Ich muss mich in den Hinten treten

Denn so kann es nicht weiter gehen:

Ich weiß, ich habe mich im Urlaub richtig gehen lassen. Dass mein Gewicht direkt danach so abrupt nach unten geschossen hat, hat mich zwar gefreut, aber sehr überrascht, da ich meine Kalorien gezählt habe und niemals so viel eingespart habe. Ein Defizit habe ich geschafft, aber nicht genug um diese Abnahme zu erklären. Ich vermute, es hat mit der Fehlgeburt zu tun. Obwohl ich in dieser Zeit noch recht deprimiert war.

Nun, nach der Wunderabnahme habe ich wieder zugenommen. Mist. Schuld ist diese Woche ganz klar meine allerletzte Dienstreise. Von Montag bis Freitag im Südwesten Deutschlands. Aber mal ehrlich, wenn ich dort keine Maultaschen essen kann, wann dann? Immerhin habe ich die Finger von den Käsespätzle gelassen. Und ich habe, wie jedes Jahr, meine ehemaligen Kollegen bei der Tagung wieder getroffen, mit denen ich teilweise über zehn Jahre zusammen gearbeitet habe, bevor ich nach Berlin gekommen bin. Natürlich musste es abends noch bei oder nach einem gemütlichen Essen ein oder zwei Biere geben. Ich habe mich gegen die Nutzung von ÖPNV bewusst entschieden und bin täglich zu Fuß vom Hotel zur Tagung und umgekehrt gegangen, zwischen 30 und 35 Minuten jedes Mal, aber es hat wohl nicht gereicht. Bäm, ein Kilogramm wieder drauf.

Jetzt ist aber Schluß. Heute Morgen haben wir bei herrlichem Wetter auf dem Balkon gefrühstückt. Kaffee, Baguette mit Käse, Tomaten, Baguette mit Nutella. Letzteres hätte nicht sein müssen, war aber nicht so viel wie während der Schwangerschaft und nur, weil ich keine Lust hatte, bis zur Küche zu gehen, um mein Lemon Curd aus Menton aus dem Kühlschrank zu holen. Danach habe ich meine gewachsenen Stecklinge in den Blumenkästen auf dem Balkon eingepflanzt und bin zum Fitnessstudio gegangen. Eine halbe Stunde auf dem Crosstrainer (310 kcal), eine Stunde Gewichtheben an den Geräten. Danach noch Lebensmittel fürs Wochenende eingekauft. Zu Hause schnell ein Banane-Joghurt-Shake mit Milch gemixt und getrunken (250 kcal, davon 18 g Protein), bevor ich mit dem Staubsaugen angefangen habe. Gekocht. Zum Abendessen habe ich uns Gemüse im Backofen vorbereitet (Möhren, Fenchel, Pastinake, Rübe), mit ein bisschen Ölivenöl, und selbst panierte Hähnchenbrustfilets. Ich denke, der Tag war in Ordnung. Meine heutige Energieaufnahme beträgt 52% meines Tagesbedarfes (sportliche Aktivitäten berücksichtigt), wenn ich fddb Glauben schenke.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

2 Gedanken zu “Ich muss mich in den Hinten treten

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