Mit dem Fahrrad nach Hause

Das habe ich lange vor mir hergeschoben. Letztes Jahr hatte ich sogar früher damit angefangen, obwohl die Temperaturen dieses Jahr so mild gewesen sind.

Heute Morgen bin ich mit dem Fahrrad in der S-Bahn gefahren. Um gemütlich zu reisen, bin ich eine Stunde später als sonst von zu Hause aus gegangen. Es hat sich gelohnt. Die Bahn war quasi leer. Viel besser, als mit dem Fahrrad in einen überfüllten Zug einsteigen zu wollen. Das kann ich mir aber nur leisten, weil ich einige Überstunden auf dem Konto habe.

Angeblich hätte es heute Abend stark regnen sollen. Ich habe mich nicht davon abhalten lassen. Ab morgen wird es wieder kühler, und meine Motivation wäre zurück gefallen. Ich habe um halb sechs die Arbeit verlassen. Die Strecke kenne ich noch gut. Ich habe mich am Anfang nur zweimal verfahren, und es war nicht so schlimm, weil ich dadurch nur Parallelstraßen zu meiner üblichen Route benutzt habe. Das Wetter war doch angenehm, ich hätte die Regenjacke gar nicht mitnehmen müssen.

Ich werde nicht lügen, es hat sich hart angefühlt. Ich habe eine Stunde und vierzig Minuten für zweiundzwanzig Kilometer gebraucht. Es ging mal flotter. Ich muss meine Kondition wieder aufbauen. Problematisch wurde es vor dem letzten Viertel der Strecke, als ich plötzlich ohne erkennbaren Grund Krämpfe in beiden Füßen bekommen habe. Vielleicht habe ich nicht die richtigen Schuhen zum langen Radeln angezogen. Ich bin vom Fahrrad ausgestiegen und habe meine Füße gestreckt. Ich habe das Fahrrad auf dem Bürgersteig geschoben. Irgendwann ging es besser und ich bin weiter gefahren.

Der Anfang war also mühsam. Trotzdem bin ich froh, dass ich es geschafft habe. Es kann nur besser werden.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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