Zu Gast in der Radioeins Dachlounge

Wir hatten im Sommer schon davon gehört, da wir jeden Tag mit Radioeins aufwachen. Zum Jubiläum hat der Sender eine Dachlounge eröffnet, wie auch schon hier berichtet, wo man einfach so (nach einer Sicherheitskontrolle) ohne vorherige Anmeldung und kostenlos herein spazieren darf und bei den Sendungen live dabei sein kann.

Wir hatten es immer im Auge gehabt, aber erst heute sind wir dazu gekommen, dahin zu gehen. Es wurde langsam Zeit, ab Januar soll es schon vorbei sein. Schade. Dabei sitzt man nicht nur als Publikum da, nein, es gibt dort viele Tische und man kann von der Bar leckere Cocktails und Snacks bestellen. Zugegeben, die hohen Stühle fand ich nicht so bequem.

„Lass uns endlich irgendwann diese Woche zur Dachlounge gehen,“ hatte der Ehemann heute beim Frühstück vorgeschlagen. Programm geschaut: Ja, heute sah es recht interessant aus! Yasmine Hamdan kannte ich noch gar nicht[1], aber die Beschreibung hat mich ganz neugierig gemacht. Und es wurde noch besser als erwartet! Zwei Lieder wurden gesungen, wobei das zweite über Beyrouth (ach, Beirut schreibt man das wohl auf Deutsch), wo die Sängerin her kommt und den Bürgerkrieg erfahren hat, mich besonders berührt hat. Wie die Moderatorin Raffaela Jungbauer (links im Bild) danach sagte, man könnte gleich los heulen, selbst wenn man sonst kein Wort versteht.

Radioeins Dachlounge mit Yasmine Hamdan

Direkt nach dem zweiten Lied hat sich die Band (alle andere Musiker sind Franzosen) auf dem Weg zu ihrem nächsten Ziel gemacht: Berghain, wo sie heute Abend und morgen ein Konzert gibt. Schon ausverkauft. Wir sind auch kurz danach gegangen. Das nächste Programm mit den Zauberern war nicht so meins, und die Stühle, wie gesagt, nicht bequem genug, um dort länger zu verweilen. Außerdem war ich nach dem kleinen Caesar Salat immer noch hungrig.

[1] Oder ich hatte sie vergessen. Sie hat eigentlich in dem Film Only Lovers Left Alive von Jim Jarmusch eine Nebenrolle gespielt. Der Film, den wir mit dem Ehemann gesehen haben, an unserem „endlich wird es was“ Date.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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