Aua

Momentan geht’s mir nicht so toll. Der Anfang der sommerlichen Saison war heftig.

Es hat schon letzte Woche angefangen, als ich nachmittags im Büro einen Mückenstich auf dem linken Bein an der Außenseite entdeckte. Ich habe zuerst nichts besonderes gedacht, aber es hat sich genau so schlimm wie letztes Jahr entwickelt. Die Berliner Mücken sind richtig fies. Am Samstag war der Stich 5 cm groß im Durchmesser. Ganz rot und warm, 5 mm dick geschwollen, und juckend ohne Ende. Und ich dachte, ich hätte keine Allergie. Beim nächsten Besuch beim Dermatologe nächste Woche werde ich es erwähnen müssen. Martin geht auch zu ihm für seine Allergien, vielleicht kann er mir etwas dagegen verschreiben.

Am Wochenende waren wir bei einer Freundin von Martin zu Besuch. Es gab eine Bootfahrt. Das Wetter war toll. Natürlich war ich leicht bekleidet, mit Spaghetti-Top und Rock. Ich hätte es erwarten können. Drei neue Stiche beschmucken jetzt meine Beine. Martin ist verschont geblieben. Der Stich von letzter Woche hat nachgelassen, ist aber noch gut sichtbar. Die drei neue Stiche sind so schlimm geworden, dass Mieke mir unbedingt einige Rezepte mitteilen musste. Ich sollte pürierte Zwiebeln auftragen. Essig ginge auch. Ich habe mich für Letzteres entschieden.

Am Montagabend habe ich Essigessenz gekauft und auf die Stiche geschmiert. Es schien besser zu werden. Als ich aber ins Bett ging und die Beine unter der Decke hatte, haben sie plötzlich wieder völlig gejuckt. Ich bin aufgestanden und habe erneut Essig benutzt. Ein Stich ist dabei geplatz und hat höllisch gebrannt. Er hatte kleine Blasen entwickelt. Ich habe alle mit Pflastern bedeckt und konnte endlich schlafen. Gestern hat der geplatzte Stich so viel Flüssigkeit herausgegeben, dass meine Hose trotz Pflaster etwas davon bekommen hat. Ich habe alle Pflaster weg geworfen, die Hose hoch gekrempelt und den ganzen Nachmittag die Flüssigkeit mit einem Taschentuch gesaugt.

Mein IT-Kollege hat mir gestern von einem Gerät gegen Stiche erzählt, dass sich besser als Essig oder Zwiebeln anhört. Davon ist er auf jeden Fall begeistert. Es handelt sich um ein Verbrenner, der die Stiche erhitzt und die Allergene unwirksam macht. Ich werde es beim nächsten Mal definitiv ausprobieren.

Damit war’s aber nicht alles. Auf der Bootfahrt am Wochenende habe ich einen riesen Sonnenbrand bekommen. Martin auch. Ich hatte nicht erwartet, dass das Boot so wenige Schattenplätze anbieten würde. Sonnencreme hatten wir nicht mitgebracht. Ich bin immer noch rot im Nacken, auf die Schulter und im oberen Brustbereich. Es schmerzt. Mieke wusste noch einen guten Heilmittel gegen Sonnenbrand: Quark drauf schmieren. Die Idee fand ich merkwürdig. Probiert haben wir sie, am Montagabend. Martin hat mich eingequarkt. Dass es sich so kühl anfühlte, fand ich toll. Ich habe aber keine Besserung feststellen können. Trotz Duschen habe ich noch am nächsten Tag einen unangenehmen Geruch an meiner Haut gemerkt. Ich empfehle es nicht weiter.

Und als ich mich am Samstag auf dem Weg zu Martin gemacht hatte, mit unserem neu erworbenen Zelt im Rucksack (wir haben bei seiner Freundin gezeltet), bin ich wegen der ungewöhnlichen zusätzlichen Masse beim Bremsen nach einer Brücke mit dem rechten Knie gegen den Rahmen des Fahrrads geknallt. Schon wieder.

Kein Wunder, dass ich mit all diesen Wehchen zur Zeit gereizt bin. Die wieder gekehrte Periode hilft dabei nicht weiter.

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