Schlaflos durch die Nacht

Nee, ich bin keine Fan von Helene Fischer. Schuld an der Titelfindung ist die Schlaflosigkeit. Mal wieder.

Blöd ist, ich war heute, oder gestern, je nachdem, wie man es sieht, jedenfalls am Dienstag, richtig müde.

Beim Sport am Montagabend habe ich mich ausgetobt, um zehn Uhr abends war ich dann im Bett.

Am Dienstag hat mich der Wecker um halb sieben geweckt. Ich habe mich beim Aufstehen recht fit gefühlt. Das hat bis etwa 15:00 angehalten.

Ute hat mal wieder genervt. Weil ich meine Kopfhörer zu Hause vergessen hatte, dachte sie, ich wäre für jeden Scheiß ansprechbar. Tim ist gerade in Elternzeit und wir sind nur noch zu zweit im Büro. Mein Pech. Ihr Problem ist, obwohl sie eine der ältesten Mitarbeiter in der Firma ist, ist sie nicht in der Lage, selbstständig Entscheidungen zu treffen, und sie muss uns ständig nach unserer Meinung fragen. Selbst für die unwichtigsten Lappalien. Das ist ätzend, wenn man beim Programmieren beschäftigt ist.

Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass ich für die Mittagspause notgedrungen auf Obst und Kuchen greifen musste. Ich habe gegen 15:00 wieder Hunger bekommen, und kurz danach sind Kopfschmerze gekommen. Ein jüngerer Kollege hat mich noch besucht, um nach Hilfe bei einer Programmieraufgabe zu fragen. Da er mich unterstützen soll, musste ich durch. Meine eigene Aufgabe für den Tag habe ich erst um halb sechs fertig gekriegt. Vor der Heimreise habe ich Paracetamol geschluckt.

Auf dem Weg nach Hause habe ich mir bei der Bäckerei vor dem Bahnhof in Pasing eine Kleinigkeit zum essen geholt. Es hat nicht geholfen. Einmal zu Hause, bin ich auf der Couch liegen geblieben. Der Ehemann ist aus seinem Vorstellungsgespräch mit der nächsten S-Bahn zwanzig Minuten nach mir angekommen. Er hat mir nochmal Paracetamol gegeben und für uns Abendstulle vorbereitet.

Mir ging’s danach geringfügig besser. Wir haben zusammen für die Mittagspause von Mittwoch gekocht, nachdem ich große Schwierigkeiten hatte, mich von der Couch zu lösen. Danach bin ich wieder auf der Couch vor dem Fernseher gefallen, und von halb neun bis halb zwölf habe ich gedöst und geschlafen.

Um halb zwölf hat mich der Ehemann geküsst, bevor er aufgestanden ist, um ins Bett zu gehen. Ich bin aufgewacht, habe Zähne geputzt und bin auch ins Bett gegangen. Einschlafen konnte ich bis jetzt nicht.

Nach einer Stunde habe ich mir eine heiße Milch mit Honig gemacht, weil es mich während der Krankheit schön schläfrig gemacht hatte, aber heute klappt’s nicht.

Um zwei bis ich zurück zur Couch gegangen. Die Augen sind noch nicht müde. Morgen wird es hart auf Arbeit. Ich meine, heute.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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