Gruppenmeeting

Heute Morgen lag ich früh wach im Bett. Es war schon ein bisschen hell im Schlafzimmer. Der Wecker hatte noch nicht geklingelt. Da ich heute als Ersatz für Winfried das Gruppenmeeting leiten musste, habe ich versucht, mir einige Punkte für die Agenda auszudenken. Es gab ja ein Problem, das ich unbedingt ansprechen wollte, aber worum ging es noch mal? Ach ja, letzte Woche wollte ich an unseren Geräten etwas machen, und es ging nicht, ich musste vorher das und das machen, und es müsste dringend geändert werden, weil es so umständlich war… Der Wecker hat geklingelt. Ich habe mich kurz gefragt, ob ich wieder eingeschlafen war. Ich fühlte mich nicht müde, dafür, dass ich so lange über die Arbeit gegrübelt hatte. Aber was wollte ich nochmal beim Meeting besprechen? Erst als ich mir einen Kaffee vorbereitet habe, ist mir aufgefallen, dass das Ganze doch nur geträumt war. Es gibt kein neues Problem bei der Arbeit. Und was ich mir ausgedacht hatte, machte überhaupt keinen Sinn.

Es ist sehr verwirrend, wenn Träume so überzeugend sind, dass man den Unterschied mit dem realen Leben nicht mehr merkt. Vor einigen Jahren ist es mir in meinem früheren Institut passiert. Ich war eines Morgens zu meinem Kollegen Sebastian gegangen. Er wollte ein Gerät benutzen, aber ich hatte selber eine Reihe an Messungen durchzuführen und hatte ihm gesagt, dass das Gerät nicht frei war. Als ich an dem Morgen aufgestanden war, hatte ich mich daran erinnert, dass ich an dem Tag doch nicht messen wollte. Er konnte das Gerät benutzen. Das habe ich ihm gesagt, mit Bezug auf unser Gespräch am Tag davor. Er hat mich ein bisschen komisch geschaut und meinte, er brauchte das Gerät zur Zeit doch gar nicht. Mir ist dann aufgefallen, dass ich aktuell keine Messungen machen musste. Das ganze Gespräch mit ihm hatte auch niemals statt gefunden, ich hatte es in der Nacht geträumt.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Grüne Bohnen mit Tomaten

Ich habe ein Faible für grüne Bohnen. Dieses Rezept ist ein Klassiker bei meiner Mami, die meint, es handelt sich um ein provenzalisches Rezept.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 300 g frische grüne Bohnen
  • 6 Roma-Tomaten (400 g)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie

Die Zubereitung

  • Grüne Bohnen waschen und in 3-4 cm langen Stücken schneiden.
  • In einem Topf, die klein geschnittenen Zwiebel und Knoblauch im Öl dünsten.
  • Grüne Bohnen zu den Zwiebeln hinzufügen.
  • Tomaten würfeln und zu den Bohnen hinzufügen.
  • Das Ganze etwa zwanzig Minuten gedeckt köcheln lassen.
  • Nach der Kochzeit, die gehackte Petersilie runter mischen.
  • Nach Geschmack salzen und pfeffern.

Dazu passt eine Scheibe Schwarzbrot sehr gut, obwohl das jetzt nicht aus der Provence kommt.

Nährwertangaben

pro Portion fürs Rezept
Energie (kcal) 169 338
Eiweiß (g) 6,7 13,3
Kohlenhydrate (g) 16,3 32,5
davon Zucker (g) 9,4 18,8
Fett (g) 7,7 15,4
Ballaststoffe (g) 6,7 13,4


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.