im Riesenrad und einem Spaziergang durch die Hütten haben wir die beleuchteten Brunnen bewundert und eine Socca gegessen. Glühwein gab es auch, aber bei den milden Temperaturen hatten wir keine Lust dazu.

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