Gestorben

Ein diffuser Traum.

Ich war gestorben. Wie spielte keine Rolle mehr. Meine Mutter war mit mir. Wir waren in einem Raum. Ein Wohnzimmer mit vielen Möbeln und Dekorationen. Dunkel rot. Es war nachts, eine schwache Glühbirne erhellte ein wenig den Raum. Eine Atmosphäre, in der ich mich unwohl fühle. Es erinnerte mich am Wohnzimmer meiner Oma.

Ich habe gedacht, ich sollte zurück zu den Lebenden gehen, um Bescheid zu sagen, dass ich gestorben bin. Meine Mutter hat mir einen Nebenraum gezeigt, der als Verbindung zwischen beiden Welten funktionierte. Drin war es hell weiß. Das echte Weiß. Es wäre unerträglich blendend gewesen, wenn ich noch Augen gehabt hätte. Ich wusste, dass der Raum etwas wie dunklere Ecken zwischen Wänden und Boden haben musste, aber es leuchtete so hell weiß, dass man gar keine Umrisse sehen konnte. Wir sind herein gegangen.

Ich war plötzlich im Wohnzimmer meines Doktorvaters. Es war auch nachts und dunkel. Er schaute gerade den Fernseher. Ich war neben ihm auf der Couch, eine neblige Gestalt. Ich habe es trotzdem geschafft, mit ihm den Kontakt aufzubauen. Ich habe ihm gesagt: „Ich bin gestorben. Und weißt du, ich habe noch nicht verstanden, was das alles soll. Den Sinn des Lebens habe ich immer noch nicht gefunden.“

Und dann lag ich wach im Bett.

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