Kürbis-Maronen-Suppe

Die Zutaten (für 8 Portionen)

  • 2 Esslöffel Walnußöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 kleine Hokkaido Kürbis
  • 2 Packungen Esskastanien (je 200 g)
  • 100 mL Schlagsahne
  • 1 Teelöffel Muskatnuß (gemahlen)
  • 1 Esslöffel Salz

Die Zubereitung

  • In einem großen Topf, Walnußöl erhitzen und die nicht so klein geschnittene Zwiebel drin glasig dünsten.
  • Die Kürbis schälen, entkernen und in mittelgroße Stücke schneiden.
  • Kürbis zu der Zwiebel geben und mit Wasser bedecken.
  • Die Esskastanien hinzufügen und alles eine Viertelstunde mit Deckel köcheln lassen.
  • Mit einem Stabmixer, die Suppe pürieren.
  • Schlagsahne, Salz und Muskat hinzufügen und weitere zehn Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 273,1 2185
Eiweiß (g) 4,4 35,3
Kohlenhydrate (g) 44,7 357,7
davon Zucker (g) 13,4 107,5
Fett (g) 7,9 63,3
Ballaststoffe (g) 6 47,8


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Gut gelaufen

Ich bin heute richtig stolz auf mich.

Wir sind nach einer langen Pause wieder gejoggt. Es ist nicht einfach, sich an einem kälteren Sonntagmorgen zum Laufen zu motivieren, wenn man so unregelmäßig joggt. Heute regnet es aber nicht, und die Sonne zeigt sich sogar. Ich wollte endlich mal joggen. Beim Aufstehen hab ich Sportkleidung angezogen. Ich bin dank Zeitumstellung vergleichsweise früh aufgestanden und habe mich erstmal beschäftigt, bis der Ehemann sich ausgeschlafen hat. In der Zeit habe ich am Rechner gesessen. Und irgendwie haben sich meine Muskel beschwert. Das hatte ich schon mal. Heute sind es die Oberschenkel-Muskel, die nach Sport geschrien haben. Und die an der Außenseite vom Schenkel.

Ich habe uns zum Frühstück einen leichten Banane-Schoko-Milch-Shake gemacht, um nicht auf leerem Magen zu starten und um uns mit Kalium und Magnesium zu versorgen, und wir sind dann los gelaufen. Runden um den kleinen Teich bei uns in der Nähe gedreht. Ich weiß, manche Leute finden es blöd, nur im Kreis zu laufen, aber mir gefällt es sehr. So kann ich sehen, ob ich schneller oder langsamer bin, wenn ich an der gleichen Stelle die Zeit prüfe.

Ich habe vor kurzem gelesen, dass man beim Laufen nicht zuerst mit den Fersen am Boden schlagen soll. So bin ich eigentlich immer gelaufen. Ich lese es nicht zum ersten Mal und hatte schon früher versucht, mit der Fußspitze zuerst zu laufen, hatte es aber nie geschafft. Es fühlte sich komisch an. Weil mir meine Knien manchmal schmerzen und diese Lauftechnik schonend für die Gelenke sein sollte, habe ich heute früh wieder danach gegoogelt und ich weiß nicht mehr wo einen neuen wichtigen Tipp bekommen: Beim Laufen sollte der Fuß nicht vor dem Knie gesetzt werden. Ich habe es ausprobiert. Und ich muss sagen, es war der Hammer.

Wir sind wie gewohnt eine Stunde gelaufen. Bis jetzt hatte ich in der Zeit immer zwischen sechs und sieben Runden geschafft. Heute bin ich sieben und halb Runden  gelaufen, und habe sogar eine Minute weniger als sonst gebraucht. Da ich seit einem Monat nicht gelaufen bin, muss es an der neuen Lauftechnik liegen. Man erhöht dabei sein Tempo, weil mehr Muskeln beansprucht werden. Die Waden und Oberschenkel-Muskulatur habe ich plötzlich viel intensiver als sonst wahrgenommen. So geht’s also: Bei kleinen Schritten setzt man automatisch zuerst die Fußspitze am Boden. Dass ich dabei den Fuß nicht vor dem Knie setzen sollte, wusste ich vorher nicht, deswegen hatte es nie funktioniert, mit den Fußspitzen zuerst zu laufen. Jetzt weiß ich also, obwohl es nicht intuitiv klingt: Mit kleineren Schritten läuft man schneller.

Ich muss zugeben, dass ich den Laufstil nicht die ganze Stunde ausgehalten habe. Die zwei ersten Runden gingen, aber es war unglaublich, wie sehr die Waden gearbeitet haben. Die spüre ich sonst nie. Die Oberschenkelmuskulatur war auch viel mehr beansprucht als sonst. Bei dem Laufstil hat sich der Rücken automatisch gestreckt, was sich toll angefühlt hat. Nach zwei Runden bin ich zu meinem alten Laufstil gewechselt, weil die Waden schon erschöpft waren, und sich die Füße langsam am neuen Laufstil gewöhnen sollen. Dabei ist mir bewusst geworden, dass ich mich vorher beim Laufen nur komisch geschleppt habe. Irgendwie gehüpft und auf die Ferse gelandet, das fühlte sich jetzt auf einmal total dämlich an. Ich habe danach den Laufstil gewechselt: Eine Runde auf Fußspitzen, die nächste auf Fersen. So bin ich schon bei minimal erhöhtem Puls deutlich schneller gelaufen.

Mein Trainingsziel ist es jetzt, den neuen Laufstil länger am Stück auszuhalten, um eine Stunde laufen zu können. Ich glaube, ich kriege erstmal massiven Muskelkater in den Waden.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.