Wasserschaden

Ein paar Überraschungen mit Wasser hat uns die Wohnung seit einem Jahr schon gemacht.

Es gab die Geschichte mit der Waschmaschine, aber das hat sich zum Glück schnell gelöst.

Immer noch in der Küche, haben wir eine feuchte Ecke gemerkt, zwischen Außenwand und Treppenhaus. Genau dort ist eine Lüftungsanlage nach draußen, für ein Rohr von der Abzugshaube. Beim Umzug war das Problem nicht zu sehen. Irgendwann im späten Frühling hat es heftig geregnet. Dann haben wir gelbe Feuchtigkeitsflecken auf der frisch weiß gestrichenen Wand gesehen. Und da wir es nicht sofort gemerkt haben, gab es schon einige schwarze Schimmelpunkte in der Ecke. Die Farbe ist teilweise geplatzt. Wir haben sie weg gekratzt. Wir haben gedacht, das Problem käme von der Lüftung. Die Außenlamellen hätten das Gewitter nicht ausgehalten. Jemand ist von der Hausverwaltung beauftragt geworden und hat die Lamellen getauscht. Wir haben mit einem Lufttrockner die Ecke von Feuchtigkeit befreit und frisch neu gestrichen. Kurz danach kam das Problem wieder, genau unterhalb von der Lüftung. Wir haben ein paar mal die Farbe entfernt, getrocknet und neu gestrichen, ohne Verbesserung. Wir haben die Wand bis unter dem Putz gekratzt, um die Stelle zu trocknen. Wasser kam wieder. Ein anderer Handwerker ist vor einem Monat gekommen und hat sich den Metalldach oberhalb von der Küche angeschaut. Eine Stelle war gerissen. Er hat sie zu gelötet. Seitdem ist das Problem gelöst. Unsere erste Vermutung war, dass die frühere Eigentümer das Problem schon hatten und die Feuchtigkeit nicht bemerkt haben, weil sie die Küche in einem (ekligen) orangen-gelben Farbton gestrichen hatten. Aber wenn es so wäre, hätten sie auch Schimmel gehabt. Das hätten wir beim Besuchen der Wohnung und beim Umzug gesehen.

Gestern früh hat die Nachbarin unter uns an der Tür geklingelt. Zehn Uhr morgens oder so. Martin war noch am Schlafen, ich war schon länger wach und beschäftigt. Sie meinte, bei ihr gäbe es an der Decke einen Wasserschaden. Es müsste von unserer Wohnung kommen. Ich bin ihr zu ihrer Wohnung gefolgt. Die Decke von ihrem Gästebadezimmer hat tatsächlich eine breite naße Fläche. Am Samstag war es noch schlimmer, meinte sie, es wäre auf ihrer Waschmaschine getropft, aber sie hatte zuerst gedacht, mit der Waschmaschine wäre etwas nicht in Ordnung (im Gegenteil zu uns hat sie da unten keine Dusche). Am Samstag hatten wir beide im Gästebadezimmer geduscht, gestern noch nicht, da Martin noch schlief. Wir haben beschlossen, in der Badewanne zu duschen, bis ein Handwerker die Stelle repariert. Anscheinend ist es schon bei den früheren Eigentümern vor vielen Jahren passiert. Martin hat es sich angeschaut und meint, unter der Dusche läuft das Wasser nicht direkt vom Rohr zur Entsorgungsleitung, sondern lagert sich zwischendurch in einer dafür vorgesehenen Betonwanne. Die anscheinend nicht mehr so dicht ist. Er meint, sowas sollte schon seit Jahrzehnten nicht mehr in Neubauten benutzt werden. Ich habe davon keine Ahnung.

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3 Gedanken zu “Wasserschaden

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