Alleine zu Hause

Martin ist gestern zu einem Vorstellungsgespräch gefahren. Die Firma ist in Berlin, aber sein Termin war in Nordrhein-Westfalen. Es lief gut, der zweite Termin ist schon für nächste Woche geplant. Das freut mich, diesmal klingt es auch wirklich, als ob die Stelle ihn begeistert. Er hat bei Freunden dort übernachtet und kommt heute Abend zurück.

Ich bin alleine. Die Katze hat ausnahmsweise mit mir die Nacht verbracht. Sie schläft sonst immer im Wohnzimmer, weil nicht genug Platz im Bett ist. Meine gestrige Migräne ist nur noch eine schlechte Erinnerung. Ich bin um 07:00 aufgestanden. Heute ist Feiertag. Und ich kann wirklich tun was ich will. Den ganzen Tag in bequemen Klamotten rum hängen. Essen was ich will, wann ich will. Ahem. Noch mal kurz ins Institutsnetz einloggen, an meinem Programm #2 fummeln, mit der Katze schmusen, Programm an Datensätzen testen, das dauert lange, zwischendurch Divine Divinity spielen (ja, uralt), Tests prüfen, da ist etwas nicht richtig gelaufen, Code korrigieren, nochmal testen…

Ups, es ist schon so spät. Bald kommt Martin zurück. Ich muss noch die Spülmaschine leer machen, duschen und mich anziehen.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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