Am Strand

Wir waren mit meinen Kollegen unterwegs. Uschi war da, und als Chef hatte er es auch übernommen, den Mini-Bus zu fahren. Gekommen waren noch mein IT-Kollege, Ronald und Martin. Wir haben mehrere Rechner aus dem Keller eines alten Uni-Gebäudes geholt. Das Gebäude stand am Meer. Als wir fertig waren, haben wir Feierabend gemacht. Geschlafen haben wir auch, in einem gemeinsamen Zimmer. Ich weiß noch, wie ich mich geehrt gefühlt habe, dass Uschi sich mich lustvoll angeschaut hat, als ich mich morgens angezogen habe. Martin habe ich kaum gesehen. Er hatte die ganze Zeit am Strand gespielt.

Als wir zurück zu unserem üblichen Arbeitsplatz fahren wollten, war Martin immer noch am Strand. Er trug ein rosafarbenes Kleid mit einer breiten weißen Stoffschleife um die Taille und drehte sich um sich mit gestreckten Armen. Ich habe mich gefragt, warum ich ihn als Lebenspartner gewählt habe. Irgendwas stimmte bei ihm doch nicht. Uschi hat ihn mehrmals gerufen, um zu uns in den Bus einzusteigen. Als Martin dort blieb, sind wir weg gefahren, da er auch die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen konnte. Eine Bushaltestelle war quasi vor dem Haus, wo wir geschlafen hatten.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.