Samstag

Wir waren gestern Abend im Kino. Steve Jobs haben wir gesehen. Es hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich je bei einem Film so schnell das Verlangen danach hatte, den Raum wieder zu verlassen. Doch. The Social Network hat es geschafft. In fünf Minuten hatte man gesehen, wie Mark Zuckerberg von seiner Freundin verlassen wird und anfängt, irgendeine Webseite zu bauen, um ihr Image zu schädigen. Es ging viel zu schnell, die Dialogen waren kaum zu verstehen, der Typ wirkte unsympathisch, und es hat mir gleich gereicht. Es kann auch an die Übersetzung ins Deutsche gelegen haben. Damals waren wir aber im Wohnzimmer. Ich habe beschlossen, dass ich mich besser beschäftigen könnte und bin zu meinem Arbeitszimmer gegangen. Gestern ging’s mir ähnlich. Da Martin mich eingeladen hatte, bin ich eingepennt, während er den Rest des Filmes geschaut hat.

Auf dem Weg nach Hause habe ich dann im Bus die Nachrichten auf dem Handy gesehen, und konnte es nicht fassen. Wir haben im Wohnzimmer eine gute Stunde lang die Nachrichten im Fernseher geschaut, bevor wir ins Bett gegangen sind. Einschlafen war verdammt schwer. Sex kam irgendwie auch nicht in Frage. Ich war zu schockiert. Ich habe es nicht mal geschafft, meine Gefühle und Gedanke richtig darzustellen. Es muss total verwirrt gewirkt haben. Martin ist vor mir eingeschlafen.

Heute morgen bin ich kurz nach acht aufgewacht und konnte nur an die gestrigen Ereignisse denken. Die neuen Opferzahlen waren noch schlimmer. Ablenkung war nötig. Martin hat bis zehn geschlafen. Als er dann unter der Dusche war, hat es bei uns geklingelt. Ein Lieferant von Hermes, der mir eine Packung gebracht hat. Das Geburtstagsgeschenk für Martin. Es ist ziemlich früh im Voraus, aber ich wusste nicht, wie lange die Bestellung dauern könnte. Ich bin gespannt, ob es ihm gefällt. Sehr wahrscheinlich schon. Wir sind danach einkaufen gegangen. Beim KaDeWe Kaffee geholt und dort mittags eine tolle Bouillabaisse gegessen. Die Zeit ging schnell vorbei, um vier waren wir erst wieder zu Hause. Ich habe uns ein tian de courgettes zum Abendessen vorbereitet. Es hat mich gefreut, wie sehr es ihm geschmeckt hat. Es wird trotzdem noch für morgen reichen. So war’s auch geplant. Das Rezept kommt in Kürze.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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