Zwiebelkuchen

Vor zwei Wochen gab es Federweißer auf dem Markt. Daher musste ein Zwiebelkuchen her. Den habe ich mit dem Geniesserle-Gelingt-Immer-Mürbeteig gemacht, den ich seit seiner Entdeckung immer wieder für Quiches benutze.

Die Zutaten (für sechs gute Portionen)

  • Für den Teig
    • 160 g Dinkelmehl (mal abwechslungsweise kein Weizenmehl)
    • 100 g kalte Butter, in Stücke geschnitten
    • 1 Ei
    • 1 Prise Salz
    • Mehr Butter für die Backform
  • Für den Belag
    • 1 kg Zwiebeln (3 große Zwiebeln)
    • 25 g Butter[1]
    • 3 Esslöffel Traubenkernöl[1]
    • 150 g Speck
    • 2 Eier
    • 200 g crème fraîche
    • 1 Teelöffel Kümmel
    • 1 Prise Salz

Die Zubereitung

  • Zuerst den Teig vorbereiten:
    • Alle Zutaten in einer Schüssel mit den Händen zu einem homogenen Teig kneten.
    • In Frischhaltefolie eingewickelt eine halbe Stunde kalt stellen.
  • Backofen bei 200°C Umluft vorheizen.
  • Die Zwiebeln in Ringe schneiden. Ich habe dabei viel geweint, weil ich meinte, die Schwimmbrille nicht zu brauchen. Fehler.
  • Den Speck würfeln.
  • Die Butter mit dem Öl in einer großen Pfanne, oder besser einen großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen[1].
  • Die Zwiebelringe in die Pfanne glasig dünsten. Dabei gelegentlich umrühren[1].
  • Nach etwa zehn Minuten, den Speck und den Kümmel zu den Zwiebeln geben und fünf Minuten zusammen braten.
  • Die Hitze abstellen und die Zwiebeln abkühlen lassen.
  • Die Backform mit Butter einfetten.
  • Den Teig rund ausrollen und in die Backform legen. Ich rolle den Teig größer als die Backform, um noch die Ränder ziehen zu können. Danach, den Teig mit einer Gabel piksen.
  • Die crème fraîche mit den Eiern und der Prise Salz gut rühren und den Zwiebeln unterrühren.
  • Die Zwiebel-Crème-Mischung auf dem Teig verteilen.
  • Das Ganze Dreiviertelstunde bei 200 °C backen lassen.
  • Vor dem Servieren ein bisschen abkühlen lassen, damit sich die Ränder von der Backform ablösen.

Dazu, ein einfacher Feldsalat vom Markt, und Federweißer. Besser kann’s nicht gehen.

[1] Edit vom 03.11.2019: Eigentlich könnte man die Zwiebelringe in 10 cL Weißwein statt in Fett dünsten. Die Zwiebeln in der Pfanne ohne Fett erhitzen, mit Weißwein ablöschen, glasig dünsten und zum Schluß den Speck und den Kümmel dazu geben. Die Zwiebeln bekommen dadurch ein feines Aroma, und das Rezept hat plötzlich 363 Kilokalorien weniger. Das mache ich beim nächsten Mal so.

Nährwertangaben (ohne Salat)

Zwiebeln in Fett Zwiebeln in Weißwein
pro Portion fürs Rezept pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 503,8 3023 443,3 2660
Eiweiß (g) 15,3 91,5 15,3 91,5
Kohlenhydrate (g) 28,3 170 28,8 172,5
davon Zucker (g) 10,2 61 10,3 61,9
Fett (g) 36,3 217,9 28,3 169,6
Ballaststoffe (g) 3,4 20,1 3,4 20,1


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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