Nachgekocht

In meiner Küchenecke habe ich viele persönliche Rezepte gesammelt, die ich seit Jahren immer wieder gerne koche, oder die aus meinen Büchern stammen. Hier will ich Rezepte zusammen halten, die ich durch Beiträge anderer Blogger entdeckt habe. Weil ich nicht in meinen Lesezeichen suchen will, wenn etwas mir besonders gefallen hat. Diesen Beitrag werde ich bei Gelegenheit aktualisieren.

Nachgekocht

  • Lachs mit Thai-Basilikum und Chili. Das Rezept hatte ich mir gemerkt, weil es so lecker aussah, und um endlich unser Thai-Basilikum zum Einsatz zu bringen. Der Einzige, der uns von den Spatzen erspart blieb. Die zehn Blätter, die ich für das Gericht verwendet habe, waren ziemlich alles, was er uns zu liefern hatte. Das Ergebnis war der Hammer! Die Chilis haben leider ihre Schärfe beim Kochen verloren. Ein genialer Einfall, auch wenn ich es selber sage: Schwarzkümmel zu den Chilis mit Knoblauch geben. Es hat eine leckere zusätzliche Note verliehen. Dazu habe ich Reis mit frischem Schnittlauch gemacht, und grüne Bohnen mit Karotten.
  • Spargel-Quiche. Also fast. Alles, was ich noch an frische Kräuter hatte, war ein Bund Petersilie, der längst darauf wartete, verwendet zu werden. Und statt all die Gewürze zu benutzen, habe ich einfach Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und Muskatnuss benutzt. Vor dem Schieben ins Ofen habe ich noch obendrauf ein bisschen Parmesan gerieben. Ich habe eine Backzeit von 55 Minuten gebraucht. Der Ehemann hat das Ergebnis als „die beste Quiche seines Lebens“ gekürt. Die Vorbereitungszeit war nur bei mir viel länger. Mein Sparschäler ist vielleicht nicht für Spargel optimiert, ständig ist er auf der Haut geglitten, statt zu schälen.

Süßes
Dass es nicht mein Schwerpunkt ist, sieht man daran, dass es hier viel mehr Rezepte für Süßes gibt als für Speisen. Der Ehemann ist sonst derjenige, der Nachtisch und Kuchen macht.

  • Vit Kladdkaka – Weißer Schokokuchen mit Himbeeren. Schnell und lecker! Ich wollte schon lange die Kombination von weißer Schokolade und Himbeeren ausprobieren. Das Rezept habe ich an einem Sonntagmorgen gelesen, und fast alle Zutaten waren in der Küche vorhanden. Statt Butter habe ich Kokosfett benutzt, weil ich nur Salzbutter hatte. Und die weiße Schokolade hat gerade für den Teig gereicht, also sind die Streifen oben drauf aus dunkler Schokolade gemacht worden. Das Ergebnis war fantastisch. Ich habe den Kuchen fünfzehn Minuten im Backofen gelassen, eine Minute länger wäre vielleicht besser gewesen.
  • Brownies mit Cookie Dough habe ich meinen Kollegen im Rahmen eines kleinen internen Seminars mitgebracht. Da mein Backblech groß ist, habe ich die doppelte Menge für alles benutzt. Gut zu wissen: Wenn man den Kuchen in 9×6=54 kleine Stücke schneidet, hat man schon ungefähr 240 kcal pro Stück. Also vorsichtig damit umgehen! Ich bin dem Rezept ziemlich treu beglieben, außer dass ich vorratsbedingt die Hälfte der Butter mir Salzbutter ersetzen musste, was man kaum merkt, und für den Cookie-Teig keine Vanille zu Hause hatte, dafür noch geriebene Orangenschalen von Dr Oetker, die benutzt werden wollten. Die Kombination Orange-Schokolade muss man nicht mehr vorstellen. Mir war das Ergebnis zu süß, aber meine Kollegen haben sich darauf gestürzt und wollen unbedingt das Rezept haben.
  • Brownie-Ostereier, dank Lieberlecker entdeckt, ursprünglich bei Malu zu finden. Ich hatte zu viel Teig und habe den Rest für größere Muffins benutzt. Bei der angegebenen Backzeit haben die „Muffins“ einen noch richtig flüssig-super-lecker-schokoladigen Kern behalten, mit einer perfekten knackigen Hülle… Also habe ich dabei zufällig Fondants au chocolat gezaubert. Die wir noch warm aus dem Backofen gegessen haben.
  • Mandel-Kardamom Plätzchen mit Rosenwasser. Die liebe Sharon war vorher auf WordPress, jetzt nicht mehr, daher hat es ewig gedauert, diesen Beitrag wieder zu finden. Ich habe diese Plätzchen für Weihnachten gebacken. Absolut der Hammer. Allerdings mit einigen Änderungen: Kokosfett statt Margarin, und ein echtes Ei statt die vegane Version aus Soja.
  • Zitronen Cheesecake im Glas. Mit dem Rezept habe ich nur sechs Gläser gefüllt, was sich gut trifft, da ich nur sechs Einweckgläser in Nachtisch-Größe besitze. Sie sind vielleicht zu groß. Aber dann hat man mehr davon! Auch auf den Hüften. So ein Glas bringt 405 kcal mit sich. Der Ehemann und der Schwiegervater waren jedenfalls begeistert. Was mir nicht so gut gelungen ist: Die Mischung aus Zitronensaft, Limettensirup, Wasser und Geliermittel zu einer homogenen Masse zu kochen. Das Geliermittel hat sich am Boden vom Topf befestigt, und ich musste danach kräftig mit dem Schneebesen rühren. Das kam davon, dass ich dachte, ich könnte Punkt 4. machen, während Punkt 3. vor sich hin köchelt. Fehler. Daher gab es viele kleine Zitronen-Gelier-Stückchen in der Creme, was aber doch gar nicht gestört hat.

Das muss ich unbedingt mal probieren

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5 Gedanken zu “Nachgekocht

  1. Liebe Shaarazad,
    Mensch das freut mich so sehr, dass Dir das Plätzchen-Rezept so gut gefällt!! Vielen Dank, dass Du mich hier erwähnt hast :-). Ich mag diese Plätzchen auch unglaublich gerne.
    (Ich bin immer noch bei WordPress, allerdings bin ich zu WordPress.org umgezogen, da ich meinen Blog selbst hoste.)
    Ganz liebe Grüße,
    Sharon 🙂

    Gefällt 2 Personen

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